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Nummer 125*
Dienstag, 31. Mai 1932
22. Jahrgang
Reichstags-Neuwahl im Herbst?
Oie Verhandlungen des Reichspräsidenten / Wer wird Brünings Nachfolger? / Keine amerikanische Beteiligung an der Lausanner Konferenz
Oie Parteiführer bei Hindenburg
Von unserer Berliner Schristlettung.
Oer neue Regierungskms
Von unserer Berliner Schriftleitung.
th. Berlin, 31. Mai.
Rach dem Rücktritt des Kabinetts Brüning haben sofort die Verhandlungen über die Neubildung der Reichsrcgierung eingesetzt. Gestern nachmittag hat der Reichspräsident von Hindenburg die Besprechungen mit den Parteiführern eröffnet, da er sich auf dem streng parlamentarischen, verfassungsmäßigen Weg halten will. Er empfing zunächst den Reichstagspräsidenten Loebe und dann die Vertreter der zur Zeit stärksten Fraktion des Reichstags, also der SPD. Diese beiden Besprechungen dauerten nur wenige Minuten, dagegen nahm die dann folgende Unterredung des Reichspräsidenten mit Adolf Hitler und Hauptmann Göring dreiviertel Stunden in Anspruch. Heute werden die Vertreter des Zentrums, der Deutschnationalen sowie der Deutschen Volkspartei und einiger kleinerer Gruppen empfangen werden, und damit 4ft die Reihe der Besprechungen abgeschlossen. Es gilt als wahrscheinlich, daß nach dieser ersten Orientierung des Reichspräsidenten die Berufung einer Persönlichkeit erfolgen kann, die mit der K a b i - ncitsbilvung veiraut wird.
Bei der Reichswehr und bei der nationalsozialistischen Parteileitung herrscht in dieser Hinsicht ein auffallender Optimismus, und in diesen Kreisen glaubt man, daß bereits heute, spätestens morgen das gesamte neue Kabinett fertig sein wird. In anderen politischen Gruppen herrscht dagegen eine sehr skeptische Auffassung, und man rechnet dort mit der
eine Art Uebergangskabinett gebildet wird, welches die Aufgabe hätte, den Reichstag aufzulösen und die Neuwahlen durchzusühren. Es sind aber noch Vereinbarungen zwischen Nationalsozialisten und Zentrum über die Bildung eines derartigen Kabinetts erforderlich. Ob dann eine solche Regierung vor dem neuen Reichstag bestehen könnte, oder ob sie abermals umgebildet werden muß, ist eine Frage der Zukunft.
FraktionSsitzungen
Der Aeltestenrat des Reichstages wird heute zusammentreten, aber er wird die nächste Sitzung des Plenums wohl erst dann anberaumen, wenn feststeht, zu welchem Zeitpunkt die neue Regierung fertig sein und vor den Reichstag treten wird. Wahrscheinlich wird sie vom jetzigen Reichstag ein Mißtrauensvotum erhalten, besonders wenn die Nationalsozialisten damit die Auflösung des Reichstages beschleunigen wollen, denn auf das Mißtrauensvotum hin wird selbswer- ständlich die Auflösung des Parlaments erfolgen, die die Neuwahl nach sich zieht. Im Laufe des heutigen Tages finden einige Fraktionssitzungen im Reichstag statt, in denen es sich um die Stellungnahme zu der neu geschaffenen politischen Lage handelt. Gestern abend hat der Fraktionsvorstand des Z e n t r u m s getagt. An dieser Sitzung nahmen ,uch Dr. Brüning und Dr. Stegerwald teil, und der Fraktionsvorstand sprach sowohl dem Kanzler wie dem Arbeitsminister den wärmsten Dank und das uneingeschränkte Vertrauen der Partei aus.
Der Rücktritt der Reichsregierung ist seit längerer Zeit als eines der politischen Ereignisse betrachtet worden, welches etwas srüher oder etwas später geradezu zwangsläufig kommen mutzte. Tie Frage, ob der Zeitpunkt für den Rücktritt glücklich gewählt ist, wird freilich recht verschieden beantwortet werden. Aus bei einen Seite wird geltend gemacht werden können, datz der Kanzler, der trotz der wachsenden Opposition der Rechten und der ständig zunehmenden Anhängerschaft dieser Parteien in der Wählerschaft sich so lange halten konnte, nun auch noch die wenigen Juni-Wochen fein Amt hätte verwalten können, bis man den Verlauf und das mehr oder weniger positive Ergebnis der Konferenz von Lausanne übersehen konnte, oder bis in einer neuen Zusammenkunft des Reichstages angesichts der vom Kabinett neuerdings eingeschlagenen sozialpolitischen Linie die bisherige Mehrheit endgültig zerfallen wäre. Mit einem dieser beiden Ereignisse wäre das natürliche Ende der Regierung Brüning herbeige- sührt worden. Nicht ohne Grund wird diesen Ansichten von anderer Seite entgegengehalten, daß eine schnelle Klärung der Situation der Ausrechterhaltung des bisherigen Zustandes vorzuziehen sei. Jedenfalls wird das Endurteil über diese Regierungskrise erst dann abgegeben werden können, wenn zu erkennen ist. ob die Klärung tatsächlich so schnell und so gründlich erreicht werden kann, wie es nicht zuletzt ans außenpolitischen Gründen notwendig ist.
Wenn man nach den wichtigsten Differenzpunkten sucht, die den Rücktritt des Kabinetts veranlaßt haben
B.üning lehnt Außenministerium ab
Wahrscheinlichkeit, daß etwas mehr Zeit und Mühe für den Neuaufbau der Reichsregierung aufgewendet werden muß.
Im Vordergründe steht selbstverständlich
die Personenfrage
die aber im Augenblick noch vollständig im Dunkel liegt. Eine ganze Reihe verschiedener Namen wird als Kanzlerkandidaten aufgeführt, darunter vor allem der des früheren Reichswehrministers G e ß l c r, des Oberbürgermeisters Dr. B r a ch t, des Leipziger Oberbürgermeisters Dr. Goerdeler und ferner Persönlichkeiten wirtschaftspolitischer Einstellung aus der Umgebung Dr. Schachts. Von anderer Seite wird auch eine eventuelle Kandidatur des Grafen Westarp erwähnt, die jedoch auf starke Zweifel stößt. Jedenfalls wird es sich wahrscheinlich um einen Politiker außerhalb des Parlaments handeln, der aber auf Grund seiner Einstellung in der Lage sein mutz, die Zusammenarbeit mit den Nationalsozialisten, den Deutschnationalen und dem Zentrum zu ermöglichen.
Ueber den Hergang der Ereignisse, die sich am Sonntag und Montag in so überraschender Schnelligkeit abgespielt haben, hören wir unter anderem noch folgendes! Schon in der ersten Unterredung, die am Sonntag mittag zwischen Hindenburg und Brüning stattfand, ergab sich, daß weitgehende 2)£ei= nungsverschiedenheiten bestanden. Der Reichspräsident bat den Reichskanzler, er möge auf die von ihm vorbereitete Notverordnung verzichten. Da der Kanzler das für unmöglich hielt, ergab sich die Notwendigkeit zum Rücktritt. Daraufhin hat das Reichskabinett bereits am Sonntag mittag den Rücktritt beschlossen, hat aber diesen Beschluß geheim gehalten und erst am Montag vormittag bestätigt. Der Besuch, den Dr. Brüning am Montag vormittag beim Reichskanzler abstattete, dauerte nur wenige Minuten und diente lediglich der Uebergabe des schriftlichen Demissionsgesuchs des gesamten Kabinetts. Dabei hat Dr. Brüning auch dte Frage, ob er evtl, als Außenminister in einem neuen Kabinett bleiben würde, in einem ablehnenden Sinne beantwortet. Seine ursprüngliche Absicht, Berlin sofort zu verlassen, hat er jedoch wieder aufgegeben, und er wird bis zur Erledigung seiner Nachfolgeschaft die Geschäfte der Reichskanzlei weitersühren.
Ueber den Besuch, den die Sozialdcmokra- t e n gestern beim Reichspräsidenten von Hindenburg abgestattet haben, erfährt das „Berliner Tageblatt", daß sowohl Reichstagspräsident Loebe als auch die Reichstagsabgeordneten Dr. B r e i t s ch e i d und Wels den Reichspräsidenten unter anderem darauf aufmerksam gemacht haben, daß zu einem Rücktritt der Reichsregierung nach verfassungsmäßige», Grundsätzen kein Anlaß vorhanden gewesen ist, weil das Kabinett Brüning bei der letzten Tagung des Reichstags noch ein Vertrauensvotum erhalten hat.
Ueber die Besprechung der Nationalsozialisten mit dem Reichspräsidenten ist bisher nichts bekannt geworden, da strenge Verschwiegenheit darüber vereinbart worden ist. Schließlich muß noch erwähnt werden, daß auch die Verhandlungen über die Neubildung einer Regierung in Preußen selbstverständlich in engem Zusammenhang mit den Bemühungen um die Neubildung einer Reichsregierung gebracht werden, aber es ist trotz eingehender Verhandlungen zwischen Zentrum und Nationalsozialisten im Augenblick noch kein Anhaltspunkt dafür vorhanden, in welcher Weise eine Angleichung bzw. eine gegenseitige Duldung der beiderseitigen Regierungen erzielt werden kann.
Lausanne ohne Amerika
(Eigene Drahtmeldung.)
lich unterrichtet. Er trat daraufhin telephonisch mit seinen Kabinettskollegen in London in Verbindung. Späterhin fand eine Sitzung unter Leitung von Baldwin statt, auf der von dem Rücktritt Brünings und den sonstigen Vorgängen in Deutschland, sowie
Für das übrige Kabinett werden vorläufig die Namen des Botschafters von Neurath oder Na- dolnys für den Außenminister, ferner des Ministerialdirektors im Finanzministerium Graf Schwerin von Krofigk als Finanzminister, der Name des Herrn von Schleicher als Reichswehrminister unb Dr. Gordelers, falls er nicht Kanzler wirb, für den Reichswirtfchaftsminister genannt. Auch hier handelt es fich felbstverstänblich zunächst um Vermutungen, deren Bestätigung abzuwarten bleibt.
NSDAP, fordert Reichstagsauflösung
Für die Rationalfozialisten scheint die erste und wichtigste Voraussetzung zur Beteiligung an der neuen Regierung oder zur Bildung des neuen Kabinetts darin zu liegen, daß der jetzige Reichstag unbedingt aufgelöst und ein neues Parlament^ebildet werden mutz. Eine Entscheidung Über diese Frage ist noch nicht gefallen. Die „Deutsche Allgemeine Zeitung" glaubt allerdings mitteilen zu können, datz der Reichspräsident zu dem Entschlntz gelangt sei, den Reichstag aufzulösen und Neuwahlen auszuschreiben, um auf diesem Wege volle Klarheit in der innenpolitischen Entwicklung herbeizuführen. Die Neuwahlen würden selbstverständlich mit Rücksicht auf die schwierige nutzen- politische Lage nicht sofort vorgenommen werden. Es sei vielmehr anzunehmen, datz sie im Herbst stattfinden fallen. _
Es sst möglich, daß unter diesen Umstanden zunächst
Washington, 31. Mai.
Die amerikanische Regierung hat die Aussorderüng des englischen Ministerpräsidenten Maedonald, sich an der Lausanner Konferenz zu beteiligen, abgelehnt.
Seit dem letzten Freitag hatte Maedonald ,n täglichen Telesongefprächen Staatsfekretär Stirn- f o n vorgefchlagen, die Lausanner Konferenz durch Wirtschaftsbesprechungen hauptsächlich über Zoll-, Embargosragen usw. auf eine breitere Grundlage zu stellen, um eine Wiederbelebung der Weltwirtschaft unter Teilnahme Amerikas herbeizuführen. Nach dem letzten Telefongespräch am Montag nachmittag hatte Stimson eine längere Besprechung mit Präsident Hoover, der den Vorschlag Macdonalds ab- lehnte. Diese Entscheidung wird mit dem Hinweis begründet, datz Lausanne eine Reparationskonferenz zwischen Deutschland und seinen Reparationsgläubigern fei. Welthandelsangelegenheiten, Zoll- und Embargosragen werden in Washington als unwesentlich (extraneus) ange- sehem
*
London, 31. Mai.
Maedonald wurde am Montag abend übet die Ereignisse, die in Deutschland stattgejunden Hatten, amt-
von der Auffassung in Frankreich Kenntnis genommen wurde. Es wurde die Ansicht vertreten, daß durch den Rücktritt Brünings eine neue Lage geschaffen sei und daraufhin beschlossen, die Rückwirkungen auf die Lausanner Konferenz auf der Kabinettssitzung am Mittwoch zu besprechen. In den zuständigen Kreisen wurde daraufhin der Auffassung Ausdruck gegeben, daß nach Ansicht der englischen Regierung nach wie vor die Eröffnung der Lausanner Konferenz zur festgesetzten Zeit, nämlich am 16. Juni, wegen des Ablaufs des Hooverrnoratoriums dringend notwendig fei. Man erwarte nicht, daß die Ereignisse irgendeine Aenderung der britischen Politik herbeiführen werden. Von den Beschlüssen und Auffassungen des Kabinetts am Mittwoch wird der genaue Zeitpunkt der Rückkehr Macdonalds nach London abtzängen. __
so ist in erster Linie die in letzter Zeit vorbereitete Notverordnung, deren Verkündung unmittelbar bevorstand, zu nennen. Dabei spielt im Rahmen, der Arbeitsbeschaffung die Siedlungssrage eine hervorragende Rolle, und hier ist es wiederum der Gedanke, einen großen Teil der nicht mehr sanierungsfähigen Güter im Osten zu versteigern, gewesen, der zu Meinungsverschiedenen vor allem zwischen dem Reichspräsidenten und dem Kabinett Anlaß gegeben hat. Der Reichspräsident, der bei seinem Aufenthalt in Neudeck mancherlei Besprechungen mit den Vertretern der großagrarischen Kreise des deutschen Ostens gehabt hat, konnte sich mit den Plänen der Reichsregierung nicht befreunden und hat nach seiner Rückkehr nach Berlin den Wunsch geäußert, das Kabinett möge auf diese Notverordnung verzichten. Das hielt der Kanzler für eine Unmöglichkeit, die nach dem allgemeinen politischen Gebrauch die Demission zur Folge haben mußte. Hinzu kamen Gründe persönlicher Natur, da der Reichspräsident nicht in allen Punkten mit den vom Kanzler geplanten personellen Veränderungen in seinem Kabinett einverstanden war, da ferner, wie in den letzten Wochen schon wiederholt betont worden war, seitens einiger maßgebender rechtsstehender Politiker, insbesondere aus den Kreisen der Generalität, starke Einflüsse beim Reichspräsidenten im Sinne einer Rechtswendung des Kabinetts ausgeübt worden sind. Somit ist diese Regierungskrise unverkennbar auf dem Wege über das Präsidenten-Palais zustande gekommen und aus diesem Umstand erklärt sich wohl auch der außerordentlich rasche Verlauf des Schlußaktes.
Die Entstehungsgeschichte. dieses Rücktrittes legt ganz von selbst die Annahme nahe, daß nunmehr ein WechseldespolitischenKursesinder Richtung nach rechts stattfinden müsse, da die Wurzeln der Demission jn sachlichen und persönlichen Erwägungen zu suchen sind, welche ausschließlich von rechtsstehenden Kreisen ausgehen. Obwohl diese Erwägungen schon ziemlich alten Datums sind und obwohl am Sturze der Regierung Brüning von diesen Seiten schon seit Monaten gearbeitet wird, stecken aber die Vorbereitungen für das nächste Kabinett noch in den Anfangsgründen. Es ist weder eine neue fertige Kabinettsliste, noch auch nur ein sicherer Anwärter für die Nachfolgeschaft Brünings vorhanden. Eine ganze Reihe Namen werden genannt, aber keiner davon gilt als derjenige, der nun außer jedem Zweifel stünde. Vielmehr wird der Reichspräsident bett üblichen parlamentarischen Weg gehen. Er wird die Fraktionen des Reichstages der Stärke nach befragen, und es ist fehr zweifelhaft, ob er dabei zu einem Ziele gelangt. Der wirkliche Umschwung von der Regierung Brüning zu einer ausgesprochenen Rechtsregierung — fei sie nun parlamentarisch ober außerparlamentarisch aufgebaut — ist im Augenblick noch zweifelhaft. Selbstverständlich würde es der politifchen Folgerichtigkeit entsprechen, wenn dieser Schritt, über den man schon feit Wochen und Monaten fo viel gesprochen und geschrieben hat, nun auch mit Entschiedenheit getan würde. Wie allerdings dieser Uebergang und wie das neue Kabinett gefunden werden soll, ist vorläufig leider noch nicht abzusehen.
Auch in sachlicher Hinsicht ist vorläufig noch nicht zu erkennen, wie der politische Kurs nach dem Regierungswechsel verlausen soll. Zunächst ist leider mit einem gewissen Stillstand zu rechnen. Es wird die Ausgabe einer neuen Regierung fein, zunächst für die dringendsten Arbeiten zu sorgen, ehe man an grundlegende Aendernngen des Gefarntkurses Herangehen kann. Daß die Sozialdemokraten selbstverständlich sofort in scharfe Opposition treten werden ist selbstverständlich. Eine parlamentarifche Mehrheit im jetzigen Reichstag ist für eine neue Regierung zweifellos nicht mehr zu finden, es fei denn, daß die Nationalsozialisten sich für ein nicht unter ihrem ausfchließlichen Einfluß stehendes Kabinett ausspre- chen, und das Zentrum dann für ein folches Bündnis zu haben wäre. Parlamentarifch bleibt also wohl nur die Neuwahl des Reichstages übrig.
Dann würde man erst erkennen können, auf welcher Basis eine verfassungsmäßige Mehrheitsregierung aufgebaut werden kann, oder ob es notwendig ist, über die parlamentarische Grenze hinaus zu einer diktatorischen Regierung überzugehen. Das wichtigste Kapitel der fachlichen Tätigkeit, die Arbeitsbeschaffung, wird keinen Augenblick beiseite gelassen werden dürfen, und deshalb ist anzunehmen, daß die erste Sorge einer neuen Regierung, besonders wenn sie eine ausgesprochene Rechtsorientierung aufweist, in der Richtung der finanziellen Ankurbelung der Wirtschaft zu erblicken ist. Dazu wird allerdings vor allem eine Aenderung in der bisherigen Haltung der Reichsbank erforderlich sein. Wenn auch der Reichsbankpräsident Dr. Luther sich gegenwärtig auf den Standpunkt stellt, datz eine Senkung des Tis-