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Kasseler neueste Nachrichten

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Eschwege. Winterhilfe. Zwischen den Mitglie­dern der bürgerlichen und der settaldemokratischen Fraktion der Stadtverordnetenversammlung haben Besprechungen über die Einrichtung einer Win­terhilfe stattgefunden. Man ist übereingekom- ntcn, das Hilfswerk aus überparteilicher Grundlage aufzurichten. Zum Vorsitzenden wurde Konrektor i. R. Aulepp bestimmt. Im übrigen wird die Or­ganisation vo n städtischen Fürsorgeausschuß getra­gen. der durch die Wohlfahrtsvereinigungen ver­stärkt wird. Es ist Vorsorge getroffen, daß alle Be­dürftigen erfaßt werden. Es werden wieder ttei- dungsi'tücke, Brennmaterialien und Lebensmittel ge­sammelt. Auch hat man erwogen, eine Volks­küche einzurichtsn. ,

Reichensachfen. Sühne für einen Ueberfall. Am Himnielfahrrstage wurde ein politischer Ueberjall be­gangen der jetzt den 18-jährigen Schneider H. aus Jestädt, der der komntunistischen Partei angehort vor die Schranken des Jugendgerichts führte. Er erhielt zwei Monate Gefängnis, jedoch wurde ihm Beway- runasfrist zugebilligt. ,

Waldkappel. In der Sitzung der Stadtverordneten berichtete Bürgermeister Schier über die illrbeiten, die von der Stadtverwaltung bisher tm Wege des freiwilligen Arbeitsdienstes bereits ausgesuhrt wor­

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freiwilligen Arbeitsdienst

hat man eingerichtet. Träger der Arbeit ist die Stadt, während die jugendpflegerische Arbeit der Evangeli­sche Jungmännerbund übernommen hat. Pfarrer Keller und seine Helfer haben sich mit großer Liebe dieser Aufgabe unterzogen und einen schönen Gemein­schaftsgeist zwischen den Arbeitsdienstwilligen hervor­zurufen verstanden, obwohl die jungen Leute im Älter von 16 bis 24 Jahren sich zu den verschie­densten Parteien bekennen. Besonders werden prak­tische Lebensfragen besprochen. Die Arbeit des Dien­stes besteht in der Instandsetzung von Vcrbindungs-

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Grebenstein. Beide Beine gebrochen. Ein Eespann- führer fuhr Kartoffeln nach Kasiel. Durch ein Auto wurde er vom Wagen geschleudert, der ihn über beide Deine fuhr. Beide Beine waren gebrochen. Ter Ver­letzte wurde ins Krankenhaus nach Kassel gebracht.

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Mandern. Einen schweren Unfall erlitt der Land­wirt D. Als er auf der Straße nach Wega mit sei­nem Fahrrad einem Auto ausweichen wollte, rutschte er und stürzte. Mit schweren Verletzungen mußte er in ärztliche Behandlung gebracht werden.

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Marburg

Bald eine wirkliche Einheit" sagt Landrat Schwebe!.

Nach 11-jährigem Bestehen ist nunmehr laut Not­verordnung der Kreis Kirchhain in den Kreis Mar­burg eingegliedert und ein Großkreis Marburg gebil­det worden, der ein Gebiet von 880 Quadratkilome­tern mit sechs Städten (Kirchhain, Weiter, Neustadt, Rauschenberg, Schweinsberg, Amöneburg), 120 Dör­fern und rund 62 000 Einwohnern umfaßt. Ob die neun Gemeinden des Gladenbacher Bezirks im seit­herigen Kreise Biedenkopf, die Anschluß an den Kreis Marburg gewünscht haben, hinzukommen, ist noch nicht entschieden.

Sonnabend vormittag fand im Marburger Kreis­haus die offizielle Konstituierung des neuen Kreises Marburg statt. Landrat Schwebet wies darauf hin, daß man es verstehe, wenn sich die Stadt Kirch­hain durch den Wegzug der Kreisverwaltung hart be­troffen fühle. Er wolle aber zusammen mit der neuen Kreisverwaltung alle Kräfte anspannen, um die durch Verlust der bisherigen eigenen Kreisverwaltung ent­stehenden Schwierigkeiten abzuwehren. Andererseits dürfe man nicht verkennen, daß durch wesentliche Ein­sparungen in personeller und sachlicher Beziehung der neue größere Kreis auch leistungsfähiger würde. Zu hoffen sei, daß die beiden seitherigen Kreise bald zu einer wirklichen Einheit verwachsen würden, denn das Gebiet des neuen Großkreises bilde eine einheitliche Landschaft. Weiter sprachen im Namen der aufge­lösten seitherigen Kreisausschüffe Bürgermeister Lin- k e r - Neustadt und Gutsbesitzer K a i s e r-CVriax-Wer- mar. Im Namen der Beamten und Angestellten spra­chen Kreisdirektor Kempf-Marburg und Kreisaus­schußinspektor Löchel-Kirchhain. Danach erfolgte die Vereidigung der neuen Mitglieder des kommissari­schen Kreisausschusses und Vorstellung des gesamten Verwaltungspersonals.

Aus -em Kreis Dillenburg

Biedenkopf. Kindererholungsfürsorge. Im Batten­berger Bezirk weilten in diesem Sommer mehrere Transporte erholungsbedürftiger Kinder, die von dem Jugendhilfswerk des Reichsverbandes Ev. Schulge­meinden Deutschlands entsandt worden waren. Die Kinder fanden liebevolle Aufnahme in den Bauern­häusern und erholten sich äußerst gut.

Biedenkopf. Uebergabe der Verwaltung. Am Sonnabend fand im Kreishause Biedenkopf die Ueber­gabe der Verwaltungsgeschäfte des aufgelösten Krei­ses Biedenkopf an den neuen Kreis Dillenburg statt. Landrat Dr. Vunger übernahm die Geschäfte mit einer herzlichen Ansprache an alle Beamten und An­gestellten und der Bitte um Mitarbeit im neuen Kreise Dillenburg.

Aus dem Streife Wittgenstein

Laasphe. Das 100jährige Geschästsjndilänm konnte in diesen Tagen die Firma Jacob Ludwig Hammer begehen.

wegen, wozu das Material ebenfalls aus nahegele­genen Steinbrüchen beschafft wird. Auch im freiwil­ligen Arbeitsdienst des Kreises sind einige Corbacher beschäftigt. Bei den Notstandsarbeiten sind bis jetzt 12 Mann beschäftigt, doch hofft man bald mehr Leute einstellen zu können. Es wird ein Feld­weg nach Ense ausgebaut, wozu die Steine auch am Weg gebrochen werden. Mit Hilfe der Notstandsarbeit gelingt es, Krisenunterstützte und Arbeitslosenunter­stützte die kurz vor der Aussteuerung stehen, wieder in Anwartschaft auf Arbeitslosenunterstützung zu brin­gen. Bei der Fürsorgearbeit sind Wohlfahrtserwerbs­lose beschäftigt, die nach Tarif bezahlt werden, wozu der Kreis die ersparte Unterstützung der Stadt als Zuschuß gewährt. (Fiskalisch gesehen, ist der freiwil­lige Arbeitsdienst für die Stadt am billigsten, da die Stadt nur die geringen Versicherungsbeiträge zahlt, und für die Werkzeuge aufkommt. In zweiter Linie ist die Pflichtarbeit zu nennen, während die Not­standsarbeiten und die Fürsorgearbeiten für die . Stadt schon die ungünstigeren Möglichkeiten darstellen Fürsorgerisch betrachtet, ergibt sich natürlich eine an­dere Reihenfolge.) Die Hauptaufgabe ist bei all die­sen Arbeiten der Wegebau, da in Corbach weder Me­liorationen noch Aufforstungen nötig sind.

Eine besondere Art der Erverbslosenunterstutzung hatte die Stadt vor einiger Zeit durchgeführt. Sie schenkte damals jedem Erwerbslosen ein Kaninchen und gab ihm die kostenlose Möglichkeit, an den Wegen Gras zu ernten. Auch die Kleingartensiedluna wurde gefördert. Hinsichtlich der Vorstadtsiedlung schweben die Verhandlungen für 20 Siedlerstellen, doch hat die Stadt vom Reich bis jetzt noch nichts bekommen, wird aber bei der dritten Verteilung berücksichtigt werden. Man sieht, daß die Stadt mit aller Kraft bemüht ist, für die Unterstützungsempfänger zu sorgen. Auch für die Winterhilfe werden mancherlei Pläne erwo­gen. Wir werden darüber noch berichten.

Aus vem Kreis Melsungen

Melsuugeu. VrotpreisheraHctzuug. Vom 3. Okto­ber ab wird der Brotpreis in Melsungen wiederum herabgesetzt, und zwar kostet in unserer Stadt ein Vierpfundbrot dann noch 60 Pfennig (bisher 65 Pfg.).

Gensuagen. In der Eemeinderatssitzung stand der Haushaltsvoranschlag zur Beratung. Die Finanzkommission hatte auf der Ausgabenseite noch 500 Mark gestrichen, doch ließen sich diese Kürzungen bei dem äußerst knapp bemessenen Voranschlag nur zum Teil aufrecht erhalten. Eine starke Steigerung hat der Titel für Wohlfahrtsfürsorge erfahren. Für Ausgaben an Wohlfahrts- und Krisenempfänger sind 6000 Mark eingesetzt worden (i. V. 1500 Mark)). Der Haushaltsvoranschlag schließt mit 90 229 Mark. Der Etat wurde mit 7:3 Stimmen angenommen. Die Grundvermögenssteuer ist mit 200 Prozent eingesetzt worden, während die Bürgersteuer auf 100 Pro­zent ermäßigt wurde. Als Nachfolger des ausge- jchiedenen Schöffen Joh. Pflüger wurde Zimmermeister A. Fröblich gewählt. Anschließend referierte Pfarrer Rudolph über den Stand der Vermögensauseinander­setzung zwischen Schule und Kirche, wo nach den augen­blicklich geltenden Bestimmungen fast das gesamte Ver- möaen der Kirche zufallen würde. Die Gemeindevertre­tung war der Ansicht, daß man die gesetzliche Regelung abwart-n solle.

Aus dem Streife Rotenburg

Rotenburg a. F. Wieder ein Einbruch. Schon wie­der wurde ein nächtlicher Einbruch ausgeführt. Die D cbe schafften sich durch Einschlagen von Fensterschei­ben Eingang in die Schloßschenke des Besitzers Heyn und stahlen Bargeld, Schokolade und Spirituosen.

Bebra. Bezugsscheine für verbilligtes Brot. Die Gemeinde gibt wieder Bezugsscheine für verbilligtes Brot zum Preise von 52 Pfg. an die Erwerbslosen ab.

Bebra. Fahrplanänderung. Der Personenzug 848 BebraHersfeld fährt nicht mehr um 14.52 Uhr, son­dern bereits um 14.23 Uhr in Bebra ab.

Sontra. Die Steuern. Der Bezirksausschuß hat die städtischen Eemeindezuschläge für das Rechnungsjahr 1932 wie folgt genehmigt: vom bebauten Besitz 400 v. H., vom unbebauten Besitz 400 v. H., von der Ee- werbeertragssteuer 540 v. H., Gewerbekapitalssteuer 575 v. H.

Sontra. Vergrößerter Amtsgerichtsbezirk. Durch die Aufhebung der benachbarten Amtsgerichte Nen­tershausen, Netra und Bischhausen erfährt unser Amtsgerichtsbezirk eine bedeutende Vergrößerung. Vom Amtsgericht Netra sind die Ortschaften: Herleshausen, Wommen, Unhausen, Breitzbach, Nesselröden und Wil­lershausen, vom Amtsgericht Nentershausen der bis­herige Amtsort Nentershausen und die Gemeinden:

Corbacher Lleberblick

Oer Arbeiismarki / Rege Bautätigkeit / Arbeitsbeschaffung aller Art

L i l i Gvenes mit ihren Zigeunerinnen vier Tage im Residenzkaffee. Ein Podium voll schöner Frauen und guter Laune! Jede einzelne dieser dunkelhaarigen und glutäugigen Künstlerin­nen beherrscht ihr Instrument mit vollendeter Sicherheit. Aber das technische Können ist nur Grundlage, nicht schon Leistung. Was nach den ersten paar Takten, die man hört, einen sofort für die Kapelle entnimmt, ist der zündende Elan, der sie beherrscht, und die musikalische Begeisterung, mit der alles vorgetragen wird, Märsche, Walzer, alles, was man gern hört. Zwischen den Eeigenklängen die klare Stimme der Solistin, das ganze Orchester ständig in Bewegung, phantastische Trachten und schöne Frauen das Publikum wollte mit Beifall nicht mehr innehalten.

den find und die noch ausgefübrt werden sollen. Der Ausbau von Waldwegen und die Aushebung von Wassergräben ist vom Bezirkskommissar für den ftei- willigen Arbeitsdienst genehmigt worden. Wegen der Beseitigung der llferbruchschäden an Wehre und Schemmer wird noch verhandelt. Die Versammlung beschloß weiter, das Gäßchen, das in den Oberweg einmündet, zu verbreitern und damit einen lang ge­hegten Wunsch der Anlieger zu erfüllen, von denen auch die Kosten getragen werden. Das Kirchendach soll instand gesetzt werden. Am Sportplatz soll ein Gartengrundstück im Tauschwege erworben werden. Das Grundstück wird zur Erweiterung des Sport­platzes benötigt.

Wanfried. Sine gemeinsame Sitzung der städti­schen und kirchlichen Körperschaften befaßte sich mit der Vermögensauseinandersetzung zwischen Kirche und Schule. Es wurde eine Einigung erzielt, dahinge­hend, daß die Verhandlungen zwischen den beteiligten Körperschaften weitergeführt werden sollen.

Tressnrt. Spinale Kinderlähmung. In Treffurt wurde spinale Kinderlähmung in einem Fall, in Fal­ken in zwei Fällen festgestellt. Alle Vorbereitungen, um diese gefährliche Krankheit zu vernichten, find ge- ttoffen worden.

Winterkartoffeln

frei Keller

I.

rgr. Man mag das kommunale Leben jeder belie­bigen Stadt betrachten immer ist das Hauptpro­blem, das die größten Sorgen verursacht, die Arbeits­losigkeit. Corbach stand nun bisher in Bezug auf die Arbeitslosigkeit im Vergleich zu anderen Städten glei­cher Größe noch recht günstig da. Das ist besonders auf die Arbeiten am Kraftwerk Peterskopf zurückzu­führen. Die Arbeit auf dem Peterskopf hat sogar be­wirkt, daß die durch die Zusammenlegung in der Gummiindustrie in Corbach eingetretenen Entlassun­gen sich auf dem Arbeitsmarkt nicht sofort bemerkbar gemacht haben. Auch die rege Bautätigkeit in Cor­bach einen günstigen Einfluß auf den Arbeitsmarkt ausgeübt. In den letzten Jahren sind viele Bauten für Behörden ausgeführt worden, es ist ein neues Amtsgericht gebaut worden, ein Finanzamt, ein Eich­amt, eine Turnhalle und das Rathaus ist umgebaut worden. Aber auch der Wohnungsbau ist in Corbach rüstig fortgeschritten.

Bon 1924 bis 31 wurden nicht weniger als 257 Woh­nungen neu errichtet, und in diesem Jahr wurden 18 Häuser mit 26 Wohnungen gebaut, die zum Teil in der nächsten Zeit schon bezugsfertig sind.

Für einen Ort von 6000 Einwohnern ist diese Bau­tätigkeit schon recht beträchtlich. Rur wird von den städtischen Bauhandwerkern über die Konkurrenz der ländlichen Handwerker geklagt. Doch ist es gelungen, sämtliche Bauarbeiter in Arbeit zu bringen.

Auch für die Corbacher Gummiindustrie bestehen Hoffnungen.

Conti in Hannover bejaht das Wirtschaftsprogramm der Reichsregierung und hat auch für das Corbacher Werk bestimmte Pläne. Man vermutet, daß die Fabrt- kation von Formreifen für Fahrräder von Hannover nach Corbach verlegt wird. In diesem Falle bestünde die Aussicht, mehr männliche Arbeitskräfte zu be­schäftigen. Wieviele Menschen in den Arbeitsprozeß wieder eingegliedert werden können, läßt sich jedoch noch nicht Voraussagen.

Die Zahl der Arbeitslosen in Corbach beträgt 35, während man 54 Krisenunterstützungsempfänger zählt 94 Wohlfahrtsunterstützte und 12 Ortsarme. Jedoch ist es gelungen, 12 Mann bei Notstandsarbeiten und 42 im freiwilligen Arbeitsdienst zu beschäftigen. Weit­gehend hat man in Corbach die Pflichtarbeit einge­führt, mit 20 Wochenstunden als Gegenleistung für die Unterstützung. Als Aufwandsentschädigung wird zu der Unterstützung ein Betrag von 15 Pfg. je Stunde gezahlt, von denen der Kreis freiwillig 70 Prozent trägt. Die Pflichtarbeit, und das ist ein schönes Zei­chen, wird in Corbach nicht als solche empfunden, son­dern die Leute stellen sich gern zur Verfügung. Die Pslichtarbeiter werden damit beschäftigt, die Feldwege zu chaussieren. Das Material liefert der städtische Steinbruch, den Transport übernehmen die Landwirie unentgeltlich, da sie ein Interesse an gut befahrbaren Landwegen haben. Andererseits werden die Straßen­bauunternehmer auch nicht geschädigt, denn ohne die Pflichtarbeiter dächte man garnicht daran, diese Feld­wege in Stand zu setzen, die schon feit der Verkoppc- lungsaktion vor 40 Jahren unchauffiert waren. Auch einen

Blankenbach, Bauhaus, Dens und Weißenhasel und vom Amtsgericht Bischhausen die Gemeinden Hohen­eiche und Wichmannshausen dem Amtsgericht Sontra zugeteilt.

Berneburg. Ein gefährliches Rind. Auf dem Feld wurde die Ehefrau eines Landwirts von einem scheuenden Rind umaeiannt, das vor eine Säemaschine gespannt war. Die bedauernswerte Frau wurde meh­rere Meter weit mitgeschleift, wobei sie eine klaffende Kopfwunde und verschiedene andere Verletzungen er­litt. Sie wurde bewußtlos vom Felde gebracht.

Obersuhl. Um llutersuhls kirchliche Selbständig­keit. Die Nachbargemeinde llntersuhl sollte demnächst kirchlich von Obersuhl aus versorgt werden. Sie ist aber damit nicht einverstanden und har Schritte da­gegen unternommen.

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