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Jeder helfe unsern Kindern!
Sport
lichten
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Nichts
vergnügt.
den schweren fiami
Kindernot.
nastik- ui
kanten ?
nei Anstalt ist die Krise
.Auch an
Nadi des Tages Arbeit Lesestunde im Heim des Seminars
Hier ist die Erzieherin noch Schülerin
vielen in allen Stadtteilen ihm angeschlossenen Kindergärten die Keimzelle
diesem Willen dann auch das lichst vielseitigen
Ein Dutzend Wasser, geister plantschen still'
ferner Säuglii
Lagen den zweckmäßigen Ausweg sieht, erwachsen . .
Körper der Semi naristinnen
einmal drunter weg—einmal drüber weg
schult d ie
erachtet: Ausbau der
Hilfe aber wird !sse an einer mög- ildung, die für alle
Arbeit am Kind, höchste und schönste Aufgabe, die einer Frau werden kann. Arbeit am Kind heißt mehr Freude am
solcher Ausbildung zu verankoortungs- bewußter Arbeit am Kinde. Hunderte von Kindergärtnerinnen, Hortnerinnen und Jugendleiterinnen gingen von dem lichten Haus auf der Hohe des Kratzenbergs in alle Weltz in Herz und Wissen
Und zum Nachtisch gibt’s Obst für die ganze Tafelrunde
haben. Wir hoffen, daß auch durch unsere Schülerinnen in weiteren Kreisen unse-
Hoppla— d ist Kinde Gymnastik
und (Empfinden beschreiten hieß.
r ei Hauptzüge unterscheiden wir in unserm Unterricht —", erläutert lebendig Frau Oberin Diercks, Leiterin des Fröbelseminars, mit der wir im sonnendurchfluteten Besuchszimmer des Seminars über dessen Aufgaben plaudern. „In den wissenschaftlichen Fächern kommt es darauf an, die Gesetze der kindlichen Entwicklung und die Möglichkeiten ihrer Förderung kennen zu lernen; das instinktiv mütterliche Tun des jungen Mädchens soll soweit bewußt gemacht werden, daß die künftige Erzieherin ihre Aufgabe erkennt und freudig ergreift. —
kindergärten, Sammelklassen und in den Anstalten Hephata. — Sie wundern sich über die Reichhaltigkeit unserer Stundentafel? Es liegt uns ja vor allem daran, unsere Schülerinnen mit dem rechten Be- russethos zu erfüllen. Sie sollen helfen und ihre Herzen gerade den ärmsten und elendesten der Kinder erschließen. Aus
nicht wirkungslos vorbeigegangen?"
„Leider nicht. Aber wir suchen auch hierin, an der hoffnungsfreudigen Arbeit am Kinde geschult, die positive Seite. Es ist ja wertvoll, wenn schon die Schülerinnen sehen, daß unsere sozialen Anstalten nicht aus dem Vollen schöpfen können, ja, daß sie schwer um ihre Existenz zu ringen
Er umfaßt die eigentliche praktische Arbeit an den Kindern. Unsere Schülerinnen arbeiten in den kasseler Kindergärten und Horten, die ja meist zu Tagesheimen zusammengefaßt find, Kindererholungshetmen, im
„Sie nannten noch einen dritten Zweig?"
. und der ist nicht der unwichtigste.
eigenen Leben, heißt selbst in schwerster Rotzeit Hoffnung auf bessere Zukunft. Aber Arbeit am Kind ist auch der schwersten eine. Nicht nur Liebe und Geduld «fordert fie; umfassendes Wissen auf vielen Gebieten ist vonnöten, Verständnis Mr die kleine aufblühende Kinderseele, stete Hilfsbereitschaft für all die vielen Sorgen, Wünsche und Leiden, die so ein werdendes Menschenkind in vorwärtsstür- menbent Lebensdrang drücken . ..
Seit Jahrzehnten ist in Kassel das Evangelische Fröbelseminar mit seinen
Ein Querschnitt durch den Aufgaben« kreis des Evangelischen Fröbelseminars in Kassel / Ein Aufruf an alle, die Kinder lieben, schnell zu helfen
sundheitsfürsorge und der Erholunys- und Heilfürsorge unter besonderer Berücksichtigung des noch nicht schulpflichtigen Kindes, Sicherstellung der bestmöglichen Ausbildung für alle, denen Kleinkinder zur Pflege anvertraut werden und schließlich nachdrückliche öffentliche Unterstützung für alle, die an der Verwirklichung dieser Aufgaben arbeiten.
Tschingderabum« bum — sind wir nicht zwei feine Musi«
rer Stadt Verständnis geweckt wird für ~ ' gegen die riesengroße
. ; sozialen Anstalten
heute führen. Manch einer würde gewiß
3n diesen Tagen weltpolitischer Höchstspannung und immer tiefer gleitender Wirtschasts- und Lebenskurve fand in der Reichshauptstadt ein Kongreß statt, der denen galt, die nach uns zu leben und zu kämpfen haben werden. Organisationen der verschiedensten pädagogischen Richtungen brachten in einer eindrucksvollen Kundgebung der Oeffentlichkeit zum Bewußtsein, daß das Kleinkind, Trägerin der Zukunft, in einer Zeit so schwerer wirtschaftlicher Rot aufs Ernsteste in seinem Leben und seiner Entwicklung bedroht ist. Mehr Lebensraum für das Kleinkind — war die Formel, auf der sich trotz verschiedenster pädagogischer Meinungen alle Teilnehmer trafen. Ihre Forderungen gingen im Einzelnen u. a. auf eine Vermehrung der Beratung?- und Fürsorgestellen für Mütter, auf Ausbau der Kindergärten, Sicherstellung einer umfassenden Ernäh- rungszürsorge für alle Kleinkinder, vermehrte Speisungen, größere Lebensmittelbeihilfen. Für dringend notwendig wurde
Zum Verständnis des kindlichen Gestal- tungstriebes sollen die künstlerisch- technischen Fächer fuhren. In Zeichnen, Modellieren, Ausschneiden, Fröbel- Besckäftigungen soll das junge Mädchen soweit ausgebildet werden, daß sie im Kindeskreis anregend wirken und den Kindern Gelegenheit zu selbständigem Schaffen geben kann. Der Turn-, Eym- Spielunterricht hat die Dop- prlaufgabe, die künftige Kindergärtnerin zum Turnen mit den Kindern zu befähigen und gleichzeitig den eigenen Kör-
„Sind die Aussichten im Beruf der Kindergärtnerinnen und Hortnerinnen noch so günstig, daß die zweijährige Ausbildung im Seminar auch aus beruflichen Gründen ratsam erscheint?"
„So fragen viele bedenkliche Eltern; aber erfreulicherweise haben im Ministerium gerade in neuester Zeit sehr dankenswerte Bestrebungen eingesetzt, den Kindergärtnerinnen, Hortnerinnen und Jugendleiterinnen neue und vielgestaltige Wirkungsmöglichke'ten zu eröffnen. Auch unsere Erfahrungen in unserer Stellenvermittlung zeigen, daß die tüchtigen unter unseren Schülerinnen doch über kurz oder lang eine Arbeit fanden. Aber außerdem' befähigt die Ausbildung zu einem Helfen auf so vielen verschiedenen Erbieten, daß auch vorübergehende Zeiten der Erwerbslosigkeit mit nutzbringender Arbeit ausgefüllt werden können. Darüber hinaus leitet uns ja der Gedanke Frö- bels, als er den Kindergarten schuf, tn ihnen neben der Erziehung der Kinder nicht nur Helferinnen für die Mütter heranzubilden, sondern au* den Müttern selbst und den künftigen Müttern Hilfe für ihre Aufgaben zu geben. Die Berufsausbildung der Kindergärtnerin und Hortnerin ist sicher kein Umweg gewesen, wenn, sich das Mädchen später einmal verheiratet. sondern eine Schulung für künftige tüchtige und verantwortungsbewußte
gerne helfen, wenn er wüßte, wie ernst und furchtbar die Lage wirklich ist — rote« viele kleine, in der Entwicklung stehende Kinder nicht das notwendigste Essen ^iuf dem Tisch finden — und Krankheiten der Weg zu ihrem Körper dadurch umso leichter wird. Ihnen müssen wir alle zu helfen versuchen; Hilfe an den Kindern ist ja nicht wie ein Tropfen auf den heißen Stein, sondern bedeutet Helfen in die Zukunft hinein . . ."
„Und in welcher Art denken Sie sich eine Hilfe, Frau Oberin?"
„Mancher setzte fick vielleicht lieber Mt seinen noch wohlbestellten Mittagstisch, wenn ihn nicht der Gedanke an hungernde Kinder störte, sondern wenn er fick, sagen könnte: „durch Uebcrnahme einer Patenschaft habe ich wenigstens gesorgt, daß e i n Kind im großen Kassel jeden Mittag satt wird." Der Gedanke der Patenschäften, die wirklich nutzbringende und praktische Hilfe bedeuten, sollte viel tiefer in Kassel Wurzel schlagen. Unser Fröbelseminar und das Kindertagesheim am Tannenwäldchen nehmen Anmeldungen da;u entgegen — zuniel können es nie werden, denn die Rot ist zu groß."
Die Rot ist zu groß — das find die letzten Worte, die wir mitnehmen aus dem lichten Haus auf dem Kratzenberg, das eine Stätte der Hoffnung und der Liebe ist. Wer Kinder liebt und helfen kann — heraus zur Tat!
Ed. Schulz=Keffel.
heim, Kindersolbad und in den Mütterberatungsstunden, die Jugendleiterinnen hospitieren außerdem auch noch in Schul-
schöneres gibt es für sie, als diese Kinder» gartenstunden am /uldastrand
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