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Bor der hessischen Volksabstimmung.
Der Hessische Wirtschafts, und Lrdnungsblock gibt über eine am Dienstag, den 14. ds. Mts. ftattgtfunbene Besprechung der in ihm vereinigten drei Parteien folgenden Bericht heraus:
„Heute traten die Parteien des Hessischen Wirtschafts, und Ordnungsblocks zusammen, um zu der durch die Verhandlungen des Landesabfrimmungsausschuffes geschaffenen Vage Stellung zu nehmen. Einmütig gaben sämtliche Redner ihrer Empörung darüber Ausdruck, tag das klare Ergebnis des Volksbegehrens in endlosen, ganz überflüssigen Verhandlungen seitens der Vertreter der Linksparteien in sein Gegenteil verkehrt werden sollte. Reicht doch die Zahl -er abgegebenen gültigen Unterschriften auch dann bet weitem aus, wenn sämtliche von irgendeiner Seite beanstandeten Listen und Unterschriften restlos ausgeschieden werden.
Es wurde festgestellt, tag die Behauptungen, es seien zahlreiche Fälschungen erfolgt, sich als glatte Unwahrheit darftellen. Gerade die von der Regierung eingeholten wissenschaftlichen Gutachten stellen klipp und klar fest, tag der Wille des Volkes unzweideutig gesprochen hat, daß jeder weitere Verschleppung^ versuch der Verfassung widerspricht und keineswegs mit den Grundsätzen der Demokratie zu vereinbaren ist.
Die Gegner der Landtagsauflösung haben den letzten Vorwand verloren, den Volksentscheid weiter hinauszuzögern: Das hessische Volk hat jetzt das entscheidende Wort zu sprechen.
Jedenfalls wird der Wirtschafts- und Ordnungsblock nun- mehr in die Werbearbeit ein treten in dem Bewußtsein, die Mehrheit des hessischen Volkes bei seinem Kampfe für die Gesundung unserer staatlichen Verhältnisse auf seiner Seite zu Haden.
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Oer völkerbunüsrat.
Nach der am Donnerstag, den 16. September 1926, erfolgten Wahl der neun neuen nichtständigen Ratsmilglieder ist die Vertretung der Völkerbundsstaaten im Rat nunmehr folgende: Ständige Mitglieder: Deutschland, England, Frankreich, Italien, Japan. Nichtständige Mitglieder: Für drei Jahre: Polen lwicderwühlbar), Chile, Rumänien. Für zwei Fahre: Columbien, Holland, China. Für ein Jahr: Belgien, Tschechoslowakei, Salvador:
Erste Sitzung des neugebildeten Rates.
Am Donnerstag, nachmittags um 5 Uhr, trat in Genf der Völkerbundsrat zur ersten Sitzung feiner 42. Tagung zusammen. An der Sitzung nahmen die ständigen Ratsmitglieder teil. Die Sitzung wurde auf Ersuchen des deutschen Außenministers Stresemann, dem das Präsidium nach der alphabetischen Reihenfolge zugefallen wäre, von Benesch präsitiert, der demzufolge auch Präsident der 42. Ratstagung sein wird. Auf der Tagesordnung der geheimen Sitzung stehen die Veränderungen, die in der vorbereitenden Kommission der Abrüstungskonferenz infolge der Neuwahlen zum Völkerbundsrat vorgenommen werden müssen, sowie einige nebensächliche Fragen. Unter großem Andrang begann anschließend gegen 6 Uhr abends die erste öffentliche Sitzung. Benesch eröffnet die Sitzung durch eine Ansprache, in der er zunächst das neue RatsmitgliÄ) Deutschland und seinen Vertreter Dr. Stresemann begrüßt. Die Verhandlung ergab den Beschluß, die vorbereitende Abrüstungskommissiou insofern uiu verändert zu lasten, als die ausscheidenden Mitglieder des Rates. Brasilien, Spanien, Schweden und Uruguy eingelanden werden^ an den Arbeiten der Kommission weiter teilzunehmen.
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Um die Freiheit öer Rheinlanöe.
Am Freitag hat die lang erwartete Zusammenkunft zwischen Stief c mann und Briaud stattgefunden. Wie damals in Locarno, so haben sich auch diesmal die beiden Außenminister fern von Genf und dem Getriebe der Genfer Tagespolitik zu ihren Beratungen getroffen, denen Deutschland voll Ungeduld und Spannung entgegensah. Das Schicksal des Rheinlandes soll nun entschieden werden und die Aussprache der beiden Minister wird der Anfang sein.
Genf, 17. Sept. Der heutige Tag erinnert an die Tage von Locarno. Stresemann und Briand haben sich, wie es verabredet war, heute vormittag zusammengesunden, um Die urei geilsten Probleme deutsch-französischer Außenpolitik in Angriff zu nehmen. So viel man sich auch bemüht, die heutige Unterredung mit einem dichten Schleier zu umgehen, so wenig konnte verschwiegen werden, daß die Aussprache
um die Freiheit der besetzten Gebiete geht.
Von jeher vertrat ja Dr. Stresemann die Ansicht,
daß finanzielle Leistungen veutscherseits grundsätzlich zurück- zutreten hätten gegenüber dem Gedanken der polit^n Freiheit und daß es nicht so sehr darauf ankomme, ob ein Volk arm sei und unter dem Druck der Steuern zu leiden habe, als daß es feine politische Freiheit und volle Souveränität wicdcr- ge winne.
Von dieser Auftastung waren auch die Verhandlungen über die Rückgewinnung von Eupen und Malmedn diktrert, über h:c das letzte Wort noch nicht gesprochen
ist.
Druck. Vertag und Expedition:
Gießen, Sudanlage 21 Fernsprecher Nr. 1362 Postscheckkonto Nr. 8437 Amt Frankfurt a. M.
Der englische Grubenkonflikt.
London, 17. September Baldwin hatte heute neue Unterhandlungen sowohl mit den Vertretern der Grubenbesitzer als der Arbeiter. Die Unterredung mit den Grubenbesitzern verlief ergebnislos. Sie erklärten, sie hätten feine Vollmach ten, um im Namen aller Grubenbesitzer Verpflichtungen zu über nehmen, seitdem diese in einer Abstimmung sich zu Gunsten lokaler Abmachungen ausgesprochen hätten.
Brbeitsverhâltnisse in Sowjetrußlanö.
Obwohl die sowjet russische Regierung bemüht ist, jede für Die bolschewistische Propaganda unerwünschte Berichterstattung zu unterbinden, kann sie es doch nicht verhindern, daß hin und wieder Mitteilungen aus rustischen Gewerlschaftsorganen, in denen die Klagen und Beschwerden der zur völligen Rechtlosig leit verurteilten russischen Arbeiterschaft zum Ausdruck kommen und die einen Einblick in ihre überaus trostlose Lage gewähren, auch im Ausland bekannt werden. Fn der Schilderung der Ar beiterverhältnisse stimmen diese Veröffentlichungen im allge meinen überein mit den Berichten von Persönlichkeiten, die sich bei längerem Aufenthalt in Rußland aus eigener Anschauung ein Urteil bilden konnten.
Sehr bemerkenswert sind aus den neueren Berichten die im „Trud", dem russischen Gewerkschaftsorgan (Nr. 191 vom 21. August 1926) veröffentlichten Mitteilungen von Meisel vom Zentralkomitee des Bergarbeiterverbandes über die Bergarbei- terlöhne in Sowjetrußland, worin wörtlich geschrieben wird: „Der durchschnittliche Arbeitslohn der Fndustriearbeitcr in der Sowjetunion erreichte zum 1. April 1926 89 Prozent des Vor- lricgslohnes. Dagegen betrug der durchschnittliche Arbeitslohn der Bergarbeiter nur 65 Prozent des Vorkricgvlohnes. Fn einigen Bergbaubetrieben ist der Arbeitslohn noch niedriger. Beim Trust „Uralasbest" 31 Rbl., „Kusbastrust" 37,50 Rbl. Die Notwendigkeit der Erhöhung der Arbeitslöhne im Bergbau wird besonders dadurch unterstrichen, daß die Arbeitsleistung im Vergleich zum Vorkriegsstand bedeutend über dem Lohnniveau steht, sodaß der Stand der Arbeitsleistung im Donerzbecken im kommenden Wirtschaftsjahr das Vorkriegsniveau überschreiten wird. Die Arbeitslöhne bleiben dagegen weit hinter dem Vorkriegsstände zurück." .
Bei solchen Lohnverhältnissen, wie sie in dem Gewerl- schaftsorgan dargelegt werden, ist es verständlich, daß in rusti- schen Dergarbeiterlreisen tiefste Erbitterung herrscht. Das kommt auch zum Ausdruck in einem unlängst an den Generalrat der „Trade-Unions" gerichteten Briefe, in dem darauf hinge- roiefen wird, daß den Arbeitern 10 v. H. ihres Lohnes für alle möglichen politischen Organe abgezogen werden und daß Gelder nach England überwiesen werden, die den hungernden russischen Arbeiterkindern und Arbeiterfrauen gewaltsam abgenommen werden. Die rustischen Arbeiter find darüber umsomehr empört, als die Löhne in England dreimal so hoch sind wie in Rußland, bic streikenden Bergarbeiter reichlich mit Geld und Lebensmittel unterstützt werden und daher von einer Notlage, wie sie in Rußland herrscht, keine Rede sein kann.
Die Unfallgefahr im Bergbau.
Der „Kompaß", amtliches Organ der Knappschafts-Derufs- gcnostcnjchaft für das Deutsche Reich, weist in einem soeben (Nr. 17) erschienenen bemerkenswerten Aufsatz darauf hin, daß die vom Handelsministerium bekanntgegebenen vorläufigen Nachweisungen über die Unfallgefahren im Bergbau, die nur die absoluten Zahlen der Unfälle enthalten, in der Öffentlichkeit vielfach zu irrigen Auftassungen über die Entwicklung der Unfälle Anlaß gegeben haben. Die Zahlen gewännen erst dann Leben, wenn sie mit der Belegschaft ins Verhältnis gebracht und mit den Vorjahren in Verbindung gesetzt würden. Auf 1000 Versicherte berechnet, beziffert sich der Durchschnitt der cntfchädigungspflichtigcn Unfälle in dem vierzigjährigen Zeitraum der feil dem Bestehen der Knappschasts-Berufsgenossen- schaft verstrichen ist, auf 12,98 Unfälle auf 100 Versicherte. Die durchschnittlichen Verhältniszahlen für die tödlichen Unfälle betragen in den Fahren 1886 bis 1925: 2,20. Faßt man die Zahlen der Unfälle für das Fahr 1925 mit 13,01 enischädigungs- pfitätigen und 2,07 tödlichen Unfällen auf 1000 Versicherte ins Auge, so ergibt der Vergleich mit den oben angeführten Durchschnittszahlen. daß das Fahr 1925 aus seinem Rahmen keineswegs in ungünstigem Sinne herausfällt. Die Unfallzifter dieses Fabres deckt sich nahezu mit der Verhält niszi ff er für die ganze Zeitspanne der 40 Fahre. Achnlich liegen die Verhältnisse bei der Ziffer für die tödlichen Unfälle, die im Gegenteil bei ?â für die letzten Fricdensjahre zurückbleibt. Diese Tatsache verdient besondere Beachtung, weil das Fahr 1925 ein ausgesprochenes Unglücksjahr für den Bergbau gewesen ist, indem in ihm sechs Mafscnunglücke nicht weniger als 223 Todesopfer gefordert haben.
Der ..Kompaß" schließt mit dem Hinweis, daß die Siati ül der Unfälle für das Fahr 1925, so bedauerlich groß auch die absolute Zahl der Unfälle sei, keinen Anhalt dafür gibt, daß die Unfallgefabr im Bergbau sich in auffteigenber Linie bewegt. Dam . solle natürlich nicht gesagt sein, daß man bic hohe Za^l bei Unfälle als eine mir der Gefährlichkeit des Bergbaus un- vcrme dbar verbundene Folge hinnehmcn müsse - im Gegen- lei l bleibe es nach wie vor das Ziel aller Beteiligten, mit allen Kräften und alk,: reln auf die Verringerung der Zahl der Unfälle hiuzuwirken.
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Deutschlands Eintritt in den Völkerbund.
Aus Genf fchrcidt Dr Margarete Rothdarlb:
Genf, den > September 1920.
Wenn bei »lauem Himmel, an einem dunkelgrünen See I Flaggen über Stadt und Hafen wehen. Dann ist es ein «.. der gegenüber dem gewohnten Grau nordischer Städte wundervoll absticht.
Wenn aber nicht nur die Landes sahne he rau strängt, sondern wenn Die Fahnen von 55 Staaten sich zu einer Farbensym» pbvnie vereinigen, dann ergreift über den ästhetischen Re»z hinaus den Beschauer ein Gefühl der Gescheitheit» dessen er in den dunklen Fahren des Krieges und der Nachkriegszeit nie mals fähig war. Bisher hatte der Deutsche in Genf bei diesem Fest der Farben abseits gestanden. Seit einigen Tagen aber sieht man unter dem farbigen Gewimmel auch die schwarz'rot« goldene Flagge, die besonders groß und schön vom Hotel Ms tropole, dem Sitz der Deutschen Delegation, hernieDerwallt
Der 8. September, an dem durch einmütigen Beschluß der Versammlung Deutschland Mitglied des Völkerbundes wurde, beendet jenen Zeitabschnitt, dessen erstes trauriges Dalum der 1. August 1914 war, dessen zweiter, nicht weniger schlimmer Markstein durch ben 28. Fünf, dem Tag der Unterzeichnung in Versailles, den Krieg zwar der Form nach beendete, in Wirk lichleit aber ihn und feine Furchtbarkeiten in anderer Form fortsetzte. Erst jetzt, nachdem Deutschland als gleichberechtigtes Glied in der Bölkerfamilie sitzt, kann man von einem Frieden sprechen.
Als das deutsche Volk auf Grund von Wilsons 14 Punkten den Waffen st instand unterzeichnete, war cs fest davon über zeugt, daß, so schwer auch die Friedensbedingungen ausfallen mochten, es trotzdem in dem geplanten Völkerbund Mitwirken und helfen könne. Kaum einer der alliierten Staatsmänner hat sich wohl eine Vorstellung davon gemacht, welch einmütiges Gefühl der Bereitschaft damals ganz Deutschland durchflutete, wie sehr man nach den furchtbaren Erlebnissen des Krieges, nach Absperrung und Blockade, nach der Demütigung der Niederlage auf einen Frieden hoffte, bei dem der Gegner großmütig dem Besiegten die Hand entgegenstrecken würde. Als daher im Friedensvertrag Deutschland von der Mitgliedschaft im Doller dunde vorläufig ausgeschlossen war, erfolgte ein um so stärkerer Rückschlag, je größer vorher der Wille zur Mitarbeit gewesen war. Als bann gar die gerade Deutschland bet reffen ben Ent scheidungen des Völkerbundes als ungerecht und parteiisch empfunden wurden, da hatten diejenigen es schwer, sich Gehör zu »erschaffen, die trotz allem verlangten, daß Deutschland den Antrag auf (Eintritt stellen möge, da nur auf diesem Wege der Versailler Vertrag revidiert und Deutschland wieder zum Subjekt der Außenpolitik werden kann, nachdem es all die Fahre nur deren Objekt gewesen war.
Aber erst als durch die französischen Wahlen im Mai 1924 und durch die Annahme des Dawesplans die außenpolitische Lage Deutschlands sich gebessert hatte, trat die deutsche Regierung dem Plan des Eintritts näher. Mit den Verträgen von Locarno im Herbst 1925 schien die letzte Schwierigkeit beseitigt. Fa, die Verträge sollten sogar nicht eher in Kraft treten, als bis Deutschland Mitglied des Völkerbundes geworden war. Es hatte den Anschein, als ob nun alles glatt gehen würde, nach dem der deutsche Reichstag die Verträge von Locarno ratifiziert und seine Zustimmung zum Eintritt in den Völkerbund gegeben hatte. Um nicht noch kostbare Zeit zu verlieren, wartete man in Genf nicht bis zum September, wo alljährlich die Völker bunboerfammlung zufammentrat, sondern man berief zum März eine außerordentliche Versammlung, deren einzige Aufgabe die Abstimmung über Deutschlands Eintritt in ben Völkerbund und die sofortige Gewährung eines ständigen Ratssitzes sein sollte.
Da geschah das Unerwartete, daß plötzlich andere Staaten ebenfalls einen ständigen Ratssitz forderten. Die Folge war, daß Brasilien feierlich seinen Austritt verkündete. Die Optimisten, die daraufhin hoftten, nun wenigstens waren alle Schwierigkeiten für den Eintritt Deutschlands beseitigt, wurden tief enttäuscht, als plötzlich Spanien vor der Völkerbundversammlung einen nochmaligen Zusamment-ritt jener Kommission verlangte. Als es ihm auch nicht gelang, seine Wünsche durchzu- fchen, erklärte es, sich vorläufig von den Arbeiten des Völkerbundes fernhallen zu wollen*).
Fn allerletzter Minute gab es jetzt noch eine kleine Schwierigkeit, weil Neutrale Widerspruch in der Versammlung dagegen erhoben, daß m gleicher Abstimmung über Deutschlands ständigen Raftitz und über die Erhöhung der nichtständigen Sitze beschlossen werden sollte. Mit Recht wiesen die Kritiker daraus hin, daß diese Fragen unabhängig voneinander zu behandeln iciccn, daß zwar Einmütigkeit darüber herrsche, Deutschland den ständigen Ratsitz zuzubilligen, daß man aber in der anderen Frage sehr geteilter Meinung sei. Außerdem sei es ein Uebergriff des Rates gegenüber der Versammlung, daß man ihr nicht das Recht lagen wolle, in einer so schwerwiegenden Frage selbst mitzuwirken. 15 Mitglieder des Völkerbundes nur seien in jener Kommission vertreten gewesen, taten Beschluß jetzt gutzuheißen war; die übrigen 40 sollten also ungefragt einem Vorschlag zu stimmen, den sie für gefährlich hielten. Eine jciarfrx (Erweiterung des Rates mache diese Körperschaft viel ,u schwerfällig zu schnellem Handeln und vergrößere auch die Gefahr, daß Einmütigkeit nicht erzielt werbe. Dieselben Männer, die im März die schärfsten Worte der Mißbilligung gegen-