UH; ä^ eine Lehrerstelle an der hiesigen Gemeinde -
^ttn du Mlsseld, 8. Juni. Unter zahlreicher Beteilig- I rug man heute den ersten Beigeordneten der Stadt
U, seid, Georg Kurtz 2., zu Grabe. Der Verstorbene L ?Cn r 12 Jahre erster Beigeordneter und lange Jahre 1.
des Hassia-Bezirkes Alsfeld, zuletzt Ehren - LM-^^r des letzteren. Der Verblichene stand im 59. " ^Mn-jahre.
Pâ ^ D a r m st a d t, 11. Juni. Nachmittags 6.30 Uhr [ die Äen sich die Großherzoglichen Herrschaften mit Prinz verdiml Prinzessin Viktor im Auto nach dem Darmstädter lke b-s WEkplatz und wohnten daselbst der Ankunft des tat 9 V1 slugzeuges „G e l b e r H u n d" bei und kehr- E -m 8.30 Uhr wieder nach Jagdschloß Wolssgarten Wos
Melodik : 5 Darm [tabt. Bei einem Patrouillenritt wäh- ; gejunA' einer Felddienstübung hat Sonnabend vormittag der A Mcrofsizier des Dragoner-Regiments Nr. 22, nach fte, giM» Meldung aus Darmstadt, aus Unvorsichtigkeit den er $fa[r|hiten Spar erschossen.
wbräno ji sDarmstadt, 10. Juni. Der langjährige Ober- no^W Erschall des Großherzogs, General der Infanterie, n Saal ^j Arhr. West er weller von A n 1 h o n i, ist * Main hier lm 85. Lebensjahre gestorben. Er war am o es nT eisen irf
24. Dezember 1906 aus dem Hofdienst, in dem er fast 40 Jahre lang gestanden hatte, ausgeschieden.
):( Mainz. Die Bürgermeisterei hat beschlossen, den hiesigen Wildbret- und Geflügelhändlern, die noch nach dem Erlaß des Reichsgesetzes über die Aufhebung der Oktroigebühren für Lebensmittel zur Zahlung von Oktroi für in die Stadt eingeführtes Wild und Geflügel herangezogen worden waren, auf Grund der reichsgerichtlichen Entscheidung, die zu viel bezahlten Oktroigebühren rückhaltlos zurückzuvergüten.
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Bad fiauhtim |
Programm v. 13. bis 15. Juni 1912. I
(Post karten-Woche der Grossherzogin.) |
Donnerstag, 13. Juni, nachmittags von 4—6 Uhr I und abends 8—10 Uhr auf der Terrasse Konzert der J KurkapeBe. — Bei günstiger Witterung abends grosse I italienische Nacht im Park und auf der Terrasse. |
Freitag, 14 Juri, nachmittags von 4—6 Uhr und abends 8—9*/2 Uhr auf der Terrasse Konzert der Kur- kapellc. — Abends 8 Uhr im Kurhaussaale Theater: Das Glück im Winkel, Schauspiel in 3 Akten von Hermann Sudermann.
Samstag. 15. Juni, nachmittags von 4-5'/, Uhr auf der Terrasse Konzert der Kurkapelle. — Abends 8’/* Uhr im Konzerthaus 2. Künstlerkonzert der Kurkapelle unter Leitung des Kgl. Professors Hans Win- derstein und unter Mitwirkung des Pianisten Professor Friedberg aus Cöln.
Vorläufige Anzeigen:
Sonntag, 16. Juni, vormittags 11'/, Uhr im Theatersaal I. Kammermusik-Matineé. Nachm. u. abends auf der Terrasse Doppelkonzert der Kurkapelle und des Gesangvereins „Frohsinn“ Bad-Nauheim. Abends 8 Uhr im Kurhaussaale: Einmaliges Gastspiel von Zoula de Boncza, erste Tänzerin an der Opéra Co- mique in Paris. Dazu: „Lottchens Geburtstag“.
Montag, 17. Juni, abends 8 Uhr: Eröffnung der Operettenspielzeit „Eine Nacht in Venedig“.
Dienstag, 18. Juni, abends im Kurhaussaale Zau- ber-Soirée von Alfred v. Kendler.
Donnerstag. 20 Juni. Tanz im Konzerthaus.
Samstag, 22. Juni, abends 81/* Uhr im Konzert- haus 5. Sinfoniekonzert der Kurkapelle.
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* Berlin, 10. Juni. Heute vormittag hat sich der Direktor der Allgemeinen Elektrizitätswerke A.-G., vormals W. u. A. Böse u. Co., Emil Hartzseld, der Berliner Kriminalpolizei zur Verfügung gestellt und ist in Hast genommen worden. Hartzfeld wurde bereits seit mehreren Tagen polizeilich gesucht, da er in Verdacht steht, Wechselfälschungen vorgenommen und bei der letzten Generalversammlung der Allg. Elektrizitätswerke Stimmzettel gefälscht zu haben. Er sollte bereits am vergangenen Freitag verhaftet werden, als er von einer Geschäftsreise aus Köln zurückerwartet wurde.
': Posen, 11. Juni. Furchtbare Hagelschläge suchten weite Strecken der Provinz Posen heim. Die Ernte in der Gnesener Gegend ist total vernichtet.
Der 39. Deutsche G a st w i r t e t a g, der dieser Tage in Chemnitz zusammentrat, hat u. a. beschlossen, für eine gesetzliche Festlegung der dreijährigen Lehrzeit im Gastwirtsgewerbe einzutreten. Eine Resolution verlangt, daß der für Heilzwecke bestimmte Spiritus durch einen Zusatz unbrauchbar zum Trinken gemacht werde und wendet sich gegen die Einführung der gesetzlichen Mindeststärke.
::: Bonn, 11. Juni. Ein 26jähriger Privatlehrer gab sich im Juli vorigen Jahres am Königlichen Gymnasium in Münster (Eisel) für seinen 29jährigen Schüler aus und legte für diesen die schriftliche Prüfung ab. Die Prüfung fiel vorzüglich aus. Der Schüler verriet aber später aus Angst den Betrug. Die Strafkammer verurteilte Schüler und Lehrer wegen gemeinschaftlicher, einfacher Urkundenfälschung zu je drei Monaten Gefängnis.
* Wien. Ingenieur Hirth erhielt aus allen Teilen Deutschlands zu seinem Siege bei dem Fern - fluge Berlin-Wien zahlreiche Glückwünsche, u. a. auch ein persönliches Telegramm des Prinzen Heinrich, der ihn bereits gelegentlich des Oberrhein-Fluges kennen gelernt hatte. Der Prinz beglückwünschte ihn sehr herzlich zu diesem zweiten großen Erfolge.
* Wien, 10. Juni. Aus militärischen Kreisen wird der „Neuen Freien Presse" mitgeteilt, man vermute auf Grund der näheren Begleitumstände bei der Erplosion in Wiener-Neustadt, daß die Ursache auf einen verbrecherischen Anschlag zurückzuführen ist.
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Geschäftliches.
Kahlköpfige Frauen.
Der Fall dürfte sich wohl kaum ereignen, daß wir eine Frau zu Gesicht bekommen, die total kahlköpfig einherstolziert. Höchstens in einer jener amerikanischen Prügelpantomimen, wie sie die Spezialitätentheater Len Lachmuskeln der Ulksreudigen darbieten, denn in solcher buntscheckigen Farre passiert es gar nicht selten, daß einer sich durchaus unweiblich gebärdenden Frau nach wilder Hetze durch Fenster und Kamine die Perücke her-
unter gerissen wird. Alsdann leuchtet eine blanke Rie- senglatze auf dem Haupte der Schönen, aber auch in diesem Falle bedeutet der Kablkopf lediglich eine Fiktion; denn er wird natürlich durch eine Perücke vorgetäuscht, die unter der ersten verborgen ist. Außerdem bandelt es sich gewöhnlich um gar keine Frau, sondern um einen verkleideten Clown. In Wirklichkeit aber ist die Zahl mehr oder weniger haarleidender Frauen Legionen. Selbst die ärmsten Evatöchter verstehen dllrch mehr oder weniger geschickt hergestellter Toupets, falsche Scheitel und andere geheimnisvolle Arrangements ihres Hauptes Blöße zu kaschieren. Klug und weise handeln die Frauen, welche es gar nicht erst zu solcher Vorspiegelung falscher Tatsachen kommen lassen, denn es ist leichter, einem Uebel vorzubeugen als es zu heilen. Vor allem meide man dicht anschließende Hauben und andere Dntd verursachende Licht und Luft den Eingang verwehrende Kopfbedeckungen. Diese Faktoren Luft und Licht sind das erste Erfordernis gesundheitsgemäher Haarpflege. Den sogenannten Haarerzeugnismitteln und Haarwiederherstellern bringe man Mißtrauen entgegen. Derartige Mittel tragen zum großen Teil die Schuld des ununterbrochenen Haarausfalles ebenso wie Exzesse, namentlich alkoholischer Art. Ein weiteres Postulat rationeller Haarpflege ist eine mit pedantischer Konsequenz durchgeführte regelmäßige Reinigung des Haares mittels „Champoon mit dem schwarzen Kopf." Dieses Präparat zur rationellen Haarkultur hat lediglich durch seine qualitativen Eigenschaften eine universelle Verbreitung und natürlich ebensolche Nachahmung gesunden, deshalb wolle man beim Einkauf die Forderung „Champoon mit dem schwarzen Kopf" apostrophieren, nur dann hat man die volle Garantie für den erstrebten Erfolg.-- „Shampoon mit dem schwarzen Kops" beansprucht aber auch durch seinen volkstümlichen billigen Preis das Sonderinteresse des Publikums. In allen Apotheken und Drogerien, Parfümerien und vielen Friseurgeschästen ist das Paket „Shampoon mit dem schwarzen Kopf" zu 20 Pfg. (7 Pakete 1.20 Mk.) erhältlich. Mit Teer-, Eigelb- oder Kamillen-Zusatz kostet ein Paket 25 Pfennig (7 Pakete 1.50 Mk.).
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)( Auch Gießen gehört zu den auserwählten Städten. Bekanntlich errichteten die Bremer Abels Schokolade-Werke auch in unserer Stadt eine Fabrikniederlage, die sich im Seltersweg befindet, um den Verkehr mit dem hiesigen Publikum leichter und bequemer zu gestalten. Wie wir allerwärts hören, erfreuen sich die Abels-Produkte steigender Beliebtheit. Es ist deshalb leicht begreiflich, wenn sich der Kundenkreis der oben genannten Firma immer mehr und mehr vergrößert; denn Abels Kakao, Kaffee, Tee, Malzkaffee, Schokolade, Pralinen, Kakes und Biskuits sind in der Tat qualitativ erstklassig und dabei staunenswert billig. Wir empfehlen darum auch unseren werten Leserinnen und Lesern die kleinen Preislisten zu beachten, die jene Firma jetzt fast täglich in unserer Zeitung bringt.
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