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Samstag, de« 10. J«li 1926.
Nr. 28.
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Wust ssionen nachgeprüste und bestätigte atän ■ Operation, ohne Verufsstörung, fobas e sich und ihre Angehörigen nach unieru m. Herr Dr. med. N.» approbierter Wnj,
einfach fabelhaft, alle Leute geheilt, bei legeistert. fein Riesenbruch nie wuber h nicht bei Abnahme des Bandes. llnd Scrotalhernie. Ich war manchmal jetbii folge!
vierter Arzt, schreibt: . . .
[ alter Leistenbruch, links fausigron m ng in weniger als 6 Monaten gänzlich - mich dauernd frei vom Bruchband nun ng. Ich kann laufen, radeln, Bergtouren men, Sport, wie Schwiminen und Im- ein Vergnügen.
üobierter Arzt, schreibt:
Sen Asi en mitteilen zu können, daß M V chen durch Ihre Behandlung; IS ich selbst früher nie sur m^ Xäi «regten biete 6l* WSW«
BaPhoss-Sotèl Lenz, J Juli, 3-7 Uhr nachmittags.
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Gießener Jettnng
Erscheint: Samstags.
Bezugspreis 40 Pfg monatlich frei ins Haus.
Redattionsschluß früh 8 Uhr. — Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert.
Botschafter a. T. Dr. Cito Wiedseld ^.
Letzten Montag vormittag. verschied in Essen in seinem Privathaus nach langer schwerer Krankheit Dr -Ing. h. c Otto Wiedseld, erster Direktor der Friedrich Krupp B. D. und ehe maliger deutscher Botschafter in Washington. Dr. Wiedseld litt seit längerer Zeit an Blutzersetzung.
Wiedseld war 1^71 in Thüringen geboren. Jurist, Kom munaldienst, Reichsministerium des Innern, Südmandschurische Eisenbahn. 1919 Kruppdirettor. 19*22 Botschafter in Washington, dann wieder Krupp. Dies die äußeren Etappen seines Lebens
• Reichskanzler a, D. Luther ist vom Reich in den Reichs- dahn-Berwaltungsrat berufen worden. Mit dieser Wahl ist die preußische Regierung nicht einverstanden und hat beim Reich Einspruch erhoben
• Zum Zusammenschluß aller nationalen Kreise und zwecks Schaffung eines einheitlichen Rechtsblock ruft nunmehr auch die Fraktion der preußischen Arbeitsgemeinschaft im Reichsrat auf. Der Aufruf ist von den beiden Politikern Dr. Jarres und von Gayle unterschrieben.
* Die 24»Stunbenjeit will nun auch die deutsche Reichsbahn einführen. In mehreren anderen Ländern richtet man sich schon danach.
Gnadengesuch für die Bernkasteler Winzer.
Neustadt a. d. H. Namens des Weinbauvereins der Pfalz hat dessen zweiter Vorsitzeirder an den Reichspräsidenten von Hindenburg ein Gnadengesuch für die verurteilten Winzer von Bernkastel gerichtet. In dem Gesuch wird darauf hingewiesen, daß das Gericht, der Generalstaatsanwalt und die Verteidigung in seltener Einmütigkeit wärmstes Verstehen und Mitempfinden für die Angeklagten gezeigt hätten, die in der Verzweiflung sich zu der Tat in Bernkastel hätten hinreißen lassen. Die pfälzische Winzerschaft bittet daher den Reichspräsidenten eindringlichst, die Begnadigung der Moselwinzer zu erwägen.
Die Aufhebung des Sichtvermerkes.
Deutsche Abkommen mit Oesterreich, Holland, Dänemark, Belgien und der Schweiz. Verhandlungen mit England, Italien, Schweden und anderen Staaten.
Nachdem es der deutschene Regierung gelungen ist, mit mehreren Ländern — und zwar mit Oesterreich, Holland, der Schweiz und Dänemark — die Aufhebung des Sichtvermerkes, ein Ueberbleibsel der Kriegszeilen, durchzusetzen, ist das Auswärtige Amt nunmehr an weitere Staaten mit dem gleichen Ersuchen herangetreten.
Wie man erfährt, sind derartige Vorschläge jetzt an Spanien, an die südafrikanische Union, die Türkei, die Tschechoslowakei, Schweden, Norwegen und an Italien gemacht worden. Die meisten dieser Länder dürften grundsätzlich zu dem Abbau des Sichtvermerkes bereit sein. Spanien und die südafrikanische Union haben freilich noch gewiße Bedenken, die in der Einwanderung unerwünschter politischer Persönlichkeiten begründet sind.
Bei den Verhandlungen mit Italien ist die Paßfrage mit denen des Aufenlhalisreckt «s und der Aufcath.itSttebühr verbunden. Auf der letzten Genfer Paßkonferenz haben auch die englischen Vertreter, sowie die Vertreter Lettlands und Litauens den Wunsch zu erkennen gegeben, mit der deutschen Regierung über den Abbau des Sichtvermerkes zu verhandeln. Auf englischer Seite wünscht man zwar die Landungskontrolle beizubehalten, doch würde der Abbau des Sichvermerkzwanges für den Reisenden schon eine Erleichterung bedeuten. Ob es möglich ist, den lettländischen und litauischen Wünschen entgegenzukommen wird zur Zeit noch erwogen.
In diesem Rahmen ist dieser Tage in Aachen auch ein Abkommen mit Belgien geschloßen worden. Der Vertrag, der zum 1. August in Kraft treten soll, erklärt auf deutscher Seite einen Geländestreifen von 15 Kilometer, auf belgischer Seite die Kreise Eupen, Malmedy und das ehemalige preußische neutrale Moresnet zum Grenzgebiet. Die Bewohner dieser Grenzgebiete können gegen Erlegung einer Gebühr von 0,50 Rmk oder I Goldfranken eine bis zu zwei Jahren gültige Grenzkarte erhalten, die beliebig häufig zu einem Aufenthalt von jewe^s sechs Tagen in andern Grenzgebieten berechtigt. Die Verhandlungen über Erleichterungen im Zollgrenzoerkehr sind noch nicht abgeschlossen, aber soweit gefördert, daß voraussichtlich nach Ablauf der jetzt vorgesehenen kurzen Vertagung ebenfalls zur Unterzeichnung des Abkommens geschritten werden kann.
Die deutschen Militärfriedhöfe in Frankreich.
Der preußische Kultusminister hat auf eine deutschnationalc Anfrage über Bernachläßigung der deutschen Kriegergräber in Frankreich eine Antwort erteilt, in der es u. a. heißt:
„Nach der Auskunft der zuständigen Reichsstellen hat sich das französische Pensions-Ministerium auf Grund erneuter Verhano- lungen damit einverstanden erklärt, daß auf den deutschen Mili- tärfriedhösen in Frankreich als Ersatz für die Holzkreuze auf den Gräbern steinerne Erabzeichen in Form einer schrägliegenden,
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mit dem „Eisernen Kreuz" gezierten Platte von etwa 40mül60 Zentimeter Große aufgestellt und die Gräber mit niedrigen, nicht wuchernden Pflanzen und Blumen geschmückt werden. Bei der Anlage von Krieger-Friedhöfen soll zur Erzielung eines mtli tärisch einfachen und würdigen Gesamtcindruckes Einheitlichkeit erstrebt werden. Die frânzüsischen Zugeständnißc erstrecken sich auf die Ausschmückung einzelner Gräber durch Angehörige, wie auch die Ausgestaltung großer Friedhöse und Friedhofsteile durch Vereine. Den Volksbund oder ähnliche private Unternehmungen und haben zur Voraussetzung, daß die dahingehenden Anträge durch das Zentralnachweisamt für Kricgsverluste und Kriegergräber, Spandau b. Berlin, dem französischen Pensions-Mini sterium gesamell zur Genehmigung vorgelegt werden. Zur Ric- Verlegung von Kranz- und Dlumenspendeit, wie zur Aufnahme von Lichtbildern der Gräber durch Ortsansäßige ist keine Genehmigung erforderlich. Die Inanspruchnahme der Friedhof- Wörter hierfür ist nicht gestattet."
„Es ist keine Schande, Deutsch zu sprechen . . ."
Wahrhaftig, kein Deutscher braucht sich seiner Muttersprache zu schämen und sie ängstlich zu verstecken. Und doch beeilen sich Tausende biederer Deutscher, die zum Beispiel über die Grenze des Nachbarlandes reisen, schleunigst die deutsche Sprache zu oer leugnen und mit den Fremden in deren Sprache zu sprechen, beßer: zu radebrechen. Dabei ist das in den Grenzgebieten gar nicht nötig, da man dort überall mit Deutsch gut auskommt. Zudem: Wenn die Fremden vom Deutschen Vorteile haben, mögen sie sich bemühen, mit uns Deutsch zu reden. Wie es in goldener Rücksichtslosigkeit der Engländer macht. Manchmal indessen macht man eine sehr herzerfrischende Erfahrung, wie ein Deutscher energisch seine Sprache verteidigt dem Fremden gegenüber. Saß ich da Anfang Juni ds. Is. im früheren „Ratskeller" zu Trient, das die Italiener jetzt Trento „nennen". Ich mußte fast zehn Stunden auf den Anschluß nach München warten. Da ging ich in den „Ratsteller" dicht am Bahnhof — um Mittag zu eßen. Nun ist Trient jetzt so ziemlich ganz italienisch geworden, man hört und sieht selten noch Deutsche. In besagtem Keller vor der Italienerhertlchaft ein Riesenlokal, jetzt eine kleine Kneipe — natürlich italienisches Personal, bis auf einen
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Deutschen, der bic Italiener anscheinend zum Freßen gern" hat? An einem Tisch mir gegenüber saß ein eleganter Ausländer, der, wie man bald fcftitcUcn konnte, aber Deutscher war (ft war aus Ungarn. Er sprach Deutsch, wenn auch gebrochen, und kehrte sich an die mißvergnügten Gesichter der italienischen Bedienung nicht. Man mußte ihm wohl oder übel den Deutsch sprechenden Kellner schicken, mit dem er dann prächtig fertig wurde Ich weiß nicht, welchen Wunsch er geäußert hatte» kurz und gut, ein Stuben oder Küchenmädchen oder eine ähnliche Fee kam an seinen Tisch. Man sah auf den ersten Blick, daß das Mädchen eine Deutsche war. Die Fee iudeßen stellte sich sehr fremd an und fing an. italienisch mit dem ausländischen Landsmann zu sprechen. Der hatte längst gemerkt, daß sie eine Deutsche war. Als sie nun auf eine Frage des Deutsch-Ungarn nicht ant mar tote, entgegnete er sehr energisch und so laut, daß jeder es ver stehen konnte: „Warum antworten Sie mir nicht? „Es ist doch keine Schande. Deutsch zu sprechen!" Die zwei Sätze kamen zwar gebrochen heraus, aber desto pointierter. Und siehe, sie wirkten Wunder! Denn aus der Stelle sprach das Mädchen Deutsch. Laß es nur so sprudelte. Der ausländische Landsmann und ich winkten uns befriedigt zu. Er hatte fein heiligstes Gut, feine deutsche Muttersprache, tapfer verteidigt. Wenn es doch alle Landsleute so halten würden! Es stünde um uns in der Welt um vieles besser. Möchte jeder, der als Deutscher unter Fremden ist, es sich merken: „Es ist leine Schande, Deutsch zu sprechen!"
Für das Reich^ehreUmal am Rhein.
Berlin, 8. Juli. Der Ausschuß des Reichstages für die besetzten Gebiete hat die von uns bereits angetündigte Entschic, ßung gefaßt: Der Ausschuß des Reichstages für die besetzten Ge biete bringt den Vorschlägen, das Reichsehrenmal für die Ge fallenen des Weltkrieges am Rhein zu errichten, besonderes Intcreße entgegen. Er bittet die Reichsregierung, mit allen Kräften dahin zu wirken, daß das Reichsehrenmal seinen Standort am Rhein erhält. Ein Reichsehrcumal am Rhein wäre für die unter der Besetzung leidende Bevölkerung Stärkung und Anerkennung, für ganz Deutschland eine Mahnung im Streben nach der Befreiung des besetzten Gebietes.
Die Deutschen Kampsspiele, ein Deutsches Olympia.
Der weihevolle Eröffnungsakt.
Köln» den 4. Juli 1926.
Der heutige Tag brachte die feierliche Eröffnung der Zweiten Deutschen Kampfspiele im Kölner Stabion. Punkt 2.30 Uhr marschierte als erste die Deutsche Hochschule für Leibesübungen ein. Das Banner der Hochschule trug der bekannte Sportlehrer Holtz. Ihm folgten die braungebrannten kräftigen Gestalten von über 100 Studenten der Hochschule. Mit großem Jubel begrüßt wurde die Gruppe der Ausländsdeutschen, eröffnet von den in stattlicher Zahl erschienenen Danzigern; ebenso freundliche Begrüßung fand das Saargebiet, Oberschlesien, Siebenbürgen, Deutsch-Ungarn, Österreicher, Gruppen solcher Fecyter und Schwerathleten. Als erste deutsche Korparation erschien der Deutsche Fußball-Bund. Riesige Fahnen sämtlicher 2anbc5= verbände eröFncKn die lange Reihe, dahinter die Answabl- mannschaften der Verbände, die gestern und heute gesümpft hatten. Imponierend und farbenprächtig war der Einmarsch der vielen Fußballmannschaften im Dreß, insgesamt über 2000 Mann. Im Laufschritt kamen nun mehrere Hundert Leichtathleten der Deutschen Sportbehörde für Leichtathletik, darunter viele gutdisziplinicrtc greine als einheitliches Ganzes, und beifällig begrüßte Iugenoliche, meist ganz in Weiß. Mit Hunderten von Fahnen an der Spitze erschienen die Vereine der Deutschen Turnerschaft. Ein Anblick von imponierender Wirkung! Die endlose Schlange der weißgekleideten Turner, die sich anschloß, bewies die Macht dieser großen deutschen Körperschaft. Der Deutsche Schwimmoerband trug einen Dreizack mit Banner seiner aus Abordnungen mit Fahnen der Landesverbände bestehenden Gruppe voraus. Aus Vertretern aller Sportzweige und Fahnenabornungen bestand die Abteilung der Deutschen Iugendkraft. Dann folgte der in Süddeutschland wenig bekannte „Eichenkranz" in verschiedenen Sportgattungen. Die Gruppen des Allgemeinen Deutschen Turnerbundes und des Teutschen Hockeybundes marschierien unter schwarz-weiß-roter Flagge. Imposant wirkte der Aufmarsch der starten Männer des Athletiksportverbandes. Nun kam der Deutsche Amateur- boroerband. Recht erfrischend wirkten dann die Schützen, voll- ständig in Grün, an bei Spitze bic auj'crdculschen Vereine. Der Bund Deutscher Radfahrer hatte ane große Zahl von Fahnen mltgedrach! und iKc unfairer in We - . ebenso die Deutsche Rad- jahrerunion. Einen Flaggenwald sühne der Deutsche Kanu- verband mit sich, der mit einigen Booten den Schluß des Zuges bildete. — Nachdem der Aufmarsch beendet war, fangen mehrere Hundert Kinder: „Was ist des Deutschen Vaterland", begleitet von Ecwitterdonner. Als hierauf der Refrain ertönte: „Mein Vaterland muß größer sein", da durchbrauste lauter Jubel die Arena. Die Klänge von ..Am Rhein, o wie herrlich!" wurden dann dem Schuplatze der Kampffpielc geweiht, und in das Lied stimmten die Zehntausense mit ein. — Durch Fanfarenstöße an= gekündigt, wurden bic Kämpfer willkommen geheißen von dem Kölner Oberbürgermeister Dr. Adenauer, der die Jugend zur Einigkeit und zum Gemeinichastsgedanken ermahnte. Im
Namen der Reichsregierung sprach Reichsinnenminister Dr. Külz, der in dem Sport den Ausdruck deutscher Volksgemeinschaft sah, ein Menschheitsideal und ein Volksziel.
Die deutsche Reichsregierung sei davon überzeugt, daß Leibes- Übung Volkssttte werden müsse.
Leibesübungen seien Bürgerpflicht, ein Mittel zur Wiedererstar kung von Volk und Vaterland Die Regierung fühle sich mit den Bestrebungen der Kampfspiele verbunden und alle Deutschen ebenfalls, in welchem Gau sie auch leben. Ohne Unterschked von Vereinen und Verbänden sollten sie sich zusammenfinden. In diesem Sinne wünscht er den Deutschen Kampfspielen, die im Zeichen von Kraft und Freiheit und Selbstzucht ständen, gutes Gelingen. Der Vorsitzende des Deutschen Reich-ausschusses, Exz. Lewald, verlas hierauf die
Kundgebung des Reichspräsidenten von Hindenburg:
„Zum Beginn der 2. Deutschen Kampfspiele sende ich meine herzlichen Wünsche für einen schönen Verlauf und besten Erfolg. Möge die Kampfspielwoche, die heute nach vier Jahren zum zweiten Male die turn- und sportfreudige Jugend des Reiches und der Deutschen jenseits der Grenzen zum Wett kampf an ÖcnUfern des Rheins versammelt, dazu beitragen, ein tüchtiges Geschlecht heranzubilden. gez. v. Hindenburg. Exz.Lewald betonte, daß das Zustandekommen hier unter dem Zeichen stünde,, daß Rhein und rheinisches Volk zum schönsten Besitz des deutschen Volkes gehörten. Die Kampfspiele sollten die deutschen Herzen mit rheinischem Geist erfüllen. Die Kampfspiele sollten von Land zu Land wachse?! und von rheinischem Blut durchdrungen sein. Deutschlands goldener Frühling, Deutschlands Auslese sei hier versammelt. Nicht nur Siegen sondern Streben sei der wahre Inhalt der Deutschen Kampfspiele. Nicht allein den Körper, sondern auch den Geist und Charakter sollten sie stählen zum Segen des deutschen Vaterlandes. „In diesem Sinne," schloß Erz. Lewald, eröffnete ich bie Deutschen Kampffpiele." Dann brachte er einen Hochruf auf das deutsche Vaterland aus. Stehend fang die Versammlung das Deutschlandlied, die Flaggen senkten sich, die Häupter entblößten sich, es war ein feierlicher Augenblick. Damit war der Einweihungsakt zu Ende. Er folgten nun die Freiübungen der Turner und das Fußballspiel.
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Unser Spezialberichterstatter schreibt uns:
Herrliche Sportanlagen hat Köln in seinem Sportpark geschaffen, die jeder Sportart die Möglichkeit geben, in Masten Werbeveranstaltungen zu machen. Keine andere Stadt Europas wird eine schönere Stätte für unsere Leibesübungen aufweisen können. Ganz besonderen Dank gebührt hierfür Dr. Adenauer und Den Kölner Siabtoätein. Ein riesiges Gelände von 65 Hektar wurde dazu verwendet. Anschließend an die Festplatzbe- jichtiMng fand eine Rundfahrt statt. Inzwischen waren Teilnehmer aus allen Gauen deutscher Volksbrüder eingetroffen, insbesondere Studierende der deutschen Hochschule für Leibesübungen, die das Banner des Reichsausschusses mitbrachten.