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3fr. 299 > Zwekvndrwanzlgffer Zahrgang

Raffefer Reweffe Aachrlchke»

Mittwoch 21. Oejember 1932 - 2 Vrilaq«

Aus aller Well

Zm Auio nach Oeuifchland!

130 447 Kraftfahrzeuge kamen über die Grenze.

Berlin, LI. Dezember.

Im Rahmen der umfassenden Kraftverkehrsstatistik zählt das Statistische Reichsamt auch die im Auslände beheimateten Kraftfahrzeuge, die zu vorübergehendem Aufenthalt nach Deutschland kommen. Rach den jetzt vorliegenden Ergebnissen hat sich dies^ Auslands- Auiotourismus in Deutschland im letzten Berichts­jahre, Las die Zeit vom 1. Juli 1931 bis 30- Juni 1932 umfaßt, mit 130 447 über die Grenze gekommenen Kraftfahrzeugen auf der gleichen Höhe wie im Jahre 1930/31 gehalten.

Unter den Herkunftsländern stand Holland mit 36 527 Kraftfahrzeugen an der Spitze; gegenüber dem Vorjahre ist der Verkehr aus Holland um mehr als 20 Prozent gestiegen. Hinter Holland folgen die Schweiz mit 22 914 (im Vorjahre 22 820) Kraftfahr­zeugen, die Tschechoslowakei mit 15 628 (17 247), Oesterreich mit 13 942 (13680), Frankreich 10 776 (13 279), Dänemark mit 6444 (6886) und Belgien mit 5655 (5810) Kraftfahrzeugen.

Das Eisenbahnunglück bei Perpignan

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FolgenschwererKlugzeug-Absiurz

Paris, 21. Dezember.

In Antonn, einem kleinen Ort unweit Paris, stürzte ein Militär-Jagdflugzeug aus bisher unbekann­ter Urfache auf ein Haus, wobei der Benzinbehälter explodierte und das Gebäude und der Apparat in Flammen gerieten. Die beiden Insassen des Flug­zeuges verbrannten bei lebendigem Leibe, während zehn Bewohner des Hauses zum Teil schwere Verletzun­gen erlitten.

Gegen 11 Uhr morgens wurden die Einwohner von Antony auf ein Flu-gzeuq aufmerksam, das in sehr niedriger Höhe über den Häusern kreiste und den Ein­druck erweckte, als ob der Führer die Maschine nicht mehr in der Gewalt habe. Nachdem das Flugzeug meh­rere Male um einige Meter abgesackt war, aber immer wieder aufgefangen werden konnte, stürzte es plötzlich unter furchtbarem Getöse auf das Dach eines Hauses. Unmittelbar darnach stieg eine Stichflamme gen Him­mel. Der Brennstoff ergoss sich über das Wohnhaus, das bald nur noch ein einziges Flammenmeer bildete. Die Feuerwehr von Antony erschien wenige Minuten später an der Unglücksstelle, konnte aber nickt verhin­dern, dass die beiden Insassen des Apparates bei leben­digem Serbe verbrannten- Las Dach des Hauses war unter dem Gewicht des Flugzeuges eingestürzt und hatte die Bewohner unter den Trümmern begraben. Mit vieler Mühe gelang es der Feuerwehr, in das brennende Haus vorzudringen und zehn Personen zu bergen. Die Bewohner haben zum Teil schwere Brand­wunden erlitten.

Komödie der Irrungen

Raubüberfall mit tragikomischen Folgen

London. 21. Dezember.

Auf dem Leicester-Square, einer der belebtesten Strassen der Londoner City, wurde ein tollkühner Raubüberfall auf den Geschäftsführer der Rialto-Licht­spiele ausgeführt. Zwei Männer stürzten sich aus einem vorbeifahrenden Kraftwagen auf den Geschäfts­führer und versuchten, ihm die 500 Pfund Sterling enthaltende Mappe zu entreissen. Nach kurzem Hand­gemenge gelang es dem lleberfallenen, mit der Mappe in einen Billard-Saal zu flüchten. Ms dort zwei Männer, die er für die Räuber hielt, auf ihn eindran­gen, kam es zu einem blutigen Kampf. Es stellte sich jedoch heraus, dass die beiden Männer Geheimpolizisten waren, die den Geschäftsführer füt einen der Räuber hielten, während dieser wiederum glaubte, dass die Geheimpolizisten die Verbrecher seien. Die wirtlichen Räuber aber waren in der Zwischenzeit entkommen.

Sm Komponist lebensmüde

Erwin Straus in einem Hotel in Monaco vergiftet aufgefunden

Paris, 20. Dezember.

Der Sohn des bekannten Wiener Komponisten Oskar Straus, der Komponist Erwin Straus, hat in einem Hotel in Monaco einen Selbstmordversuch ver­übt, indem er eine starke Dosis eines Schlafmittels zu sich nahm. Erwin Straus wurde in das Krankenhaus übergeführt. Die Aerzte hoffen, chn am Leben er­halten zu können.

Der erst 22jährige junge Komponist war durch meh­rere Operationen, denen er sich in den letzten Jahren unterziehen mußte, sehr verbittert. Anfang Dezember war Erwin Straus nach Monaco gereist. Nichts deutete darauf hin, daß in ihm der Entschluss gereift war, Ab­schied vom Leben zu nehmen. Am Sonnabend war et zu gewohnter Stunde in sein Hotel zurückgekehrt und hatte sofort fein Zimmer aufgesucht. Erst als er gestern nachmittag noch nicht wieder erschienen war, suchte man nach ihm. Erwin Straus lag bewußtlos im Bett. Neben ihm, auf dem Nachttisch, fand man eine leere Tube, die ein starkes Schlafmittel enthalten hatte. Auf dem Schreibtisch lag ein offener Brief, in dem der Lebensmüde die Gründe für seine Verzweiflungstat wie folgt angab:

Ich nehme Abschied vom Leben, weil die Bos­heit der Menschen, denen ich bei der Erfüllung mei­ner Wünsche begegnete, mich am Leben hindern!""

Fidele- Einbrecher. Ein Mieter in Münster (Wests.), der von einer Reise zurückkehrte, fand einen von Einbrechern hinterlassenen Zettel: .Dm Sie Ihr Haus unbewacht ließen, mußte eine Strafe sein wir haben die Wafferleitungshähne aufgedreht und überall das elektrische Licht angeknipft, damit sie eine nette Rechnung zu bezahlen haben. Die vier Fidelen von Münster, morgens 4 llhr."

104 Jahre alt. In Köln starb eine der ältesten Deutschen, die Witwe Maria Sophie Gas, im Alter von 104 Jahren.' In wenigen Wochen wäre sie 105 Jahre alt geworden. Sie kannte noch Ferdinand Frei- ligrath. mit dem sie sogar hin und wieder getanzt hat.

Bei dem südfranzösischen Ort Perpignan unterspülten gewaltige Regenfälle einen Eisenbahn­damm, auf dem sich in kurzem Abstand zwei Zugunglücke ereigneten. Bei der Entgleisung eines Schnellzuges wurden sieben Personen getötet und viele verletzt. ImBild : Die um­gestürzte Lokomotive des D-Zugs, die sich tief in den Schlamm einbohrte.

Psychologie des Geldausgebens

"Wird das ein Geschäft, Herr Professor V / Das ^Institut für Industrielle psychotechniP

GeburtsstStte der »Schrecksekunde^

In einem Quergebäude der Technischen Hochschule Charlottenburg ist das Institut für Industrielle Psy- chotechnik untergebracht. Hier werden unter der Lei­tung von Professor Tr. Moede allerhand interessante Dinge angestellt, die hinterher in Prozessen eine Rolle zu spielen pflegen. So ist nirgends anders als in diesen Räumen die berühmte Schrecksekunde geboren worden. Hier wird eie Trunkenheit fahrlässiger Chauffeure gemessen. Geschicklichkeitsautomaten wer­den solange «tüt Groschen gefüttert, bis sie als hoff­nungslose Glücksspielapparate in das Sachverständi­gengutachten eingehen.

Der neueste Zweig der Psychotechnik ist die Kon­sumpsychologie, die Psychologie des Geldausgebens. Der Sinn vteser neuen Wissenschaft, die in den Räu­men in der Berliner Straße groß geworden ist, besteht darin, neuen Zeitungen. Seifen, Pillen, Puderdosen, Plakaten, Inseraten, und was sonst noch alles auf die konsumierende Menschheit losgelassen wird, das wirt­schaftliche Horoskop zu stellen.

»Versuchskaninchen der Wirtschaft"

Der erste Eindruck, den der Besucher des Jnstitrrts erhält, ist das buntartige Durcheinander von Menschen aller Klassen uroo Berufe, wie sie sonst nur der Zu­fall auf der Straße zusammenbringt. Studenten, Rechtsanwälte, Arbeiterfrauen, Tischler, Journalisten, Straßenhänvler, Direktoren sie alle geben sich hier ein Stelldichein. Was sind das für Menschen, wozu fino sie hier? Es sind die Versuchskaninchen der Wirt- schastspraxis.

Das Institut hat den Auftrag erhalten festzustellen, ob und in welchen Kreisen ein bestimmtes Parfüm, eine neue Zigarettenmischung und eine neue Schoko­ladensorte Käufer finden wird. Sofort machen sich die Assistenten des Instituts auf die Beine, nm die nötigen Versuchspersonen ost mehrere tausend, auf­zutreiben. Noch vor wenigen Jahren machte man sich die Arbeit bedeutend leichter, indem man einfach die Studenten der .^Technischen Hochschule" als Versuchs­kaninchen heranzog. Honte aber verlangen die Fir­men, die dem Institut eine Analyse übertragen, dass die Untersuchungen an Personen jeden Alters und Berufs vorgenommen werden, damit die Ergebnisse den tatsächlichen Verhältuissen entsprechen.

Es ist nun gar nicht so einfach, wie es scheint, einen wildfremden Menschen aus der Straße zum Kosten von Schokolade oder zum Probieren von fremden Zi­garetten einzuladen. Damen gar drohen meistens mit dem nächsten Schupo! Daher haben die psychologisch geschulten Assistenten ein raffiniertes System ausge­

klügelt, um Straßenpassanten in beliebiger Anzahl weiblichen und männlichen Geschlechts zu den Ver­suchen in das Institut zu locken. Nur soviel verraten sie von Menschenfangmeihoden, daß es ohne kleine Be­stechungen nicht abgeht. Als eine Schokoladenfirma über eine neue Sorte ein Gutachten einholen wollte, mußte sie nicht nur mehrere tausend Versuchspackungen opfern, sondern darüber hinaus noch einige hundert Schachteln Zigarren und Zigaretten sowie ein ansehn­liches Sümmchen fürFahrspesen" bewilligen.

Tann geht dieseskostspielige" Vergnügen los. Parfüms werden in kleine Phiölen uengefüllt, Schoko­lade und Zigaretten in einfachem Papier gereicht, denn die Versuchspersonen sollen sich durch das Geschrei der Reklamepackungen nicht beirren lassen. Während im­mer neue Menschen in Begleitung ihrerWerber" das Labor" betreten, konzentrieren andere Mitarbeiter des Instituts ihren ganzen Eifer darauf, den Ver­suchspersonen alle nur erdenklichen Fragen zu stellen und die Antwort in große Tabellen zu schreiben. Sie wollen wissen, ob das neue Fabrikat gefällt, was daran verbesserungsbedürftig ist, wieviel man dafür ausgeben kann.

Inserate im Examen

Dann wird die Aufmachung des Verkaufsschlagers in spe unter die Lupe der psychotechnischen Betrach­tung genommen. Dabei kriegen es die Künstler, die die Plakate, Packungen und Schutzmarken entworfen haben, oft nicht schlecht zu hören.'Vermittels eines stSckmellsehers" wird die Wirkung von Inseraten fest- gestellt, wie sie sich einem Zeitungsleser beim flüchti­gen Durchblättern darbietet. Bei diesem Experiment stellt sich nicht selten heraus, daß Schlagworte und Zeichnungen, die sich zuerst im Gehirn festhaken, das Gegenteil von dem hinterlassen, was sie erreichen sol­len. Wenn ein Plakat auch noch im Schüttelsieb vor den Augen der Versuchspersonen besteht, so hat es die psychotechnische Reifeprüfung mitgut" absolviert

^Bekanntheitswert: 100*

Jetzt ist es an der Zeit, sich mit der Firma zu be fassen, die den Verkaufsschlager herausbringen will. Denn was nützt ihr der schönste und zugkräftigste Ar­tikel, wenn ihr Name in weitesten Kreisen unbekannt ist. Diese weitesten Kreise werden wiederum vorsichtig mit Hilfe der Versuchspersonen abgetastet. Das Ideal jeder Finna ist, mit der NoteBekanntheitswert 100" aus dieser Untersuchung hervorzugehen. Dann ist sie nämlich so populär, daß |te allen als Käufer auftre­tenden Zeitgenossen in ganz Deutschland bekannt ist. Aber wer in aller Munde ist, braucht deshalb nicht

Ein neues Richard Wagner-Denkmal

Das Standbild soll in einen Felsen im Liebetaler Grunde in der Sächsi­schen Schweiz eingelassen werden, wo Wagner 1846 Aufenthalt nahm und amLohengrin" komponierte.

Die Bronzegruppe von Prof. Euhr- Dresden, die Wagner als Grals­ritter zeigt.

immer ein gutes Geschäft zu machen (siehe die polttt- schen Parteien!) Es ist eine Kleinigkeit sür das ^ngu tut zu ermitteln, welchen Nutzen eine Firma aus ihrer Pipularität zieht. Die Prozentzahl, die dabei her- auskommt, ist derBekanntheitsnutzwert"..

Das Institut für Industrielle Psychotechnik be­gnügt sich nicht allein damit, auf Grund seiner man­nigfaltigen Umfragen Erfolgsprognosen zu stellen, sondern es arbeitet auch Werbefelszüge in Strategie und Taktik aus. Professor Dr. Moeve und seine Assi­stenten stehen nicht selten hinter dem Ladentisch und legen ihre Verkaufserfolge und -«nißerfolge in Ta­bellen nieder. Außerdem haben sie Versuchsläden und Versuchsstände eingerichtet. Dadurch ist es nicht nur möglich geworden, jeder Ware die richtige Aufmachung auf den Weg zu geben, sondern es ist auch zu einer Spezialität des Instituts geworden, jedem Fabrikat sein individuelles Verkaufsgespräch auf'denLeib" zu schreiben.

Wenn alles erfolgreich durchprobiert worden ist, dann muß nach den Regeln der Konsumpsychologie jeder Artikel ein Schlager werden.

Kleine. Cktonik

Aus der Geburtsstatistik. Don den preittzifchen Großstädten hat Oberhausen im Ruhrgebiet im ver­gangenen Jahr den größten und Frankfurt a. M. den niedrigsten Geburtenüberschuß gehabt- Städte mit großem Ueberschnß sind weiterhin ausfälligerweise die Jndustrieorte Hindenburg und Gelsenkirchen, während Hannover, Altona und Halle einen verhältnismäßig niedrigen Ueberschuß ausweisen.

32 000 Bücherdiebe. Der Reichsverband der Buch­verleiher hat auf Grund eingehender Statistiken die betrübliche Feststellung gemacht, daß die Zahl der- cherdiebe mit rund 32 000 fast doppelt so hoch ist, wie die der Buchverleihe!.

Zweite Versuchsfahrt des Schnelltriebwageus- Der neue Schnelltriebwagen der Reichsbahn hat am Diens­tag früh 8 llhr seine zweite Versuchssahrt von Berlin nach Hamburg angetreten. Der Schnelltriebwagen ist nach programmäßigem Fahrtoerlauf um 10.21 llhr, eine Minute vor der fahrplanmäßigen Zeit, auf dem Hamburger Hauptbahnhof eingetrosfen. Um 17.35 llhr war der Schnelltriebwagen wieder auf dem Lehrter Bahnhof in Berlin.

Notförderung auf Grube Wenzeslans. Auf der Grube Wenzeslaus bei Neurode wurden in den bei­den letzten Monaten von 100 Bergleuten aus einem ungefährdeten Teil der Grube 6 000 Zentner Kohle gefördert, die unter die Invaliden und Hinterblie­benen von Grubenarbeitern verteilt wurden. Diese 100 Bergleute haben auf besondere Entlohnung ver­zichtet und nur für ihre Wohlfabrtsunterstützung die Arbeit mit primitivsten Hilfsmitteln geleistet, um Notleidenden zu helfen. Diese Förderung sog. Wohlfahrtskohle" ist jetzt wieder eingestellt wor­den. Die Wiederinbetriebnahme der Grube kommt, entgegen anderslautenden Gerüchten, nicht in Frage.

Weltreichs rundsunk" Daventry. In Daventry (England) wurde der (»genannteWeltreichsrund­funk" von einem neu erbauten Kurzwellensender aus eröffnet- Das erste Programm des neuen Senders, der abwechselnd die fünf Zonen Australien, Indien, Afrika, Wesiafrika und Kanada bedient, umfaßte u. a. klassische Stücke von Bach, Mozart usw.

Rückgang der Analphabeten in Italien. Der Pro­zentsatz der Analphabeten ist in Italien von 27 Pro­zent im Jahre 1921 auf 21 Prozent im Jahre 1931 zu- riickgegangen, wie sich aus der im Vorjahr veranstalte­ten Volkszählung ergeben hat. Am geringsten ist der Prozentsatz in Südtirol mit 2 Prozent, am höchsten in Calabrien mit 48 Prozent.

Ernste Hochwassergefahr in Südsrankreich. Perpig­nan, das vor einiger Zeit bereits schwer unter Heber« fchwemmungen zu leiden hatte, ist wieder in Gefahr. Seit der Nacht zum Montag regnet es stark. Schon in den Vormittagsstunden des Montag stieg das Wasser in den tiefer gelegenen Teilen der Stadt, so daß die Feuerwehr aufgeboten werden mußte. Die Eisenbahn­linien PerpignanNarbonne und PerpignanThuir sind von dem Höchwasser wieder erreicht. In der Ge­meinde Sahore bedroht ein Bergrutsch eine Siedlung, die bereits geräumt werden mußte. Im Tal der Gleite ist die Straße durch einen Wildbach abgeschnitten. Sechs Dörfer sind infolgedessen von der Außenwelt völlig abgeschnitten. Die Versorgung der abgeschnitte- nen Siedlungen mit Lebensmitteln und Post wird mit Flugzeugen aufrechterhalten.

Der Nachfolger Al Capones auf dem Thron der Chikagoet llnterwelt, Frank Ritty, Hai feine Rang­erhöhung bereits mit dem Leben bezahlen müssen: er wurde von Geheimpolizisten, die ihn verhaften sollten, als er sich gegen die Verhaftung zur Wehr setzte, mit Maschinenpistolen tödlich verwundet.

800 Grippe-Opfer in Amerika. Nach Mitteilung des Gesundheitsamtes der Vereinigten Staaten hat sich die Grippewelle, die sich von der pazifischen Küste her ausgebreitet hat, in den südlichen Staaten zu einet schweren Epidemie entwickelt. Allein in der Woche vor dem 3. Dezember sind in 89 Städten nicht weniger als 807 Personen an Grippe und darauf zurückzufüh- tenber Lungenentzündung gestorben. In den Staaten des Ostens und des mittleren Westens sinkt die Epi­demie dagegen ab.