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Literarisches.

? „Von deuischnationaler Art, ein Büch­lein für die Mitglieder und Freunde des Deutschnatio- nalen Handlungsgehilfen-Verbandes" — nennt sich ein im Verlag dieses Verbandes erschienenes Büchlein. — (Preis 50 Pfg.) Das Schriftchen enthält auf 80 Serien eine Reihe von Aufsätzen, die den Werdegang, ine M- beit, den Standpunkt und die Bestrebungen des deutsch- nationalen Verbandes behandeln. Recht interessant sind die beiden ersten Abhandlungen, die die Entstehung und die ersten Kämpfe des Verbandes schildern, während der dritte Aufsatz „Ein breiter Strom" eine Uebersicht über das heutige Tätigkeitsgebiet des Verbandes grbt. Wrr erfahren da daß der Verband, der 1895 nur o70 Mrt- olieder hatte, heute in über 1350 Ortsgruppen im Jn- und Auslands mehr als 120 000 Mitglieder zählt, — daß er 21 Geschäftsstellen unterhält, — daß er bot den Kaufmannsgerichten nicht weniger als 1050 Bei­sitzer stellt. Sein Vermögen (ohne Nebenkassen) stieg von 62 Mark im Jahre 1895 auf 1 060 000 Mark an Jahre 1911. Seine Versicherung gegen Stellenlosrgkert zählt jährlich rund 100 000 Mark Renten an stellenlose Mitglieder aus. Seine Darlehenskasse, die Stellenver­mittlung, der Rechtsschutz, die Auskunftei warten mit sehr erheblichen Zahlen aus. Das Büchlein zeigt und be­weist, daß der Deutschnationale Handlungsgehilfenver- banV eine tatkräftige, einheitlich geleitete und doch viel­

seitige Organisation darstellt.

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Am Donnerstag, den 15. Februar 1912, vorm. 10 Abr soll bei der unterzeichneten Verwaltung die Lie­ferung von etwa 100 cbm Holz, 100 kg Soda, 30 kg weiße Seife, 100 kg Schmierseife, 30 kg Mandelseife und die Anfuhr von Steinkohlen'für das Rechnungsjahr 1912 vergeben werden.

Die Verdingungsunterlagen können bei der unter­zeichneten Stelle «ingesehen od. gegen Zahlung der Selbst­kosten von 40 Pfg. von da bezogen werden.

Garnisonverwaltung Gießen.

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Montag, den 12. Februar

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find. Dienstag den 20. » Mittwoch den 21. Febr. 1912 statt. Dienstag den 20. Februar findet Prämiierung selbstgezièchteter Fohlen statt und werden hierzu von dem Landes-Pferd«zucht- verein, dm Landw-Kammer-Ausschuß, dem Pferdemarkt- Komitee u. der Stadt Friedberg ansehnliche Beträge bewilligt.

Zur Benutzung unserer Pferdeställe wolle man sich rechtzeitig an dos un­terzeichnete Komitee wenden. Futter und Streu wird zu ermäßigten Preisen abgegeben.

Am 21. Februar, nachmittags 4 Uhr, Verlosung von 5 schönen Arbeits-Pferden (auf dem Markte angekauft),

sowie von sonstige« Ha««- und landw. Gegenstände«, im ganze« 200 Gewinne. Lose ei 1 M. si d zu beziehen durch die Herren J Hirsch und Wilh. Trapp in Friedberg.

Das Pferdemarkt-Komitee.

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Gießen, den 2. Februar 1912.

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