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«mtiVörlefe <r: „^Zch bin ein rtaufinnnn." unb vssnete sein Schüncken unb lieh sie hineinjchauen Ta rief sie: „Et. was für schöne Gold- zeug!* letzte die Eimer nieder und oetrochtete ein» nach dem andern. Da sprach das Mädchen: „Das mutz die Königstochter sehen, die hat so große Freude an den Goldfachen, dah sie euch alles abfaitff 6s nahm ihn bei der Hand unb führte ihn hinauf, denn es war die Kommerjungfer. Als die Königstochter die Ware foh, war sie ganz vergnügt und sprach: „Es ift so schön gearbeitet, datz ich alles abtaufen will." Aber der getreue Johannes iprad): „Ich bin nur der Diener von einem reichen Kaufmann: was ich hier habe, ist nichts gegen das, was mein Herr auf bem Schiffe stehen hat, und das ist das Künstlichste und Köstlichste, was je In Gold ist gearbeitet Worben.“ Sie wollte alles herausgebracht haben, aber er sprach: »Dazu gehören viele Tage, so groß ist die Menge, und Io viele Säle. Um es auszuftellen, datz euer Haus nicht Roum dafür hat.* Da ward ihre Re»igierde und Lust immer mehr angeregt, lobaß sie endlich sagte: »Führe mich hin zu dem Schiss, ich will selbst hingehen Unb deine» Herrn Schätze betrachten."
Da sühne sie der treue Johanne» zu dem Schisse hin und war Ü"UZ freudig, und der König, al» er sie erblickte, sah. baß ihre Schönheit noch größer war, als bas Bild sie dorgesleUt hatte, und weinte nicht anders, als bos Herz wollte ihm zerspringen. Run stieg sie In bas Schiss, und der König führte sie hinein: der getreue Johanne» blieb zurück bei dem Steuermann und hietz das Schiff Abstößen; „spannt alle Segel aus. datz es fliegt, wie ein Vogel In her Lust.* Viele Stunden gingen herum, während sie alles bejah. Nachdem sie bas letzte betrachtet hatte, dankte sie bem Kaufmann und wollte heim, als sie aber an bes Schisse» Rand laut, sah sie, baß sie fern vom Land auf hohem Meer ging und mit vollen Segeln forteilte. „Ach,* rief sie erschrocken, „ich bin betrogen, ich bin entführt und in die Gewalt eines Kaufmanns geraten, lieber wollt ich sterben I" Der König aber faßte sie bei der Hand unb sprach: „Ein Kaufmann bin ich nicht, ich bin ein König u"^ Dicht geringer an Geburt, als du es bist; aber baß ich dich in t V Entführt habe, bas ist aus übergroßer Liebe geschehen Fa* > als ich dein Büdnt« geiehen habe, bin ich ohnmächtig zur ( gefallen“ Al» die Königstochter vom goldenen Dache das Howard sie getröstet, und ihr Herz war ihm geneigt, so baß sie gern »inwilligte, feine Gemahlin zu werben.
Es trug sich aber zu, während sie auf bem hohen Meere dahin« fuhren, baß der treue Johannes, als er vorn auf bem Schisse latz unb Musik machte, in der Lust drei Raben erblickte, die dahergeslogen kamen Da hörte er auf zu spielen und horchte, was sie miteinander sprachen, denn er verstand bas wohl. Ter eine riei „Ei. da führt er bte Königstochter vom goldenen Dache heim". — „Ja", antwortete her zweite, „er hat sie noch nicht * Sprach der dritte „Er hat sie bod), sie sitzt bei ihm im cickiise * Da sing der erste wieder an und ries: „913as hilft ihm basl Wenn sie ans Land kommen, wirb ihm ein fuchsrotes Pserd tnigegeniprlngtn da wirb er sich ausichwingen wollen, und tut er das. Io sprengt es mit ihm fort und in bis Lust hinein, biß er nimmermehr feine Inugirau wieder sieht * Sprach der zweite „Ist gar keine Rettung'-»* „V ja. wenn ein anderer schnell ousfitzt. bas Feucrgcwehr, bas In ben Halslern stecken mutz, herausnlmml, und das 'Werb damit toUchicßt, lo ist ber junge König gerettet Aber wer weiß das! Unb wer’s weiß und jagt'» ihm, der wirb zu Stein von den Futzzehen bis zum Knie * Ta sprach der Zweite „Ich weiß noch mehr, wenn das Pjerd auch ge- lötet wird, Io behält der junge König doch nicht leine Braut wenn sie zusammen ins Gehloß kommen, so liegt dort ein gemachtes Braut. Hemd in einer Schüssel und sieht aus, als wär'» von Gold und Silber gewebt, ist aber nichts als Schwelet und Pech- wenn er s antut. verbrennt es ihn bis auf Mark und Knocken * Sprach der dritte: „Ist da gar feine Rettung*?* — .0 ja, antwortete der -weite; „wenn einer mit Handichuhen bas Hemb packt und wirft t* ins Feuer, datz e* verbrennt, so ist der junge König gerettet. Aber was Hilst'»! Wer» weiß und es ihm lagt, der wird halben Leibe» Stein vom Knie bis zum Herzen “ Ta sprach der dritte: »Ick weitz noch mehr wird das Brantbemd auch verbrannt lo bat Der junge König feine Braut doch noch nicht wenn nach der Hockzett her Tanz anhebt und die junge Königin tanzt, wirb sie plöhlich erbleichen und wie tot dinsallen, und hebt sie nickt einer auf und giebt aus ihrer rechten Brust drei Tropfen Blut und «peil sie wieder aus, so stirbt sie. Aber verrät bas einer, der es weiß, so wird er ganzen Leibe» zu Stein vom Wirbel bis wr Hutzzehe * Als die Raben das miteinander gesprochen hatten, folgen sie weiter, und der getreue Iohannes hatte wohl alles verstanden aber von ber Zeit an war er still und traurig ; denn verschwieg er seinem Herrn, was er gehört hatte, so war dieser unglüdlich entdeckte er es ihm. lo mußte er selbst sein Leben hinoeben End'ich aber sprach er bei sich' »Meinen Henn will ich retten, und jollt ich |«ib[i darüber zu, firun>< -,h<n„«
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Al« R< mm ane Land Tomen, da geschah f«, wie ber Rab, vorher gesagt hatte, und es sprang ein prächtiger fuchsroter Goul daher. „Wohlan.* sprach ber Hönig, „ber toll mich in mein Schloß tragen," und wollte sich ausfetzen, doch ber treue Johanne» kam Hm zuvor, schwang sich ichnell darauf, zog bas Gewehr aus ben Halstern unb schotz den Gaul nieder. Ta riefen bie andern Tienet bes Königs, die dem treuen Johanne» doch nicht gut waren, „wie fchändlich. bas schöne Tier zu töten, da» den König in sein Schloh tragen sollte * Aber der König sprach: „Schweigt und laßt ihn gehen, es ist mein getreuester Johanne», wer weiß, wozu bas auf ist.“ Run gingen sie ins Schloh unb da stand Im Saal eine Schüssel unb bas gemachte Brauthemd lag barin, und sah aus nicht ander», als wäre es von Gold und Silber. Der junge König ging darauf )u und wollte es ergreifen, aber der treue Johanne» ichob ihn weg, packte es mit Hondjchuhen an, trug es schnell ins Feuer und ließ es verbrennen Die anderen Diener fingen wieder an zu murren und sagten: »Seht, nun verbrennt er gar bes Hönigs Brouthemd * Aber ber junge König sprach: „Wer weiß, wozu bas gut ist, laßt «hn gehen, es ist mein getreuester Johanne».. Nun ward die Hochzeit gefeiert: der Tanz Hub an, und die Braut trat auch hinein, da hatt! ber treue Johanne» acht und schonte ihr ins Antlitz; auf einmal erbleichte sie und fiel wie tot zur Erde. Ta (prang er eilend» hinzu, hob sie auf unb trug sie in eine Kammer, da legte er sie nieder, kniete und sog die drei 93 uttropfcn aus ihrer rechten Brust unD [peite sie aus. Alsbald atmete Re wieder und erholte sich, aber der junge Königslohn hatte es mit angesehen und wußte nicht, warum es der getreue Iohannes getan hatte, warb zornig darüber unb rief: «Werft ihn ins Gefängnis * Am ondem Morgen warb der getreue Iohannes verurteilt und zum Galgen geführt, und als er oben ftanb und gerichtet werden sollte, iprad) er: „Jeder, der sterben ioll, darf vor feinem Ende noch einmal reden, soll ich das Recht auch haben?“ — „Ja*, antwortete der König, „es soll dir vergönnt - 1 * Ta sprach der treue Iohannes: „Ich bin mit Unrecht vor. ' ' ’lt unb bin dir immer treu gewesen," und er erzählte, wie er ' dem Meer das Defproch der Raben gehört, unb wie er, feinen ltn tu retten, das alles hätte tun müssen. Ta rief ber König: mein treuester Iohannes. Gnade! Gnade! Führt ihn herunter" r d 'r treue Iohannes war bei dem letzten Wort, das er geredet hatte, leblos hsrobgefollen, und war ein Stein.
Darüber trug nun der König und bie Königin großes L id, unb her König sprach: „Ach, was hab' ich große Treue so übel belohnt!" und ließ das steinerne Bild des treuen Johannes oufh n und in seine Schloskammer neben sein Bett stellen. So oft er es anial), weinte er und sprach: „Ach, könnt ich dich wieder lebendig machen, mein treuester Johannes " Es ging eine Zeit herum, da gebar die Königin Zwillinge, zwei Söhnlein, die wuchsen heran und waren ihre Freude Einmal, als die Königin in der Kirche war, und bie Kinder bei dem Vater laßen und spielten, sah dieser wieder das steinerne Bildnis voll Trauer an, ieufzte und rief- „Ach, sonnt ich dich wieder lebendig machen, mein getreuester Johannes." Da fing der Slein an zu reden und iprad): „Jo, du sonnst mich wieder lebendig machen, wenn du dein Liebstes baran wenden willst " Da rief der König: „Alles, was ich auf der Welt Hobe, will ich für dich hingeben “ Sproch der Stein weiter: „Wenit du mit deiner eigenen Hond deinen beiden Kindern den Kopf obhouft und mich mit ihrem Blute bestreichst, so erhalte ich dos Leben wieder" Der König erichraf, als er hörte, baß er seine liebsten Kinder selbst töten sollte, doch buchte er an die große Treue, und baß der getreue Iohonnes für ihn gestorben war, zog fein Schwert und hieb mit eigener Hond ben Kindern den Kops ab Und als er mit ihrem Blüte den Stein bestrichen hatte, so kehrte das Leben Ztirück, und der getreue Johanne» ftanb wieder friich und gesund vor ihm. Er sprach zum König: „Deine Treue soll nicht unbelohnt bleiben,“ und nahm bis Häupter der Kinder, letzte sie auf und bestrich die Wunde mit Blut, davon wurden sie im Augenblick wieder heil, sprangen herum unb spielten fort, als wäre ihnen nichts geschehen. Nun war der König voll Freude, und als er die Königin kommen sah, versteckte er den getreuen Johannes unb die beiben Kinder in einen groß:n Sckrank. Wie sie hereintrat, sprach er zu ihr: „Hast du gebetet in der Hirche9* — „Ja.* antwortete sie, „aber ich habe beständig an ben treuen Johannes gedacht, boß er so unglücklich durch uns geworden ist.' Do sprach er: „Liebe Frau, wir können ihm das Reben wieder geben, ober e* kostet uns uwere beiden Söhnlein, die müssen wir opfern. Die Königin ward bleich und erschrak im Herzen, doch soroch sie: „Wir sind's ihm schuldig wegen ferner großen Treue * Da freute er sich, boß Re buchte, wie er gedockt hatte, ging hin und schloß den Sckrank auf holte die Kinder und den treuen Johannes heraus und sprach- „Gott lei gelobt, er ist erlöst, und unsere Söhnlein haben wir auch wieder" und erjötVk hr, wie sich alle» zugerraant hotte, Ta lebten fit zusammen in Glückjeligkeit bis an ihr Ende.
Brüder Grimm,
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£ F 0 S 1 n« Märchen von Fr Htbdel.
in untere Hände gelegt, damit wir in einem autzerordentüchen Falke, wenn die allgemeine Regel, das einfache Ge «tz. nicht ausreickt. ,u Hilfe kommen mögen. So ein Fall ist der bein:qe, denn der Rubin, den du dott in der Hand hältst. ist das Grab einer wunderschönen rer»
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tif wen an einem ichönen hellen Nachmittag, da stand Assad, ein Anxelangt vor dem Tor zog Wad bin Rnbin, den er bis dahin ktmgtt Türir. der vor wenigen Tagen zum ersten Male die unermetz- auf seinen^ Herzen bewohn hatte, hervor, hielt hn gegen die Sonnt, liehe Stadt Bagdad betreten hatte und sich mit Erstaunen unter all den in deren Zielen er bli ihe, wie das Auge eines Memchen. drückte Bi unbern erging, vor ber Bud, des reichsten und ange ebensten Ium^- ihn wehmütig an den Mund und machte Anstatt. ihn dem Juwelier liers. Mit inniger Lust versenkte er sich in bas mannigfaltige glühende zurückzugeben. Bevor er aber bies noch auszuiühren vermochte, traf (Beben, bas in Strahlen und Farben die edlen Steine durchflammte. ein Greis von sehr würdigem Busiehen. bem alles Volk w llig Hinß
,0 Edelstein,' rief et voll Entzücken aus, „in dir ist alles Herr- mochte, auf ihn zu, motz ihn mit einem st engen Blick und iaqie: sich, zugleich zu ommengedrangt und geläutert: der flüchtige Sonnen- e^Rab, du bist ein Dieb?* Glühendes Rot überftrömle die Wangen strahl ist gefangen und in deinen gehe mnisvollen Kern emge'chlossen, ^" Jüngling», aber fest und unverwirrt ichaute er zu dem Gret e auf Le Farbe empfängt in dir Unsterblichkeit, die reinen Elemente, Lust, ?n& antwortete: „Ja, und, wie du gleich -chen ö rfl. id) leib den Heuer und Wasser, vermahlen sich in deinem Glanze. Hier steh ich an ^lür!“ -3H d r dein Diebstahl n cht leib?" fragte der Grel». d r Grenze der Natur. hier ist das letzte, höchste Produkt der ichakfenden »Nein,* verletzte Assad schnell und best mmt, „ich weiß nicht, was Kräfte. We ter — schauernd fühlt es der Gerst — kann die Unendlich- m ^ an hieien dein kettet, aber es mag gut iein, datz ich sterben mutz leit selbst nicht. denn ich suhl'», ehe ich ihn in den Handen eines anderen liehe, könnt
Ter Juwelier, ein gutmütiger Mann, der für keine Kunst ringe- ^^ mit Raub und Nlord beflecken, obgleich meine Seele vor einem stammen war, stand gerade in der Tür und empfand ein großes Der- Mord Zuruckichaudcrt, wie vor bem eigenen Tobe." „E«. wundrrborl* pnügen über die begeisterten Worte, die aus dem Munde des Jüngling» entgegnete der Drei», „gib mir doch deine Hand!* Assad reichte ihm f-eroorgingen. Er trat lächelnd zu ihm heran, öffnete den Kosten, &‘e Hand.
Ergriff seine Hand und steckte ihm einen schönen Ning an den Finger. Plötzlich befand er sich auf einer unbekannten Landstratze Der k iad bemerkte es kaum, emen Blick fesselte mit magi dter Gewalt ein ®reis stand neben ihm. Mehr verwundert und Überra cht als erst itt, k ub n von iellener Grötze, auf den die Sonne, die eben aus einer 'chaute der Jüngling ie nen 91 etter m t fragendem Blick an „Tu b ft der'ch'eierten Wolke hervortrat, ihren vollen Sckzern warf. Er drückte k^t über hundert Stunden von Bagdad entfernt,* begann der Gre s, Unwillkürlich ieinc Hand gegen bas Herz und tat zum Erstaunen bes d" seinen Blick wohl verstanden hatte, „unb sie können dort, w in Juweliers einen liefen Seufzer, dann streifte er den ihm angeftedten Pe wollen, ein Lamm strangulieren, bas ich zum Zeichen deine: Un- Èiing mit dem Ausdruck sonderbaren Widerwillens wieder ab und ichulb an deiner Stelle junidgelafjen habe Glaube jedoch n:dii, b^h R e . auf den Nubin zeigend, leiden ckastlich aus: Behaltet das elende ^ dich gerettet haben würde, wenn Leichtsinn oder dmöbc Hab „cht JT ng und gebt mir ben!“ Kops'chiiNelnd erwideNe der Juwelier: ^^ zum Nauben fremden E gen"«««» verleitet hätten. Mir st ' n Lper Stein ist mir um Hunderte nicht feil!“ „Ich mutz ihn aber 9r°ht Kräfte zu Gehole, aber ich mtzbrauche sie n*e, wie :o mand' <''•«• f ben!“ verietzte der Iünaling wie im Wahnsintt, ergriff den Rubin noffen meiner Gewalt. Die Natur hat jene Macht, die den ' ^b'i» Lib stürzte flammenden A iges fort. lichen Lauf der Dinge aushalten und verändern kann. Dertraucn ooll
Der Juwelier erhob e.n großes Geschrei, rannte Assad nach und schalt ihn einen Dieb, ja. da dies nicht zu helfen ichicn. einen Räuber ii'ib Mörder. Alsbald entstand ein Auflauf auf der Strotze, der Jung- Ing wurde ergriffen und mit Ungestüm vor den Kadi geschleppt. ^- --- ----------- ---------— ---
,6err." beqann ber Slimdicr voll Zom, Jo Juno d"!°r M-n-ch Joubcrlen Jfin)tifin. Bus ihrem 8lul hot « bst» bunfle im ■> ^rt
8u sein scheint, und so viel Einnehmendes in seiner Gestalt liegt, so ist
Rot in sich proben, in bas er getaucht ist Tas Fetter ihre* 91 । es
tr doch ein frecher, undankbarer Bö ewicht. Ich iah ihn vor meiner ^ude flehen und ergötzte mich, als ich ihn über die dort ousocbreiteten Schätze mit lauter Stimme, wie ein Kind, seine Verwunderung aus. b* den hörte. Von Wohlwollen übermannt, dachte ich: Tu «ollst
•prüht dir entgegen aus den blitzenden Strahlen, di- er >o oer ck i c ide* rück ver endet. Ihr schlummernde» Leben ckouerte dich an, als du
den Stein im Sonnen 'chein glänzen 'ahest. Ta wurde deine Seele bis in die innersten Tiefen mit iüher Ahnung getränkt, und deine ^nnb
y utn ijuiic. vun iuuijiivuuvii uuciiiiun n, uuun v luj. «c u 'uuji , ... <
einmal billiger kaufen als ein anderer, nahm einen kostbaren Ring u^ e "^ br ngen, was Herz unb oinn geboten aus dem Kasten und steckte ihm die'en an. Ich erwartete, er wurde, , »Kann die Prinzessin durch mich erlöst werben?“ frag!,' !fl^b
so plötzlich be chenkt, orotze Augen machen und nicht wissen, wie er tiesausalmend.
sich gebärden iollte. Statt dessen nahm er kaum Notiz von meiner »Das weih nur sie selbst!“ verletzte der Gre:». „unb du kannst,
yreunbbchfcit, zog den Ning wieder ab. warf ihn mir verächtlich hin wenn du willst, sie einmal eben und mit ihr reden Sobald du »m
und verlangte in einem ;o gebieterischen Tone, als ob er, wenn es ihm Mitternacht alle deine Gedanken in den einzigen an sie .vromjMi» b'liebte, auch wohl meinen Kops fordern dürfte, den wundewollsten drängst und auf den Rubin drei Küsse drückst «o weicht der er Rubin,'der je in meine Hände geraten ist Als ich ihm bescheiden be- aus einen Augenb'-ck. und sie tritt in voller Chlore der Schönh aus <nerste, datz ein solcher Stein mehr Wert habe, als er denke, erkläne ihrem steinernen Gefängnis hervor. Aber wage nicht dem G'ück u^b
♦r geradezu, er müsse ihn hoben, nahm auch, mit der bekannten Ab- deinen Frieden an einen ungewissen Mom-nl mn b m Tomon 't
Neigung der Stratzenräuber aeacn Formalitäten, sogleich von meinem schwer zu sümpfen, dich aber würde die be-rlichste der Iunnsrau « mit Eigentum Besitz und begab sich auf die Flucht. Ich folgte ihm; wie unwiderstehlicher Gewalt in deinem tiefsten Sein gegangen neb- e-,
es mir bei der Last meines Bauches und in einer der Verdauung und wenn es dir dann nicht gelänge, ihren Bann tu brechen, >o ft
ihci'igen Stunde möglich war. ihn wieder einzuhoten. begreife ich selbst hu elend auf ewig. Unb nun leb wohl, kein Eterbl cher sieht m s 'um 'Hid)t, die Anaft mutz dem Men'chen übernatürliche Kräfte verleihen*. Zweitenmal!*
Ter Kadi, ein langer, hagerer Mann, mit einem todernsten Gesicht, Der Greis war verschwunden, io wie er ausgerebet hatt'. 91 Hab
war einmal selbst bestohlen worden, und mrach Albern gegen Diebe bemerkte es kaum, denn jede seiner Empfindungen, feder «einer Ge«
nur noch Todesurteile aus. Er fragte Assad freundlich, ob er bas danken war an bas Wunder, bas er in seiner Hand hielt. cHmiCm.
ihm ange'chuldete Vergehen leugne. „Wie könnt' ich!“ gab der Jüng. Wie freute er sich, datz die Sonne sich :chon zum Untergang n ime ^tz
I ng finster zur Antwort. „Es wäre auch gleichgültig.* versetzte der b;e Schatten sich verlängerten: wie sehnte er sich noch her M '
Kadi mit jenem, dem Teufel abgeborotem Lächeln, womit Gerichts, die er »onft. als unheimliche Freistunde der Toten und Ge pen,!
per'onen in allen Ländern der zerquetschten Menschheit in einem IIn- scheut^ vor der er sich nngft'ich in die «ckützenden Arme des frommen
p üdPchen «o gern den Gnodenstotz geben, „man führe ihn vor d-e Stadt Sch'ases hinein gefluchtet hatte. Die M'tternockt er ch en bm letzt
hinaus und tue, was Rechtens.* „Jedoch nicht ohne vorgängige noch- wie e:n Gelätz. aus dem feinen dürstenden Lippen der holtefte ~ ' e.
briidliche Bastonade?* «etzte er hinzu und griff nach der Pfeife, die prüf alles Lebens engegen chäumte. Datz Re über die oanze üb
ein Sk'ave ihm barbot. We't Angst. Grauen und Entsetzen ousaotz. gab ihr für ihn -' n no"
Assad wurde abgeführt. Aus der Stratze wandte er sich an den ^0 ^^^^ 'chauerlich zauberi cken Reiz
Unterdes eilte er, da es 'chon dunkel wurde, rostlos fort, noch vor völligem Anbruch der Finsternis die Stadt, die er in nickt aar weiter Ferne vor sich heoen «oh. zu erreichen D es gelang ihm --"ich war das Glück ihm günstig, datz er bald bei einer alten ^mn em Hn'cr«
Juwelier, der in «einer Entrüstung noch gar nicht daran gedockt hatte, sich den Rubin jurüdgeben zu lassen, und taote zu ihm: „Herr, ich bitte Euch um einen letzten (befallen. Loht mir den Stein bis zum
Tobe Bealeitet mich hinaus bis vor bas Tor, dah 'ck «hn dort noch war bas Glück ihm günstig, datz er ba’b bei einer alten ^rnu e n in r»
einmal an ckaue und in Eure Hände überliefere. N'ckt wahr. Ihr kommen für die Nackt land Er zog sich oaleick orotze 9' hr,• not*
werbet es mir nicht ab’dMagen? Es ist ja nur noch kurze Zeit * In chützend. in das ihm best mimte Sckloigemach zurück. Ifole d« n -" ' n
d m Juwelier erwachte ^^^lr^. ihn bauerte der schöne, gefotzte Iüna- vor sich auf den T ch und zählte nun bei brennender kamp^ u"d ner-
fing, der setzt noch in voller Kra^t und Glut vor ihm stand Vielleicht hängten Fenstern b e Minuten, die lang am. lann-nm n s woll e l . e
hätte er nun den Ruhm gerne daran gesetzt, um ihn zu retten Doch ihm ben Inhalt her ^wwtrt vmrecknen. oorüb? trocken n d es war bei der Gemütsart des Kadi unmöa'ich. er mutzte kick ol'o war es Zwö'f Mit un änlicher Inbrunst brüdti er jetzt den Jtuo darauf beschränken, dem Scheidenden seine letzte Sitte zu bewiüia«. an jemen-Mund und kützte ihn breimaL