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Kasseler Neueste Aochn'chte«
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Vorjahre außer einem nennenswerten Geldbetrag allein 263 Zentner hochwertige Lebensmittel nach Kassel abgeführt wurden. An diesem Sammelergebnis sind die Gaben, welch« durch die Kirche und die politischen Parteien zusammrngetragen wurden, nicht mit einbegriffen.
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denke an die Hungernden und Frierenden, die nichts haben. Svende« zur Winterhilfe nehmen an: alle Banken, 400 Geschäfte mit Sammelbüchsen, 100 Geschäfte mit Pfundgutscheinen.
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Zwei Fünftel der Stadt- und Landkreise des Regierungsbezirks find hilfebedürftig
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bet Dezember brachte sogar 92 Gemeinden, die nicht in der Lage find, ihre Löhne. Gehälter, Ruhegehälter und Wohlfahrtslasten zu zahlen, ganz zu schweigen von Handwerkerrechnungen und sonstigen Tachausgaben.
BiS jetzt ist eine Rate von 204 000 RM. eingetroffe«, insgesamt wird man für Dezember vielleicht mit 400 000 RM. an Beihilfen rechnen dürfen. Zwei Fünftel von den Stadt- und Landkreisen des Re- gierunasbezirks sind beihilfebedürftig. Dabei decken diese Beihilfen vielleicht 60—80 Prozent des Fehlbetrags im A-Bedarf, sodatz also selbst diese notwendigen Ausgaben nicht einmal bestritten werden können. Wie verhängnisvoll sich diese Lage auf die Staatsfinanzen auswirkt, geht daraus hervor, daß der Staat von seinen Gemeinden 160 Millionen rückständiger Steuern zu bekommen hat. die von den Bürgern schon entrichtet wurden.
Die Ueberweisungen an die Gemeinden gehen bei diesem Lauf der Dinge natürlich zurück, die eigenen Einnahmen aus Steuern undBetrieben lassen ebenfalls nach. Die Stadt Kassel ist hinsichtlich des Ertrags ihrer Gewerblichen Werke noch glücklich zu nennen.
Welche Hilfe gibt es nun für die Gemeinden?
Zunächst hat die neue Verordnung das Ueberwechseln von der Krisenunterstützung in die Wohlfahrtsunter- stützung beseitigt und den Gemeinden zwar keine Entlastung, aber auch die Sicherung gegen eine weitere Belastung gebracht worden. Ferner gibt es noch die Reichswohlfahrtshilfe, deren Betrag letzthin wieder erhöbt wurde.
Die Zahlen aus Kassel sind -erschütternd. Man weiß nicht wohin eine weitere Entwicklung der Dinge in dieser Richtung noch führen kann. Kassel gab im Dezember für seine WohlsahrtSerwerbslosen 504 000 RM. aus und erhielt durch die Reichswohlfahrtshilfe 298 000 RM. ersetzt. Erwähnt feien vergleichsweise auch Zahlen aus dem Landkreis Kassel, wo die Ausgaben für die Wohlfahrtserwerbslosen 21000 RM. betrugen, bei einem Zuschuß von 152 000 RM. aus Mitteln der Reichswohlfahrtshilse. Im Kreise
Das Städtische Naturkunde-Museum ist am ersten Weihnachtstaa geschlossen; am zweiten Festtag ist es von 10—13 Uhr geöffnet.
r?Ä’ 'stl. d" letzten Zeit häufen sich die Aeutzerun- gen über die kommunale Rot zugleich mit den Klagen über das Verhalten des Staates gewissen Gemeinden gegenüber, denen wegen erheblicher Steuerrückstände kein freies Wirtschaften mehr erlaubt ist, sodaß ihnen nur noch die Erfüllung des „A-Bedarfs" bleibt. Der Regierungspräsident hatte die Vertreter der Presse am Mittwoch zu sich gebeten, um noch einmal klar- zustellen, daß dieses Verhalten des Staates aus dem Zwang der Lage erwächst und nicht auf bösem Willen beruht. Lberregierungsrat Dr. Hoch, der als Nachfolger von Dr. Heinrichs das Kommunaldezernat fuhrt, erläuerte den berüchtigten
A-Bedarf, dessen heutiger Umfcng noch geringer ist als der Umfang, der nach der Dreiteilung des kom- munalen Bedarfs für den A-Bedarf vorgesehen war.
Der heutige A-Bedarf umfaßt nur noch L ö h n «, G e- Halter und Ruhegehälter und Wohlfahrt s l a st e n. Nur, wenn die gesamten Einnahmen einer Gemeinde diesen Bedarf nicht decken, ist dte Gemeinde beihilfefähig. Der B-Bedarf ist schon völlig au sder Diskussion auSgeschaltet, vom C-Bedarf ist überbauet keine Rede mehr. (Unglücklicherweise gehören die Handwerkerrechnungen zum B-Bedars. Di
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Hilfe für Kassels Aermsie
Aus de» »reife Ziegenhain
Wie uns mitgeteilt wird, hat der Kreis Ziegenhain wieder Sammlungen zu Gunsten Bedürftiger der Stadt Kassel eingeleitet. Insgesamt stnd aus dem genannten Kresse bisher rund 1200 Zentner Kartoffeln ein- getroffen. Ende Februar, Ansan« März wird eine Sendung Rauchwaren, Hülsenfrüchte, Mehl pp. erwartet. In welch vorzüglicher Weise die Bevölkerung des Kreises Ziegenhain der Armen der Stadt Kassel gedenkt, geht am deutlichste« daraus hervor, daß im
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Bekanntlich schließen die Läden am 24. Dezember um 5 Uhr nachmittags. Lebens- und Genußmittel, sowie Blumengeschäfte dürfen bis 6 Uhr offen bleiben.
Der frühe Ladenschluß am Heiligabend bezweckt, die im Einzelhandel tätigen Menschen am Glück des schönsten deutschen Festes teilnehmen ,u lassen. Angesichts der starken Anspannung des Personals in den Wochen vor Weihnachten, in denen meistens auch an den Sonntagen gearbeitet wind, ist der Frühschluß nur recht und billig. Im Interesse der Geschäftsin- Haber und Angestellten des Einzelhandels sollte jeder Käufer sein Teil dazu beitragen, daß die Läden am Heiligabend pünktlich schließen können. Es wird deshalb gebeten, die Weihnachtseinkäuse schon vor dem 24. Dezember zu machen, auf keinen Fall aber bis zur letzten Stunde aufzuschieben. Damit wahrt der Käufer auch sein eigenes Interesse. Er will für gutes Geld gut bedient werden, in Ruhe wählen können und den Rat des BerkäuferS hören. Diesen Vorzug verliert, wer seine Einkäufe bis zur letzten Minute. zu- rückstellt.
ben noch Verhandlungen, insbesondere werde» die Streuparzellen des Domänenfiskus tu Größe von noch etwa 10000 Liorgen durch Verkauf an Kleinbetriebe abgegeben werden, um sie auf eine selbständige Ackernahrung zu bringen. Zu den ganz aufgetellten Domänen gehört auch das frühere Gestüt Altefeld, wo 34 selbständige Bauernstellen geschaffen werden und außerdem größere Trennflä- chen an drei umliegende Gemeinden kommen. Ebenso dte Domäne Winne im SreiS Schmalkalden, wo 60 Kleinftellen gebildet sind. — Auch die Forst- verwaltung ist an der Abgabe von Anliegerland stark beteiligt. Für Anliegerzwecke sind mehrere tausend Morgen zur Verfügung gestellt worden. In etwa 70 Oberförstereien schweben noch Verhandlungen über Umwandlung von Wald in Ackerland. Im Kreise Marburg allein sollen 1430 Familien durch Zuteilung von Land auf eine selbständige oder nahezu selbständige Stelle gebracht werden.
Sehr hinderlich bemerkbar macht sich bei der Forstbesiedlung die vielfach zutage tretende Unmöglichkeit, das aufstockende zoolz selbst zu Schleuderpreisen abzusetzen.
Es liegen zurzeit große Mengen geschlagenes, aber nicht absetzbares Holz in verschiedenen Oberförste- refen, die erst werden verlauft werden müssen, um nicht zu verderben.
Es steht zu hoffen, daß dprch weiteres verständnisvolles Zusammenarbeiten, wie es überall in den Lokalinstanzen sich angebahnt hat, die bedeutungsvolle Arbeit der Anliegerstedlung in allen Teilen des Regierungsbezirks weiter gefördert wird.
(Sollte man das Holz, ehe es verdirbt, nicht den Siedlern und sonstigen Bedürftigen zur Verfügung stellen? D. Red.)
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hören die Handwerkerrechnungen zum B-Bedars. Die KNN. haben in der Frage der Handwerkerrechnungen schon des öfteren nachdrücklich ihre Meinung geäußert, sodatz sich hier wohl weiteres erübrigt), lieber die kommunale Not im Regierungsbezirk Kassel gab Dr. Hoch sehr ernste Zahlen. Im April wurden für zwölf Gemeinden Beihilfen beantragt. Im Juli beantragten 34 Gemeinden Beihilfen und erhielten 346 000 RM. Im Oktober waren es schon 55 Gemeinden, die den Ruf nach Hilfe erhoben und 407500 RM. erhielten. Im November schwoll die Zahl weiter auf 74 mit 345 600 RM. Beihilfe, und
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Witzenhausen betrugen die Zahlen 35 000 und 11000 RM. Kassel gab also im Dezember für Wohlsahrts- unierstützung 504000 RM. aus, für Krisenunterstützung 40 000 RM-, für sonstige Wohlfahrtsunterstüvung 328 000 RRi. Insgesamt betrugen die Wohlfahrts, lasten 876 000 RM., wozu an Löhnen, Gehältern und Ruhegehältern noch 832 000 RM. kommen,
sodaß unter Hinzurechnung einiger anderer unter diese Ausgaben fallenden Posten der engere A- Bedars rund 1,7 Millionen in diesem Monat beträgt. An Einnahmen stehen dieser Ausgabe etwa 1,46 Millionen gegenüber, sodatz 533 000 RM. ungedeckt bleiben.
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Aus allen Teilen des Regierungsbezirks treffen Nachrichten von eifriger Äiedlertäligkeit ein, so daß es wertvoll ist, einen Ueberbtid zu haben. Auf einer Pressebesprechung beim Regierungspräsidenten führte OberregierungSrat Dr. Schönkäs folgendes aus:
Die Siedlung, und zwar sowohl die vorstädtische Kleinsiedlung wie die Kleingarten- und auch die Anlieger-Siedlung stnd im letzten Jahre im hiesigen Regierungsbezirk stark in Fluß gekommen, 'i Es sind rund 400 Kleinsied'lerstellen aufgeführt, die da» Reich mir 1 Millwn bezuschußt hat. Es liegen noch 240 vorgeprüfte und genehmigte Anträge vor, mit deren Durchführung begonnen wird, sobald weitere Mittel zur Verfügung stehen. Nach zuverlässigen Mitteilungen werden vem Regierungsbezirk in den nächsten Tagen erhebliche weitere Mittel zur Verfügung gestellt werden.
Bei der diesmaligen Ausschüttung werden insbesondere auch
die größeren Kreisstädte deS Regierungsbezirks und Gemeinden berücksichtigt werden, bei denen die Kleinsiedlung vordringlich ist.
Bezuschußt sind weiter im letzten Jahre 885 Kleingärten mit rund 58 000 Aiark. Weitere Anmeldungen von 135 Kleingärtnern sollen ebenfalls berücksichtigt werden. Von ganz besonderer Bedeutung für den hiesigen Bezirk ist die Anliegersiedlung, bei der erfreuliche Ergebnisse bereits zu verzeichnen sind.
An DomSnenland
sind über 7 000 Morgen im Verlauf des letzten Jahres in das Eigentum landbedürftiger kleiner Leute übergegangen, lieber weitere große Flächen fchwe-
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Die Regierung hat nun der Stadt erlaubt, Steuern, die sie für den Staat erhebt, zur Deckung zu verwen- den. Im Ottober war es noch möglich, 70 000 RM. für Sachausgaben freizugeben, dann verhinderten die mit den sinkenden Staalssteuereinnahmen sich verschärfenden Erlasse die Deckung auch dieser Ausgabe.
Die Schuld liegt für diese Lage weder bei den Gemeinden noch bei den Regierungen, führte Reg.- Präsident Dr. Friedensburg aus, sondern an der Ge- samt-Ordnung der Dinge.
Es ist ein Unding, daß heute die Gemeinden, die Lasten für die WohlsahrtSerwerbslosigkeit aus ihren Etat übernehmen müssen, ohne daß man ihnen neue Einnahmen zumeist. Die Gesamtregelung ist ungerecht, aber Anzeichen sprechen dafür, daß sich dies in kurzer Zeit ändert.