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*r-135 z Aoeiundzwanzigfier Iahrgang

Kasseler neueste RachrlAke»

Sonnabend, lly© onntag, 12. Juni 1932 > 2. Beilage

Wie man Verdauungs- bejäiwerden auf nur Indjte

Weife beleitigen kann.

Die leichteste, schnellste und sicherste Weise, Ver­dauungsbeschwerden zu beseitigen, besteht darin, vatz man den Ursprung der Störung beseitigt. Fast alle Verdauungsbeschwerden und Magenleiden jeder Art stnd aus einen abnormen Zustand der Speise in Ge­stalt von Säure im Magen zurückzuführen, oder dies ist eins ihrer Symptome und infolgedessen entsteht Gärung und Gasbildung im Magen. Berichtigen Sie diesen Zustand, und aller Schmerz und jedes Unbe­hagen verschwindet fast sofort. Um dies herbeizu­führen, nimmt man am besten einen halben Kaffee­löffel eines harmlosen Gegensäuremittels, in der Che­mie als Biserirte Magnesia bekannt. Dieses Mittel neutralisiert die Säure sofort, beseitigt das Gas und gestattet eine schmerzlose normale Verdauung. Ver­suchen Sie es heute! Biserirte Magnesia ist in allen Apotheken in Pulver- und Tablettenform zum mäßi­gen Preise erhältlich.

Arbeitsamt als Wechselstelle

Falschmünzer, Rauschgiftschmuggler und eine Diebesbande verhaftet

Mainz, 11. Juni.

Erhalten der Mainzer Kri- w es möglich gewesen, die Bande, die

Rhein-Matn-Geblet mit falschem Silber­geld überichwemmte, auf einen Schlag matizuset- zen, einen ausgedehnten Rauschgift schmuggel machen^?" Unl> eine Diebesbande unschädlich zu

wurde beobachtet, daß insbesonder das Ar? beilsümrt zum Vertrieb des Falschgeldes benutzt wur- Die ^alichstucke wurden zur Hälfte des Nenn­wertes umgetauscht. Für ein falsches Fünfmarkstück wurden also 2.50 Mark echtes Geld verlangt. Rach einiger Zeit stellte die Kriminalpolizei den Verkäufern eine -ralle. Die Zahl der Verhafteten ist inzwischen aus 16 gestiegen. Es wurden gleichzeitig

drei Falschmünzerwerkstätten aufgehoben. Bei den Nachforschungen stieß man überraschender-

_ weise auch auf Rauschgiftschmuggler.

Die Spuren führten nach Wiesbaden, wo eine Frau festgenommen werden konnte, die insbesondere Mor­phium lieferte. Als die Mainzer Händler von dort zuruckkamen, wurden sie unterwegs gestellt und fest­genommen. Unter den Festgenommenen befinden sich zwei Männer, die auch falsches Silbergeld vertrieben hatten.

Bei der Verfolgung der Falschmünzer machte die Polizei noch einen dritten guten Fang. Vor

einiger Zeit waren in einem Zigarettengeschäft 20 000 Zigaretten gestohlen worden. Als die Polizei eine der Falschmünzerwerkstätten aushob, fand sie im gleichen Hause den Kraftwagen, der zum Abtransport der gestohlenen Zigaretten gedient batte. Im Zusam­menhang mit dem Zigarettendiebstahl wurden sechs Personen verhaftet.

3m 100 Kilometer-Tempo

durch die Großstadt

Dortmund, 11. Juni.

Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es in der Nacht zum Freitag in Dortmund. Zwei Männer gin­gen auf dem Bürgersteig, als plötzlich ein Personen­kraftwagen in rasendem Tempo dahergebraust kam. Der Wagen geriet auf den Bürgersteig, erfaßte die i beiden Männer, die beide 18 Meter weit mitgeschleift wurden. Beide erlitten schwere Verletzungen und mußten dem Krankenbaus zugefübrt werden. Im Laufe des Freitags ist einer der Be^en, der einen schweren Schädelbruch erlitten hatte, seinen Verlet­zungen erlegen. Nach Zeugenaussagen ist der Führer des Personenwagens mit cir:i Stundenge­schwindigkeit von 100 Kilometer durch die Rheinische Straße gefahren.

Quarantäne für Kunstwerke

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Indianische Kunstwerke werden In den Gaskessel eingelagert. Der mit der Einlagerung beschäftigte Beamte ist durch eine Gasmaske geschützt Die Generalverwaltung der staatlichen Museen sorgt so für dieGesundheit" ihrer Schätze. Sämtliche eingebrachten exotischen und älteren Kunstwerke wer­den sofort nach der Ankunft in einen Kessel gelegt, in dem sie unter Gift­gas gehalten werden, das Motten, Holzwürmer, Bazillen der Schlaf­krankheit und Erreger tropischer Krankheiten vernichtet.

Selbstmord einer

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eltrekordfliegerin

Rettung durch Fernrohr-Beobachtung

Paris, 11. Juni.

DerParis au soir" verbreitet die Nachricht, daß die bekannte Langstrecken-Rekordfliegerin Lena Bern­stein in Südalgerien Selbstmord begangen habe.

Lena Bernstein.

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Der Selbstmord ist vermutlich darauf zurückzuführen, daß die Vernichtung ihres Flugzeugs, mit dem Lena Bernstein ihre Forschungsreisen wie­der aufnehmen wollte, sie in Verzweiflung versetzt batte. Eine amtlich bestätigende Nachricht liegt nicht vor, aber aus Biskra wird gemeldet, daß ihre Leiche am Donnerstag auf dem Flugplatz von Biskra ge­funden worden sei, nachdem die Fliegerin schon seit mehreren Tagen aus ihrem Hotel verschwunden war. sie war kürzlich in Biskra eingetroffen, um dort ei­nen Rekordflug vorzubereiten. Lena Bernstein, die im Jahre 1906 in Leipzig geboren wurde, hatte ihr Flie- gerexamen 1926 abgelegt und im Jahre darauf die Prüfung als Verkehrsfliegerin bestanden. Sie war Inhaberin des Weltrekordes im Langstreckenflug und im Dauerflug auf Leichtflugzeug.

Selbstmör­

der Hausangestellten Lin-berghs

Englewood (New Jersey), 11. Juni.

Die Hausangestellte der Familie Lindbergh, Violet Sharp, hat sich kurz vor einer erneuten Verneh­mung durch die hiesige Polizei vergiftet. Dies scheint die Vermutung der Untersuchungsbehörden zu bestä­tigen, daß sie

von den Plänen einer Entführung des kleinen Lindbergh Kenntnis hatte.

Sie batte sich bei der Vernehmung, die seinerzeit kurz nach der Entführung des Kindes stattfand, geweigert, die Personalien des Mannes mitzuteilen, mit dem sie in der Nacht ausgegangen war, in der das Kind ge­raubt wurde. Nun gab sie an, daß es sich um einen gewissen Ernest Brinkert handelt. Violet Sharp, die bei der vorgestrigen Vernehmung sehr nervös war, sollte gestern in Anwesenheit eines Arztes er­neut verhört werden. Sie hatte jedoch vorher ihrem Leben ein Ende gemacht. Wie verlautet, ist Violet Sharp englische Staatsangehörige. Ihre Schwester verließ die Vereinigten Staaten vier Tage vorher, nachdem das Lösegeld von 50 000 Dollar den mit dem Kindesraub in Verbindung stehenden Personen auS- gezahlt wurde, um sich nach England zu begeben. Scotland Yard wurde ersucht, ihren Aufenthaltsort ausfindig zu machen.

Der in Zusammenhang mit dem Raub des Lind- bergh-Babys gesuchte frühere Kraftwagenfahrer Er­nte Brinkert ist verhaftet und in das Gefängnis von Whiteplains in der Nähe von Neuyork zum Verhör eingeliefert worden.

Kleinkrieg zwischen Räuberbanden

Belgrad, 11. Juni.

In der Angelegenheit des Massenmordes von Novy Betichej wird die Untersuchung energisch sortgeführt.

Brutaler Anschlag auf einen blinden Passagier

Die bisherigen Zeugenverhöre ergaben die über­raschende Feststellung, daß es sich bei den 86 Ermor­deten nicht um unschuldige Opfer, sondern um Mit­glieder der Räuberbande selbst handelt. Die Räuber wurden nämlich von einer Eegenorga- nisation, die sichW-iße Terrorgruppe" nannte, mit allen Mitteln bekämpft. Zwischen der vernich­teten Räuberbande und der weißen Terrorgruppe war geraume Zeit ein regelrechter Kleinkrieg ge­führt worden. Trotzdem neuerlich zahlreiche Verhaf­tungen vorgenommen wurden, hat man wenig Hoff­nung, die Hauptschuldigen fassen zu können.

Oie 6rnie vernichtet

Hochwasserkatastrophe in der Priegnitz.

Perleberg, 11. Juni.

Das Hochwasser der Elbe hat nunmehr dazu ge­führt, daß Tausende von Morgen Grüulandflächen vollständig überflutet find. In Landwirtschaftskreisen fürchtet man, daß sich die furchtbare und folgen­schwere Erntekatastrophe des vorigen Jahres wieder­holt. Die Heuernte, die in diesem Jahr überaus günstige Ausstchten bot, ist schon zum größten Teil unmöglich geworden. Am schlimmsten betroffen wurden die in Flußniederungen gelegenen, zum Teil erstklassigen Wiesen und Weiden.

So können die Anlieger der Karthane damit rech­nen, daß mehr als 80 v. H. der Ernte vollständig ver­loren ist. In manchen Orten mußte, sogar das Vieh von den Koppeln getrieben werden. Auch das Win­tergetreide ist durch die gewaltigen Niederschläge aufs schwerste geschädigt worden. Der Roggen liegt teil­weise wie gewalzt am Boden. In Kreisen der Land­wirtschaft hat eine, furchtbare Verzweiflung Platz ge­griffen.

Lleberschwemmung

Paris, 11. Juni.

Auf funkentelegraphischem Wege wurden von Al­gier soeben die französischen Hasenbehürden angewie­sen, bei einem Landungsversuch in Frankreich den griechischen DampferSapph o" anzuhalten. Durch die Fernrohrbeobachtung eines Leuchtturm­wächters wurde ein schweres Verbrechen ausgedeckt, das die Mannschaft des Dampfers an einem blin­den Passagier verübte und das den Betroffenen bei­nahe das Leben gekostet hätte.

Als der DampferSappho" sich zehn Kilometer von der Küste von Algier entfernt am Cap de Garde befand, beobachtete der Leuchtturmwärter des dorti­gen Leuchtturms plötzlich eine merkwürdige Bewegung des Dampfers. Das Schiff hielt, drehte sich einmal um seine Achse und setzte erst nach mehreren Minuten seine Fahrt fort. Der Leucht­turmwärter, der sich das Verhalten des Schiffes nicht erklären konnte, nahm sein schärfstes Fernrohr vor und durchsuchte zusammen mit seinem Gehilfen nun sehr genau die Meeresfläche an dem Halteort des Schiffes. Dabei fiel ihm

ein dunkler Punkt in den Wellen

auf, der sich auf die Küste zu bewegte und der nichts anderes als in schwimmender Meistch sein konnte.

- Obwohl das Meer unruhig wurde, warf sich der Leuchtturmwärter sofort in sein kleines Motorboot, um dem Schwimmer entgegenzufahren. Es dauerte fast eine Stunde, bis er auf dem Wasser den verzwei­felt mit den Wellen Kämpfenden auffand und an Bord nehmen konnte. Hier brach der im letzten Augenblick Gerettete sofort ohnmächtig zusammen. Erst nach langen Bemühungen im Inneren des Leucht­turms gelang es, ihn ins Leben zurückzurufen.

Die Bekundungen des aus dem Wasser Gezogenen deckten ein brutales Verbrechen auf. Der 26jährige erzählte, daß er sich in dem letzten Hafen an Bord des SchiffesSappho" eingeschmuggelt habe, um als blinder Passagier nach dem Ort Oran mitzusah- ren, wo er einen Freund besaß, der ihm weiterhelfen sollte. Unterwegs mußte er aus seinem Versteck im Laderaum herauskommen, weil er keine Lebensmittel hatte. Sein Auftauchen an Deck entsesselte einen wah­ren Zornesausbruch bei den Offizieren und der Mann­schaft des Schiffes. Der Koch stürzte sich mit einem Küchenmesser auf ihn, mehrere Matrosen schlugen ihn nieder und verprügelten ihn furchtbar und

plötzlich ergriff man ihn an Händen und Füßen und warf ihn in einem mächtigen Bogen über die

Reling ins Meer.

In Todesangst und Verzweiflung schrie et zunächst um Hilfe und flehte herzzerbrechend, ihn wieder an Bord zu nehmen. Aber die Mannschaft des Dampfers hörte nicht auf ihn, sondern setzte die Reise fort, wohl in der Annahme, daß er sehr bald untergehen würde. Der Alleingelassene setzte sich aber zur Wehr. Er nahm Kurs auf die Küste, und versuchte, sich durch Schwimmen zu retten. Bei der weiten Entfernung und seiner Erschöpfung wäre ihm dies sicherlich miß­glückt. wenn nicht der Leuchtturmwärter den Schwim­menden beobachtet hätte und ihm mit seinem Boote zur Hilfe gekommen wäre.

Gegen den Kapitän und die Mannschaft des DampfersSappho" wurde sofort ein Verfahren ein­geleitet.

legt römische Ansiedlung frei

Eine unerwartete Folge des Moselunglücks.

Nachdem jetzt im Koblenzer Ueberflutungsgebiet die Aufräumungsarbeiten znm großen Teil beendet sind, hat man die merkwürdige Entdeckung gemacht, daß die Wasserfluten nicht nur zahlreiche Ansiedlun­gen zerstört, Accker und Gartenanlagen verwüstet ha­ben, sondern daß durch dieselben Fluten auch römische Ansiedlungsreste sreigelegt wurden. An mehreren Stellen sind

Funde von großem historischen Wert gemacht worden. Es sind Mauerreste, Gefäße und Dachziegelscherben in großer Anzahl zutage getreten, die bisher unter dem leichten, durch die Fluten ange­schwemmten Boden gelagert hatten.

Dann hat das Wasser nicht nur die Gräber der neueren Friedhöfe, sondern auch römische Grabstät­ten ans dem 1. Jahrhundert n. Chr. sreigespült, was vor allem in der Gegend des sogenanntenRoten Kruemchens" festgestellt werden konnte, wo eine Reihe von römischen Brandgräbern bloßgelegt wurden. Von den Leichen fand man noch teilweise erhabene Kno­chenreste wie Kieser-, Arm- und Beinstücke die nicht mitverbrannt sind. Den Leichen waren Urnen, Henkel und Schüsseln beigegeben, deren Reste eben­falls noch vorgefunden wurden.

Diese Funde bestätigen, daß diese Gelände einmal sehr stark besiedelt waren. Ackernde Bauern hatten schon früher vereinzelt Scherbenfunde gemacht. Aber was die Fluten jetzt mit einem Schlage und in einem derartigen Umfang freigelegt haben, das dürfte ganz besonders beMerkenswert sein.

Wegen Kokain-Schiebung wurde in Nürnberg der Arzt Sichert zu sechs Wochen Gefängnis verurteilt. Im Zusammenhang hiermit erhielt der Hauptange­klagte Kolb. wegen Vergehens gegen das Opium-Ge­setz, wegen Unterschlagung und Betrugs 4 Jahre Zuchthaus.

*

Ein mit acht Personen besetztes Auto stürzte bei Hohenelbe im böhmischen Riesengebirge eine 40 Meter hohe Straßenböschung hinab und blieb im Strauch werk hängen. Acht Personen wurden verletzt.

Kleine Chronik

Die Zollfahndungsstelle in Frankfurt am Main verhaftete den Kaufmann Bauer, als er bei einer Bank ausländische Wertpapiere in Höhe von 28 000 Mark verkaufen wollte. Bauer hatte, kurz vorher bei anderen Frankfurter Banken ausländische Devisen im Wert von 35 000 Mark verkauft und stand in Verbin­dung mit einem gewissen Bornstein, der flüchtig und gegen den Haftbefehl und Steckbrief erlassen wor­den ist.

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Der Kriminalpolizei in Berlin gelang es, in der Person des 18 Jahre alten Lehrlings Emil Schulz einen berüchtigten Autodieb zu verhaften. Er hat zu­gegeben, in etwa drei Monaten 40 große Autos ge­stohlen zu haben. Schulz behauptete, er habe die Wagen nur zu Spazierfahrten benutzt; es konnte ihm jedoch nachgewiesen wrden, daß er die Autos abmon­tiert und Einzelstücke der Einrichtung verkauft hat.

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Am Freitag früh fand ein Lampenputzer auf der Eisenbahnstrecke DortmundMengede die Leichen zweier Mädchen, und zwar der 18jährigen Hausange­stellten Erna Meißner aus Dortmund und der 21jäh- rigen Arbeiterin Maria Heckert aus Köln. Beide hat­ten sich Schulter an Schulter in selbstmörderischer Ab­sicht auf den Schienenstrang gelegt. Den Mädchen wurden von einem die Strecke passierenden Zug die Köpfe abgetrennt.

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Bei der Einzelberatung des Gesetzentwurfes wurde ein von der Regierung bekämpfter Zusatzantrag an­genommen, der besagt, daß gegen jugendliche Delin­quenten männlichen Geschlechts aus Prügelstrafe er­kannt werden kann. Es wird für diesen Fall be­stimmt, daß die Schläge mit einer Vinsenrute. zu erteilen sind und daß ihre Zahl nicht mehr als sechs betragen darf.

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In einem Kohlenbergwerk bei Mons (Belgien) ist ein Stollen in einer Tiefe von 923 Meter eingestürzt.

Dabei wurden zwei Arbeiter getötet. Die übrigen waren zunächst eingeschlossen, konnten aber bald befreit und an die Oberfläche gebracht werden.

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Taucher des italienischen VergungsdampfrsA r - t i g l i o haben bei ruhiger See aus dem 130 Meter tief liegenden Wrack des vor vielen Jahren gesun­kenen englischen DampfersEgypt" eine Kiste mit 15 000 Rupien bergen können, die der Dampfer nach Indien schaffen sollte. In der Schatzkammer des DampfersEgypt" befinden sich außerdem beträcht­liche. Eoldvorräte, nach denen jetzt gesucht wird.

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Aus noch unbekannter Ursache entgleisten drei Wagen der von Neapel auf den Vesuv führenden Bahn. Ein Angestellter der Bahn wurde getötet, zwölf Reisende schwer verletzt.

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