22. Jahrgang
Mittwoch, den 9. November 1932
Nummer 264*
Kasseler Neueste Nachrichten
Kasseler Abendzeitung Kasseler Tageblatt Hessische Abendzeitung
6rf*etituit«6weHe: wickenU. fet68mol »achmtttasS. »bonnementSoretS: fftt 6en auf Rückzahlung 6e8 BezugSpretieS. yür da» Erschein«» von Anzeigen tu be- Anzetgeuvretse: GeschSslS. und Kamtltenanzetgen dtc M 11 A. Kleine
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Großer Wahlsieg Roosevelts
Das Ende des republikanischen Regimes / Garner Vizepräsident / Das innerpolitische Echo der Kanzlerrede
Rach Roosevelts Sieg
Neuer Mann und «euer Kurs in AGA.
Das Ergebnis: 453zu78 Stimmen I
(eigener Drahtbericht.)
Kommt der Kanzlerwechsel?
(Von unserer Berliner Schriftleitung).
th Berlin, 9. November.
Bei der Beurteilung des Wahlergebnisses ist aus den Kreisen der Reichsregierung sehr rasch und mit großer Bestimmtheit die Meinung vertreten woroen, daß das Kabinett bereit sei, jede politische Gruppe, die den guten Willen zur Mitarbeit hat. mit offenen Armen aufzunehmen, wobei Personenfragen keine Rolle spielen dürften.
Diese beiden Gesichtspunkte, die nicht nur als offiziöse Meinung der Wilhclmstraße ausgegeben werden, sondern vom Reichskanzler persönlich auch in einer Unterredung mit dem Leiter eines Berliner Blattes, wie auch am Dienstag zu Beginn seiner Rede vor der ausländischen Presse ausdrücklich hervorgehoben worden sind, haben in der Oeffentlichkeit zu mancherlei Vermutungen geführt.
Besonders will man aus den der Regierung oppositionell gegenüberstehenden Kreisen daraus den Schluß ziehen, daß man alsbald mit einem Wechsel im Kanzleramt zu rechnen habe.
So wirft z. B. der „Demokratische Zeitungsdienst“ die Frage auf, obderRcichskanzlerzumRück- tritt bereit sei. Es wird dabei darauf hingewiesen, daß die Hauptwiderstände der Nationalsozialisten, des Zentrums und der Bayrischen Volkspartei sich nicht fo sehr gegen das Präsidialkabinett an sich, als vor allem gegen die Person des Reichskanzlers von Papen richten. Weiterhin wird aus den Aeutzerungen des Kanzlers der Schluß gezogen, daß Herr von Papen zum Rücktritt bereit sei, falls die politische Entwicklung dies notwendig machen sollte. Es wird weiterhin beachtet, daß das Reichskabinett ein glattes Mißtrauensvotum erhalten würde, falls es in seiner jetzigen Zusammensetzung vor den Reichstag treten sollte.
Gegenüber dieser Darstellung ist zu bemerken, daß der Reichspräsident und die Reichsregierung sich der Schwierigkeiten, die im neuen Reichstag entstehen können, natürlich vollkommen bewußt sind. Gerade deshalb sollen aber in der nächsten Woche Besprechungen mit führenden Parlamentariern stattfinden, um festzustellen, unter welchen Voraussetzungen eine sogenannte „parlamentarische Untermauerung“ der Reichsregierung möglich sei. Wenn sich dabei ergibt, daß eine Mehrheit der großen Parteien zur Zusammenarbeit mit dem jetzigen Präsidialkabinett und insbesondere zur Durchführung der geplanten Verfassungsreform bereit ist, so sollen nach dem Wort des Kanzlers „Personenfragen keine Rolle spielen“. Das bedeutet aber nicht ohne weiteres den Rücktritt des Reichskanzlers. Vielmehr ist anzunehmen, daß der Reichspräsident den Parteien die Frage vorlegen wird, welches sachliche Programm sie vertreten. Wenn sich dabei eine Uebereinfttmmung mit dem gegenwärtigen Programm der Reichsregierung ergibt, so würde wahrscheinlich auch keine Notwendigkeit zu einem Personenwechsel an der Spitze des Kabinetts vorliegen. Falls die Parteien kein anderes sachliches Programm vertreten, wird der Reichs
präsident voraussichtlich dem jetzigen Programm den Vorzug geben. In diesem Falle würde das Kabinett Papen wahrscheinlich unangetastet bleiben und würde den Kampf mit dem neuen Parlament aufnehmen.
Wenn man schon jetzt als sicher annehmen will, daß eine Mehrheit für ein Mißtrauensvotum oder für die Aufhebung der Notverordnungen vorhanden ist, so müßte man mit der baldigen Wiederauflösung des Reichstages rechnen, es sei denn, daß sich ein Ausweg in Gestalt einer langfristigen Vertagung des Reichstages findet.
Nur für den Fall, daß eine weitgehende sachliche Verständigung mit einer starken Mehrheit der großen Parteien im Sinne einer „Nationalen Konzentration" möglich ist, käme auch ein Wechsel auf dem Kanzlerposten in Frage. Vorläufig ist das aber, angesichts des festen Vertrauensverhältnisses zwischen Hindenburg und Papen wenig wahrscheinlich.
Dabei würde eine RollZspielen, ob und in welcher Weise das Zentrum und die Nationalsozialisten sich in der nächsten Woche im Preußischen Landtag auf die Wahl eines neuen Ministerpräsidenten einigen. Jedenfalls würde es irreführend sein, wenn man aus der Bereitschaft der Regierung zurZusammenarbeit mit politischen Parteien und ans der Feststellung, daß Personenfragen keine Rolle spielen, schon jetzt zu weitgehende Schlüsse ziehen wollte.
Sprengkapseln
am Hochspannungsmast
Berlin, 9. November.
Ein bisher im einzelnen noch ungeklärter Anschlag auf die Elektrizitätszufuhr Berlins ist in der vergangenen Nacht von unbekannten Tätern verübt worden.
Kurz nach 11 Uhr nachts kam, wie die „B. Z.“ meldet, auf dem Bahnhof Karlshorst ein junger Mann in das Dienstzimmer und meldete, man verfuche, auf der Eisenbahnstrecke bei Karlshorst die Schienen der Eisenbahn aufzureißen. Kriminalpolizei und lieber« wachungsbeamte wurden sofort benachrichtigt. Die Untersuchung der Strecke ergab aber, daß der Bahnkörper vollkommen intakt war. Dagegen entdeckte man an einem Maste der Hochspannungsleitung der lieber« landzentrale, der sich unmittelbar am Bahndamm befand, 46 angebundene Sprengkapseln zu denen einige Zündschnüre gelegt waren.
Die erste Vermutung, daß es sich um einen groben Unfug handele, mutzte bald fallen gelassen werden, denn die Menge des dort verwendeten Sprengstoffes läßt vielmehr daraus schließen, daß ein Attentat geplant war. Falls die Sprengung gelungen toäre, hätte der umfallende Trägermast die Gleise der Eisen- babn gestört und die Leitungsdrähte hätten reißen müssen, sodaß die Stromzufuhr unterbunden worden toäre.
Neuyork, 9. November.
Der demokratische Präfideutschaftskandidat Roosevelt ist mit überwältigender Mehrheit zum Prä- fidenten der Vereinigten Staaten gewählt worden. Bo« den insgesamt 531 Wahlmännerstimmen erhielt Roosevelt 453, Hoover 78.
Zum Vizepräsidenten der Vereinigten Startat ist John Garner gewählt worden.
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Präsident Hoover hat dem neuen Präsidenten folgendes Telegramm gesandt: „Ich beglückwünsche Sie zu der Gelegenheit, die Ihnen geboten wird, dem Lande dienen zu können."
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Die republikanische „Herald Tribüne“ beglückwünscht Rcosevelt und bezeichnet das Wahlergebnis als springflutartige Aeutzerung des Volkswillens, der einen Systemwechsel verlangte. Das Ergebnis sei eine der letzten Auswirkungen des Kriegest „Times“ nennt den demokratischen Sieg ein eindrucksvolles Mißtrauensvotum gegen die republikanische Partei und die Hoover-Regierung.
Geheimnisvoller Zwischenfall
San Francisro, 9. November.
Der Sonderzug, der Präsident Hoover nach Palo Alto brachte, mußte infolge eines geheimnisvollen Zwischenfalls bet Winnemucca (Nevada) anhalten, da ein Brückenwächter die Signale auf Halt gestellt hatte. Als man ihn fragte, aus welchem Grunde er dies getan habe, entblößte er feinen Oberkörper, der mehrere Messerstiche aufwies. Als man die llm»u£ung ab« suchte, fand man ein D y n a tn i t p a {e' t bei ber Brücke und ein zweites Paket tn einen . e5v. Nach 20 Minuten Aufenthalt, ’uftr der ZugL Da die Brücke selbst keinerlei Beschädigungen aüfwies, tappt man noch völlig int Dunkel.
Wahlkampfverlauf und Wahlergebnis haben erkennen lassen, in welchem Maße die Methoden, mit denen Hoover die U. S. A. durch die Weltkrise hindurchzuführen versucht hatte, abgewirtschaftet haben. Ter Sieg Roosevelts ist in erster Linie als ein allgemeiner Protest gegen Hoover aufzufassen. Man machte der Hooverschen Wirtschaftspolitik vor allem den Vorwurf, daß er die großen Konzerne und Trusts auf Kosten der „kleinen Leute“ begünstigt habe. Der Marsch der Kriegsveteranen auf Washington, der ängedrohte Hungermarsch der — in Amerika nicht unterstützten — Erwerbslosen, die Protestbewegung unter den Farmern, — all das richtete sich in seiner Konsequenz schließlich gegen die unpopulär gewordene Person Hoovers, den man den „Krisen- Präsidenten“ genannt hat. Die große Kredit- ausweitungsaktion, die unter Hoover durchgeführt wurde, die Schutzzölle auf Rohstoff-Magazinierungs- versuche, sogar das „Schulden-Feierjahr“ für Reparationen und interalliierte Schulden und alle übrigen Maßnahmen, die Hoover während feiner Amtszeit in die Wege leitete, waren nichts Ganzes und nichts Halbes, ohne jede wirkliche Wirksamkeit. Gewiß gelang es im Juli und August vermöge der großen Investierungen, die von Staats wegen in den Dienst einer Belebung der Konjunktur gestellt wurden, einen nicht unwesentlichen Ankurbelungsessekt zu erzielen, splii.: -jedoch b 11 hü i f t e die g.i»tze Rnkurbc- l u n g ö a 11 i o n, und stellenweise war sogar wieder ein Rückgang der Aktivität auf allen Gebieten zu ver-
Franklin D. Roosevelt.
Im Staate Neuyork wurde der demokratische Kandidat Lehmann gewählt. — Auch bei den Bürgermeisterwahlen in der Stadt Neuyork siegte der demokratische Kandidat O'Brien.
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„Times" meldet aus Ikeuyork: Die Ergebnisse her Wahlen zum Repräsentantenhaus, die gleichzeitig mit den Präsidentenwahlen stattfanden, zeigen, daß die Demokraten 220, die Republikaner 211 und die Landarbeiterpartei 1 Vertreter ins Repräsentantenhaus entsenden werden.
Im S e n a t, für den Teilwahlen abgehalten wurden, werden mindestens 45 Demokraten, 33 Republikaner, sowie 1 Landarbeitervertreter sein. 17 Sitze sind noch zweifelhaft.
Man beschäftigt sich bereits eingehend mit der Bildung des Kabinetts Roosevelt. Dieser wird einerseits auf die progressiven, andererseits ausdie konservativen Elemente in der Partei Rück sich nehmen müssen. Im allgemeinen meint man aber, daß Owen Young, Newton Baker, der bereits zur Zeit Wilsons Staatssekretär war, der Chicagoer Bankier Melvin Traylor und Senator Robinson Staatssekretäre werden. Als Nachfolger Staatssekretär Stimsons nennt man allgemein den derzeitigen Vertreter aus der Abrüstungskonkc renz, R o r m a n D a v i s, der bekanntlich Amerika auch auf der Weltwirtschaftskonferenz vertreten soll.
Die Wallstreet griff in den letzten Tagen der Wahl Roosevelts bereits vor. Die Hausse war bc- t r ä ch t l i ch. Man begründete sie damit, daß die Periode der Unsicherheit nunmehr beendet sei und man damit rechnen könne, die Bereinigten Staaten w""den roiebrum an dem Wiederaufbau der Welt wirksam mitarbeiten.
Das „nasse" Amerika
Neuyork, 9. November.
Die Zahl der Hoover tret? gebliebenen Staaten wird nach den letzten Meldungen aus den frühen Morgenstunden nur noch auf sieben geschätzt. Darunter befinden sich im Osten Pensylvanien und Connecticut.
Mit den Ergebnissen der Kongreßwahlen zusammen verstärken diese Resultate den Eindruck, daß im zukünftigen Amerika Präsident und Parlament ausgesprochen „naß“ sein werden.
-Hoover beglückwünscht Roosevelt
Neuyork, 9. November.
Roosevelt hat seinen Mitarbeitern für das Zustandekommen des „großen liberalen Wahlsieges“ feinen Dank ausgesprochen. In einer Erklärung an die Presse sagt Roosevelt, er hoffe, daß alle ibr möglich ftes tun werden, um unser Land wieder zu wirtschaftlicher Blüte zu bringen.
zeichnen. Es hätte wohl, nicht einmal der antialkoholischen Einstellung Hoovers bedurft, um ihn zu Fall zu bringen, da sich genug Agitationsmaterial gegen ihn auf anderen Gebieten Zusammentragen ließ.
Zur richtigen Beurteilung des Mannes, der von nun an den Kurs in den U. S. A. bestimmen wird, ist es vielleicht am nützlichsten, sich zu vergegenwärtigen, daß Wilson, d. h. jener Wilson, den die Welt nach seiner Wahl im Jahre 1912 als einen von höchst merkwürdigem Idealismus besessenen Professor der Philosophie kennen lernte, des damals 30jährigen RechtsMwalts Roosevelt Lehrmeister undVor- b i l d war. In dieser Tatsache liegt die Stärke und die Gefährlichkeit der Position Roosevelts beschlossen. Die Gegenwart ist wahrhaftig nicht geeignet, Idealisten zum Siege zu verhelfen, doch kann eine bestimmte Art von Idealismus, die von klarer Erkenntnis des Tatsächlichen unterbaut ist, wiederum gerade in dieser Zeit entscheidende Bedeutung haben. Man wird abwarten müssen.
Man wird aber auch die Persönlichkeit Roosevelts in Betracht ziehen dürfen. Seine bisherige Laufbahn scheint einen Mann von grober und unbestechlicher Gesinnung, von kluger Zurückhaltung und — vor allen Dingen — von unbändiger Energie zu charakterisieren. Franklin Roosevelt hat sich die Position, die er nun einnimmt, selbst erkämpft, erkämpft fast immer aus berechtigter Opposition neiaus. wis
als junger Harva^dstudent bca Universitätsheh--.--- durch feine kritischen Studien in der von ihm geleiteten Universitätszeitung schon auf die Nerven fiel, so ist er auch innerhalb der Demokratischen Partei, der er von jeher angehörte, zumeist peinlich durch seine „unzeitgemäße“ politische Sauberkeit ausgefallen, so hat er, als Untersekretär im Marineministerium, das Reich der „weißen Elefanten (weiße Elefanten-Luxus- tiere, die viel kosten und nichts einbringen) von zahllosen Parasiten gesäubert und sich habet die entsprechende Zahl von Feinden gemacht, allerdings auch von Freunden unter denen, deren Arbeit von sachlichem Veraniwortungsbewußtsein bestimmt war.
In die Jahre 1921/22 fiel jenes grauenhafte Intermezzo, das die Laufbahn Roosevelts zunächst endgültig beenden zu sollen schien: seine Erkrankung an spinaler Kinderlähmung, die den eben 40jährigen zum Krüppel machte. Die „Flüsterkampagne“ über seine physische Unfähigkeit zur Bekleidung des hohen Amtes hat auch in dem eben abgeschlossenen Wahlkampf noch eine bedeutende Rolle gespielt. Tatsächlich hat die fast übermenschliche Energie, mit der Roosevelt die Lähmungen, die die Krankheit hinterlassen hatte, bekämpfte, ihn noch nicht wieder zum Herrn über den Gebrauch seiner Beine gemacht. Daß er aber in diesem jahrelangen Kampf nicht die ursprüngliche Heiterkeit seines Wesens verlor, ist vielleicht der stärkste Beweis für die innere Ausgeglichenheit und Zielsicherheit des Mannes, dem das amerikanische Volk nun für zunächst vier Jahre die Leitung seiner Geschicke anvertraut bat.
Im Vordergrund steht jetzt die Frage der wirtschaftlichen Bedeutung von Roosevelts Sieg Ganz allgemein glaubt man nicht an einen allzu grundsätzlichen und keineswegs an einen überstürzten Rich- tungswechfel in der amerikanischen Wirtschaftspolitik. Aber gegenüber der Aera Hoover wird doch in mancher Beziehung „e t ne n e u e r Wind" im Weißen Hause wehen, und zwar ein Wind, der für Europa und die Weltwirtschaft nicht ungünstig ist. Die allenthalben vorhandenen Auftriebstendenzen werden allein durch die Tatsache, daß die Unsicherheit hinsichtlich der Wahlen beseitigt ist, verstärkt zur Geltung kommen.
Roosevelt hat sich mit ziemlicher Klarheit gegen die übertriebene Schutzzollpolitik Hoovers ausgesprochen. Nichts wäre verkehrter, als nun bereits von einem Fallen der großen amerikanischen Tarifbarrieren zu reden. Sicherlich wird der Zollabbau nur sehr langsam vor sich gehen. Aber es bedeutet immerhin schon einiges, daß eine weitere Aufstockung des überhöhten amerikanischen Zollwalls unmöglich ist und daß sich die Vereinigten Staaten, die die ;n= ternationale protektionistische Welle eingeleitet haben, nunmehr grundsätzlich dem Freihandel freundlicher gegenüberstellen Weiterhin ist zu erwarten, daß ein Regime Roosevelt nicht mehr so große Summen in die Stützung der Warenmärkte hineinstecken wird, wie das Regime Hoover dies tat Die Erfahrung hat gelehrt, daß alle Markt-Stützungs- versuche des Federal Farm Board auf die Dauer versagt haben. Wenn man dem amerikanischen Getreide- und Baumwollfarmer durch Steuererleichterung und Stärkung der Massenkaufkraft zu Hil'e kommt, so ist hiermit wesentlich mehr erreicht, als mit einer schematischen Einlagerung des übertfü^en Angebots. Gerade unter diesem Eesicksisvunkt w'-'d man von einer gewissen „Börsenfeindlichkeit" des