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(Neveste Nachrichten)

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Hindin

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Telep hon: Nr. 362.

Politische Rundschau

Deutschland

der Nationalitäten

ebenso die Frage der Entschädigung der Kriegsgesange

Frage der Grenzverlegung wird allerding

neu

der Hofgesellschaft an der

Vortrag

Nom iws erörtert worden sein

Nach Informationen aus gu

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kämpfu n g bisher zur Verfügung stehenden

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Detmold

dcrtl alrstündigen gehalten.

Der nächste Reichshaushalt dürfte, wie verlau Uebereinstimmung mit den Wünschen des Reichs-

Her erhältlich bei: ilomon & Co., Schulst.

Member in Glessen,

Hrazien ist bereits entschieden

mnn bei Ueberschreitung des Zahlung»

Hand von Karten einen an- über die beiden Balkankriege

^m Zusammenhang mit der Rede des Königs von '^iânland. der auf die preußische Taktik und Strate- ;é als die HaUptursache der griechischen Siege hinwies, (irre die Mitteilung interessier, en, daß Kaiser Wilhelm 11 3 c w r l a it b u n g von vier E e n e r a l st a bs-

ürkei bc Adriano

noch mancherlei Schwierigkeiten bieten. Die T stel t aus Dimotika, da -es für die Verteidigung pels von der größten Wichtigkeit sei.

Den bestimmt lautenden Meldungen, es türkisch-bulgarisches Schutz- und

IIv 1m Merbanbhmgcn der Friedens-Delegierten erklärten Störungendie Bulgaren mit den türkischen Vorschlägen über burâftätr®^ und Kirkilisse im Prinzip einverstanden.

sührungsfahrt des neuen Marinelustschifse um einige Tage verschoben worden.

Mennig > Grüßt

Ueber die U e b e r r e i ch u n g des F e l d mar­sch a l l st a b e s an den König von Griechenland wer­den im Gegensatz zu ausländischen Meldungen folgende Mitteilungen gemacht: Die Ucbergabe erfolgte nicht im Neuen Palais, sondern im Fürstenzimmer des Bahn - hoses, wobei die zum Empfang, erschienenen deutschen und griechischen Diplomaten mit den beiden Adjutanten des Königs auf dem Bahnsteige verblieben. Damit wurde ausgedrückt, daß es sich um eine rein preußische militärische Zeremonie handle. Die Veröffentlichung der aus gewechselten Reden erfolgte unter Zustimmung des auswärtigen Amtes. Wie später mitgeteilt wird, hat König Konstantin nach der Abendtafel dem Kaiser und

ter Quelle befinden sich die Vorbesprechungen über den Frieden zwischen Griechenland und der Türkei auf gutem Wege. Der Friedensvertrag werde in eini­gen Tagen unterzeichnet werden.

Die Cholera breitet sich mit großer Schnellig - keit in Rumänien aus. Es wurden 650 Eholerafälle fest gestellt und 2000 Personen liegen unter Beobachtung

bündnis bereits in den Grundzügen festgelegt wor­den, steht man in Berliner diplomatischen Kreisen skep­tisch gegenüber.

Nach einer Konstantinopeler Meldung derNeuen Freien Presse" ist die türkisch-amerikanische Anleihe soeben perfekt geworden, und zwar hat die türkische Regierung mit einer amerikanischen Bank- c.WDß eine öprozentige Bankanleihe von 10 Millionen Dollar abgeschlossen. Ein Teil der Anleihe wird für Beschaffung von Kriegsmaterial aus Amerika verwendet.

Die griechische Regierung hat in den von den griechischen Truppen besetzten Gebieten Süd- Albaniens eine Kundgebung erlassen, welche den in diesem Gebiet wohnenden Albaniern verbietet, ihre Wohnungen zu ver­lassen. Zahlreiche Personen protestierten dagegen, die dabei vor das österreichische und italienische Konsulat zogen und Hochrufe auf Oesterreich und Italien aus= brachten.

in Zsolierslationen. Bukarest selbst ist nur wenig von der Cholera betroffen. Die meisten Fälle ereignen sich in den Vorstädten.

* Bei der leben Landtag in

Erhöhung der für die Tuberkuloseb e- - - - - Mittel

derwrSS filier königlichen Würde stehend ansehen. Alle diese rorWästieu.1^ werden aus Schloff Friedrichshof zwischen

lerkleid, wenn man:; MR ^.nig Konstantin und den Gesandten Theodokl) und

* Auf Veranlassung der Reichsregierung wird im Herbst eine Kommission zusammentreten, die sich m:t einer Reihe von Fragen zu beschäftigen haben wird, die mit der Wohnungsnot im Zusammenhang stehen

Die türkische Regierung bereitet an die Mächte eine Note vor, worin sie im Hinblick auf die Erregung in der thrazischen Bevölkerung erklärt, diese Bewegung könne zum Stillstand gebracht werden, wenn den Thraziern ge- wiise Garantien geboten würden, daß die Bulgaren keine Repressalien schlimmer Art an der dortigen Bevöl­kerung verüben würden. Eine Garantie könne nur die Einsetzung eines Generalkommissars sein.

Die türkisch-bulgarischen Friedensverhand­lungen nehmen einen befriedigenden Fortgang. Die Frage

Nach dem Sturm.

Erzählung von Emil Frank.

(Nachdruck verboten.)

hatte von vornherein mit dieser lang

tacsaoGcorbnete Dr. Neumann-Hofer, mit 1193 gegen 820 sozialdemokratische und 60 konservative Stim­men gewählt.

^glichen Favorit« aitte der Intern..'.;:;::- Lufaktur. Dre: vendet. Hundfë» gebrauchen ne e\z; die Favorit^«;

er. Prospekt ^. N !, * Anleitung dur"

ein rutz-

Zu Hause gemacht!

Zieles Sanel, hei gerichtlicher Beirrewung oder b Konkurs in Wegfall. Playvorschrüten obne Berbindl ich le

gewarnt, & verlangt eine persönliche Entschuldigung des Königs Ron'bmtin, indem sie schreibt:

kEs wird Sache des Herrschers selbst sein, die Ge-

- säumig (Reparation), die die französische Meinung er- siiilci, noch zu vervollständigen. Er wird in Paris die lÄtgenheit finden in seinem eigenen Namen dasMiß- «châidms" aufzukläran, für das seine Regierung und Wreudesribtti'^^ bereits jetzt ihm die ganze Verantwortlichkeit iel kann man Sparer ^* i

Q man im Haus Nadd wonach müßte man eigentlich annehmen, der- Schere richtig brau,bi iq her Hellenen würde eine Reise nach Paris als um

â^^io lote in Berlin, Theodoky, und der griechische Ge u a. auf dem io llinke in Paris, Romanos, weilten gestern in Frank - ^ginD^ a. M. Gegen Mittag fuhren die beiden Gesandten lleruna^ Schloß Friedri chshos bei Cronberg. Dort °stenio8' ^"h-ol!.:-' sie eine mehrstündige wichtige politische Besprech- Bro i mit dem König Konstantin von Grie-

IntereSe ^u ft tii l and. Es ist wohl anzunehmen, daß König Kon- . n anlin sich mit den Herren Theodoky und Romanos u. Frankfurt; and) barüber beraten hat, ob es unter den gegebenen überhaupt ratsam sei, daß der König die ge- 5 ai.iiaagApparrjtfcnle Reise nach Paris unternehme. DieLiberte" z.

T'.c »0 m m breite Reklame Extrabeilagen werden nach

es MS-t W"; Frauen wenbenhh- voll sofort an thur Hohenstein. Hin. Halensee k Mckpono erbeten.

> ver verärgern, noch entmutigen, und an seiner Ruhe äli Festigkeit stützte und ermutigte sich der Graf, lernte I Aland, gewann er die so notwendige technische Ein- P Aele lange Jahre dauerte schon dasGründen" to Wch tmme. war die Anlage nicht fertig. Baron Mpel versäumte eben nichts, er dachte auch an die Ge- m, denen das junge Unternehmen ausgesetzt war, hn bte Wasser des Dnjestr stiegen, ihr altes Flutz- W«ießev, ihre gierigen Zähne an den Lebensnerv Pensen: die Turbinen setzten. Dem mußte durch InkeDäunnung vorgebeugt werden. Auch an Feuers- pfir wurde gedacht. Endlich nach fünf langen, ar- kt-reichen Jahren, aber auch reich an Sorgen und b-itfeln, war das Werk fertig. Wo früher karges tallmd und dürftige Wiesen waren, da reckte jetzt I Fabrik ihre Schlote in die Lust, da rasselten die zischie der Dampf, gellten die Pfeifen, hasteten I Menschen hin und her, da war ein Leben und pbtn, daß die Fabrik zu einer Sehenswürdigkeit ganzen Umgegend wurde. Aber noch immer trE die beiden Gründer die Hände nicht müßig in st:§chotz legem Und wieder war es Baron Kappel, I anregte und ermunterte und bat, um eine kleine ioiTe Großtat vollbringen zu können: Arbeiter- phunigLn. Das Dorf Krzemien lieferte nicht genü- p5 Arbestskräfte, deswegen wurden Arbeiter aus der

rmi.ii'

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tappel

* ttien Ausführung gerechnet, der Graf aber nicht, da- vâkiicwar er am Anfang enttäuscht, weil ihm die Einsicht und er das, was durch die Ungunst der Ver-

1 Hltniffe verursacht wurde, auf das Schuldkonto der i^Whi setzte. Wie gemgt, Baron Kappel ließ sich

beantragen. Gegenwärtig wendet 100 000 Mark für diese Zwecke aus

* Friedrichshafen, 11

rih-Mmta (nur filieren zum Eintritt in die g r i e ch i s ch e Ar LYiugenWenalbüri ^ (c; r?, .niigte. (Nun kann ja das Geschrei in Frank : 50PL), Farons ; ^ ^c n neuem losqehen. D. Red.)

eitsalbum (nur 50 PL)__

vi^eljährllch 75 Psg., vorauszahlbar, frei ins HauS. Äbpeholl in unterer Expedillon oder in den Zwei«- oii^nnbenctten vierteljährlich 60 Psg. Erscheint Mlrttvochs und EamStagS. Redaktion Selters­weg 88. Für Aufbewahrung oder Rücksendung richt verlangter ^tanuffrrntp wird nicht garantiert.

nächsten industriearmen Umgegend herangezogen. Für diese wurden auf Anregung des Barons niedliche, wenn auch schmucklose Häuschen gebaut, die von einem mäßig großen Garten umgeben waren. Gerade diese Häuschen übten auf die Leute eine große Anziehungs­kraft aus, und ein Stamm seßhafter Arbeiter war am diese Weise gewonnen.

So waren sechs Jahre im Flug dahingegangen und jetzt stand der Erfolg all des Ringens und Muhens greifbar deutlich vor den beiden Männern. Eine Bahn­strecke ging in unmittelbarer Nähe der Fabrik vorbei und harrte der Benutzung. Wenn die beiden Herren das alles überblickten: die Fabrik, die Häuschen, die Bahn, so mußten sie sich gestehen, daß sie für sich und die ganze Umgebung viel erreicht hatten. Und sie freuten sich ehrlich dessen und hatten auch vollen Grund dazu.

Jan Sojka hatte alle Hände voll zu tun. Morgen begann die Getreideernte, zum ürittenmale geschah das Mähen mit Maschinen, denn die Arbeitskräfte waren rar und teuer geworden. Da gab es für Sojka gar vieles anzuordnen. Dann kamen auch noch die end­losen Beratungen im Schloß. Seit einigen Tagen wohnten Baron Kappel und der Graf wieder in Krze- mien, und Sojka war während dieser Zeit die schwierige Aufgabe zugefallen, die vom Rentmeister aufgestellte Uebersicht über die Ausgaben für Kochanow zu erläu­tern, und Strittiges klarzüstellen. Diesem Zeitpunkt hatte der Graf immer mit geheimer Angst entgegenge­sehen, denn die Ausgaben mutzten seiner Meinung nach eine enorme Höhe erreicht haben. Baron Kappel hatte die Geldfrage nie berührt, sondern alle Barauslagen geleistet. Dabei war am Anfang durch einen besonn deren Vertrag bestimmt worden, daß die Beteiligung der Kontrahenten eine gleichmäßige sein sollte, also hatte der Graf die Hälfte der Barauslagen abzüglich des Preises für den Larrdkomplex, für das gelieferte Holz und die gestellten Gespanne an den Baron zu ent­richten. Wie erstaunte Graf Warminski als er auf der

Generalaufstellung ersah, daß er nichts zu bezahlen, son­dern vom Baron noch etwas zu erhalten habe. Der Varon lächelte dazu und sagte:Sie müssen bedenken, daß jahraus jahrein der größte Teil Ihrer Gespanne auf der Straße lag während sonst die Pferde müßig im Stall gestanden hätten, daß Holz und Baumaterial zu ihrem vollen Wert Ihre Rechnung entlasten."

Dem Grafen war es natürlich höchst angenehm, daß er durch solche Naturalleistungen von großen Geld­ausgaben verschont blieb, ja noch Geld ausstehen hatte. Diese letzte Freude verminderte freilich der Baron, der ihm schon an einem der nächsten Tage einen Wechsel über die dem Grasen zukommende Summe als Zah­lungsmittel übergab.

Nachdem die beiden Herren noch verschiedene Ein­gänge erledigt hatten, sagte Graf Warminski:Wie wäre es, Baron, wenn wir für einige Tage Schicht machten und eine gemeinschaftliche Reise unternähmen! Sind Sie mit von der Partie? Bitte, machen Sie keine Einwendungen! Unsere Fabrik steht unter bewährter Leitung, ich kann mich auf meinen Verwalter ganz und gar verlassen, und etwas Ruhe haben wir wohl verdient. Nun hören Sie mein Programm. Meine Tochter Jadwiga hat dieses Frühjahr die Pension ver­laßen und will in Krzemien die Zügel des Haushalts in die Hand nehmen. Augenblicklich weilt sie mit mei­nem Schwager und dessen Familie in Luzern. Nun wollte ich das Mädel überraschen, und unvermutet in Luzern eintreffeu, um sie abzuholen. Kommen Sie mit!"

Baron Kappel war ganz und gar nicht abgeneigt. Er fühlte ja selbst das Bedürfnis, nach harter, ange­strengter Arbeit für kurze Zeit zu rasten. Als Graf Warminski von seiner Tochter sprach, mutzte Kappel an seine erste Begegnung mit Jadwiga denken. Damals war sie noch ein Kind. Seither hatte er sie nur einmal gesehen, denn die Komtessen verlebten ihre Ferien meM in Tatischau. (Fortsetzung folgte .