Donnerstag, den 1. April 1926.
Nr. 14
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Gießener JeiLnng
^^^^/ I UM (Neueste Nachrichten) (Gießener Tageblatt)
Zossen
Achter
Erscheint: Samstags
Bezugspreis 40 Psg monatlich frei ins Haus Redaktionsschluß früh 8 Uhr. — Für Aufbewahrung oder Rück Imbuns nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert.
Sonntagsgeöanken.
Ostern 1926.
Und wieder tragen dir Glocken die frohe 2anb hinein: Wintergrauen liegt hinter uns, an» Fenster. Ostern ist gekommen?
Mit Himmelschlüsseln und Maßliebchen Wiesen. Die Anemone schaukelt im Gehölz.
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mUö^lmmh Zubehör,^
300 ^ ist für Mk. 10500.-
L AnswertungshyM zu verkauft!
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Stossen Sie eich nicht an dem etwas höheren Preis der
WMMM denn'sie'i stellt sich im Verbrauch tatsächlich bllllgeralsgewöl nliche Wachsbeizen, da sie viel ausgiebig, ist und weder schmiert noch ab- färbt Erhältlich in Dosen 211 Mk.
(Ecke Kaplansgasse). Hersteller RBihler, Chem. Fabrik, Gelslingen, Steig?
Botschaft weil ins der Frühling pocht
schmücken sich die Duftende Veilchen
□arten in den Hecken. Des Haselstrauchs Fransen und der Sal- werde Silberkatzchen sind erster Baumschmuck. Grün leuchtets in den Wiesen, ein frohlockender Schimmer hängt auch in den Zweigen der Gebüsche Erste Zitronenfalter und Fuchsschmetter imge ziehen Ringe durch die Luft. Lerche und Star streuen ihrer Heble Wohllaut umher. O, der Frühling verschenkt so viel reizvolles, daß es schwer wird, alle seine Schönheiten zu nennen. Und dennoch, wie wenig Menschen macht dieser Frühling wahrhaft glücklich!
Die Zeiten, in denen wir leben, sind überaus schwer und hart. War es früher in Klirren von Waffen, das durch die Luft ging, jo ist es jetzt wie ein Klirren von Ketten, das uns schreckt. Sind wir doch ein stark geschwächtes, dazu noch gesegeltes Polk. Viele Freiheiten und Lebenssicherheiten gingen dem Ein- Znen verloren; was uns dafür gegeben wurde, ist dürftig genug. Schleichende Not zehrt am Volkskörper; Bitternisie aller Art häufen sich in den Herzen der Menschen.
Dennoch aber müssen wir versuchen, uns zum Lichte durch- und emporzubringeu. Dieses Auferstehen, von innen heraus, ist es ja gerade, was wir jetzt gar so sehr nötig haben. Wir müssen lauter und stark werden im Innersten unserer Seele, um Kraft g^nug zu finden, die Trümmer so vieler Zusammenstürze wegzuschaffen und uns wieder ein Gärtchen zu bereiten, das froh schaffen läßt.
Jeder arbeite zunächst an sich selbst. Dieses eine ist die Vorbedingung zu jedem neuen Aufftieg. Jeder trage seinen Teil dazu bei, auch die Jugend auf die großen Aufgaben, die ihr bevorstehen, vorzubereiten. Keiner blicke auf den andern, sondern zeige, daß er selbst tatfest Mitarbeiter unserer inneren und äußeren Gesundung und Erstarkung sein will. Einfacher geworden, als wir vor dem Kriege waren, müssen wir auch an Leelenstärke, Seelengröße gewinnen und von allem Schein eitler Flunkerei, von allem Tand und aller Tändelei lassen. Der ungezügelten Selbstsucht geile Triebe müssen zurückgeschnitten werden. Das Wohl und Wehe unseres Nächsten, unseres Volkes muß uns wieder am Herzen liegen. Hinweg mit allem zermürbenden Streit im eigenen Lager, in der eigenen Familie. Fenster auf; Herzen auf!
Heute ist keine Zeit mehr, daß wir uns gegenseitig mit Parteiwut zerfleischen oder genußsüchtig in den Tag hineinleben. Eine große, eine mächtige Aufgabe wartet unserem Volke, und jeder sollte sich verpflichtet fühlen, das äußerste beizutragen, diese Aufgabe zu erfüllen. Der ,O)ster-Säemann" soll jeder von uns sein!
Haben wir diese große Aufgabe voll erkannt und in uns Wurzel schlagen lassen, dann haben wir auch jene Ostermahnung verstanden, die in den Zeilen liegt:
Immer aufwärts sollst du streben, Um stets würdiger zu leben!
über die Wohnungsnot.
Soeben hal die Zentralstelle für die Landcsstatistik ein ve- meindeverzeichnis für den Bolksstaat Hessen herausgegebcn.
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die Umsatz- und Einkommenfteuererklârung.
Bekanntlich ist die Erklärungsfrist praktisch bis zum & April verlängert; diese Verlängerung gibt Raum für die wünschenswerte gründliche Durcharbeitung aller mit der Erklärung zusammenhängenden Fragen durch den Steuerpflichtigen. Die Mühe wird sich lohnen. In vielen Fällen wird en Steuern mehr erspart werden können, als sonst während ècr hierfür aufzuwendenden Zeit zu verdienen ist. Eine ord- lungsmäßige Buchführung erleichtert selbstverständlich die Steuererklärung; sie gibt Beruhigung und Sicherheit und schützt tot allen Dingen vor zu hoch gegriffenen Einschätzungen. Bei diesem Anlaß wird manchem wiederum der Wert ordentlicher Auszeichnungen vor Augen treten. Es dürfte ja im allgemeinen genügen, wennn alle Einnahmen und alle Ausgaben «schöpfend ausgezeichnet werden, und wenn sich der Handwerker ßrner angewöhnt, am Jahresende ein Inventar über sein gesamte Betriebsvermögen aufzustellen.
In der letzten Nummer dieser Zeitschrift ist bereits eine ausführliche Darlegung über die Abfassung der Erklärungen gegeben worden. Wir möchten heute nochmals aus folgendes Hinweisen:
Die Umsatzsteuererklärung wird sich bei vielen einfach auf die Zusammenfassung der vierteljährlichen oder monatlichen Voranmeldungen beschränken können. Manche werden jedoch jetzt am Jahresende ersehen, daß der angemeldete Umsatz zu ionisieren ist. Korrekturen sind 5. B. nötig, wo versäumt worden ist, in den Voranmeldungen Geldentnahmen aus der Laden kasse (vor Aufzeichnung der Tageseinnahmen) oder Waren- rntnahmen für den Verbrauch im Haushalt und für Geschenk-
Druck. Verlag und Expedition:
Gießen, Südanlage 21
Fernsprecher Nr. 1362 Postscheckkonto Nr 8417 Amt Frankfurt a. M
bat die endgültigen Ergebnisse der Volkszählung vom 16 Juni 1925 und im Vergleich dazu die vom 1. Dezember 1910 enthält Es bringt für jede einzelne Gemeinde die Zahl der Wohnhäuser, die Zahl der Haushaltungen, die BevÜlkerungszahl, ge
trennt nach dem Geschlecht und nach der Konfession, und zwar alle 21 ngab für beide Volkszählungsjahre Das handliche Heftchen ist zum greife von J( 1,50 vom hessischen Staalsver lag zu beziehen. Das Buch bringt recht interessante Zahlen. So wird v B. nachgewicsen, daß im ganzen Heffenlande heute mehr Häuser vorhanden sind fnach der Zahl der Bevölkerung berechnet) als im Jahr 1910 Es muß doch ernstlich zu denken geben, wenn heute Wohnungsnot herrscht, obwohl mehr Wohnungen vorhanden jtnb. In Darmstadt kamen z. B. 1910 auf
14 Bewohner (ohne Militär) ein Haus. 1925 kommen auf nur 12,5 Einwohner ein Haus, wobei die Kasernen einbegriffen sind.
Die Urjache des Uebels wird aber leider nicht erfaßt: die Zwangswirtschaft! Natürlich ist es unmöglich, die Mietpreise über Nacht frcizugebcn. Der Staal muß hier, wie bei allen Prcisregelungcn, ausgleichend wirken Aber bic Wohnungsämter müssen weg, denn sie allein verhindern das Freiwerden von Wohnungen, weil dann der Inhaber eine Beschlagnahme seiner Räume befürchten muß.
die
der
„Das Wohnungselend hört auf in dem Augenblick, in dem Wohnungsämter ihre Geschäftsstellen schließen", so hat sich Leiter eines Wohnungsamtes selbst geäußert. Den Woh
nungsmangel gleicht die freie Wirtschaft selbst aus.
Oarf ein deutscher noch nach Italien reisen?
ADB. Für Italien hat die Fremdenindustrie eine lebenswichtige Bedeutung. Allgemein bekannt ist der große Anteil der deutschen Gäste an dieser hervorragenden Einnahmequelle für das Land.
Was tut Italien, um sich die Freundschaft der Deutschen zu erwerben, um ihnen Italien lieb und wert zu machen? Akan höre den Notschrei, der immer wieder aus Südtirol an unser Ohr schlägt! Schließung der deutschen Schulen, Einziehung deutscher Gebet- und Lehrbücher, Entlassung deutscher Beamten, Unterdrückung der deutschen Presse — sowohl der einheimischen wie der reichsdeutschen und österreichischen, brutale Mißhandlungen Deutschsprechender, Erhöhung der Steuern für die deutsche Bevölkerung sind in dem deutschen Südtirol an der Tagesordnung. Alles zielt hier auf die Ausrottung des Deutschtums hin. Und da gibt es noch Deutsche, die nach Italien reisen, die Italien noch als das Land der Sehnsucht preisen; Deutsche, deren Nkuttersprache bei den italienischen Behörden Südtirols „gerechte Empörung erregt".
Wir Deutsche sollten die Sentimentalität nicht auf die Spitze treiben und uns mehr auf den Boden der Wirklichkeit stellen. Wir sind in unserem Vaterlande mit wundervollen Landschaften reich genug gesegnet und können Ruhe und Erholung in Deutschland finden und manchen schönen Flecken Erde in unserem eigenen Lande kennen lernen. Uns sollte ein Land anwidern, das systematisch Keulenschläge gegen die deutsche Kultur führt, das in grausam berechneter Peinigung des deutschen Teiles seiner Bevölkerung einen besonderen Genuß zu empfinden scheint. Mag sein Himmel noch so blau und sein Land noch so sonnendurchglüht sein, der Deutsche darf nicht nach Italien reisen; er darf sich nicht von einer so kulturfeindlichen Bevölkerung das Geld aus der Tasche locken lassen!
zwecke anzugeben,' oder schließlich, wo versäumt worden ist, vom angcmeldetcn Umsatz nicht gewerbliche Einnahmen (z. B. Mieteingänge. Versichcrungsentschädigungen, Verzugs- und Prozeßzinsen, private Rentenbezüge, oder sonstige nicht mit dem Geschäft in unmittelbarer Beziehung stehende Einnahmen, ferner Uebcrweisungcn vom Postscheck- oder Bankkonto, die im Kassekonto vereinnahmt sind) vom Umsatz in Abzug zu bringen,
und diese Beträge demnach mitvcrsteuert sind. Ebenso jd;i eine Berichtigung erfolgen, wenn bereits versteuerte nahmen dem Kunden später hcrausbe.zahlt worden sind, etwa Zahlung mittels Wechsel erfolgte, der weitergegeben, bei der Fälligkeit nicht eingelöst wurde, weshalb ihn
kann Einoder aber der
Steuerpflichtige bezahlen mußte. Ferner kann der Gesamtumsatz berichtigt werden, wenn in den Umsätzen, die dem Abnehmer getrennt in Rechnung gestellten Beförderungs- und Versicherungskosten, sowie die Vergütung für zurückgelieferte Verpackung enthalten ist.
Die Umsatzsteuercrklärungsformulare sind verschieden für Gewerbetreibende mit ober ohne ordentliche Buchführung. Das Formular für Gewerbetreibende ohne Buchführung ist kürzer gehalten und enthält namentlich nicht die besondere Benennung der einzelnen umsatzstcucrfreien oder höher zu versteuernden Umsätze, die im großen und ganzen auch entbehrlich ist, da Import und Export, sowie Luxusstcucrpflicht und Hersteller- steuerpflicht im Kleinbetrieb seltener vorkommen. Wo Umsätze mit der erhöhten Steuer zu belegen waren, muß dies dem Finanzamt in der Erklärung besonders kenntlich gemacht werden. In der Erklärung ist der Umiatz zu trennen für die Zeit vor und nach dem 1. Oktober, da an diesem Tag der Steuersatz von 1% Prozent auf 1 Prozent ermäßigt wurde. Anzugeben
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Wirtschaftliche Lage des kZanöwerks.
Einem Ersuchen des tammertags entsprechend, flehenden Bericht über die stattet.
deutschen Handwerks und Gewerbe hat die Hess. Handwerkskammer nach wirtschaftliche Lage des Handwerks er.
In Erledigung der Rundschreiben vom 16 Januar 1926, Nr. 9 u. 48. Klg. vom 12. März 1926, berichten wir. daß in den letzten drei Monaten das hessische Handwerk unter der allgemeinen wirtschaftlichen Depression äußerst schwer zu leiden hat.
In allen Zweigen des Handwerks, mit teilweiser Ausnabm der WabrungsmittelgciDerbe, macht sich eine starke Auftrag», stockung bemerkbar, die sogar bei den Bekleidungsgewerden, trotz der bevorstehenden Frühjahrssaison, den Konfirmationen und Feiertagen, nur zögernd anzuziehen beginnt.
Allgemein wird darüber geklagt, daß die Zahlungsunlust der Berbraucherschaft außerordentlich ausgeprägt in die Erschei nung tritt. In den Städten wird die Zahlungsfähigkeit ge hemmt durch die Herabgedrücklen Einkommensverhälknisse der Arbeiterschaft infolge der riesigen Arbeitslosigkeit, durch die Höhe der Lebenshaltungskosten, die den Haushaltsctal der Fest besoldeten stark belastet, Nicht zu verkennen ist aber auch, daß die Mißkreditierung der handwerklichen Erzeugung durch die Preisabbaubcwcgung an sich noch zahlungsfähige Kunden zu einer Verzögerung in der Begleichung ihrer Derpflichturugen, insbesondere auch in der Auftragserteilung, veranlaßte. Der bekannte Preisabbaugesetzentwurf hat dazu vielfach Verwirrung angerichtet, auch die kleinsten Forderungen werden mitunter be entstandet, was zu unliebsamen Verhandlungen führt, weitere Schädigungen für den Unternehmer bedingen und die allgemeine Unzufriedenheit schürt.
Vor allem im Organisationsleben ist die verhängnisvolle Wirkung des Entwurfs festzustellen. Von bestimmten, dem Handwerk ungünstig gegenüber stehenden Seiten wird gegen die Innungen mobil gemacht und deren Recht zur Preisbildung als bereits gesetzlich untersagt hingestellt. Die Unbelehrsamen in den Organisationen machen sich diese Verhetzungen zu eigen und arbeiten auf Auflösung der Organisationen hin.
In den ländlichen Bezirken tritt ebenfalls der Geldmangel sogar in den an sich reichen Weinbaugebieten Rheinhessens emp-
findlich nicht in
3. B. in auch im
in die Erscheinung. Die bäuerliche Bevölkerung ist der Lage, ihre Erzeugnisse abjufehen; einige Gebiete, Oberhessen, haben dazu an den Nachwirkungen der sich Jahre 1925 wiederholenden Mißernte zu leiben; die
Ueberschwemmungen in den Monaten Januar und Februar brachten für manche Gegenden weitere große Schädigungen.
Auch hierdurch wird die Zahlungsfähigkeit weiter Kreise zum Nachteil des Handwerks in ländlichen Bezirken beeinflußt. Die Klagen lauten allgemein: Recht erhebliche Außenstände, aber keinerlei Zahlungseingänge.
Auf den Betrieben ruhen die Steuerlasten, die sonstigen Unkosten, die Verpflichtungen an die Vorlieferanten' die Verhältnisse zwingen zur Aufnahme von fremden Geldern, die wieder im normalen Eeldverkehr mit den hohen Zinsen die Betriebe verstärkt belasten. Unsere Bestrebungen auf Beschaffung erträglich verzinslicher Darlehen bei der hessischen Regierung hatten wohl insofern Erfolg, als mit Staatsbürgschaft bei der Preußenkasse vor Jahresfrist ein Kapital von 1 Million Mark ausgebracht wurde, auch der Anteil an der Mittelstandskreditaktion brachte insgesamt rund 300 000 Ji, wie die Bereitstellung von 560 000 cK seitens der Reichsregierung für Abgeltung von Schäden aus dem Rhein- und Ruhrkampf gewisse Erleichterungen schuf.
ist stets der volle Umsatz, wie er sich aus der richtigen Aufzeichnung der täglichen Geschäftseinnahmen ergibt. Im Formular selbst sind dann die Abzüge für etwaige steuerfrei zu belassene, mit der erhöhten Steuer belegte Umsätze vorzunehmen.
Bei der Einkommenserklärung lassen sich folgende drei Gruppen unterscheiden:
1. Nichtbuchführende Handwerker mit Einkommen von weniger als 8000 K.
Sie sollen lediglich die abgekürzte Umsatzerklärung ausfüllen, die auch einige Fragen enthält deren Beantwortung Auskunft über die Betriebsverhältnisfe geben soll. Aus dem Umsatz soll das Einkommen mit Hilfe von Reinverdienstjätzen (bei deren Feststellung die Landessachverbände mitwirken) geschätzt werden. Zu empfehlen ist es, wenn dem Finanzamt auch Mitteilungen über außergewerbliche Einkünfte, z. B. aus Vermietung, gemacht werden, damit höhere Einschätzungen vermieden werden. Ferner dürfte es sich empfehlen anzugeben, ob im abgelaufenen Jahre Zinsen für Schulden, oder Aufwendungen für sonstige, das Einkommen schmälernde Verpflichtungen zu leisten waren, oder ob und welche Verluste eingetreten jind. Vielfach haben die unter obige Gruppe fallenden Handwerker neben der abgekürzten Umsatzsteuererklärung die umfangreiche (hellgrüne) Einkommensteuererklärung erhalten. Letztere sollte nur dann zugestellt werden, wenn ein Einkommen von über 8000 K vermutet werden kann. Da keine Bücher geführt werden, ist es oft unmöglich, die Erklärung ordentlich auszufüllen. Es bürste sich hier empfehlen, die Fragen über die außergewerblichen Einkünfte zu beantworten und unter der Rubrik „Einkommen aus Gewerbebetrieb" anzugeben, daß die