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Kummer 118*
Montag, 23. Mai 1932
22. Jahrgang
Vor der Eröffnung des Landtags
Llnklarheit noch in allen wichtigen Fragen / General a. O. Lihmann Alterspräsident / Beilegung der japanischen Krise? / Paris und Lausanne
Verhandlungspause nach zwei Tagen?
Von unserer Berliner Schriftleitung.
Oie fernöstliche Kriegsgefahr
Von unserem Moskauer Korrespondenten
th Berlin, 23. Mai.
Das bei weitem größte Interesse der Oeffentlich leit gilt dem neuen Preußischen Landtag, der am morgigen Dienstag nachmittag 3 Uhr Zusammentritt.
Man hält es für wahrscheinlich, daß die erste Sitzung sich in vollkommener Ruhe und Ordnung vollziehen Wird, troy der schweren Zwischenfälle, die sich in der letzten Sitzung des Reichstages ereigneten. Die Nationalsozialisten legen offenbar Wert darauf, Störungen zu vermeiden und es scheint daß von ihrer Parteileitung eine entsprechende Weisung ausgegeben worden ist. Allerdings ist andererseits von Koalitionsverhandlungen immer noch nichts zu hören. Das Zentrum wie die Nationalsozialisten warten beide ab, ob derartige Verhandlungen an sie. herangebracht werden und auf diese Weise kommt man selbstverständlich nicht vorwärts.
Die erste Sitzung wird vom Alterspräsidenten, dem nationalsozialistischen Abgeordneten L i tz m a n n geleitet,
der wahrscheinlich nur eine kurze Ansprache halten und dann die Parteien auffordern wird, Vertreter für den Aeltestenrat zu ernennen. Der Aeltestenrat muß dann zusammentreten und das Programm für die weiteren Verhandlungen aufstellen. Vor allem wird man die Frage klären müssen, werLandtags- Präsident werden soll. Am Mittwoch soll der Landtagspräsident gewählt werden, aber ehe dies möglich ist, müssen Einigungen zwischen den Parteien Zustandekommen, denn die Nationalsozialisten haben als stärkste Partei selbstverständlich Anspruch auf diesen Posten, aber zu der Mehrheit, die den Präsidenten wählen muß, gehören außer den Nationalsozialisten entweder das Zentrum oder die SPD. oder die Kommunisten, und
diese drei Parteien werden die Wahl des Präsidenten wahrscheinlich davon abhängig machen, daß gleichzeitig eine Einigung über die Wahl des Ministerpräsidenten zuftandekommt.
Bevor der Ministerpräsident gewählt werden kann, muß wiederum der nationalsozialistische Antrag auf Wiederherstellung der früheren Geschäftsordnung erledigt werden, und in Bezug aus die Wahl des Landtagspräsidenten ist ferner zu berücksichtigen, daß in den vorherigen Besprechungen die Zustimmung der Nationalsozialisten zur Wahl eines sozialdemokratischen Vizepräsidenten verlangt werden wird.
Alle diese zahlreichen Voraussetzungen und Bedingungen müssen unbedingt geklärt sein, ehe man zur Durchführung der beiden Wahlhandlungen schreiten kann, jinö es ist unter diesen Umständen durchaus möglich, daß
der Landtag sich schon nach seiner ersten oder zweiten Sitzung wieder vertagen muß, um Zeit für die Besprechungen zwischen den Parteien zu gewinnen.
Jedenfalls muß man mit der Möglichkeit rechnen, daß die erste Woche des neuen Preußischen Landtags noch keine wirklichen politischen Entscheidungen bringt.
Das Kabinett Braun wird in der Zwischenzeit im Amte bleiben. Der Ministerpräsident hat dem Landtag die formelle Demission des Kabinetts bereits zwar angezeigt, aber entgegen seiner ursprünglichen Absicht wird er nun doch wohl noch einige Zeit das geschäftsführende Ministerium behalten, wobei er sich nach Paragraph 59 der preußischen Verfassung auch das Recht Vorbehalten will, evtl, einige Ministcrposten neu zu besetzen, um damit den Charakter eines geschäftsführenden Mnisteriums noch stärker zu betonen.
Kompromiß in Japan
Tokio, 23. Mai.
Die Kabinettskrise in Tokio hat eine unerwartete Wendung genommen. Nach einer Unterredung mit dem „älteren Staatsmann", Prinz Saijongi, hat A d - mir al Graf Saito sich zu der Bildung eines nationalen Kabinetts bereit erklärt. Die Beauftragung Saitos mit der Kabinettsbildung kann als Kompromiß zwischen den Forderungen der Armee und der die Parlamentsmehrheit bildenden Saijukai-Partei angesehen werden.
Der 75jährige Admiral Graf Saito hat nch zwei Tage zur Auswahl der Regierungsmitglieder mrsge- beten. Mit der Wiederernennung Genera l A ra - kis zum Kriegsminister wird gerechnet. Admiral Saito gehört keiner Partei an. Es wird erwartet, daß er Mitglieder beider Parlameiitsparteien, der Saijukai und Minseito in sein Kabinett, das einen nationalen Charakter haben wird, einschließen wird. Admiral Saitos politische Gesinnung wird als nbe- ral bezeichnet,
Das Regierungsorgan „Asahi" nennt ihn einen erfahrenen und großzügigen Staatsmann, der einen sicheren und vernünftigen politischen Kurs verfolgen werde. In den älteren militärischen Kreisen ist man mit Saitos Ernennung zum Ministerpräsidenten als Vertreter des Militärs befriedigt. Die r e a k t i o n ä - ren jüngeren Offizierskreise bringen Saito jedoch wenig Sympathie entgegen. Um jeden Ausbruch von Unruhen von dieser Seite zu vermeiden, hat die Tokioter Polizei alle Vorsichtsmaßregeln ergriffen. An allen wichtigen Punkten der Stadt sind verstärkte Polizeiwachen aufgestellt.
Admiral Saito hat sich bereits im russisch-japanischen Krieg ausgezeichnet. Er war japanischer Vertreter der Genfer Marinekonfernz im Jahre 1927. Als japanischer Generalgouverneur von Korea während der Zeit der größten politischen Wirren hat er sich große Verdienste um die Befriedung dieses Landes erworben.
Tausend amerikanische Bankiers fordern Lösung des Kriegsschuldenproblems. Etwa tausend anläßlich der Jahrestagung des Nationalverbandes der Sparkassen in Neuyork versammelte Bankiers forderten eine sofortige, nach den Erundsätzen der Billigkeit erfolgende Lösung des Kriegsschuldenproblems, PN einer Entschließung, die Hoover übermittelt wurde, wird die Ernennung einer Kommission oorgeschlagen, die Verhandlungen mit den Schuldnerlandern aufnehmen soll. Die Versammlung stimmte zugleich den kürzlichen ähnlichen Vorschlägen der Eisenbahnver
Paris, 23. Mai.
Die Pariser Presse beschäftigt sich angesichts des Herannahens der Lausanner Konferenz immer mehr mit der Tributfrage. Während in der Oeffentlichkett zum Teil ein gewisses Verständnis dafür zu erwachen beginnt, daß mit der Wiederaufnahme der deutschen Zahlungen nicht mehr gerechnet werden kann, tun die Blätter immer noch so, als sei die Frage der Zahlungsfähigkeit noch keinesivegs geklärt und müsse im Sinne der französischen Forderungen gelöst werden. Auch H e r r i o t hat in seinem letzten Artikel ausdrücklich auf die Rede des Reichskanzlers Brüning hingewiesen und durchblicken lassen, daß die französische Regierung stark sein müsse, um in Lausanne ihren Mann zu stehen.
Man macht sich Sorgen darüber, daß die englische Stimmung einer Streichung der Tribute zuneigt und hofft in London die nötige Unterstützung für den Gedanken einer Verlängerung des Provisoriums zu finden.' Jedenfalls
tritt in der Presse sehr deutlich die Tendenz zutage ,sich unter gar keinen Umständen auf eine Endlösung einzulaffen, die eine Preisgabe der französischen Forderungen bedeuten würde. Nach wie vor hält man daran fest, daß die bevorstehenden Entscheidungen nur im Rahmen des Youngplanes gefällt werden dürften.
Insgeheim scheint man vielfach damit zu rech- nen, daß es einer sogenannten französischen Linksregierung unter Herriot leichter fallen werde, die Weltmeinung zu beeinflussen und ihre Sympathien auf die Seite Frankreichs zu bringen.
In bezug auf die bevorstehende Aussprache zwischen Herriot und Tardieu beim Präsidenten der Republik wird von wirtschaftlicher Seite bemerkt, daß zwischen diesen beiden Staatsmännern selbstverständlich ausgesprochene Gegensätze auf dem Gebiete der reinen Politik vorhanden seien, wenn es sich jedoch um das Wohl Frankreichs handele, so verschwänden dies ^Gegensätze vollkommen von der Bildfläche. An ihre Stelle trete eine Harmonie des Geistes und des Willens. Zuviele Staaten hätten sich bereits auf eine Abenteu- rerpolitik eingelassen. Es sei daher notwendig, daß in Frankreich die Kontinuität aufrecht erhalten bleibe, um die internationalen Interessen gegen die Gefahren zu schützen.
OieAußenpolitikder^adikalsozialisten
Paris, 23. Mai.
In der „Republique" beschäftigt sich der radikalsozialistische Politiker Pfeiffer mit der Außenpolitik seiner Partei. Er betont, die Politik der ftüheren Regierungsmehrheit habe Frankreich in die Vereinsamung geführt und jede Möglichkeit einet Verständigung mit Deutschland, Italien und Sowjetrußlanü
Dr. K. v. N. Moskau, Mitte Mai.
Nachdem sich die politischen Verhältnisse in Japan durch die erfolgreichen Kabinettsverhandlungen zwi- fchen dem Präsidenten der (konservativen) Seyukai- Partei Suzuki und dem nationalsozialistischen Kriegsminister Araki zu klären begonnen haben, hat sich die erste Aufregung, die nach der Ermordung des japani- fchen Ministerpräsidenten ganz Rußland wie eine Psychose ersaßt hatte, zwar etwas gelegt, doch beschäft tigt sich jetzt die Presse um so eingehender mit der Frage der Kriegsfähigkeit Japans. Das Interessante, was hierbei zu beobachten ist, ist, daß die Sowjetpresse entgegen ihrer sonstigen Haltung in leincr Weise aggressiv wird, was bei dem heutigen Verhalten der Japaner und einem möglicherweise ans Ruder kommenden stark nationalistischen Kabinett an sich verständlich wäre, sondern daß sie verhältnismäßig sachlich die Vor- und Nachteile einer russisch-japanischen Auseinandersetzung abwägt.
Während vor einigen Tagen die „Prawda" noch schrieb, daß der Sieg der Militärs in Japan unvermeidlich sei und die Tätigkeit des neuen Kabinetts eine weitere Zuspitzung der politischen Verhältnisse nach sich ziehen werde, erklärte schon bald darauf die vom Außenkommissariat inspirierte „Jswestija, es fei ;» Hosen, daß die neue Regierung zu einer Verständigung mit den Nachbarn Japans, darunter China, Rußland und der Mandschurei kommen werde.
Die Benennung der Mandschurei.als russischen Nachbarstaat ist gerade aus dieser
von vornherein ausgeschlossen. Die Sicherheit des Landes verlange, daß Frankreich aus dieser Isolierung herauskomme und nicht nur die Unterstützung derjenigen Staaten finde, die es finanziell unterstütze. Die Politik des Entgegenkommens und der europäischen Solidarität, die die Radikalsozialistische Partei verfolgen müsse, schließe die Festigkeit und Entschlossenheit nicht aus; sie verurteile jedoch gewisse Methoden, die unter dem Deckmantel der Konsolidierung des Friedens die Gefahr eines Krieges heraufbeschwören.
Die Partei müsse sich einem europäischen Wettrüsten widersetzen, sich aber gegen jede Abrüstung aussprechen, die nicht allgemein und kontrolliert sei. Es sei notwendig, zu einer Begrenzung der militärischen Kräfte zu gelangen, doch fordere es die Sorge um die französische Sicherheit, daß sich die französische Politik einer vollständigen Abrüstung widersetze.
Herriot und mit ihm die ganze radikalsozialistische Partei stehe aus dem Standpunkt, daß Frankreich sich jeder Revision und jeder einseitigen Revision der Verträge energisch widersetzen müsse.
Herriot und die Sozialisten
Paris, 23. Mai.
An der auf Dienstag nachmittag angesetzten Besprechung des Präsidenten der Republik wird außer Herriot und Tardieu auch noch der Finanzminister Flandin teilnehmen, um den Führer der zukünftigen Kammermehrheit und mutmaßlichen Ministerpräsidenten sowohl über die inneren wie die äußeren finanziellen Fragen ins Bild zu setzen.
Obgleich die Bedingungen Leon Blums für den Eintritt seiner Partei in die Regierung offiziell noch nicht bekannt sind, glaubt man doch jetzt schon das sozialistische Programm in fünf Hauptpunkte zusammenfassen zu können: 1. Sofortige Herabsetzung der Heercsausgaben um 25 v. H. 2. Schaffung eines allgemeinen Versicherungssystems, das die Arbeitslosenversicherung und Agrarversiche- rung einschlietzt. 3. 'Verstaatlichung der Eisenbahnen, des Transportwesens, des Versicherungswesens und des Bergbaues. 4. Kontrolle der Banken, Börsen, Attiengesellschasten usw. 5. Schaffung von staatlichen Kommissariaten für die Bewirtschaftung (Preisregu- gierung usw.) des Getreides, des Weines und des Zuckers.
Daß solche oder ähnliche Forderungen bei den Radikalsozialisten auf grundsätzlichen Widerstand stoßen müssen, unterliegt gar keinem Zweifel. Herriot nahestehende Kreise meinen, daß der zukünftige Ministerpräsident seine Bemühungen darauf richten werde, die Sozialisten zu einer wohlwollenden Unterstützung h-w. Neutralität zu beweg«.
Quelle nicht unwichtig, und wenn eine solche Presseäußerung auch noch nicht als offiziöse Anerkennung des neuen Staates des Exkaisers Pufi durch Rußland angesehen werden tarnt, so deutet sie doch auf die Richtung der Politik des Kremls, dessen größter östlicher Nachbar schließlich auch das saschistische Japan bleibt, von dessen Gnaden der neue mandschurische Staat existiert. Man kombiüierte vielleicht im Kreml, daß man sich den so ersehnten und zehnmal von Japan abge - lehntenNichtangrissspakt durch eine Anerkennung des mandschurischen Staates erkaufen kann, wodurch ein Rußland so unwillkommener Krieg am ehesten zu vermeiden wäre. Ob eine solche Anerkennung den Japanern allerdings genügen wird, muß bei der von ihnen in Bezug auf die Mandschurei angekündigten Politik der „eisernen Hand" dahingestellt bleiben. Zwar betont Tokio immer wieder, daß es in seinen Beziehungen zur Sowjetunion keine wesentlichen Aen- derungen eintreten lassen wolle, doch läßt es auf der anderen Seite ebenso durchblicken, daß natürlich Verwicklungen entstehen können, wenn die Sowjetregierung Japan in der Mandschurei Schwierigkeiten bereiten sollte. Das russische Anerbieten auf Anerkennung der Mandschurei wird also die Japaner allein nicht befriedigen können, vielmehr wird sich, nachdem die japanischen Militärs einen so entscheidenden Einfluß auf die Politik ihres Landes gewonnen haben, nach aller Voraussicht ein Krieg nur vermeiden lassen, wenn sich die Sowjets verbunden mit dieser Anerkennung auch gänzlich aus der Mandschurei zur-ückziehen.
Die japanischen Faschisten sind in ihrer Politik unbelasteter als die bisher am Ruder befindliche Diplomaten und Politiker; sie werden deshalb von ihrer Meinung nicht abzubringen fein, daß jetzt, zu einem Zeitpunkt, in dem die Großmächte unter sich noch uneinig sind und ehe Rußland zu erstarken beginnt, der letzte Augenblick gekommen ist, dem landarmen Vaterland das notwendige Ventil für seinen Bevölkerungsreichtum zu geben. Lag in dieser politischen Richtung schon der tiefere Grund für das Schanghaiabenteuer, so ist, nach dessen Liquidierung für die Lösung der mandschurischen Frage nach japanischer Ansicht erst recht kein anderer Weg gegeben. Stalin wird also den gewünschten Nichtangriffspakt und damit den Frieden nur mit ganz erheblichen Konzessionen erhalten; er muß sich darüber klar sein, daß mit der Anerkennung des mandschurischen Staates gleichzeitig der ideelle Verzicht auf jede fernöstliche russische Expansion und der materielle auf die Ostbahnintereffen verbunden ist'.
Nach diesen Betrachtungen versteht man es, wenn das Blatt W o r o s ch i l o w s, des Freundes Stalins, die „Krasnaja Swesda" die japanische Kriegsfähigkeit in der Mandschurei anzuzweifeln und so eine kriegerische Auseinandersetzung aus dem Wege zu räumen sucht. Ungeachtet der Kri^stiichtigkeit der japanischen Armee und Flotte, so schreibt das Blatt, würde I a p a n durch einen Krieg von größerem Ausmaß vor Schwierigkeiten allerernstester Art gestellt werden, weil es in wirtschaftlicher Hinsicht nicht genug gerüstet sei. Auch würden die landwirtschaftlichen Grundlagen Japans das Land im Falle eines großen Krieges hinsichtlich der Ernährung nicht genügend sicherstellen. Auch die jetzt genügende Ausrüstung der Armee würde bei längerer Kriegsdauer Schwierigkeiten schaffen, beispielsweise in der Versorgung der Kavallerie von Pferden und des gesamten Heeres mit Winterkleidung, die nur durch Import beschafit werden könne. Dazu käme, daß eine längere wirtschaftliche Isolierung Japans der Kriegsführung sehr ernste Hindernisse in den Weg legen könne. ,
Diese Problemstellung ist zweifellos richtig und gerade die Russen können bei ihren eigenen mangelhaften Nachschubverhältnissen die Schwierigkeiten tn wirtschaftlicher Hinsichstt am besten beurteilen; andererseits sind nach Ansicht neutraler Militärs sowohl die wirtschaftlichen wie die Etappenverhältnisse im etwaigen Kriegsgebiet für beide Parteien gleich ungünstig, da auch die russische Verpflegungs- und Nachschubfrage nach Ueberwindung des ersten Ansturms durch die katastrophale ErnährungslagennÖlnierlano und die ungenügenden Transporwerhaftnrste gefährdet ist. . ...
Das Entscheidende in einem ru,st,ch-rapamschen Konflikt wird also der Geist der gruppe und die Fähigkeit der Führung sein, die man auch als ausgeglichen ansehen kann.
Nach den augenblicklichen Stärkeverhältniffen der sich gegenüber liegenden Gegner ist trotz aller Spannung mit einer unmittelbar bevorstehenden Kriegsgefahr noch nicht zu rechnen, wenn diese auch keineswegs gebannt ist.
Zwar haben die japanischen Truppen in der Mandschurei an mehreren Fronten umfassende milikä- ri^je Operationen gegen bk chinesischen Freischärler
bände zu.
Haris gegen die Endlösung (Eigene Drahtmeldung.)