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GmtnerStog, 15. Dezember 1932

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Jugendliche aus Treysa und Ziegenhain, die sich am freiwilligen Arbeitsdienst beteiligt hatten, fanden sich im Kreuterzimmer der Volksschule in Treysa ein, um ein Bild ihrer Tätigkeit zu geben. Ein Teilnehmer des freiwilligen Arbeitsdienstes eröffnete die Veran­staltung mit "herzlichen Begrüstungs- und Dankeswor- ten an'die Vertreter der Behörden, daß sie ihnen Ar-

Elasermeister Hänel, begrüßte insonderheit den neuen Bundesvorsitzenden, Malerobermeister Stichler aus Kassel, der sich in einem Vortrag über das heutige Wirtschaftsprogramm mit seinen Auswirkungen für das Handwerk äußerte. Dr. Hartmann geißelte das Ueberhandnehmen der Schwarzarbeit. Erste Aufgabe des Handwerks müsie es sein, selbst keine Schwarz- arbeiter zu beschäftigen. Auch der Kapital- und Ar­beitsbeschaffung wurde das Wort geredet und ver­langt, daß die Maßnahmen der Regierung in der Hausinstandsetzungsfrage weiter ausgebaut werden, wenn sichtbare Erleichterungen für bas Handwerk ge­schaffen werden sollten. Die Dorstandswahl ergab einstimmige Wiederwahl durch Zuruf.

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Im Sitzungssaal des Kreisbauses wurde unter dem Vorsitz Landrats von Dombois über die in teiltet Zeit ergangenen wichtigen vcrwaltungsrechtlichen Be­stimmungen verhandelt. Der Vorsteher des Finanz­amtes, Regierungsrat Zimmermann, hielt einen ein­gehenden Vortrag über die allgemeinen gesetzlichen Bestimmungen, die Steuergutscheinverordnung, ins­besondere über die bei Durchführung der Verordnung den Gemeinderechnern zufallenden "Aufgaben. Auf die in der Zeit vom 1. Oktober 1932 bis 30. Septem­ber 1933 kraft Gesetzes fällig werdenden und entrich­teten Steuern sind durch das Finanzamt auf Antrag des Steuerpflichtigen für die 3 erstgenannten Steuer­arten Gutscheine in Höhe von 40 v. H. der entrichteten Steuer zu erteilen. Da die Gewerbe- und Grund­steuer, zu denen auch die zur Erhebung kommenden Zuschläge zu rechnen sind, von den Gemeinderechnern erhoben werden, ist zur ordnungsmäßigen Durchfüh­rung der Verordnung ein Hand in Hand Arbeiten zwischen Gemeindekafsc und Finanzamt erforderlich. Es wurde vereinbart, sogen. Pcndellisten zu führen, die von dem Gemeinderechner ausgestellt werden und nach der Eintragung der von den Abgabepflichtigen gezahlten Steuerbeträge vierteljährlich dem Finanz­amt vorzulegen sind.

Ein die Straße überschreitender, auf der Duröb- reise befindlicher 45-jähriger Mann tonrt?e von ch'tm Motorradfahrer angefahrcn, wobei dieser zu Fall kam. Ter Angefahrene wie auch der Mowrraüjahrer erlu-

Ferner wurde die Durchführung des Schlacht­steuergesetzes behandelt. Die vor einiger Zeit an die Bürgermeister gerichtete Verfügung wurde nochmals bekanntgegeben und festgestellt, daß gemäß der 8. Durchführungsbestimmung zum Schlachtsteuergesetz eine Hausschlachtung nur dann vorlicgt, wenn das geschlachtete Tier während der letzten 4 Wochen vor der Schlachtung in dem Haushalt des Besitzers ge­halten worden ist. Schweine, Schafe und Kälber, auf die die vorgenannten Bestimmungen zutreffen, sind von der Schlachtsteuer befreit, wenn das Fleisch des geschlachteten Tieres ausschließlich im eigenen Haus­halt verwendet wird. Nicht steuerfrei ist dahingegen das für den eigenen Haushalt geschlachtete Großvieh (Rind, Kuh u. dergl.). Ferner sind grundsätzlich steuer­pflichtig Metzgereien und Gastwirtschaften ohne Rück­sicht daraus, ob das geschlachtete Tier im eigenen Haushalt verwendet wird oder nicht.

Anschließend wurde noch von dem Vorsitzenden die Verfügung der Regierungspräsidenten über die Siche­rung der pünktlichen Ablieferung der von den Ge­meinden erhobenen Staatssteuern und die Einziehung der Abgabcnrückstände zur Sprache gebracht.

Treysa. Die Kirchenvorstände beraten. Die Mit­glieder «er Kirchenvorstänve des Bezirks Treysa hatte Kreispfarrer Laabs-Ziegenhain zu einer Versamm­lung der kirchlichen Vertrauensmänner in den Saal der Kirche zu Hephara eingeladen. Der Veranstalter behandelte verschiedene religiöse und weltanschauliche Fragen. Pfarrer Aßmann-Obergrenzebach sprach über oas Thema:Welche Stellung nahmen wir dem Alten Testament gegenüber ein?" An den Vortrag schloß sich eine Besprechung.

Berfa. Hilfe für die Unwettergeschädigten. Vor einigen Monaten wurde unsere Gemarkung durch ein Unwetter schwer verwüstet. Fast die gesamte Ernte wurde ein Opfer des Hagels. Durch einen wolken­bruchartigen Regen entstaniden in der Gemarkung schwere Schäden. Nunmehr ist auf Grund eines An­trages der Landtagsfraktion der NSDAP vcmr Haupt- ausschuß beschlossen worden, der Gemeinde Berfa eine einmalige Unterstützung von 50 000 Mark zu gewäh­ren. Äußerdem soll den Geschädigten die fällige Grundsteuer gestundet und die gestundete niederge­schlagen werden.

Schorbach. Es gibt Arbeit. Die Gemeindevertre­tung beschloß in ihrer letzten Sitzung einen Teil Ver­koppelungsarbeiten auf dem Wege der Notstandsarbeit durchzuführen. Etwa 30 Arbeiter werden für 45 Monate Beschäftigung finden. Es kommen ^diglich Wohlfährtsempfänger in Frage, die vom Arbeitsamt Trevsa bestimmt werden.

Neukirchen. Im Bad vom Tod ereilt. In einem Kasseler Bad erlitt ein Ziegeleibesitzer aus Neukirchen einen Herzschlag. Ein Arzt stellte den Tod fest.

Abschluß

desFreiwilligen Arbeitsdienstes"

in Treysa

Rechner tagen in Rotenburg

Dienstversammlung der Gemeinderechner.

teil schwere Verletzungen und mußten in das Kranken­haus übergeführt werden.

Handwerkertagung in Wildungen

Am Montag fand eine gutbesuchte Tagung des Ederkreishandwerkerbundes statt. Der Vorsitzende,

i« Untersuchungshaft.

Die Staatsanwaltschaft Marburg hat gegen den Schlosser Ruppert aus Biedenkopf, der, wie gemeldet, am Samstag vormittag isn Walde bei Dexbach den Arbeiter Reif zu ermorden uns berauben versuchte, das Ermittlungsverfahren wegen Raubmordversuchs eröffnet. Die Verletzungen des Ruppert, der sich in der hiesigen Klinik befindet, sind soweit geheilt, daß er nunmehr ins Untersuchungsgefängnis gebracht wer­den kann. Das Befinden des schwerverletzten Reif ist zufriedenstellend.

Neue ltnierstützungs-Nichisätze

im Kreis Biedenkopf/Diltenburg.

Die Richtsätze im neuen Kreis Dillenburg werden ab 1. 1. 1933 geändert, und zwar erhält von diesem Tage an ein Hauptunterstützungsempfänger mit eige­nem Haushalt 24 Mark int Monat, der Zuschlag für Ehegatten oder sonstige über 14 Jahre alte Familien­angehörige beträgt 9,35 Mark, während der Zuschlag für Kinder unter 14 Jahren 7 Mark ausmacht. Auch die Sätze der Sozial- und Kleinrentner, Kriegsbe­schädigten und -Hintcrblieibenen sind andere gewor­den. Hier erhält der Hauptunterstützungsempfänger mit eigenem Haushalt 35 Mark, ohne eigenen Haus­halt 30 RM., Zusatz für Ehegatten usw. 11,70 Mark, ür Kinder 8,75 Mark.

beit gegeben und den Eltern eine Last abgenommen hät­ten. Weiter brachte er zum Ausdruck, daß ihnen die Schaffung des Badebeckens an der Schwalm und die Erschließung eines Steinbruches in der Hardt eine dauernde Erinnerung an diese Notzeit sein würde, bedauerte aber gleichzeitig, daß sie keine Gelegenheit mehr hätten, ihre Kräfte nutzbringend auszuwerten. Besonderen Dank zollte er dem Kteisjugendpfleger Bollmann, der ihnen auch persönlich als Freund und Führer näher gekommen sei und ihre seelische Haltung wertvoll beeinflußt hätte.

Bürgermeister Stein übermittelte di« Grüße des Landrates von Steinrück und des Arbeitsamtsdirektors Ludolph und stellte vor allem auch die pädagogisch« Zielsetzung dieses Problems heraus. Freiwilliger Ar­beitsdienst, geboren in der Not der Zeit, fei Volks- dienst, und in diesem Gedankengang würdigte er die 3337 geleisteten Tagewerke der Jugend. Er gab der Hoffnung Ausdruck, das begonnene Werk weiterführen zu können, wenn Staat und Kommunen im neuen Rechnungsjahre Mittel zur Verfügung stellen. Ge­sangliche Darbietungen und Deklamationen beschlossen die Veranstaltung.

Der Brandstifter von Remsfeld

Zu Gefängnis verurteilt.

Der 69-jährige Avbeiter Adam Rudolph aus Rems- fel-d hatte sich gestern wegen Bedrohung in zwei Fäl­len und vorsätzlicher Brandstiftung vor hem Gericht zu verantworten. Etwa 20 leichtere und schwere Frei­heitsstrafen verzeichnet sein Vovstrafenregister. Ob­dachlos irrte Rudolph seit Verbüßung seiner letzten Strafe in der Hornberger Gegend umher uns versuchte im September d. I. in Remsfeld unterzukommen. Als ihm dies nicht gelang, schrieb er am 9. September an den Bürgermeister sowie einen anderen Landwirt in Remsfeld, daß er um Unterkunft bitte, widrigenfalls sich derrote Hahn" im Dorfe bemerkbar machen werde Bereits am 11. September ging ein auf dem Felde bei Remsfeld befindlicher Strohhaufen in Flammen auf. Am nächsten Tage stellte sich Rudolph der Polizei mit dem Eingeständnis, den Strohhaufen in Brand gesetzt zu haben. Das Gericht erkannte auf ein Jahr neun Monate Gefängnis.

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Aus dem Kreise Oersfeld

Ratingen. Brandursache geklärt. Vor einigen Ta­gen entstand in Natingen ein Großfeuer, bei vem drei landwirtschaftliche Anwesen eingeäschert wurden. Während man zunächst Brandstiftung vermutete, ge­lang es nunmehr den Bemühungen der Beamten der Lanvcskriminalpolizei und der Feuersozietät die wahr­scheinliche Brandursache sestzustellen. In einem Kamin hat sich in Höhe der oberen Deckeneinführung eine schadhafte Stelle befunden, durch die Funkenflug er­folgt ist. Leicht entzündbare Gegenstände befanden sich in erreichbarer Umgebung.

Hcrsfeld. Reue Ehrenbürger. In der Stadwerord- netenversammlung erfolgte die offizielle Mitteilung der Ernennung von Oberstudiendirektor i. R. Geheim­rat Philipp Hafner und Altbürgermeifter Strauß zu Ehrenbürgern der Stadt Hersfeld. Der Bürgermeister würdigte in einer längeren Ansprache die Verdienste der Ausgezeichneten. Hafner hat durch seine Arbeit Die Reichsabtei Hersfeld bis zur Mitte des 13. Jahr­hunderts^ ein Werk geschaffen, das noch heute die Grundlage für jede heimatgeschichtliche Forschung bil­det. Strauß hat in seiner 20-jährigen Tätigkeit als Bürgermeister der Stadt in ihrer Entwicklung auf allen Gebieten neue Wege gezeigt. Anschließend an den Festakt wurde eine Reihe von Jahresrechnungen ge­nehmigt. Die Lvzealklasse erfordert 22581,51, die Be­rufsschule 24276,26 und die Haushaltsschule 3515,55 Mark erfordert. Ein Zinsenzuschuß in Höhe von 3802 Mk., 61 Pfg. für ein vom Landeshauptmann aufge­nommenes Darlehen für den Erweiterungsbau des Landeskrankenhauses wurde bewilligt, ebenso eine Etatsnachforderung in Höhe von 20089,77 Mark. Zur Durchführung verschiedener Fürsorge- und Notstands­arbeiten wurden rund 6000 Mark bewilligt.

Hersfeld. Röntgen-Station. Das Kreiswohl­fahrtsamt hat in der ehemaligen Kriegsschule eine Röntgenstation eingerichtet, die unter Leitung des Kreiskommunalarztes Dr. Fulda steht. Die Einrich­tung dient insbesonders der praktischen Bekämpfung der Tuberkulose. Hersfelder Wanderverein. In der Hauptversammlung gedachte der Vorsitzende, Georg Pfromm, der erfolgreichen Arbeit des Vereins. Ein besonders schönes Werk ist die Errichtung des Aus­sichtsturmes auf der Wippershainer Höhe, die 2021,73 Mark erfordert hat. Die Kosten sind zum Teil gedeckt. Der Rest soll aus laufenden Mitteln gedeckt weiden.

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Lebendig verbrannt

ein Kind in Dammersbach.

Die neun Jahre alte Tochter des Landwirts Jo­seph Kiel kam dem Ofen zu nahe. Ihre Kleider gingen in Flammen auf. Erst die auf dem Hofe weilende Mutter konnte sie ersticken. Leider hatte das Kind schon so schwere Brandwunden erlitten, daß es im Krankenhaus starb.

Aus dem Kreise Dillenburg

Biedenkopf. Die Landwirtschastsschule Biedenkopf wird in diesem Winter von 19 Schülern und 27 Schü­lerinnen besucht. Die Schülerzahl kann als gut be­zeichnet werden.

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Aus dem Landkreis Kassel

Heckershausen. Neuer Eemeinderechner. An Stelle des seitherigen Eemeinderechners Grebe tritt mit Wirkung ab 1. Januar 1933 der Dreher Heinrich Schnegelsberg.

Aus -em Kreise Witzenhaufen

Witzenhausen. Preisverbilligung für Wohlfahrts­erwerbslose. Die zwischen dem Bürgermeister Domke, uns vcn verschiedenen Berufsvertreiungen geführten Verhandlungen, die eine Preisverbilligung für die vom städtischen Wohlfahrtsamt Unterstützten zum Ziele hatten, haben zu einem guten Ergebnis geführt. So konnte eine erhebliche Verbilligung von Milch, Kohlen sowie Manufaktur- und Schuhwaren für die Hilfsbedürftigen erzielt werden. Auch für Fleisch soll eine Preissenkung neben der Reichsverbilligung ein- treten, doch muß hierüber noch eine Besprechung der Metzgermeister entscheiden.

Aus dem Kreise Fritzlar-Homber-

Fritzlar. Wohltätigkeitsabend. DieFreiwillige Sanitäiskolonne vom Roten Kreuz" veranstaltete einen Wohltätigkeitsabend. Der Vorsitzende, Ober­postsekretär Deichmann hielt die Begrüßungsansprache Jeder habe die Pflicht, sich) an der helfenden und sür- sorgenden Arbeit zu beteiligen. Bürgermeister Dr. Schnitzler sprach von dem guten Verhältnis zwischen Stadt und der Kolonne, erkannte dankbar die seit dem 30-jährigen Bestehen geleistete ehrenamtliche Tätigkeit an und bat um weiteren Ausbau und um tatkräftige Mitarbeit in der bisherigen Weise. Einige gut be­spielte Theaterstücke ernsten und heiteren Inhalts fanden ungeteilten Beifall.

Dagobertshaufen. Ei« 85er. Unser langjähriger Leser Herr Oesterling feierte in aller Rüstigkeit kürzlich feinen 85. Geburtstag. Wir gratulieren herzlichst.

Aus dem Kreise Wolfhagen

Istha. Ein Einbruch wurde in das Besitztum des Landwirts Pflug verübt. Die Diebe nahmen Fett­waren, Speck, Schinken und sonstige Räucherwaren mit Von den Tätern fehlt noch jede Spur.

Aus Eschwege und Umgebung

Eschwege. Die Winterhilfe. Mit Hilfe der von der Stadtkasse überwiesenen 3000 RM. können vor Weihnachten noch Lebensmittelgutscheine an Bedürftige ausgegeben werden, zumal viele Geschäftsleute wieder Lebensmittelgutscheine zur Verfügung gestellt haben. Auch Bekleidungsstücke sind in letzter Zeit in größerem Umfange eingegangen. Außerdem hat der Winter­hilfsausschutz Stoffe bekommen, aus denen Unter­röcke angefertigt wurden. Die Lebensmittelgutscheine berechtigen, falls Lebensrnittel nicht erwünscht sind, auch zum Bezug von Kleidungsstücken in den Geschäf­ten. Vor Weihnachten werden ferner noch Kartoffeln ausgegeben werden.

Eschwege. Die Segelflieger der Kyffhänser-Jugend- Fliegergruppe haben einen regen Werkstattbetrieb ent­wickelt. Sie sind dabei, ein Segelflugzeug zu bauen. Rumpf- und Leitwerk sind zum größten Teil fertig- gestellt. Zur Zeit wird der Rippenbau für die Trag­flächen angefertigt.

Creuzburg. Das 90. Lebensjahr vollendete der In­valide Johannes Schwanz. Er ist der älteste Einwoh­ner unserer Stadt.

Aus Südwestsalen

Warburg. Ein Heimat- und Berkehrsverein ge­gründet. In der Gründungsversammlung wurden die Statuten festgelegt, die dem Verein die Pflege des Heimatgedankens, die Verschönerung der Stadt und ihrer Umgebung und die Hebung des Fremdenver­kehrs als Aufgaben vorschreiben. Finanziell wird der neu gegründete Verein von der Stadwerwaltung, dem Eggegebirgsverein, dem Kaufmannsverein und dem Wirte- und Meisterverein unterstützt. Die Wahl des Vorsitzenden fiel auf Bürgermeister Dissen.

Schadenfeuer in Bühne

Ein Stallgebäudc in Flammen.

In einem großen Stallgebäude des Landwirts R. brach Feuer aus. Der Feuerwehr gelang es, die be­dachten Nebengebäude vor einem Uebergreifen der Flammen zu schützen, jedoch brannte das Stallge­bäude mit Strohvorräten vollständig ab. Der Scha­den ist durch Versicherung gedeckt. Da der abgebrannte Stall seit Jahren von Durchwanderern als Nachtstätte benutzt wird, wird angenommen, daß das Feuer auf Leichtsinn zurückzuführen ist.

Aus Waldeck

Eorbach. Rückgang der Arbeitslosenziffer. Im Bezirk des Arbeitsamtes Eorbach ist die Zahl der Arbeitsuchenden im letzten Monat zurückgegangen und zwar von 1710 auf 1450. Die Besserung ist in erster Linie auf den Beginn der Waldarbeit (Holz­fällen) zurückzuführen. In der Arbeitslosenversiche­rung betrug die Zahl der Empfänger am 30. Nov. 298, in der Krisenfürsorge 279, zusammen 577. Bei Notstandsarbeiten fanden insgesamt 317 Unter­stützungsempfänger Beschäftigung. Im freiwilligen Arbeitsdienst werden augenblicklich 100 Leute be­schäftigt.

Bad Wildungen. Das Amtsgerichtsgefängnis wird wieder geöffnet. Das vor etwa 2 Jahren aus Erspar­nisgründen aufgelöste Amtsgerichtsgefängnis soll wie­der in Betrieb genommen werden. Es fand eine Be­sichtigung durch den Landesgerichtspräsidenten statt. Weitere Amtsgerichte sollen im Strafvollzug nach hier angeschlossen werden. Der Zeitpunkt für die Inbe­triebnahme ist noch nicht festgesetzt.

Bad Wildungen. Personenstandsaufnahme. Nach der kürzlich durchgeführten Personenstandsaufnahme beträgt die Einwohnerzahl Bad Wildungens 5484.

Bad Wildungen. Die Landbundgenossenschaft des Kreises der Eder wählte in ihrer Generalversamm­lung für die statutenmäßig ausscheidenden und ver­storbenen Vorstandsmitglieder R. Werth und Land­wirt Hrch. Herzog zum Geschäftsführer Fr. Meuser- Bad Wildungen und zum Vorstandsmitglied Land­wirt Fritz Brüne-Buhlen. Die ausscheidenden Auf­sichtsratsmitglieder wurden wiedergewählt. Das ab­gelaufene Geschäftsjahr 1931/32 schloß mit einem Reingew'nn von 2314.14 RM. ab.

Bah Wildungen. Der Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz. Auf dem Marktplatz hat die Stadtver­waltung wieder einen großen Weihnachtsbaum zur Aufstellung bringen lassen, der mit seinem Lichter­glanz auf das nahende Weihnachtsfest Hinweisen soll.

Von einem Motorrad angefahren

Zwei Schwerverletzte in Eorbach.