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Japan im Schnee.

Eine fibelc Gesellschaft auf dem Suwa-Se?.

Der japanische Winter tötet jedoch die Natur nicht eine große Zahl Eisläufer aus der ganzen Umgebung ein

vollends. Die an den Stämmen hinaufklet eimden Schling- Rendez-vous. Kein Läufer wagt sich jedoch eher aus

pflanzen wie unser Efeu und die im Gabelwerk der Aste den zugefrorenen See zu tummeln, als bis das Eis

festgewurzelten Epiphyten aus bcm Reich der Farne und Eis einmal tüchtig gekracht hat, was als ein Zeichen des

Orchideeri büßen auch im Winter nichts von ihrem Glanz Himmels angesehen wird. Das Krachen wird der Mach!

und ihrer frischen Farbe ein.

Einen eigentlichen Wintersport Tennt man in Japan noch nicht. Die liebe Jugend amüsiert sich allerdings mit Schlittenfahren, Eislaufen, Schneeballwerfen, aber ein sportmäßiges Rodeln, Eishockey usw. haben sich in dem --lv—, — --------— --- ------- 7,—,— --

Inselreich'e noch nicht eingebürgert. Bei der Garnison in Gesichts eng umschließt, nur die Augen und einen Teil Takata ist neuerdings auf Veranlassung eines japanischen Offiziers, der der öster­reichischen Armee attachiert war, das Ski­läufen eingeführt worden. Ein beliebtes Wintervergnügen der Schuljugend bilden die sogenannten „Schneckämpfe". Eine weiße oder roteFahne wird in einenSchnee- Haufen gesteckt, zwei Parteien werden gebildet, und nun muß die eine Partei die von der andern verteidigte Fahne zu erbeuten suchen. Als „Geschosse" Dürfen nur weiche Schneebälle verwendet werden.

der Fische zugeschrieben. Die Fischer schlagen Löcher in die Eisdecke, in der sie ihre Netze ausbreiten. Der Karpfenfang soll daher auch im Winter sehr ergiebig sein.

Die Japanerin hüllt im Winter ihr Gesicht in einen großen Bashlik, der die obere und die untere Hälfte des

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Air der Engelsbucht.

Zarenreich seine Gesellschaftscrème, Deutschland ist en mässe vertreten, exotische Fürsten tragen ihre Diaman- ten-Reichtümer zur Schau und wer nennt die anderen Völker, die anderen Scharen, die in Nizza alljährlich zusammenkommen.

In den Hauptstraßen, wie der Avenue de

la Gare, auf den Promenaden, in den Hotels, den Cafes, Restaurants

Konzerte im „Jardin Publique" üben eine große Attraktion aus, aber der in­ternationale Hauptver- - 1

kehr spielt

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Wie auf unserem ersten Bilde zu ersehen ist, huldigt Iung°Iapan allch gern dem Eislauf. Auf dem fast kreis­runden Suwa°See bei Skimo°no°Suwa, auf dem fid) im Winter eine so starke Eisdecke bildet, daß ihn selbst fd)iver-= beladene Packpferde vollkommen sicher überschreiten können, gibt fid) alljährlich

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Partszene in Tokio.

Mir­

sich doch auf der palmengeschmückten Promenade des Anglais ab. Sie ist

der (Stirne freiläßt und im Nacken festgeknotet wird. Außerdem wird der ganze Körper von einem weiten mantelartigen, über Kimono und Obi herabfallenden, wat° 1 fierten Amwurf umhüllt. Am Tage reicht der Um» A wurf bis zu den Stöckelschuhen oder Pantoffeln, während er am Abend hochgeschürzt ist, weil dann die Japanerin, wenn sie ohne Dienerin ausgeht, der rechten Hand zum Tragen der eigentümlichen Papier- laterne bedarf. Das winterliche Hauptkleidungsstück der Japaner selbst scheint der Pelzkragen in allen Arten zu sein. Wenigstens habe ich kaum einen Ja­paner in seiner Heimat gesehen, der im Winter ohne diesen Wärmeschal ausgegangen ist. B.

Japanische» Dorf int Minter.

4 und Kasinos

herrscht eine wahre ba­bylonische Sprachverwirrung. Aber jeder fühlt sich in der Lote d'Azur zu Hause, geht aus in dem Riviera-Milieu und verläßt nur ungern die Stätte, die ihn landschaftlich und gesellschaftlich so gut unterhalten hat.

Es gibt nur wenige Städte in der Welt, die sich eines so schönen Klimas erfreuen wie Nizza. Das macht den Aufenthalt doppelt angenehm, um so mehr, als man sich den ganzen Winter im Freien bewegen kann. Die Tische vor den Cafes, in denen überall gute Orchester spielen, sind bis spät abends von einem eleganten, internationalen Publikum besetzt, das den Klängen der Kapelle lauscht, seinen Mokka schlürft oder seine „Blonde" oder „Brune" trinkt. In den Straßen und auf den Promenaden wogt es auf und ab. Die

and) entzückend gelegen. Auf der einen Seite das Meer, auf der andern die großen Hotels und reizende Villen inmitten von tropischen Gärten.

Besonders in den Nachmittagsstunden gewährt die Promenade ein vornehmes Bild Auf der Fahrstraße ein Heer von eleganten Karossen aller Art und eine Unmenge von Automobilen, worunter so manche von zarter Hand gelenkte. Auf dem Promenadensteg eine illustre Gesellschaft, die Fürstlichkeiten, Aristokratie und berühmte Männer aus aller Herren Länder aufweist.

Neustadt und Altstadt, hier Luxus und Eleganz, dort noch das typische südländische Franzosentum. Mit seinem sonderbaren Dialekt, der an das Französische in der alten Kreolenstadt — das sogenannte Kreolen- Französisch — am Mississippi, New Orleans, erinnert, das jedoch so interessant und anheimelnd klingt.

Aber dieses Schulter an Schulter von Gegenwart und Vergangenheit verleiht Nizza einen besonderen Reiz.