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Tiummer 121*
Donnerstag, 2. Juni 1932
22 Jahrgang
Das Kabinett Popen nimmt die Arbeit auf
Heute Vereidigung und erste Kabineitssitzung / Neurath Außenminister, Schwerin-Krosigk Finanzminister / Provisorium im Arbeitsministerium
Reichstagsauflösung nächste Woche?
Von unserer Berliner Schristleitung.
Botschafter von Hoesch bei Herriot
diese Organisation verbunden sein wird. Im Tarifwesen wird eine weitgehende Lockerung und ein Abbau zu erwarten sein. Die Außenpolitik wird freilich voraussichtlich zwangsläufig in der bisherigen Bahn .. ritergeführt werden.
Veränderungen in hohen Reichsämtern
Im Zusammenhang mit der Kabinettsneubildung sind noch einige Einzelheiten zu erwähnen. Der Staatssekretär in der Reichskanzlei Dr. Psind er tritt ebenfalls von seinem Amte zurück. Er wird durch den Oberregierungsrat Dr. Planck, der bisher unter Pünder arbeitete, ersetzt. Ter Reichspressechef, Ministerialdirektor Dr. Zechlin, wird nunmehr den für ihn schon seit längerer Zeit in Aussicht genommenen Gesandtenposten in Rio de Janeiro antreten. Als neuer Pressechef kommt wahrscheinlich der Chefredakteur der „Deutschen Tageszeitung" Ackermann in Frage. Darüber ist aber noch keine Entscheidung getroffen.
Goerdeler lehnt ab
Kurz vor Redaktionsschluß erhalten wir noch folgende Drahtmeldung aus Berlin:
Die Verhandlungen des Reichskanzlers von Popen über die Besetzung der noch offen stehenden Posten sind so gut wie abgeschlossen. Graf von Schwerin- Krosigk, bisher Ministerialdirektor im Finanzministerium, hat den Vorschlag, den Ministerposten im Finanzministerium zu übernehmen, angenommen. Dagegen sind die Verhandlungen mit Dr. G o e r d e l e r, dem der Posten des Reichsarbeitsminifters angetragen war, erfolglos geblieben. Reichswirtfchaftsminister
tungen. Mehrere Schaufensterscheiben eines Lebensmittelgeschäftes wurden eingeworfen. Die Polizei säuberte mit dem Gummiknüppel die Straßen und nahm drei Personen sest. Ein s ch w e - rer Zusammen st oß ereignete sich in der Arbeiterkolonie im sogenannten Goetheviertel in Obermarxlow. Die Menge warf in einem Lebensmittelgeschäft die Schaufenster ein und plünderte die Warenbestände. Als die Polizei einschritt, wurde sie mit Steinen beworfen und auch beschossen, worauf die Beamten das Feuer erwiderten. Ob es Verletzte gegeben hat, steht bis zur Stunde noch nicht fest.
*
Essen, 2. Juni.
Am Mittwoch vormittag drangen etwa 20 Männer in die Konsum-Anstalt Wohlfahrt in der Zechenstraße in Essen-Schonnebeck ein und entwendeten Fleisch, Speck, Schinken und Wurst. Kurz darauf zog ein Trupp junger Burschen durch die Langen- horsterstraße in Essen-Altenessen und plünderte dort nacheinander die K o n s u m a n st a l t der Köln- Neuessener Bergwerksgesellschaft, die Konsumanstalt Eintracht und das Verkaufslokal der Firma Kemm- ler. Zehn Plünderer wurden festgenommen.
Weltwirischafiskonferenz oder nicht?
(Eigens Drahtmeldung.)
th. Berlin, 2. Juni.
Der Verlauf der Kabinettsbildung hat nicht in allen Stücken das gehalten, was der rasche Anfang versprach. Es hat im Laufe des Mittwoch eine Reihe von Hemmnngen gegeben, aber wenn auch die neue Kabinettsliste noch nicht endgültig fcrtiggestellt ist, und wenn insbesondere noch zwei sehr wichtige Ressorts, das Finanzministerium und das Arbeitsministerium fehlen, so ist doch bereits am zweiten Abend nach der Demission des Kabinetts Brüning die Tatsache zu verzeichnen gewesen, daß das Kabinett von Papen im wesentlichen fertig war und auf den Wunsch des Reichspräsidenten die amtliche Veröffentlichung der neuen Regierung erfolgen konnte.
Bisher find folgende Minister ernannt worden:
Kanzler: Franz von Papen.
Reichsinnenminister: Freiherr von Gayl.
Reichswehrminister: Generalleutnant v. Schleicher.
Reichswirtschaftsminister: Professor Dr. Warm- bold.
Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft: Freiherr von Braun (gleichzeitig Ostkommiffar.)
Reichspoft- und Reichsverkehrsminister: Freiherr Eltz von Rübenach.
Reichsaußenminister wird Frhr. von Neurath. Herr v. Neurath ist heute in Berlin eingetroffen und hat fich mit der Uebernahme des Postens des Reichs- autzenministcrs einverstanden erklärt.
Für das I u st i z mi n i st e r i u m ist der bayerische Justizminister Dr. G ü r t n e r in Aussicht genommen.
Es bleibt also nur noch das Finanzministerium und das Arbeitsministerium zu besetzen. Im Augenblick wird mit Dr. Goerdeler über die Uebernahme des Arbeitsministeriums verhandelt. Graf von Schwerin-Krosigk, der jetzt wieder als aussichtsreichster Anwärter für das Finanzministerium gilt, ist in Berlin eingetrosfen.
Die Namensliste des Kabinetts bestätigt den schon vorher vorhandenen Eindruck, daß die Regierung von Papen ein durchaus rechts gerichtetes konservativ-agrarisches Kabinett darstellt, welches in allen Punkten denkbar weit von sozialistischen Tendenzen entfernt ist. Der Kurswechsel, der sich im Uebergang vom Kabinett Brüning zum Kabinett von Papen vollzogen hat, kann daher in grundsätzlicher Hinsicht kaum vollständiger gedacht werden, aber die Auswirkungen werden sich vermutlich erst etwas später zeigen, da die Regierung zunächst Veranlassung hat, den vordringlichen Anforderungen auf finanziellem, wirtschaftlichem und außenpolitischem Gebiet Rechnung zu tragen. Der neue Reichskanzler hat dies bereits gestern in einer Aeußerung anerkannt, in der er sagte, daß sein Kabinett „die Fortsetzung der sachlichen Arbeiten" des Kabinetts Brüning bedeute.
Llebergangskabinett oder Oanerlösnng?
Nunmehr tritt vor allem die Frage in den Vordergrund, ob dieses Kabinett eine Uebergangslösung oder ein Kabinett von Dauer darstellt. Die weitere Entwicklung, aus der allein sich ein Urteil über diese Frage gewinnen läßt, dürfte sich voraussichtlich folgendermaßen abspielen: Da aus den Erklärungen der Sozialdemokraten, des Zentrums und der Bayerischen Volkspartei (Siehe auch Seite 2!) schon jetzt unzweideutig hervorgeht, daß das neue Kabinett im jetzigen Reichstag keine Mehrheit findet, ist an der sofortigen Auslösung des Reichstages nicht mehr zu zweifeln. Man hatte ursprünglich beabsichtigt, die Auflösung und Neuwahl noch um einige Wochen hinauszuschieben, aber diese Möglichkeit ist durch die außergewöhnlich scharfe Oppositionserklärung des Zentrums durchkreuzt worden. Das Kabinett von Papen würde im jetzigen Reichstag nur über ungefähr 250 Mandate verfügen, denen eine gegnerische Mehrheit von ungefähr 325 Mandaten gegenüber steht- Auf Stimment- halwng ist nirgends zu rechnen, und die Annahme eines Mißtrauensantrages ist somit absolut sicher.
Es besteht vorläufig zwar noch der Plan, eine Regierungserklärung im Reichstag abzugeben und dann am Schluß der Regierungserklärung ohne weitere Debatte sofort das Auflösungs- Dekret des Reichspräsidenten zu verkünden. Es ist aber ebensowohl möglich, daß der Reichstag im Hinblick auf die Mchrheitsverhältniffe überhaupt nicht mehr einberufen, sondern schon in den nächsten Tagen aufgelöst wird. Die Neuwahl müßte in diesem Falle noch Ende Juli stattfinden.
Sie wird zweifellos ein starkes Anschwellen der nationalsoziLlistischen Fraktion bringen. Ob eine ab
solute Mehrheit der rechtsstehenden Parteien erzielt wird, unterliegt im Hinblick auf die Stimmung in der süddeutschen Wählerschaft nach wie vor starkem Zweifel. Immerhin würde auch für jeden Fall die Regierung voraussichtlich von der vereinigten Rechten abhängig sein. Dann kommt der Augenblick, in welchem sich entscheiden muß, ob das Kabinett von Papen vom neuen Reichstag im Amte gelassen oder ob es zur Umbildung bezw. zum Rücktritt gezwungen wird.
Bei derartigen Erwägungen tauchen selbstverständlich sofort schwerwiegende Probleme auf. Man fragt sich, wie lange die Nationalsozialisten dem Kurs einer Rechtspolitik zusehen können, die voraussichtlich einen starken Abbau auf sozialpolitischem Gebiete bringen wird. Man fragt sich ferner, wie sich das Zentrum im Einzelnen verhalten wird und man fragt schließlich, ob es dem Sinne der Beteiligung der nationalsozialistischen Bewegung an der Gesamtverantwortung für die deutsche Politik entspricht, wenn keine Mitglieder dieser Partei auf den entscheidenden Gebieten der Finanzpolitik und der Außenpolitik verantwortlich tätig sind. Zunächst wird man jedoch für die kommende Zeit mit einigen Veränderungen auf verschiedenen Gebieten zu rechnen haben. Die Wieder- aufhebung des SA.-Verbotes gilt für wahrscheinlich, wenn sie auch mit mancherlei Einschränkungen für
Paris, 2. Juni.
Botschafter von Hoesch hatte gestern eine Unterredung mit Herriot. „Petit Paristen" ist der Ansicht. diese Demarche habe zweisellos einen doppelten Zweck gehabt. Einmal sollte der künftige französische Ministerpräsident und Außenminister von der Bildung des Kabinetts von Papen offiziell in Kenntnis gesetzt werden, und dann galt es, zu versuchen, in einem gewissen Maße die Beunruhigung zu zerstreuen, die die neue Kombination, ihr außerparlamentarischer Charakter und ihre starke Rechtsorientierung in den französischen politischen Kreisen, und besonders in den linksgerichteten Kreisen, hervorgerufen hätten. Man habe allen Anlaß zu der Annahme, daß im Verlause der Besprechung die Frage der Lausanner Konferenz und die Haltung, die der Vertreter der neuen deutschen Regierung dort bezüglich der Reparationen einnehmen könnte, gleichfalls angeschnitten wurde.
Von beiden Seiten sei jedenfalls größte Diskretion an den Tag gelegt worden, sodaß man sich in allen diesen Fragen nur aus Mutmaßungen beschränken könne, die jedoch, wie das Blatt hinzufügt, der Wirklichkeit entsprechen dürften.
Herriot auch Außenminister?
Paris, 2. Juni.
Die neue französische Kammer trat Mittwoch nachmittag zu ihrer ersten Sitzung zusammen. An dieser nahm Tardieu nicht teil, da seine Regierung zurückgetreten ist. Eine Reihe von Ministern hatte nur auf ihren Abgeordnetensitzen Platz genommen. Der Alterspräsident widmete dem ermordeten Staatspräsidenten Doumer einen Nachruf und hielt dann die übliche Einführungsrede. Darauf wurde die Sitzung auf Freitag vertagt.
Da überlieferungsgemäß der Staatspräsident zu Beginn der Regierungsbildungsverhandlungen zunächst die Präsidenten des Senats und der Kammer empfängt, letzterer aber erst frühestens Freitag vormittag gewählt wird, können die Regierungsbildungsbesprechungen nicht vor Freitag nachmittag eröffnet werden, In gut unterrichteten Kreisen glaubt man, daß Herriot neben dem M i n i st e r- präsidium auch das Außenministerium übernehmen wird. Ein Gerücht, wonach Herriot sich mit dem Außenministerium allein begnügen und die Leitung des Kabinetts dem Senator Steeg überlassen soll, ist kaum glaubhaft.
Plünderungen in Hamborn und Essen
Duisbutg-Hamboi n, 2. Juni.
Im Stadtteil Marxlow machten gestern nachmittag größere Ansammlungen ein Einschreiten ver Polizei erforderlich. Um das Vordringen der Beamten zu verhindern, hatten die Demonstranten mehrere große Mülltonnen auf die Straße gestellt, mit Steinwürsen und „Nieder"-Rufen wurden die Beamten empfangen, die aber durch ihr energisches Einschreiten die Ruhe wieder herstellen konnten. In den späten Abendstunden kam es zu neuen Ausschrei-
London, 2. Juni.
„Times" zufolge hatte Sir John Simon erste Besprechungen mit dem französischen und italienischen Botschafter; er erörterte mit ihnen die Möglichkeit der Abhaltung einer Weltwirtschaftskonferenz und versicherte ihnen, daß die Dinge noch nicht soweit gediehen seien, wie eine am Dienstag in Washington veröffentlichte Mitteilung anzudeuteu schien.
Auf dem Transatlantischen Telefon sei die Möglichkeit einer Teilnahme Amerikas an einer solchen Konferenz besprochen worden, aber formelle Einladungen feien nicht ergangen, und die Absendung solcher Einladungen werde auch schwerlich erfolgen, bevor feststehe, ob alle Großmächte eine solche Konferenz für wünschenswert halten. Zuerst sei es notwendig gewesen, die Ansicht der Vereinigten Staaten festzustellen; aber es werde keine Einladung ergehen, bevor man mit den anderen Mächten Fühlung genommen habe.
Der diplomatische Berichterstatter des „Daily Telegraph" hält es für sehr wahrscheinlich, daß die geplante Weltwirtschaftskonferenz den Gang der Reparationserörterungen in Lausanne indirekt beeinflussen werde. Es sei durchaus möglich, daß die Lausanner Besprechungen einen mehr formalen Charakter trügen, da die Mächte es vermutlich nicht für klug halten wer-
Warmbold wird die Geschäfte des Reichsarbeitsministers zunächst mit übernehmen. Mit Gürtler wird noch wegen Uebernahme des Reichsjustizministeriums verhandelt. Für den Fall der Annahme durch Gürtler ist das Kabinett fertig.
Die Vereidigung des Kabinetts von Papen findet bereits heute nachmittag 17,30 Uhr durch den Reichspräsidenten statt. Eine halbe Stunde später tritt das Kabinett zu seiner ersten Sitzung zusammen.
Drei neue Männer
Berlin, 2. Juni.
Freiherr v. Braun, der zum Ernährungsminister im Kabinett v. Papen ernannt ist, wurde 1878 als Sohn eines ostpreußischen Rittergutsbesitzers geboren und war bis zum Kriege Landrat in Wirsitz in der Provinz Posen. Im Kriege wurde er in das Innenministerium berufen. Nach dem Zusammenbruch war er Regierungspräsident in Gumbinnen. Seit 1927 ist er Generaldirektor der Raifseisengesellschaft und in dieser Eigenschaft Mitglied des Reichswirtschaftsrats.
Der neue Reichsverkehrsminister Freiherr Eltz von Rübenach steht seit 1924 an der Spitze der Reichsbahndirektion Karlsruhe. Er wurde 1875 int Rheinland geboren. Von 1911 bis 1914 war er nach längerer Tätigkeit im preußischen Eisenbahndienst technischer Sachverständiger beim Generalkonsulat in Neuyork.
Franz G ü r t n e r, der für den Posten des Reichsjustizministers vorgesehen ist, steht im 51. Lebensjahre. Er trat nach Abschluß seiner juristischen Studien in den bayerischen Justizdienst ein und war bis zum Kriegsausbruch Pecsonalrefersut im bayrischen Justizministerium. Den Krieg hat er als Hauptmann der Reserve an der Front mitgemacht. Nach seiner Rückkehr im März 1919 war er zunächst Staatsanwalt beim Landgericht München und wurde dann im Jahre 1920 wieder in das Justizministerium berufen. Im August 1922 wurde er als Vertreter der Bayerischen Mittelpartei bayerischer Justizmini st er, welches Amt er in allen folgenden Kabinetten bis zum heutigen Tage beibehielt.
NSOAp. und Kabinettsbildung
München, 2. Juni.
Die Nationalsozialistische Parteikorrespondenz teilt mit: Allen bisherigen Meldungen über den Inhalt der Unterredung unseres Führers Adolf Hitler mit dem Herrn Reichspräsidenten, die angeblich von nationalsozialistischer Seite kommen sollen, steht die NSDAP, fern. Ihre grundsätzliche Auffassung über die Lage nach dem Sturz des Kabinetts Brüning ist bekannt, und in der nationalsozialistischen Parteikorrespondenz dahingehend zum Ausdruck gebracht worden, daß ein Kabinett des besonderen Vertrauens vorerst die Aufgabe zu lösen habe, den Reichstag nach Hause zu schicken, Neuwahlen auszuschreiben, di« Organisations-Propaganda- und Demonstrationsfreiheit für die bisher so maßlos unterdrückte nationalsozialistische Bewegung wieder herzustellen, und durch den Appell an die Nation Uebereinstimmung zu schaffen zwischen dem Willen des Volkes und feiner parlamentarifchen Vertretung.
den, in der jetzigen fchwierigen Zeit eine grundlegende Reparationsvereinbarung zu treffen, die nach einer erfolgreichen Weltwirtschastskonferenz so viel leichter zu erreichen wäre.
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Paris, 2. Juni.
In einer Betrachtung über den Beschluß der Vereinigten Staaten, an einer Wirtschastskonferenz zur Stabilisierung der internationalen Warenpreise teilzunehmen, erklärt der Washingtoner H a v a s - Vertreter, dieser Beschluß stehe scheinbar in Widerspruch zu der Nichteinmischungspolitik, wie sie verschiedentlich von der amerikanischen Regierung proklamiert worden sei. Der Gedanke einer derartigen Konferenz sei jedoch zum Beispiel bereits in dem demokratischen Zolltarifsplan enthalten gewesen. Die Einberufung dieser Konferenz sei jedenfalls von der einflußreichen Gruppe unter Führung des Senators Borah, der mit gewissen englischen und französischen Gruppen Verhandlungen gehabt habe, gefordert worden. Aus innerpolitischen Gründen hätten zunächst die Vereinigten Staaten keinen Wert darauf gelegt, die Initiative zu ergreifen, obwohl der dem Projekt anfangs völlig abgeneigte Präsident Hoover seine Ansicht geändert habe. Infolgedessen habe das Staatsdepartement erklärt, daß es an einer derartigen Konferenz teilnehmen würde, aber nur, wenn noch andere Mächte hinzugezogen würden.