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(Neueste Nachrichten) ((siebener Tageblatt)

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40. Jahrgang

Sonnabend, den 10. September 1927

Nummer 37

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H.2, Hannover Postfach 403.

Die DBP. Hessens zum Reichoschulgesetz.

Der Geschoslsführend« Ausschuß des Landesverbandes Hes- fen der Deutschen Voltspartei beschloß mit der hessischen Land tagsfraktion zum Entwurf eines Reichsfchulgestzes folgendes:

1. In einer Zeit sozialer und politischer Spaltung und Wirrnis, in der unter den Schalten des Versailler Diktates stehenden Epoche außenpolitischer Bedrängnis, ist für das deut­sch« Volks nichts notwendiger, als die staatliche Förderung aller zum Geiste der Volksgemeinschaft und völkischer Geschlossenheit fiihrenden Kräfte. Gerade die auf klarer christlicher Grundlage rufstnbe, nach Bekenntnissen nicht getrennte Gemeinschaftssck^e hat sich als segensreich in der Ueberwindung konfessioneller Gegensatz« und zur Heranziehung einer konfessionellem Hader entrückten Irzgend während mehrerer Generationen in Hessen er wiesen. Es wäre gerade in der heutigen Zeit ein verhängnis­voller Rückschritt, wenn an Stelle dieser Gemeinschaftsschule die scharfe Trennung der beiden christlichen Konfessionen auch in der Schule durchgeführt würde. Die Bestrevungen nach einer völlig folgerichtig durchgeführten konfessionellen Scheidung der deutschen Jugend können bei der Deutschen Bolkspartei unmög­lich Unterstützung finden.

2. Bei aller Achtung vor dem natürlichen Recht der Eltern auf die Erziehung ihrer Kinder ist nicht zu verkennen, daß namentlich in Zeiten geistiger Zerrissenheit ein höheres Gesetz im Intereste der staatlichen Gemeinschaf» dem Elternrecht ge-

Da» Elternrecht, soweit es in Widersprach mit der Förderung der Aufrechtert^rltung der christlichen Gemeinschaftsschule sich Mitibet, sich nicht ohne Schranken auswirken darf.

3. Dissen Grundsätzen wollte die Reichsverfassung durch Artikel 174 Satz 2 Ausdruck verleihen, indem sie verlangte, daß dieGebiete des Reiches, in denen eine nach Bekenntnissen nicht getrennte Schirle gesetzlich besteht, besonders zu berücksichtigen jind." Die Deutsche Volkspartei muß also einem Reichsschulgesetz die Zustimmung versagen, durch das die christliche Simultan» schul« in Hessen irtbireft beseitigt würde.

4 Die Rücksicht auf den geordneten Echulbetrieb und die schwere finanzielle Lage des Landes Hessen verbieten jede ge» jetziich« Lösung durch die die Bildung von Zwergschulen geför­dert uni) die finanziellen Lasten der Gemeinden und des Staa­tes, also der Steuerzahler, wesentlich erhöht werden würden.

5. Von der hessischen Regierung muß erwartet werden, daß Tic alle» tut, um den religiösen Geist der gesamten Erziehung in der Gemeinschaftsschule in Hessen zu wahren, und alles vcr- meidet, was diesen Geist und damit die Simultanschule selbst in ihrer Existenzberechtigung gefährden könnte.

Die Besoldungsreform in Hessen.

Die volksparteilichen Abgeordneten Dr. Keller, Dingeldey und Frl. Birnbaum beantragen im Hessischen Landtag, daß die neue Besoldungsordnung vom gleichen Zeitpunkt ab wie im Reiche in voll. Umfang, soweit es sich nicht um die Linzelgehâlter handelt, auch für die hessischen Beamten in Kraft tritt. Gleiches hätte auch für eine Zwischenlösung zu gelten, die etwa vom 1. Okt. 1927 an Prozent. Zuschläge zu den Gehalten usw. vorsieht.

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zcigenausträge irgendwelcher Art käuflich wäre, hätte das Recht verwirk», als Sachwalterin öffentlicher Intcresien aufzutreten.

Die Maßregelung der .^derhesiifchen Zeitung" stellt sich als Versuch dar, durch Verhängung wirtschaftlicher Nachteile die freie Meinungsbildung der Redaktionen zu beeinflussen und zu be­schränken. Hierin sieht die berufene Standesvertretung eine schwere Beeinträchtigung bet Freiheit und Reinerhaltung der

Presse." -----------

Die Landflucht.

Die schon früher beobachtete Landflucht ist auch durch den Krieg nicht rückläufig geworden. Vielfach ist die Abwanderung aus den ländlichen Gebieten so stark, daß hier und da bereits ein empfindlicher Mangel an Arbeitskräften besteht. Macs) Angaben der preußi­schen statistischen Landesamtes über die Dinnenwan dcrung wiesen alle Provinzen Preußens ohne Aus­nahme einen Wanderoerlust der ländlichen Bevölke­rung auf, Ostpreußen 226 000, Niederschlcsicn 14 9 (XX). Pommern 137 000, Sachsen 136 000 und Hannover 107 000. Hingegen zeigen die Großstadtgebiete erheb­liche Wanderungsgewinne. An der Spitze steht Groß- Berlin mit 648 000 (nahezu die Hälfte des Wander gewinnes!) Die Rheinprovinz folgt mit 276 000, West­falen mit 132 000. Die Presse erörtert die Frage nach dem Anteil der sozialen Verhältnisse der Landarbeiter- schaft an dieser Erscheinung. Rach denDresdener Nachrichten" (Nr. 341) sollen im sächsischen Kata- strophengebiet die landwirtschaftlichen Arbeiter in großen Mengen ihre Arbeitsstellen verlassen haben.

Sie raumverilbitbenkt Auswirkung der Neugliederung in Siidweitdeulftbland, dem rbeinfränkiilben Wirtilbaftsgebtel.

Die Entfaltung der wirtschaft iichcn und hiltu rellen Kraft selber in den Emzellandschaften Sudwcftdeuljchland» über die dynastifch-mach»politischen Grenzen hinweg, ukrOcn wesentlich durch die größeren Flußläufe mit dem sie begleitenden Straßen und Eifcn-dahnnctz bestimmt, unter denen der Rhein mit dem Main, als Hauptader Des gesam mm fassenden rheinsranktfchen Krastseldes, die erste Stelle einnehmen.

Hier entfaltet sich im Zusammenlauf der beiden Strome die Großsiedlung desRhein-Mainischen Stäbtefranzcs" in ihrer ganzen Weiträumigkeit um das Groß Frvnkfurher Zentrum; das Kernstück einer stark ausgeprägten südweftdeutzchen Kr»lMr>, Wirtschofts- und Verkehrseinheit.

Linksrheinisch bestimmen Mosel mit Saar, sowie die Rahe die einzelnen Krastselder mit ihren größeren Zentren in Tner, Saarbrücken, Koblenz, Bad Kreuznach, Kaiserslautern, Reustadt a. d. H., sowie Mannheim Ludwigshafen.

Rechtsrheinisch und rechtsmainisch finden mir die Lahn, so» wie die zur Weser abfließende Fulda als Kraftfeldadern vor, mit den größeren Zentren in Gießen, Fulda und Kassel, wozu im Anschluß an das Westerwaldgediet sich noch das Siegerland mit Siegen dazu gesellt.

Diese Einzelkraftfelder des Wirtschafts, und Kulturlebens lassen nun ihrerseits alle ihre Kraftlinien in mehr oder weni­ger stark ausgeprägtem Maße von und zu dem großen Zentrum

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Einnahmen der Reichsbahn.

Die Einnahmen der Reichsbahn erreichten im Juli mit 453,1 Mill. R.»Mk. den höchsten Stand seit dem Bestehen der Gesell» schaft (Oktober 1924), nachdem bereits die Juni-Einnahme mit 450,7 Mill. R.'Mk. alle Vormonate übertroffen hatten. Die Steigerung der Einnahmen entspringt einem Anwachsen des Per» fönen« und Gepäckverkehrs. Die Einnahmen aus dem Güterver­kehr zeigen gegen den Vormonat einen leichten Rückgang von 271,7 auf 266,4 Millionen, der in der Hauptsache wohl auf die übliche Sommerruhe im Güteraustausch zurückzuführen ist.

Die Gesamteinnahmen im laufenden Geschäftsjahre sind auf 2 801,8 Mill. R.'Mk. gestiegen, so daß die des Vorjahres um 386,2 Mill. R.'Mk. übertroffen werden. Sowohl im Personen» wie im Güterverkehr sind höhere Einnahmen erzielt worden.

Ein Protest der mitteldeutschen Zcitungoverlcger.

Der Verein Deutscher Zeitungsoerleger. Kreis Mitteldeutsch­land, befaßte sich in einer außerordentlichen Hauptversammlung auf dem Kyffhäuser mit dem Vorgehen des Kasieler Regierungs» Präsidenten gegen den Verlag der ^.Oberhesiifchen Zeitung" in Marburg. Der Regierungsprasid«nt hatet den Landrat des Krei­ses Marburg angewiesen, die amtlichen Beziehungen zurOber* hessischen Zeitung" mit sofortiger Wirkung zu lösen, weil er eine Kritik an der preußischen Regierung in der Form für unzulässig gehalten hatte. Der Verein deutscher Zeitungsoerleger, Kreis Mitteldeutschland, sieht sich nun zu folgender Erklärung genötigt:

»D^B«völkerung hat ein Recht, von den Behörden zu for« tern, daß sie ihr die amtlichen Anordnungen und Verfügungen auf die zweckmäßigste und schnellste Weise zur Kennnis bringt. Die Behörden erfüllen mit der Veröffentlichung der Bekannt­machungen eine selbstverständkiche Pflicht. Ohne Zweifel sind die Tageszeitungen hierzu das einzige zweckmäßige Mittel. Die Angehörigen aller politischen Richtungen haben das gleiche Recht, in den Zeitungen ihrer Richtung von den behördlichen Bekannt­machungen Kenntnis zu erhalten. Mit der Uebernahme dieser Aufgabe tritt die Presse in keinerlei Abhängigkeitsverhältnis zu der inserierenden Behörde. Eine gegenseitige Auffassung würde das gefährden, was wir für unser höchstes Gut halten: Die Reinheit der deutschen Presie. Eine Presie, die durch An-

Wochenrückblick.

Aller Augen richten sich in diesen Tagen wieder einmal nach Genf, wo nach vorbereitenden Ratssitzungen am 5. Seorember die 10. Genfer Ratstagung eröffnet wurde. Die Staatsmänner sind wieder in Unterhand­lungen getreten, übrigens eine charakteristische Tatsache in Genf, daß hinter den Kulissen meist wichtigere Sachen verhandelt werde»» als auf der öffentlichen Plattform. Eine Reihe Deutschland interessierender Punkte stehen auf der Tagesordnung. Don der Ratstagung weg­geholt wurde der belgische Außenminister Vandervelde, dem das Brüsielcr Kabinett den Kopf zurechtsetzen will, weil er den Vorschlag gemacht hat, einen deutsch-belgi­schen Untersuchungsausschuß über die Franktireurfrage in Belgien während des Weltkrieges usw. einzusetzen. Man will die Wahrheit nicht ans Licht kommen lassen, will weiter das unschuldige Lämmlein markieren, über das der grimme deutsche Wolf hergesallen ist und es mächtig zerzaust hat. Die Sache darf nun ausgehen, wie sic will, Deutschland hat immer einen moralischen Vorteil, ob nun das Kabinett Belgiens den Vorschlag ablehnt, sich dadurch in ein schiefes Licht setzend, oder ob es ihn billigt. Anscheinend hat Frankreich Belgien energisch daran erinnert, so keine Dummheiten zu machen. Dabei findet es selbst bei allen möglichen Ge­legenheiten die vornehme Geste, der aber keine Taten folgen, wie die Schlußrede Briands bei der Tagung der Interparlamentarischen Inion beweist. Seine Stel­lung wird, ganz ähnlich wie die Englands, Rußland gegenüber immer gespannter. Rußland veranstaltet als Auftaktschreckschuß zur Genfer Tagung eine kleine Probc- mobilisation. Erfreulich ist der neue deutsche Wahl­sieg im Memelland, den auch keine litauische Zensur und Bedrückung verhindern konnte. Litauen hatte einen kleinen Grenzhandel mit Polen, das waffenstrotzend drohte, worauf Litauen umgehend nachgab. Die Ozeanflüge, die immer mehr zunehmen, haben bis jetzt nicht weniger als 25 Opfer gefordert, sodaß die ameri­kanische Regierung ein Startverbot erwägt. Welch schreckliches Ende müssen doch die Flieger genommen haben, die tollkühn, nicht auf Berechnung, Wetterver­hältnisse usw. bauten, sondern auf ihr Glück. Der deutschen Regierung ist die Zurückziehung von 10 000 Mann Besatzungstruppen seitens der französischen Re­gierung mitgeteilt worden. Große Tagungen finden allenthalben in Deutschland statt. Die größte dürfte die 66. Generalversammlung der Katholiken in Dort­mund sein, bei der das kommende Reichsschulgesetz aus­giebig in öffentlichen und nichtöffentlichen Sitzungen erörtert wurde. Den Gegnern Wirth, Röder, Weiß­mantel will man energisch zu Leibe rücken. In Frank­furt tagte der Reichsverband der Deutschen Industrie. Die Vorträge der Jndustriegrößen, sowie des Reichs- wirtschastsministers zeigen einerseits die schwierige Lage der Industrie auf einer Reihe von Gebieten, anderer­seits den Willen, industriell Deutschland wieder seine alte Weltstellung erringen zu helfen. In Bad Dürk­heim haben sich die Vertreter des Weinbaus zum Deut­schen Weinbaukongreß zusammengefunden. In Mainz fand das 75jährige Jubiläum des Römisch-Germanischen Zentralmuseums statt. Am 10. September wird eine große Ausstellung eröffnet mit den LeitwortenHaus, Herd, Garten". Dazu unternimmt der deutsche Auto­mobilklub eine Huldigungsfahrt ^zum Rhein. Blumen­korso, Festzug usw. eröffnen die Festtage.

am Untermain, dem inneren Kern des Gesa mtgedi etc», in gesamten Mannigfaltigkeit ausstrahlen.

Die Zusammengehörigkeit kommt besonders in der kehrsverbundenheit zu Wasser, zu Lande und in der Luft, bar und überzeugend zum Ausdruck. Auf allen Gebieten zeitlichen Verkehrs lassen die einzelnen strahlenförmigen

ihrer

V«r- ficht, neu» Ver.

kchrsnetze mit ihren starken Verdichtungen nach den verschiede­nen Einzelzentren, sowie nach dem Zentrum am Untermain die vorhandene Verkehrseinheit erkennen. Die Bezeichnungen der verschiedenen neuen Derkehrsgefellschaften wie:Südwestdeul- scher Rundfunk", Süd westdeutscher Luftverkehr",Südwestdeut» scher Derkehrsbund" u. a. m., ferner in kultureller Beziehung derRhein.Mainische Verband für Volksbildung", die über das ganze Gebiet hinweg ihr Betätigungsfeld finden, geben dieser Verbundenheit gleichfalls eindeutigen Ausdruck.

Innerhalb des Verkehrsnetzes am Untermain selbst erhalten die einzelnen Großsiedlungen der Trabantenstädte des weit- räumigen Städtekranzes ihr besonderes Gepräge natürlicher Eigenart durch ihre zentrale Bedeutung für das jeweilig« Hin­terland, das sich sektorenartig an den Städtekranz anschließt.

Diese kulturelle, wirtschaftliche und verkehrst ethnische Ver­bundenheit sowohl in ihrer Zusammenfassung, al» auch in ihrer organischen Gliederung, steht nun in bewußtem und grassestem Gegensatz zu der derzeitigen politischen und unorganischen Glie­derung, die ein zusammengehöriges, einheitliches Wirtschafts­gebiet heute noch insgesamt fünf verschiedenen Ländern in gro­tesk territorialer Zerklüftung verwaltungsmäßig unterstellt. Da die organische wirtschaftliche Gliederung aus dem pulsierertden Leben heraus erwachsen ist und mittlerweile, trotz aller parti» kularen Hemmungen, sich durchzusetzen verstanden hat, stehen heute diese beiden Raumbildungen: die unorganisch machlpoliti» sch« und die organisch-wirtschaftliche in ihrer ganzen Gegensätz­lichkeit neben- und gegeneinander.

Jedoch find, sowohl in der Denkweis«, wie auch im Han­deln des öffentlichen Lebens, die politischen Grenzen und Ein» engungen durch die sich durchsetzenden raumverschiebenden Kraft­felder bereits vollkommen gesprengt und illusorisch gemacht.

Dieses Ueberspringen der politischen Grenzen wird auch ein Überwinden derselben im Gefolge haben und mit Raturnot- wcndigkeit eine einheitliche Verwaltung zur Geltung gelangen lassen, welche die notwendige und in ben Ländern allseits ge­plante Verwaltungs, und Behördenreform erst möglich machen wird. Ansätze zeigen sich bereits u. a. wirtschaftlich und ver- kehrstechnisch in dem Landeseisenbahnrat Frankfurt a. M., in derHesrag" und der .^efrig", sowie in derHafraba", kulturell u. a. auch in dem bereits vorerwähntenRhein-Mainischen Ver­band für Volksbildung".

Menschen, Gebiete und Länder, die durch macht politischen Willen und machtpolitische Abgrenzungen in der Betätigung ihres natürlich empfundenen Gemeinschaftslebens "künstlich und gewaltsam bisher behindert wurden, hat die Technik unserer Tage in der beispiellosen neuzeitlichen Ueberwindung von Raum und Zeit endlich wieder näher gebracht. Damit würbe eine Raumverschiebung größten Ausmaßes- über ganz Deutsch- lanb hinweg ausgelöst. Diese Raumverschiebung erstreckt sich hier in Düdweftdeutschiand, dem rhein fränkischen Gebiet, über eine Fläche von über 40 000 qkm bei einer Bevölkerungszahl von fast 6 bis 7 Millionen.

Von Preußen bilden innerhalb dieser Raumverschiebung allein 4 Regierungsbezirke zweier verschiedenen Provirrzen und zwar: Trier-Koblenz-Wiesbaden und Kassel mit dem Sieger- land und dem Saargebiet in ihrer Zusammenfassung das Rück­grat Südwestdeutschlands, die daher gleichfalls eine verwal­tungsmäßige Zusammenfassung innerhalb der preußischen Ver­waltungs- und Behördenreform erfordern. Eingesprengt in dieses preußische Gebiet finden wir hier den Freistaat Hessen,