Kasseler Abendzeitung Kasseler Tageblatt
Hessische Abendzeitung
Nummer 250*
Montag, den 24. Oktober 1932
22. Jahrgang
Die Vorboten der Kabinettskrisis
Von unserem Paris er Korrespondenten.
i
oder mittelbarem Staatsdienst der Freien Strdt Danzig die Danziger StaatsangehörigkeU erwerben.
In der Begründung zu dem Antrag wird ausgeführt, daß der Senat durch diese Bestimmung die Möglichkeit habe, Danziger Beamtenposten systematisch mit reichsdeutschen Angehörigen zu besetzen und sie dadurch zum Danziger Staatsbürger zu machen. Dieses Verfahren habe nicht nur politisch, sondern auch wirtschaftliche Bedeutung insofern, als seine Anwendung die Erwerbslosigkeit in Danzig steigere. Die Völkerbundsorgane hätten wiederholt auf die Notwendigkeit der Aenderung des bestehenden Zustandes hingewiesen.
Profeffor Dehn für zwei Semester beurlaubt. Pro- feffor D. Dehn, um dessen Berufung auf den Lehrstuhl für praktische Theologie in Halle seinerzeit der Konflikt mit der Studentenschaft entstand, ist auf seinen eigenen Wunsch auf zwei Semester beurlaubt worden. Dr. Dehn wird eine Studienreise ins Ausland unternehmen. Zu seinem Vertreter wurde Geheimrat D. Eger ernannt.
Dublin, 24. Oktober. Das Hauptquartier der Sinn- feiner gab gestern abend bekannt, daß anläßlich des bevorstehenden Besuches des Prinzen von Wales in Nord-Irland Schritte unternommen werden würden, um der „nationalen Erbitterung" über diesen neuen Angriff auf die Rechte und Freiheiten des irischen Polles und über diesen weitere» Versuch, die Spal-
Sonntag vormittag vor einer Versammlung der sozialdemokratischen Jungfront gehalten hatte, von Kriminalbeamten zur Polizeidirektion gebeten. Dort machte der stellvertretende Chef der Staatspolizei dem Prinzen den Vorwurf, daß er über österreichische innenpolitische Verhältnisse gesprochen habe und fragte ihn, wann er abzureisen gedenke. Prinz Löwenstem, der in seiner Ansprache seine Eindrücke von der letzten Sitzung des Oesterreichischen Nationalrats wiedergegeben hatte, teilte mit, daß er am Mittwoch abreisen werde und wurde daraufhin entlassen.
daß der Minister am Freitag bereits in der Lage fein wird, über alle Einzelhetten dieser Entwürfe offen zu sprechen, wohl aber wird er die Grundlinien der Verfassungsreform darlegen, soweit sie mit den Ländern bereits in den wesentlichen Stücken vereinbart sind. Die Durchführung der Verfassungs- und Reichsreform soll nach wie vor in der Weise ange- ftrebt werden, daß man dem neuen Reichstag die Ent- würfe unterbreitet, aber wenn der Reichstag sich der Mitarbeit versagen sollte, würde man auf den bekannte« Plan zurückgreifen, durch Staatsver- träge mit den verschiedenen Ländern die Ver- fassungsresorm in Kraft zu setze«.
Die Beratungen des Reichskabinetts werden sich in dieser Woche vor allem aus die Neuregelung der subventionierten Betriebe und die erweiterten Vollmachten des Bankenkommissars erstrecken. Entscheidungen von großer Tragweite werden darüber hinaus vor den Wahlen kaum noch zu erwarten sei«.
Auf außenpolitischem Gebiet hat man in Berliner maßgebenden Kreisen mit besonderer Befriedigung von der gestrigen Rede Mussolinis und von einem Artikel des amerikanischen Senators Borah in der „Kölnischen Zeitung" Kenntnis genommen, weil diese beiden Kundgebungen geeign-t sind, den Standpunkt der Reichsregierung in der Frage der Gleichberechtigung zu unterstützen. Ob es in der Gleichberech- tigungsfrage noch zu einer persönlichen Zusammenkunft zwischen Macdonald und dem deutschen Reichskanzler in Chequers kommen wird, dürfte sich voraussichtlich im Laufe dieser Woche entscheiden.
Was wird nach der Wahl?
Die Prophezeiungen über die Entwicklung nach dem 6. November müssen mit großer Vorsicht ausgenommen werden, besonders nachdem der Reichswehrminister von Schleicher am Sonnabend abend eine auffallend scharf formulierte Erklärung gegen die Behauptungen gegeben hat, daß Verhandlungen über einen Umbau des Kabinetts Papen im Gange seien. Wie man hört, ist der Minister, der sich zur Zeit in Badenweiler aufhält, über diese Vermutungen sehr ungehalten gewesen.
Schleichers Erklärung lautet: ,^$n Berlin wird die Nachricht verbreitet, daß ich meinen Aufenthalt in Badenweiler zu politischen Besprechungen benutze, die den Bestand des 5kabinetts gefährden könnten. Eine geradezu absurde Idee. Abgesehen davon, daß ich mit dem mir befreundeten Reichskanzler von P a p e n sachlich und politisch völlig überein stimme, habe ich während meines Aufenthalts in Badenweiler noch keine politische Persönlichkeit größeren oder kleineren Formats gesprochen und gedenke das auch in Zukunft nicht zu tun. — gez. von Schleicher."
Berlin, 24. Oktober.
Der Generalsekretär des Völlerbunds, Sir Eric Drummond, traf heute früh hier ein, «m in den nächsten Tagen über die Neubesetzung des Untergene- ralsekretärpostens, den bisher Dufour-Feronce inne hatte, mit der Reichsregierung zu verhandeln.
th. Berlin, 24. Oktober.
Heute nachmittag wird der Reichskanzler die bereits angekündigte Rede vor den Bereinigten Handwerkskammern in Berlin halten, in der er, wie gemeldet wurde, auf die Rückwirkungen des Wirtschaftsprogramms der Reichsregierung auf Handwerk und MUtelftand eingehen wird. Darüber hinaus wird der Reichskanzler sich noch auf einige zur Zett besonders interessante wirtschaftspolitische Frage« ein- lassen, insbesondere auf das Programm der kommunalen Arbeitsbeschaffung.
Man nimmt an, daß der Kanzler dabei die Pläne besprechen wird, die in den nächsten Tagen im Kabinett behandelt werden sollen, und die sich auf die kommunale Arbeitsbeschaffung unter Heranziehung eines Teiles des sogenannten Gerekeplanes erstrecken werden. Dabei soll es sich aber, wie der „Montag" ergänzend erfährt,
nicht etwa um eine Finanzierung der Arbeitsbeschaffung in Höhe von etwa 3 Milliarde«, wie es der GerÄepla« vorsteht, sonder« um eine F i n a n z i c- ruug handeln, die nach Auffassung der Reichsre- gierung und auch des Reichsbankpräsidenten ohne jebe Gefährdung der Währung im Wege sicherer Kreditbeschaffung möglich ist.
Weiterhin wird der Kanzler wahrscheinlich Mitteilungen darüber machen, daß die Reichsregierung Erwägungen darüber veranstaltet, in welchem Umfange gesetzliche Sicherungen dafür geschaffen werden können, daß die Wirtschaft die Steuergutscheine als Zahlungsmittel im laufenden Privatgeschäft benutzen kann. Ferner sollen gesetzliche Sicherheiten dafür geschaffen werden, daß die Handelsfähigkeit der Steuergutscheine an der Börse unbedingt bestehen bleibt und zwar zu dem Zweck, die Millionen von gehamstertem Bargeld wieder in den Verkehr zu bringen.
SchlieUich wird der Kanzler auf allgemeine poli- ttsche Angelegenheften eingehen und wird dabei ins- besonder auf die von verschiedenen Zentrumsführern (Prälat K a a s und Dr. Brüning) gehaltenen Reden sowie aus den von Adolf Hitler verööfsenttich- ten offenen Brief eingehen.
Außer dieser Kanzlerrede ist für diese Woche noch mit einer zwetteu wichtigen Ministerrede zu rechnen. Der Reichsinnenminister Freiherr vou Gayl beabsichtigt, am Freitag im Verein der Berliner Presse über die Grundlinien der Verfaffungsreform zu sprechen. Die Vorlagen für die Reugestattung der Reichs- Verfassung und des Reichsaufbaues sind bekanntlich schon seit längerer Zeit Gegenstand eingehender Beratungen zwischen Reichsregierung und Länderregierungen gewesen, und die Einzelhetten dieser Ent- I würfe befinden sich im Reichsinnenministerium in Ausarbeitung. Run ist zwar noch nicht anzunehmen,
• Einzelpreis 10 Pfennig
Kasseler Neueste Nachrichten
Die Einladung zur Abreise
Wir«, 24. Oktober.
Wie der „Morgen" meldet, wurde Prinz Hubertus zu Löwenstein-Wertheim nach einer Rede, die er
Ein neuer Vorstoß Polens
Danzig, 24. Oktober.
Der diplomatische Vertteter der Republik Polen in Danzig hai beim Hohen Kommissar des Völkerbundes die Aenderung des Teiles des Warschauer Abkommens beanttagt, der bestimmt, daß Ausländer durch ihre Anstellung als Beamte in unmittelbarem
Dr. tPz. Paris, 24. Oktober.
I Die Mniflsr- und Kabinettsräte werden immer zahlreicher, aber die Gebttrtswehen des Etats wollen kein Ende nehmen: Sie sind es ohne Zweifel, die die Einberufung der Kammern in außerordentlicher Session um ein paar Wochen beschleunigte. Denn die zuständigen Minister fürchten das Parlament viel weniger als die Blitze der Finanzkommission, wo sie in jedem Augenblick Rede und Antwort stehen müssen, und über keine der zahllosen Hintertreppen verfügen, die ihnen das Palais Bourbon offen läßt. Nach den letzten Meldungen wird der Fehlbetrag für den Haushalt von 1933 nicht weniger als 13 M i l l i a r - den Franken betragen, und das Schatzamt wird im Laufe des Jahres für 20 Milliarden kurzfristige Bonds ausgeben müssen: Ziffern, die auch den Zuversichtlichsten nachdenklich stimmen mögen.
Ueber die Deckung dieser gewaltigen Beträge herrscht innerhalb des Kabinetts Herriot keinerlei Einigkeit; die Minister erinnern an all die feierlichen Versprechen, daß die steuerliche Belastung um keinen Centime erhöht werden sollte, und stellen dem die neuen Vorschläge des Budgetministers Palmade gegenüber, die fast k e i n e-r l e i Ersparnisse auf den dick angeschwollenen Ausgaben enthalten, wohl aber unter verschämten Worten ein Doppeltes: Appelle an den Sparstrumpf und — weitere Steuern. Darüber kam es im Schoße der Regierung selber zu bedenklichen Zwischenfällen, und vor der Finanzkommisston war weder Palmade noch der Finanzminister Germain-Martin in der Lage, für das Gesamtkabinett zu sprechen.
Noch schlimmer gestaltete sich die Lage, als von den einzelnen Ausschußmitgliedern, besonders von den sozialistischen, bestimmte Einzelheiten über den neuen Haushalt verlangt wurden. Da hörte man, daß das Gesamtbudget frühestens am 10. November fertiggestellt werden könne, sodaß es in dem knappen Zeitraum von sechs Wochen von den beiden Kammern Lurchberaten werden müßte. Das will mit andern Worten besagen: Es sind zum Mindesten drei, wenn nicht vier provisorische Zwölftel erforderlich, so daß schon aus diesem Grunde nicht an irgendwelche Reformen, vielleicht sogar überhaupt an keinerlei Einsparungen gedacht werden kann. Und noch ein Drittes kam hinzu: Die amerikanische Schuldenfrist vom 15. Dezember. Eduard Herriot sollte vor dem Ausschuß die Unterscheidung zwischen „politischen" und „Handels"schulden gemacht haben; letztere würden bezahlt, erstere nicht. Eine solche Unterscheidung entspricht jedoch keinerlei Wirklichkeit mehr: Das Abkommen Mellon-Börenger vom 15. April 1926 sieht eine einzige Schuld vor, deren Annuitäten in „Kapital" und „Zinsen" zerfallen. Nur die Zinssumme kann in Krisenzeiten Gegenstand eines dreijährigen Moratoriums werden, nicht aber der Kapitalanteil. Da es sich nun am 15. Dezember gerade um eine Kapital- summe in Höhe von 80 Millionen Dollar handelt, kann von einem Aufschub ohne Weiteres nicht die Rede fein. Es müssen vielmehr Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten stattfinden, und zwar gemäß dem Lausanner Abkommen gemeinsam mit England. zu welchem Zwecke sich der Vertreter oes Schatzamts Bizot gegenwärtig nach London begeben hat. Selbstverständlich will weder die öffentliche Meinung noch die Kammer selber von irgendwelcher Zahlung nicht das Geringste'wissen, und es stehen dafür auch keinerlei Summen zur Verfügung.
Die Lage ist um all dieser Gründe willen gespannt genug, um eine Ablenkung als dringend
wünschenswert erscheinen zu lassen. Diese Ablenkung soll eben die Kammer bringen, Dein» t-a steht vor. vornherein fest, daß es sich bloß um ein außenpolitisches Interesse handelt; in die Wirren der inneren Politik kann erst dann ein wenig Klarheit gebracht werden, wenn der radikale Parteitag in der Hochburg Toulouse zu Ende ist. Das war noch immer so: Das „Rückgrat der Republik" muß sich gleichsam erst über die Festigkeit seiner Wirbel vergewissern, ehe es den schweren parlamentarischen Kampf beginnen kann. Ministerpräsident Herriot wird also gleich nach Eröffnung der außerordentlichen Session das Wort verlangen zu einer außenpolitischen Erklärung, deren Grundlinien er bereits in der letzten Sitzung des Kammerausschusses mitge- teilt hat. Es wird ihm ein Leichtes, sein, nicht nur seine Partei, sondern auch den größten Teil der Sozialisten, die gesamte Mitte und einzelne Rechtsabgeordnete durch seine flammende Beredsamkeit mitfortzureißen und ein Vertrauensvotum zu erzielen, dem praktisch die ganze Kammer zustimmt: Rechnet man doch mit einer Regierungsmehrheit von 400 Stimmen! Aber selbst wenn sie etwas geringer sein sollte, wird sie immer noch klar beweisen, daß Herriot als Außenmini st er heule kaum einen ernsthaften Gegner hat; seine Stellung ist fester als die Briands in seinen besten Tagen, und darauf kommt es Eduard Herriot in erster Linie an. Warum, wird sofort ersichtlich, wenn man seine persönliche Lage mit der seines Kabinetts vergleicht.
Mit fast mathematischer Gewißheit kann heute gesagt werden, daß die Regierung Herriot nur noch ein kurzes Dasein fristet. Schwarzseher meinen, sie werde bereits hinter den verschwiegenen Türen des Finanzausschusses vom Leben zum Tode gebracht, sodaß sie als geschminkte Leiche vor die Kammer trete: Aehn- liches hat Herriot vor sieben Jahren schon einmal erlebt. Aber selbst im günstigsten Falle glaubt man nicht, daß die Regierung in ihrer gegenwärtigen Zusammensetzung die Generalaussprache oder die Besprechung der ersten Artikel des Finanzgesetzes wird überleben können. Der Fußangeln gibt cs hier viele, und Herriot selber hat nicht die mindeste Lust, an der Spitze eines in ihrem Ansehen stark geschädigten Kabinetts weiterzuleben.
Die neue Regierung braucht dringend eine Persönlichkeit, die den festen Willen und die unleugbare Kraft besitzt, dem finanziellen Schicksalsproblem zuleibe zu rücken; und zwar in erster Linie durch eine allgemeine Verwaltungsreform, die wenigstens die ärgsten Schäden und Mißbräuche beseitigt. Um nur ein Beispiel zu nennen: Sämtliche ,.^ronttämhter" Frankreichs beziehen eine Staals- rente, die mit 50 Jahren 500, mit 55 Jahren bereits 1000 Franken beträgt. Das Gesetz trägt rein demagogischen Charakter und wurde seinerzeit int „pro« sperity"-Rausch unter Tardieu verabschiedet. Tct Begriff ^Frontkämpfer ist so gedehnt, daß prakti'ch sämtliche Mobilisierten überhaupt darunter faste Noch schlimmer ist es mit der Steuerbint.r ziehung bestellt, worüber eine jüngst veröl' nt- Hcfttc Statistik Aufschluß gibt. Es hat trnadt aanz den Anschein, als ob die meisten Franzosen h' -'r stäblich am Hungertuche nagen, denn die Zahl derjenigen, die mehr als 50 000 oder sogar mehr als 20 000 Franken im Jahr verdienen, ist verschwindend gering . . . Viele erblicken noch einmal in Joset Gaillaur den Retter; er soll der zukünftige Finianzminister fein, der kühn den „Rubecon" über« fcbreitet, und von demagogischen Rücksichten frei ein schneidende Sparmaßnahmen trifft.
Herriot felber soll ähnlichen Bestrebungen nick: ferne stehen; es kommt ihm lediglich daraus an. nach einem überwältigenden Verttauensvotum für seine Außenpolitik eine Art Dauerstellung am Quai d Or say zu beziehen, zur Verwirklichung der arn*-.. Ziele, die er sich gesteckt hat. Gelingt die p v tarische Operation, so hat Aristide Briand endlich eine» Nachfolger gefunden.
Vor neuen Ministerreden
Sonunfetem Wiener Korrespndentern
tung Irlands zu verewigen, Ausdruck zu geben. Welcher Art diese Schritte fein werden, wird nicht gesagt.
Das neue belgische Kabinett
Brüssel, 24. Oktober.
An dem neugebildeten belgischen Kabinett haben sich tmch längerem Zögern doch auch noch flämisch-ka- cholische Persönlichkeiten beteiligt, nämlich Poullet Sap und Heyman. Sicherem Vernehmen nach verschaffte sich Minister Sap in feinen Vorbefprechungen mit dem neuen Ministerpräsidenten de Broqueville Beruhigung darüber, daß die neue Regierung keineswegs außenpolitisch eine stärkere Anlehnung an Frankreich im Sinne des belgisch-französischen Militärvertrages plane. Insbesondere kam es den flämischen Kreisen darauf an, zu verhüten, daß der Ernennung des künftigen Generalstabschefs, die Ende des Jahres erfolgen soll, vorgegriffen wird. Der jetzige Generalstabschef General Galet erreicht die Altersgrenze.
-Hungermärsche" in England
London, 24. Ottober.
Die Blätter berichten jetzt regelmäßig über die Wanderungen der „Hungerdemonstranten", die ans verschiedenen Teilen Englands nach London unterwegs sind. Es handelt sich um Gruppen von Arbeitslosen, die aus Lancashire, Yorkshire, Süd-Wales, Kent usw. kommen, um in London auf ihre Notlage hinzuweisen. Aus Lancashire ist jetzt eine Gruppe von 38 Frauen unterwegs. I« jeder Stadt, die die Demonstranten Passieren, wird von den Behörden und von Privatpersonen für ihre Verpflegung und Unterkunft gefolgt.
Die kommunale Arbeitsbeschaffung
Papen spricht heute vor den Handwerkskammern / Regierung und Gerekeplan / Ergänzungsbestimmungen über Steuergutscheine
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Sir Erie Drummond in Berlin
(Eigener Drahtbericht.)