22. Jahrgang
Donnerstag, den 10. November 1932
-Hummer
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Llntermauerung des Reichskabinetts?
Die Besprechungen mit den Parteiführern / Auch Hitler wird eingeladen / Blutige Zusammenstöße in Genf
Fühlungnahme mit den Ländern
Von unsererBerliner Schriftlettung.
nnb Bayer: sche Volkspartei für diese Unterredung in Betracht kommen. Voraussichtlich wird -ber der Kreis auch noch weiter gezogen, und man wird vermutlich auch mit der Opposition der Linken und mit den kleineren Gruppen verhandeln.
Das Kabinett ist aus Grund der gestrigen Aussprache $u der festen Ueberzeugung gelangt, daß es in seinem Amte bleiben mutz, bis es eoentnell gelungen sein könnte, eine neue Regierung mit einem neuen sachlichen Programm fix und fertig aufzustellrn, die sofort die Amtsgeschäfte übernehmen könnte.
Vorher zurückzutreten, würde nach Auffassung matzgebender Kreise einen krisenhaften Zustand bedeuten, den das Kabinett auf keinen Fall verantworten kann. Infolgedessen ist, entgegen zahlreichen Gerüchten, von einem Rücktritt der Regierung Papen nicht die Rede. Das bezieht sich auch auf einzelne Mitglieder der Regierung, vor allem auf den Kanzler, wahrscheinlich aber auch auf den Reichsernährungs- minister Braun, dessen Rücktritt man auf Grund der Schwierigkeiten der Kontingentierungsfrage eigentlich mit Bestimmtheit erwartet hatte. Es scheint, datz man über diese Meinungsverschiedenheiten im Kabinett hinweg gekommen ist.
Konferenz
der Ministerpräsidenten
Die Regierung wird außerdem Gelegenheit haben, dieser Tage mit den Länderregierungen in engste Fühlung zu treten. Heute findet bekanntlich die Sitzung des Reichsratsplcnums statt, von der man ursprünglich eine politische Aussprache und zwar über das Preuhenproblem erwartete. Diese Aussprache wird jedoch in anderem Zusammenhang geführt werden. Die M i n i st e r p r ä s i d e n t e n der Länder find gebeten worden, aus Anlatz der Zusammenkunft des Reichsrates nach Berlin zu kommen, und im Anschluß an die wahrscheinlich zweitägigen Reichsratsoerhandlungen wird vorausfichtlich am morgigen Freitag beim Reichskanzler eine Konferenz der Ministerpräsidenten der Länder stattfinden, in der daun alle eigentliche» politischen Fragen, vor allem auch der preuhischen Politik, erörtert werden sollen.
Das Reichskabinett wird im übrigen erst in der nächsten Woche wieder zufammentreten. Inzwischen werden die verschiedenen schwebenden Probleme, vor allem die Kontingentierungsfrage, in den zuständigen Restarts für die Beschlutzfastung vorbereitet werden. In der gestrigen Sitzung ist unter anderem noch be- schlosten worden, den Freiwilligen Arbeitsdienst auch über den Winter hindurch sortzu- setzeu.
th. Berlin, 10. November.
Auf Grund der Besprechung der politischen Lage in der gestrigen Sitzung des Kabinetts, ist nun damit zu rechnen, daß schon in den nächsten Tage» die Unterredungen mit den Parteiführern in Gang kommen werden, wobei es fich vor allem um die Frage einer Zusammenarbeit der Parteien mit der Reichsregierung handelt. Der Reichskanzler wird heute dem Reichspräsidenten v. Hindenburg einen Vortrag über die politische Lage halten, und er wird ihm bestimmte Vorschläge über die in Aussicht genommenen Verhandlungen unterbreiten.
Man rechnet damit, daß der Reichskanzler vom Reichspräsidenten den Auftrag erhält, die Fühlungnahme mit den Parteiführern aufzunehmen, um nach der parlamentarischen wie nach der außerparlamentarischen Seite hin eine Möglichkeit der sogenannten „Unter maucrung" der Politik des Reichskabinetts zu prüfen. Es kommt dabei weniger auf die Herstellung einer zahlenmäßigen Mehrheit im Reichstag als vielmehr auf eine Verankerung der Reichspolitik in der Bevölkerung an, die durch die Zustimmung der großen Parteien zum Regierungsprogramm erreicht werden könnte. Dagegen lehnt das Kabinett cs ab, sich auf die eigentlichen parlamentarischen Rechenkunststücke cinzulassen.
Die Unterredungen mit den Parteiführern werden voraussichtlich schon in dieser Woche beginnen, aber hauptsächlich erst in der nächsten Woche durchgeführt werden.
Am Montag begibt sich der Kanzler allerdings nach Dresden ; im Laufe der Woche wird tr dann den süddeutschen Länderregierungen einen Besuch abstatten. Man wird die oben erwähnten Besprechungen voraussichtlich auch nicht auf eine einmalige Zusammenkunft beschränken, sondern inan wird die Aussprache wiederholen, wenn sie sich als zweckmäßig erweist. Schon daraus geht hervor, daß die Regierung bcn Plan einer „Nationalen Konzentration" sehr ernst nimmt, und datz sie ein positives Ergebnis erreichen möchte. Deshalb wird auch
großer Wert darauf gelegt, daß zu den Besprechungen die wirklich führenden Persönlichkeiten der Parteien erscheinen. Deshalb wird auch Adolf Hitler wieder eine Einladung zu einer derartigen Unterredung erhalte».
Die nationalsozialistische Presse hat nun zwar in den letzten Tagen wieder einmal angedeutet, datz Hitler nicht gesonnen sei, persönlich derartige Verhandlungen zu führen. Aber es wird sich erst aus Grund der Einladung zeigen müsten, ob er diese ablehnende Haltung beibehäU oder ob er einer solchen Einladung doch wieder Folge leistet. Außer den Nationalsozialisten werden vor allem Zentrum, Deutschnationale
Elf Todesopfer in Genf
Schwere Straßenkrawalle /
Das Militär schießt mit Maschinengewehren
Genf, 10. November.
Ms die Union Rationale, eine vor kurzem gegründete bürgerliche Partei, in dem Gemeindesaal von Plainpalais eine Versammlung abhielt, kam es auf der Straße zu schweren Demonstrationen. Eine Kompagnie der Jnfanterie-Rekruten-Schüler mutzte ein- areisen Als die Soldaten von der Menge angegriffen wurden, schaffen sie schließlich mit Maschinengewehre». Die Zusammenstöße habe» insgesamt 11 Tote »»» etwa 40 Verletzte gefordert. Erst um 1 Uhr früh wurden die Gendarmerie- und Militärabteilungen von der Stratze zurückgezogen.
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lieber die sOveren Ziwischensülle in Genf ist im einzelnen folgendes zu berichten: Die Union Rationale veranstaltete am Mittwoch abend in dem Gemeinoesaal von Plainpalais eine Versammlung, um öffentliche Beschwerde zu führen gegen die Nationalrate Nicol und Ticker. Unterdeffen sprachen aus der Stratze die Nationalräte Nicol und Trorchet M einer großen Menge.
Gegen 9 Uhr wurde« von der Menge die Absperrungen durchbrochen, sodaß die Polizei entschreiten mutzte Die Demonstration-artete zu einem reinen Aufstand an* Als die Kompagnie der Infanterie- Rekruten-Schule auf Ersuchen der Polizei ein» traf wurden die Soldaten angegriffen. Zahlreiche Rekruten wurden in die Menge hineingerlsien und geschlagen, die Gewehre würbe» ihae» «rtrissen und aus
dem Boden zerschlagen. Die Soldaten zagen sich nach dem Boulevard de Pont d'Arve zurück und
schoßen mit Maschinengewehren,
als fie fich umzingelt sahen. Die Erregung steigerte sich immer mehr. Um 23 Uhr drängte sich die Menge noch immer in allen Straßen der Umgebung des Ee- meindesaales. Gendarmerie und Militär hielten die Menge in Schach. Ferner standen an verschiedenen Straßenecken Lastwagen mit _ Maschinengewehren, jederzeit zum Eingreifen bereit. Erst nach Mitternacht konnten Militär und Gendarmerie abmarschieren. Im Laufe der Nacht trat der Genfer Staatsrat $u einer außerordentlichen Sitzung zusammen.
Das Lordrnahorbankett in London
Baldwin zur Abrüstungsfragc.
London, 10. November.
In der Guildhall fand Mittwoch abend mit dem üblichen historischen Zeremoniell das Jahresbankett anläßlich der Amtsübernahme des neuen Lordmayors von London statt. Daran nahmen die Mitglieder des britischen Kabinetts mit Ausnahme des Premierministers, die Missionschefs der auswärtigen Regierungen, darunter der neue deutsche Botschafter von Hoesch, iutb die Führer des politischen, wirtjchajt- Men und kulturellen Leben Englands teil.
Der Lordmayor betonte in seinem Trinkspruch, daß von der Zusammenarbeit aller englisch sprechenden Nationen der Weltfrieden in großem Maße abhänge. Die Hauptrede des Abends hielt in Vertretung des Premierministers Baldwin. Er sagte, Lausanne habe ein großes Hindernis für die Besserung der politischen und wirtschaftlichen Beziehungen der Staaten in Europa beseitigt. Es sei wesentlich für die Welt, daß die Ratifizierung dieser Regelung jetzt erfolge. Zum Abrüstungsproblem sagte Baldwin, eine große Schwierigkeit sei zweifellos die Vereinigung der verschiedenen vorgeschlagenen Pläne in einem einheitlichen und erfolgreichen Plane gewesen. Der Hooverplan sei dafür ein Beispiel. In vielfacher Hinsicht seien Hoovers Vorschläge für England vollkommen und buchstäblich annehmbar. Außerdem hätte England jetzt Gelegenheit, die verschiedenen Anregungen Frankreichs zu prüfen, und vielleicht werde England einige eigene Anregungen vorzubringen haben.
Dentsch-franzöfisches Wirtschaftskomitee in Berlin
Berlin, 9. November.
Unter dem Vorsitz des Reichsministers a. D. Dr. Hermes und des Unterstaatssekretärs im französischen Ministerratsprästdium und für Volkswirtschaft
Raymond P a t e n ö 11 e, werden am Freitag in Ber« litt die Beratungen der vierten Unterkornmiffion des deutsch-französischen Wirtschaftskomitees nach einer Pause von mehreren Monaten wieder ausgenommen werden. Sie sollen zwei bis drei Tage dauern.
Während der Verhandlungspause waren die deutschen und französischen Mitglieder der Unterkornmiffion damit beschäftigt, ein Programm auszuarbeiten, das die gemeinsame Errichtung von öffentlichen Nutzbauten durch deutsche und französische Firmen außerhalb Deutschlands und Frankreichs Vorsicht. Die Mitwirkung maßgebender deutscher und sranzösischer Firme« ist gesichert.
Die in den letzten Monaten ausgearbeiteten Pläne sollen bei den Berliner Beratungen miteinander in Einklang gebracht werben; insbesondere wird man sich aber mit der Finanzierung des Projektes zu beschäftigen haben.
Der ungarische Ministerpräsident in Rom. Der ungarische Ministerpräsident G ö rn b ö s ist Mittwoch abend in Rom eingeiroffen. Am Bahnhof wurde et von Mussolini, zahlreichen Ministem, führenden Persönlichkeiten und einer großen Menschenmenge empfangen. Die Begrüßung zwischen Mussolini und Eöm- bös war überaus herzlich. >
Galgenfrist für Dollfuß
Von unferm Wiener.Korrespondenten.
a. K Wien, 9. November.
Nachdem cs dem österreichischen Bundeskanzler Dr Dollfuß mit einer Mehrheit von wenigen Stimmen gelungen ist, die Auflösung des Hauses und parlamentarische Neuwahlen, die nach den sommerlichen Be- schlüffen des Nationalrates eigentlich eine Ehrenpflicht gewesen wären, wiederum bis zum Frühjahr hinaus
zuschieben und das Parlament vis au; weiteres zu vertagen, zeichnet sich die innerste litische Lage in Oestereich durch eine gewisse Stagnation aus, in deren Schatten Dr. Dollfuß so etwas wie ein Regierungssystem des Jonglierens auszubauen trachtet. Im Grunde genommen scheut jede der Parteien, gleichgültig, ob sie sich in der Regierung oder in der Opposition befindet, die Verantwortung, die mit einem Sturze des Kabinetts verbunden wäre, so lange die von Dcllsutz in Angriff genommene Anleihepolitik nicht in positivem oder negativem Sinne entschieden ist. Es sind zwar nur 270 Millionen Schilling, ans die Oesterreich nach dem gegenwärtigen Stand der Dinge rechnet, und von diesen 270 Millionen dürste so gut Wie gar nichts übrig bleiben, Wenn man die 190 Millionen Schilling der kurzfristigen Kredite der Bank von England und der B. I. Z. in Abzug bringt und die seit dem Sommer nicht mehr transferierten Beträge für den Dienst Wenigstens der Völ- kerbundanleiche und der Internationalen Bundesanleihe v. I. 1930 an die ausländischen Gläubiger in Devisen überweist. Trctzdem aber würde es keine politische Gruppe im entscheidenden Augenblick wagen, diese Anleiheaussichten zu zerstören. Die Regierung, die von allem Ansang an die Lausanner Anleihe als eine LebensnolWenvigkeit für Oesterreich und als eine nationale Tat bezeichnet hatte, trifft für diese tendenziöse Unterrichtung der Oeffentlichkeit die alleinige Schuld, und da die Existenz Oesterreichs schließlich ja nicht erst seit Lausanne auf dem unheilvollen Circulus vitiosus des Geldpumpens zur Bezahlung der Zinsen und der Amortisationsbeträge für ältere Schulden aufgebaut ist, so kennte es auch der Regierung Tollsuß nicht weiter schwer fallen, die vorhandenen Ansätze einer auf die Notwendigkeit der nationalen Selbsthilfe gerichteten Erkennmis neuerlich totzuschlagen.
So verstärkt sich also der Eindruck, daß trotz der außerordentlichen Verschärfung der innerpolitischen Gegensätze und trotz der offenen Feindschast der Industrie- und Handelskreise gegen die derzeitige Regierung wegen ihres vorwiegend agrarischen Kurses, dem Kabinett Dollfuß bis zum Ende des Jahres eine Galgensrist gegeben ist. Die feit der Ausschiffung Schobers aus der Regierung Buresch in Opposition gegen die zweifellos stark auf die Pariser Wünsche Rücksicht nehmende Regierungspolitik stehenden neun Großdeutschen Würden $War als Vertreter der Staatsbeamten» intereffen und der Wirtschaftlichen Interessen eines Teiles der Kaufmannschaft nicht ungern wieder in die Regierung gehen, doch ihrer Meinung nach zunächst unter allen Umständen ein Wechsel des Regierungschefs ftattfinden, do Dr. Dollfuß wegen seiner Unter- schrist unter das Lausanner Protokoll für sie untragbar gewovdeu ist. Andererseits aber verspüren jene
Persönlichkeiten aus dein christlichsyziale» .Lager, die in den letzten Wochen im Vordergründe der Erörterungen standen, vor der endgültigen Erledigung der Anleihesragc wenig Lust, sich mit einer Verantwortung zu belasten, die Herr Dollfuß als ein unangenehmes Erbe hinterlassen würde. So hofft man denn allseits, es möge nun endlich bis zur Jahreswende dies unerfreuliche Kapitel bei österreichischen Politik ein für allemal abgeschlossen werden können, damit ber Weg zu einer stabileren Regierungsmehrheit unb zu einer fruchtbareren gesetzgeberischen Arbeit freigc- macht werde.
Freilich muß man sich darüber klar fein, baß bie Entwicklung bis bahin berartig ernste Schwierigkeiten zeitigen kann, baß es fraglich bleibt, ob bie Hoffnungen auf eine Befestigung der innerpolitischen Lage für bie nächsten Monate sich erfüllen werden. Die Regierung hat zwar durch die Erklärung Frankreichs und Englands, daß der gefährliche Artikel 9 des Lausanner Anleihevertrages lediglich für die finanziellen Bestimmungen dieses und nicht des Genfer Protokolls von 1922 Geltung habe, und daß der Völkerbundsrat in Zukunft wie bisher hinsichtlich der Auslegung des Genfer Protokolls der Einstimmigkeit bedürfe, einen unzweifelhaften diplomatischen Erfolg errungen, der vor allem int Deutschen Reiche mit Genugtuung verbucht ju werden verdient. Aber dieser Ersolg kann nicht darüber hinwegtauschen, daß eine Reche materieller Schwierigkeiten und unter diesen vor allem die Frage der Credit-Anstalt im Rahmen der Anleihepolittk aus Lösung drängen. Wie erst nachträglich bekannt wurde, hat sich nämlich die Regierung als Voraussetzung für die Anlecheaewährung zu einem befriedigenden Arrangement mit den Aus- lawosgläubigern der Credit-Anstalt verpflichten müssen, und diese Verpflichtung schwächt naturgemäß bie Verhandlungsposition der österreichischen Unterhändler sehr erheblich. Die ungeheure Gefahr, die in diesem Augenblick stärker denn je besteht, ist der Ausverkauf uns die Ueberfrcntdung der österreichischen Industrie auf dem Wege einer allzu weitgehenden Einflußnahme der Auslanosgläubiger aus die Credit- Anstalt, die kapilalsmäßig 60 Prozent und zahlenmäßig etwa 70 Prozent aller österreichischen Jndustrie- §esellschaften umfaßt. Hier in der Ciedit-Anstalts- frage in der jetzt die Entscheidung fallen soll, aber auch in * der Frage der ständig mit einem Defizit behafteten Bundesbahnen, der Donau- Dampfschiffahrts-Gesellschaft uns der österreichischen Monopolverwaltungen besteht eben die Möglichkeit, auf kaltem Wege die „Verausländetung" Teuffchösterreichs und die Ausrichtung sranzösischer Machtinteresscn auf finanziellem und wirtschaftlichem Gebiete zu vollenden.
Gegenüber diesen Gefahren, die wegen der Anonymität der Einflußnahme und der hinter den Kulissen geführten Politik der wirtschaftlichen Erpressungen, nur schwer übersehbar sind, wiegen die übrigen Sorgen mehr ideeller Natur verhältnismäßig gering. Spricht man heute im Kreise der hundertprozentigen Anschlußfrcunde von einem frankophilen Kurs oer jetzigen öfterreichffchen Regierung, so sine, wir überzeugt, daß dieses Liebeswerbcn um Varis längstens mit dem Flüssigwerden der Anleihe ihr