Einzelbild herunterladen
 

Rettung

Erscheint: Samstags.

Bezugspreis 40 Pig monatlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr Für Aufbewahrung oder Rück- serrdung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert

4<). Jahrgang

MU dienen

^, rht von

Pensionierte be-w. *< baute Beamte bevorzugt.

AWttN-ÄMtiâ^ MO WW nm Mm Kaiserstrabe 72.

MWMM

zur Wahrnehmung unserer Interessen in Gießen und Umgebung gegen Vergütung

Der Kampf um den Pofttarif geht weiter.

Wie wir hören, wird der Reichspoftminister dem Arbeit», »»»schuß Mitte der nächsten Woche erneut die Vorlage betreffs Erhöhung der Postgebühren vorlegen. Größere Aenderungen sind gegenüber dem zurückgezogenen Entwurf nicht vorgenom- men Tu Einladungen an den Berwaltungsrat dürften eben fall» noch im Laufe der kommenden Woche herausgehen, so daß die Berwaltungsratssiyung in etwa vierzehn Tagen bis spätestens drei Wochen stattfinden wird.

Ter Reichsrat lehnt die Zollcrhöhungen ab.

An der gestrigen Sitzung des Rcichsrals wurde die Erhöhung des Kartoffelzolle» mit 37 gegen 31 Stimmen abgelehnt, des­gleichen die Erhöhung des Zuckerzolles mit 41 gegen 23 Stimmen.

*

Byrds Landung im Meer.

Gestern früh 2,32 Uhr ist das Flugzeug ByrdsAmerica" et« wa 300 Meter von der Äüfte entfernt bei Ver jur Meer, halb­wegs zwischen Cherbourg und Le Havre ins Meer gefallen, nach­dem es lange Stunden in Regen und Nebel umhcrgeirrt und einmal auch in die Rähe des Flughafens Le Bourget geraten war. Die Flieger hatten schließlich die Seinemündung gesucht und, da ihnen der Betriebsstoff ausgegangen war, darauf ver­achten müssen, an der Küste zu landen. Sic retteten sich mit Hilfe eines an Bord mitge führten Kautschukbootes ans Land.

Die Gas-Fernversorgung.

Kassel. Die gasverdrauchenden und gaserzeugenden Kom- nunaloerbände des Regierungsbezirks Kassel, die oberhessische Provinzialregierung mit dem Sitz in Gießen, die Landesregie­rung bo Freistaates Waldeck, der Mitteldeutsche Elcktrozweck- verband und der Bezirksoerband für den Regierungsbezirk »raffel schlossen sich zu einer Intcreffengemeinschaft zum Studium und zur Beratung in Fragen der Gasfernversorgung unter dem Vorsitz des Landeshauptmanns von Gehren in Kassel zusam men Zweck dieser Interessengemeinschaft ist. zwischen Erzeu­ger und Verbraucher in dem Bezirk vermittelnd zu wirken und dafür zu sorgen, daß eine unwirtschaftliche Zersplitterung und Beeinträchtigung künftiger Entwicklungsmöglichkeiten ver mieden wird.

Diskonterhöhung und Währung.

Zur Diskonterhöhung äußert sich Geh. Regierungsrat Ar für Norden, Ministerialdirektor im Reichsfinanzminisle ttum, in der ZeitschriftDeutsche Konfektion" und bemerkt u. a.:

Am Zusammenhang mit der Diskonterhöhung fragen ängst »che Gemüter, ob unsere Währung gefährdet sei. Skrupellose Personen, die Geld aus der Unwissenheit oder dem Sensations lunger mancher Kreise ziehen wollen, verbreiten Flugblätter, n denen das Schreckgespenst einer neuen Anslation heraufbe- chworen wird. Der Umstand, daß die Devisenkurse leicht ge- liegen sind, wird für die Zwecke der gewissenlosen Geldver­diener ausgenutzt. An Wahrheit haben sich die Kurse stets zwi scheu den sogenannten Goldpunkten bewegt, zwischen den Grev­en also, in denen den Schwankungen einer Währung keine Besorgnis zukommt. Ebensowenig ist aus dem Zahlungsmil- telumlauf eine Besorgnis für die Währung herzuleiten. Ob­gleich die Kaufkraft des Geldes im Verhältnis zur Vorkriegs- eit um mehr als ein Drittel geringer ist, bleibt der Zahlung»- mittelumlauf noch unter der Zahl von 1913 in damaliger Höhe von sechs Milliarden zurück. Dazu kommt, daß trotz der Ver­minderung des Devisenbestandes, die in den letzten Monaten tingetreten ist, Gold und ausgewiesene Devisen zusammen bei bet Reichsbank annähernd 2 Milliarden Reichsmark betragen, mithin ein kräftiges Schutzmittel bedeuten

*

Folgen der Neuregelung des Achtstundentages.

Schon während der Bera^U"^ der Verordnung zur Ab­änderung der Ardeitszeitverordnung hat sich das Handwerk ge­gen die starre Festlegung auf den schematischen Achtstundentag gewandt und mit Recht darauf hingewiesen, daß eine Steuri gelung der Arbeitszeit nicht so weit gehen dürfte, jede produk. rive Mehrarbeit mit einem Schlage zu unterbinden. Knopp 6 Wochen nach dem Inkrafttreten der Verordnung zeigen sich die befürchteten Folgen auf das Deutlichste. Die Klagen mehren sich über die gerade für das Handwerk eingetretene Belastung. Aus einem Kammerdezirk wird dem Deutschen Handwerks und Tewerbekammertag berichtet, daß sich die Gewerkschaften an der Kontrolle über die Einhaltung des Achtstundentages beteiligen und wegen Ueberarbeit bereits recht empfindliche Strafen, in einem Falle sogar 800, R. Mk., verhängt wurden. Unberück sichtigt bleibt hierbei, daß im Handwerk andere Voraussetzungen vorliegen, wie in einem Großbetriebe. Mit Recht hat Reichs- kommisiar Ministerialdirektor Dr. Reichardt erneut darauf ver wiesen, daß ein Handwerksbetrieb mit drei und vier Arbeits­kräften nicht mit einem Riefenunternehmen mit Taufenden von Arbeitern auf eine Stufe gestellt werden kann. Trotz dieser Tatsache muß immer wieder darüber Klage geführt werden, daß der Gesetzgeber zu wenig auf die Eigenarten und Sonderheiten des Handwerks eingeht.

Druck. Verlag und Expedition: Gieße», Subanlagt 21 Fernsprecher Nr. 1362 Postscheckkonto Nr. 8437 Anu Frankfurt a. M.

Sonnabend, den 2. Ault 1927

Zur Einführung

der Verdingungsordnung für Bauleistungen.

Die amtlichen Kreisen nahestehende Industrie- und Han­delszeitung berichtet in ihrer Ausgabe vom 10. Juni. daß die Verdingungsordnung für Bauleistungen nunmehr allgemein eingeführt sei. Ähre Einführung erfolgte durch die Hochdauad» teilung des Preußischen Finanzministeriums als erste Landes- dehörd« Ende des vorigen Jahres. Es folgte sodann die Ein führung durch das Sächsische Finanzministerium. Rach den kür; lich mit Bayern geführten Verhandlungen kann die Verding­ungsordnung bei Reichs- und Länderbehörden als allgemein eingeführt angesehen werden. Dem Vorgehen des Rcichspostt und Reichsverkehrsministeriums hat sich, wie wir kürzlich berich­teten, auch die Reichsbahn angeschlossen. Zu wünschen bleibt noch die Anerkennung der Verdingungsordnung für Baulei- stungen durch die Kommunen. Eine große Reihe der Gemeinden legt bereits die Verdingungsordnung ihren Ausschreibungen zugrunde. Leider haben viele Gemeinden Veranlassung genom men, Bestimmungen, die für das Handwerk von besonderer Bc deutung sind, nicht zu berücksichtigen. Angesichts der Wichtig­keit des öffentlichen Derdingungswesens für die Kommunen wäre die restlose Einführung in der beschloßenen Fasiung nur wünschenswert.

Wochenrückblick.

In China leben die Kampfhandlungen wieder langsam auf. Man war zunächst auf beiden chinesischen Seiten etwas zurückhaltender geworden, als man Die japanischen Truppenlandungen, besonders in Tsingtau, erfuhr. Es dürfte bei den ferneren Kümpfen sich schwer­lich ein Zusammenstoß mit den japanischen Streitfräf- ten vermeiden lassen, die unser früheres Schutzgebiet stark befestigen. In Ungarn macht sich eine lebhafte Mißstimmung gegen den Völkerbund breit, da dieser zu einer Regelung der zwischen Rumänien und Ungarn hängenden Streitfragen noch nicht gekommen ist. Un­garn sieht in dieser Verschleppung eine Benachteiligung seinerseits. Verständlich daher, wenn in dem ungari­schen Parlament harte Ausdrücke gegen den Völkerbund fielen, ja selbst mit dem Austritt gedroht wurde. Der Balkankonslikt Albanien-Jugoslawien scheint nun durch einen energischen Schritt der Großmächte in den interessierten Hauptstädten beigelegt zu werden. Beide Länder werden in ihren Forderungen unter dem Groß- machtdruck nachzugeben haben. Im deutschen Reichs­tag gab der Reichsaußenminister Stresemann eine vor­zügliche Erwiderung auf die Lunevillcr Hetzrede Poin- cares. In ihrer ganzen Art maßvoll, aber doch alles sagend, hatte sie wohl ihren Höhepunkt in der Frage: Frankreich, wohin gehst du? Frankreich steht am Scheidewege; entweder folgt es dem friedfertigen Briand oder dem kriegslustigen Poincare. Daß die Poincarè- und Stresemannrede nicht ohne Einfluß ge­blieben sind, erhellt schon der neue Beschluß der sozia­listischen Partei Frankreichs aus ihrem Parteitag, in der neuen Heeresvorlage dem Regierungsentwurf in wichtigen Punkten scharfen Widerstand entgegenzusetzen. Das Ausland hat sich fast überall nach dem Dekannt- werden der beiden Reden auf Seite Stresemanns ge­stellt. Ob allerdings ein sonstiger fühlbarer Gewinn dabei hcrausspringen wird, bleibt zweifelhaft. Poincarè Hält es angesichts der politischen Lage nicht für an­gängig", auf die Rede Stresemanns zu antworten. Ein schlauer Fuchs zieht sich überall aus der Schlinge! Paris erlebt zur gleichen Zeit sein Sensatiönchen. Durch einen kühnen Handstreich wurde der Royalistenführer Daudet aus dem Gefängnis entlassen. Anhänger von ihm besetzten alle Telephonleitungen zum Justizmini­sterium, der Gefängnisdirektor bekommt den energischen Befehl zur sosortiaen Freilassung, angeblich aus dem Ministerium, er tut's und Daudet ist verschwunden! Run heißt cs: Haut ihn! Wer ist der Schuldige? Wo sind die Missetäter! Das Organ Daudets hat einen Teil des Schlachtplans enthüllt, aber die Helfer verrät es nicht. Start) den letzten unbestätigten Meldungen soll Daudet in der Schweiz aufgetaucht sein. Wie dem auch sei, das Blatt Daudets findet rasenden Absatz! Und wenn's nur ein Geschäftstrick war? Im deutschen Reichstag wurde weiter der italienisch-deutsche Vertrag genehmigt, der uns hoffentlich Rechte in die Hand gibt für unsere Stammesgenossen in Tirol mehr eintreten zu können. Der hessische Landtag hatte sich mit einer Anzahl die Wahl betreffenden Anträgen zu befassen Der Antrag auf Schaffung von Einzelwahlkreisen wurde abgelehnt. Die Herabsetzung der Abgeordnetenzift'er ebenso mit Stimmengleichheit. Sonderbarerweise stimmte selbst die Sozialdemokratie dagegen. Die Wahlperiode wurde auf 4 Jahre erhöht. Amerikani­sche Journalisten bereisten in der letzen Woche den Rhein und statteten in Mainz und Darmstadt dem Hes­senland einen Besuch ab.

Anzeigenpreise: Die 30mm breite PcliizcUc auswärts 24 Pfg total 12 Pig, die 90nun breite Reklawe-Pctitzeile 96 Psg. Pra'.»' oorschrrfte ohne B^ idlndlichkcil Bc» 2bubcihoiungcn Rabatt [ü: Vollklischee-Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung

Nummer 27

Oie Rassen im deutschen Volk. Don Fr. Slumps, cand foreft, Butzbach.

Schluß.

Als vierte Rosie kommt nun die ostische in Betracht Sic unterscheide! sich ganz wesentlich im Körperbau von den drei schlanken Rosien, der nordischen, dinarischen und westischen. Die Körperhöhe ist viel geringer als die der ersten beiden Rosien und kommt vicNeichl der der letzten gleich. Jedoch herrschen ;wiscben beiden auffallende Gegensätze in der sonstigen Statur, ' ic West raffe zeigt kleinen Wuchs, die Ostrasie dagegen kurzen Ihre Gliedmaßen sind gedrungen. Der Kopf zeigt das in sei ner kurzen Breite, ebenso der kürzere unfreie Hals. Die Aus Prägung der Hüftenschmalheit ist hier vollständig verwisch: Der ganze Rumpjleil des Körpers wirkt plumper. Die Beine sind kurz und gedrungen. Der ostische Körper entbehr, nach Günther jenes Ausdrucks edlen Wuchses, der die Rordrasie kennzeichnet, er entbehrt aber ebenso des Ausdrucks zierlicher Gcwandhcit. der die Westrasie kennzeichnet. Er wirkt gedrungen breit und schwer. Diese Körpcrgestalt widerspricht dem künst lerischen Schönheitsbegriff. Die Ostrasie, weist einen kurzen, breiten oder besser runden Schädel aus, außerdem ein breites Gesicht. Der Kopf macht so den Eindruck einer Kugel, da er nirgends scharfeEcken" hat. Das gering ausladende Hinter Haupt und die Höhe des Kopfes hinter den Ohren ist aus fallend. Der Gesichtsschnitt von der Seite her daher stumpf Tic Stirn steigt steil auf und ist rund ausgewölbt. Das Auge liegt nach vorn. Die Nasenwurzel sitzt tief und flach. Die Nase selbst ist meist leicht eingebogen, stumpf und Verhältnis mäßig kurz. Das Kinn ist rund und stumpf. Von vorne ge sehen, springt die Breite der Stirn in die Augen, die an bei­den Seiten kugelig ausgebildet ist. Sehr groß ist die Aoch» bogcnbrcitc. Die Breite des Kopfes setzt sich so über den mitt leren Teil des Gesichts bis zum breiten Kiefer fort. Die Weichtcile zeichnen sich durch die dicke Hautbcdeckung aus In pisch ist dies für die Nase, die sich dann oft nicht von dem Ge sichlstcil abhebt. Das Gesicht hat volle Wangen. Die ostische Haut läßt eine sichtbare Durchblutung vermissen, weshalb sic oft einen Eindruck derAbgestorbenheit" erweckt. Die Haut^ färbe ist gelblich. Das Haar ist dick, sein Gespinst hart und straff, die Farbe braun bis schwarz. Die Regenbogenhaut ist ebenfalls braun. Die Lidöffnung ist gering, sodaß das Gesicht, wie Günther sagt, einen dumpfen Ausdruck annimmt. Betrach­ten wir nun nach den lei blicken die geistigen der ostifchen Rasse! Die Hauptmerkmale der ostischcn Wesensart sind folgende: Ge duld, Unrührsamkcit, große Anhänglichkeit an Familie und Oertlichkeit, Beharrlichkeit und Langsamkeit des Geistes, Fried- fertigtest, Genügsamkeit. Verlangen nach Beschaulichkeit, Er- wcrbsamkeit und Engherzigkeit, geringer seelischer Aufschwung, Kleinlichkeit, Vorsicht, Beharrlichkeit. Ucberschwang fehlt bem ostifchen Menschen völlig. Sein Geist ist nur auf nächste Zwecke gerichtet. Günther nennt den ostifchen Menschen einen an sich an seine Familie denkenden Spießbürger. Vaterlandsliebe ist bei ihm gering, kriegerischer Sinn fehlt. Nach Günther neigt der ostische Mensch zu Massenbildung und zur Vermittelmäßi- gung. Das Triebicben ist bei ihm dumpfer und zäher. Einen Phantasten" oderAdealisten" gibt er niemals ab. Oft zeigt er Gehässigkeit, verbunden mit Nörgcllust, Mürrischkeit und Verschlagenheit. Er besitzt eine gewisse Menschenkenntnis. Han- delstüchtigkeit und einenZähfleiß". So nennt schließlich Günther im ganzen das Wesensbild der ostischen Rasse ver» glichen mit den Eigenschaften der Rordrasie nicht günstig oder anziehend. Auch findet man bei der Ostrasie eine geringe körperliche Reinlichkeit. Rach allem Gesagten ist die ostische Rasse keine kulturfchöpfendc und Führerveranlagung besitzende, weshalb sie immer Führer braucht und diese dann in Gestalt nordischer Menschen meist erhält. Andes ist der ostische Mensch nicht als arbeitsfamer, ruhiger und friedfertiger Staatsbürger zu vermissen. Auch weist er eine große musikalische Begabung nm Als letzte europäische Rasse, die sich in Deutschland, wenn auch in geringerer Zahl und zwar in Nordostdeutschland, vor- findet, hätten wir nun die ostbaltische zu behandeln. Ihr Äör» verwuchs ist ungefähr der gleiche wie bei der ostischen, jedoch scheint er stärker. Der Gliederbau zeigt eine gewisse Derbheit Muskclstärke, Untersetztheit, Breite, grobe Konstitution kenn­zeichnen weiter den ostbaltischen Menschen. Die Körperhöhe ist auch nicht sehr groß; so etwa wie bei der ostischen Rasse Breiter, kurzer Hals, schwerer und großer Kopf verbinden sich ferner mit dem Begriff: oftbaltischer Mensch. Er ist kurz- schädlich, brcitgesichtig. Der Schädel ist nicht so abgerundet wie der ostische. Der Gcsichtsleil des Schädels ist größer als das ostische. Tic Stirn ist breiter und hat deutliche Stirnräder Tie Aochbogen treten ziemlich hervor. Der Unterkiefer ist be­sonders auffallend ausgebildet. Das Gesicht ist höher als das ostische. Stirnneigung, Ueberaugenwülste, Unterkieferwinkel nähern sich denen der ittordrasse. Die Nasenwurzel liegt flach. Tic Nase tritt unten mehr aus dem Gesicht hervor und ist, da ne oaselb-r unten eingebogen ist, im unteren Teil nach oben aufgestülpt. Dadurch er,cheint die ostbaltische Nase als sehr häßlich. Das Äuge liegt nach vorn. Die Grobheit der Züge macht sich allenthalben bemerkbar. Die Nase hat eine breite Wurzel. Diese Breite behält sie in ihrem ganzen Verlaufe bei. Die Lochfläche, auf bi^ man aufsieht, ist sehr breit. Die Nasen­löcher bilden einen stumpfen Winkel. Die Nase ist weiterhin ftarkfleischig. Das Gesicht macht durch die Zochbogenbreite