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Montag, 28. November 1932

Kasseler Treueste Nachrichten

Böhne / Prelle / Rnndlunk Koflel-Frankhiri

Zu dem Wohltäfigkeitsspiel am 30. November auf der Hessenkampfbahn

Fußball im Reiche

1er wird der Gründer der Kasseler Schiedsrichterver-

Wettere Fußballergebnisse

St. Pauli —

Bezirksvorstand und Sachbearbeiter bei der Arbeit

Was gibt es Neues?

Braunschweig 1:2, SV. Hö-

8:6 6:6 6:8 5:7 4:10

nur

Im unb

Von links nach rechts» FuEballsachbearbeiter Hugo Uhl, Bezirksvorstandsmitglied Iske, Bezirksvorsitzender Happ, GieEen, Bezirksgeschäftsführer Engelter, Marburg, Bezirksjugendreferent Christ, Bezirksschieds­richterreferent Wingenfeld, Fulda

bürget SV. 2:4, Viktoria — Union 4:1, FC. Eimsbüttel 2:0,

Sübbezirk: Urminia Hannover — Eintrachi 2:1, VfB. Braunschweig — SV. 96 Hannover tensleben — Algermissen 1911 2:1.

Mitteldeutschland.

Troll mann und Witt (rennten fi* in t'-mhurg

15:21 15:15 14:22 18:18 17:28

sterschaft int Arbeiter-Futzball ausgetragen, nm die sich btt drei Mannschaften Eintracht Kassel. Harles­hausen und Oberkaufuugen bewerben. Da Har­leshausen das Freilos gezogen batte, stanben stch im ersten Kampf Eintracht Kassel unb Oberkausun. gen gegenüber. In einem sehr spannenden Spiele wurde der vorjährige Kreismeister Lberkaufungen in der Verlängerung geschlagen und nun wird am 11. Dezember Eintracht Harleshausen in dem Entscheidungs- kämm um di« Bezirksmetsterschaft ringen.

In der ersten Hälft« konnte feine der beiden Parteien zn einem Erfolg kommen, obwohl Oberkauiungtu ettvas mehr vom Spiel batte. Nach der Pause kam dann O b e r» kaufungen durch den Mittelstürmer zum elften Tor, dem aber die Eintracht durch einen Fehler des gegne­rischen Torwartes den Ausgleich folgen lieft. Wieder konnte Oberkaufttngen in Führung geben und aber­mals glich Eintracht aus. Bei Schluß der regulären Spielzeit ftaud der Kampf 2:2 unentschieden und in der Verlängerung war dann die Eintracht durch ihren Halbrechten erfolgreich, der das 3. und ftegbringende Tor erzielen konnte.

Es sei noch gesagt, daß die Unterlegenen ebenso gut, so­gar zeitweise noch besser spielten als der Sieger. Beide Mannschaften verdienen für ihr mustergültiges Verhallen ein Lob. Der Schiedsrichter Kerl (Einbeck) zeigte, rote man solche Spiele leiten mttft.

und Ausbau der Sebiedsrichter-Aussckmise, sondern ist zu erreichen, durch die Auswahl von PersönlicMcitcn. übrigen gebietet buc Stunde; Sportlicher denken

Seite 4 — 2. Beilage

Schiedsrichterwesen noch grötzer« Beachtung ge­schenkt wird. Dos geschieht nicht nur durch Anerkennung

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0

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4 1

29:14 9:5

21:14 8:6

17:15 8:6

Oie 2. Bezirksklaffe

Die Spiele der 2. Bezirksklasse sind soweit beendet, ledi-g- lig die Begegnung Neukirchen—Arolsen steht noch aus. Volk­marsen nimm.» .ben ersten Tabellenplatz ein, hart gefolgt von Fritzlar, Wabern und Ziegenhain. Eine absolute Klärung der Lage ist noch nicht erfolgt. Die Vereine sind sich im Gro­ßen und Ganzen ziemlich gleichwertig, wenn auch die beiden Eisten, Bollmarsen und Fritzlar, ihren Gegnern, in technischer Beziehung etwas überlegen sind. Ueberrascht hat Wabern und Ziegenhain, die sich, obwohl Neulinge, sehr gut einge- führt haben. Wildungen ist durch Pech etwas zurückgefallen und wird sich sehr anstrengen müssen, um in der 2. Serie den Anschluß nicht zu verlieren. Auch Zennern har einen sehr schlechten Start gehabt, dürste aber immer in der Lage sein, stch noch wesentlich vorzuarbeiten. Die Mannischast ift jeden­falls besser al» ihr Tabellenplatz bezeugt. Arolsen und Neu­kirchen sind noch sehr unbeständig in ihren Leistungen. Die Aussichten der 2. Serie sind für manche Wannschasten tncfrt allzu rosig. Ob Volkmarsen den ersten Platz halten kann, ist fraglich. Besser daran ist zweifellos Fritzlar, das alle Spiele, mit Ausnahme gegen Wildungen aus eigenem Platze hat. Je­denfalls wird die 2. Serie noch manche Ueberraschung brin­gen. Der derzeitige Tabellenstand:

Spiele gew. unent. veil, Dore Punkte

Süddeutschland.

Gruppe Main: Eintracht Frankfurt — FSB. Frankfurt 3:1, Sportfreunde Frankfurt — FC. Hanau 1893 2:0, VfB. Friedberg — Germania Bieber 1:8, VfL. Neu-Isenburg — Rot-Weitz Frankfurt 4:0. Kiekers Offenbach — Union Nieder­rad 2:3.

Gruppe Hessen: Wormatia Worms — 1. F. C. Langen o:0, FSV. 05 Mainz — Ulemannia/OIhmpia Worms 2:0, Olympia Lorsch — Kastel 0 2:0, Viktoria Urberach — Fvg. Mombach 03 6:4, SV. Wiesbaden — VsR. Bürstadt 5:0.

Gruppe Nordbayern: 1. FC. Nürnberg — Spvg. Fürth 1:0 (1:0), VsR. Fürth — FC. Schweinfurt 05 0:1, FV. Würzburg 04 — Spvg. Erlangen 6:0.

Gruppe Südbayern: 1860 München — Bayern München 2:2 (0:2), Wacker München — Teutonia München 8:2, FV. Ulm 94 — Schwaben Augsburg 0:5, Spvg. Landshut — Jahn Regensburg 3:2.

Gruppe Württemberg: Stuttgarter SC. — Sportfreunde Eßlingen 2:1, SV. Feuerbach — 1. FC. Pforzheim 5:1, Germania Brötzingen — Normannia Gmünd 3:1, FC. Bir­kenfeld — VfB. Stuttgart 2:1.

Gruppe Baden: SC. Freiburg — Freiburger FC. 1:1, Frankonia Karlsruhe — Karlsruher FV. 3:1, FV. Rastatt 04 — Phönix Karlsruhe 1:2, VfB. Karlsruhe — FC. Mühl- bura 2:5. .

Gruppe Rhein: Spvg. Mundenheim — SB. Waldhof 2:2. VfR. Mannheim — Phönix Ludwigshafen 0:1, FC. Mann­heim 08 — VfL. Neckarau 2:3, Spvg. Sandhofen — Germa­nia Friedrichsseld 2:0.

Ans dem Norden.

Hamburg: Altona 93 — Polizei 2:1, St. Georg — Ham-

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Handball

In der eilten Klaffe gab «s drei Treffe«, zwei in der ersten unb eins in der zweiten Gruppe.

1, Gruppe Münden — Wehlheiden 5:8. Auf hei­mischem Gelände gelang den Mündeuern ein stcherer Sieg. Wehlheiden war ersatzgeschwächt und konnte trotz eifrigen Bemühens nicht zum Ehrentor kommen.

Wolfsanger — Bettenhausen 1:7. Wie erwartet, konnte Bettenhausen zwei weitere Punkte erobern. Wolfsaug« halte Ersatz eingestellt und leistete trotzdem heftigen Wi­derstand.

2. G r n p v e: Staffel — Eintracht 1:3. Das Stiel endet mit einer Ueberraschung. Eintracht war iederzell die bes­sere Mannschaft und führt bis Halbzeit schon 33). Durch I Strafwurf, kommt .staffel zum einzigen Tor.

I 2. Klaffe: Kassel — Eintracht 8:p, He hl Heiden — 3tS* den 3:2.

In Mitteldeutschland wurden am Sonntag die Punkte­kämpfe durch die dritte Runde um den Verbandspokal unter­brochen. In den 32 Spielen gab es manche Ueberraschung und nicht weniger als fünf Treffen konnten erst in der Ver­längerung entschieden werden. Bei einigen weiteren Spie­len beendete erst die Dunkelheit den Kampf. Schwer zu känwfen hatte die Leipziger Fortuna, die über Vittoria erst in der Verlängerung mit 1:0 siegten. Mit dem gleichen Er- ?stbnis konnte nach ebenfalls über 90 Minuten Ring Grei- itifl Dresden sieb gegen den Zittauer BC. behaupten. Con­cordia Plauen schlug Preußen Chemnitz 4:2 und Viktoria Zerbst schaltete Borussia Halle mit 2:0 aus. Eine große Ab­fuhr holte sich der SC. 99 Leipzig, bei Merseburg 99 mit 1:5. Die vierte Pokalrunde wird am 22. Januar gespielt.

In den wenigen Verbandsspielen in Südwestsachsen gab es einen schönen Sieg des Altmeisters VfB. Leipzig mit 5:1 über die rettungslos den Abstieg verfallene Tub. Der VfB. führt damit wieder vor der Spiewereinigung Leipzig, die aber einen Verlustpunkt weniger auf dem Konto hat. In

Anraff l — Fritzlar i 0:5 (0:1). Anraff hatte sich Fritzlar I zu einem Spiel verpslichtet und damit einen guten Griff ge­tan, denn die Gäste zeigten ein flottes zügiges Kombinations­spiel, dein die Einheimischen nur einen großen Eifer ent­gegenfetzen konnten. Anraff war gezwungen mit einigen Er­satzleuten anzutreten, die stch nicht so ganz bewährten. Das Spiel verlief im Anfang ruhig und fair, wurde aber gegen Schluß reichlich hart. Im Uevrigen litt das Treffen auch unter dem Umstand, daß beide Parteien gleiche Kleidung tru­gen Fritzlar probierte wieder einmal eine neue Aufstellung, die sich ganz gut anlietz. In Schleicher scheint man nun den passenden Sturmführer zu haben.

Gudensberg l — Oberzwehren I 3:3 (1:2). Gudensberg, durch Zuzug ans dem Arbeitersportkartell verstärkt, wehrte sich hartnäckig und bekannte sich erst bei dem «Schlußpfiff geschlagen. Oberzwehren stegie verdient.

Gudensberg n — Fritzlar III 0:8 (0:2). Gudensberg hatte gegen die sieggewohnten Hritzlarer nicht viel zu bestellen und mußte eine hohe Niederlage einstecken.

Kleinenglis I — Großenenglis i 4:3. Das Resultat tft nicht so überzeugend für Kleinenglis wie es ansfteht.

Roiweiß Homberg II. — Schlierbach I. 1-4 (0.4). In Gomberg »arteten beide Mannschaften vergebens auf bett auaefetzten Schiedsrichter, so daß man sich zu einem Freundschaftsspiel Einigte. Schlierbach hatte bereits bts zum Halhzeiiv'iii den sieg in der Tasche. Erst nach der Pauie wurden die Roimeißen bester: jedoch nölten ne nur ein tDr aut Alles andere wehrte die hervorragende Hinter- chgunichaft von Schlierbach geschickt ab. K. «ch,

Ostsachsen schlug bi« Hofmannelf bi« Dresdener eWeÄeteh* gung gleich mit 4:1, sodaß der SC. dem Meistertitel Wied«« einen Schritt näher gekommen ist.

Westdeutschland.

Berg-Mark: Schwarz-Weiß Barmen — VfB. Hilden OS 4:1, Eller 04 — VfL. Benrath 2:3, BV. 04 Düsseldorf — Fortuna Düsseldorf 1:5, BC. 05 Düsseldorf — FC. Schwelm

Riederrhetnbezirk: Duisburg 1900 — Hornberger SB. 2:2 Union Krefeld — Duisburger FV. 08 2:0, SV. Osterfeld — Hamborn 07 0:1, VfB. Bottrop — Rasensport Ober­hausen 7:0 .

Ruhrbezirk: Essen West 81 — BD. Ältesten 2:3, Germa­nia Herne — MBV. Linden 2:3.

Westfalenbezirk: VfB. Bielefeld — Union Herford 3:1, Hammer Spvg. — SC. Unna 08 4:2, Spvg. Herten — Union Recklinghausen 0:2, SC. Münster 08 — Gronau 09 1:1, Vik­toria Recklinghausen — Westfalin Scherlebeck 0:3, BsL. Os­nabrück —• Preußen Münster.

Kasseler Schach

Wettkampf Schachklub West — Ihringshausen 10:9.

Am Sonnabend abend fand im Klublokal des SÄackM-ubs West (Restaurant Jütte) der Rückkampf dieses Vereins mit den Schachfreunden Ihringshausen statt. Der Vor- lamps in Ihringshausen war von den Schachfreunden mit 9!4:6l- gewonnen worden.

Nach einer BegrützuugsaiHprache des West-Vorsitzenden D z a a ck begann der Kamps an 19 Brettern. Der Kasseler Verein wollte die Niederlage des Workampfes wieder gut machen und hatte deshalb seine stärkste Mannschaft ein­gesetzt. Am Spitzenbrett hatte Pfitzenreuter-West gegen Frank bessere Stellung und 2 Mehrbauern, übersah jedoch eine Kombination, dur chdie er einen Turm und damit die Partie verlor. A n B r e 11 2 gewann «der Jhrttigshäuser R. Krug durch gutes Pofttionsspiel gegen Dzaack. An den But­tern 3— 6 ipieUen Nierentöther. Helbia, Constantin und Schmidt (alle West) gegen Alb. Krug, H. Erbrich. O. Mathias und Aua Umbach unentschieden. Erst am 7. B r e t t holte Gvttschall im Kampf gegen Engelke den ersten Gewinn für West. B r e t t 8: 'Schramm — Frau Umbach endete remis, an B r e 11 9 verlor Frl. Bauer-West nach vorheriger Ge­winnstellung gegen Aug. Mathias.

An den weiteren Bretter» wurden folgende Ergebnisse er­zielt (West zuerst): 10. Milke Ammann %:%; 11. Klitsch— E. Böttcher %:%; 12. Jütte—Zufall 1:0: 13. Staab—H. Ull­rich tun. 0:1; 14. H. Bauer—W. Ullrich 15. E.-Bauei— Fr. Ullrich 1:0: 16. Adam—Frau Pflug 1:0: 17. Wissendorf— Knop 0:1: 18. Dittmar—Röder 1:0: 19- Sand rock—Dhiel 1:0.

Das Endergebnis war daher 10:9 für Schachklub West.

E. H.

Kasseler Hallensportfest am 14. Januar

Für bie Kasseler Winterhilfe will auch bei Kasseler Ra- fensportverbanb stch mit einer Hallenspottveranstaltung ein­setzen. Er plant am 14. Januar in ber Stadtballe ein Hallensportseft zur Durchführung zu bringen, bei dessen Durchführung er aus bie Unterstützung aller führenden Kasseler Turner und Sportler rechnet, lieber das Pro­gramm wird eine erweiterte Sitzung des Raseusportverban- des heute, Moncktag abend, beschließen. Es kann aber heute schon mit einer Verwirklichung der Idee des aktiven Rasen» sportverbaudes in dieser oder jener Form gerechnet werden.

k-b.

Nieder-effen

F. C. Zwesten — Arnsbach 20 1:3 (1:1). DaS nmnnenbfte Treffen der Gruppe A 2 gab es in Zwesten. Arnsbach kam durch die bessere Gesamtleistung verbterft zum S-ege, jedoch fiel es sehr schwer. Aus dem kurzen Platz kam em besonders schönes Spiel nicht zustande.

„Frischauf" Nassenerfurth — Rot-B^ist Gombeth 4:2 (3:2) Gombeth mußte stch in Nassenerfurth der großen Energie des Platzvereins beugen. Technisch war Gombeth etwas bes­ser. Die Verteidigung Nassenerfutths zeigte stch von der bel­feren Seite.

Sorten II. — Kleinenglis II. 10d (7:0).

Mendorf L — Obergrenzebach I. 0:5 Mendorf hatte Obet- grenzebach zn einem rFeundlchastsspiel verpfliettet. Die Gaste wahrten ihren guten Ruf. Der Sieg ist in dieser Hohe voll­auf verdient.

Flörsheim I. — Mengsberg I. 1:6 (1:3). Beide Mann­schaften ließen besondere technische Leistungen vermissen. Mft- telswrmer und Verteidiger von Mengsberg standen über Durchschnittsleistungen. Mengsberg steht in der Gruppe ,etzt an der Spitze.

Treysa II. — Seimsfeld II. 6:0 (33)). Treysa brachte eine sehr starke Mannschaft auf die Beine, die auch eine ganze Spanne besser war als ihr Gegner.

Kelterwaldbund. Gruppenspiel in Jesberg: Oberer Be- Zftck — Unterer Bezirk 1:2. »»•

Blau-Weitz Wabern — Trema 71 2:3 (1:1). Eine alte Rücksptelvervtlicktung löste Trema tu W aber n etn. Da­bei kam es zn einem etwas überraichenden Sieg der Gaste. Wabern hat Ersatz für Friedhofs und den rechten Vertei­diger zur Stelle. Bei Trema fehlt der .Halblinke s-chntidi. der Sturm war daher umgestellt. Treysa entschied Spiel kur, nach dem Seitenweckiel. als H. Range da» 2. Tor erzielte und bald danach durch die linke Siurmseite Nummer 3 schoß. Es war ein glücklicher, wenn auch nicht ganz unverdienter Sieg für die Gäste.

Arbeif er-Turo- und Spottbimd

Um die Futzball-Bezirksmeisterschast.

Das erste Spiel: Eintracht Kassel — Oberkaufungen 3:2 (2:2), (0:0.) I In der Verlängerung entschieden.

Am Sonntag wurde vor ea. 1500 Zuschauern auf der Hessenkaudpsbahn das erste Spiel um die Bezirks mei-

ausgefallen ift.

Allmuthshausen — Berge 5:0 <3:0). anmBtIj§lwHfen blieb nach einem flotten Spiel verdienter ^.^wr. Berge versucht vergeblich, bie nicht ab-,uwendende Nlederlage ab­zuwehren. Allmuthshausen lag bereits bie zur Ponie mit 3:0 in Front. Der nach der Pauie erwartete Gegendruck der Berger blieb jedoch aus Allmuihshauien^hohtt am 5:0. Berge hatte das Mißgeschick, drei vom Schiedsrichter FMk-Sivperhausen verhängte Elfmeterstrafstoße nicht zu verwandeln. ...... ~

Am Mittwoch, den 30. No­vember, nachmittag 2,30 Uhr, wird bekanntlich zu Gunsten der Kasseler Winterhilfe wie­der ein Fußball-Wohltätigkeits­spiel Bühne, Presse, Rundfunk Kassel-Frankfurt statt­finden und zwar auf der Hes­senkampfbahn. Die Frank­furter Mannschaft wird durch die beiden bekannten Fußball­spieler S t u h l f a u 1 (siehe unser Bild!) und Stubb ver- stärkt. Stubb, der erst gestern im Frankfurter Lokalkampf Eintracht — Fußballsporwer- ein ein sehr gutes Spiel lieferte (die Eintracht konnte gewinnen) ist auch in der Ländermann- schaft, die am 4. Dezember in Düsseldorf gegen Holland spielt, berücksichtigt worden. Auf Kas­seler Seite wird der bekannte frühere Internationale Tüll Harder- Hamburg mitwirken. Daß ,^Tull" immer noch in Form ist, bewies er erst gestern im Spiele seines Vereins, der Viktoria, wo er gegen Union ein ausgezeichnetes Spiel lieferte.

Die Kasseler Mannschaft hat

Kleinenglis n — Botten n 1:10. Di« Grün-Weißen waren ehren Gegnern in jeder Beziehung überlegen.

gegen eine komb. Kurhes­senmannschaft am Sonn­tag morgen ein Uebungsspiel auf den Waldauer Wiesen aus­getragen. Es wurden gute Lei­stungen gezeigt, die natürlich durch das Mitwirken von Tüll Harder »och gesteigert Sturm und Läuferreihe sind gut besetzt. Schiedsrich- werden dürften. — ■

Fest steht bisher die Hintermannschaft mit:

Gabel, Schubert, Heini Weber. Auch emigung Georg ske sem.

Volkmarsen I Fritzlar I Wabern I Ziegenhain I Arolsen I WAdnugen I Neukirchen I Zennern I

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Wir hatten Gelegenheit am Sonnabend abend den mehrstündigen Verhandlungen des Bezirksvorstandes von Hessen-Hannover im W. S. B. beizinvohnen. Leiber waren die Anlässe, die die Tagesordnung bildeten, recht unsren- Ijch. In der Hauptsache mutzte man sich mit Belästigungen beschäftigen, die Schiedsrichtern und Spielern widerfahren waren. Die Verhandlungsführnng durch den Vorsitzenden Happ war dabei recht erfreulich. Er waltete objektiv, gründlich und mit großem Ta« seines Amtes.

Auf Einzelheiten einzugehen, wollen wir uns versagen. Aber im ganzen ergab sich, daß es sich immer schwieriger herausstellt, den Zuschauermassen, die heutzutage bei den Spielen der namhaften Vereine anwesend sind, beizubrin­gen, daß sie Spielern und Schiedsrichtern unbedingt die nötige Achtung schuldig sind. Viele Besucher der Sport­plätze glauben, datz sie für ihr Eintrittsgeld es sich leisten können, die Attiven als Freiwild zu behandeln. Wtt nicht wiederzugebenden Ausdrücken werden Spieler und Schieds­richter beleidigt, ja sogar tätlich bedroht. Besonders pein­lich ist es immer, wenn dann die wirklich Schuldigen nicht gestellt und entsprechend verurteilt werden können. TAs

Ein knappes Ergebnis

Spielverein — Sportklub Wilhelmshöhe 2:1 (2:0.)

Spielverein nutzte den freien Sonntag ai^. um wieder einmal einige neue Spieler zu probieren. Der Spottkftib Lift belmshöhe gibt einen recht fairen Gegner ab, der «uw dieses ehrenvolle Ergebnis verdient. Wenn auch die Mannschaft mit einigen Ersatzleuten antreten mutzte, so war ste doch mit gro­ßem Eifer bei der Sache und es hatte fttrz vor Schluß E mehr viel gefehlt, dann wäre sogar der Ausgleich erzielt worden. Von den Rothenditmoldern batte man in diesem Spiel mehr erwartet. Für die Rothendttmolder Veretnslei- tung wird es auch nach dem geftrigen Spiel recht schwierig fein, eine spielstarke MQirnschart für das kommenden Sonntag gegen Kurhessen stattfindende Verbandsspiel herauszubinngen. Die Mannschaft spielte mit: C cf len bürg; Giogbemdt, Schar- ber: Alerten) Spohr. Herwig; Menzel, Braun Sters, Muller, @rebe. Nach der Pause wurde diese Mannschaft umgestellt, was stch aber für den weiteren Spielverlauf als unvotteilhast heTe^si TPielverlaus stand meistens im Zeichen der Rothen- dinnolder. Wilhelmshöhe mußte «egen die Sonne fielen und war dadurch schon tm Nachteil. Einen scharten Schutz von Metten lenkt Kerz geschickt in die linke Ecke. Nach einem Zuspiel Braun-Kerz-Müller wird durch letzteren auch das 2. Lor erzielt Tie Ausbeute von zwei Toren in bet ersten Hälfte war recht mager. Nachher Pause ersMenen bie Sptel- bereinler in einer anberen Aufstellung, bie sich "ber nicht be­währte. Gerlach erzielt von Esautzen bas Ehrentor für seine Mannschaft, währenb Horchler frei vor dem Lor stehend es verpaßt, den Ausgleich zu erzielen. tu.

Jäger — 03er Alte Herreu 3:4 (2:04

Skiläufer! Achtung!

Sportärztliche Untersuchung des Wintersportvereins Kaffel-Wilhelmshöhe.

Herr Santtätsrat Dr. P. M ö h r t« g I hat stch freund­

licher Weise zu der sportärztlichen Untersuchung zur Verfü­gung gestellt. Die Untersuchung der Herren findet am Frei­tag den 2. Dezember, der Tarnen am Donnerstag, den 8. Dezember statt unb zwar in ben Untersuchungsiänmen Oes Herrn Sanitätsrates Tr. Möhring I, «ronprinzensttaße 25.

Das Training der Sportmannfchaft fällt am 1. Dezember aus.

Für die Spottmannschast ist diese Untersuchung Pflicht. Auch bie Übrigen Mitglieder werben gebeten, sich einer sport­ärztlichen Untersuchung zu unterziehen. Demi gerabe her Skiläufer mutz das richtige Maß seiner Leibesübungen mit der Leistungsfähigkeit seines Körpers in Einklang bringen. Für bie jüngeren Läufer gilt bas ebenfo wie für bie älteren.

Die Untersuchung ist für Bereinsmitgliebei (also auch Eis­lauf- unb Robelabteilung) kostenlos. Nach her Untersuchung am 2. Dezember treffen sich die Mitglieder in der Achen- bachklaufe, Untere Karlstratze.

Der TrainingAeiter Albert Brinkmann.

Platzordner, btt zwar auf allen Anlagen tätig find, ver­mögen nicht fo buichzugreifen, wie es bas Ansehen bes Futzballsportes gebietet. Meistens finb ste tu zu geringer Zahl anwesenb unb obendrein noch wird leibet allzu oft ein Unterschied gemacht, ob die Schreier dem eigenen, ober bem gegnerischen Verein nahest«Yen.

Es ift leibet vielerorts in Vergessenheit geraten, baß tm Spott kein Raum für die tft, die Niederlagen ihres Vereins nicht ‘'ertrugen können. Ter Grundsatz, „Dem Bes­seren gebührt der Sieg', ist vielen etwas ganz Fremdes ge­worden. Eine Besserung ist erft dann wieder z» erreichen, wenn man im sportlichen Gegner nicht den Feind sieht, sondern den Kameraden, der sein Bestes gibt, einer gemeinsamen Idee zu dienen.

Dazu gefrort allerdings auch, daß die spielleitenden Be­hörden sich einmal darüber Nar werden, datz dem

Borussia siegte in Gießen

Stadtmannschaft Gießen — Borussia Fulda 0:3 (0:2.)

Das Erscheinen des Bezirksmeisters und Westdeutschen Zweiten hatte etwa 1500 Zuschauer auf ben Walbfportplatz des DsB. gelockt, di« ein interessantes Spiel zu sehen be­kamen.

Der Spielverlauf sah Borussia in bet neunten Minute durch Strafstoß aus 25 Meter Entfernung in Führung gehen Der linke Läufer von Gießen hatte bie Hand zur Abwehr benutzt, Balser im Tor fing den Ball wohl, mutzte ihn aber weil scharf geschossen, fallen lassen, woraus der nachsetzende Maintz einschoß. Borussia war nun tm Feldsviel deutlich überlegen, mußte aber vorübergehend auch bie Stadtelf mehr in Erscheinung treten lassen. Lediglich ein Lattenschuß war die Ausbeute der Tranaperiobe ber Gießener. Dann lieft Kammer! bei einem Gedränge vor dem Tore der Einhei­mischen das zweite Tot Tür Fulda folgen. Dieses Tor hatte bei besseret Aufmerksamkeit der Gießener Vetteidigung ver­hütet werben können. Es folgte eine Ecke für Gießen, bie eine zweite nach stch zog, beide aber unverwertet blieben. Ebenso­wenig hatte eine Ecke für Fulda Erfolg, die von Kretz durch Svpfabwehr unschädlich gemacht wurde.

Rach der Halbzeit war es Moser, der in der 53. Minute aus Steilvorlage von Maintz das dritte Tor für Fulda er­zielte. In der Folgezett ergaben sich auf beiden Seiten noch mehttach Gelegenheiten zum Torschietzen, die aber restlos zunichte gemacht wurden. Bei einer weiteren Ecke für Giegen rettete Büchner tm Borussentor durch Wegfausten des Bal­les. Der Schlußpfiff sah die Gäste als verdienten Sieger.

Der Besuch des Spieles, der besser hätte sein können, erbrachte gleichwohl den beiden Vereinen einen kleinen lieber« schuß, ber bfefe zur Veranstaltung ähnlicher größerer Spiele ermutigen solltet pp-

Wallau L — Universität Marburg 5:1 (2:0.)

Die Wallauer, bie während der verbandsspielsveien Zeit ihren Anhängern mit verschiedenen erstklassigen Gesellschafts­spielen einige Abwechslung bringen werden, hatten nut ber Verpflichtung bet Marburger «stubentenelf einen recht guten Griff getan.

Der erste Gruppenmeifter bet ben fübbrutf»cn Fußball-Puuktekämvfen ift bet 1. FC, Nürnberg, der sich in Nordbaueru durch einen l:0-Siee über bie sv.-Bg. Fürth den Titel stcherte.

Weftbentfchland schlug Brandenburg ht Berlin vor 20 000 Zuschauern im Fußballkampf verdient mit 4:2 (2:1).

Der Belgier Langenus wird den Ländetkampf Deutschland—Holland am 4. Dezember in Düsseldorf leiten.

Walter Neusel schlug am Sonnabend abend in Frankfurt ben Engländer Daniels übet zehn Runden hoch nach Punkten. Horst Hinzmann besiegte den australischen Schwergewichtsmeister Jack O'Mallh ebenfalls nach Punklen.

In Ä Bin gewann der Einheimische Hower den Ans- scheidung-kamps um die Deutsche Schwergewichtsmeisterschaft gegen Gühting (Stuttgart) hoch nach Punkten.

Der Berliner Schlittschuh-Club schlug im Pariser Svortvalast die Eishockeymannschaft von Stab« Francais Pans mit 6:3.

Italien schlug ht Mailand Ungarn j« Fnstbollkompf mit 4:3.

Kußbakl im Fulda-Eder-Gar»

Reiserhans Rengshausen — Ob«r/Riederbeisheim 3:1 (9-t) Zu Rengshausen kam es zu einem interessanten Spiel das in Schiedsrichter Holzhaner-Jahn Homberg einen gerechten Leiter hatte. Beiserhans Rengsbauien war bte km ml dl bessere Mannschaft Die bereinigten umren i^och mit großem Eifer bet der «ache. Nachdem dte Platzbeittzer schon bis zur Pause 2:1 führten, wurde durch «in 3. Tor der Sieg, der in dieser Hohe durchaus verdient ift, sicher- gestellt Beiserhans ift somit Tabellenführer der Gruppe I.

Beiserhans Rengshausen II. — Ober/Mederbeisheim II 1'2 (1'0) Eine kleine Ueberraschung. Die Bereinigten, die in' ihren seitherigen S/i-l-n nicht recht überzeugen konnten schlugen Beuerhaus durchaus verdient mit 2.1.

Sipperhausen — Schellbach 1:1 (0:1). Unter der ein- wandireien Leitung von Weich (Beiserh. RengsSamey) >r^ fen sich beide Mannschaften in «rvverhausen. Schellbach Ist in ^er 1 Sälfte erwas besser unb ge< mit no n Fub- mna <vq» Psakbeiitzer drehen redoÄ nam der P<ruse mach- tig auf und cheichen in der 74. Minute aus Das Spiel selbst sah zwei durchaus gleichwertige Mannschatten im Kampf, w daß das Resultat dem Spielverlauf nach gerecht