Einzelbild herunterladen
 

!SFS>^

*is L<d^

iS bj. ^tlich direkter ys es-- , t§ WM "Zweite A»?°""'-'^°E'> 'n l^M"^^

Hretzener Weitung

Erscheint: Samstags.

Bezugspreis 40 Pfg monatlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rück­sendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert.

<&

70 333 Mann am Rhein.

Der englische Kriegsminister gab Donnerstag im Unterhaus« bekannt, daß die Truppenstärke der Alliierten im Rheinland betrüge: England 7 363, Frankreich 56 569, Belgien 6381.

40. Fahrgans

Zahlung ^^l,snsls^ M ^sto

^5^

Die Portoerhöhung.

Der Reichspostminister har jetzt aus Grund der Proteste, die gegen die neuen Postgebühren erhoben worden sind, eine Er­klärung losgetasien. Er erklärt, er habe die erste Gebühren* rorlagr auf Grund des Beschlusses des Reichstages vom 17. 3uni zurückgezogen. Im Hauptausschutz sei sestgestellt worden, vag die weitere Behandlung dem Berwaltungsrat der Reichspost uverlassen sei. Deshalb sei das Gegebene gewesen, daß der Mi­nister die neue Gebührenvorlage wieder eingebracht habe, wobei er die in den Kreisen des Reichstags geäußerten Wünsche nach Möglichkeit berücksichtigt habe. Es wird wieder crtiart. daß in Ortschaften über 100000 Einwohnern das Ortslarisporto aufgehoben werde. *

Schweres Unwetter im Vogtland.

Der katastrophenreiche Sommer hat für nächtliches UnoMtvr pc bracht. Diesesmal heimgefuchl worden. Durch Wolkenbrüche, zum Donnerstag niedergingen, wurde in

Sachsen ist das die in

ein neues Vogtland der Nacht

mehreren Bezirken

des Vogtlandes erheblicher Sachschaden angerichtet. Glücklicher­weise find bei diesem Unwetter, soweit sich bisher übersehen läßt, Menschenleben nicht zu Schaden gekommen.

letzten

iModen füT den

Hodi-S ommcT bringt

Beyers

Mode «Führer

Band III: DAMEN-MODEN SOMMER 1927 Preis 1,25 M.

iWKS!

evenl.mil Einrichlur.

«WM

LEIPZIG T

Amtliche Erklärungen zu den steigenden tlniallziffern.

Aus Kreisen des Ruhrbergbaues wird uns geschrieben:

Auf dem Gebiete der bergbaulichen Unfälle wird immer wieder versucht, die Oefsentlichkcii durch alarmierende Berichte u beunruhigen. Dieser Tag^ ist wieder ein fälschlich als Appell des offiziellen Organs des Verbandes der Bergarbei­ter Deutschlands an die öffentliche Meinung" bezeichneter Jlannamtcl weitgehend verbreitet worden. Es handelt sich um die Wiederholung einer unzutreffenden und in der Presse Man mehrfach berichtigten Darstellung über die Entwicklung . r Unfall-Meldungen im Bergbau. Daß in der Zunahme der Unfall-Meldungen kein Grund zur Beunruhigung liegt ist auch die Auslastung amtlicher Stellen. Soeben ist im Reichs- ardcitsblatt vom 16. Juni ein bemerkenswerter Aufsatz des L'cüciv der Zentralstelle für Unfallverhütung erschienen, in dem u. a. ausgeführt wird, jeder, der mit der Unfallversicherung

und Unfallverhütung zu oorliegen. die zur Folge mer größerer Teil der wird. Man könne aus auf eine Steigerung der

tun habe, wisse auch, daß Umstände haben, daß in neuerer Zeit ein im- stottgehabten Unfälle auch gemeldet der Zunahme der Meldungen nicht Unfälle oder gar, wie geschehen, auf

lohnende Stellung

erhalten.Kohlcnziehcr Heizer, Schiffsjungen/ und fast litte Berufe. Auskunft erteilt .

Uebersce - Auskunft H.2, Hannover

Postfach 403.

zu vermieten Chemiker Sack

/i,^« wieder weio schnell f diskret d. stillmtzi'^ Görs & Karsten

Spnnsau,Äorl^r. Rückpono beilegen

g^-Lb.»^..

UL MdE i.Ä*i

ane mangelhafte Unfallverhütung schließen. Die angemeldc- ten Unfälle müßten bei der Erörterung über vic Bewegung der Unfallzahlen grundsätzlich ausgeschieden werden.

Was im Besonderen den Bergbau anbclangt, jo ist es aus* geschlossen, daß der Gefährlichkeitsgrad aller Gruben des Indu striereviers in 3 Monaten um mehr als 40 Prozent steigt Die veröffentlichten Zahlen lassen einen auffallend gleichen Ver­lauf von Krantfeiern und Unjallanmeldungen erkennen. Diese Erscheinung gibt auch die Erklärung für die überraschende Zunahme der Unfallanmeldungen. Sie ist in der Hauptsache veranlaßt durch die Erhöhung des Krankengeldes am 1. Iulr. Das jetzige Krankengeld zusammen mit den tariflich festste henden sozialen Zuschlägen der Zechen und dem Krankengeld der Gewerkschaften kann unter Umständen die Lohnhöhe nicht nur erreichen, sondern vereinzelt sogar überschreiten. Es ist menschlich daher durchaus verständlich, daß viele Arbeiter un­ter solchen Verhältnissen bei leichten Verletzungen oder leichter Erkrankung eher geneigt sind zu feiern als früher.

Einigung in der Aufwertungssrage.

Die Rcichsrcgierung hat sich mit den Regierungsparteien über die noch ausstehende Frage der Aufwertung dahin geeinigt, daß bei der Einsetzung in den vorigen Stand Erleichterungen Platz greifen sollen. Ferner wird für die Frage der Anleihe- aufwertung eine Heraufsetzung der Bcdürftigkcitsgrenze von 800, R. Mk. auf 1000, R. Mk. erfolgen. Die Verzinsung der aufgemerteten Hypotheken soll nicht am 1. Juli 1926, sondern am l- April 1926 beginnen. Schließlich soll bei Restkaufgeldern aus ^m Jahre 1921, sobald die ersten drei Vierteljahre in Frage das letzte Vierteljahr in Frage kommt eine Aufwcnung im Höchstsätze von 600 v. H. erfolgen. In Goldwert umgercchnct er- piM dicsc Aufwertung etwa einen Satz von 25 o. H. Man wird diesen nachträglichen Verbesserungen zuftimmcn können. Es ist auch zu begrüßen, daß bei Ablehnung wcitcrgehendcr Forde­rungen eine ncueErschüttcrung der sich langsam festigenden Wirt schaft vermieden wird.

im

^KM

W6.»"»

Eine neue Arbeitsgemeinschaft der Handel- und Gewerbetreibenden?

In Berlin hat sich eine Arbeitsgemeinschaft der Handel- und Gewerbetreibenden, der Kleinindustriellen und der freien Berufe gebildet, die sich nach ihrem Programm eine ständ'ge Zusammenfassung der tn Betracht kommenden Spitzenverbände und sonstigen Körperschaften zum Ziel setzt. Diese Arbeitsge-

$|H^"< b^LS^

Druck. Verlag und Expedition:

(Sitten, Ludanlage 21

Fernsprecher Xl 1362

Posticheckkonto Nr 6437 Amt Frankfurt a. M

Sonnabend, den 16. Auli 1927

mdnfdjafl wandte sich auch wegen Beteiligung an den Reicks« verband des deutschen Handwerks. Der Reichsverband hat es abgelehnt, dieser Aufforderung Folge zu leisten, da den Ange hörigen fämi..^er Berufskreife ausreichende berufliche Ver­bände zur Seite stehen, die sich bei Interessenvertretung wid­men, und da eine neue Organisation unter den gegenwärtigen wirtschaftlichen Verhältnissen als untragbar bezeichnet werden muß. Das Programm der Arbeitsgemeinschaft sieht in seinen Einzelheiten Aufgaben vor, die auch in den handwerklichen Cr ganijationen verfolgt werden. Eine Zusammenfassung der rvirt schaftlichen Spitzenverbände kommt wieder nicht in Betracht, da diese sich bereits in allgemein wirtschaftlichen Fragen zu ae meinsamer Arbeit und gegenseitiger Unterstützung zusammen- gefunden haben. Grundsätzlich muß noch bemerkt werden, daß biv Wirtschaft dringend eine durchgreifende Vereinfachung des ftaati.a)cn und gemeindlichen Verwaltungsapparats verlangt um jo unverständlicher wäre es, wollte die Wirtschaft selbst im Zeichen des geforderten Abbaues zu überflüssigen Organisatio­nen schreiten. Für sämtliche handwerkerlichen Verbände wird cs sich daher empfehlen, solchen Neugründungen gegenüber größte Zurückhaltung zu zeigen.

Wochenrückblick.

Die in Genf tagende Seeabrüstungslonserenz, an der Amerika, England und Japan teilnahmen, hat mit einem Fehlschlag geendet. Es zeigten sich unüberwind­liche Schwierigkeiten. Die angesagte zweite Boll- H^ung wurde auf unbestimmte Zeit vertagt, da man Zusammenstöße befürchtete, die weitere Verhandlungen auf Iabre hinaus unmöglich gemacht hätten. Es sitzen aber auch die schlauesten Füchse der Welt bei dieser Konferenz zusammen. Jeder sucht selbstredend für sein Land das meiste herauszuholen. Ein gewisser Ab- lüstllngswille dürfte überhaupt höchstens bei Amerika bestehen, die anderen tun nur so. Frankreich und Ita­lien, die auch über ganz ansehnliche Flotten verfügen, sind zu der Konferenz überhaupt nicht erschienen. Das WortAbrüstung", das man mit einer gewissen Groß­artigkeit, Humanität oder wie man es sonst nennen mag. in den Versailler Vertrag geschrieben hat, ist, ab­gesehen von Delltschland, für die anderen Staaten nur einWort" geblieben. Taten hat niemand vor. Da durch, das sei ausdrücklich sestgestellt, liegt eine Ver­letzung des Versailler Vertrages, der die Abrüstung aller sestlegt, vor. Zwischen Jugoslawien und Al­banien wurden die diplomatischen Beziehen wieder aus­genommen. An der französisch-italienischen Grenze kam es zu dem üblichen monatlichen Grenz.zwischenfall. Wenn diese Vorkommnisse auch ziemlich unbedeutend sind, so geben sie uns doch einen Fingerzeig, wie die Grenzbevölkerung der Länder zueinander steht. Man merkt da herzlich wenig von oer Waffenbrüderschaft 191518. Herr Poincarè hat in Frankreich Mühe und Arbeit, sein Kabinett zusammenzuhalten. Er läßt in der Kammer mehrere Gesetzentwürfe verhandeln, die ihm schon längst das Genick gebrochen hätten, falls er nicht bei jeder Opposition die Vertrauensfrage stellen würde. Aber auch eine solche Waffe nutzt sich bei öfte­rem Gebrauch ab. Wenn nicht alles täuscht, sind Poin- carès Tage gezählt. Der belgische Kriegsminister hat einen Vorstoß im begischen Parlament gegen die Reichswehr unternommen. Er will wieder einmal einmal eine Verfehlung deutscherseits feststeIlen. Die Reichsregierung hat daher zur Richtigstellung in Brüf fei diplomatische Schritte cingcfeitct. In Irland wurde der irische Justizminister auf dem Wege zur Kirche ermordet. Ein tragisches Schicksal, da der Va- ier auf dieselbe Art sein Leben lassen mußte. Der Reichstag verabschiedete das Kriegsgerätegesetz, das Kriegsschuldengcsctz und das Arbeitslosenversicherungs­gesetz. Die Parlamentarier waren in den letzten Tagen sehr lustlos, der Reichstag ziemlich leer, man lechzte nach der Sommerpause. In der verwickelten Frage des Verfasiungstages kam man noch zu keiner endgül­tigen Lösung. Das Gebiet ist eines der heikelsten. Der deutsche General Pawels hat mit einem französi­schen und einem belgischen Offizier zusammen die Zer­störuna der Ostfestungen sestgestellt. Damit hat Deutsch­land seine Eurwafsnungsverpflichtungen erfüllt. Wo und die Pflichtest der Gegner? Verankert im Ver­sailler Vertrag' Wann werden sie erfüllt? Das ist die große Frage; wir Deutsche haben in der Verschlev- pungspolitik schon so viel erlebt, baß unsere Hoffnungen, erstickt in ohnmächtigem Zorn, stets gering sein müssen. Kaum hatte sich die Erregung im deutschen Volke über das Harzbahnunglück gelegt, als auch schon eine neue Schreckenskunde tarn: die Nachricht von der grätz- lichen Unwetterkatastrophe in Sachsen, die nahezu 200 Menschenleben gefordert hat, deren Schaden weit über 70 Millionen Mark beträgt. Nach neuesten Meldun­gen soll in Kürze der Entwurf des Reichsschulgesetzes veröffentlicht werden, damit eine breite Diskussion über dieses in das Leben unseres deutschen Volkes tief ein­schneidende Gesetz erfolgen kann.

Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile aaswärt» 24 Psg. total 12 Pfg., die 90 mm breite Neklame-Pctitzeile 96 Pfg. Platz» Vorschriften ohne Verbindlichkeit Bei Wiederholungen Nabatt. für VoUklischee-Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung.

Nummer 29

Neue Wege im Wohnungsbau.

Zur Stuttgarter WerkdundaucstcllungDie Wohnung".

Wenn man das Problem der Wohnung, wie es deute ak tuell geworden ist, in treffenber Weise illustrieren, wenn man gewissermaßen ein vollständiges Bild geben will aller Belange dieses Problems in seinen vielseitigen Abhängigkeiten, so muß man alles berücksichtigen, was an modernen Bestrebungen. Er findungen und Versuche nicht nur auf dem engeren Gebiete des Bauens vorlicgt, jedoch nicht eine wahllose Zusammenfassung erfüllt diesen Zweck.

Die Stuttgarter WcrkdundaussteUung mußte, dem Prinzip des Werkdundes: Förderung produktiver Arbeit, treu blei bcnd. eine Qualitätsauslese durchführen. Es war nötig, dem Halbwertigcn. das ein gewisses Niveau produktiver Reife nicht erreicht hat, den Weg zu versperren. Leere Versuche, übliche Mätzchen im Wohnungsbau und in der Ausstattung, Spielereien mit veralteten Formen, durften auf dieser Ausstellung keinen Raum finden.

Vor allem galt es, das Aufgewärmte, das Uedcrlcdtc, in

neuer Aufmachung abzuhalten.

Stuttgarter SBcrlbiinb»

Ausstellung will ausschließlich modern sein. Sie will das lebendige Neue, ob es sich nun um Formen von Baukörpern oder Konstruktionen, um Materialien oder Ausstattungsmittel handelt, konzentrieren zur Förderung ber weiteren Entwicklung.

Die Stadt Stuttgart erstellt nach Vorschlägen des Deutschen Werkdundes in günstiger Höhenlage Stuttgarts, auf dem Wei tzenhofgelände, eine Siedlung. Zu Entwurf und Gestaltung der Einzelnen Häuser 2 Mietsblöcke und 17 kleinere Wohn Häuser wurden 16 führende europäische Architekten gcwon nen. Von ihnen seien nur Oud, Le Corbusier, Gropius, Mies van der Rohe, B. u. M. Taut genannt. Die Bauten stellen Repräsentanten verschiedenster Richtungen, Gesinnungen und Zweck dar, welche hier nebeneinander Verwirklichung sanden Vielfach trifft man das Streben nach der praktischen SBob nung. Höchste Zweckmäßigkeit in der Raumaufteilung, Anord­nung und Einrichtung bestimmen in diesen Fällen als leiten des Grundmotio aller Gestaltungen (Oud, Gropius). Aber auch andere Grundabsichtcn kommen zur Gc.ung: Architektoni­sche Gestaltungen, von der äußeren Form ausgehend. Sowohl das Streben von innen nach außen, welches die äußere Ge­stalt ganz den Forderungen des Innenraumcs unterwirft, wie auch das entgegengesetzte zeltigt hier typische Formen.

Bei solcher Vielartigkeit der Motive bieten ..ese Muster­baulen (Muster im Sinne von Vorbildern für Serienbau) Ee« legenheit, zu interessanten Vergleichen. Man wird nicht nur verschiedene Tendenzen, sondern auch Variationen desselben Strebens Ruan een bet ähnlichen Bauten beobachten können, welche für die Beurteilung der heutigen Architcklur von höch­stem Interesse sind.

Ja, die Ausstellung bietet, was mehr wert ist, Gelegenheit, das Brauchbare unter den neuen Bestrebungen heraus.zujinden. Sie kann die Frage klären helfen, was von all dem Neuen für die Produktion, für die neuen Wege der Zukunft in Betracht kommt.

Man sieht eine Reihe moderner Konstruktionen: Eisenfach­werk mit Bims, ober Thermos Platten, Eisenbetonstützen hrileme mit Schlacken . Boll block- und Feifclsteinen, Zick-Zack Holzkonstruktionen Holzfachwerk mit Tekton Platten, Mn.siv- ballen für D<ckc, eiserne Fenster, glatte Türen und vieles andere. Einheitlich durchgeführt ist nur das flache Dach. Teils begeh­bar. teils unzugänglich gibt es der Siedlung, trotz aller Ber- schiedeuheit der Gliederung, ein geschlossenes Aussehen. Haust« sind große freiliegende Terrassen und große Fenster. Die kleincrcn Bauten sind zumeist reich gegliedert. Von Innen- läumc sieht man alle Formate: von der Miniatur-Küche bis zur Wohnhalle.

Die neuen Baumethoden und Materialien, welche an den fertigen Bauten nicht mehr vollständig zu erkennen sind, werden im Detail gezeigt auf einem der Siedlung benachbarten Ver­suchsgelände. Eine H a l l c n s ch a u (in der Gewerbe- Halle) zeigt ferner das gejammte Gebiet der Hauseinrichtung von Heiz- und Lüfungsanlagen bis zur Türklinke und Wandschmuck. Dabei ist auf Vereinfachung und Zweckmäßigkeit besonderer Wert gelegt Die moderne Wohnung soll ein Instrument sein, frei von unnötigem Aufputz. Mehrere Musterküchen zeigen im Betrieb die Anwendung arbeit- und zeitsparender Geräte.

Zur sachgemäßen Bewältigung auch dieses Gebietes steht der Ausstellungsleitung ein Frauenausschuß neben einem

technischen

Seite.

und einem W i r 1 s ch a ft s a u s s ch u ß zur

Der Rahmen dicfcr Ausstellung umschließt als dritten

Teil noch eine Internationale Plan- und Modellausstellung neuer Baukunst.

Die Ausstellung des Deutschen Werkbundes ist ein erster Versuch, die produktiven Kräfte auf dem Gebiete des Wohnungs­baus zu sammeln. Sic wendet sich in ihrer ganzen Art an die breiten Massen des Volkes und will einer Besserung der Wohn­verhältnisse, der Verringerung der Wohnungsnot dienen. Sie zieht Architekten vieler Länder herbei und bildet damit ein Er­eignis von internationaler Bedeutung.

Dcr Stadt Stuttgart wird sie kulturellen Ruhm weit über die Grenzen Deutschlands hinaus verschaffen.

Dr. Robert Schweizer-Stuttgart.