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Kießener Betfitita

^w ^ I WM (Neueste Nachrichten) ^^^' ((Siebener Tageblatt)

erscheint: Samstags.

Bezugspreis 40 Plg monatlich frei ins Haus Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rück» seirduug nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert.

SO. Jahrgang

Sonnabend, den 24 September 1927

Nummer 39

Die befmthe Landtagswabl.

Wie aus Darmstadt gemeldet wird, haben sich die Fraktionen in der Finanzausschußsitzung am 13. Sep­tember dahin geeinigt, daß die Landtagswahl am 13. November stattsinden soll. Demzufolge wurde beschloß sen, die Regierung möge eine Gesetzesvorlage einbrin- gen, durch die die Legislaturperiode des Landtags ent­sprechend abgeänden werde, um die Wahlen am 13. November starninden lassen zu können. Der jetzige Landtag ist nämlich am 7. Dezember 1924 gewählt worden. Wad) der hessischen Verfassung müßten die Neuwahlen in der zweiten Hälfte des November oder in der ersten Hälfte des Dezember stattsinden. Die beiden letzten Novembersonntage sind Totensonntag und 1. Advent, zwei für unsere evangelische Bevölkerung hohe Feiertage. Da an solchen keine Wahlen [tattfin- dcn dürfen, so käme nur die ersten Dezembersonntage in Frage. ^u^ diese sind für die Wahlen darum un­geeignet, weil sie in der Weihnachtszeit liegen, in der wir keine Wahlkämpfe führen möchten. So war es nötig, die Wahlen auf die erste Halste des Moocmbcrs zu legen. Allerdings ist dazu ein verfassungsändern­des Gesetz nötig.

Die Stellungnahme der einzelnen Fraktionen war, wie wir hören, folgende: Für Verlegung des Wahl­termins auf den 13. November waren die Sozialdemo­kraten, Demokraten, Zentrum und Deutsche Polkspartei. Der Bauernbund behielt sich seine Stellungnahme noch vor. Die Deutschnationalen sprachen sich gegen eine Vorverlegung des Wahltermins aus. Ende September oll der Landtag noch einmal zusammentreten, wobei die Gesetzesvorlage über die Versasiungsänderung be­raten werden soll.

Bei der diesmaligen Wahl tritt zum ersten Male das WahlbeschränInngsgesetz in Tätigkeit. Es besagt, daß nur die seitherigen Parteien ein Recht haben. Kan­didaten für eine Neuwahl aufzustellen. Eine neue Partei hat 5 000 Rmk. und 7 (MM) Unterschriften von Wahlberechtigten auszubringen.

Wir müssen noch auf eine Tatsache Hinweisen, welche bis jetzt noch zu wenig beachtet worden ist. Es inb keine 2 Monate mehr bis zum Wahltage, wenn am 13. November festgehalten wird. Bis heute ist das Wahlbeschränkungsgejetz noch nicht verkündet, hat also roch keine Gesetzeskraft erlangt. Auch warten wir auf die Aussührungsbestimmungen. Sollen da allerlei Ueberraschungsmanöver bevorstehen? Wir wissen cs nicht, können nur vermuten. Alle Agitation mit den besten Rednern wird nicht wieder gutmachen, was eine schon jetzt in weiten Kreisen unzufriedene Wählerschaft noch mehr verbittert. Der Landtag nach dem 13. No­vember dürfte ein anderes Gesicht haben, als der gegen- 'wärtige. Gerade die trotz der Wahlbeschränkung neu auftretenben Gruppen werben viele Stimmen der un- zufriedenen Kreise unseres Hessenvolkes auf sich ziehen.

Am 13. November Landtagswahlen. Die Parteien haben sich in der Finanzausschußsitzung in der Mehrzahl mit dem 13. I November für die Landtagswahlen einverstanden erklärt. Die Negierung ist veranlaßt worden, eine Gesetzesvorlage einzu» bringen, durch die die Verfassung so geändert wird, daß der eigentlich verfrüht gewählte Landtag gesetzmäßig ist und nicht mit dem alten Landtag kollidiert. Die Verfassungsänderung kann schon Ende dieses Monats vom dann wieder zusammen« tretenden Landtag genehmigt werden. Inzwischen sind am 21. September der Ministerialrat Bornemann-Darmstadt zum Landeswahlleilcr und der Legationsrat Dr. HeinemannDarm- stabt zu seinem Stellvertreter ernannt worden.

Landtags-Finanzausschuh-Sitzung.

An der Landwirtschaftlichen Landesausstellung beteiligte sich der Staat mit eigenem Material. An Unkosten werden bc willigt 28 300dl. Außerdem genehmigte der Ausschuß einen Zuschuß des Staates zu dem zu erwartenden Fehlbetrag. Der Ausschuß ersucht weiterhin die Regierung zur Beschaffung von Saatgut für alle Wettergeschädi-gten, 100000.K dcreitzusteHcn Tie Regierung soll weiterhin 600 000<tt als Darlehen für die Gemüsebau treibenden Gemeinden zur Umstellung auf Glas bauskuUuren flüsiig machen. Um btc Besoldungsreform ge- fiagt erwiderte der Finanzminister, noch keine Ausführungen narben zu können, da noch verhandelt würde.

Bkinisterpräsidcnt Held über deutschen Unitarismus.

Tuntenhausen. Aus der ^crbfttagung des Bayerischen patriotischen Bauernvereins führte Ministerpräsident Dr. Held I aus, daß nicht nur in Berlin, sondern auch in Bayern Leute - seien, die das Heil für das ganze deutsche Volk im Unitarismus. Im Einheitsreich, sehen, ohne Rücksicht aus die einzelnen dämme. Wir wollen aber unsere Selbständigkeit bewahren, nick'. um das Reich dadurch zu schwächen, sondern weil wir die Ueber­zeugung haben, daß die Kraft des deutschen Volkes in der Man­nigfaltigkeit der Srommeseigentümlichlciten liegt, ^dcrcn Kräfte geschichtlich geworden und bis auf den heutigen -tag lebendig geblieben sind.

T r u d . Verlag und Expedition :

Sieben. 6i>eelege 21

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Deutsche Aoltsvartei u. Neichsschulgtsek.

In einer Konferenz der Gruppenoorsitzenden und Vertrauensleute des Wahlkreises Ostpreußen der Deut fchen Volkspartei hat der Vorsitzende der Reichstags frattion der Deutschen Volkspartei, Reichsminister a. D. Dr. Scholz, Arbeit und Ziele der Deutschen Volkspartei erörtert.

Auf dem Gebiete der Innenpolitik bezeichnete Dr. Scholz das Reichsjchulgesetz als eine der wichtigsten Fragen. Die Deutsche Volkspartei werde keinem Enl wurf zustimmcn, der die Schulhoheit des Staates an getastet läßt. Dem Wortlaut des Entwurfs nach soll zwar die absolute Schulhoheit des Staats feftgelegt wer­den, aber es seien noch einige Hintertüren vorhanden, durch die praktisch eine geistliche Schulaufsicht hinein kommen könne. Wir verlangen weiter, fuhr Dr. Scholz fort, die Gewissens- und Lehrfreiheit der Lehrpersonen. Sie ist äußerlich auch nicht angelastet, aber auch hier­über gibt cs einige bedenkliche Stellen. Ein fernerer Hauptpunkt ist die Stellung der Gemeinschaftsschule. Versassungsbestimnulngen über die Schule erweisen sich immer mehr als ein unseliges Kompromiß. Ein Para graph widerspricht dem anderen. Die Gemeinschafts­schule war damals als Regel gedacht. Aber auch das Elternrecht soll möglichst berücksichtigt werden. Ich bin der Meinung, daß die erste Bestimmung der zweiten vorangeht. Jedenfalls werden wir daran schalten, daß die Gemeinschaftsschule, die ja dasselbe ist wie die Simultanschule, unbedingt als Regelschule anzu sehen ist, daß sie bestehen bleiben muß, sofern nicht eine aus­drücklich zugelassene Option für die Konfessionsschule vorliegt. Die Simultanschule muß da, wo sie gesetzlich strittig ist, also in Baden, Hessen, im früheren Herzog­tum Nassau und in der Pfalz erhalten bleiben, denn es gibt ja gar kein besseres Mittel, um die konfessionel­len Gegensätze zu mildern.

Wochenrückblick.

In Gens wird munter weiter getagt. Ueber die Abrüstungsfrage bestehen fast unüberbrückbare An­sichten. Der deutsche Vertreter, Graf Bernstorff, hat energische Töne angeschlagen, hat darauf hingewiesen, daß die vielen Reden nur dazu da wären, die Ab­rüstung immer weiter hinauszuschieben. Man müsse bald an dem guten Willen zweifeln. Im Abrüstungs­ausschuß der Vollversainmlung präzisierte er seine An­sichten noch mehr und forderte schleunigste Einberufung der Abrüstungskonferenz, gleichzeitig vorschlagend, der vorbereitenden Abrüstungskommission neue Richtlinien zu fruchtbarer Arbeit zu geben. Durch die kleineren Staaten hat Deutschland in seinen Ansichten lebhafte Unterstützung gefunden, offen wagen sich die Groß- staaten nicht dagegen auszusprechen. Der Außen­minister Stresemann hat bei einem Interview der Presse sich an diese gewandt und daraus hingewiesen, daß Deutland bas einzige Land sei, das abgerüstet habe. Weiterhin rechnete er scharf mit der ,.Mensch heit", dem Organ des Prof. Förster, und seinem An­hang ab. Bei der Wahl der drei nichtständigen Rats- mitqliebcr wurden Kuba. Finnland und Kanada ge­wählt. Belgien, das Wiederwählbarkeit beantragt hatte, fiel knapp durch. Deutschland hatte seine Stimme Belgien gegeben. Die Erregung in der bel­gischen und französischen Presse ist darob groß, daß die anderen Staaten so absichtlich an ihm vorbeigegangen sind. In Frankreich ist die amerikanische Legion zu großen Feiern eingetrofjcn. Kriegsreden schallen wie­der von jenseits der Grenze. Wir sind das gewöhnt. Welches Entsetzen aber, als Hindenburg am vergange­nen Sonntag bei der Einweihung des Tannenberg- Rationaldenkmals den Vorwurf der Kriegsschuld feier­lichst zurückwies. Die französische Presse kann sich der Entrüstung nicht genug tun. Wir haben es unserem greisen Reichspräsidenten tief zu danken, daß er mit Billigung des Kabinetts diese Worte gesprochen hat. In den anderen Ländern nimmt man seine Aeußerungen streng sachlich auf und bezeichnet sie als eine Mahnung an die Welt zur Nachprüfung der Kriegsschuldfrage. Die Tannenbergfeier hatte ca. 1(M) 000 Menschen zu- sammengeführt. Die gesamten Einweihungsfeierlich- teiten wurden durch zahlreiche deutsche Radiostationen übermittelt und ließen eine ungefähre Vorstellung der Wcihestunden zu. Der Reichspräsident hatte an den Tagen zuvor Reichsmarinemanövern in der Ostsee bei- gewohnt. Der deutsche Reichstag kann nun, da die Vorarbeiten für das Reichsschulgesetz noch nicht abge­schlossen sind, erst am 17. Oktober zusammentreten, statt, wie vorher beabsichtigt, am 3. Oktober 1927; In 'Wiesbaden tagte die Wissenschaftliche Gesellschaft für Luftfahrt. Leider mußten infolge des Einspruches der französischen Armeeverwaltung die Flugvernnstaltun- gen, die geplant waren, unterbleiben. Die Fesseln, die um das besetzte Gebiet geschlungen sind, liegen immer noch eng, der Tag der Lösung ist noch fern.

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998 leerstehende Wohnungen

in 151 hessischen Gemeinden!

?n der Rr 9 der ..Mitteilungen der amtlichen desstzchen ZcnlrolsteHc für die Sanb^ftatiftir vom September 19*7 ist bas vorläufige Ergebnis der Reich-wvdnung^ählung in Hessen am IG Mai 1927 veröffentlich, Danach sind in 205 hessischen Gemünden mit 941 555 Einwohnern (de jmb Tu Prozent her Bevölkerung) 234 261 bewohnte Wohnungen und In 151 Re« mrinben 99h leerstehende Wohnungen gezählt worden

Diese 998 leerstehenden Wohnungen verteilen sich auf die einzelnen 18 Kreise in folgender Weise:

Kreis Darmstadt: Darmstadt 93, Edcrftadl 9, Ardeilgen k Psungstadt 11, Griesheim 11, Oder Ramstadt 9, Roßdorf 2. Nieder Romstadi 7, Weiterstadt 4. Wixhausen 7.

Mreio Bensheim: Lampertheim 1, Bensheim 15, Bürstadt 3, ^rsch 1. Bidlis 2. Auerbach 8, Hosdeim 1, Groß Rodrheim Sccbam 5. Zwingenberg 2, Bickendach 2, Hähnlein 5 Als- bach 6.

Kreis Dieburg: Dieburg 7. Groß.Zimmern . J. Gi. -Umstadt S, Ober Roden 6, Babenhausen 1, Urberach 2» Reinheim 2, Grofi Bieberau 1. Eppertshausen 2, Gundernhausen 4.

Kreis Erbach: Michelstadt 3, Erbach 4, Höchst 1, Beerfelden 10, Seckmauern 1.

Kreis krohrGerau: Rüsicl-.-hcim: 13, Groß-Gerau 5, Bischofs beim o, Gernsheim 4, Kelsterbach G, Ginsheim m. Gustavs bürg 2, Mörfelden 5, Walldorf 2, Goddelau 4, Biedesheim 1 Trebur 1. Raunheim 2, Bütteldorn 1. Stockstadt 4, König bähten 2, Lecheim 1, Astheim 1, Klein Gerau 1. klein Rohrheim 2.

Kreis Heppenheim: Viernheim 8, Heppenheim 6, Wimpfen i. Hirschhorn 2, Rimbach 4. Wald Michelbach 4, Fürth tz Mörlenbach G.

Kreis Ossenbach: Offenbach 111, Rcu Isenburg 7, Langen 7. Sprendlingen 9, Mühlheim 8, Seligenstadt 8, Bieber 1 Egelsbach 3, Klein-Auheim 1, klein Steinheim 6, Dietzen» bad) 2 Heusenstamm G. Groß-Steinheim 8, Hainstadt 7, Jügesheim 2, Klein-Krotzenburg 2, Dreieichenhain m ^bO lippscich 2, Obertshausen?, Dudenhofen 1, Weiskirchen 1. Froschhausen 2, Lämmerspiel 2, Götzenhain 2, Ossenthal 3, Buchschlag 3, Rembrücken 1,

Kreis Gießen: Gießen 37, Wieseck 4, Lich 1, Lollar 1, GroßeN'Buscck 2, Klein Linden 2, Hungen 3, Leihgestern 1. Kreis Alsseld: Alsfeld 9.

Kreis Büdingen: Büdingen 9, Nidda 4, Düdelsheim 1, Allen« [tabt 1.

Kreis Friedberg: Friedberg 7, Bad-Nauheim 10, Vilbel 4, Butz doch 18, Ober Mörlen 1, Büdesheim 1, Harheim 3, Affen» heim 3, Nieder«Eschbach 3, Okarben 1.

Kreis Lauterbach: Lauterbach 10. Schlitz 1.

Kreis Schotten: Schotten 2, Laubach 14.

Kreis Mainz: Mainz 62, Weisenau 6, Gonsenheim 15, Bretzen» heim 11, Finthen 1, Hcchtsheim5. Budenheim 4, Lauben« Heim 2, Rieder-Olm 1, Ebersheim 1, Stadecken 1, Zorn« Heim 1, Drais 4, Gau«Bischofsheim 1, Harxheim 3.

Kreis Alzey: Alzey 12, Sprendlingen 2.

Kreis Bingen: Bingen 1, Nieder-Ingelheim 6, Ober Inge! heim 3, Heidesheim 8, Gau Algesheim 5, Frei-Weinheim 2

Kreis Oppenheim: Nierstein: 6, Oppenheim 10, Guntersblum 1, Nieder-Saulheim 3, Wörrstadt 1.

Kreis Worms: Worms 44, Osthofen 10, Herrnsheim 5, Als. heim 5, Heppenheim a. d W. 3.

Provinz Starkenburg: Kreis Darmstadt 158, Kr. Bensheim 58, Kr Dieburg 63, Kr. Erbach 19, Kr. Groß-Gerau 62. Kr. Heppenheim 38, r. Offenbach 207 = 600.

Provinz Lberhessen: Kreis Gießen 51, Kr Alsfeld 9, Kr. dingen 15, Kr. Friedberg 51, Kr. Lauterbach 11, Kr. Schot ten 16 = 153.

Provinz Rheinhessen: Kreis Main; 118, Kr. Alzey 14, Kr. Bingen 25, Kr. Oppenheim 21, Kr. Worms 67 245, er gibt somit für Hessen 998 leerstehende Wohnungen in 151 Gemeinden.

Diese amtliche Feststellung, daß in Hessen von 205 Gemein« den in 151 Gemeinden 998 Wohnungen leer stehen, hat dort, wo sie bereits bekannt ist, allerstärkstes Kopfschütteln hervor« gerufen. Denn wer objektiv denkt und denken will (manche wollen heutzutage nur nicht objektiv denken), der muß ^u der Ueberzeugung kommen, daß Wohnungszwangswirtschast samt Wohnungsämter so schnell wie möglich aufzuheben sind und die Hauszinssteuer (Eonbergebäubeftcucr), die einzig und allein die Mieten hochschraubt, fallen gelassen werden muß.

SWaNung von Aarleben.

Das Presseamt des Hcsi Staatsministeriums schreibt uns:

Den wiederholten Bemühungen des Hesiischen Ministers für Arbeit und Wirtschaft, bei der Reichsregierung zu erreichen, daß die Darlehen aus Mitteln der produktiven Erwerbslosenfürsorge zur Fertigstellung ftiUgelegter Wohnungsbauten in Tilgungs­darlehen umgewandelt werden ober daß die Rückzahlung min­destens um etwa drei Jahre erstreckt wird, glaubte die Reichs- rcgierung nicht eatsprechen zu können, weil zum Ausgleich des Reichshaushalts auf die fristgerechte Rückzahlung dieser Mittel nicht verzichtet werben könne. Die Rückzahlung ist vom Land bereits angesordert. Es wird daher notwendig fein, daß die Gemeinden, die rem Land gegenüber Schuldner sind, die Dar­lehen fristgerecht am 1. Oktober 1927 zurückzahlen, weil sie sonst noch hohe Verzugszinsen hierfür aufbringen müßen.