Gletscher- e sie nun den Sich wollte, ob ei, wehrte rdirb mir voller Er- smcer vor ehe sie es ssen. Ein
Gletscher- ognak aus, trinken!" reizendens irr in der
kredenzten Ice „Marke verstehen?" ein köstlich ch gehalten itcn. Unten
kommt es, Zletschcrtcc, gte Frau?" id nimmer- e k a n n el"
6ie$$ener Zeitung
(neueste Nscdricdlen) mit (Giessener Tageblatt)
Amts- u. Uemnsnaclwkbten
Bezugspreis:
6 0 Goldpfennig monatlich frei Haus, bei obligatorisch.Bezug durch Vereine 30 Goldpf.
T e t e v ti o n dir. 1302.
Lxpeomon: Südantage 21.
Redaktion, Druck und Verlag: Albi« Klein in Metze«, Nerlagsdruckerei, vorm. Keller, gegr. 1783.
38. Jayrg. Dienstag, den 27. Januar 1925, Nr. 1L
M
hen,Pfandbriefe en Preisen änai'bote uns. . 4009 an i»f ieses Blattei, flawetren »kratzen, Ki"- i direkt an
Kara log 3^ ninäbelsabrik l i. Thür.^ TrÄt-" ?2jähr. Fabri- ichter, Halb- 4t 300 000 Mk. mög., wünscht
Herrn auch rmögen zuver- durch Frau
Berlin C. 2o.
Landwirtschaftliche Umschau. (Zusammenfassende Uebersicht über die Lage der deutschen Landwirtschaft.)
(Nachdruck verboten.)
Allgemeine Lage. Die seit Beginn des vorigen Jahres bestehende Agrarkrise dauert nach wie vor an und ist in ihren Enden noch nicht abzusehen. Während in der Inflationszeit tue Nachfrage nach landwirtschaftlichen Produkten das Angebot erheblich überstieg, ist es heute umgekehrt. Vor allem belastet aber die deutsche Landwirtschaft die schwere Kreditnot. Ernste Sorgen über die Frühjahrsbestellung und die Beschaffung der Mittel beunruhigen die Landwirtschaft. Die Kreditnot führt immer mehr zu Notverkäufen von Waren und Inventar. Stellenweise wird sogar Land zum Verkauf gestellt, um der Zahlungsschwierigkeiten Herr zu werden. Damit sinken die Bodenpreise und die. Kreditwürdigkeit und Beleihungsmöglichkeit.
Arbeitskalender. Für das Streuen künstlicher Dünger- mittel auf Wiesen und Aeckern ist jetzt eine günstige Zeit. Kulturarbeiten werden fortgesetzt. Das Abeggen der Wiesen muß jetzt durchgeführt werden. Umstechen der Komposthaufen. Im Obstgarten erfolgt das Putzen, Schneiden, Verjüngen und Um» propfen älterer Bäuine.
Stand der Fluren. Ein überaus milder Winter ist bisher den Saaten förderlich gewesen. Eine kurze harte Kälteperiode mit einer ausreichenden Schneedecke und Durchfrieren des Bodens wäre natürlich viel günstiger, trotzdem kann man sich über den bisherigen Verlauf nicht beklagen, wenn auch das Ungc- z:efer seiner notwendigen Vernichtung und Beschränkung entgeht.
Produktenmarkt. Die Stimmung an den deutschen Produktenmärkten blieb im allgemeinen flau. Das Angebot in Weizen und Roggen ist nicht allzu groß und findet bei marktmäßigen Preisen Absatz. Das Geschäft in Braugerste ist sehr kiein geworden. Hafer ist im . reise weniger zurückgegangen und bleibt in guten Qualitäten befragt. Das Mehlgeschäft steht im Zeichen der Unsicherheit. In Futterartikel ist die Nachfrage belanglos. Am Hopfenmarkt blieb das Geschäft weiter ruhig und unverändert. Sehr flau war die Stimmung für Mais. Bei Sämereien nahm der Bedarf an Umfang zu.
Viehzucht. Infolge der Milchpreise hat fL) ein großer Teil der landwirtschaftiliyen Betriebe auf die Milchproduktion verlegt und zwar so stark, daß sie darüber die Auf- und Heranzucht an Zuchttieren ganz vergaßen. Im Interesse der Gesamtland- Wirtschaft ist es gelegen, wenn in den natürlichen Viehzuchtgebieten das Hauptgewicht der Viehzuast wieder zugewendet würde. — Die vorläufigen Ergebnisse der letzten Viehzählung zeichnen ein gängigeres Bild von oer Entwicklung unseres Viehstandes, als die Ergebnisse der Vorjahre. Der Rückgang unseres Viehbestandes scheint mit dem Jahre 1922 zum Stillstand gekommen zu sein. D.e wesentliche Besserung unseres Viehstandes
Anzeigenpreise:
30 mm breite Petitzeile, Auswärts 30 Goldpsg, „ „ „ V Lokal 10 ,,
90 „ „ Reklamezeile 130 „
ist ein Beweis, daß die ^...^,e»mi>che ^rodu^wn kragig und ent- wiuiungsfuyig genug ist, um bei entsprechender wirtsa)afts- und ganz besonders handelspolitischer Berücksichtigung einen Leistungsgrad zu erretten, der die Versorgung des deutschen Volkes aus eigener Kraft bezw. eigener Arbeit sichert.
Viehmärkte. Die Märkte der letzte»: Zeit waren sehr ruhig. Die Preise blieben im großen und ganzen stabil, zum Teil nahmen sie eine rückläufige Bewegung. Die Tendenz war im allgemeinen bei Großvieh flau, bei xleiuum) teilweise lebhafter. Die Nutzviehpreise ^gannen infolge der nunmehr allmählich stärker einsetzendeir Nachfrage etwas anzuziehen. Die Auslands- Markte meldeten ebenfalls schwache Tendenz bei teilweise stark rückgängigen Preisen.
Häutemarkt. Bei den letzten Häuteauktionen ging das Geschäft nicht mehr so flott wie in den früheren Monaten. Die Preise zeigen durchschnittlich einen Rückgang non 8 bis 10 Prozent.
Düngennt.el. Am Stiagoffmarkt ist eine große otachfrage zu verzeichnen. Erzeugung und Versand verlaufen rung. Das Kg. Stickstoff im seywefelsaurem Ammoniak stellt sich für Februar-Abruf auf 1,13% Ji und für März und später auf 1,15 Ji. Jin Ausland .,: die Nachfrage sehr rebyaft geworden. Der Absatz ist gut.
Ausstellungen und Messen. Die zweite landwirtschaftliche Messe in Köln findet vom 4. bis 12. Juli statt. Mit der Messe ist wieder eine Viehausstellung verbunden. Ebenso soll die rheinische Provinzial-Pfcrdeausstellung damit verbunden werden. Vom Mai bis Oktober wird in Ludwigshafen eine große Landwirtschaft- und Gartenbau-Ausstellung abgchalten.
Forstwirtschaft. Die Mitte Februar herrschenden starken Südwinde haben in den Waldungen zum Teil größeren Schaden angerichtet. Die Aussichten für die Holzverwertung sind wieder günstiger geworden, da sicher zu erwarten steht, daß die Bautätigkeit im kommenden Frühjahr sich wesentlich beleben wird. Die Versteigerungen in den Forste»: bleiben gut besucht. Die Preise übersteigen zum Teil wesentlich die Grundtaxen.
Steuern. Die gegenwärtige Steuerlast ist so groß, daß sie dein Landwirt jede Möglichkeit nimmt, seinen Betrieb intensiver bewirtschaften zu können. Mit Steuerstundung ist der durch die Mißernte heimgesuchten Landwirtschaft nicht geholfen, sondern nur durch Steuererlaß' denn wo keine Einnahmen sind, kann keine Steuer bezahlt werden. Die steuerlichen Härten und Ungerechtigkeiten treten besonders bei der klein- und mittelbäuer- lichei: Bevölkerung stark in Erscheinung.
Verkehr. Von den Landwirten und insbesondere von den landwirtschaftlichen Genossenschaften wird es sehr begrüßt werden, daß das bahnamtliche Frachtstundungsverfahren demnächst aufgehoben und der deutschen Verkehrskreditbank übertragen werden soll.
Arbeitsmarkt. Ji: der Landwirtschaft wird der Verkehr zunehmend lebhafter. An weiblichem Personal besteht bereits