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Freitag, 2S Oktober 1932 / 1. Deila»«

Neues nicht aus Kassel:

eitere Mittel für Hausreparaturen?

Vor Erhöhung der Neichszuschüffe

Be-

klaffende Wunde zuzog.

Aussicht

flöchlicher leitüberaug der Abwehr der Sonnenstrahlen dient!

sfe^CREME MOUSON

am der Rol-

Guter Rat für Selbstrasierer!

gehen lätzi, große Geschäftseinbrüche sind wie ge- agt selten geworden..

Kaum ein Einbruch wird auss Geradewohl, aus gut Glück begangen, die wichtigste Persönlichkeit einer Einbrecherbande ist auch heute ssnoch der Aus- päber, der sogenannte Baldower, wie er in Ver- brecher und Polizeikreisen genannt wird. Und die Kriminalpolizei hat sestgestellt, daß eine ganze An­

zahl wilde Musikanten als Ausspäher von Ein­brechern tätig sind. Neben arbeitslosen Musikern, die sich durch Straßen- und Hofmusik einige ehrliche Groschen zu verdienen suchen, gibt es auch Nlchts- könner, die eine Harmonika oder Gitarre mißhandeln und bei dieser Gelegenheit die Augen für ganz andere Arbeiten offen haben. Daß immer wieder auch Haus- bettler als Ausspäher für Einbrecher tätig sind, ist wohl bekannt. Otto Schwerin.

Nach erfolgtem Einseiien ein wenig Creme Mouton auf den Pinsel bringen und weiter kräftig einpinseln. Der Schaum wird dadurch besonders sahnig - macht den Bart in Sekunden schnittfähig und pflegt gleichzeitig die Haut.

Ein Versuch wird Sie angenehm überraschen.

meinden, Elektrizitätswerken, Reichspost und Reichs­bahn.

deutsche Lichtspielpark umsaßt insgesamt 5057 Betriebe, mit 1986 813 Sitzplätzen. Von diesen sind täglich spielende Unternehmen etwa 2 000 mit 1,1 Millionen Sitzplätzen. Auf die Wiedergabe von Tonfilmen sind bisher umgestellt 3 500 Lichtspie.- theater. In diesen sind etwa 40 Millionen Reichs mark an Tonsilmeinrichrungen investiert.

350 Millionen waren im Kino

Die Bedeutung des Lichtspielgewerbes.

Auf der Tagung der hessischen Lichtspieltheater­besitzer gab der 1. Vorsitzende des Landesverbandes, Robert Matter, interessante Zahlen über die wirt­schaftliche Bedeutung des Films bekannt.

Seit 1926 ist die Zahl der Kinobesucher in Deutsch­land um 137 Millionen zurückgegangen. Für die Tonsilmzeit also von 1929 ab, beträgt der Rückgang rund 70 Millionen.

An Lustbarkeitssteuern sind im Deutschen Reich im letzten Jahr 90 Millionen eingegangen, davon 24 bis 26 Millionen aus dem Lichtspielgewerbe. Von den Einnahmen des Lichtspieltheaters fließen außer­dem 25 Millionen als Gehälter und Löhne an die ,n den Lichtspieltheatern beschäftigten Arbeitnehmer, 45 Millionen als Miete oder Pacht an den Haus- bzw. Grundbesitz, 28 Millionen als Reklameaufwen- dungen an Zeitungen, Druckereien und Reklamebe­triebe, zirka 70 Millionen als Leibmieten an das Filmverleihgewerbe, zirka 14 Millionen als Aus­gaben für Erneuerungs- und Wiederherstellungsar­beiten, Neuanlagen, 5 Millionen als Umsatzsteuer in die Reichskaffe und zirka 33 Millionen als sonstige Steuern, Versicherungsprämien, Sozialabgaben, Licht- und Kraftstromverbrauch, Verwaltungsgebüh­ren usw. in die Kaffen von Reich, Ländern und Ge-

Der Reichsarbeitsminister hat in seiner Verord­nung vom 17. September zur großen Notverordnung der Reichsregierung die Richtlinien für die Verwen­dung der 50 Millionen Reichsmittel für Hausrepa­raturen, Teilungen von Großwohnungen und den Umbau sonstiger, besonders gewerblicher Räume fest­gelegt. Inzwischen ist die Verteilung der Mittel aus die Regierungsbezirke in Preußen erfolgt und die Regierungspräsidenten haben bereits zum größ­ten Teil den Städten die Mittel überwiesen.

Der Regierungsbezirk Kassel erhielt insgesamt 750 000 Mark. Von dieser Summe erhielt die Stadt Kassel bekanntlich 160 000 Mark für große Hausrepa­raturen, und neuerdings 40 000 Mark für die Tei­lung von Wohnungen sowie den Umbau sonstiger Räume zu Wohnungen. Die Stadt Berlin erhielt jetzt insgesamt 3,5 Millionen, und zwar 2,5 für Hausreparaturen und 1 Million für die Bezuschus­sung von Wohnungsteilungen und Herrichtung ge­werblicher Räume zu Wohnungen.

Aus Kreisen der Städte sind inzwischen lebhafte Wünsche an die Reichsregierung herangetragen wor­den, die Mittel für die Teilung von Wohnungen und den Umbau zu erhöhen, da diese beiden großen Gruppen von Arbeiten von besonderer Wichtigkeit sind und die dafür zur Verfügung gestellten Reichs­mittel in keinem Verhältnis zu der Summe stehen, die für die eigentlichen Hausreparaturen ausgesetzt sind. Auch der Kasseler Regierungspräsident hat sich in Berlin für diese Forderung der Städte eingesetzt. Diese Forderung rechtfertigt sich besonders aus dem Umstand, daß der verlorene Kapitalzuschuß des Rei­ches bei den großen Jnstandsetzungsarbeiten nur 20 Prozent beträgt, bei den Wohnungsteilungen usw. aber 50 Prozent, so daß mit der gleichen Summe noch nicht einmal die Hälfte der Arbeiten vorgenom­men werden kann. Die Anträge aus Reichszuschüsse für WohnungsteUungen machen aber in den Städten etwa 25 Prozent aller Anträge aus. Viele Anträge können auf Grund der heutigen Bestimmungen nicht genehmigt werden.

Wie wir hören, ist der Reichsarbeitsministrr jetzt bereit, weitere Mittel als verlorene Zu- schüffe für die Teilung von Großwohnungen und den Umbau gewerblicher Räume zu Wohnungen zur Verfügung zu stellen, und das preußische Wohlfahrtsministerium als Verteilungsstelle in Preußen wird dann sofort einen entsprechenden Anteil an der Erhöhung für sich anfordern, der wiederum den Regierungspräsidenten zur Verfü- gung gestellt werden wird. Damit dürften dann auch die Wünsche des Regierungsbezirks Kassel und der Stadt Kassel Erfüllung finden.

Wie sich diese Erhöhung z. B. für Kassel auswir­ken würde, mag mit einigen Zahlen belegt werden. Jetzt können mit den 160 000 Mark für Jnstand­setzungsarbeiten bei 20 Prozent Zuschuß des Reiches zuzüglich der Hausbesitzeranteile für 800 000 Mark Reparaturen ausgeführt werden, mit den 40 000 M. für Wohnungsteilungen aber nur für 80 000 Mark, da ja der Reichszuschutz die Hälfte der Kosten be­trägt. Wenn aber, was erstrebt wird, die 40 000 Mark auf 100 000 Mark erhöht werden, so können insgesamt aufgewendet werden: Jnstandsetzungsar­beiten 800 000 Mark, Wohnungsarbeiten 200 000 Mk., zusammen 1 Million Mark.

Reichsverband Deutscher Toulünstler und Mufik- lehrer. Sonnabend, 20 Uhr, im Scheelsaal, Köln. Straße 33, spricht Staatskapellmeister Dr. Robert Langs über die im Reihenkonzert am 1. Novem­ber -ur Aufführung kommende Dritte Svmphonte (d-moll) von Bruckner. Diese Einführungsvortrage sind für jedermann zugänglich.

Unfall beim Spiel. Auf dem Schulhofe Ständeplatz ließen einige Jungen während Pause einen dort abgestellten Stoßkarren ins kn kommen. Der Karren fuhr den Schulhof hinab und überfuhr ein Mädchen, das sich am Kopfe eine

Ozeanische Luft dringt weiter nach dem Festland vor und da sich Luft aus nördlicheren Breiten mit einmischt, werden die Temperaturen sinken. Dabei treten noch Schauer aus und der Witterungscharak­ter ist immer noch nicht ganz beständig.

Aussichten für Samstag:

Etwas beständiger, aber noch wechselnd wolkig mit Aufklaren, Schauer, Temperaturrückgang.

Kennen Sie schon das Resld en z-Kaffee als

Die jährlichen Gesamteinnahmen bei den Licht­spieltheatern Deutschlands werden geschätzt auf brutto 250 Millionen Mark und die jährliche B: sucherzahl auf etwa 350 Millionen Menschen.

Wie wird der Winier?

Gchneereich, aber nicht extrem kalt

Neues aus Kassel

Kassel, 28. Oktober.

Einbrüche - nicht mehr lohnend ...!

EinBörsenbericht" vom Diebesmarkt. Auch ein Zeichen der Wirtschaftskrise. Hehler, die nicht auf ihre Kosten kommen.

Kassel hat gottlob schon immer keine weiwerzweigte Unterwelt in seinen Mauern geboren. Wurde ein­mal einganz großes Ding gedreht", konnte man sicher sein, datz es die Folge unerwünschtenFrem­denverkehrs" war. Kleine Einbrüche in Kioske, Lä­den ein paar Groschen Wechselgeld aus der Kasse mehr hat das Polizeipräsidium nicht zu melden.

Die großstädtischen Polizeiberichte, die noch vor wenigen Monaten täglich bis zu einem Dutzend Ein­brüche verzeichneten, sind bescheiden geworden. Große Einbrüche sind in Frankfurt, Dortmund. Düsseldorf, 8iirnberg, Mannheim. Hannover eine kriminalistische Rarität. Leicht verständlich, denn das Nachlassen der zahlreichen Einbrüchen ist zu einem großen Teil dar­auf zu rückzuführen, daß Einbrüche heute nicht mehr allzu lohnend sind.

Stehlen ist einfach, leicht für einen alten Routi­nier, aber der Absatz des Diebesguts stößt beute auf manche Schwierigkeiten. Der Hehler, der noch vor einigen Monaten für fast jede Diebesbeute weitgehen­des Verständnis ausbrachte, zieht beute ein faules Ge­sicht. Stoffe, wertvolle Fotoapparate, Wäschestücke interessieren ibn nur sehr bedingt, der Dieb, der Kristalle, Kunstgegenstände, Oelbilder anzubieten wagt, riskiert unter einem Wutanfall des Hehlers eine tüchtige Tracht Prügel. Diebesgut ist,--auch eine

Folge der Wirtschaftskrise--heute schwer abzu-

setzen, erzielt keine Preise, und

da sich auch bei denSannoven" das Angebot der Nachfrage anpasseu muß. stiehlt man heute in der

Hauptsache für den eigenen Bedarf.

Bedarf scheint ausnahmsweise noch in Rundfunk­geräten zu bestehen. Bei Eintritt der kühlen Jahres­zeit floriert der legale Radiohandel und damit natür­lich auch der Ungesetzliche. Zu Frühjahrsbeginn, wenn bei den Rundsunkaeschästen die tote Saison langsam einsetzt, sieht sich auch der Einbrecher nach einer lohnenderen Beute um. Gestohlen wird heute, wie schon gesagt, für den eigenen Bedarf, und den der guten Freunde, in der Hauptsache Lebensmittel und Zigaretten.

Die heutigen Einbrecher, besonders die jüngeren Herren, können ohne die geliebte Zigarette nicht aus- kommen, sie gehört zum Geschäft, und Zigaretten sind auch,--was wesentlich ist--unter Umgehung

des Hehlers leider ohne große Schwierigkeiten abzu­fetzen.

Zweidrittel der augenblicklich gemeldeten Ein­brüche dürsten zum Nachteil der Zigarettengeschäfte begangen werden. Der Rest verteilt sich aus Lebens­mittelgeschäfte, Keller, wo man auch der guten Ge­legenheit halber ein dort untergestelltes Fahrrad mit-

Jftax uhdlfacibz

III. Streidi M

,He, heraus? du Ziegen-Böck, Schneider, Schneider, meck, meck, Alles konnte Böck ertragen;

Aber, wenn er dies erfuhr, Gings ihm wider die Natur. Schnelle springt er mit der Elle lieber seines Hauses Schwelle, Und schon ist er auf der Brücke,

Die Oberflächen Wirkung der im Sommer verwendeten Sonnen­brandcremes konnte ein Austrocknen der Haut durch starke

\ Sonnenbestrahlung nicht verhindern. Die dadurch rauh, spröde und faltig .gewordene '(\ Haut hungert gleichsam und bedarf nun dringend einer wirklichen Hautnahrung:

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Creme Mouson ist das Hautpflegemittel mit Tiefenwirkung

So ist es auch nicht möglich, eine klare Vorauslage für den kommenden Winter zu geben. Das einzige was wir auf Grund der Bäurischen Untersuchungen, die bisher die einzige wissenschastliche Grundlage für derartige Prognosen sind, sagen können, ist, datz der Winter 1932/33 vielleicht kalt und schneereich, aber sicher nicht erttem kalt, wie etwa der Winter 1928/29, werden wird. Das geht daraus hervor, daß solche extrem kalten Winter immer nur bei unteniormnler Sonnenstrahlung in nächster Nähe eines Lonnen- fleckenrninimurns oder -Maximums auftreten. Eine gewisse Wahrscheinlichkeit dafür, daß der kommende Winter nicht gerade mild sein wird, ergibt sich aber daraus, daß die drei letzten Winter alle mild waren. Neues nicht aus Kassel:

Krackst Die Brücke bricht in Stücke; Wieder tönt esi »Meck, meck, meck.* Plumps? da ist der Schneider weg?

Ihre tollen Streiche werden "Max und M Moritz persönlich vorführen M

Machen Sie Ihren Kindern, Neffen oder Nichten M eine grosse Freude und schicken Sie Ihre Lieblinge in die von dem Verlag der »Kasseler Neuesten ssss Nachrichten" veranstaltete Sonder. Vorstellung W zum Besten der Winterhilfe Freitag, den 4. und Sonnabend, den 5. November im groben Stadtparksaal (Garde du Corpsplatz) nachmittags 3.30 Uhr. Besorgt Euch rechtzeitig Eintrittskarten. Bittet Eure Eltern mitzukommen. Der Vorverkauf wird bereits in unserer Haupt» geschäftssteile, Kölnische Str. 10, rege in Anspruch M genommen. Jedes Kind erhält ein Täfelchen Sprengel» Schokolade mit Max und Moritz Bildern gratis.

Natürlich werden die Untersuchungen weiter fortge­setzt und ausgedehnt. Es liegt aber in der Natur der Sache, daß noch viele Jahre vergehen werden, bis wir mit ausreichender Zuverlässigkeit den Wttte- rungscharakter ganzer Jahreszeiten Voraussagen können.

.........

Wetter* fti[T jj.

Von sachkundiger Seite wird uns zur Frage der langfristigen Wettervorhersage folgendes geschrteben:

Seit Jahrtausenden bemüht sich die Menschheit, das Wetter für längere Zeit Voraussagen zu können. Daher gibt es auch eine Unzahl von Regeln, die den Versuch der Ermöglichung solcher Voraussagen dar­stellen. Seitdem aber die Witterungskunde eine Wissenschaft geworden ist und die Erschelnungsformen des Wetters gemessen werden können und ausgezetc^ net werden, kann man an Hand der Statistik auch alle diese Regeln objektw nachprüfen. Und da ergibt sich immer wieder, datz ein Teil der Regeln Phantape- gebilde sind, während dem anderen Teil, der von guten Naturbeobachtern stammt, Wahrheitsgehalt nicht abzusprechen ist. Aber auch bei diesen Regeln ist es so, datz sie zwar in der Mehrzahl der Fälle stimmen, datz aber die Zahl der Fälle, in denen sie nicht zutreffen, immer noch viel zu grog ist, als daß auf ihnen eine praktisch brauchbare Voraussage auf­gebaut werden könnte. So besteht z. B. zwischen dem

Wegzug der Schwalben

und dem Temperaturcharakter des kommenden Win­ters insofern ein Zusammenhang als tatsächlich in etwa 65 Prozent der Fälle, in welchen die Schwalben früh wegzogen, ein kalter Winter und in ungefähr ebenso viel Prozent der Fälle, in welchen die Schwal­ben spät wegzogen, ein milder Winter folgte. An der Regel, die den Zeipunkt des Wegzuges der Schwal­ben mit dem Charakter des darausfolgenden Winters in Verbindung bringt, ist also schonetwas dran , aber es läßt sich praktisch nichts damit anfangen; denn von einer Regel, die in 35 Prozent der Fälle n ich t eintrifft, hat niemand etwas.

Gegenwärtig liest man viel, datz der kommende Winter kalt würde, weil der vergangene Sommer, insbesondere der Hoch- und Nachsommer, sehr warm war. Eine solche Schlutzfolgerung ist ganz und gar unberechtigt; denn wenn man nicht nur einige wenige ausgesuchte Jahre, sondern alle Jahre seit Beginn der meteorologischen Beobachtungen daraufhin an­sieht, so findet man, datz auf warme Sommer tn ebenso viel Fällen ein warmer Winter wie ein kalter Winter folgte. Wenn also der kommende Winter vielleicht kalt wird, so wird er es sicher nicht des­halb, weil der Hochsommer sehr warm war.

Um den Witterungscharakter ganzer Jahreszeiten vorauszusagen, ist es notwendig, nicht nur das ver­gangene Wetter an dem betteffenden Ort zu berück­sichtigen, sondern die vorangegangenen Witterungs­verhältnisse aus der ganzen Erde zu betrachten und vor allem auch die Veränderungen der Sonnenstrah­lung in Rechnung zu ziehen.

Auf dem Zusammenhang zwischen den Verände­rungen der von der Sonne ausgehenden Strahlung und den irdischen Witterungserscheinungen beruhte auch die von Professor Baur, dem Leiter der Staat­lichen Forschungsstelle für langfristige Witterungs- Vorhersage in Frankfurt a. M vor einem Jahr ge­gebene Voraussage, datz der Hochsommer 1932 im größten Teile Deutschlands warm und trocken fein werde. Diese Voraussage ist auch eingetroffen. Baur betonte aber selbst, datz es nur gerade die besonderen Umstände dieses Sommers, seine Stellung innerhalb des Sonnensleckenzyklus und die außergewöhnliche Steigerung der Ausstrahlung der Sonne, waren, die die Veröffentlichung dieser Voraussage rechtfertigen.

Oie Wärmflasche für -en Gast

Kundendienst in einem Bochumer Hotel.

Jetzt, da die Herbststürme durch das Land brausen und die Winterstürme nicht mehr fern sind, erfreut es doppelt, wenn man in fremder Stadt übernachtet und dabei die Gewohnheiten nicht zu vermessen braucht, die man zu Hause hat. Dienst am Gast in der ur­eigensten Bedeutung des Wortes scheint man nn Parkhotel Haus Rechen in Bochum zu kennen. In den Zimmern ist solgenderWunschzettel" zum Aus­süllen für den Gast bereitgelegt:Sind Sie gewohnt, an Stelle des Federkissens ein Rotzbaarkissen zu be­nutzen, oder... wünschen Sie ein zweites Feder­kissen? ... Wollen Sie ein Kopskeil entfernt haben? ... Wünschen SV ein großes Federbett oder... ziehen Sie eine Wolldecke vor? Schlafen Sie lieber auf einem Reform-Unterbett? Soll die Daunendecke am Fußende unter der Matratze eingeschlagen oder nut umgelegt sein?. .. Haben Sie gerne eine Warm­flasche im Bett?. ."

Annehmlichkeiten dieser Art hat der Gast gern! UndDienst am Kunden" dieser Art fördert nicht allein den Fremdenverkehr, sondern macht auch eine Stadt, in der man dank der Fürsorge eines neuzeit­lich eingestellten Hotelbetriebes gut aufgehoben ist, doppelt angenehm. Wie wäre es in Kassel!!

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