Kummer 149*
Dienstag, 28. Juni 1932
22. Jahrgang
Hessische Abendzeitung
Kasseler Abendzeitung
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Elnzelprels 10 pfennk-
Kasseler Neueste Nachrichten
Das Urteil im Sklarekprozeß gefällt
36 wcr 3üOrc Zuchthaus für £«o un» Wi«. ©ftaref / Aus Lausanne nicht« 7!-u-s / Die Haltung »er Innenminister
Die Innenminister beschließen
(Von unserer berliner Schriftleitung.)
Oie Olympiade des Haffes
Bilder vom Sokolkongreß in Vrag
Berlin, 28. Juni.
Gestern nachmittag haben mehrere interessante Zusammenkünfte und Besprechungen in Berlin stattgefunden. Die wichtigste war die Konferenz der Ministerpräsidenten der Länder bei dem preußischen Minister Hirtsiefer, der bekanntlich gegenwärtig den Ministerpräsidenten Braun vertritt. Die Einladungen zu dieser vertraulichen Zusammenkunft waren vom Ministerpräsidenten Hirtsiefer persönlich ausgegangen und die Reichsregierung war von dieser Zusammenkunft nicht unterrichtet. Erschienen waren die Ministerpräsidenten der Länder mit Ausnahme von Sachsen und der drei nationalsozialistisch regierten Länder Braunschweig, Oldenburg und Anhalt. Aus Badern war statt des erkrankten Ministerpräsidenten Held der Innenminister Stütze! gekommen. Der Zweck dieser Besprechung war eine Fühlungnahme der Länder über die Auswirkungen der Maßnahmen, welche die Reichsregierung zur einheitlichen Durchführung der letzten Verordnungen zu treffen gedenkt. Aus der Konferenz der Innenminister der Länder, die in der vorigen Woche stattfand, hat man angesichts der langen Dauer der Beratungen nicht mehr zu einer Besprechung im engeren Kreise gelangen können und inzwischen sind die Länderregierungen von der Reichsregierung in großen Zügen über d-ur Inhalt der neuen Verordnungen uitterrick- wvrven, oie i^are, fpar-flens morgen erscheinen sollen. Der Wortlaut dieser neuen Verordnungen hat den Länderregierungen zwar noch nicht vorgelegen, aber sie waren soweit über den Inhalt unterrichtet, daß sie eine derartige gemeinsame Besprechung sür erforderlich hielten, um sich darüber schlüssig zu werden, ob nach dem Inkrafttreten dieser neuen Maßnahmen weitere gemeinsame Schritte der Länder in Betracht kommen.
Fast alle Ministerpräsidenten vertraten gestern die Auffassung, daß die neuen Verordnungen, durch welche das allgemeine Uniformverbot und das Demonstrationsverbot, welche in einigen Ländern noch bestehen, aufgehoben werden sollen, eine wesentliche Verschlechterung der Situation im Hinblick auf die Wahrung der Ruhe und Ordnung in den Ländern darstellt und daß die Kontrollbefugniflc, die nunmehr den Ländern im Hinblick auf Demonstrationen und Umzüge gegeben werden, nur eine sehr geringfügige Erleichterung demgegenüber darstcllten.
Die Länder-Vertreter nahmen ferner gemeinsam den Standpunkt ein, daß durch die neuen Verordnungen nur die „allgemeinen" Verbote aufgehoben werden können, daß aber der Artikel 123 der Reichs- Verfassung den Ländern nach wie vor das Recht gibt, im Falle drohender Gefahren jederzeit von sich aus Demonstrationen zu untersagen. Die Länderregierungen sind sich gestern ferner darüber einig geworden ,daß jede weitergehende Maßnahme der Reichsregierung einen Widerspruch zu den vom Reichspräsidenten und vom Reichskanzler abgegebenen Versicherungen darstellen würde. Sie behalten sich vor, den Wortlaut der neuen Notverordnungen abzuwarten, ihn zu prüfen .und dann evtl, noch einmal zusammenzukommen, um weitere Beschlüsse zu faffen. Diese könnten dann, wie auf Grund der gestrigen Beratungen anzunehmen ist, wohl nur in einer Klage vor dem Staatsgerichtshof bestehen. Der amtliche preußische Pressedienst hat über diese gestrige Sitzung beim Minister Hirtsiefer lediglich mitgeteilt, daß die Konferenz eine „erfreuliche volle Ueberein- stimmung" ergeben habe und daß weitere Sitzungen gleicher Art von Fall zu Fall je nach Bedarf in Aussicht genommen seien. Die „Germania" fügt zu diesem Bericht hinzu, die Einmütigkeit habe in der Ablehnung der von der Reichsregierung geplanten Maßnahmen bestand und allerseits seien die schwersten Bedenken erhoben und die Verantwortung "fit die neuen Pläne in vollem Umsange der Reichsregierung zugeschrieben worden.
Die neuen Verordnungen werden wahrscheinlich im Laufe des heutigen Tages, spätestens am morgigen Mittwoch erscheinen.
Es handelt sich dabei, wie wir bereits berichtet haben, um eine reguläre neue Notverordnung auf Grund des Artikels 48, in welcher die noch bestehenden Uniform- und Demonstrationsverbote in einigen Ländern endgültig ausgehoben werden und ferner handelt es sich um eine Durcknübrungsverord- nung des Reichsinnenministers, in welcher die Einzelbeiten der künftigen Ueberwachuug von Demonstrationen und Umzügen geregelt werden.
Eine andere Besprechung sand gestern beim zu einer Sonderkonferenz empfing, bei welcher es sick> die Besprechung wichtiger han
delte. Man wird darin eine orbereitung für die L. cichsinnenminister statt, wo der Reichs- innenmi»ister die BevollmmMsteu des Retchsrates
offiziellen Etatsverh^ndlungen des Reichsrates zu erblicken haben.
(Vou unserem Sonderberichterstatter Rena Kraus.
Gestern abend empfing der Reichsinnenminister schließlich noch die Vertreter der SPD., die ihm umfangreiches Material über Terrorakte der SA. gegen Mitglieder der SPD. vorlegten und ihm gegenüber die Beschiverden wiederholten, die sie, besonders im Hinblick auf die Zwischenfälle im Vorwärtshause in Berlin bereits in einem Briefe an den Reichspräsidenten von Hindenburg vorgetragen haben.
Der Reichsiunenminister sagte eine Prüfung dieses Materials zu, wies aber darauf hin, daß andererseits auch von den Nationalsozialisten über Gewaltmatznahmen von Angehörigen der Linken, I besonders der Kommunisten, Klage geführt wird.
Die Frage, ob der Reichsinnenminister den Zeitpunkt für gekommen erachte, in welchem nach der Bekanntmachung des Reichspräsidenten, für den Fall neuer Unruhen, sofort wieder mit neuen Verboten vorgegangen werden solle, wurde vom Reichsinnenminister Fretherrn von Gayl entschieden verneint.
Oie 250. Fahrt des „Graf Zeppelin"
Krirorlkysyasen, Ä. yifihf
Prag, Ende Juni..
Der Haß tobt durch die Straßen, rot ist der Haß, er trägt grelle, zinnoberfarbene Garibaldi-Hemden, die die Stadt überschwemmen. Ein rotes Meer ist Zlata Praha, das goldene Prag, und auf den ersten Blick möchte der Fremde glauben, daß er in Moskau wäre. Aber so flammendrot wie der Sokol ist nicht einmal die Weltrevolution. Nein, es ist nicht die Rote Garde, die da aufmarschiert: hier zieht, in unendlichen Reihen, die panslawistische Turnerschaft auf zu ihrer Olympiade.
Es ist die Olympiade des Haffes, die die Hauptstadt der Tschechoslowakei in diesen Tagen beherbergt. Alle fünf Jahre trifft sich die tschechische Turnerschaft zu solcher wahrhaft eindrucksvollen Kundgebung, die einmal — wie lange ist das her! — dem nationalen Freiheitsdrang galt und die heute nur noch den nationalsozialistischen Unterdrückungswillen manifestiert. Von der allslawischen Idee, die einmal die tschechische Jugend in ihren Sokol-Bünden einte, ist nicht viel mehr übrig geblieben als der fanatische Haß gegen den Widersacher von gestern und morgen: gegen das Deutschtum. Deutschenhetze ist wieder einmal die große Mode in Europa, Jahrgang 1932. Wir haben uns nachgLl.^-i an einiges gewöhnt. Aber dieses ■So» koltreffen in Prag, man muß es dieser Massendemonstration einräumen, bedeutet einen bisher noch nirgends erreichten Höhepunkt. In diesem Stil und in diesem Ausmaß ist seit dem Weltkrieg der Deutschenhaß nicht mehr kommerzialisiert worden.
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Der Hatz ist eine Handelsware. Tschechisch, tschechischer, am tschechischsten, sind die Geschäfte und die
Gastwirtschaften, die Verkehrsmittel und die Hotels. Hier haben Deutsche nichts zu suchen! ist das Motw, das jeden Augenblick dieser chauvinistischen Feiertage beherrscht. Mau weiß, daß in Prag selbst fünfund- vierzigtausend Deutsche leben, fast durchweg in gehobenen Stellungen und daß dieser „Kolonie" die Stadt ihre Geschichte und ihre Zivilisation verdankt. Man weiß, daß in dem Staate, der von Prag aus verwaltet wird, dreieinhalb Millionen Deutsche siedeln, der wirtschaftlich und geistig weitaus wichtigste Teil der Gesamtbevölkerung. Aber versuchen Sie einmal, in diesen Sokoltagen einen Schaffner oder einen Polizisten deutsch anzusprechen, eine deutsche Speisekarte zu verlangen, irgend einen Schalterbeamten mit einer deutschen Frage zu belästigen! Nein, versuchen Sie es lieber nicht! Ueberall lauert sprungbereit der Mob, dem diese seltsame Nationalfeier gehört. Keine Feier ohne Schreier. Und wenn nicht ein paar „staatsfeindliche" Fensterscheiben klirrend zersplittern, die Spiegelfenster der bekannten deutschen Unternehmen, ist der ganze Sokolkongreß nur halb so schön. Die Kinos mutzten sich verpflichten, während der Sokol- tage keine deutschen Tonfilme zu zeigen. Sie haben diese Verpflichtung „freiwillig" auf sich genommen, woran?Polizerpräfidium in einer langatmigen Verlautbarung hinweist. Niemand wird den Besitzern der Lichtspieltheater verübeln, daß sie sich einem neuen Prager Fenstersturm nicht aussetzen wollen. Man erinnert sich noch, wie die tschechische Volksseele ins Kochen geriet, als der Nationalstaat durch den Erfolg von „Zwei Herzen im Dreivierteltakt" und „Drei von der Tankstelle" ernsthaft gefährdet war. Nebenbei: Bis heute konnte die Nachricht nicht widerlegt werden, datz hinter diesem Kinokampf des Prager Pöbels die Drahtzieher der amerikanischen Filmindustrie standen, die den Markt der Tschechoflowakei gerne für sich allein haben möchten. Der Verbindungsmann zwischen den Rechenkünstlern von Hollywood und den Schaufensterstürmern der Prager Vorstadt ist jener angenehme Herr Pergler, der einmal tschechischer Gesandter in Washington war und heute die Deut- schenprogrome in der Tschechoslowakei organisiert. Seltsame Verbindungen, die uns int Reiche natürlich
Das Luftschiff „Graf Zeppelin" ist heute um ,8,25 Uhr unter Führung von Kapitän Lehmann zu seiner 250. Fahrt aufgestiegen. An der Fahrt, die etwa acht Stunden dauern wird, nehmen 36 Fahrgäste teil. In Vaduz im Fürstentum Liechtenstein wird das Luftschiff zu einer Postaufnahme niedergehen.
123 Tage Gkandalprozeß (Eigene Drahtmeldung.)
B e r l i n, 28. Juni.
Im Stlaret Prozeß wurde heute das Urteil gefällt. Es wurden verurteilt: Leo und Willi Sklarek wegen Betruges in Tateinheit mit schwerer Urkundenfälschung und aktiver Bestechung zu je vier Jahren Zuchthaus und 5 Jahren Ehrverlust. Sechs Monate der Untersuchungshaft werden angerechnet. Die beiden Verurteilten wurden sofort in Schutzhaft genommen. Der Angeklagte Lehmann wurde zu 1 Jahr 3 Monaten Gefängnis verurteilt.
Wester werden verurteilt:
Stadtbankdirektor Schmidt wegen schwerer passiver Bestechung zu vier Monaten Gefängnis.
Stadtbankdirektor Hoffmann wegen schwerer paffiver Bestechung zu drei Monaten Gefängnis, der sozialdemokratische Bürgermeister Kohl wegen schwerer paffiver Bestechung zu ein Jahr drei Monaten Gefängnis,
der sozialdemokratische Bürgermeister Schneider wegen schwerer paffiver Bestechung zu vier Monaten Gefängnis,
der kommunistische Stadtrat Gäbel wegen schwerer paffiver Bestechung zu ein Jahr sechs Monaten Gefängnis,
der kommunistische Stadtrat Degen er wegen schwerer paffiver Bestechung zu sechs Monaten Gefängnis,
der Stadtamtsrat Sakolofski wegen paffiver Bestechutrg und schwerer Untreue in zwei Fällen zu einem Jahr drei Monaten Gefängnis,
der Buchhalter Lehmann wegen Beihilfe zum Betrug und schwerer Urkundenfälschung zu einem Jahr und drei Monaten Gefängnis,
der Buchhalter Tuch wegen Beihilfe zum Betrug zu sechs Monaten Gefängnis,
der Diplomkaufmann L u d i g wegen schwerer passiver Bestechung zu einem Jahr drei Monaten Gefängnis.
Der Prozeß hat mit dem Tage der Urteilsverkündung 123 Verhandlungstage gedauert.
(Siehe hierzu den Artikel „Nutznießer der Rot" auf der 2. Seite!)
Mach! Amerika Zugeständnisse
niemals hindern werden, die Einfuhr amerikanischen Filmkitsches herzlich willkommen zu heißen.
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Auf ihre Verbindung mit Amerika sind die tschechischen Sokoln besonders stolz. Tatsächlich sind ein paar hundert ihrer Landsleute über den großen Teich herübergeschwommen, um an der Olympiade — von Prag — nicht von Los Angeles bitte — teilzunehmen. Selbst aus Südamerika haben sich ein paar Dutzend tschechischer Turner eingefunden und die werden nun in sämtlichen Massenquartieren, Umzügen und Volksfesten mit besonderem Stolz herumgereicht. Morgen werden sie von Präsident Masaryk empfangen, die Vertreter des weltumspannenden Tschechentums und in dem kriecherischen Hofstil, dessen die Preffe der tschechischen Republik sich in diesen Tagen besonders befleißigt, wird wieder einmal von der „slawischen Welt" gesungen und gesagt werden.
Wie Figura zeigt, hat der Panslawismus seine Anhänger — ein paar Dutzend Schneidermeister und Erzeuger Prager Selchwaren — auch in Argentinien und in Brasilien. In Europa freilich hat es seine Schwierigkeiten. Gestern abend reißt ein Stratzen- passant etwas unvermittelt eine Sokolfahue herab, die stolz über eine Feinkosthandlung wehte. Deutsche Pro-
Washington, 28. Juni.
In Regierungskreisen wird bei einer Stellungnahme zu der Lage in Genf erneut darauf hingewie- sen, daß Amerika durchaus geneigt fei, als Preis für die Annahme des Hoovervorfchlages Zugeständniffe in der Sicherheitspakt- und Schuldenfrage zu machen. Regierungskreife geben aber keineswegs die Hoffnung auf, daß der Vorfchlag doch noch einen Erfolg zeitigen wird. Gleichzeitig werden alle aus Genf eintreffenden französischen Gegenvorschläge zurückgewiesen. Auch eine Aenderung der Fernostpolitik als Entgelt für eine Annahme des Hoovervorfchlages durch Japan wird als völlig ausgefchloffen bezeichnet.
Die deutsch sranzösisckfe Aussprache.
Die Havasagentur berichtet aus Lausanne über die gestrige Aussprache zwischen der deutschen und der französischen Delegation. Der deutsche Finanzminister habe sich bemüht, eingehend darzulegen, welche Zauberkraft der Schuldenstreichung innewohne, da diese das einzige Mittel sei, das die Wiederherstellung- des Vertrauens und infolgedessen des Kredits vorbereite, folglich auch der Weltwirtschaft wie den freien Kapi- talmnlaus.
Die offizielle deutsche These, so wie sie gestern endgültig vorgebracht worden sei, enthalte für Frankreich die _
Annullierung feines Reparationsanspruches und eine direkte Aufforderung, den größten Teil der Kosten für den europäischen Wiederaufbau zu tragen.
Allen denen, mit denen Reichskanzler von Papen in Lausanne gesprochen habe, habe es geschienen, daß er die Lösung des Reparationsproblems im Rahmen des wirtschaftlichen Wiederaufbaus Eurcchas gewünscht habe.
Zu diesem Zweck habe er nicht verheimlicht, daß er an eine wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Frankreich denke nicht nur zwischen den Industrien beider Länder, sondern vermittels eines formellen Abkommens von Staat zu tSaat. Keine einzige dieser Ideen läßt sich in den gestrigen Darlegungen der deutschen Delegation wiederfinden. Unter diesen Umständen h be Herriot nur seine Uebcrraschung über das deutsche Versagen zum Ausdruck bringen können und sich Vorbehalten, am Mittwoch vormittag darzuwn, welche schwere Ver- antwortuna Deutschland übernehmen würde, wenn es aus seiner egoistischen Intransigenz beharren wollte.
vokaiion, selbstverständlich! Der Kerl muß gelyuchr werden. Die Polizei nimmt ihn in Schutzhaft. Auf dem Revier aber stellt sich die betrübliche Tatsache heraus, daß der Verbrecher an der tschechischen Ehre überhaupt kein Wort deutsch versteht. Er ist Ukrainer also Sohn eines großen slawischen Volkes, einer von Polen und Bolschewiken zerriffenen Elendsnation freilich, um die sich die slawische Völkerfamilie außerordentlich wenig kümmert. Der ukrainische Uebeliäter hat eine seltsame Methode gewählt, gegen den Hochmut der anderen, der saturierten slawischen Verwandten, zu demonstrieren. Das wahre Wesen des Panslawismus freilich hat er hinreichend geklärt.
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Unter den Abwesenden bemerkt man auch die Russen. Nicht nur die bolschewistischen, die mit dieser Welt natürlich nichts gemein haben. Viel bemerkenswerter ist die Tatsache, daß auch die Weißrussen aller Spielarten, sonst eifrige Kongreßbesucher von Beruf und Neigung — irgendwo muß man sich ja politisch ausleben — den Sokolrummel nicht mit« machen. Ebenso fehlen die Kroaten und die Bulgaren, als welche man schließlich, um diesen betrüblichen Mangel zu verbergen, ein paar Dutzend Aus- landsischecheu maskiert hat. Aus Polen und aus
in der Sicherheitspakt- und Schuldenfrage?