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?tm Preise jährlich, so^ daß dieses Jahr die einzelnen ', st e l l u n g. Die Bestrebungen weiter Kreise, Leibes- mrx " I Übungen aller Art zu pflegen und somit zu einer Kräf.
tigung unseres Volkes beizutragen, finden überall lebhaften Widerhall. Es regt sich an allen Ecken und En-
Fellcken mit 1.30—1.40 Mark bezahlt wurden.
s Darm st ad 1. Nachdem die Absicht des Essener
Großindustriellen Hugo Stinnes, die Stadt Mannheim mit Gas aus einer von ihm zu erbauenden Gasfern - leitung zu versorgen, gescheitert ist, trägt Stinnes sich mit einer anderen großzügigen Idee. Er will von den Bahnen der Süddeutschen Eisenbahngesellschaft alle die absüßen, die ihm nach seinen Wünschen zu wenig ertragreich sind und dann den Sitz der ganzen Gesell - schast aus Hessen verlegen. Mit Freiburg im Breisgau, Karlsruhe und Mainz steht er deshalb gegenwärtig in Verhandlungen. Behalten will er nur die Essener Straßenbahnen und die jetzt ebenfalls gut rentierenden Wiesbadener Straßenbahnen. Der Sitz der . Gesellschaft soll dann Düsseldorf werden.
):( K e l st e r b a ch a. M., 30. Dez. In der hiesigen Kunstseide-Fabrik wurde ein Einbruch verübt, bli welchem hauptsächlich Platinliegel gestohlen wurden. Ein junger Bursche wurde verhaftet, dessen mitgeführte Gepäckstücke darauf schließen ließen, bap er einer inter - nationalen Einbrecherbande angehört.
):( Hanau. Die Zahl der Typhuskranken beim ^ Eiicnbabnregiment ist auf 202 zurückgegangen. 10 Soldaten sind sehr schwer krank; 31 befinden sich als Rekonvaleszenten im Hilfslatzarett. Bisher sind 7 Soldaten g e st o r b e n.
::: Im Kassenraume der Leipziger Reichs- b a u k wurden Montag früh dem Kassenbolen einer Leipziger Speditionsfirma aus seiner Rocktasche 9100 Mark gestohlen.
Uermiscbtts.
Spiel- ünd Sportwesen
auch die Internationale Baufach-Aus-
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den. man wendet große Summen auf, um Sportplatz- Bausach-Ausstellung keinen Sportbetrieb geben, aber Anhänger für die Sache zu erwerben. Deshalb glaubte [t c I [ u n g nicht an diesem wichtigen Gebiete vorüber auf der Internationalen Baufach-Aus- amagen, Turnhallen ?c. zu schaffen und immer mehr dafür werden einmal in geschlossener Form die Bezieh- geben zu dürfen. Allerdings wird es auf der Leipziger allen möglichen Geräten und Sportartikeln einnehmen; unaen des Sportes und Turnens zum Bauwesen dargelegt werden. Diese Beziehungen sind gar vielfacher Natur Es werden Modelle von Sportplatz-Anlagen, Klubhäusern, Schiehftänden, Rennbahnen, '^Rodelbah- nen, Radrennbahnen gezeigt werden und zwar in ihrer vollkommensten Ausführung. Den größten Raum dieser Ausstellung wird ein internationaler Wettbewerb in Schlitt- und Rollschuhe, Luftschiffe, Flugmaschinen, Fahrräder, Automobile, Billards, Kegelbahnen 2C. sehen.
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinde in Gießen.
Dienstag, den 31. Dezember, Sylvester. In der Stadtkirche.
Abends 6 Uhr: Pfarrer D. Schlosser.
Abends 8 Uhr: Pfarrer Ausfeld.
Mittwoch, den 1. Januar, Neujahr.
Kollekte für die Armen.
In der Stadtkirche.
Vorm. 9% Uhr: Pfarrer Schwabe.
Abends 5 Uhr: Siehe Iohanneskirche.
I n der Johanneskirche.
Vormittags 9% Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer.
Abends 5 Uhr: Pfarrer Ausfeld.
Katholische Gemeinde in Gießen.
Dienstag, den 31. Dezember.
Nachm. um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegen- Heil zur hl. Beicht.
Nachm. um 5% Uhr ist Predigt, Andacht mit Segen und Te Deum.
Vorm. Vorm. Vorm. Vorm. Vorm.
Mittwoch, bin 1. Januar.
Fest der Beschneidung des Herrn. 6% Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. 7 Uhr: Die erste hl. Messe.
8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion.
9 Uhr: Hochamt mit Predigt.
11 Uhr: Hl. Messe mit Predigt. Militärgottes dienst.
Oladim. um 2% Uhr: Fest-Andacht mit Segen.
Abends um 8% Uhr: AbenduMerhaftung der katholisch. Gemeinde.
Freitag vormittag um 8 Uhr ist Segensmesse.
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Beraltere Katarrhe auszurotten
ist eine recht schwierige Sache. Jeder, der schon ein- tnal mit einem hartnäckigen Katarrh zü kämpfen hatte, kann davon ein Lied singen. Mit den gewöhnlichen Hausmittelchen, wie Husten-Bonbons und Pastillen ist da nicht viel anzufangen. Bei einem einfachen kleinen Erkältungshusten, der sowieso schon nach wenigen Tagen von selbst zu verschwinden pflegt, mögen derartige harmlose Mittel ja ganz gut sein. Aber die Beseitigung eines chronisch gewordenen, alten, immer wiederkehrenden Hustens, der bei dazu Disponierten gar oft den Keim eines viel schlimmeren Uebels in sich trägt, erfor- ben eine ganz andere Aufmerksamkeit und muß auch mit wesentlich ernsteren Mitteln behandelt werden, die den Feind sozusagen im Innern seines Lagers aufsuchen und ihn dann „von innen heraus" vertreiben.
Als eines der besten Mittel zur Beseitigung derartig chronisch gewordener Katarrhe mit ihren Folgezustän- ben wie: alter Husten, Verschleimung, Asthma, Bronchialkatarrh, Lungenspitzenkatarrh usw. gal schänden berühmten Ärzten des Altertums und gilt noch heute im ganzen Orient der sogenannte Arabische oder Utu- Balsam, der naturreine Harzsaft eines in den Küstenländern des roten Meeres wachsenden Balsambaumes. Dieser berühmte Arabische Balsam war bis zur Entdeckung Amerikas die einzige Droge, der man den Namen „Balsam" gab, und es beziehen sich daher alle älteren Literaturangaben in wissenschaftlichen medizinischen Werken, in denen von „Balsam" die Rede ist, ebenso wie die zahlreichen Hinweise der Heiligen Schrift
Heilwert des „Balsams", nur auf ihn. Schon das Wort „Balsam" zeigt uns die Wertschätzung, in der das Mittel im Altertum stand: das Wort „Balsam" stammt nämlich aus dem Alt-Hebräischen und heißt so-
I viel wie „König der Oele". Erst später kamen aus dem I neuentdeckten Amerika weitere Balsamarlen, wie z. V. ' der Perubalsam usw., nach Europa, und noch später belegte man fegar eine An^hl künstlich ^qreüter bal- I samähnlicher Erzeugnisse mit diesem Namen, der aber von Rechts und Gerechtigkeits wegen nur dem Arabischen oder Utu-Valsam zusteht.
Daß sich dieser echte Arabische Balsam bisher noch nicht in unserem Heilschatz eingebürgert hat, lag an seiner großen Seltenheit und dem dadurch hervorgerufenen, ganz ungeheuer hohen Preise, der Jahrhunderre hindurch sogar den Preis des Goldes um das Doppelte überstieg. Die Schwierigkeiten der Beschaffung des echten Arabischen Balsams sind indessen seit einigen Jahren durch die Entdeckung größerer Produktionsgebiete behoben, und heute sind wir, die sich mit der Einfuhr des berühmten Heilmittels seit einer Reihe von Jahren besaßen, in der Lage, dasselbe schon zu einem Preise in den Verkehr zu bringen, der seine Anwendung auch Minderbemittelten ermöglicht.
Seit wir den echten Arabischen Balsam vor einer Reihe von Jahren in den Handel gebracht haben, hatten zahlreiche Patienten Gelegenheit, denselben zu versuchen, und heute liegen uns schon Tausende von Briefen usw. vor, die ganz unverlangt bei uns nicht nur von Laien, sondern auch von Aerzten, eingelausen sind und in denen uns von den gehabten ausgezeichneten Erfolgen berichtet wird. Die Wirkungen des echten Arabischen oder Utu-Balsams, von dem wenige Tropferi pro Tag genügen, sind in Kürze folgende: Der Balsam macht den Aüswurf flüssig und vermindert ihn. Infolgedessen hört schon nach verhältnismäßig kurzer Zeit der lästige Hustenreiz und damit auch der Husten auf. Infolge der Entfernung der in dem Auswurf enthaltenen Zerfallprodukte tritt da, wo Fieber vorhanden war, eine Abnahme des Fiebers ein. Aus demselben Grunde vermindern sich auch die Nachtschweiße, die mit
I der Zeit ganz aushören. Ein gesunder Wach^*'^ un^ I damit eine Besserung des W^nbefinbens pflegt einzutreten. Außerdem wirkt der Utui-Balsam magèN - stärkend und appetitanregend und bedingt hierdurch eine größere Nahrungszufu.hr und dadurch auch eine Ge- röichls^unahme. Der Patient bekommt durch das Verschwinden der katarrhalischen Erscheinungen Und durch die Besserung seines Allgemeiü-B éfinb ens wieder neuen Lebensmut und größere Lust und Ausdauer zur Arbeit.
Wer auch noch so viele andere Mittel bisher ohne Erfolg benützt hat, der möge trotzdem einmal in seinem eigenen Interesse einen kleinen Versuch auch mit Utu- Bulsam machen. Er wird von der Wirkung des Mittels überrascht sein und den kleinen Versuch so leicht nicht bereuen.
Wir versenden kostenlos u franko eine Probe des Balsams an jeden, der uns den hier angehängten Bestellzettel ausgefüllt einsendet und ihm 20 Pfg. für Porto usw. beifügt. Den Herren Aerzten stellen wir zu Versuchszwecken ein größeres Quantum des Balsams kostenfrei zur Verfügung.
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