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Kasseler Neueste NachMm

Kasseler AbendZeiiung Kasseler Tageblatt Hessische AbendAeitung

dummer 260*

Freitag, den 4. November 1932

22. Lahrgang

Zwischenfälle beim Verkehrsstreik

Schießerei in Schöneberg / Kommunisten für Streikfortsetzung / Papen zur Gleichberechtigungsfrage

Roch kein Ende des Streiks

Von unserer Berliner Schriftleitung.

Berlin, 4. November.

Im Berliner Verkehrsstreik ist auch heute vormittag die Lage unverändert.

Donnerstag abend wurde vom Schlichtungsaus- schuß, der von der Direktion der BVG. angerufen tvar, ein Schiedsspruch gefällt, der das Lohnab­kommen bis zum 31. März 1933 verlängert mit der Maßgabe, daß ab 1. November bei den Löhnen sämt­licher Gruppen mit Ausnahme der der Fahrkarten­ausgeberinnen eine Kürzung von 2 Pfg. pro Stunde eintritt. Die Vertreter der Gewerkschaften lehnten den Schiedsspruch ab, aber noch gestern abend hat der Schlichter den Schiedsspruch für verbindlich erklärt.

Die B. V. ®. hat durch Säu'lenanschlag den Wort­laut des Schiedsspruches bekanntgegeben und den Ar­beitern eine Frist bis 2 Uhr nachmittags zum Erschei­nen auf der Arbeitsstätte gefetzt. Falls im Lauf« des Vormittags durch das Bekanntwerden des Schieds­spruches eine genügende Anzahl V. SB. E.-Arbeiter und Angestellte im Betriebe erscheint, kann im Laufe des Tages mit einer teilweisen Wiederaufnahme des Ver­kehrs gerechnet werden. Die B. V. E.-Leitung wartet die Wirkung ihres Säulenanschlages ab.

Die kommunistische Gewerkschafts - Organisation glaubt, daß es der Gesellschaft nicht gelingen wird, die Rückkehr der Ausständigen in die Betriebe er­zwingen. Die Verkehrsgesellschaft lehnt es auch heute ob, mit der Streikleitung zu verhandeln. Die Kommu­nisten haben zwar nach der Festnahme ihrer Führer Donnerstag abend nahm die Polizei 52 Funktio­näre der Bezirksleitung der R. G'. Ö. fest keine neue Streikleitung gebildet, agitieren aber lebhaft für die Fortsetzung des Streiks.

Heute morgen ist es vor dem Straßenbahn-Depot in Schöneberg zu schweren Ausschreitungen gekommen.

Kommunisten und uniformierte Nationalsozialisten hatten stch dort angesammelt, um ein Anfahren der Wagen zu verhindern. Als ein Wagen desVorwärts" in einer in der Nähe liegenden Filiale Zeitungen ab­liefern wollte, wurde das Auto umgeworfen und die Zeitungen auf der Straße zerstreut. Polizei, die ein­greifen wollte, wurde mit Steinen beworfen.

Es kam $ii einer Schießerei. Dabei wurde ein <5jähriger Angehöriger der nationalsogiali- strfcheu Partei erschossen. Zm Anschluß daran kam es in den nahegelegenen Straßen noch einmal zu Zusammenstößen mit de» sich zurückziehenden Demon­stranten, die die Polizei erneut mit Steinen bewarf. Als die Menge eine immer bedrohlichere Haltung ein- uahm, mußte die Polizei erneut Mr Waffe greisen, da­bei wurden 3 weitere Nationalsozialisten verwundet. Auch unter de» Kommunisten, die sich an der Zusam- menrottnng beteiligt hatten, sollen mehrere Personen verletzt roorben sein, die aber von ihren Kameraden fortgeschafft worden sind.

Von gestern mittag bis heute früh find insge­samt 270 Personen, fast ausschließlich Kommu- nisten und Nationalsozialisten festgenommen.

Darunter befinden sich allein über 100 Streikposten

und der erwähnte Führer der roten Gewerkschafts- Organisation. Die Mehrzahl ist wieder in Frecheit gesetzt worden.

Die weiteren Boykottmaßnahmen gegen die Ar­beitsaufnahme, sowie das Schüren des Streiks werden als hochverräterische Unternehmungen tat Sinne des Strafgesetzbuches angesehen werden.

Auch in der Berliner Gas-Betriebsgescllschaft ist es zu Lohndifferenzen gekommen. Die Belegschaft soll heute in einer Urabstimmung über den neue» Tarif entscheiden.

Braun schreibt an Hindenburg

th. Berlin, 4. November.

Der Konflikt zwischen dem Kabinett Braun und der kommissarischen Regierung und der Reichsregie­rung hat sich erneut zugespitzt. Die Mahnung, die Reichspräsident von Hindenburg in der gemeinsamen Unterredung mit dem Reichskanzler und dem Mini­sterpräsidenten Braun wegen einer baldigen Ver­ständigung an die beiden Parteien richtete, ist wir­kungslos geblieben.

Der preußische Ministerpräsident teilte vielmehr gestern den Vertretern der Presse in einer längeren Besprechung mit, daß er fir vexan laßt sehe, einen Brief an den Reichs­präsidenten von Hindenburg zu schreiben und bei ihm Beschwerde wegen des Verhaltens der kommissarischen Regierung einzulegen. Braun hat den Reichspräsidenten daran erinnert, daß er nach Maßgabe der Verfassung dazu berufen ist, das Ur­teil des Staatsgerichtshofes zu vollziehen. Er wird auch darauf Hinweisen, daß die frühere preußische Regierung eventuell noch einmal an den Staatsge­richtshof appellieren wird.

Die Beschwerden, die dem Briefe Brauns zu­grunde liegen, beziehen sich in erster Linie auf die Frage der Amts räume, da die Mitglieder des alten preußischen Kabinetts verlangen, baß jeder Minister in sein altes Ministerium wieder einziehen kann. Die kommissarische Regierung verweigert das im Hinblick auf die Aufrechterhaltung des einheit­lichen und ungestörten Dienstbetriebes und hat dem Kabinett Braun bereits gemeinsame Räume im alten Wohlfahrtsministerium angewiesen. Auch in Be­zug auf die Akten ein sicht und die Bereitstel­lung von Beamten und Hilfspersonal für das Kabinett Braun, haben sich Differenzen er­geben ,da die kommissarische Regierung darauf be­steht, daß derartige amtliche Anforderungen des alten Kabinetts jeweils über den Staatssekretär des betreffenden Ressorts zu leiten sind, während das Kabinett Braun eine unmittelbare Verfügungsge­walt haben möchte.

Es fragt sich nun, ob der Reichspräsident einen Anlaß erblicken wird, in diesen häuslichen Streit zwischen der alten und der neuen Regierung noch einmal einzugreifen.

Ein Interview des Kanzlers (Eigener Drahtbericht.)

Paris, 4. November.

Reichskanzler von Papen hat einem Mitarbeiter desExcelsior" auf verschiedene aktuelle Fragen ge­antwortet. Der Reichskanzler gab seiner festen Ueber- zeugung Ausdruck, die chm gestellten Aufgaben durch­führen zu können, andernfalls würde er nicht eine Se­kunde länger an der Regierung bleiben.

Zum Gleichberechtigungsproblem führte der Reichskanzler aus, es handele sich um das Recht, genau das gleiche tun zu können wie die anderen. Auf die Bemerkung seines Besuchers, daß die Reparations­streichung vielleicht eine Notwendigkeit für Deutschland gewesen sei, aber die Gleichheit in der Rüstungsfrage materiell nicht denselben ernsten Charakter tragen würde, erwiderte der Reichskanzler:

mJm Gegenteil, einen noch ernsteren Charakter. Zu­nächst haben wir Anspruch aus materielle Sicherheit, abgesehen davon, gibt es eine Frage von Eigenliebe und Selbstachtung."

Der Besucher wies den Reichskanzler darauf hin, daß zwischen Berlin und Paris großes Miß­trauen herrsche. Der Kanzler erwiderte:Mit Miß­trauen wird man niemals eine gute Politik treiben können. In Lausanne habe ich mit Herriot eingehende, freimütige Unterredungen gehabt. Herriot weiß, wie

ich das Problem der deutsch-französischen Beziehungen ansehe."

Auf den k o n st r u k t i v e n P l a n H e r r i o t s ein­zugehen, lehnte der Reichskanzler mit dem Hinweis ab, daß er den Plan erst genau kennen müfle. Vielleicht bilde er eine geeignete Diskussionsgrundlage.

Herriots Sicherheit

und Abrüstung

Herriot vor dem Radikale» Parteikongreß

Toulouse, 4. November.

. Auf dem Radikalen Parteikongreß hielt gstern abend Herriot eine Rede. Der Mtnister- prägvent sprach zunächst ausführlich über das Finanz- Problem und das Budgeidefiztt. Ueber die Repara­tionspolitik und die Lausanner Abkommen er­klärt« Herriot, Deutschland habe den Youngplan frei­willig im Austausch gegen die Rheinlandräumung an- genomen. Seine Verpflichtungen seien also frei und feierlich gebilligt gewesen. Wenn Unterschriften kei­nen Wert mehr für die Entwicklung der künftigen Ee- sellschaft hätten, dann sei alles zu befürchten.

Der französische Plan Mr Organisierung des Friedens fei natürlich nicht vollkommen, aber es fei |

doch ungerecht, Vorwürfe gegen diejenigen zu erheben, die zum drittenmal die Initiative zugunsten des all­gemeinen Friedens ergriffen hätten. Er, Herriot, werde niemals di« Sicherheit von der Ab­rüstung trennen lassen. Frankreich habe vier Jahre lang unter einer Invasion zu leiden gehabt. Habe er nicht das Recht, für sein Land Garantien für die Zukunft M verlangen? Das siegreiche Frankreich hätte seinerseits den Krieg auf fremdes Gebiet tragen können, aber es habe bei Friedensschluß die Waffen niedergelegt. Habe man das etwa oergeffen? Er jeden­falls nicht! Er kapituliere nicht vor seiner Pflicht. Man dürfe keine leichtfertige Lösung annehmen.

Alsdann nahm der radikale Kongreß eine Entschlie­ßung an, in der die allgemeine Politik der Regierung gebilligt wird.

Ein britischer

Abrüstungsvorschlag

London, 4. November.

Daily Mail" berichtet: Der Kabinetts-Unteraus­schuß für die Abrüstungsfrage hielt gestern abend eine Sitzung ab. Heute wird wahrscheinlich das Kabinett in einer Sondersitzung den Entwurf der britischen Vor­schläge prüfen, die der Außenminister nächste Woche in Genf unterbreiten wird.

Bezüglich der Abrüstung in der Luft hat, wie ver­lautet, der Außenminister persönlich folgende Vor­schläge ausgearbeitet und dem Unterausschuß vorge­legt: 1. Die Bomben- und Kampfflugzeuge aller Län­

der seien entweder ganz abzuschaffen oder aber sehr weit einzuschränken; 2. Aller Handelslufwerkehr wird künftig einer internationalen Kontrolle unterstellt; 3u Tie Zahl der in privatem Besitz befindlichen Flug­zeuge wird für jedes Land kontingentiert.

Aendernngen an -er Wohl­fahrtserwerbslosen - Fürsorge ?

Berlin, 4. November.

In den nächsten Tagen wird, wie dieDeutsche Allgemeine Zeitung" meldet, eine neue Verord­nung des Reichspräsidenten über Aende« rung in der Wohlfahrtserwerbslose«» sürsorge erscheinen.

Diese Verordnung enthält zunächst die angekün» bigte Erhöhung des Reichszuschusses für die Ge­meinden, die bisher einen Reichszuschutz im Mo­natsdurchschnitt von 6065 Millionen bekamen. Künf­tig soll dieser Betrag auf 75 Millionen erhöht werden. Zugunsten der Landgemeinden, die im Win­ter eine besonders hohe Erwerbslosenziffer haben, ist außerdem eine Aenderung des Verteilungs­schlüssels vorgesehen. Besonders wichtig ist für die Gemeinden die Ankündigung, daß vom 1. Novem­ber bis 30. April kein Unterstützumgs- empfänger mehr aus der Krisenunterstützung ausgesteuert werden soll. Es kann also keine Er- Höhung der Wohlfahrtserwerbswsenziffer eintreten, sodaß die Gemeinden vor einer Steigerung ihrer Wohlfahrtslasten bewahrt bleiben.

Weltkrise nnd Wettrüsten

Von Herbert Hoover, Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika

Die »»gleich »»rLckblickeod«« wie vroarataatatische» Ansfirhrunge« des Präsidenten Hoover gewinne» dnrch die beoorftehrnden amerikanischen Wahlen be­sondere Beden tuns. Sie könne» als Recheaschafts- bericht über die otrftofftee Amtszeit nnd als Wabl- vrogram gewertet werde«. (Covyrigbt 6» Nordische Gesellschaft. Lübeck. Rachdrnck. auch anszngswcis«, »erböte«.)

In den drei letzten Jahren hat Amercka zwei Ent­wicklungsstadien durchgemacht. Ehe der Sturm der Depression ausbrach, gewann das Land immer grö­ßere Prosperität. Die Wunden, die der Krieg hinter­lassen hatte, heilten, neue wissenschaftliche Methoden eröffneten weite Gebiete dem wittschaftlichen Fort­schritt. Kurz, es ging uns gut, und wir wurden Opti­misten. Dieser Optimismus führte zu einer Ueber- schätzung der Zukunft, zu Expansion und zügelloser Spekulation. Damit hatten wir die gleichen Wege be­schritten wie die übrige Welt. Der Rückschlag in der Form einer Konsumschrumpfung und eines Sturzes der Preise mutzte eintreten. Vor achtzehn Monaten begannen sich Anzeichen einer Erholung zu zeigen. Da kam ein neuer Schlag drohenden Charakters. Die europäischen Staaten gaben dem Drucke der Depression nach. Was war die Ursache? Die Welt hat vergessen, daß der Krieg Krankheiten zurückließ, die noch nicht geheilt sind. Schulden wurden angehäuft,

das Gift politischer Unruhe, das man in Ver­sailles zu mischen begonnen hatte, ließ Furcht und Hatz entstehen.

Es wurden Rüstungen unterhalten, die doppelt so hoch sind wie vor dem Kriege. Durch große Anleihen, durch Subventionierung der Industrie und derglei­chen Irrtümer versuchte Europa, wieder in das alte Geleise zurückzufinden. Der Erfolg war, daß die Weltkrise zum Sturm anwuchs. Jeder Mo­nat brachte unerwartete heftige Erschütterungen, neue Gefahren. Amerika ist empfindsam für den leisesten Pulsschlag in irgendeinem Teil der Welt, und so unterlag es den destruktiven Gewalten, die seine finan­zielle Struktur tangieren. Als das Ausland, aus Zwang und Mißtrauen gegen uns, mehr als 2,4 Mil­liarden Dollar, darunter eine Milliarde in Gold, aus den. Vereinigten Staaten abzog, da folgten diesem Beispiel die Amerikaner selbst und behoben über 1,6 Milliarden Dollar von den Banken, um sie zu thesau­rieren. Krediteinschränkung war die Folge.

Die Regierung hat all dem im Vertrauen auf die Unerschrockenheit des amerikanischen Volkes begegnet. Die Notmaßnahmen, die wir in den letzten Jahren getroffen haben, entspringen einer Strategie, die von amerikanischen Prinzipien und Idealen beherrscht ist. Alle Einrichtungen, tüelche zur Bekämpfung der De­pression ins Leben gerufen wurden, können am Ende der Krise ohne weiteres beseitigt werden und die wirt­schaftliche, soziale und politische Struktur des Landes bleibt unversehrt. Wir haben uns nicht gescheut, völlig

neue Wege der Krisenbekämpfung zu gehen. Durch meinen Vorschlag eines deutsche»

Moratoriums und Stillhalteübereinkommens für die Privatschulden haben wir den Zusammenbruch mit seinen unausbleiblichen Rückwirkungen aus alle Staaten der Erde verhindert. Wir machten Vorschläge, wie die Kosten der Weltrüstungen um eine Milliarde Dollar jährlich reduziert werden könnten. Wir haben an der Vorbereitung der Weltwirtschaftskonferenz teilgenommen, die den ganzen Komplex der Krisen- Finanzen, Währungen und Handel erörtern wirb. Was die Opposition gegen die Streichung der ^"Ssschulden anlangt, so verfolge ich damit die Politik dre meine Vorgänger eingeschlagen haben. 2" *>°Wn, daß eine weitgehende Herabsetzung

der Weltrustungen erreicht wird. Dadurch würden die Schuldnerstaaten in die Lage versetzt werden, einen großeneil der Zahlungen an Amerika auf diese Weise zu ersparen. 1

Schulden eine Kompensation ge- toie ,£tto° Exportbegünstlgung oder ein anderer Weg zur Wiederherstellung der Prosperität, wägung"ziehem"* bCrarti0£ Anregungen in Er-

Feststehend ist aber, datz die Kriegsschulden weder annulliert noch ihre Lasten auf das Volk der Ver­einigten Staaten überwälzt werden dürfen.

Was im Zusammenhang damit die Abrüstung touTft1^1 grb id) auf dem Stand­

punkt, daß Armee und Flotte in einer Stärke gehal­ten werden muffen, die Gewähr dafür bietet, daß Lenl ? ^enlder Soldat amerikanischen ^treten kann. Dabei muß eine bestimmte Relation zu den anderen Nationen beobachtet werden, ^ede derartige Rüstungsreduktion wird von mir be­günstigt werden.

M hat mannigfache Schwächen des

s chaftssystems in aller Welt aufgedeckt.

Wir mutzen unablässig und furchttos an die Beseitt- gung folcher Uebel schreiten. In Amerika wurde be- k» klne Reform des Bankgesetzes vorgelegt, die allerdings bisher noch nicht durchgeführt ist. Es muß ein strafferes System geschaffen werden, das Spekula­tionen verhindert, die für Millionen und aber Milli- onen der Bevölkerung, ja für die nationale Zukunft

der auswärtigen Politik war es im­mer mein Bestreben, den Weltfrieden zu festigen Wir haben den Flottenverttag von London angeregt der eine teilweise Rüstungsbeschränkung und -begren'zung vorsieht. Wrr haben, wie erwähnt, in Genf konkrete Vorschläge gemacht, die Weltrüstungen um ein Drittel 3u reduzieren, wodurch jährlich eine Milliarde Dollar erspart wurde. Für Amerika selbst käme eine Er- sparms von jährlich 200 Millionen Dollar in Be­tracht. Eine solche Abrüstung würde dazu beitragen, Yuichi und Kriegsgefahr zu verhindern. Wir haben auch eine Erweiterung des Schiedsgerichtsverfahrens angeregt und ich habe empfohlen, datz die Vereinig- ttn Staaten dem Weltgerichrshof beitteten, unter dem Vorbehalt der Wahrung ihrer Akiionsfreiheit. Wir haben es erreicht, daß der Kellogg-Briand-Paki zu