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Adveni
Die Oberkaufunger Weinschänke
Zur Wiederherstellung eines wertvollen alten Gebäudes
Darinnen er, der König o
Phot. K. N. N.
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Wetter
Weihnachtsbäume an Arme
unentgeltlich
Nachforschung brachte folgendes Ergeb-
Wetterieobachtnng vom IS. SXitstbet.
enttvegtheit unter allen Umständen? Ja, der
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Nachricht über den Weihnachtsbaum Straßburg von 1605 und lautet: »Auf hängt man den Tannenbaum in den
zu erfahren, uns Gastrecht
meßt. Eine nis:
Die erste stammt aus Weihnachten Stuben auf;
seit ge-
abaeben.
Es dürfte viele interessieren, wann der Weihnachtsbaum bei
G • M • B • H
Dir besten Gaben in Bereitschaft hält.
O kommt und sprengt die schweren, dunklen Pforten Die euch der. Haß geschmiedet und die Rot.
Daß es bei euch auch Weihnachten geworden
Nehmt — gebet Liebe — glaubt an einen Gott!
Mathilde Pfeifer.
In soviel Herzen wills nichts Weihnacht werden. Kein Himmelslicht erhellt die dunkle Nacht. Kein Engel har euch Arme, Leidbeschwrrtc Mit seiner Hirtenbolschaft froh gemacht, syür euch — so wähnet ihr in bittren Schmerzen Erschien kein Gott der Liebe mitleidsvoll Und fest verriegelt ist in euren Herzen Die Tür, durch die der Heiland kommen soll.
Zeit Barom. t. mm
Mittags 12 Uhr 769,2
Abends 6 Uhr 769,9
Noch immer hat bei uns der hohe Druck strndge- halten, ol wohl Warmluft bis zum Rhein vorge- wungen ist und dort Temperaturen bis zu + S Grad Hervorgrusen hat. Da sich das Jslandtief mehr nordöstlich fortbewegt, wird auch die Hochdruckwe"erl,gr bei uns zunächst noch erhalten bleiben, so daß nachts weiterhin Frost austritt, wenn auch nicht so stark wie seither. Allerdings kommt es dlirch die Warmluft zeitweise zu Nebel- und Wolkenbildungen, dock werden dabei Niederschläge kaum oder in nur geringem Maße auftreten.
Aussichten für Freitag:
Tagsüber weitere Milderung, sedoch noch Nachtfrost, aufklarend, zeitweise auch dunstig und bewölkt, meist trocken.
WetteLeobachtung »nm 14. Dezember.
hat recht, wenn er singt:
»O Tannenbaum, o Tannenbaum, Dein Kleid will mich was lehren: Die Hoffnuna und Beständigkeit Gibt Trost und Kraft zu >’'S-Ar Steif!"
Johannes Ryschko.
Zur Geschichte
des Weihnachtsbaumes
Auf allen Staffelet Plätzen erfüllen Fichten und Tannen wieder die Lüste mit ihrem Dust.
»Der Christbaum ist der schönste Baum, Den wir auf Erden kennen.
Im Stübchen klein, im engsten Raum,
Wie lieblich strahlt der Wunderbaum,
Wenn seine Lichter brennen!"
So singen vergnügt die Kinder, und die Alten freuen sich mit und versetzen sich im Gerste in die Tage ihrer Kindheit.
Wir möchten auch in der ernsten Zeit den Freund der deutschen Familie nicht missen; mag mancher Abstrich erfolgen, der Weihnachtsbaum soll nicht ab- gcbaut werden! Es ist darum zu begrüßen, daß einige Städte aus ihren Forsten
schk. Lange Zeit hindurch war die Oberkaufunger Gemeinde-Weinschänke durch Verputzung des alten Balkenwerks unansehnlich und häßlich. Schon vor dem Kriege machte man sich, es war um 1908 herum, an die Befreiung des Hauses von dem unnützen und unschönen Putzwerk. Aber zur endgültigen Wiederherstellung kam es nicht. Erst in diesen Tagen ist in gemeinsamer Arbeit der Oberkaufunger Malermeister unter Leitung von Malermeister Baumann das alte prächtige Ge- gebracht worden. Als einebäude wieder in seinen ursprünglichen Zustand Zierde des Ortes stchr jetzt der herrliche Fachwerkbau mit dem alten Original« W.rtsschtld, das ebenfalls eine Auferstehung erlebte, an der Hauptstraße als ein schönes Beispiel hessischer Holzbaukunst.
.. daran hängt man farbige Papierrosen, Aepfel, Zuckerwerk und dergleichen." lieber diese Sitte ereiferte st ch der Theologe Dannhauer folgen«
Oer 31. Dezember 1932:
Verjährung droht!
Bon Justizobersekretär W e d e w e r, Essen.
L)on ersiag it> L,ezeuioe. i -» g«
Mitgliederversammlung der Teno
Vor 200 Rothelfern berichtete der Ortsgruppenleiter, daß während der Wintermonale im FAD. leider nur 30 Notüelfer beschäftigt werden könnten und daß die Fübrerkurfe im Januar beginnen. Für den Luftschutz sind die Listen der Aufräumungstrupps dem Polizeipräsidium eingereicht.
Im Mittelpunkt des Abends stand ein Vortrag des Ober-Ingenieurs von Köhler „U-Boot auf Fernfahrt". Er begründete die Fehlfchläge des Erfinders, des Artillerie-Ofiziers Bauer, und erklärte, wie die'hieraus gezogenen Lehren die Grundlage für unsere spätere U-Boot-Flottille bildeten. Namen, wie Weddigen, Hersing, Salzwedel, Schwieger und Ar- nanld de lo 'Vertiere riefen die kühnen Fahrten und Taten jener Männer in unser Gedächtnis zurück. Nach rklärung der drei Phasen des U-Boot-Krieges - en geschränkter U-Bootkrieg, U-Boot-Krieg nach Pri- senirdnuag und uneingeschränkter U-Boot-Krieg — lieh Herr v. Köhler anhand von vielen Lichtbiloern die Zuhörer teilhaben an einer U-Bootfahrt während des Kr'egcs. Man sah die Gefahren, die ein U-Boot umlauerten, bet den Aufnahmen von als U-Bootsallen ausgemachten, angeblich neutralen Handels- dampfern bei den Skizzen der Minensperren, von denen die Todessperre den Amerikanern rund 30 Millioncn Dollar kostete, und erkannte daran, daß unseren Feinden unser U-Bootkrieg nicht behaglich war Der von allen Anwesenden mit großer Aufmcrksam- ken r usgenommene Vortrag zeigte als letztes Bild das den gefallenen U-Bootsleuten gewidmete Denkmal bei Laboe und endete mit den Worten „Gebt uns U Boote wieder!"
dermaßen: „Unter allen Lappalien, womit man die Weihnachtszeit oft mehr als mit Gottes Wort begehr, ist auch der Weihnachtstannenbaum, den man zu Hause aufrichtet, mit Zucker und Puppen behängt und hernach schüttelt und abblühen läßt. Tiefe Gewohnheit ist ein Kinderspiel doch bester als andere Phantasie!"
Der Dozent der Rechte, Kißling in Wittenberg, berichtete im Jahre 1737, daß in seiner Vaterstadt Zittau die Sitte bestand, zu Weihnachten jedem Fa- uriliengliede ein Bäumchen aufzustellen. Dann aber wurde diese Gepflogenheit durch den Einbaum für die ganze Familie abgelöst.
Aus Leipzig stammt ein Bericht von 1775, wonach Goethe an einer Feier bei frent Kupferstecher Stock teilnahm, in dem es heißt: »Goethe war so übermütig, daß er mit dem Hausherrn am Weihnachtsabend sogar ein Bäumchen Mit Süßigkeiten für das Windspiel aufstellte."
In Berlin wurde 1780 noch die märkische Kiefer als Weihnachtsbaum verwandt; erst später wurden Tannen und Kiefern aus dem Harz eingeführt.
In Thüringen hatte der Weibnachtsbaum eine solche Beliebtheit, daß im Jahre 1790 das Abschneiden von Tannen- und Fichtenwipfeln verboten wurde.
Nach dem Münsterlande kam die Sitte des geschmückten Tannenbanms im Jahre 1815.
Auch in Trier und Wesel ist der Christbaum etwa um dieselbe Zeit bekannt.
In Danzig wird der Weihnachtsbaum fast zu derselben Zeit eingeführt.
Durch die Königin Karoline an gerefft, begann man im Jahre 1830 mit dem Christbaum, der sick bald großer Beliebtheit erfreute.
Nach England kam der Weibnachtsbaum im Jahre 184'0' durch den Prinzen Albert von Koburg. Dort gewann er den Vorrang vor dem noch vielerorts beliebten Mistsslzweig.
Nach Frankreicn kam der Christbaum durch die mecklenburgische Prinzessin Helena, wo sich diese Ditte aber nur allmählich einbürgerte. Während der
bewegen, dann muß der Gläubiger den Sckuldner verklagen ober bei dem Rechtspfleger des Amtsgerichts 'nen Erlaß eines Zahlungsbefehls beantragen. Aus diese Weise erlangt der Gläubiger em rech^« kräftiges Urteil ober ben Vollstreckungsbefehl. Er kann dann unbedenklich abwarten, ob sich die Vermögensverhältnisse des Schuldners im Lause der Zeit bessern. Denn eine rechtskräftig festgestellte Forderung verfahrt erst in 30 Jahren.
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Temv. C. Luftfeuchtigkeit
+ 1,5 8 78 %
+ 1.5 8 80 %
Jrn Rechtsleben macht der Zeitablauf manches notwendige Beweismittel wertlos und manche Abwehrwaffe stumpf. Infolgedessen ist ein Schuldner, der noch nach Jahren von seinem Gläubiger wegen eines — vielleicht sogar unbegründeten — Anspruchs verklagt wird, oftmals wegen des Verlustes der Beweismittel nicht in der Lage, sich zu verteidigen. Deshalb hat der Gesetzgeber zum Schutze des einzelnen Staatsbürgers, zur allgemeinen Rechtssicherheit und im Interesse des Rechtsfriedens die Verjährung eingeführt. Dieser im öffentlichen
Interesse liegende Schutz kann durch private Vereinbarungen nicht beseitigt werden; das Gesetz hat sowohl eine Ausschließung der Verjährung durch Rechtsgeschäft als auch eine Verlängerung der Verjährungsfrist verboten. Dagegen ist eine Abkürzung der Verjährungsfrist, also eine Erleichterung der Verjährung, znläfstg.
Welche Bedeutung hat nun der 31. Dez. 1932 für die Verjährung?
An diesem Tage verjähren insbesondere die Ansprüche aus den" Rechtsgeschäften des täglichen Lebens die im Jahre 1930 entstanden sind. Es handelt sich hier namentlich um die Forderungen der Kaufleute, Fabrikanten und Handwerker an Privatpersonen für Waren und Arbeiten, ferner um die Forderungen der Landwirte für die in den Haushalt des Schuldners gelieferten landwirtschaftlichen Erzeugnisse, sodann um die Ansprüche der Gast- und Speisewirte an ihre Gäste, sowie um die Lohnforderungen der Privatangestellten und Arbeiter. Eine längere Verjährungsfrist dagegen haben die Forderungen der Kaufleute, Fabrikanten und Handwerker, sofern sie ans Lieferungen für den Gewerbebe t r i e b des Schuldners entstanden sind, ferner auch rückständige Zinsen sowie Miet- und Pachtgelder. Bei diesen Forderungen tritt am 31. Dezember 1932 die Verjährung nur ein, wenn sie im Jahre 1928 fällig geworden sind.
Die Verjährung bewirkt nicht ohne weiteres einen Verlust des Anspruchs. Der Schuldner hat aber das Recht, die Leistung unter Berufung auf die Verjährung zu verweigern. Wird der Schuldner trotzdem verklagt, so muß er im Prozeß ausdrücklich den Einwand der Verjährung erheben. Der Richter darf die Verjährung von Amtswegen nicht berücksichtigen.
Der Gläubiger hat die Möglichkeit, sich gegen die eintretende Verjährung zu schützen.
Das geschieht in der Regel durch eine Unterbrechung der Verjährung. Diese hat zur Folge, daß eine neue Verjährungsfrist zu laufen beginnt. Ditz Unterbrechung der Verjährung erreicht der Gläubiger aber niemals, wie so häufig angenommen wird durch eine Mahnung ober Zusendung einer Post- nachnahme. Erforderlich hierzu ist vielmehr, daß der Schuldner die Forderung anerkennt oder der Gläubiger den Schuldner verklagt. Ein solches Anerkenntnis wird zweckmäßig schriftlich gegeben. Es liegt aber auch schon bann vor, wenn ber Schuldner eine Zins- ober Ratenzahlung leistet ober um Stundung bittet. Ist ber Schuldner aber zur Erteilung eines Anerkenntnisses der Schuld nicht zu
Oie Erwerbslosigkeit
Vom 16. bis 30. November betrug die Zahl der Unterstützten: a) beim Arbeitsamt 1337 Fälle mit insgesamt 1912 Köpfen (vor. Ber. 1405 Fälle, 2022 Köpfeft b) in der Krisenfürsorge 3129 Fälle mit insgesamt 6383 Köpfen (vor. Ber. 3185 Fälle, 6508 Köpfe).
Vom Wohlfahrtsamt wurden vom 5. bis 10. Dez. 19527 Parteien mit 38 257 Köpfen <vor. Ber. 19 350 Parteien, 37 975 Köpfe) unterstützt einschl Sozial- und i Kleinrentnern, Kriegsbeschädigten und -hmterbliebe- I nen und sonstigen Bedürftigen.
Staatliches Theater
Heute, 20 Uhr, geschlossene Vorstellung für den Dühnenvolksbund. Morgen, 20 Uhr (B 10ft in neuer Einstudierung „Heimgsunde n“, Wethnachts- komödie von Ludwig Anzengruber. Als East Maria Hartmann aus Berlin. In der von Friedrich Domrn besorgten Inszenierung ferner die Damen: Maschat, Tandar und Miller und die Herren: Hanschmann, Lühr, Randt, Sauer. Sonnabend (A 11) die Oper „Doktor und Apotheker" von Dittersdorf.
Märchen im Staatlichen Theater. Die nächste» Vorstellungen des Weihnachtsmärchens „Peter- chens Mondfahrt" am Sonnabend, 14.30 Uhr, und am Sonntag, 15 Uhr, sind Karten erhältlich und zwar für Sonnabend in der Geschäftsstelle des Beamtenbundes Kölnische Straße und für Sonntag an der Theaterkasse.
Er möchte doch bei allen Einlaß haben Entzünden eurer Seele Himmelslicht. Und spenden seine reichen Himmelsgaben Auch jedem Aermsten. Glaubt ihr es denn nicht: War er doch selber arm und will euch zeigen Die großen Schätze einer höheren Welt. a eichen, t hält.
Wsihnachtsbaum 1869 in Paris fast unbekannt war, fand er besonders feit 1890 Anklang.
Gegenwärtig ist der Weihnachtsbaum weit über Deutschlands und Europas Grenzen hinaus zu finden. Ueberall, wo sich Europäer, namentlich Deutsche, in fremden Landen niederließen, wurde auch Weihnachten nach heimatlicher Art gefeiert, und wenn es auch nicht beim geliebten Tannenbaum, sondern bei einem Stellvertreter geschah. Denn ohne einen Baurn mit Kerzenschimmer fehlt der äutzer- Cchen Weihnachtsfeier das Wichtige, das man nicht missen möchte.
Ue'ber den Uranfang der schönen Weihnachtssitte sind manche Betrachtungen angestellt. Unsere germanischen Vorfahren erlaubten. daß manche Bäume zweimal im Jahre blühten. Diese zweite Blüte verlegten sie in den Winter. Diese heidnische Vorstellung wurde auch von einigen christlichen Schriftstellern übernommen. Do wird Abraham a Santa Clara folgender Ausspuch zugeschrieben: »Wie Gottes Sohn geboren wurde, haben sich viele Wunderdinge zugetragen. Der viele, tiefe Schnee war in felbiger Gegend augenblicklich verschwunden, und es erschienen die Bäume mit Blättern und Blüten, die Erde aber mit den schönsten Blumen geschmückt."
Aber der Weihnachlsbaum hat auch eine tiefe Symbolik nach mehrfacher Richtung:
Aus feiner Heimat und Gesellschaft entnommen und als Einzelner verpflanzt, wird er zum Opfer, das Freude bringt. — Keine echte Freude ohne Opfer und Hingabe!
Sein schlanker Stamm zeugt von Geradheit. Nur die Geraden und Aufrechten tgnn unsere ernste Zeit brauchen.
Die gen Himmel strebende Spitze weist uns hinaus zu den Höhen, die über dem trostlosen Erdenleben schweben, von bannen wir Segen erwarten.
Und ist nicht der Nadelschmuck ein Bild der Un=
— 0,5 8 88 %
cJch glaube,bei uns ist dicke Luft! Frauchen hat die ganzen BLAUPUNKT-Bons für Stickereien eingelöst,wo „er"sich zu Weihnachten dafür Zigaretten leisten wollte.
3a* ® keine Liebe mehr unter den Menschen. — Aber.jie^wird ihm zu Weihnachten doch wohl Blaupunkt-Zigaretten schenken. Damit sich beruhigt und ..sie“ neue Stickereien bekommen kann! Stau Punkt mit Stickereien und Soldaten-Bindern
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