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Kasseler neueste Nachrich-e»

Mittwoch, 12 Oktober 1932 / 2. Beilage

Mn 240 / Zweiundzwanzisster Za-rgaag

Der unbesiegteBerg des Schreckens"

Angriff auf einen 8000er auch dieses Mal abgeschlagen / Willy Merkl, Leiter -er Himalaja-Expedition, wieder in Deutschland / Oie Kulis und das schlechte Wetter verhindern den Endsieg

Dr. A. L. Berlin, 12. Oktober.

Ein Herr Merkl wird

totn verr Merkl wird gemeldet.Sind Sie der Bruder trott Wtlly Merk!?" frage ich ihn. Nein" sagt er,tch bin Wtlly Merkl". Das kommt mir beinahe on- 6 üeln!t vor 14 Tagen hat Merkl noch

5qb_bem Htmalaia telegraphiert.Man fährt ja nur . ..von Bombay nach Europa", fügt er hinzu kommen Sr"n5_tiUetn "°^usgefahren, die anderen ?r eine beneidenswerte Ruhe ausstrahlt uns ausgeht, als ob er von einer Erholungsreise v-el zu vernünftig, um sich dadurch, daß ihm

Endsieg auz öen Naga Parbat versagt worden ist mederdrucken zu lassem Es ist sehr schade", meint fVnur- , Ware der Wetterumjchlaq nur drei Tage gekommen, dann wäre der Nanga Parbat schon E^oIuIt erstiegen worden! oder, wenn die Kulis zuverlaffiger gewefen waren, hätte das Laaer VII in mbprL700,°- ^t« Höhe einige Tage früher errichtet werden können und auch dann wäre der Berg be­zwungen worden! b

-Das erste Pech hatten wir kurz nach Doyan. Ein sehr grosser Teil des Proviants für die Kulis wurde uns gestohlen. Wir konnten nicht feststellen, um welche Kulis es sich handelte und ob etwa die Einheimischen mit ihnen unter einer Decke steckten. Die englische Be- Yorde, der wir die Sache melden mußten, ging aber gleich fehr drakonisch vor: dem ganzen Tal wurde ein- rach eine Geldstrafe von zirka 2000 Mark auferlogt' rote ine Leute das allerdings bezahlen sollen, ist mir fchlelerhast.

Später, als es höher hinauf ging, wurden viele Kulis bergkrank. Es ist merkwürdig, daß die

Kulis die Höhe so viel schlechter vertragen als Europäer.

?Nerklerzählt aber, daß trotz der Angst vor demBerg des schreckens doch mehrere unter ihnen durchaus sinn für bergsteigerische Leistungen gehabt und ihn wiederholt gebeten hätten, sie auf den Gipfel mitzu­nehmen.

Zunächst verlief der Anmarsch im ganzen doch pro- ®er ^tzte Anmarsch zu der Stelle in ^000 Meter Hohe, wo Lager VII errichtet wurde, war bergsteigerisch ungewöhnlich schwierig und wurde ohne xls unternommen.Es war für mich ein uner- yorter Eindruck, als wir an dieser Stelle ankamen. Es war wundervolles Wetter und um uns herum lagen die Ketten des Hindukusch, des Karakorum und des Himalaja, wohl

das großartigste Panorama der Welt.

Gegen diese Reihen der 6, 7 und 8 Taufender sind unsere Alpen natürlich klein. Vor uns siel eine Steil, wand 5000 Meter tief herunter. Unten lag ein Gletscher. Die Luft war so klar, daß wir Menschen auf dem Gletscher hätten erkennen können. Wir blickten nun zu 'item nahen Gipfel des Nanga Parbat hinüber. Wir atmeten erlöst auf. Es gaH keine Schwierigkeiten mehr! eine flache SchneeLalde führte bis zu dem Eipiel. Es sah so aus, als ob man auf Skiern hinauf könne,sdj dachte:Wir haben den Gipfel schon in der Tasche^. Am nächsten Morgen lrat der Wetter- umichlag ein. Es gab nur eine Möglichkeit: zurück. Drei Wochen lang saß die Expedition dmnn eingeschneit

m Lager IV. Nichts konnte unternommen werden. Man schnitzle sich Mühle-Bretter, um wenigstens einen Zeitvertreib zu haben und spielte mit Steinen und Hosenknöpfen. Nachdem es aufgehört hatte zu schneien, versuchte Merkl wieder einen Vorstoß zu den oberen Yagern. Es war aber wogen des tiefen Neuschnees unmöglich, sodaß die oberen Lager nicht einmal ab­gebrochen werden konnten.Ws wir von diesem ver­geblichen Vorstoß zum Lager IV zurückkehrten, sahen rotr den Gipfel des Nanga Parbatleider" in schön- stem Sonnenschein, aber wir wußten, daß es zu spät war für dieses Jahr.

Die deutsche Himalaja-Expedition gehört übrigens zu den ganz wenigen Himalaja-Expeditionen, die ohne Verlust an Menschenlöben durchgeführt wurden, «chon auf diesen .Fiekord" kann Merkl stolz sein.

Rußland feiert die Vollen­dung des größten Kraftwerks Europas

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Teilansicht des 750 Meter langen riesigen <5tan= bamms bei Dnjeprostroi, der in Verbindung mit einem gewaltigen Elektrizi­tätswerk eine Energiemenge von 720 000 PS. zu lie­fern vermag. Ein Gebiet von 80 000 Quadratkilometer, also so groß wie Bayern, wird von den neuen An­lagen, die jetzt feierlich eingeweiht wurden, mit Strom beliefert.

Der Expedition ist die Erstbesteigung des Rakiot Peak gelungen. Es ist dies der elfte Siebentaufender, der bisher bezwungen wurde. Der Nanga Parbat ist übrigens bergsteigerisch schwieriger wie der Mount Everest, meint Merkl. Beim Everest liegt nämlich die Hauptschwierigkeit darin, daß man eine Einreise-Er­laubnis nach Tibet bekommt, die man nur vom Dalai Lama in Lhasa persönlich erhalten kann. Der Eng­länder Ruttledge hat sie jetzt bekommen und wird das nächste Jahr versuchen, den Mount Everest zu bestei­gen. Es ist das oiertemal, daß dies versucht wird. Möchten Sie nicht mit?" ,£), ja an sich möchte ich Mort wieder hinaus. Ein 8000er wird sicherlich in den nächsten Jahren bezwungen werden. Ich bin überzeugt, daß es möglich ist aber etwas Glück muß man haben."

Vom Bildhauer-Atelier zum Gotteshaus

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Das neue evangelische Gotteshaus au der Berliner Heerstraße.

Neben dem Landhaus-Giebel, der das dreifarbige Bild des gekreuzigten Christus trägt, steigt ein neu errichteter schlanker Glockenturm auf. Durch Um- und Erweiterungsbauten eines früheren Künstlerateliers hat Berlin an der Heerstraße, der großen Ausfallstraße nach dem Westen, ein neues Gotteshaus erhalten.

Aus dem Sand der Wüste gegraben

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Silberne Schüssel mit einem Relief, das eine nubische Gottheit darstellt.

Eine archäologische Expedition konnte jetzt in Nubien (Süd-Aegypten) roeitoaöe Ausgrabungen machen, bei denen herrliche Funde dem Wüsten­sande entrißen wurden. Alle kunstgewerblichen Arbeiten weisen starken griechischen Einschlag auf, dürften also aus den letzten beiden Jahrhunderten vor Christi stammen. Mit Recht werden die Aus­grabungen als die bemerkenswertesten seit der Oeffnung des Grabes von Tutanchamön bezeichnet.

In Bausch und Bogen verramscht wird wahrscheinlich nächstens das Bad Bertrich an der Mosel, wo nicht weniger als 40 Hotels und Restaurants unmittelbar vor der Zwangsversteigerung stehen, die bei solchem Massenangebot nur einen geringen Bruchteil des tat» sächlichen Wertes der Häuser ergeben kann.

Von der Besatzung des Feuerschiffes Fehmarn Belt wurde die Leiche des bei derRiobe"-Kata- strMche untergegangenen Obermaaten Will aus Landsberg a. d. W. geborgen. Sie wurde durch ein Minensuchboot nach Kiel-Wik überführt.

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Für eine Viertelmillion Mark sogenannteKußgel­der" konnte in Neuyork die Liga zur Linderung des Arbeitslosenelends bei einem Wohltätigkeitsfest ein­kassieren. Woraus sich ergibt, daß es in USA immer noch Reichtum und Geschmacklosigkeit gibt

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Die größte Holzplastik der Welt soll im kommenden Jahr auf der Weltausstellung in Chikago aufgestellt »erben; es handelt sich um eine Statue die eine Höhe von zirka 37 Metern haben und aus den Stämmen mehrerer riesiger Bäume von 22% Meter Durch­messer zusammengestellt werden soll.

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Ein Apparat zur Bekämpfung des Schuarcheus. Dem englischen Patentamt ist kürzlich ein Apparat zum Patent angemeldet worden, der das Schnarchen des Menschen erfolgreich bekämpfen soll. Hebei dem Bett des Schnarchers wird ein Mikrophon aufgehängt, das bei Hebersteigerung des erlaubten Schnarchmaßes eine elektrische Nadel in Tätigkeit setzt, die den Schnarcher aus dem Schlaf aufschreckt. Der Apparat arbeitet so lange, bis der schnarchende Schläfer erwacht. Frag­lich bleibt es nur, ob sich jemand dieses moderne Folterinstrument anschaffen wird.

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re man Autosfälscht"

Aus -er Praxis des abgefeimtesten Autodiebs / Rindfleisch-Autos sind die besten Oie Vorgeschichte von ,Gelegenheitskäufen"

».«EKter T«e wurde in Berlin einer der gofährlich- Äam?uUl«Mf(eMbai,Ct iV?0Un mi Mtigen

Berlin, Kurfürstendamm. Vor einem eleganten .yerrenmodengeschäft hält ein rassiger, neuer Merce- oeswagen. Ein Herr steigt aus, die Wagentüre knallt hinter ihm zu. Er verschließt sie sorgfältig. Wenige Sekunden darauf ist er in dem Laden verschwunden. . tvie aus der Pistole geschossen, stehl plötzlich

ein. Fremder neben dem Wagen, eine große, elegante Erichemung, blasses, scharfgeschnittenes Gesicht. Ein kurzer, prüfender Blick über die Karosserie, dann zieht er einen Schlüsselbund aus der Tasche und öffnet ohne Hast den Wagenschlag. Der Anlasser summt und in wenigen Minuten ist der Wagen im Verkehrs­gewühl verschwunden.

Eine scheinbar irrsinnige Kreuz- und Querfahrt durch die Stadt beginnt. Plötzlich, in einer unbeleb­ten Straße eines westlichen Vororts, macht der Wa­gen halt. Denn dort ist die Garage des neuenBe­sitzers".

Er klingelt. Eine Serie Glühbirnen flammt auf. Donnerwetter! Die Leute scheinen etwas von ihrem Fach zu verstehen. Wie in einer ganz modernen Autowerkstatt sieht es aus. DerMeister" gibt seine Neuerwerbung in Arbeit. Und int Verlauf we­niger Tage haben die drei Mechaniker aus einem weißen Mercedes Nr. I A 76855, Motornummer 80988, mit Stoßdämpfer und Boschscheinwerfern, mit Verdeck, ein rotes Mercedeskabriolett ohne Verdeck, rote Probenummer I A 40866, Motornummer 50176 ohne Stoßdämpfer und mit Fokusfcheinwerfern ge­macht. Handarbeit wäre dabei natürlich viel zu kost­spielig und langwierig. Deshalb ist das Unternehmen mit den letzten technischen Finessen ausgyüftet und arbeitet sauberer und schneller als jede Autowerk­statt. Ganz zu schweigen von den elektrischen Kränen und versenkbaren Böden und elektrischen Schweiß­apparaten, mit denen es geradezu eine Lust ist zu arbeiten. Aber das Wichtigste ist das nicht. Tenn noch unschätzbarere Dienste leisten die rotierenden Feilen. Sie werden an den Zahlen des Motors und des Fahrgestells angesetzt, und in ganz kurzer Zett

I sind die lästigenfalschen" Nummern beseitigt. Dann werden die Metallstempel aufgedrückt, ein paar kräf­tige Schlage . . . und die Fabriknummer istfrisiert". Noch frisch lackieren, mit Geblase natürlich (die Farbe wird nicht lange ausgepinselt, sondern unter Druck ausgespritzt). Räder auswechseln; andere Polsterung kann auch nichts schaden. Ein neues Firmenschild aus dem Armaturbrett:Müller u. Weise, Hannover" krönt das Werk. Jetzt schnell zur Kraftwagenprüf- stelle au der Technischen Hochschule.Würden Sie so freundlich fein, dem Wagen eine endgültige Nummer zu geben."Wie ist die Probenummer?"I A 40866". I A 40866 ist nicht als gestohlen vorgemerkt Die Sache geht in Ordnung.

Und bann verschwindet der Wagen auf einmal aus Berlin. 3 Tage später steht in der Zeitung eine Anzeige:Viersitziges Mercedeskabriolett, fast neu, verkauft weit' unter Preis . . ."

Zwei Tage später. In einer Telephonkabine in einem vornehmen Viertel des Berliner Westens flammt richt: DerBaron" vom Kurfürstendamm. Er wählt eine Nummer.Ist Doktor U. persönlich am Apparat? Seien Sie doch so liebenswürdig, Herr Doktor, sofort nach der X.straße 12 zu kommen, meine kleine Tochter ist schwer erkrankt."

Zckhn Minuten später fährt ein Maybach um die Ecke. 2er Arzt-Wimpel flattert vorn. Der Besitzer steigt aus. Die Haustüre vor ihm ist offen. Aber von einem kranken Kind weiß im ganzen Haus nie­mand etwas. Wütend betritt der Arzt wieder die Straße. Er erbleicht: Sein Auto ist fort. . .

Aber eines Tages wirb derBaron" doch ge­schnappt.Sagen Sie einmal", frage ich den zu­ständigen Kriminalkommissar,was ist denn das für ein Mensch?"Was, Sie kennen den Rindfleisch nicht?! Na, das ist doch ein ganz schwerer Junge. Ter hat schon tot Krieg krumme Sachen gemacht. Damals kam er zum Berliner Magistrat und sagte, er hätte Beziehungen zu Großgrundbesitzern in Pommern und könne Lebensmittel beschaffen. Beschafft hat er nichts, aber 200 000 Mark hat er sich bei der Sache erschwindelt." Ein ganz ausgekochtes Rindfleisch...

H. Knast.

läeiw CkcGtuk

Der feit einiger Zeit in Sellin auf Rügen zur Er­holung weilende Landgerichtsrat Meiner aus Berlin- Wilmersöorf wurde tot aus dem Schwarzen See ge­borgen. Der Landgerichtsrat war von einem Spazier­gang nicht zurückgekehrt, sodaß man besorgt um sein Schicksal auf die Suche ging. Es steht einwandfrei fest, daß Landgerichtsrat Kleiner, der seit längerer Zeit nervenleidend war, freiwillig in den Tod ge­gangen ist.

Die Schnelligkeit des Blutlaufs

Die Strömungsgeschwindigkeit des Blutes tot menschlichen Körper haben Wollheim und Lange an der Medizinischen Klinik der Charite in Berlin untersucht. Dabei wurde das Fluoreszenz-Verfahren angewandt, durch das es möglich ist, bas Erscheinen des in den Blutkreislarrf eingebrachten Fluoreszins an den zarten Lippenschleimhäuten zu beobachten. Es zeigte sich, daß die gesamte Kreislaufzeit unter ge­wöhnlichen Verhältnissen 1925 Sekunden beträgt, während angestrengte Arbeit und Fieber die Krets- laussgeschwindigkeit um das Dreifache zu erhöhen vermögen. Ms mittlere Turchflußzeiten für die Lunge ergaben sich 5,3 Sekunden, für die Nieren 3,7 Sekunden, für das Eingeweidegebiet 5,2 Sekunden.

Oer flehte Kriegsgefangene^:

Oskar Daubmann als Schwindler entlarvt

Eigener Drahtbericht

Freiburg, 12. Oktober.

In der Angelegenheit des Oskar Daubmann aus Endingen scheint eine sensationelle Wendung einge­treten zu sein. Im Verlaufe der letzten Zeit haben sich mehrere Persönlichkeiten bei den behördlichen Stellen gemeldet, darunter ein ehemaliger Fremden­legionär aus Essen an der Ruhr, dem Oskar Daub­mann am Montag abend in Endingen gegenüber« gestellt wurde. Im Verlaufe der weiteren Feststellun­gen wurde Daubmann gestern vom Landespolfzeiamt Karlsruhe gesucht, da sein Aufenthaltsort nicht be­kannt war. Daubmann befand sich auf einer Vortrag s- reife, konnte aber ermittelt und zur Vernehmung auf die Polizeidirektion Freiburg (Breisgau) gebracht werden. Heber diese Vernehmung durch die Beamten des Landespolizeiamtes Karlsruhe ist amtlich noch nichts mitgeteilt worden.

Heber ihr Ergebnis wurde auch an amtlichen Stellen jede AusLinft verweigert. Diese Verweigerung amtlicher Stellen beruht darauf, daß das Protokoll über die gestern abend erfolgte Vernehmung Daub- istanns noch nicht in Karlsruhe vorliegt und die Frei­burger amtlichen Stellen eine Aussage ohne Vollmacht der Karlsruher Stellen verweigern. Jedenfalls dürfte man mit größter Sicherheit feststellen, daß

die Bernehmung die Unrichtigkeit der Angabe» Daubmanus ergeben hat.

Es wird sogar angedeutet, daß Oskar Daubmann gar nicht der wirkliche Oskar Daubmann ist, sondern ein Schwindler, der es verstanden hat, viele zu täuschen. Das Gerücht, daß Daubmann in Polizeigewahrsam genommen wurde, ist gleichfalls nicht amtlich bestätigt, dürfte aber zutreffen. Jedenfalls haben die verschie­denen Gegenüberstellungen Daubmanns mit anderen Persönlichkeiten ihn außerordentlich schwer belastet. Ein besonderes Beweisargument dafür, daß Daub­mann nicht Oskar Daubmann fein soll, sollen auch Fingerabdrücke sein, die bezüglich der wirklichen Person des Daubmann^ gewisse Schlüsse zulassen.

Wie wir weiter zum Fall Daubmann erfahren, soll der Verhaftete Schneider von Beruf sein. Seine poli­zeiliche Vernehmung und Festnahme erfolgte im An­schluß an eine Autofahrt, die der Betrüger unternom­men hatte und bei der er Zeuge eines Autounfalles bei Krozingen war. Er und sein Wagenführer leisteten dabei die erste Hilfe und brachten den Schwerverletzten nach der chirurgischen Klinik nach Freiburg. Kurz darauf erfolgte die Vorführung des angeblichen Daub­mann vor die Polizeidirektion in Freiburg.

$if M gegen Wt nnH MemMm.

Sie wissen kein sicheres Mittel gegen diese Plage­geister? Einreibungen, Packungen, Bader, Salben usw. lindern meistens nur für einige Zeit die Schmerzen, aber sie packen nicht immer das Hebel an der Wurzel.

Ich empfehle Ihnen ein wirklich erprobtes Mittel, und Sie sollen es selbst versuchen, ohne daß es Sie etwas kostet; aber ehe ich Ihnen mehr sage, lesen Sie di« folgenden Briefe:

Vor entern Jahr betont ich Fschiasleiden und war so weit, daß ich ohne Stock kaum noch gehen konnte. Da las ich etwas von Gichtosiut. Als ich eine Woche

diese Kur durchgemacht hatte, konnte ich schon den Stock in die Ecke stellen. Nach vier Wochen war ich vollständig geheilt und konnte die schwerste Arbeit in der Landwirtschaft mitmachen. Auch bet Wetter­umschlag spüre ich nichts mehr. Ich gehe in landwirt­schaftliche Stellung, welches mir früher meine Gesund­heit nicht erlaubte. Ich danke Ihnen für die wunder­bare Kur usw. A. Z. inB.

Ich kann nicht umhin, Ihnen meinen herzlichsten Dank für die ausgezeichnete Wirkung der Eichtosint- Tabletten bei Rheumaleiden auszusprechen. Es ist doch ein Radikalmittel zur Beseitigung jeglicher Schmer­zen. Ich bin alle Schmerzen los, za felbft die Schwel­lungen im Hust- und Kniegelenk sind verschwunden

und kann bei meinem Alter von 64 Jahren jetzt bei jedem Wetter täglich Fußmärsche von 34 Stunden ohne Hnterbrechung unternehmen und ohne hernach Schmerzen ober Anstrengungen zu verspüren.

F. L. in E.

Gichtosint hat mir sehr gute Dienste getan. Der letzte Rheumaanfall im Januar d. I. war nach kurzem Ge­brauch der Trinkkur behoben. Ich habe nach lOjähri- aem Leiden einen angenehmen Winter verleben dür­fen wofür ich Nnen von Herzen dankbar bin.

O. I. in F.

Solche Briefe besitze ich über 11000 (notariell be­glaubigt), und nun hören Sie weiter:

Gicht und Rheumatismus können nur von innen heraus wirklich kuriert werden durch Entgiftung des Blutes. Dieses ist verunreinigt durch zurückgebliebene Harnsäure Salze, und diese müssen heraus, sonst nützt alles einreiben und Warmhalten nichts.

Zur ^Beseitigung der Harnsäure dient das Gichto­sint. Sie können das glauben oder nicht, aber Sie sollen keinen Pfennig dafür ausgeben, ehe Sie sich überzeugt haben.

Teilen Sie uns Ihre Adresse auf einer Postkarte so­fort mit und adressieren Sie diese an: Dr. Schwarz, Berlin A 375, Friedrichstraße 19: cs geht Ihnen bann vollständig kostenfrei eine Probe Gichtosint mit weite­ren Aufklärungen und genauer Gebrauchsanweisung zu.