22. Jahrgang
Sonnabend/Sonntag, 26./2Z. November 1932
Nummer 278*
Zehn Tage Regierungskrise
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Zwangsurlaub für den Reichstag?
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Abschied von Dr. Frank
(Eigener Drahtbericht.)
Paris, 26. November.
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Heute mittag gibt uns unsere Berliner Schrift- leitung folgenden Bericht: Im Laufe des heutigen Vormittags hat ver Reichspräsident von Hindenburg mit den Beratern seiner nächsten Umgebung, also mit dem Reichskanzler von Papen, dem Staatssekretär Meißner und dem Reichswehrminister Dr. Schleicher die ersten Beratungen über die Beilegung der Regierungskrise begonnen. Naturgemäß liegt eine Entscheidung des Reichspräsidenten noch nicht vor. Ja es ist möglich, daß diese Entscheidung heute überhaupt noch nicht bekannt gegeben wird, sondern daß vor der öffentlichen Bekanntgabe der Entschließungen Hindenburgs, zunächst auch die internen Entscheidungen über die sonstigen Veränderungen im Reichskabinett herbeigesührt werden, und daß dann vielleicht das gesamte Reichskabinett der Oeffentlichkeit mitgeteilt wird
Man setzt natürlich nach wie vor die Bemühungen fort, mit den Parteien doch noch zu einer Art Waffe n st i l l st a n d zu gelangen. Es heißt jetzt, daß derartige Verhandlungen von einer neutralen Persönlichkeit durchgeführt werden sollen, die vom Standpunkt der Wirtschaft aus auf die Parteien einwirken soll. Es wird in diesem Zusammenhänge der Präsident des Reichsverbandes der deutschen Industrie, Krupp von Bohlen-Halbach genannt.
Aber auch für den Fall, daß der letzte Appell an die Parteien fehlschlagen sollte, schweben bereits andere Erwägungen. Man denkt dabei an eine Verordnung, durch die der Reichstag zwangsweise für eine gewisse Zeit vertagt wird.
Theoretisch ist es nicht schwer, zwischen den beiden Gedanken, zwischen der präsidialen Regierungsweise und dem Parlamentarismus einen Ausgleich herbeizuführen. Er würde am ehesten gegeben sein durch ein Kabinett von Männern, die durch ihre Gesamthaltung in dieser oder jener Partei Resonanz hätten, die aber andererseits auch das Ver-
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Namen außer dem Reichswehrmiuister tum Schleicher nicht mehr ernsthaft in Betracht gezogen würde», sondern daß, falls der Reichskanzler von Papen sich entschließen sollte, eine neue Ernennung durch den Reichspräsidenten abWlehnen, wohl nur der Reichswehrminister v o n S ch l e i ch e r als sein Nachfolger in Betracht kommen könne. Allerdings M auch Herr von Schleicher sich wiederholt gegen die Uebernahme des Reichskanzlerposiens ausgesprochen.
Sollte der Reichskanzler von Papen sei« Amt abermals übernehmen, so würde er wohl umfangreiche Veränderungen innerhalb der bisherigen Reichsregierung vornehmen. Man hält es für wahrscheinlich, daß der Innenminister, der Wirtschasts- minister, der Arbeitsminister und der Ernährungsminister'nicht auf ihren Poste« bleiben werden, sondern daß diese Restarts mit neue» Persönlichkeiten besetzt werden. Jedenfalls wird das neue Kabinett, auch wenn bereits im Lause des heutigen Tages die Ernennung eines neuen Reichskanzlers erfolgen sollte, schwerlich vor Anfang nächster Woche fertig sein.
k an zier von Papen, die Reichsminister Freiherr von Eayl und Dr. Eürtner.
Reue Roke an Washington?
trauen des Präsidenten besäßen, weil sie sich durch ihr starkes Verantwortungsgefühl vor den parteipolitisch, allzu-parteipolitischen Einflüssen zu schützen wüßten. Wo aber sind in der Praxis diese Männer von Format, diese wahrhaft berufenen Vermittler, die eine derartige Uebergangslösung verwirklichen könnten, und wo sind im politischen Leben die Parteien, die klug und mutig genug zur Gelbstbe- schränkung ihrer Ansprüche und Forderungen wären? Ein Blick rings in die Runde zwingt zur Resignation, und es bleibt nach dem Scheitern aller Verhandlungen nur noch die Hoffnung übrig, daß der Entscheid, den der Reichspräsident nun zu fällen hat, wenigstens den W e g zu neuen Möglichkeiten o f s e n h ä l t.
Um diese Möglichkeiten zu erkennen, ist cs notwendig, mit ein paar Strichen das Geschehen der letzten Wochen zu skizzieren: Am Anfang der Verhandlungen standen die beiden Besprechungen, die Hindenburg mit dem Führer der nationalsozialistischen Partei hatte. Schon in der Montagskonferenz traten die Meinungsverschiedenheiten zu Tage, an denen später die ganze Verständigungsaktion scheiterte. „Ich verstehe", so ließ der Reichspräsident erklären, „unter einem Präsidialkabinett ein Kabinett, das nicht von einem Parteiführer, sondern von einem überparteilichen Manne geführt wird, und daß dieser Mann eine Person meines besonderen Vertrauens ist." Damit wäre Hitlers Anspruch aus den Kanzlerposten schon im ersten Stadium der Verhandlungen abgelehnt gewesen, denn es war vorauszusehen, daß die begriffliche Unterscheidung, die die Nationalsozialisten zwischen den „Parteien alter Art" und ihrer „Bewegung" machen, in der Wilhelmstraße nicht überzeugend wirken würde. Aber noch wollte Hindenburg den eben erst unter manchen Schwierigkeiten geknüpften Verhandlungsfaden nicht abreißen lasten. Er entfernte sich ein Stück, aber eben auch n u r ein Stück von den Gedanken, die er seit der Aera Brüning zunächst tastend und suchend, dann immer zielbewußter in die Wirklichkeit übertragen hatte: Er trug dem Führer der Nationalsozialisten die Bildung einer Mehrheitsregierung an, sicherte aber diesen Schritt auf das Gebiet des Parlamentarismus durch einige Vorbehalte, die wenigstens den wichtigsten Teil des präsidialen Einflusses bewahren sollten. Von diesem Zeitpunkt an wurden nun bereits taktische Erwägungen in die fachlichen Auseinandersetzungen eingeschaltet. Der Gedanke an die Schuldfrage, die bei einem negativen Ausgange der Besprechungen in den Vordergrund des Interesses treten mußte, tauchte auf, und er gewann an Einfluß, je mehr der Glaube an die Durchführbarkeit der Mehrheitsbildung schwand. Kein Wunder denn, daß Hitlers Absage, die schließlich diesen zweiten Akt des großen Spiels beendete, zum Ausgangspunkt scharfer kritischer Auseinandersetzungen wurde, an denen alle Lager eifrig beteiligt waren und sind. Umso weniger verwunderlich, als die letzte Etappe der Verhandlungen im Grunde nur noch Rückzugsgefechte brachten, in denen das bereits im ersten Teil erledigte Thema „Präsidialregierung und Hitlers Forderung nach der Kanzlerschaft" noch einmal zum Kampfobjekt gemacht wurde. Was auch immer an kritischen Einwänden vorgebracht wurde — mag es sich nun um den von den Nationalsozialisten erhobene« Vorwurf, daß der Auftrag zur Mehrheitsbildung durch die präsidialen Vorbehalte zu einem „in sich undurchführbaren Auftrage" geworden sei, oder mag es sich um di« im gegnerischen Lager gellend gemachten Zweifel an Hitlers gutem Willen handeln — aus jeden Fall standen die Mchrbeitsbirdnng auch Schwierigkeiten entgegen, für die alle Parteien
Neue Bezirks-Einteilung für die preußische» Amtsgerichte. Der Kommissar des Reiches für das preußische Justizministerium hat soeben eine neue Verordnung zur Bereinigung der Gerichtsbezirke erlassen. Dabei handelt es sich nicht etwa um neue Aufhebungen von Amtsgerichten oder um die Rückgängigmachung bisheriger Maßnahmen, sondern um eine Neueinteilung der bestehenden Amtsgerichisbezirke, ihre Zuständigkeit für bestimmte Gemeinden usm. Die alte Einteilung stammt aus dem Jahre 1879. Seitdem sind durch neue Bahnen und Siratzenbauten andere Verkehrswege zu den Amtsgerichtssitzen erschlossen worden, so daß viele Gemeinden heute bequemere Wege zu einem anderen Amtsgericht haben als zu dem, das bisher für sie zuständig war. Die Kommunalbehörden von 160 Gemeinden hatten daher Anttäge auf Aenderung der Bezirke gestellt. Diese Wünsche sind im einzelnen durchgeprüjt und durch die neue Verordnung erfüllt worden.
Keine Gefährdung des Lausanner Abkommens
London, 26. November.
Der diplomatische Korrespondent der „Morning- post" weist darauf hin, daß die vielfach herrschende Ansicht, wonach das Lausanner Abkommen durch eine Weigerung Amerikas, sich auf eine Suspendierung der Dezemberzahlung einzulassen, gefährdet ist, auf einer irrtümlichen Auffassung beruht. Nach dem Gentlemen-agreement wurde festgesetzt, daß das Lausanner Abkommen solange nicht ratifiziert werden würde, bis eine befriedigende Regelung mit Amerika erreicht worden sei. Die Frage der Zahlung oder Nichtzahlung am 15. Dezember präjudiziere in keiner Weise die schließliche Regelung. Sie sei tatsächlich weiter nichts als eine Sache des Verfahrens.
Papen oder Schleicher?
Die Rückkehr z»m Präfidialkabinett / Auch Kaas gescheitert / Heute.noch keine Entscheidung Hindenburgs
W. P. Nach einer Woche, die mit Verhandlungen ausgefüllt war, in der Brief mit Brief beantwortet und Erklärung gegen Erklärung gestellt wurde, ist die Entwicklung nun wieder da angelangt, von wo sie ausgegangen war. Denn welchen Sinn hatte im Grunde der Rücktritt des Kabinetts Papen gehabt? Es sollte mit der Kabinettsneubildung versucht werden, die präsidiale und autoritäre Regierungsform durch die Wiedereinschaltung der Parteien fester im Volke zu verankern, lieber die Notwendigkeit dieses Versuches brauchen nicht viele Worte gemacht zu werden; die fünf letzten Monate hauen deutlich genug bewiesen, daß auch eine Regierung, die ihren Auftrag und ihre Wirkungskraft aus der Autorität des Reichspräsidenten herleitete, nur dann wahrhaft fruchtbare Arbeit zu leisten vermag, wenn sie Fühlung mit dem Volke hat. Sie hatten darüber hinaus auch die Gefahren erkennen lassen, die sich aus diesem Isoliertem ergeben konnten: Gefahren, die dort am bedenklichsten wurden, wo sie die Stellung des Reichspräsidenten, der immer mehr in die Nahkämpfe des politischen Lebens hineingeriet, berührten.
Hindenburgs Beratungen (Von unserer Berliner Schriftleitung).
Für heute nachmittag hat Ministerpräsident Her- riot eine Reihe von Sachverständigen einberufen, um z» der amerikanischen Note Stellung zu nehmen.
Die allgemeine Ansicht geht dahin, daß die französische und die englische Regierung eine neue Note nach Washington senden werden, um eine Art Borverhandlnng einzuleiten, die die Möglichkeit bieten könnte, eine fittine Zahlung zu leisten bis zu dem Augenblick, in dem der neue Präsident Roosevelt die in privaten Steuerungen in Aussicht gestellte gesonderte Berhandlnng mit jede« Schuldnerstaat eingeleitet oder dnrchgesührt habe.
th. Berlin, 26. November.
Der heutige Sonnabend wird nach zehntägiger Regierungskrise aller Voraussicht nach die Entscheidung über die Neubildung der Reichsregierung bringen. Diese Entscheidung liegt nach dem negativen Verlauf der Verhandlungen mit dem Führer der NSDAP, und der vom Prälaten Kaas gestern dnrch- geführten Sondierungen nunmehr ausschließlich in den Händen des Reichspräsidenten von Hindenburg.
Die gestrigen Verhandlungen des Prälaten Kaas halben erwartungsgemäß zu keinem Ergebnis geführt. In seiner Besprechung mit Hindenburg teilte der Zentrumsführer mit, daß et an die Führer der Parteien in erster Linie die Frage gerichtet habe, ob sie ebenso rote die Zentrumspartei bereit seien, sich an Beratungen übet ein sachliches Not- und Arbeitsprogramm für eine Mehrheitsregierung zu beteiligen. „Diese Frage ist", so heißt es in der amtlichen Mitteilung, „von den Vorsitzenden der Bayerischen Volks Partei unti> der Deutschen Volkspartei bejahend beantwortet worden. Der Vorsitzende der Deutschnationalen V o I k s p a r t e i hatte die Beteiligung an solchen Beratungen als im Widerspruch mit der Eesarnthaltung seiner Partei stehend nicht zugesagt. Der Vorsitzende der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei erklärte, an sich entspreche die Feststellung der sachlichen Grundlage für eine etwaige Mehrheitsregierung durchaus seinen Auffassungen. Auf Grund der Erfahrungen der vergangenen Tage und der Ueberzeugung, daß auch einem positiven Ergebnis dieser sachlichen Beratungen seitens einflußreicher Stellen keine Folge gegeben werde, halte er eine Beteiligung seinerseits nicht mehr Mr vertretbar. Auf Grund dieser Feststellungen bat Prälat Kaas den Herrn Reichspräsidenten, von einer weiteren Fühlungnahme mit den Parteien abstehen zu dürfen. Der Herr Reichspräsident dankte dem Prälaten Kaas für seine Bemühungen"
Der Reichspräsident hat davon abgesehen, dem Prälaten Kaas ober einer anderen Persönlichkeit noch einen neuen Auftrag zu erteilen, sondern er wird im Laufe des heutigen Tages mit seinen engsten Beratern, also dem Staatssekretär Meißner, dem Reichskanzler und dem Reichswehrminister die Frage Der Neuregelung eines Reichskanzlers und eines Präsidialkabinetts eingehend prüfen, und er wird voraussichtlich bereits heute die Ernennung eines neuen Kanzlers vollziehen.
Da der Reichspräsident auf dem Standpunkte steht, den er auch in dem Briefwechsel mit Hitler zum Ausdruck brachte, daß anstelle des bisherigen Präst- dialkabinetts Papen nur dann etwas anderes gesetzt werden solle, wenn die neue Lösung gewisse Vorzüge vor der bisherigen Regierung aufweise, fo wird in unterrichteten Kreisen angenommen, daß der Reichspräsident, nachdem eine anderweitige bessere Lösung nicht gesunden werden konnte, zunächst wieder den Kanzler von Papen berufen wird. Es wird dann lediglich von der Entscheidung des Herrn von Papen abhängig sein, ob er die Führung der Reichsregierung wieder übernimmt, oder ob er darauf verzichtet.
Bekanntlich sind st a r k e W i d e r st ä n d e in politischen und wirtschaftlichen Kreisen gegen die Weiterführung des Reichskanzler- amtes durch Herrn von Papen vorhanden, und es hat eine vielseitige Einflußnahme auf den Kanzler in dem Sinne eingesetzt, daß er von seinem Amte endgültig zurücktreten möge. Man glaubt, daß die Ernennung eines anderen Kanzlers im Reichstag eine breitere Basis (wenn auch keine Mehrheit) für die moralische Unterstützung eines neuen Präsidialkabinetts geben würde. Falls der Reichskanzler von Papen trotz dieser Wünsche und _ Beeinflussungen einen neuen Auftrag des Reichspräsidenten von Hindenburg annimmt, wird er sich wahrscheinlich zunächst Bedenkzeit ausbitten, denn angesichts der außerordentlichen Schwierigkeiten, die mit der Weiterführung seines Amtes verbunden sind, ist der Entschluß zur Uebernahme der Reichskanzlerschaft im neuen Kabinett für ihn selbstverständlich nicht leicht.
Unter diesen Umstände« sind auch eine ganze Reihe anderer Namen für die eventuelle Neubesetzung des Kanzlerpostens genannt worden, darunter vor allem Dr. Gördeler, Dr. G e ß l e r, Staatssekretär Meißner, Reichswehrminister von Schleicher und neuerdings der frühere Botschafter Dr. S o l f sowie der Reichsautzenminister von Neurath. Besonders dieser letzteren Möglichkeit wird eine gewisse Bedeutung zugeschrieben, da Neurath von jeher als der besondere Vertrauensmann des Reichspräsidenten galt, und da er morgen aus Genf wieder in Berlin etntrifft.
An den bestunterrichteten Stellen in Berkin hat sich jedoch inzwischen die Slusicht durchgesetzt, daß alle diese
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Berlin, 26. November.
Die Dentsch-Oesterreichische Arbeitsgemeinschaft veranstaltete Freitag zu Ehren des aus seinem Amte scheidenden österreichischen Gesandten Dr. Frank im Festsaal der Deutschen Gesellschaft ein Abendessen. Die große Zahl der Teilnehmer bewies noch einmal, welch außerordentlicher Beliebtheit der langjährige Vertreter des Bruderstaates als Staatsmann wie als Mensch in unserer Hauptstadt sich erfreut.
Nachdem Präsident Dr. Sa eng er die Gäste begrüßt hatte, sprach der Präsident der Arbeitsgemeinschaft, Reichsminister a. D. Dr. Geßler, über das deutsche Schicksal und über den Trost, der bei allem Leid in der Hoffnung gelegen habe,
das gesamte deutsche Volk staatlich geeinigt zu sehen
über den wohlersonnenen Plan der Gegner, überall an den Grenzen des Reiches Mißtrauen zu säen und Gegensätze hervorzurufen, und über die Notwendigkeit, das große Ziel unbeirrt int Ange zu behalten. Dr. Frank sei uns immer nicht nur der offizielle Vertreter seines Staates, sondern zugleich der Volksgenosse und der Vorkämpfer des großen Gedankens des deutschen Zusammenschlusses gewesen. ■
In seiner Antwort betonte Dr. Frank, daß er den Gedanke» des Zusammenschlusses schon vor seiner Amtstätigkeit als Gesandter vertreten habe und ihn' allezeit weiter vertreten werde. Er wies darauf hin, daß der Anschluß wohl nicht nur im Interesse Oesterreichs, sondern auch des Reiches und des deutschen Eesamtvolkes liege.
Es gelte nun, de» Anschluß innerlich zu erkämpfen, nm ihn später äußerlich zu verwirklichen.
Beide Reden wurden mit großem Beifall ausgenommen. Unter de» Anwesenden bejanden sich R e i ch s -