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Vezugspreis 40 pfg. monatlich
t ertel jährlich 1>2N Mk., uorauszahlbar, frei ins Haus. ‘ Abgeholt in unserer Expedition oder in den Zweig- I auSgabestellen vierteljährlich 90 Pfg. — Erscheint Mittwoche« und LamStags. — Redaktion Selterfi. weg 83. — Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert.
Verlag der „(Sichener Zeitung" «5. m. b. H.
Expedition: Seltersmeg 85.
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Druck her WicHcncr Verlaa-druckerei.
Nr. 94
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Lamstaq, Den 23 November 1912.
Telephon Nr 362.
24 Iabru
6arra>aui in FranNu t.
5t hochgespannt die Erwartungen auf die Leisten des Circus Sarrasani waren, so überraschend ist der durchschlagende hinreißende Erfolg, den der der 15 000, das kühnste Circusunternehmen Eu- «M$. nunmehr gesunden hat. Eine Ueberraschung an ili das Circusgebäude, daß in seiner machtvollen Zl ßc, in seiner monumentalen Schönheit fast erhaben Süll, Ueberraschung auf Ueberraschung rollt vorüber b ^SnkM bewundernden Blicken von mehr denn zehntau- ■ Fesfhâ^ Menschen, deren Stimmung durch den pompösen " Tei II -Avisen, durch das Außerordentliche, Niegesehene aufs * ^Kiijte erregt und bewegt.
Whhhhv^ Sarrasani hat nicht zu viel versprochen mit seiner
Stadtkirche vereinigter Zivil- und Militärgottesdienst zur Feier des Geburtstages Sr. Königlichen Hoheit des Grohherzogs. Pfarrer Bechtolsheimer.
In der Johanneskirche.
Vorm. 9% Uhr: Pfarrer Ausfeld.
Vcrm 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannesgemeinde. Pfarrer Ausfeld.
Abends 5 Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer.
In der Friedhofskapelle.
Nachmittags 2 Uhr: Pfarrer Schwabe.
gen sind leicht, anregend und so angeordnet, daß sie
nicht nur in langsam fortschreitender Weise die schwächlicher Kinder stählen, sondern auch die Körper äußerst geschmeidig machen und zur graziösen Körperhaltung führen. Das hübsch stottcle. preiswerte Buch sollte in keinem Hause
Kräfte jungen schönen ausge- fehlen,
in dem Wert aus gesunde, kräftige und gewandte Kinder gelegt wird.
Widme, im Gegenteil: Dinge, die er gar nicht erwähnte, ^ nun reichlich da, und das Wort ist ohnmächtig, tvdiuckslos gegen die Wirklichkeit, die sich in der Matze abspielt. Es treten den Massen des Publikums Massen der Artisten, der Tiere entgegen. Im Rund te Manege und in den Lüften hoch über den Köpfen I Zuschauer tummeln sich die schönsten circensischen Mc, die seltenen Tiere marschieren herdenweise auf, »anten und Kamele, wilde Verberlöwen und muntere
Vorm.
Vorm.
Vorm.
Vorm.
Vorm.
Katholische Hcmemdc in Gießen.
Sonntag, den 24. November.
Letzter Sonntag nach Pfingsten.
von 6% Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht.
7 Uhr: Die erste hl. Messe.
8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion.
9 Uhr: Hochamt mit Predigt.
11 Uhr: hl. Messe mit Predigt.
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ros, Seelöwen und täppische Bären, dressierte Gänse Schweine zuguterletzt bilden ein reizvolles Pot-
Nun, und dazu kommt in ausgiebiger Menge, in nie
gtkhcncr Kostbarkeit der Stamm jebes Circusses,
die
ikn Pferde, deren Sarrasani mehr denn zweihundert
*i leuchtenden Kreise der Manege sich tummeln läßt.
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Jobe? sich vor hohen Empore her zwei Kapellen, eine
und ein Bersagliere-Korps, in schmettern- abwechseln, entfalten drunten die malerisch-
In Völkertrupps ihre erotische, buntfarbene Pracht: Ja- r auf allen Plätzen k^, Chinesen, Afrikaner und Circusartisten aus allen
Bönbern der Welt. Verwegene und elegante Reitatte, kdlieitcrinnen und akrobatische Szenen in höchster fckcnbirng wechseln sich ab, am 20 Meter hohen, paukenden Maste verrichten die tollkühnsten Artisten A Wett ihre schwierigen Balancen, über das dünne, togcfpannte Tumseil tänzeln verwegene Menschen, in- den Tausenden der Atem stockt, von Schaukel zu Bause! fliegt ein Reigen der Luftgymnastiker, die allen Boten des Schwergewichtes zu spotten scheinen.
Er ist das alles wie eine romantische Vision, ein |8b von bezaubernder Schönheit, ein Lebensereignis sä jeden, der an diesen wahrhaften Festspielen teil - Itnnt Sarrasani ist das Ziel von Tausenden und ^Hausenden! tagtäglich: er verdient es, es zu sein. Imais hat ein Unternehmen Großartigeres sehen lassen. „ Am Samstag wie am Sonntag veranstaltet Sar- fcni je zwei Vorstellungen. Nachmittags wird ein »lammen komplettes, ungekürztes Abendprogramm ge* Nn^ obwohl Kinder auf allen Platzen nur halbe Oise zahlen.
Kirchliche Dachrichten.
Evangelische Gemeinde in Gießen.
Sonntag, den 24. Novbr., 25. nach Trinil. Totenfest.
Gottesdienst.
In der Stadtkirche.
Wlm. 9% Uhr: Pfarrer D. Schlosser.
Mittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Matthäus-Ge- meinde. Pfarrer D. Schlosser.
5 Uhr: Siehe Johanneskirche.
wög, den 25. Nov., vormittags 10 Uhr, in der
„Ich bin «berzengt,
K Aftmol-AAH«a Pulver daS beste Mittel aegex Asthma ist V Bleibt und allen andern Präparaten vorzupeben. so schreibt è Valentin Malutta in Pilchowitz O.-Schl- Astmol Süh«« 'nlv.er kostet M. 8.50 die große Blechdose, in Apotheken erhâl ,ch. Avt^Depot: Engel-Apotheke, ^•«ffurt *. ®L Setm Ein- •«‘ edbte man auf die Schutzmarke „Astmol".
Nachmittags 5% Uhr: Christenlehre; darauf Andacht für die Abgestorbenen.
Am Geburtstage Sr. Königlichen Hoheit des Großher- zogs am Montag vormittag um 9% Uhr ist Militärgottesdienst.
Literarisches.
? Jndienbummel von Alice Schalek. Berlin 1912 (Concordia Deutsche Verlags-Anstalt, G. m. b. H.), broschiert Mk. 2.—, gebunden Mk. 3.—. In prächtiger Weise wepß der Verfasser Natur und Menschen zu schildern, all die tausend Rätsel drum herum zu lösen, und immer spannend zu erzählen. Wir machen die Fahrt in Gedanken förmlich mit, er versteht mit fortzu- reißen und als Dichter und Maler das Gesehene und Gehörte mit den Farben der Wirklichkeit auch zu zeich- neii. Das überaus billig im Preis gestellte Buch ist bei allen seinen Vorzügen auch als ein nützliches Geschenkwerk allerersten Ranges zu bezeichnen.
? Das Ende des Duzens. — Das bekannte Familienjournal „Das Buch für Alle" erzählt von der Königin Isabella von Spanien folgende köstliche Anekdote. Die Herrscher Spaniens duzten wohl am längsten ihre Untertanen ohne Ausnahme, sowohl den gemeinen Mann wie den höchsten Adligen. Auch die Königin Isabella 2. redete noch jedermann mit Du an, und wenn es der jetzt regierende König von Spanien heute nicht mehr tut, so ist das auf eine Begebenheit zurückzuführen, die sich in Wien zugetragen hat. Im gabie 1873 war der Dichter Marcos Zapata von her spanischen Regierung als Mitglied einer Abordnung nach Wieit geschickt worden, wo damals eine Weltausstell- : ung im Gange war. Als Zapata sich einmal in der spanischen Kunstausstellung befand, trat die Königin Isabella 2. in Begleitung eines großen Gefolges in den Saal. Die Königin hatte den volkstümlichsten Mann ihres Landes sogleich ersannt und wendete sich, wahr - scbcinlich um ihm einen Beweis ihrer Huld zu geben, zu ihm und fragte ihn: „Nun, Zapata, wie geht's bir?* Der Dichter lächelte liebenswürdig und antwortete: „Gut, Isabella — und dir ?* Die Königin brach in ein lau- ks Gelächter aus, das Gefolge lachte ebenfalls, aber der spanische Hof hat es seither aufgegeben, die Untertanen zu duzen.
? -Neumann-Neurod e, Oberleutnant und Lebrer an der Militärturnanstalt, Kindersport. Rcrperübungen für das frühe Kindesatter. 3. Auflage mit vielen Abbildungen Mk. 2.25. A. S1 e i n's Verlagsbuchhandlung, Potsdam. Nachdem bereits zwei große Auflagen abgesetzt sind, erscheint nunmehr die 3. in wesentlich veränderter Form. Außer den Uebungen, welche bisher ohne jeden Apparat ausgeführt wurden, sind jetzt auch solche bildlich dargestellt und erläutert, die an dem nach Angaben des Verfassers konstruierten Walmreck vorgenommen werden können. Die Uebun-
GefcbäHlicbes.
:: Nach den in letzter Zeit von medizinischer Seite her angestellten Beobachtungen nehmen leider die verschiedenartigen, wohl hauptsächlich durch fehlerhafte Er- näbrungs- und Lebensweise, sowie mangelhafte Körperbewegung verursachten Nierenkrankheilen, wie Gicht, Rheuma-, Blasen-, Stein- und Harnleiden, stetig zu. — Nicht jeder wird wissen, daß gerade die Nieren mit zu den unentbehrlichsten Hauptorganen des Körpers gehören, sie sind gewissermaßen der Reinigungsapparat für das ständig zirkulierende Blut; versagen die Nieren ihre Tätigkeit, so wird das Blut allmählich mit Giftstoffen durchsetzt, es treten StoffwechselerkrankuNgen ein, und bann ist unumgänglich, sich nach einen geeigneten Heilmittel umzusehen. Auch hier waren es die Aerzte, die gleich erkannten, daß das einzige Bekämpfungsmit- tel unter den rein natürlichen Mineralquellen zu suchen sei und unter diesen hat sich wegen ihrer eklatanten und wunderbaren Heilwirkung eine solche bei Wildungen in äußerst kurzer Zeit den allgemeinen Namenszug: „Rein- hardsquelle das Nierenwasser" verschafft. — Versand 1911 betrug zirka % Million Flaschen.
Salem Aleikum
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Warum kann Knorr für 10 Pfennige 3 Teller gute Suppe liefern?
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