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• Mten, ist es »erbeten, beide Hâedè Wunje oder die M« hon b„ ^ utsegentommenbe, ju überbolenbe, ,„ iirbe oder die Fahr,rich, vag Iteujenle ' •'' Mrer von Fuhwnlin, Seit«, deutlich hörbares Glockenzeichen recht, des Fahrrades aufmerksam zu machen lchen Stellen (3. 2 Abs. 4) ist bas ’n. Das Abgeben des Glockenzeichens wenn Tiere dadurch unruhig und scheu stigeudes Klingeln ist zu unterlasse Signalpfeifen, Hupen und beständig ittenglocken und bergt), sowie von H eiM

xi, daß ein Tier vor dem Fahrrade durch das Vorbeisahren mit dem Fahr Tiere in Gefahr gebracht werden, so ihren und erforderlichenfalls sofort ab;

e andere Straße hat nach rechte in tur- nks in weitem Bogen zu erfolgen.

>i der Fahrt die rechte Seite b« Fahr, mb entgegenkommenden Fuhrwerken, item, WMm MW""' ^ gl. rechtzoili» *t a«««1"6 M* '^'^ alfe bies Me Umftänbe ober bie O«i< solange «beigen, bis bie Bahn frei

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Sonnabend, den 10. April 1926.

Außerhalb der geschlossenen Ortfchaften darf das Fahren mit Zweirädern auch auf den neben den Fahrwegen binsübrend. nicht erhöhten Banketten stattfinden.

Das Radfahren auf solchen Fußwegen. die das Ausweichen gestalten, ist außerhalb der Ortschaft unter der Boraus jetjung Massig, daß die Radfahrer stets den Fußgängern rn angemessener Entfernung ausweichen, den Fußweg sreilasser. und nötigenfalls abstergen.

8. Das Umkreisen von Fuhrwerken. Menschen und Tieren und ähnlichen Bewegungen, die geeignet sind, Menschen oder Eigentum zu gefährden, den Verkehr zu stören, oder litt* schult zu machen, sind verboten.

Als solche Radfahrbewegungen werden z. B. in engen oder belebten oder abschüssigen Verkehrsstraßen insbesondere an- gesehen: „ Unnötiges Hin- und Herjahren, wie es besonders häufig im Seltersweg vorkommt, das Mitnchmen einer zweiten Person (nicht kleiner Kinder) auf einem Fahrrad, wodurch das Lenken, Ausweichen und Anhotlcn erschwert wird, das Fahren auf einem Pedal, das Fahren unmittelbar hinter oder neben einem Straßenbahnwagen oder anderen Fahrzeugen und dergl.

8 Auf den Halleruf oder das Haltezeichen eines als solchen kenntlichen Polizeibeamten hat jeder Radfahrer sofort an- zuhalten.

10. Fuwiederhandlungen gegen diese Vorschriften werden gemäß 8 366 Ziffer 10 des Rcichsstrasgefetzbuches bestraft.

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Lokales.

• Vorkehrungen gegen Beschädigungen der Straßenpassanten bei Vornahme van Dachdeckerarbeiten. Es ist wiederholt die Wahrnehmung gemacht worden, daß Dachdecker bei der Vor­nahme von Dachardeiten, nachdem sie an beiden Enden des be- lresfenden Gebäudes die üblichen Warnungszeichen aufgestellt haben, ohne weiteres Ziegel- und Schieferstücke auf die Straße herunter werfen. Die hierdurch hervorgerufene erhebliche Ge­fährdung der Vorübergehenden veranlaßt uns, die betreffenden Handwerker darauf aufmerksam zu machen, daß sie bei Vor­nahme von Dach- und Hausreparaturen verpflichtet sind, nicht nur Warnungszeichen aufzuftellen, sondern alle Vorkehrungen zu treffen, um das Herabfallen von Ziegel- und Schieferstücken zu verhindern. Insbesondere sind während der fraglichen Arbeiten an der unteren Dachkante Brettervorlagen anzubringen,' unter keinen Umständen dürfen, auch wenn Warnungszeichen aufge­stellt sind, Ziegel- oder Schieferstücke absichtlich auf die Straße geworfen werden. Solche Gegenstände sind vielmehr in Körben ober dergl. zu sammeln und herunterzutragen. Zuwiderhand­lungen haben Bestrafung zur Folge. Das Publikum ersucht das Polizeiamt, die Warnungszeichen gehörig zu beachten. Die Polizeibeamten find angewiesen, die Beachtung obiger Vorschrif­ten zu überwachen und gegen Zuwiderhandelnde Anzeige zu er­heben. Pasianten, welche durch herabfallende Gegenstände ver­letzt oder gefährdet werden sollten, wollen auf dem zuständigen Polizei Revier alsbald hiervon Anzeige machen, damit der Sach­verhalt sofort festgestellt werden kann.

• Eilbriefe rot durchkreuzen. Eilbriefe haben trotz der Auf­schrift „Durch Eilboten zu bestellen" oft die Eigenschaft, daß sie nicht als Eilbriefe erkannt werden. Deshalb sollen sie ab 1. April außer durch den genannten Vermerk durch ein rotes liegendes Kreuz über die ganze Aufschrift hinweg gekennzeichnet werden. G» soll auch die Absicht bestehen, in den Schallerräumen der großen Postämter besondere Briefkästen für Eilbriefsendungen anzubringen.

* Steigerung der Unfallrenten. Durch ein Gesetz vom 14. Juli 1925 (Zweites Gesetz über Aenderungen in der Unfall­versicherung) ist bekanntlich eine Erhöhung der Unfallrenten und sonstigen Aufwendungen der Berufsgenosienschaften mit Wirkung ab L Juli 1925 erfolgt. Jn welchem Maße das geschehen ist, läßt sich aus einem Vergleich der Beträge entnehmen, die die Berufs­genosienschaften für die Zahlungen zu erstatten haben, die die Poft für ihre Rechnung auszahlt. Bei den gewerblichen Berufs­genosienschaften waren diese Zahlungen im Juni 1925 festgesetzt auf 6,66 Millionen R.-Mk. monatlich, ab 1. April d. Is. sind sie festgesetzt aus 12 Millionen R.-Mk. monatlich. Diese Steigerung von 82,5 Prozent rührt im wesentlichen aus der Erhöhung der Renten her, da die Erhöhung der übrigen Lasten, die das Gesetz bringt, sich zur Zeit noch weniger ausgewirkt hat.

ter Binzuru, ein Heilgott, der gegen Krankheiten hilft. Man streichelt der Götterfigur das Glied, das einem selbst Schmerzen macht, und dann schnell den eigenen Körper, opfert Geld und betet, so sucht man Hilfe. Jn Liebessorgen, bei Kinderlosigkeit ober anderem häuslichen Leid geht man zum Fuchsgott. Man bindet ihm ein Stück roten Unterrockstoff um den Hals, — das lut man sogar auch bei den Buddhas —, darauf muß er helfen. Man schreibt die Wünsche auf ein Stück Papier, faltet es schmal zusammen u. birrbet es dem Fuchsgott um die Beine oder knotet es in die Gitter vor den Altären anderer Götter oder bindet es um einen Zweig eines heiligen Baumes oder befestigt es an einem Holzstäbchen und steckt dies kleine Fähnchen in den Boden des Tempelparks. Viele Tausende solcher Zettel findet man längst der Wege. Da ist der Djisio, der Gott der Wanderer, ter Mütter und der Kinder, dargestellt als eine Mannesfigur mit einem langen Stabe. Auch ihm bindet man weiße und rote Lätzchen um, steckt Visitenkarten an seinen Altar. Eine hoffende Mutter bringt einen durchlochten Stein, sie wünscht eine leichte Geburt. Eine andere wünscht reichlichere Mutternahrung für ihr Kind, sie bringt zwei Frauenbrüste, aus Stoff geformt. Man stellt als Gaben kleine Fuchsfiguren hin, auch kleine Rinder aus Papiermasie oder Porzellan, oder opfert Holztafeln, auf denen sind Pferde, Rinder, Schlangen und Fische bunt aufgemalt. Man fühlt auch die Unreinheit des Menschen dem Göttlichen gegen­über. So spült man den Mund aus, reinigt die Hände und voll­zieht Heiligungsbader. Man nimmt ein Stück Papier, wie eine Menschenfigur geschnitten, der muß der Priester alle Sünden zusprechen, die den Beter bedrückt. Dann wirft man die Papier- sigur in einen Bach, so geht die Schuld hinweg.

Aber es gibt unzählige Götter. Rie weiß man, ob man beim rechten Gott war, ob man sich nicht

„G i e ^ e n e r A e i t u n g"

* Ein seltenes Jubiläum feierten am 31. März ds. Fs. die bekannten Odol-Werke (Lingner-Werke) in Dresden. An diesem Tage gehörte der Leiter der wisienschaftlichen Abteilung. Dr. Greimer, der auch in Gießen eine bekannte Persönlichkeit ist. 25 Jahre den Odol-Werken an und am gleichen Tage konnten die Prokuristen Flache und Krauß auf eine 30jährige Tätigkeit bei den Odol-Werken zurückblicken. Wir gratulieren den Odo! Werken zu solchen Mitarbeitern?

• Verein ehemaliger 116er. Heute abend b,15 Uhr findet im Postteller die Generalversammlung statt.

Auf zur Tat!

Glückhaftes Schiff? Vor einem Jahre Verließest du das deutsche Land'

Du trugst den Ruhm von deutscher Arbeit Zn alle Welt, von Strand zu Strand.

Es schlugen höher unsere Herzen, Die atemvolle Brust gespannt. Mit tausend Wünschen, tausend Schmerzen, Dir, unser Zukunft Unterpfand.

Und heute tritt die harte Frage Erneut an ein verarmtes Volk: Soll so die deutsche Luftfahrt enden, Verloren sein, was wir gewollt?

Rein, niemals werden wir verzagen, In Rot und Unglück nun erst recht! Wir wollen jedes Opfer tragen Ein unerschütterlich Geschlecht.

Du leuchtend Bild im Flug der Sonne Zeigst uns den neuen Weg empor? Aus Unglück, Schickfalsschlag, Vernichtung Stiegst sieghaft du verjüngt hervor.

So sei's auch heut? Mit eurer Gabe Schafft neu, was die Vergangenheit geraubt, Beweist mit euerm Opferwillen, Daß ihr an Deutschlands Zukunft glaubt.

A«s Nah und Fer«.

Lang-Göns. Die Rkaul- und Klauenseuche hier ist erloschen und der Sperrbezirk aufgehoben worden. Durch den Ausbruch der Maul- und Klauenseuche in Grüningen wurde jedoch Lang- Göns zum Beobachtungsgebiet erklärt.

Butzbach. Studiendirektor Dr. Alexander Binzel der Real­schule wurde mit Wirkung vom 1. April 1926 ab zum Ober- studiendirektor der hiesigen Oberrealschule ernannt.

Nidda. Der Vermessungsgehilfe Iakob Storck beim hiesigen Vermessungsami wurde mit Wirkung vom 1. April ds. Js. ab zum Vermesiungsoberasiistenten ernannt.

Friedberg, 8. April. Mit der Regulierung der Nidda wird jetzt der Anfang gemacht, nachdem die Gelder dazu aus Mitteln der produktiven Erwerbslosenfürsorge gesichert sind. Das Fluß­bett wird 28 bis 30 Meter breit. Zu diesem Zweck müssen zu beiden Uferfeiten Aecker und Wiesen enteignet werden, falls sich die Besitzer nicht gutwillig zur Hergabe des erforderlichen Ge­ländes verstehen. Die Gelder für die Regulierung der Nidda werden nur bis 1. Juni ds. Js. gewährt.

Bingen, 8. April. Jn der Gemarkung Frei-Weinheim hat man gestern bereits in verschiedenen Feldern die ersten Spargel gestochen. Mit dem Einsetzen der allgemeinen Spargelernte dürste in etwa acht Tagen zu rechnen sein.

Die Frankfurter Messen die nach Kriegsende nach langer Pause wieder erstanden sind, haben in 7 Fahren ihres neuen Daseins den ganzen Kampf un­serer Wirtschaft, durch Inflation und Stabilisierung, miterlebt und als Wirtschaftsbarometer gekennzeichnet. Auch in diesem Frühjahr werden sie am Sonntag nach Ostern wieder ihre Pfor­ten öffnen. Die technische Mesie (Automobilhalle) beginnt be­reits am Samstag, um vom 11. bis 14. April ihren Getreuen Treffpunkt zu sein. Durch erhebliches Entgegenkommen gegen­über der Ausstellcrschaft wurde den schwierigen Verhältnisien unserer Wirtschaftslage verständnisvoll unter eigenen Opfern Rechnung getragen. Dr. J. K.

Kommunistischer Terror!

In Höchst a. M. spielten sich am Palmsonntag Nach­mitlag vor der evangelischen Kirche skandalöse Vorgänge noch die Gunst anderer sichern muß' und es gibt auch böse und neidische Götter, Unholde, die Freude daran haben, die Menschen zu quälen. So fürchtet man selbst die Seelen der eigenen Verwandten, die im Jenseits ein ödes, trauriges, freute loses Schicksal haben, wenn sie nicht von den Hinterbliebenen mit Opfern an „Totengeld" und Gaben aller Art versorgt wer­den. Jm Falle der Vernachlässigung senden sie den eigenen Kindern Krankheit und Unglück ins Haus. So ist es der Glau­ben des Volkes. Daher liegt eine dauernde religiöse Unrast über ihrem Leben. Sie laufen von einem Gott zum andern, von einem Tempel zum andern und opfern und beten, beten und opfern und finden doch keinen Frieden. Da merkt man dann, wie wunderbar erhaben, einzigartig unb wirklich erlösend der christliche Glaube an den einen, alleinigen Gott unb Vater ist, in dessen Liebe wir uns geborgen wissen, der uns die Sünde ver­gibt, der gans allein unser Schicksal in der Hand hat und der nur Heil für uns will.

Jn Tokyo ging ich im Mai 1924 im Dämmern des Abends in einen Fuchsgott-Tempel. Jn der Haupthalle brannten schon viele Lichter. Jm schattigen Hof war es bereits dunkel. Da trat vor eine der Seitenbauten, in dem hinter einer Zaunwand der heilige Schrein des Gottes stht, eine alte Frau. Sie hing als Opfer für den Gott vor dem Heiligtum ihre Haare auf, die sie sich abgeschnitten hatte, ein dickes Bündel langer, schwarzer Haare. Tief bekümmert war ihr Gesicht. Sie läutete an dem Glöckchen, das vor der Zaunwand hing, u. murmelte lange, lange ihr Gebet. Plötzlich überkam cs die Frau, ich weiß nicht, wie Wut oder wie Verzweiflung: sie hob ihre zu Fausten geballten Hände und schlug wieder und immer wieder gegen die Bretter­wand, Ist das nicht wie ein unbewußtes Ahnen, daß ihnen von jenseits der Wand, aus dem Eötterschrein, doch keine Antwort

Nr. 15.

ab. Im festlich geschmückten Gotteshaus war bie Ge meinbe zur Prüfung der Konfirmanden versammelt. Zu gleicher Zeit war auf dem Len ad) bauen Marktplatz eine kommunistische Kundgebung mit Musil. Als zu beginn des Gottesdienstes die Gtocke^. lauteten, drangen einige jugendliche Kommunisten in das Innere der Kirche ein, um das Läuten zu verhindern, und um Auf rufe an die Kirchen besuchet zu verteilen. Von Polizisten wurden sie aus der Kirche entfernt Tann versuchten Jettelverteiler in den Zug der Konfirmanden, der von den Geistlichen und den Kirchenvorstehern geleitet wurde, einzudringen: andere begleiteten den Eintritt der Konfirmanden in die Kirche mit höhnenden Zu rufen; einige gaben ihrer Verachtung sogar durch Aus- spucken Ausdruck. Dieser unerhörte Vorfall ist wieder ein Beweis, daß gerade diejenigen, welche für sich die Freiheit der Ueberzeugung fordern, nicht so viel Anstand haben, die Ueberzeugung an de rer zu achten. Und es drängt sich uns die ernste Frage auf: Sollten wir im christlichen Deutschland schon so weit sein, daß die christ­lichen Gemeinden ihre Gottesdienste nicht ungestört ab halten können, und daß die Kirchenglocken schweigen müssen vor dem Gesang der Internationale? Dieser Vorgang in Höchst a. M. wird gewiß manchem die Augen öffnen, zu erkennen, wohin mir kommen, wenn dem kommunistischen Terror nicht Einhalt geboten wird. Denen, die es von Amts wegen angeht, fei die Mah nung zugerufen: „videant consules, ne quid detrimen rum res publica capiat.". (Die Machthaber mögen zu sehen, daß das Gemeinwesen nicht Schaden leibet.) Ge miß wird auch die kirchliche Behörde die Sache nicht auf sich beruhen lassen. Unsere Konfirmanden aber werden gerade im Gedenken an dieses unliebsame Erlebnis am Konfirmationstag freudig bekennen: „Wir schämen uns des Evangeliums von Christo nicht, denn es. ist eine Kraft Gottes, die da selig macht alle, die daran glauben."

Langenschwalbach, 9. April. Jn der letzten Stadtverordneten- Sitzung wurde gegen die geplante Aufteilung des Untertaunus- kreisev scharf Stellung genommen.

Kasiel, 9. April. Hier begann heute die Reichstagung des Deutschen Rentner-Bundes, zu der Vertreter sämtlicher 28 Lan­desverbände, die 1360 Ortsgruppen mit über 350 000 Mitgliedern umfassen, erschienen waren. Nach Begrüßungsworten des Kasieler Oberbürgermeisters berichtete ein Vertreter der Bundesleitung über die im vergangenen Jahre geleistete Arbeit. Ferner er­hofft man vom Reichstag die Annahme eines besonderen Rentnerfürsorgegesetzes, außerdem sei eine Entschädigungsklage gegen das Reich eingeleitet worden die vor dem Berliner Land­gericht in einer der nächsten Wochen zur Verhandlung kommen werde.

Spiel unü Sport.

Uhlenhorsèer Hockeyturnier.

Der BSC. schlägt The Wanderers.

Der zweite Spieltag der Osterverwaltung des Uhlenhorster Hockey-Klubs war wieder von bestem Wetter begünstigt. Die englische Rtannschaft der „The Wanderers-London" mußte ihre zweite Niederlage hinnehmen, diesmal vom Berliner Sportklub, der das gleiche Ergebnis von 4:2 herausholte, wie am Vor­tage der UHS.

Von den übrigen Spielen verdient besonders der haushohe Sieg der Uhlenhorster Junioren über Kingston-Iunioren von 10:1 (4:1) hervorgehoben zu werden. Auch die übrigen englischen Herrenmannschaften wurden wieder geschlagen.

Die weiteren (Ergebnisse:

Rot-Weiß Köln Junioren—Harvestehude Junioren 0:4 (0:3); Harvestehude Knaben—Klub zur Vahr Knaben 0:0; Ber­liner Hockeyklub Alte Herren—Harvestehude Alte Herren 1:3 (0:2); Klub zur Vahr Bremen—London University 3:0 (1:0); ASV. Dresden Graßhoppers Zürich 5:1; Stuttgarter Kickers gegen ASE. Leipzig 3:0 (1:0); Damen: Uhlenhorst—Kopen­hagener HL. 2:0 (1:0); Orient Kopenhagen—Klub zur Vahr 6:0.

Die Kämpfe des 1. Feiertages

hatten bei dem schönen Wetter überaus zahlreiches Publikum angelockt. Die englische Mannschaft The Wanderers-London konnte heute ihren ersten Sieg herausholen, und zwar in der kommt, daß ihr Beten doch nur ein Rufen ist in das Leere hinein? Mit müdem Blick und Schritt ging sie davon.

(Fortsetzung folgt.)

Marburg.

Von Eduard Heise.

Jm Blütenschmuck grüß ich dich wieder, Dich, Stadt, am Felsen hingcschmiegt,

Jn Deinem bunten Frühlingsmieder,

Das jetzt in Blütenträumen liegt.

Es jauchzt mein Herz in sel'ger Freude,

So ganz erfüllt von Frühlingslust,

Sch ich dich froh, wo Blüten streute

Der Lenz aufs neu in deine Brust.

Du Musenstadt im Blütenkleide,

Du aller Vurschenherrlichkeit,

Ich gern durch deine Gosien schreite,

Jn lenzgeschmückler, froher Zeit.

Dann rauscht in mir die Jugenb wieder

Und alte Liebe neu erwacht,

Zu dir, du Stadt im buff gen Flieder

Mit neu verjüngter, alter Macht.

Seh ich dich, Lahn, mit deinen Wellen,

Bricht mir die alte Wunde auf,

So daß der Sehnsucht Lieder quellen

Aus meiner Seele tief herauf.

Trum greife ich zu meinem Becher, Der mir voll goldnen Weines winkt, Es lebe Marburg! „Stadt der Zecher?" Wo jetzt der Frühling singt und klingt.