Handel • Wirtschaft - Börse
Freitag, den 24 luni 1932
Kasseler Neueste Nadirichten
Hessische Handelszeitung
Heimische Wirtschaft
A.-G. ißt Druck u. Verlag, Kassel. Die am Donnerstag, den 23. Juni, unter dem Vorsitz von Konsul Georg W. Selbe abgebaltene ordentliche Generalversammlung, in der 435 800 Start Kapital vertreten waren, genehmig,« den Geschäftsbericht und die Bilanz mit Gewinn- und Verlustrechnirng sür das GeschLttsjahr 1931. Die sori- schreitcnd« Berschicchterung der allgemeinen Wirtschaftslage hat naturgemäß auch das Ergebnis der abgelausenen Ge- schLststahrez entsprechend beeinträchtigt, so das, nach angemessenen Abschreibungen die mit Rücksicht aus die veränderten Berbältnisse auch aus das umlaufende Betriebs- vermögen crsolgi lind, sich «in GcsamrverluN in Höbe von 113 362.74 Mart ergibt. Es wurde beschlossen, von der Einrichtung eines EntwcrtungSkonws abzusehen und den nach Auflösung des ReiervcsondS und Verwertung des Gewinn- Vortrags verbleibenden Verlust in Höbe von 77 782.21 Mart auf neue Rechnung vorzutragen.
Vergleichs verfahren Tro« tt. Game.. Lebeusrnittelgroß- bandlung. Kassel. Im Vekgleich^tcrmin am Donnerstag gab die Vertraucnsperson Kaufmann Fritz Boll einen ausführlichen Bericht Die Firuia in 1866 gegründet worden Mit einem Vermögen von 173 000 RM. ging die Firma aus der Inflation hervor. Schwierigkeiten traten im Laufe 6c Jahres 1031 auf. als die Banken e'ne regelmäßige Kaoital- rückzahlung verlangten. Trotzdem die Umsätze noS gut gewesen waren, konnte die Firma den erhöhten Anforderungen nicht gerecht werden, weshalb am 2. 2. 1932 die Zahlung«, einstellung erfolgte. Die Umsätze betrugen 1929 3 Mill. 1980 2.4 Mill, und 1981 nur 1.9 Mist. RM.. welcher Riid gang in der Hauptsache durch den allgemeinen Preisrückgang bedingt war. Bon den Gläubiaerforderungen mit 256 (XF Mark bat weitaus die Mehrzahl dem Ltantoationsverglei^ zugeftimmt. Verkündungstermin 27. Juni.
Seemi«n-8a«eeteitt e. ®. m. 6. H.. Vschweg«. In der ® -V. wurde der Geschäftsbericht für 1981 erstattet. Der Verein besitzt jetzt über 20 Häuser mit 54 Wohnungen. Dl« Bt!an, weilt bei den mit 539 563 RM ausgewiesenen Be- fftzteilen und bei 537 713 RM Schulden einen Gewinn von 1850 RD aus. Es wird wieder eine Dividende verteilt und der Reit ans Rücklagen gutgcschrieben Dem Vorstand wurde Entlastung erteilt. Der Erhöhung der Geschäftsanteile auf 300 Mark, rote sie aus reichsgesetzliche Bestimmungen hin die von der Svitzenorganisation berausgegebene neue Rormalsatzung vorsiebt, stimmte die Versammlung zu. Sie satzungsgemäß ausscheidenden Aufsichtsratsmitglieder ürgermeister Dr. Stolzenberg. Kreisinspektor Schneider und Postiekretär Nälke wurden für weitere drei Jahre wiebegewäblt.
Job. Dau. HaaS A.-G., Dillenburg. Di« Twbakfabnr Jo«. Dan. Haas A.-Ä. in Dtllenourg wurde an den Taoat» tabrikanten Grenzhäuser in Trier veräußert. Die Firma Mhn jefct den Namen „RassauischeTabakfabrii
Bestätigte Vergleicksverfahreu: Der Vergleich deS Zigarre n Händlers W. T u ch o l k e. Kassel, mit einer Quote von SO Prozent und der Vergleich der Zigarrenoävdlerin Anna O st e r m a n n , Kassel, mit einer Quote von 40 Prozent wurden bestätigt.
War bürget Zucker
Wieder 6 Prozent Dividende. — Produltionsein- schräntung um 40 Prozent.
Die gestrige G.-V. der Zuckerfabrik Warbur, A.-G. in Warburg i. SB. genehmigte den Abschluß hl. das Geschäftsjahr 1931/80. Die Rübenanbaufläche hat tu. Berichtsjahre eine Einschränkung um rund 40 Prozent erfahren. Die Hektarertrüge lagen im Durchschnitt etwas unter den voriährigen: der Zuckergehalt der Rühen war dagegen befriedigend. Es wurden 48 892 (i. V. 88 486) Zentner Weitzzucker, 5116 (—) Zentner Rohzucker I. 10 260 (10 300) Zentner Nacherzeugnis zur Vergällung und 12 000 (20 238) Zentner Melasse heraesiellt; Rohzucker zur Verarbeitung wurde nicht zugekauft. Die steuerliche Belastung des Betriebes ist trotz der um 40 Prozent verringerten Erzeugung weiterhin erheblich gewachsen und überschreitet jetzt 12 Prozent des Grundkapitals. Ohne die Zuckersteuer ist jetzt jeder Zentner verarbeiteter Rüben mit 0.12 RM. steuerlich belastet. Die aus 2 Prozent erhöhte Umsatzsteuer. die auch von der Zuckersteuer entrichtet werden mütz. steigert die Steueraufwendungen sehr erheblich. Im Geschäftsjahr 1931/32 wurden 618 749 RM. an Zuckerst e u e r an das Reich abgeführt.
Nach Zahlung von 576 208 RM. für Rüben, kostenlose Ueberweiiung von 8 Prozent tzutterzucker und 6 Prozent Kutterschnitzel auf die verarbeiteten Rüben ergibt sich bei einer Gesamtroheinnahme von 1 079 333 (1402 652) und Aufwendungen für Rüben, Betriebskosten und Steuern von 999 946 (1 824 836) RM. nach 52 zä (51 358) RM. Abschreibungen ein Reingewinn von 26 662 (26 458) RM., aus dem wieder 6 Prozent Dividende auf die Stammaktien gezahlt und 2943 (2030) RM. vorgetragen werden.
Es wurde vom Vorstand mitaeteilt. Laß die Rübenfelder teilweise ganz außergewöhnlich stark von der Rüben- fliege befallen sind, ko daß sehr große Flächen nachgri pflanzt werden müßten. Für langfristige Rübenanbauvcr- träge sind aus dem Bestände an eigenen Aktien im Betrage von 104 680 RM. insgesamt 4200 RM. nom. Aktien der Gesellschaft kostenfrei verausgabt worden.
In der Bilanz vom 81. März 1932 werden Schuldner mit 108 706 (125 233) RM. und Vorräte mit 560 515 (1152 039) RM. auSgewtesen, andererseits betragen bei unverändert 500 000 RM. A.-K. die Bankverpflichtungen 273 783 (6öl 247) RM., zurückgestelltes Ruhengeld und sonstige Rückstellungen 161 878 (424 152) RRk.
Die Aussichten des laufenden Geschäftsjahres wurden von der Verwaltung als noch ungewiß bezeichnet: man wiffe nicht, wie sich hie Verhältniste auf dem Weltmärkte für Zucker gestalten werden: vorerst müffe mit einem wetteren Ueberangehot an Roh- und Weibzucker gerechnet werden.
Deviseuhöchftbetrag für Süll 50 Pro««t. Der Reich»- wirtschasiSminifter hat angeordnet, Lab die Einfuhrhäuser für fielt Monat Juli 1982 fien Höchstbetrag ihrer allgemeinen Genehmigung nur bis zur Höhe von 50 v. H. tn An- fvruch nehmen dürfen. Für die diesen Betrag übersteigen- fien Zahlungsverbindlichkeiten werden die Firmen ans die Inanspruchnahme von Lieferantenkrediten und öie Ausnutzung fier Kreditlinien fiel Stillhalteabkommens ver- wiesen.
In Kürzet
ringsverträg«
mungeu fien feilroetfe nutz Ausbau fies tragt.
«MS K teöSiÄ* rttÄS
Staate», die durch ihre Deviienbestim- .uugsoerkedr mit Deutschland ganz oder K* «25" Betttt wirt ein systematischer lose» Wareukampensationsverkehrs beou»
...Die Seseral Reserve Bank of Rennork bat b«. schlöffe», chre» Diskontsatz von 5 Prozent anf Prozen. berab,n i etz« ». Der Satz von 8 Prozent wer leit dem 2a. Februar 1982 ie Kraft.
Dü S n fi »ft r le. u»d Ha»»elSkam««ru fammlnnaen »81» Vl. Ljro. J1L ^»»1*1982 Snftimm°ie °b£ schloffen, ffch in eine« Zweckverbanfi zusammen,uschlietzen. Der Zweckverbaud bat die Äufgabe. die gemeinsamen wiri- schastlicheu Jutereste» der beide» Kammer» zu vertreten.
swirtschaftsmiui. 1932 a»s Grund Zalläufiernugeu
Die G.-B. der De»tf<6e «tböl-A^G.. Berit« «e» nebmiate fien Abschluß für 1981 mit 4 Prozent (I Prozent Dlvidenfie.
Der Reichsiinauzminister und der fter haben durch Bervrt»nng vom 14. des Art. 3 § 5 Ats. 2 fies Gesetzes -----------
onm 15. Avril '*>30 bi- Ausvleichssteuer au Mineralöle (Mineralölfteuer) für Sie Zett vom 13«B 6is 30. September 1932 auf 040 RM für 1 dz festgefetzt.
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Abschreibungen unter BttücksiMg»»« des ©eroinnn#». <RWe.6ber° mithin 900 ^»‘ber Rrier^e ^rmäle» n»8 mit t816 RM norfletraeen werben toll. Sm Lorjahr erhielt fite Reserve gleichfalls 10 000 Mark.
Die G.-B. »et Ctenfte\n ».»•&»e,La^*-eP«? Iln, erledigte die Regularien: durch de» Brrinff (i. «. OWroinn 1x2 526) RM vermindert RA »et »erotun. Vortrag auf 285 787; fn dieser Höhe gelanat der g^kwinnrkst d o Bor,abres zum Vortrag aus da» Geschästsfabt 1932. lieber fite werteren Aussichten könne nicht viel gesagt werten.
Die Preiswaage
Lausanne und die Warenmärkte
"Zu gute" Eruteaussichten am Weizenmarkt. — Wilde Zuckerhauffe. — Baumwollkifer?
Die Lebensmittel, und Rohstoffmärkre warten den AuSgang der Lausanner Konferenz ab. bevor sie eine bestimmtere Wendung nehmen. Aber im groben und ganzen sind sie schon zuletzt eine Rote freundlicher gestimmt gewesen. Freilich, vorerst sind eS. wenn man vom Zuckermarkt absieht, der sich einer regelrechten Hauste erfreut, nur unwesentliche Preisbesterungen im Vergleich zu dem erfibebenartigen Preissturz der letzten Monate. Man darf nicht zuviel erwarten. Auch wenn sich im Verfolg der Lausanner Konferenz eine Konsumbelebun« durchsetzen sollte — die statistische Lage mahnt zur Zurückhaltung. Es tft jedoch immerhin schon einige« damit ge- roonnen. daß weitere Preiseinbrüche vermieden worden sind, daß man endlich das Gefühl bat. sich auf ..festem Grund' zu bewegen.
Die gute» Eruteaussichten drücken aus die Tendenz der Weltgetreidemärkte.
Kanada, file Sowjetunion, Australien und Argentinien melden sehr günstige Wetterverhältniste, so daß die Winter- weizen-Mibernt« in U. S. A. nicht mehr sehr in« Gewicht fällt. Die Furcht vor einer Welt-Mißernte und die Prophe- zeiungen einer „groben Dürre' batten zu Beginn diese« Jabres eine Erholung fier Weizenpreise herbeigefübrt. fite letzt wieder restlos verloren gegangen ist. Auch in Deutschland sind die Ernteaussichten gut, so fiab Deutschland in diesem Jahr wieder zu Daifonbeginn auf dem Wege des Einfuhrscheinspstems umfangreiche Weizen- nnd Roggenguantitäten ausführen wird. Bis zum Hereinkommen »er neuen Ernte soll jetzt kein au-länfiische« Getreide mehr importiert werden.
Butter
steht weiter infolge der Schwächung der Konsumkraft unter Druck. Hingegen hat sich am Z u ck e r m a r k t eine Hauste entwickelt, die ganz von »em sonstigen ruhigen Bild fier Warenmärkte absticht. Kennzeichnend für die veränderte Situation ist, daß England die gesamt« australische Zuckerproduktion i t Höbe von 200 000 Tonnen auf einen Schlag aufgekauft hat. Tie Hitze hat den Bedarf überall stärker angestachelt, als man e« in Anbetracht der Konsumunfähigkeit weiter Bevölkerung »schichten für möglich gehalten hätte. Zudem kommt noch der stimmnngsmäßige Einfluß, der Anfang Juli in Ostende stattfindenden internationalen 3 n ck e r k o n f e r e n,. die sich jedoch bei der gegenwärtigen Lage kaum zu einer weiteren Verschärfung fier Zuckerrestriktion veranlaßt sehen dürste. Der steigende Zuckerkonsum in Deutschland hat die Freigabe von wetteren 5 Pro. zent für die Raffinerien rnö Weitz-uckerfabriken veranlaßt, so daß jetzt insgesamt 70 Prozent de« Kontingente« zur Freigabe gelangt sind. Die Kafsemärkte sind bei schleppender Geschäftstätigkeit behauptet. An den T«e- und Kakao Märkten herrscht ebenfalls eine durchaus gehaltene Tendenz vor, ohne daß der Konsum sich veranlaßt sähe, zu größeren Anschaffungen zu schreiten.
Bettfraee» stehen Im Mittelpunkt »er Metallmärkte.
Wirt Kanada al« Revanche gegen den amerikanischen Kupferzoll bei der Ottawer Konferenz fich gegen amerikanisches Kupfer wehren? Wirt England seinen Dominions Kanada und Südafrika eine Vorzngsbehandlung gegenüber den Amerikanern einräumen? Ausgeschlosten ist das keineswegs, so daß vorsichtig« Käufer sich schon letzt mit Kupfer einfietfen, was einen preisstützenden Einfluß auf die Märkte ausübt. Die Möglichkeit eines deutschen Z i n k , o l l s stützt die Zinkpreise, während sich fier B l e i m a r 11 bisher
noch nicht von dem Mißerfolg der Lonfioner Produzenten- verhandlungen hat erholen können. Die Fortschritte der Restriktionsverhandlungen im Malava haben 6cm Zinn- markt einigen Impuls geben können, der aber im übrigen immer noch unter den Folgen der Lewis LazaruS-Jn- solvenz leidet. Die gesamte malavische Zinnausfubr soll auf zwet Monate unterbrochen werden.
Die 8«nmwe8i»ärtte
profitieren von einigen Regenschauern im amerikanischen „Anbaugürtel'. fia »le vaumwollkäfergesahr dadurch wesentlich akuter geworden ist. Man macht jedoch in amerikanischen Kreisen darauf aufmerksam, daß die diesjährige Ernte einen guten „Start' gehabt habe und daher relativ wider- standsfähig sei. Der heimisch« amerikanische Baumwollverbrauch betrug im Mai 882 000 Ballen gegen 867 000 Ballett tut Vormonat unfi 466 000 Ballen im Mai vorigen Jahres. Selbst bei den gegenwärtigen Preisen ist also eine «onsum- belebung ausgeblieben. Am W o l I m a 111 macht sich jetzt di« Entwertung der chilenischen Währung ziemlich baifse- günstig geltend. Chile wird seine Wollbestände ohne weiteres los, während di- übrigen Produzenten bisher „ihr Schäfchen noch nicht ins Trockene gebracht haben'. Am Seidenmarkt hielt die Preiserholung an, da nun neben den javanischen auch chinesische PretrstützungS-Aktionen beobachtet werden.
De fakto-Dcvisensperrc
in Oesterreich.
Gestern vormittag waren di« lettenden Direktoren der österreichischen Banken zur Nattonalbank eingelade» wor- fien, wo ihnen die wichtigsten Bestimmungen über die d e faeto-Devisensverre mitaeteilt wurden. Eine gesetzliche Bestimmung über die Devisensverre wirt erst erfolgen, wenn die Besprechungen in Lausanne über eine Anleihe an Oesterreich beendigt sind und Bundeskanzler Dr. Dollfuß nach Wien zurückgekehrt ist. MS dahin erfolgt eine Art Stillhaltung. Prakttsch ändert stch dadurch sehr wenig. Die vom Ausland eingereichten Coupon« fier BölkerbunLsanleihe wurden auch vorgestern und gestern von fier Nationalbank anstandslos in ausländischen Zahlungsmitteln honoriert. Lediglich Ueberweisungen von ausländischen Guthaben in das Ausland sind fett zwei Tagen sistiert. Der Zahlungsverkehr spielt stch vollkom- men normal ab, da sich in den Bestimmungen über die privaten Clearingurnsätze und üb« den Reiseverkehr durch die de faeto-Devtsensperre nicht geändert hat.
meldet.
Heutiger Börsenbeginn
Etwas freundlicher.
Berlin, 24. Juni. Nachdem es heute früh recht ruhig war, zeigte die Tendenz im Lause des Vormittags ein etwas freundlicheres Äus'eben. Die etwa« festeren Frankfurter Abendkurse konnten sich behaupten. Anregend roirkje die Neuvorker Diskontermäßigung, die Befferuna »um «chluß fier Nenporker Börse, die Diskussion um di« Abwertung der privaten Auslandsschulden, während anhererietts dt« beute beginnende Besprechung zwischen Herriot und dem Reichskanzler zur Zurückhaltung mahnte. Man tarierte Farben mit 89yt eher Geld, ReichSbank mit 124 und Be- kula rott 83di. Am D e vts e n m a r k t hörte man: Lon- don^kabel 3,Sitz, London-Parts 91.90, London-Amsterdam 8.95. Die Reichsmark rourt c aus London mit 15.20 ge-
Waren und ihre Preise
Berliner Produktenbörse
Heutiger Frühvertehr fester.
Berli». 24. Juni. Bei ziemlich geringem Angebot ist die Stimmung allgemein fester. Am LiefeiungSmark* nennt man für Geizen und Roggen bi« 1 Mark über gestrigem Börsenschluß liegende Geldpreise. Hafer ist behauptet.
Amtlltht Notierungen vom Vortoo
Wei»», wtzrt »6 Station Koggen, mir», ab Station Uraügerete
Futtergerste . ...
Hafer mark ab Station WelMumoh. . . « .
ab Hamborg .
ab Stettin . gartollelflucken
Boggeumetü . , , , »
Weilen kleie . . > > ■
Boggenkiiie . . . » .
Vlktoriaerbten .... Kleine Speitoorbeen . . Futtereroeen . ■ • •
Peluschken • ■ • •
Ackerbohnen . . • • »
Wicken - , » e
Lupinen blaue . » > ,
- «eibe . . e t
Seradella. neue . . Leinkuchen Seele 17» . elrdouökncheu M * . Erdnutikuohenmebi MW Trockeuschnlteel . . Estr Bojaechrot 4« W
Ä. lun 23. luni
162.00-172.00
W-W
25.10-27 10
9.90 1050
10.10 10.60
17.OO-23OL
1S00-18.00
15.00-17.00
10 30-10.90
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25.10-27.10
162.00-172.00
152 QO-163,1.0
lb.00-18.00 15.00-17.00 16.00-18.00 feil°oo
10.80
870
10.00 10-90
Gerstrtezugsscheine 70 Wert, Maisbezugsscheine 61 Wert.
Handelsrechtlich« Liefernngsgeschäft« «*. »er Sttttwr Produktenbörse vom 2». auni. Weizen: Juli 264,50, Sept. 229 G„ Ctt. 229,75—230. D«j, = «9«nj
Juli 187-186-187, S«vt. 192—181,73. £>£t. 182,aO—182,/O. De,. 186.50—186; Hafer: Juli 168,50 G„ Sept. 150,50 bis 150,95. Qkt. —. D«,. --
iletfeig, außer Niere» 3.50—3.20 RM.. Fabrrkkartosfeln 7.5—&5 Pfg. »er Stark «Prozent.
an»UB»if<6e, Frühkartoffelkchroemme ltt Detttschl«»». Die belgischen Frühkartoffeln werden augenblicklich tu Deutsch- lan», namentlich im Westen, zu dem außerordentlich niedrigen Preis« von 4.—Mark je Zentner auf den Markt gebracht und sind damit noch niefit einmal halb so teuer wt« vor einem Jahr. Für die deutsche Sanbu>irttt6art bedeutet dieie Schleufierkonkurrenz eine schwere Bodrooung. so daß von dieser Seit« aus energische Abwehrmaßnahmen gefordert werden. Gerade im gegenwärtigen Angenbltck, wo ein holländisch-belgisches Zollbündnis abgeschlossen worden ist, wäre eS jedoch verkehrt, die Belgier durch «ine allzu feindselige Behandlung vor den Kops zu Rosen unfi dam fier ohnehin vorhandenen Bovkott-Beweaung gegen deutsche Waren Vorschub zu leisten. Es mutz gelingen, ein« ,R o n - fingen tieruna der Srühkarto,feleinmbr, sowie eine Devisenbeschränkung für die Einfuhr burchzuführen, deren Notwendigkeit schließlich auch Belgien einseven wird.
Gute ®t«8f6atenern#e in Aussicht. Dtt 9(tt8fk6ten für die kommende Ernte von Grasiaaten tn Deutschland werden günstig beurteilt. Schasschwingel. eines der ersten Graser, das auf den Markt gelangt, oeripricht sowohl tu Menae wie auch in Beschaffenheit einen guten Ertrag. Augenblicklich ist für Grassaaten nur ein geringer Bedarf vorhanden, zumal die Grünlandanlagen gut gederhen. Trotz der guten Aussichten für eine reichliche Sutterernte bleibt tedoch Las Interesse für alle Zwifchensaaten bestehen und annert sich m Nachfrage »ach Senf. Drireüich. Buchweise» »iw.
vor
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:riung«n 198. mit«
Berliner Siertwiierunge» vom ■ amtlichen,, Eiernoti»ungskom
lütt in Stovvelrüben bat sich bereit« ent- _________,-jife sind etwa« billiger als file sehr niedrigen des vergangenen Jahres. Ban Suli«n7rüch,ien werden vor allem gerte Lupinen zu etwas höheren Steifen verlangt.
Auch daS Geschi wickelt: die Prei
98. J»»i Festaestellt von misston Deutsche Eier: ff« über 65 at, ik Kl. « ei. 6, Kl. C leichtere 514: fk, 41. B über 58 ar. S:
Londoner Goldpreis. Der Londoner Goldpreis beträgt am 23. Juni 1982 kür eine Unze sieinaold 114 ffi 3 d -- ^7,OMI “YrteTO1»®? "tntna* 44,0466
über ^gr. 6^
auirortUrte' klein«"SLmutzei«r'4^''.Aüslä 18er 7tz. 17er 6K. 15Ü-16«r «. leichtere 5 behauptet.^ Die Preise «rstehen NL in Stück ab Waggon oder Lager Berlin nach Berliner Usancen.
Magdeburger Zuckernotierungen vom 98. Juni. Gemahl.
Meolis promot per 10 Tage —. Tendenz: ruhig.
Mitteldeutsche Hänteversteigernng sür Has besstsche Ge-
samt 86 300 Stück Größviebbäut« und. jsell«, und zwar 16 000 Stück Grostviehhäute, 300 Stuck Roßhäute und 20 000 Stück Kalbfelle versteigert.
C«te, Fett«. Chemikalien »ud Drogen (von Lari Heinr. Stöber K. a. Hamburg 1). R üb öl: lag ruhig,.Tendenz unverändert. .Leinöl: stabil, «chluß etwas ichwa- cher. Erdnußöl: efcnfaW tfri«tiÄ Koko«- und Palmkernöl: schwankend, scklstß fest. R i i t n u s o l: erhöht. Schweineschmalz: steigend. Terventin- tro ne?“ n d"i&eVn n säur e Frntm’re'^aäfifra««.
nt i 11 e n: neue Ernte eingetroffen Nachtrage recht befriedigend. Mate fest bei reger Nachfrage.
Viehmärkte
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Fuldaer Zucht- und
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funi. 8ei t setri eben, ullen 18(5
Ife. fa« « war Markte» oertlieb.
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> bestgnh aus M Startern, 1032 etfiiuetnen. Vergliche stebenmarktes waren dem« 64 Schafe weniger angetr
waren 215 Fer- I Stück: kleinere
Hünfelder Schwein«markt. Lngefahr« fei. Verlan« und bejäblt rourtenfur I 10 Mark, mittlere 16 Mark und große» reni des ganzen Marktes war der Hartt —, ._ größerer Ueberstand verblieb. D« nächste schwetnemarit jurtet gut h. Jult statt.
Kurse im Kasseler Verkehr
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