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Erscheint: Samstags.

Bezugspreis 40 Pfg monatlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr Für Aufbewahrung oder Rück« srnbung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert.

40. Jahrgang

Politische Tagesschau.

Zum Vorsitzenden des Bildungsaosschojses des Reichstages, de» die Durchberatung de» Reichoschulgejetzev obliegt, ist der deutschnationale Abgeordnete Dr. Mumm be-

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Durch den Reichsrat wurde für eine Anzahl von Auslands- anleihen der Fortfall der Kapitalrentensteuer ge­nehmigt.

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rtrete-

linden V1

Der preußische Minister für Bolkswohlsahrt hat eine mei» lere Verordnung in der Wohnungszwangswirt- schäft herausgegeben, wonach in Gemeinden ohne Wohnungs. »angel mit wenigen Ausnahmen das Wohnungsmongelgesetz keine Anwendung findet.

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Die Kombination über die Besetzung des Botschafter, postens in Washington nennen neben Finanzminifter a. D. Dr. Reinhold jetzt auch den Staatssekretär des Auswär­tigen Amtes, Herrn v. Schubert.

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Der Schlichlungsauoschuß im Mitteldeutschen Berg- ardeiterlohnkonslikt hat den Schiedsspruch gefällt. Die­ser beträgt KO Pfg. Schichtlohnaufbesserung. Heute nachmittag um 4 Uhr läuft die Frist zur Annahme oder Ablehnung ab.

IS- 1 Krank Slch^s«CMta

Haltungen Barmcn

Im Zeichen der Abrüstung verlangt Amerikas Flöt, tenbauprogramm 12 neue Kreuzer zu 10000 Tonnen und 14« Großkampfflugzeuge.

Litauen sperrt seine Grenzen nach Polen vollständig und untersagt jeden Verkehr.

»llaa UiJ èMns an

Etne Anzahl politischer Persönlichkeiten aus Rumänien »erden in Paris mit dem Prinzen Parol um baldige Rückkehr nach Rumänien verhandeln.

Durch Trockenbelitndlung in 23 Mi­nuten die schönste Frisur (keine Ntf- waschung). Reinigt und entfettet, - Die Haarwellen bleiben erhalten. Für Tuu und Sport unentbehrlich. Besonders «- :i8m*?abl^ erprobt, Weisen Sie Nachahmungen zu­rück. Zu haben in Streu- u. Ronddoeen von M. L- an in Friseurgeschâflsn.

»nümerien, Drogerien und Apotheken.

Die Stellung Mussolinis zur Frage des Kirchenstaa­tes ist: Schwierig, aber nicht unmöglich.

Die deutsch-englische Schwimmerin, Frl. Kleine, die oer­

suchte, unter schärfster Kontrolle noch einmal den Kanal durchschwimmen, mußte 7 Meilen vor Dover aufgeben.

zu

MMMM WÄWWM weiten ju â'lchmt günstigen Hebmgu vergeben. Die unterzeichnete §lrma U der Luge bereits Anträge von K« ? - an auswärts nägeMMchmeu.

Schu^^r Erledtstung.

Landesparteitag der Deutschen Volkspartei.

Unter starkem Andrang aus allen Teilen Hessens

fand

heisst Befreiung.von Arr- Kr den kleinst IW1' Der neue Erdal.HeW' offner oft« '/Je'

zu

1 einem Vergnüg

Samstag und Sonntag in Darmstadt der hessische Landespartei­rag der Deutschen Volkspartei statt. Die Verhandlungen hatten mit einer Sitzung des Landesausschusses ihren Anfang genom­men, in der die Kandidatenliste für die kommenden Landlags­wahlen in der bisherigen Besetzung aufgestellt wurde. Der Spitzenkandidat des TVahlvorschlages ist wiederum der Führer der Volkspartei in Hessen, Rechtsanwalt Dingeldey in Darm­stadt. Ihm folgen Landwirt und Bürgermeister Schott-Uff­hofen, Lehrerin Fräulein Birnbaum-Gießen, Landeskammer- präsident Scholz-Mainz, Zimmermeister Haury-Darmstadt, Bür­germeister Dr. Niepoth-Schlitz, Oberstudiendirektor Dr. Keller- Nüdingen. Da der bisherige Wormser Abgeordnete Freiherr von Heyl zu Herrnsheim infolge beruflicher Ueberlastung, die shn zu häufigen Auslandsreisen nötigt, eine Wiederaufstellung abgelehnt hatte, wurde an feiner Stelle der Obermeister der Bäckerinnung in Worms, Kunkel, aufgestellt. Weiter folgen dann Regierungsrat a. D. Heyne-Offenbach, Landwirt M. I. Kercher ll.-Lampertheim und Rektor Kröhl-Mainz. Der eigent­liche Parteitag begann Sonntagvormittag und war sehr stark besucht. Der Reichstagsabgeordnete des Wahlkreises, Exzellenz Dr. Becker, sprach über brennende Fragen der Reichspolitik, der Landtagsadgcordnete Dingeldey über die Fragen, die im Hessi- schen Wahlkampf eine Rollen spielen werden, und schließlich Generalsekretär Welkow über die Durchführung des Wahl­kampfes. Die Aussprache war kurz, aber einheitlich und gipfelte in einer Derlrauenskundgebung für die bisherige Landtbgssrak- tion. Des weiteren wurde eine Entschließung gefaßt, in der ausgesprochen wird, daß die hessische Deutsche Volkspartei zu der Reichslagsfraktion das Vertrauen hat, daß sie keinem Schul­gesetz zustimmt, das die Erhaltung der Simultanschule in Hessen und die Staatshoheit über die Schule gefährdet. Die übrigen Verhandlungen des Parteitages fanden in den zahlreichen Aus­schüssen statt, in denen sprachen Reichstagsabgeordneter Runkel. Reichstagsabgeordnete Clara Mende, Bürgermeister Dr. Rie- poth, Reichslagsabgeordneter Morath, Reichstagsabgeordnct»« Adams-Essen und andere.

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Noch ein Fahnenkonslikt.

Anläßlich des Stahlhelmtages in Kassel hatte der Magistrat ein Verbot erlassen, nach dem es dem Stahlhelm nicht erlaub! sein sollte, seine Fahnen zu einem Feldgottesdienst in der Hes­sen-Kampfbahn mitzuführen. Der Stahlhelm hatte darauf die Feier an das Ehrendenkmal in der Aue verlegt und bei seinen sportlichen Veranstaltungen auf die Mitnahme von Fahnen ver­zichtet. Die deutschnationale Stadtverordnetensrakiion richtete darauf an den Magistrat die Anfrage, aus welchen Gründen das Verbot ergangen sei und ob der Magistrat deabilchtige. 'amtlichen Vereinen unterschiedslos das Mitbringen der eigenen Fahnen in der Hessenkampfbahn zu untersagen. Oberbürger­meister Stadtler antwortete, der Magistrat habe eine politische Demonstration befürchtet und daher den Entschluß gefaßt, daß

Druck. Verlag und Expedition: Gießen, Erbanlage 21

Fernsprecher Rr. 1362 Postscheckkonto Rr 8417 Amt Frankfurt a. M

Samstag, den 22. Oktober 1927

auf der Hessenkampfbahn nur die Fahnen des Reiches, der Län» der, der Provinzen und der Stadt geflaggt werden dürften. Allerdings gab der Oberbürgermeister zu, daß der Magistrats» beschluh wörtlich auf die Dauer nicht ausrechlerhalten werden könne. Der Magistrat habe weiter beschlossen, die Hesfenkampf bahn nur zu turnsportlichen Veranstaltungen sreizugeden. Be­denken gegen Lerbandsfahnen bestünden nicht, aber eine poli­

tifche form

Demonstration gegen den Staat und gegen die in der Hessenkampfbahn sei unmöglich.

Staats

Wie das Konkordat in Bayern wirkt.

In einem kleinen Büchlein, das soeben erschienen ist, kann man an der Hand aktenmäßiger Belege allerlei erbauliche Dinge darüber nachlesen, warum die katholische Kirche die Bekenntnis, schule der Gemeinschaftsschule vorzieht. Ein katholischer Volks schullehrer in Bamberg war von seiner ersten Frau durch Her schulden der Ehefrau geschieden worden. Er verheiratete sich wieder, aber seine zweite Ehe wurde alsbürgerliche Ehe" von der Kirche nicht anerkannt. Rach dem bayerischen Konkordat vom Jahre 1924 durfte ihn der Staat nun nicht mehr an einer Bekenntnisschule beschäftigen, und er hätte aus dem Amt scheiden müssen, wenn es nicht noch in Bayern glücklicherweise einige Gemeinschastsschulen (Simultanschulen) gäbe. Nachdem er neun Monate lang seines Amtes enthoben war, wurde er an eine Simultanschule in Nürnberg versetzt, da er aber dort nicht sogleich eine neue Wohnung bekam, und vielleicht noch auf Jahre hinaus einen doppelten Haushalt führen muß, hat der Staat ihm nicht nur die Umzugskosten erstatten müssen, sondern muß ihm auch die Kosten für den doppelten Haushalt zahlen. Die Kirche befiehlt der Staat muß gehorchen. Und das alles, obwohl sich in Bamberg niemand aus der Bevölkerung der Kin der, die die Schule des betreffenben Lehrers besuchten, wegen seiner Wiederverheiratung auch nur im leisesten rührte, Vor­stellungen oder Beschwerden erhob. Die Angelegenheit erregte vielmehr erst dann Aussehen, als der Lehrer gezwungen war, neun Monate langbeschäftigungslos in der Welt herumzulau fen", sein Gehalt aber weiter bezog.

Im Verlaufe ber Angelegenheit erhielt der Lehrer von dem katholischen Stadtpfarer einen Brief, in dem es u. a. hieß:Ich habe nach wie vor den innigen Wunsch, daß es Ihnen gelingen möge, die Sache bald wieder in Ordnung zu bringen. Der nächste Weg wäre freilich der allerdings schwere Weg der Trennung."

Wer den Volksschullehrer nicht bürgerlich rechtlos machen will, der wehre sich mit dem Deutschen Lehrerverein dagegen, daß durch das Reichsfchulgesetz und die Bekenntnisschule der Lehrer der Kirche ausgeliefert wird, der trete für die Gemein­schaftsschule ein. Auch in der Gemeinschaftsschule wird evange­lischer und katholischer Religionsunterricht erteilt, aber der Kirche stehen hier nicht so weitgehende Rechte zu, wie in der Bekenntnisschule.

Arbeitergroschen.

Zu welchem Zweck die Gewerkschaften zeigt eine Meldung aus Chemnitz. Reun Konsumvereinsbeamten haben ausgerechnet

Geld flüssig haben, Gewerkschafts» unb in diesen Tagen in

Zwickau eine Aktiengesellschaft gegründet und das Grundkapital von 200 000 Mark voll eingezahlt. Vor wenigen Tagen hat die Gesellschaft im Stadtinnern der Stadt Zwickau ein großes Grundstück für 420 000 Mark angekauft, auf dem mit einem Kostenaufwand von 800 000 Reichsmark ein Gewerkschaftshaus errichtet werden soll. Zur Deckung der Kosten soll die Arbeiter- schaft durch eine Umlage von 15 bis 20 Mark pro Kopf (!) und die Stadt Zwickau zur Bereitstellung von einer halben Million Reichsmark herangezogen werden. Man glaubt sich in ein Toll» Haus versetzt, daß das Geld der Bürgerschaft von Zwickau für die Interessen einer bestimmten Partei Verwendung finden soll. Deshalb hat der Zentralausschuh der Industrie gegen die Bewilligung der städtischen Bauhilfe scharfen Protest erhoben.

Gipfel der Würdelosigkeit.

Immer wieder erlebt man, daß Firmen und Geschäftsleute sich mit italienischen Briefen und Waren Packungen an unsere Landsleute in Südtirol wenden. Ein Gipfelpunkt der Würde­losigkeit ist aber eine wohl alleinstehende Eintragung Reichs­deutscher aus Regensburg und München. Die Mitteilungen des Vereins für das Deutschtum im Auslande geben sie auf Grund eines ihm zugegangenen Schreibens eines Lereinsangehörigen, der diese Inschrift selbst aus dem Fremdenbuch« abgeschrieben hat, wieder: Dte Inschrift im Fremden buche des Oberwirtes in Feldthurnk, einem deutschen Ort« zwischen Klausen und Briren lautet:

Könitzer, Aug.

Guglielmo (Vatersname)

Professors (Beruf)

Baviera (Heimatsland)

Ratisbona (Ort, der italienische Name für Regensburg) und

Könitzer, Sofia

Massimiliano (Vatersname)

Signora (Stand, Beruf)

Baviera (Land)

Monaco iOrt, der italienische Name für Münch«»).

Eine solche Eintragung würde schon in Rom oder Venedig. töricht und geschmacklos wirken. Im deutschen Südtirol bedeu- ' tei sie eine würdelose Verletzung des Empfindens unserer von den Italienern niedergetretenen Volksgenossen.

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Nummer 43

Lokales.

Sonntagogcdanken.

Still steht das Rad. die Arbeit ruht. Glocken lauten, Lie der klingens das ist der Tag des Herrn. Aufwärts steigen bic Gedanken und juchen im ewigen Weltenraum das Ziel alles Ewigen. Unfaßbar, raumlos weit liegt vor uns die Ewigkeit.

Sonntag ist's Stunden der Einkehr Wir denken an die Ewigkeit und können das Wort nidN fassen, das als ein ewiges Rätsel uns aufgegeben wurde, jo lange wir Menschen sind. Ohne Anbeginn, ohne Ende, Jahrtausende sind vor ihr wie der Tag, kein Maß kennt sie für die Zeit, fein Maß für den Raum, kein Mcß für bte Vergangeph.il und keines für die Zukunst. Doch einen Hauh der Ewigkeit verspüren wir. wenn wir in stiller Rächt hinausschauen in das Stern enmeer. Halt ein und sehe diese Wuuderprocht, die dir von Ewigkeit und von dem Ewigen erzählt. Der Geist verstummt, schweigsam schauen wir in das unendliche Rätsel. Und neigen in Ehrfurcht uns vor diesem

Schöpfer der Ewigkeit, vor der ewigen Allmacht, vor dem quell aller Kraft und Macht.

Ein kleines Stäubchen nur von dieser Riesenwelt bist o Menschenkind. Winzig klein und doch so groß bestimmt alle Ewigkeit. Du kommst und gehst. Ein Anfang war aber kein Ende. Auch du gehörst für diese große Ewigkeit.

Ur«

du, für dir,

Lom Willi Fix und «Hannes Schlau.

Hoppla, Willi, kannst Du aber aus deinen alten Tagen noch springen.

Uff, . . . alles wird geregelt . . . überall kommandieren sie herum . . . uff . . . bloß hier an der Ecke Frankfurtcrstraße

und Südanlage ist jetzt mittags, wo kein Verkehrsschutzmann zu sehen!

Haha . . . und da läufst du wie kcitsschrilt über die Straße.

Lach du nur, wenn dir mal ein

der Verkehr fo stark ist,

Houben im Gejchwindig

Auto über'n Leid fährt,

wirst du es Mann baut Na, du dann hätte

wohl ähnlich wie ich machen. Du weißt, der kluge

vor.

Hättest dich doch nur überfahren zu lassen von morgen an mittags hier auch ein

brauchen, Verkehrs«

schutzmann gestanden.

Ja, ja. das glaub ich dir, aber ich danke.

Komm, wir gehen hier die Südanlage entlang.

Ich muß

doch mal sehen, ob die Stadtverwaltung sich jetzt endlich aufge schwungen hat, mehr Beleuchtungskörper anzubrlngcn, sie hat ja wohl so etwas vor. Es wurde aber höchste Zeit, denn wer hier am Abend, wo jetzt die Tage schon viel kürzer sind, vor­bei muß, kann sich Hals und Beine brechen, und Aulomobik«, bie mit einer Laterne bewaffnet sind, sind wir nun doch mal nicht.

Stimmt, bis auf ganz wenige Straßen konnte man von Gie­ßen bis vor wenigen Wochen alsder Stadt im Dunkeln" sprechen. Es ist das, meines Erachtens, einer Stadt wie Gießen ganz unwürdig.

Ra ja, gut' Ding will feine Zeit haben! Es wirb wohl alles noch kommen, was wir uns wünschen. Du weißt, alle», was Behörde heißt, arbeitet langsam, aber gründlich, vor altem haben die ein wahres Röntgenauge, da erzähste mir mal unser gemeinsamer Freund Müller 'nen netten Witz, btr ihm letzthin passiert ist. Er kommt mit seinem Autck dnt? Mvenv? nvn Darmstadt. Es war dunkel, und jo fuhr er mit brennenden Scheinwerfern. Run sind die vorderen ^Kämpen in Serie mit der Schlußlampe, die das Ertennungsgetzcheo ds^ Wa Os»^ be­leuchtet, geschaltet, d. h. brennt die "SckMßkanlsis nichk/ dünn können's die Scheinwerfer auch nicht Es ist das Vorschrift, da­mit der Wagenlenker nie ohne brennenbt Schlußlampe fährt, so wie's dunkel wird. Ra, also feilte Schlußlamp«.' brennt, er fährt nach Gießen herunter, passiert anstandslos Langen, Frank« furt, Friedberg und Butzbach, bis er hier anfommt. In den nächsten Tagen bekommt er aus einem kleinen Orte, sein Rame sei verschwiegen, ein Strafmanbai über tim nutzt kleine Geld­strafe, da feine Schlußlampe nicht ardnuogsgemäß, in diesem Falle nicht hell genug gebrannt bebt. Run hat er sich schon den Kopf zerbrochen, mir. gc^U ähnlich und auch du darfst es probieren. Sag' mir ryol. wenn das Schlußlicht mangelhaft gebrannt hat, wie hat der betreffende Polizeibeamte die Rüm­mer dann lesen können? Du mußt bedenken, der Wagen hat diesen Ort in zulässigem Temjw durchfahren, bann hat der Beamte plötzlich bemerkt, daß bei davoneilende Wagen da vor ihm eine schlecht brennende Schlußlampe hat und hat sich darum schnell die Erkennungsnummern notiert. Wie

hat er die lesen können? Ich sage bloß . . etwas ähnliches.

Richt schlecht, der Witz. Donnerwetter

Röntgenaugen oder

glto er hat im

Dunkeln die Nummer lesen können und beanstandet doch die schlechte Schlußlampe. . Haha, weißt's, ber Beamte war Tele­path, der stellte sich auf die Radspur unb topzentrierte sich und bann hyste er die Nummer raus. Aber was Macht benn Freund Müller nun?

Ja, der beantragt gerichtlichen Entscheid, da will er den Beamten erst einmal fragen, ob ein Schlußlicht zu beanstanden ist. wenn es seinen Zweck erfüllt und die Lörderlampen gut breiiWn. ' j

Auf f-edtn' Fall sieht man doch daraus. M unsere Beamten sich auch im Dunkeln 'urechtfinden. Der Beweis zeig Vu mir, wo denn hier in bet Südonla-c nun die neuen Lampen h*b - . . wahrfchemlrch kommen sie ^i« nächsten Frühling und rauben dann natürlich so manchem Pärchen die Illusionen einer sanften Maiennacht.