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Tir. 235*
Donnerstag, 6. Oktober 1932
22 Jahrgang
Abrüstungsplan auf Pariser Art
Frankreichs Ziel: Verquickung des Abrüstungs- und Sicherheitsproblems / Keine Aenderung der Arbeitsverordnung
Alte Ladenhüter (Eigener Drahtbericht).
Verworrenes Zwischenspiel
Die rr .,chen Konferenzpläne gescheitert
Der englische Plan, eine Vier- oder Fünf- mächtekonferenz in London abzuhalten ist — ausführlich berichten wir darüber nebenstehend in dem Artikel „Verworrenes Zwischenspiel" — als gescheitert anzusehen. Die folgende Pariser'Meldung wirft interessante Schlaglichter auf die Entwicklung der ganzen Abrüstungsfrage:
Paris, 6. Oktober. Die Genfer Perichterstatter verschiedener Blätter ntelden heute, dass die französische Delegation einen präzisen und konkreten „konstruktiven" Plan fertiggestellt habe, der im Augenblick vom französischen Kabinett geprüft werde. Dieser Plan soll das Abrüstungs.mitdemSicherheits- Problem kombinieren. Der Londoner Havasver- treter berichtet, daß feine Hauptpunkte ein Vorschlag über den Kousultätivpakt, ein Kontroll- und Sanktionssystem, dieJnternationalisierungd er Zivilluftfahrt, die Beschränkung und Herabsetzung gewisser spezifizierter Angriffswaffe» entsprechend der Entschließung der Abrüstungskonferenz vom 22. Juli ds. Js. und schließlich die Aufrechterhaltung der durch den Versailler Vertrag vorgesehenen m i l« tärischen Klauseln mit gewissen Abänderun gen seien.
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Ueber diesen „konstruktiven" Plan ist vom deutschen Standpunkte aus nur zu sagen, daß er sämtliche Ladenhüter der französischen Politik — von der Sicherheitsthese bis zur Internationalisierung der Luftfahrt — enthält und damit so ziemlich das Gegenteil von dem bedeutet, was Deutschland anstrebt. Die Mitteilungen über die weiteren französischen Absich ten in der Abrüstungssrage finden eine wünschenswerte Ergänzung in der folgenden Meldung, die Pariser Pressestimmen zu dem, wie gesagt, inzwischen so gut wie gescheiterten englischen Konferenzvorschlag wiedergibt:
Paris, 6. Oktober. Die Genfer Berichte der französischen Presse versuchen unter Hinweis daraus, daß die englische Initiative auf Einberufung einer Vierer- oder Fünferkonferenz nach London namentlich bei den Delegationen der kleinen Staaten Beunruhigung ausgelöst habe, einen besonders starken Druck aus Herriot auszuüben, damit er die Reise nach London aufgebe. Verschiedene Blätter fahren
schwerstes Geschütz gegen Macdonald
auf und versteigen sich sogar wie zum Beispiel „Journal", zu der Behauptung, daß sich der englische Premierminister gegenüber Deutschland gebunden (!) habe und daher um jeden Preis seine Initiative durchdrücken wolle.
Ueber die Stellungnahme der französischen Regierung verlautet bisher Sicheres nicht. Es steht nur soviel fest, daß der gestrige Ministerrat das Expose des Ministerpräsidenten über den Vorschlag Macdonalds zur Kenntnis genommen hat. Herriot hat noch gestern abend mit seinen engeren Mitarbeitern eingehend die Vorteile und Nachteile des englischen Planes erörtert. Die größte Bedeutung scheint man in hiesigen politischen Kreisen der für heute angekündigten
Besprechung Herriots mit dem amerikanischen Delegierten aus der Abrüstungskonferenz, Norman
Davis, beizumessen. Der offiziöse „Petit Parisien" schreibt, die Entscheidung Frankreichs werde in erster Linie von der Einstellung Deutschlands, aber auch von dem Programm der Konferenz selbst abhängen. Gleichberechtigung sei ein „synthetischer Ausdruck". unter dem man sehr viel verstehen könne. Man möchte also, bevor man sich an den grünen Tisch setze, sich genau über den Gegenstand und die Auswirkungen der künftigen Debatte klar werden.
Das Organ Herriots „Ere Nouvelle" erklärt: Wir haben keine grundsätzlichen Einwendungen gegen eine Konferenz, wie die in London geplante zu erheben, aber das Problem muß klargestellt werden. Da es sich um das Studium der Gleichberechtigungsfrage handelt, ist wesentlich, daß daran alle diejenigen teilnehmen, dieesangeht. In diesem Zusammenhang weist das Blatt auf Polen, die Tschechoslowakei, Südslawien und Belgien hin.
„Volonte" nimmt eine Sonderstellung ein und spricht sich gegen die Hinzuziehung Polens, Belgiens und der Kleinen Entente zu der Londoner Konferenz rils.
Der deutsch-französische Gegensatz
London, 6. Oktober.
„Dailv Telegraph" schreibt, in britischen amtlichen Kreisen hege man jetzt keine Hoffnung mehr auf ein Zustandekommen der Liermächtekonjerenz,
man rechne vielmehr mit einer vorläufigen Fortsetzung der Arbeiten der Abrüstungskonferenz ohne Deutschland.
Der diplomatische Korrespondent des „Daily Telegraph" sagt, in einigen Kreisen werde es für möglich gehalten, daß die Abrüstungskonferenz durch Annahme gewisser Resolutionen, von denen, die eine energische Rüstungsverminderung versprechen würde, Deutschland zu einer neuen Erwägung seiner Haltung veranlassen könnte. In anderen Kreisen werde ein solches Verfahren für hoffnungslos gehalten. Inzwischen frage es sich, ob es nicht unter den gegebenen Umständen angebracht wäre, daß Großbritannien und Italien als Garantiemächte des Locarnopaktes über die besten Mittel zur Behebung der deutsch-französischen Schwierigkeit beraten.
Während „Daily Telegraph" also den britischen Konferenzvorschlag (mit Recht) als endgültig gescheitert ansieht, meint .Times", es sei „noch nicht sicher" und an anderer Stelle, es sei „nicht wahrscheinlich", daß die Konferenz zustandekommen werde.
Das Blatt erklärt, bisher hätte nur Italien die Londoner Einladung angenommen. Das französische Kabinett hab» gestern keine Entscheidung getroffen. Angeblich wünsche Herriot genauere Informationen darüber, was geplant werde, bevor er sich festlege.
th Berlin, 6. Oktober.
Die Diskussion über die eventuelle Beteiligung Deutschlands ou einer Viermüchte-Konferenz in London hat schneller, als man ahnen konnte, ihr Ende gesunden und zwar dadurch, daß nach den letzten Londoner Meldungen die Konferenz überhaupt nicht statt finde» wird.
Der Eindruck, den man in London auf Grund des Meinungsaustausches mit Paris und Berlin gewonnen hat, geht dahin, daß eine Beteiligung Frankreichs und Deutschlands an einer solchen Londoner Konferenz kaumnochzu erwarten sei. Daher glaubt man, daß man die Konferenz überhaupt aufgeben müsse. Ma» geht in London von der Auffassung aus, daß die Bemühungen, die Abrü- stungsverhandlungen in Gens fortzusetzen, trotzdem nicht aufgegeben werden sollen und nachdem der Londoner Plan gescheitert ist, kann man nun damit rechnen, daß in einem fpätwen Zeitpunkt neue Anstrengungen unternommen werden, um die deutsche Regierung zur Wiederbeteiligung an der Abrüstungskonferenz in Genf zu veranlassen.
Zunächst ist man sich in London aber wohl darüber klar, daß die Abrüstungskonferenz in Genf bis auf weiteres ohne die Beteiligung Deutschlands fortgeführt werden mutz, und man findet sich mit dieser Tatsache offenbar ziemlich rasch ab. Jedenfalls enthalten die Londoner Meldungen
zum erstenmal die interessante Feststellung, man habe bisher geglaubt, daß die Genfer Abrüstungskonferenz ohne Beteiligung Deutschlands undenkbar fei, jetzt aber habe man die Auffassung, daß die Konferenz auch ohne Deutschland fortgesetzt werden müsse. Man gibt dabei aber zuversichtlich der Hoffnung Ausdruck, daß der weitere Gang der Entwicklung für Deutschland die Möglichkeit bringen möge, wieder an der Konferenz teilzunehmen. Das wird in der Form gesagt, daß Deutschland in die Sage kommen möge, seine Mitarbeit mit feinen bisher bekannt gegebenen Wünschen zu vereinbaren.
Aus dieser überraschend schnellen Entwicklung der Dinge erkennt man, wie groß die Gefahrenmomente waren, die wir bei der englischen Einladung zu berücksichtigen hatten. Die Unterredung, die noch am Dienstag zwischen Herriot und dem englischen Außenminister Simon statgefunden hat, ließ bereits erkennen, daß Herriot unsere Forderung nach Gleichberechtigung ablehnt und schon daraufhin konnte eigentlich eine Beteiligung Deutschlands an dem Londoner Plan nicht mehr in Betracht kommen. Immerhin war die Reichsregierung noch am Mittwoch mittag bereit, sogar in einemerweiterten Kreis von Teilnehmern in London mitzubera- ten, aber selbstverständlich nicht unter der Voraussetzung einer französischen Ablehnung unserer Forderungen.
Für die Wilhelmstraße steht es nunmehr fest, daß die Konferenz in London nicht mehr stattfinden wird, und ob sich die i» der englischen Stellungnahme geäußerte Hoffnung verwirklichen läßt, hängt nach wie vor davon ab, ob die deutsche Forderung nach Anerkennung der deutschen Gleichberechtigung erfüllt wird
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Es ist jetzt vielleicht Zeit, einmal kurz die Entwicklung zu rekapitulieren: Brüning spinnt im Frühjahr zarte Fäden. Papen versucht in kühner Attacke das Bollwerk Frankreich zu stürmen. General von Schleicher forciert die deutsche Gleichberechtigung durch seine Reden und zwingt dem Außenministerium ein schnelleres Tempo auf. Plötzlich und unverhofft sprechen sich einige Kronjuristen in England für die rechtliche Anerkennung der deutschen Gleichberechtigung aus. Zu früh kam diese erste Lerche. Das deutsche Geheimmemorandum, das auf Grund dieses Sommerboten nach Frankreich entsandt wurde, fiel in eine froftftarre Nacht. Kunstgerecht zerrten die französischen Diplomaten durch entsprechende Indiskretionen Einzelheiten der deutschen Geheimschrift, maßlos übertrieben natürlich, durch die französische Presse. Das frankophile englische Außenministerium, ein bißchen stark entrüstet über den nach seiner Ausfassung so rasch nach Lausanne voreilig unternommenen deutschen Schritt, schickt die furchtbare, eiskalte Note nach Deutschland. Frankreich, klüger und zurückhaltender, hatte nur vorsichtig und höflich aber ebenso fest in der Haltung geantwortet.
Die deutsche Regierung war fest geblieben. Rückhaltslos muß anerkannt werden, daß Herr von Neurath das hielt, was er voraussagte. Er ging nach Genf, negierte die Abrüstungskonferenz, kehrte zurück, um vor der deutschen Presse eindeutige und so rückhaltlose Erklärungen abzugeben, wie sie deutlicher kaum vorher von deutschen Außenministern abgegeben wurden. Zu allem Ueberslutz fährt derselbe Außenminister, der, als Herriot in Genf seine Zusage nicht hielt, schnurstracks abreiste, auch noch in Urlaub. Und bann eilten Kuriere zu ihm nach Süddeutschland, um ihn nach Berlin zu holen, wo das Kabinett sich mit der neuen Situation befaßte. Ein alter englischer Grundsatz heißt: „Schlag ihn nieder und bann reich ihm bie Hand!" Zuerst also noch eine überscharse Note, und bann ber englischeVerrnittlungs- versuch. Inzwischen waren in Englanb Dinge passiert, die für Macdonald nicht erfreulich waren. Die nationale Konzentration hat durch die Absplitterung der Liberalen eine Schwächung erlitten. Für Macdonald selbst aber war bie „Sicherung des Weltfriedens" mit der Abrüstung eine Frage, die man nicht einfach ruhen lasse» durfte, denn England braucht die Beruhigung der Welt und die Hoffnung auf „Prosperity" dringender denn je. Die amerikanische Präsidentenwahl steht vor ber Tür und noch immer keine europäische Einigung! Keine Aussicht, sich mit Hoover oder Roosevelt zu verständigen ohne einen europäischen Accord vorher! Und auch jetzt, nach dem Scheitern der Konferenzpläne, scheint man in London die Hoffnung noch nicht aufgegeben zu haben, daß sich Deutschland nun an den Genfer Verhandlungstisch zurückführen läßt.
Frankreich hat inzwischen seine Politik stur und unzugänglich weitergeführt. Warum nicht Konferenz — denkt Herriot. Ader Konferenz mit bestimmten Vorausi'etzungen versteht sich. Wir wollen uns über den Eintritt Teuischlands in die Abrüstungskonferenz unterhalten. London ist dafür ein für dje
Optimistische Schlichter
th. Berlin, 6. Oktober.
lieber die Konferenz der deutschen Schlichter, die gestern unter dem Vorsitz des Reichsarbeitsministers in Berlin stattgefunden hat, ist eine kurze amtliche Mitteilung ausgegeben worden, in der gesagt wird, daß die Schlichter in dieser Besprechung über ihre Erfahrungen bei der Durchführung der letzte» Notverordnung berichtet habe». Die allgemeine Meinung gehe dahin, daß die stellenweise ausgetretene» Schwierigkeiten, die aber übertrieben dargestellt worden seien, keinen Anlaß dazu geben, an der Notverordnung bei der den Schlichtern gegebenen Anweisungen etwas zu ändern. Besonders wurde noch darauf hingewiesen, daß jetzt auch die Anwartschaft auf die sogenannte „Beschäftigtenprämie" wirksam geworden ist, und daß die Schlichter mit zahl- reichen Reueinstellungen für die nächste Zeit rechnen.
Diese amtliche Mitteilung läßt erkennen, daß bie Grunbeinstellung ber Schlichter trotz ber vielfach b e - benklichen Entwicklung ber letzten Zeit bennoch recht optimistisch ist. Von ben Arbeitgebern unb ben Gewerkschaften sind bekanntlich Wünsche im Sinne einer Abänberung ber Notverordnung an bie Regierung herangetreten worben. Die Regierung wirb sich gegenüber solchen Wünschen nur auf
Neuer Vorstoß der Länder
Berlin, 6. Oktober.
In aller Stille hat sich bie Arbeit des von ber damaligen Konferenz ber Länderfinanzminister im September eingesetzten Finanz ausschusses inzwischen weiter entwickelt. Nach ber Konstituierung des Ausschusses sind die Mitglieder sofort wieder in ihre Länder zurückgekehrt, um dort mit den zuständigen Ressorts über entsprechende Sanierungs-Vorschläge ber öffentlichen Finanzen zu beraten. Wenn sich nun auch noch nicht überblicken läßt, welche Vorschläge die Länder im einzelnen machen werden, so kristallisieren sich doch bereits schon die Gesichtspunkte heraus, sie bie erwartenden Vorstöße ber Länder charakterisieren werden.
Nach recht zuverlässigen Mitteilungen soll es sich dabei einmal um die Forderung nach einer neuen Schlüsselung des Finanzausgleichs handeln und zweitens um eine weitergehende Verwaltungsreform, wofür insbesondere der beauftragte preußische^ Finanzminister Schleußner eingetreten ist.
Von Seiten des preußischen Delegierten wurde darauf hingewiesen, daß einmal in den Ländern selber gewiß noch Erivarnismöglichkeiten durch eine Verwaltunasrefvrm gegeben feien, weiter wurde aber von dieser Seite auch unverkennbar ein Druck auf das Reich ausgeübt, seinerseits durch Maßnahmen ber Verwaltungsvereinsachung seine finanzielle Lage fo zu erleichtern, daß eine günstigere Rege
bas Votum ber gestrigen Konferenz berufen, wonach Aenderungen n cht in Frage kommen sollen. Demgemäß ist auch von bem Gedanken eines Streikverbotes keine Rede mehr. Ferner ist in ber Konferenz ber Gebanke erwogen worben, den § 19 des Gesetzes über Arbeitsbeschaffung zu ändern, welcher besagt, daß kein Arbeitsloser gezwun gen werden kann, im bestreikten Gebiet Arbeit anzunehmen. Von einer derartigen Aenderung Hai man ebenfalls Abstand genommen.
Soweit man dahin strebt, den Schlichtern in besonderem Maße die Möglichkeit eines Eingreifens bet entstehender Streikbewegung zu geben, wird darauf hingewiesen, daß auch hier keine Notwendigkeit zu besonderen Maßnahmen vorliege, da jeder Schlichter, der die Tarifparteien ber verfchiebenen Gewerbe tn feinem Bezirk genau kennt, ohnehin bie Möglichkeit hat, sich in jebem Zeitpunkt in derartige Auseinandersetzungen einzuschalten.
Man hofft in Regierungskreisen, daß die gestrige Stellungnahme ber Schlichterkonferenz weftgehenve Beruhigung zwischen Arbeitgebern unb Arbeitnch- mern im Hinblick auf bie Durchführung ber neuen Notverordnung mit sich bringen wird. Es bleibt aber noch abzuwarten, wie sich die Tarifparteien zu bem Ergebnis ber gestrigen Konferenz äußern werben.
lung bes Finanzausgleiches im Sinne ber Länder möglich fei.
Das Reichsfinanzministerium wies aber darauf hin, daß folche Reformmaßnahmen zwar dringend notwendig feien, fchon um den Verwaltungsgang zu beschleunigen, daß aber wirklich z u Buche schlagende Ersparnisse in absehbarer Zeit nicht zu erwarten seien. Der Ausschuß wird nunmehr seine Arbeiten sort- setzen, um zu präziseren Vorschlägen zu komme», worauf dann die Ergebnisse einer Vollkonferenz der Länderfinanzminister vorgelegt werden solle».
Der Stahlhelm zur Reichstagswahl
Berlin, 6. Oktober.
Ter Bundesführer des Stahlhelms hat eine Kundgebung zur bevorstehenden Reichstagswahl erlassen, in der es heißt: „Der Stahlhelm wird nach wie vor keine Bindungen mit einzelnen Parteien eingehen. Die Richtung feines Kampfes wird durch feine großen unveränderlichen Ziele bestimmt: Starke Staatsführung unabhängig von Parteien, bedingungslose Wehrhoheit, Neuaufbau des Reiches, Eingliederung aller Deutschen in Erzeugung und Genuß des Volksvermögens, Eigentum für jeden Deutschen. Hiernach muß sich jeder Stahlhelm-Kamerad schlüssig werden, welcher Partei er feine Stimme zu geben hat."