____Handel • Wirtschaft - Börse
Kasseler Neueste Nachrichten Hessische Handelszeitung Freitag, den 20 Mai 1932
Fische und Volkswirtschaft
Von Rcgierungsrat Finzel, Berlin.
Som volkswirtschaftlichen Standpunkte aus betrachtet, ist «s eine kaum glaublich« Tatsache, öah alljährlich gegen drei Milliarden RM. deutschen Geldes für die Einfutzr von Lebensrnitteln nach dem Auslande wandern. Das würde nicht nötig sein, wenn jeder Bolksgenosse sich bewußt wäre, da« er seinen Teil dazu beitragen mutz, die natürlichen Kraftauellen der Heimat im vollen Umfange auszunutzen. Deutsche Waren sollen die Bedürfnisse des deutschen Volkes in erster Linie befriedigen: jede Reichsmark, die in der deutschen Volkswirtschaft verdient wird, mutz wiederum dem deutschen Markte zugefütztt werden. Ganz besonders trifst dies auf die Ernährung unseres Volkes zu. Hier mutz die deutsch« Produktion so gesteigert werden, datz nach Möglichkeit keine Nahrungsmittel mehr aus dem Ausland biogen werden müssen.
Die deutsche Landwirtschaft arbeitet au der Verwirklichung dieser volkswirtschaftlichen Forderung mit sichtbarem Erfolg: aber auch andere Erwerbszweige müssen mehr als bisher zur gemeinsamen Arbeit auf diesem Gebiete herangezogen werden, wenn Deutschland gesunden soll. Hier helfend einzugreifen, ist auch die Aufgabe der
deutsche» Hochseefischerei.
damit die unermeßlichen Schätze des Meeres mehr als bisher der deutschen Bolkswirtschast zugute kommen und unser gutes deutsches Geld zum Segen der Allgemeinheit im Lande bleiben kann. An den Küsten der deutschen Nord- und Ostsee fahren etwa 360 Dampfer auf den Fischfang, dazu kommen rund 130 Motorfahrzeuge und über 12 000 kleinere Fischereiboote, sowie 140 Logger für die grobe Heringsfischerei. Diese stattliche Flotille landet alljährlich in den deutschen Fischereihäfen etwa 650 Mill. Pfund Fische mit einem Handelswert von über 300 Mill. RM. und gibt über 200 000 deutschen Volksgenossen Arbeit und Brot. Fürwahr stattliche Zahlen — und dennoch dringt immer wieder der Ruf zu uns: Fischerei in Notl
Woran liegt das?
bleibenden Rest entfällt ein Anteil von etwa 5000 RM auf R.-A. Brill. Antzerdem sind noch rund 1175 RM verfügbar, so datz die G e s a m t a k t i v e n nach den bisherigen Unterlagen aus 6175 RM berechnet werden können. Die Gläubigerversammlung, die der Konkursverwalter in seinem Amt bestätigte, wählte einen aus Justizrat Hahn, R.-A. H e m - p e l und Bankdirektor Voß bestehenden Gläubigerausschutz, der noch einmal eine eingehende Prüfung der Unterlagen vornehmen soll. Das Verfahren wird daher einstweilen fortgefützrt.
Sinkende Brikettstapel
Der mitteldeutsche Braunkohlenbergbau im April.
Im Gebiete des mitteldeutschen Braunkohlenbergbaues betrug im Monat Avril die Rohkohlensörderuna 5 846 128 «Vormonat 6 465 898) Tonnen, die Briketthcrstellung 1509 514 (Vormonat 1 577 356) Tonnen und die Kokserzeu- aung 45 892 (Vormonat 45 059) Tonnen. Gegenüber dem Monat März machten sich deshalb Rückgänge geltend von 9.4 Prozent bei Rohkohle und 4L Prozent bei Briketts. Beim Koks war eine Steigerung von 1,8 Prozent festzu- stellen. Das Saus b ran dbrikettgeschäft belebte sich rm Berichtsmonat infolge der eingetretenen Sommer- vreise. Die Brikettstapel verringerten sich dementsprechend. Die anhaltende rückläufige Konjunktur auf dem Jndmtrie- brikettmarkt lieh eine weitere Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage erkennen. Der Rohkohlenäbsatz flaute im Berichtsmonat infolge Beendigung der Saison erheblich ab.
Steuerliche Gerechtigkeit
Eine Denkschrift des Reichsoerbandes Deutscher Schuhhäudler. — Vorschlag einer Erohbetriebssteuer.
Der Reichsverband Deutscher Schuhhänd- l e r veröffentlicht eine Denkschrift, die steuerliche Gerechtigkeit für den Einzelhandel fordert. Die Denkschrift, die die Entwicklungstendenzen der letzten Jahre im Einzelhandel, ihre betriebstechnischen Ursachen und volkswirtschaftlichen Auswirkungen umfassend untersucht, kommt zu dem Er- geäni», daß das verfassungsrechtlich verbürgte und volkswirtschaftlich wünschenswerte Gleichgewicht zwischen dem mittelständifchen und dem großkapitalistischen Einzelhandel nicht allein durch gewerbepolizeiliche Mahnahmen, wie etwa
I die Konzcffionieruna bestimmter Betriebsformen erreicht werden kann, sondern in erster Linie durch eine gerechte, dem Umfange und der Steuerkraft der einzelnen Betrieüs- formen angevatzie Besteuerung. Zu diesem Zweck schlägt die Denkschrift die Einführung einer Großbetriebs st euer vor die alle „Einzelhandels-Unternehmungen, in denen Waren mehrerer nicht zusammengehöriger Warenarten feilgehalten werden, sowie Unternehmungen, die mehr als drei Filialen im Einzelhandel unterhalten", erfassen soll (Warenhaus- und Filialsteuer).
Die Steuer soll auf dem Umsatz aufgebaut fein, aber Betriebe mit weniger als 50 000 RM. Gewerbekaoital und 250 000 RM. Jahresumsatz freilassen. Die Steuer soll progressiv gestaffelt fein. Bei einem Umsatz bis zu 300 000 RM. soll sie 10 pro M.. für wettere 200 000 RM. 15 pro M„ für weitere 250 000 RM. 20 pro M. und für die nächsten 250 000 RM. 25 pro M. betragen und für jede weitere Million Umsatz um je 1 pro M. steigend sich erhöhen. Dabei sollen die Einzelhandelsumsätze iämtlicher Verkaufsstellen und Filialen eines Unternehmens zusammengerechnet und int ganzen versteuert werden. Das Ziel dieser Vorschläge ist nach der Denkschrift die Beseitigung der aus Kosten der leistungsschwacheren mittelständischen Betriebe erfolgten Uebersteigerung der großkapitalistischen Entwicklungstendenzen, die bereits zu einer schweren Erschütterung der Existenzgrundlagen des mittelständischen Einzelhandels und damit zu einer verhängnisvollen Schwächung des Gleichgewichts der gesamten Volkswirtschaft geführt hab«.
Heutiger Börsenbeginn
Sehr still und abwartend.
Berlin, 20. Mai. Nachdem gestern abend in Frankfurt hauptsächlich wohl aus Deckungen kleinere Kurserhöhungen eingetreten waren, lag der heutige Vormittagsverkehr wieder sehr still und abwartend. Aus Neupott kam feine Anregung, und auch sonst fehlte es an besonderen Momenten. Die Börse selbst scheint eher noch schuldig zu sein, so datz man für heute nicht mit schwächeren Kursen rechnen zu müssen glaubt. Farben wurden unverändert zu gestern abend mit 90% bis 91 genannt, Reichsbankanteile wurden auf 115—115)4 taxiert. Am Devisenmarkt nannte man: Pfunde Paris 93Vs, Pfunde-Mailand 71.43. Pfunde- Spanien 44%, Pfunde-Amsterdam 9.06, Psunde-Schweiz 18.78, Psunde-Stockholm 19.65, Pfunde-Kabel 3.67*4—3.67%.
Hauptsächlich au der Gleichgültigkeit des Volkes und sei- ner Unkenntnis in volkswirtschaftlichen Dingen," sodann aber auch in gänzlich unverständlichen Vorurteilen gegen die Seefischnahrung. Der Deutsche ist ebenso wie der Eng- länger vorwiegend Fleischesser; 104 Pfund Fleisch kommen als Jahresverbrauch auf den Kopf des Deutschen, 102 auf den Kopf des Engländers: aber der Engländer verzehrt daneben pro Kopf und Jahr noch 55 Pfund Seefische, der Dcuttcke dagegen nur etwa 20 Pfund. Sehr leicht ließe sich ein großer Teil der aus dem Ausland biogenen Lebensrnittel durch vermehrten Seefischgenuß ersparen. Wenn bei rund 60 Millionen unserer deutschen Bevölkerung je Kopf jährlich nur 12 Pfund Seefische mehr als bisher verzehrt und dafür in gleicher Menge ausländische Lebensmittel mit einem Gegenwett von beispielsweise 50 Pig. je Pfund weniger eingeführt würden, dann könnten wir Hundette von Mill. RM. im Lande behalten, was eine nicht zu unterschätzende Stärkung unserer Volkswirtschaft bedeuten würde, denn dadurch könnten sich viele Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten ergeben. Dergesundheifliche Wert der tzeefischnahiüng tft von berufener ärztlicher und ernäh- rungswissenschasflicher Seite sestgestellt. Im Interesse der deutt'chen Volkswirtschaft und Volksernähmng liegt es also, den Seefischverbrauch, die heimische Produktion, zu fördern und Arbeits- und Berdienstmöglichkeiteu zu schaffen.
Bürbach saniert 2,:1
Einziehung der eigenen Aktien.
Die Burbach-aKaliwerke A.-G., Magdeburg, veröffentlicht folgendes Communiaus der A.-S.: Den Hauvtgegenstand der Bnrbach-Kaliwerke A.-G. bildete die Erörterung über die von der Verwaltung vorgeschlagenen Maßnahmen zur Auflösung der Hauptverwaltung des Burbachkonzems G. m. b. H. Hierzu wurde mit 25 Stimmen gegen 1 Stimme beschlossen, unter Einziehung der im Besitz der Hauptverwaltung befindlichen Aktien von rb. 30 Mill. RM und unter Zusammenlegung des freien Aktienkapitals im Verhältnis von 2:1 ein endgültiges Aktienkapital von 20 Mill.,RM zu schaffen. Auf diese Weise sieben außer dem Gewtnnvortrag mit 1 161894 RM, dem Gewinn aus 1931 mit 5 068 208 RM und dem Reservefonds mit 12 878 439 RM nunmehr weitere 20 Mill. RM, in«« gesamt also ca. 39 Mill. RM. zur Verfügung, um den schon früher erwähnten Buckverlust von rund 28,8 Mill. RM auszugleichen und darüber hinaus noch rd. 10 Mill. ÄM zu außerordentlichen Abschreibungen zu verwenden. Auf dieser Grundlage werben jetzt. Geschäftsbericht und Bilanz ausgestellt werden. Die G.-V. findet Ende Juni ds. Js. statt.
Konkurs Rechtsanwalt Brill
Fast 1 Mill. Gesamtpassiven gegenüber 6175 RM Aktive«.
Vor dem Amtsgericht fand am Donnerstag die erste Gläu- bigervettammlung im Konkursverfahren über das Vermögen des Rechtsanwalts Brill statt. Aus dem vom Konkursverwalter Zimmer vorgetragenen Bericht ergeben sich folgende Einzelheiten: Angemeldet Worden find Forderungen der Firma Adolf Bleichert u. Co. in Leipzig aus einer Bürgschaft, die R.-A. Brill für die Lieferung der Drahtseilbahn an das Hornberger Basaltwerk übernommen hatte, mit 25 000 RM zuzüglich rückständiger Zinsen, rückständige Steuerforderungen in Höhe von rund 5000 RM und zwei Forderungen der Kasseler Genossenschaftsbank in Höhe von 259 000 und 671 000 RM. Außerdem sind noch verschieden« kleinere Forderungen angemeldet Worden. Insgesamt belaufen sich die angemeldeten Forderungen auf rund 960 000 RM. Davon gelten als bevorrechttgt etwa 5600 RM. An Aktiven ist zunächst Bttlls Anteil an den 69 242 RM Außenständen der AnWaltssozietät vorhanden, von denen 28 654 RM als uneinbringlich gelten. Von den verbleibenden 41 588 RM müssen Weitere 25 v. H. als nicht einzudringen angesehen Werden, und von dem vor»
Die Preiswaage
Die Quadratur des Kreises
Die Lebensmittel- und R o h st o ff m är f te stehen in jeder Beziehung unter Druck und die Preise neigen im allgemeinen trotz des bereits erreichten Tiefstandes eher noch zu weiterer Abschwächung. Eins ist jetzt deutlich erkennbar: man kann nicht einerseits versuchen, die ungeheuren Vorräte abzuftoßen und anderetteits vermeiden, datz hierdurch keine Verschärfung des Ueberange- bots eintritt, Es ist ehre reine Phrase, wenn das Federal Farm Board erklätt, es werde in der kommenden Saison umfangreiche Weizen- und Baumwollverkäufe vornehmen, aber so, datz „kein Druck auf die Preise ausgeübt wird". Wie immer man den Verkauf vornimmt, ob am offenen Markt, ob „hinten herum" oder durch Naturalaustausch, in jedem Fall bedeutet natürlich ein Abstohen der Federal Board-Bestände eine Belastung für den Markt. Das Un- terfanden, gleichzeitig zu verkaufen und die Preise zu stützen, kommt in feiner Aussichtslosigkeit der Quadratur des Kreises gleich.
Nur die Getreidemärkte
erfreuen sich einer besser behaupteten Tendenz. Neben den „Hoffnungen" auf eine Missernte, die zuletzt etwas schwächer geworden ssnd. spielt bei der Befestigung der Preise vor allem der Umstand eine Rolle, dass die Sowjetunion umfangreiche Getreidekäufe, namentlich in Australien und Kanada vorgenommen hat, die besonders im Hinblick auf ihre unvorhergesehene Natur dem Markt einen recht spürbaren Auftrieb zu geben vermochten. Die Frühjahrsaussaat in der Sowjetunion soll sich zudem sehr hinausgezögett haben, dürfte jetzt jedoch rm wesentlichen beendet fein. Der deutsche Getreidemarkt steht nach wie vor im Zeichen einer ausgesprochenen Verknappung, die ssck jedoch preismäßig infolge staatlicher Jtnterventtonen nicht auszuwirken vermag.
Ärmlich enttäuschend ist die Entwicklung des Znckermarktes.
wo bis jetzt von der an sich zu erwartenden Bedarf ssteige- rung durch die Hitze (gesteigerte Limonadenfabrikation usw.) auch nicht das mindeste zu spüren ist. Die Umsätze betrugen in London und Ltoerpool während der letzten Woche nur 12.777 t gegen noch 14.325 zur gleichen Zeit des ebenfalls bereits sehr unbefriedigenden Bottahres. Die Londoner und Liverpooler Rohzucker-Lagerbestände stellen sich heute auf 115.991 t gegen 107.965 t vor einem Jahr. Das ist der „Ettolg" von einem Jahr Restttkttonspolittk nach dem Chaübourwe-Pla«! Auch der Reismarkt, der bis
/ Schwache Warenmärkte
vor kurzem die Kaufkraft des Warenhandels auf sich konzentriert hatte, ist wieder ruhiger geworden. Die Umsätze am Kaffeemarkt bleiben in Anbetracht der Kaufkraft- Schrumpfung sehr gering. Bei der Londoner Tee- a u f t i o n ist es trotz eines ziemlich starken Zudrangs nicht gelungen, die alten Preise in voller Höhe aufrecht zu erhalten.
Die Zinnhansse
ist nunmehr vollkommen verpufft. Dies mag insofern verwunderlich erscheinen, als sich die „London Malavan Chamber os Mines" für die neuen Restriktionsvorschläge des Produzenten Verbandes ausgesprochen hat. Das, woran es eben fehlt, ist ebenfo wie an den übrigen Metallmärkten, die Konsumnachfrage, ohne die eine Belebung sich nicht aufrechterhalten kann. Kupfer, Blei und Zink sind einer Apathie anheimgefallen, die int schroffen Kontrast zu dem nervöfen Auf und Ab der vorangegangenen Monate steht. Am Zinkmarkt mußte die Nachricht öerftimmen, datz keine Verschärfung der Zinkrestttktiou, geschweige denn eine Aussetzung der gesamten Produktion erfolgen wirb, wie Fte unter anderem von der belgischen Compagnie Rovale Asturienne gefordert worden war. Der Zweck der Brüsseler Zinkkonferenz ist somit vettehlt worden.
Der Gummimarkt bat seinen zeitweiligen Preisgewinn sosott tvieder eingebützt, als bekannt wurde, daß entgegen früheren Vermutungen an eine Einführung von Gummizöllen in Amerika nicht zu denken ist. Die umfangreichen Boreindeckungen der amerikanischen Berbraucher- schaft hörten daraufhin mit einem Schlage auf.
Der Baumwollmarkt
kann ssck von der Baissestimmung in Wallstreet nicht freimachen. Je geringer die Hoffnungen auf eine Inflation in U. S. A. werden, desto schwärzer sieht der Warenhandel die Lage des Baumwollmarktes. Denn die stattstische Sage des Marktes erscheint wieder recht ungünstig, nachdem sich berausstellt, datz die Anbaurestttktion gegenüber dem Vorjahr nur 10 Prozent erreicht. Am Wollmarkt ist die Tendenz knapp behauptet. Die lebhafte englische Nachfrage bildet weiterhin ein Gleichgewicht gegen den konttnentalen Käuferstreik. Die indische guteerntc soll gut vorwätts- kommen, und einige Tornados sind nicht imstande gewesen, die Ernteaussichten wesentlich zu schmälern. Demgegenüber erfährt der Markt einen preisstützenden Einfluß von der Tatsache, datz der Konflikt zwischen den Calentta Mills und den fünf Autzensetter-Produzenten beigelegt worden ist.
Waren und ihre Preise
In Kürzet
Sott der Berwaltttttg der Deutschen (£ on t t ue«- ta-Gas-Gesellschaft, Dessau, wird dem WT8- Hattdelsdienst mitgeteilt, dass die sämtlichen an der Börse verbreiteten Gerückte bezüglich der für das abgelansette Geschäftsjahr 1931 auszuschütten den Dividende der Grundlage entbehren.
Die DetttkcheZiittdwarett-MottOpolgekeU» kchaf t, Berlin, weist In ihrem Abschluß für das erstmalig volle zwölf Monate umfassende Geschäftsjahr 1931 einen Gewinn von 6 219 662 RM. ans. woraus 43 000 RM. der gesetzlichen Reserve Mgewiese«, 8 Prozent Dividende ans das 1.0 Mill. RM. betragende Aktienkapital verteilt. 2.16 Mill. RM. als Abgabe an das Reick ausgewiesen und 3,94 Mill. RM. als Restgewinn an das Reich abgefnbrt werde» solle«.
Der Reichswirtschaftsminister bat die Satzung der Deutschen Girozentrale — Deutsche S » m - munalbauk — iu Berlin genehm rat. Dre Bankanstalt, die bisher eine unselbständige Einrichtung des Denttcken Sparkassen- und Giroverbandes gewesen.ist. bat damtt eigene Rechtsfähigkeit erlangt und ist gleichzeitrg unter die Aufsicht der Reichsregiernng getreten.
Bei der Harpe ne r Berabau-A.-G.. Dortmund, ergibt sich für 1931 ein Verlust von 3 645 706 RM.. wöbe, der Gew.inn- vottrag aus 1930 von 156 125 RM.sckou verrechnet ist (t.$. 183 2911 RM. Gewinn). Um de« Verlust zu decken, soll das HO Mill. RM. betragende Aktienkapital durch Ein,tebnug von 20 Mill. RM. Borratsaktieu auf 90 Mill. RM. herabgesetzt werden.
Die Transradio A.-G. für drabk losen Ueberseeverkebr. Berlin, legt ihren letzten Gesckatts- bericht und die Lianidatlonseröfsnttngsbilau, zum 31. Dezember 1931 vor. Der Geichaftsgewrun des Jahres 1931 erscheint im Lianidationsoermögen mit L14 Mtll. RM (L $. ans 1,4 Mill. RM.) Reingewinn 8 Prozent Stamm- akttendividende.
*
Bei der Crenftein n. S» v v e l A.-G. ist für. dos aftgelaufene Geschäftsjahr mit einem. Berlnftabicklun zu rechnen, während i. B. ein kleiner Reingewinn ausgewie- ien wurde.
Berliner Produktenbörse
Heutiger Frühverkehr etwas stetiger.
Set Im. 20. Mai. Bei ruhigem Geschäft ist die Grund- stimmung nach den gestrigen Rückgängen etwas stetiger. Am Lieferungsmarkt ist nur Mai-Weizen 1!4 Mark niedriger als am gestrigen BSrsenschlutz. Efsektipgeschäft noch wenig entwickelt.
Amtliche Notierungen vom Vortag
18. Mai 19. Mai
Wellen, mäik. ad Station Roggen, mark, ab Station Braugerste.......
Futtergerste ... ... » - Hafer, mark, ab Station . Weizenmehl ......
Roggenmehl
Weizen kiele ..«•••
Roggenkleie Viktoriaerbsen . . • > ■ Kleine Speiseerbsen > > • Futtererbsen ..»•»• Peluschken » > ■ > > Ackerbohnen
Wicken
Lupinen, blaue • • • • •
„ gelbe । ■ . ■ > Seradella. neue . . . . » Leinkuchen. Basis 17% > > Erdnußkuchen 56» . . . Erdnußkuchenmehl 66* Trockenschnitsel . . ■ i Extr. Sojaschrot 46»
ab Hamburg . . > . . ab Stettin ,..»>» Kartoffelflocken . > . >
10.70
11.60
15.90-16.25
275.00-27700
204.00-2C6.00
186.00-193.00
178.00-185.00
164.00-169.00 3300-36.50 25.80-27 75 11.50-1190
9.60-10.25
17.00-2300
21.00-24 00
15.00-17.00
16.00-18.00
15.00-17.00
16.00-1800
10.00-11.50
14.00-15 50 28.00-34.00 10.70
11.40
1140
9.00
27300-27500 202.00-204.00 186 lO—193.00 178 00-185.00 164 00-169 00 33.00-36 25 25.80-27.75 11.30-11.75
9.50-10.10
11
•11.50
17.00-23.00
21.00-24.00
15.00-17.00
16.00-18.00
15.00-17.00
16.00-18.00
14.00-15.50
28.00-34.00
10.70
11.40
1140
900
10.70
1160
15.90-16.25
Gerstebuzgsscheine 42,— W. Mais'bezugsschcinc 47.— geh.
Handelsrechtliche Liefernngsgeschafte an der Berliner Produktenbörse vom 19. Mai. Weizen: Mai 284,5 B.. Juli 274—275. September 226—225,75; Roggen: Mai 196,75—19650, Juli 190, September 182,50—182.75: Hafer: Mai 175—174,50. Juli 178. September —.
Berliner Kartoffel-otierungcn vom 19. Mai. Sveise- kattoffeln tote 1.3—1,5. andere gelbtlsischig«. außer Nieren 2,10—2.20. Fabrikkartoffeln in Pfg. 7—8. je Stärkcvrozent.
Magdeburger Zucker Notierungen vom 19. Mai. Gemahlen« Mehlis, prompt per 10 Tage 31.90, Mett 32,25. Tendenz ruhig, stetig.
Berliner Eiernotterungen vom 19. Mai. Festgestellt von der amtlichen Eiernotierungskommission. A. Deutsch« Eier. Tttnkeier. frisch gestempelt. Sonderklasse über 65 4t 714, Kl. A über 60 ar 6’/. Kl. B über 58 ar 6. Kl. C leichtere 5%, friick,e Eier Klaffe A über 60 gr Wi, Kl. B über 58 gr aussortierte kleine Schmubeier 4%. B.: Aus- iattSseier. Dänen: 18er 6%. 17er 6V1, 16)4—16er 5)4, leichtere 5)4. Holländer: 68 gr 7. 60-62 gr 6. 57—58 gr 5)4. Tendenz ruhig. Die Preise verstehen sich in Reichsvlennig ie Stück ab Waggon oder Lager Berlin nach Berliner Usancen.
Drle. Fette und Cbemikalien (von Carl Heinr. Stöber K. a. A„ Hamburg 111. Leinöl: Anfangs stetig, in den letzten Tagen weichend. So na öl: Die Mühlen zttgten sich zu Preiskonzefjioncn bereit. Rizinusöl: ruhig. Kokos- und Palmkernöl: ebenfalls wenig Kaufinteresse. Rindertalg: Gestrige Loniwner Auktion hat nicht stattgefunden. Schweinefett: Nachfrage, gut. Angebot infolge dänischer Aussperrung gering. Pflan- zenökfett säuren: verhältnismäßig gut gefragt. Mate: Prima stielreine Ware rege gefragt, von draußen fester. Kamillen: Erste Angebote für neue Ernte liegen vor, sind jedoch sehr hock. Ablieferung frühestens Ende Mai ab Jugoslavien/Ungarn. Pfefferminze sowie Sennesblätter und Sckoten knapp. Schellack: Mitleres Vedarfsgeschäft. Terpentinöl: aus Amettka fester gekommen.
Londoner Goldpreis. Der Londoner Goldpreis beträgt am 19. Mai für eine Unze Feingold 112 sh. 11 d. — 87,3411 RM., für ein Gramm Feingold demnach 43,5642 vence = 2.80808 RM.
Viehmärkte
Frankfurter Liebmarkt vom 19. Mai. Ter Auftrieb des Nebenmarktes bestand ans 58 Rindern. 741 Kälbern, 25 Schafen, 483 Schweinen. Verglichen mit dem Auftrieb des letzten Nebenmarktes waren 82 Rinder, 400 Schweine, 1091 Kälber und 23 schale weniger angetrieben. Notiert wurden Kälber b) 40—45, c) 38—39, d) 25—34, Schafe —, Schweine b) —. c) 35—39, dl 33—38. e) 31—37, f) g) —. Verglichen mit den Preisen des lebten Nebenmarktcs waren Kälber 1—2 Mark niedriger. Schweine unverändert. Marktvcrlauf: Schweine ruhig ausverkauft Kälber mittelmäßig, später ab- flauend, Schale mittelmäßig geräumt. Fleischgrotzhandels- preise: Ochsensleisch I. 54—58, II. 48—53, Bullenileilck 4 bis 48, Kuhsleilch II. 34-42, III. 22—30. Kalbfleisch II. 55 bis 65. Schweinefleisch I. 48—52. Geschäftsgang ruhig.
Ferkelmarkt iu Leinefelde. Zu dem am 18. Mai in Leinefelde jtattgefundenen Ferkelmark! waren 118 Stück Ferkel und Läufer angetrieben morden. Für 4—6 Wochen alte Tiere wurden 15—20 Mark ie Paar bezahlt.
Kurse im Kasseler Verkehr
Ohne Gewahr
20. Mai
Angeb.
Festverzinsliche
Nchfr
INchfr
Angeb
4600
65.00
50.00
4.50
4.30
Aktien
204»
17.00
90.00
25.00
45.00
38.50
37.50
XIII III
71.00
49 00 4900
35.00
20 00
4300
50 00
58.00
57.00
57.00
74.00
Baum. v. Led. D. Zündholz Fsti. Wild. M. Großalm. Ton. Kass. Federst. Kasseler Jute Benno Schilde SchüleHohenl. Gebt. Dngew. Warb. Zucker Ad. Wever Wild.Königsq.
59.00
59.00
75.50
5%Hensch.u.S. aufgew. Obi.
7%HN.Hütv.O
8%Hess.u.Her- kulesbr. Obi 8% Salzm. u. Co. Obi.
5% El.Zweckv. Anl.(M.pro to)
74.00
74.00
73.00
72.50
72.50
72.50
Kassel. Land.- Kreditkasse
8% Goldpfbr.
„ II ,tn-ix x „ XI - XII .. IV
Kom.-A.I „ III „ IV
416% _ L. Ob. 5% BezV.Kass. Schatzanw
8% BezV. K.A.
8%Kass.St.-A. Dt.K.Sam.Abl Anl.m-Ausl.R
73.50
73.50
73.50
73.00
7300
73.00
73.50
73.50
8% 8% 8% 8% 8%
7% 7% 7% 6% 6% 8% 8% 8%
Berliner Kurszettel
Durch Funkdienst
Wintershall (Freiverkehr)
68.50 67.:
18. 5.
19. 5.
18. 5.
W. 5.
Tägl. Geld
538
5.40
El. L. u. Kr.
69.00
66.00
Ablös.-Sch.
42.90
40 60
Engelh. Br.
——
72.50
90.00
do. ohne Ausl.
3.50
325
J. G. Farben Feldmühle
92.50
6 Dt.R.-Anl. 27
55.00
52.75
59.70
58.00
Young-Aul. 7% Berl. Hyp.
54.00
54.25
Feit. L Guill. Gelsenk. Berg
39.50
41.00
38.00 40K5
71.25
Gesfürel
53.90
51.00
8 do. 15
73.75
73.25
Th.Goldschm.
18.50
8 do. 16
7375
732.5
Guanow.
13.00
8 do. K. 0. 6
54.00
54.00
Hacketh. Dr.
—
—
8 Ld. Z. Gpf.
71.00
70.00
iHamb. El.
84.50
82.90
8 Mckl. Hyp.
Hammersen
—
43.00
u. Wechs. 2
52.00
51.25
Harb. W. G.
——
8 Pr.Cb.Gpf.28
73.25
R88
Harp. Berg
.42.75
7 do. 26
72.CÖ
Hirsch Kupf
——
—
4)4 do.Liq.Gpf.
77.50
76.50
Hoesch
27.40
26.25
do.Liq.Autsch,
7 10
HohenloheW.
18.00
—
8 do. K. 0. 25
59.00
58.50
Ph. Holzm.
42.13
421»
8 do. 28
59.00
58.50
Ilse Bergb.
126.00
10 do. 5u. 7
77.50
71.00
77.00
70.40
Ilse Genuß
88.50
8 do. 3 u. 6
Kali Aschsl.
90.00
7_25
87.50
6 do. 2
5 do. 1
8 Pr. Lpfa. LS
69X10
73.25
69.00
6000
73 00
Karstadt
Klöckner
25^75
Gebr. Körting
7 do. 21
73.00
72.50
3.50
8 do. K. 0. 20
60.00
59-50
Lahmey. & Co.
79.00
Gest. Goldr.
8-00
Laurahütte
11.50
39.25
—
Gest. Silberr. Türk. Bagd. I Türk. Zoll II Ung. Goldr.
105 2.30
1.00
Mannesmann Mansf. Bergb. Masch. Unt. Metallges.
13»
88L
888
2.20
5.25
23 25
^520
27.00
Aach .Klb.
-
120.00
7 63
7.00
33.00
Hapag
12.00 4000
11.13
do. Koks
434.75
Hamb. Süd
40.00
Gest. Eisb.V.
—
Hansa
22.00
22.00
Oest.Sie.Sch.
—
—
Nordd. Lloyd
12.50
1213
Orenst. & Kon. Phönix Bergb.
24.25
23.00
Adca
2425
23-75 48-60
19.50
160.25
18.63
Barm. Bankv.
50.00
Rh. Braunk
155.25
Bayr. Hyp.
Rh. Stahlw.
Riebeck Mont.
42.00
4050 56.25 27.00
u. Wechsb.
—-
—
56*50 29.00
Bett. Handg.
83.50
83 50
Rüttgersw.
Commerzb.
1800
1750
Sachsen w.
44.00
43.25
Danatbank
2050
20 00
do. \ orz.
—
—
DD-Bank
35 50
36 00
Salzdetfurth
149.25
148-00
Dt. Überseebk.
31.00
31.00
Sarotti
—
53.00
Dresdn. Bank
20.50
20 00
Schl.Bgb.u.Z.
—
—
Reichsbank
117 50 117-50 22 90
115-25
Schl. Textil
-
—
Schub. & Salz.
Schuck. & Co.
^0
113.00
54 50
Accumul. A. E. G.
2225
Augsb.-Nbg.
—
—
Schulth. Patz.
59.00
5750
107.75
Siem.&Halske
110.50
Jul. Berg.
121 50
11925
1800
Stöhr & Co.
40.50
3700
Bergm. El.
18.50
Stoib. Sink.
20.25
19.50
Bl. Karlsr. J.
2450
2425
Svenska
12.00
12.00
13.50 2525
90 00
87 50 52-25
131.
Buderus
2700
L. Tietz Transradio
55.00
Chatt. Wass.
5450
5400
125.50
125.50
Chern. Heyd
27-50
28.00
Ver. Glanzst.
—
65.00
Cont. Gummi
89-50
87.50
Ver. Stahlw.
17.40
16.00
Daimler Mot.
11.00
Vogel Tel.
15.00
14.00
Dt. Atl. Tel.
75.75
7500
Volkst. Porz. Westeregeln
—
—
Dessauer Gas
87.00
7900
100.00
97.00
Dt. Erdöl
6000
57.00
Westf. Draht
5675
—
Dt. Kabel
18-50
18.50
Zellst.Waldh.
3113
30.90
Dt. Linol.
34-00
33-75
Otavi
1090
10.25
15-50
1490 44-50 62.50
Dt. Petrol.
42 50
42.50
Dyn. Nobel
4525
Bürbach
2875
27.50-
25 25
El. Liefer
65 00
8 Kass. Stdt.29
44.25
7 T.air-r ßnf AIR
6 Ldkr.Gpf. 3/5
—
—
8 Bez.V. Kass.
G.-Seh.
—
——
5 Ldkr.K.-O.1
——
5 do. Sch.-A.
_
_
8 Ldkr.K.-O. 3
—
——
8 Ldkr.Gpf. 1/2
7400
74,00!
8 Ldkr.K.-O. 4
—
—
Frankfurter Mittagsbörse
18.5.
Ablösungssch. o. Ausl.
8 Ldkrk. Gpt. 1
8 „ r
6 „ „ ö
8 Kom. Obi. 1 8 Kass. Bez. V 5 Kass. Bez. V 8P.L.Pt.A.R.19 7 do. R. 21 8 do. K.O. R. 20 4)4 Nass.L.Obl.
5 Mex. am. in. 5 Mex. ks. äuß. 4)4 Mex. Irr. A 4)4 Anat. S. 1 5 Tehuantepec Hapag Nordd. Loyd Baltim. Ohio Gr.Kass.Str. V Bett. Handlsg DD.-Bank D.Eff.u.W.-Bk. Dresdner Bk Oesterr. Cred. Wiener Bankv A. E. G.
Aschaff.Zellst. Bad Salzschl. Beck & Henkel
43.13 342
12.00
13.13
5KOO
69.50
73.00
72.50
57 00
79.37
2.75
5.75
3.25
35 75
65.00
20.50
0.50
4.00
23.50
22.25
625
8.50
19.5.
18.5.
W.5.
41.25
Buderus
26-00
2590
42.75
3.27
Cem. Heidelb.
43.50
Daimler
—-
—
——
D.Gd.Silbsch.
129 00
127.50
—
Elektr.L. u.K.
70.75
66.50
——
Eschw.Bergw.
—
—
—
Farbenindust
92.75
89.50 40-50
8 00
1 11
Gelsenk. Berg.
Gesfürel
Groway
W
70.00
Harp. Bergb.
—
—
73.50
Hanfw. Füssen
25.50
25.63
7? 50
Herkulesbr.
—
36-00
57.00
79 00
Hoch- u. Tiefb.
Holzmann, Ph.
42^50
888
2.88
Junghans Geb KaliWestereg.
—
9937
—
3.25
Lahmeyer&C.
—
14.25
Laurahütte
—
10.50
37.00
Mannesmann
38-75
11.50
Metallges.
—
27.50
12.50
Oberschl. Eia.
7.50
700
Pfalz. Nähm^
_
—
—
Phönix Bergb.
1900
18.50
—
Rieh. Montan
—
—
35.00
Rnttgerswerke
—
29.00
65 00
Siem.&Halske
11000
—
19.75
Südd. Zucker
98.25
0 50
Thür. El. Lief.
48.00
48.00
4.00
Tietz Leonh.
—
22 10
Ver. Faßfabr.
—
——
22.50
6 50
Ver. Stahlwke.
Voigt & Haeff.
20:00
20 00
8.50
Zellst. Waldh.
31.50
30.20
Berliner Devisenkurse
19. Mal in Heidismark
Buenos Aires . .
Canada.....
Japan . . . . .
Kairo.....
Konstantinopel . London .... Neuyork .... Rio de Janeiro. . Uruguay . . . • Amsterdam . . . Athen . ■ < • Brüssel . - -
Bukarest . . . . Budapest - • • Danzig..... Helsingfors ... Italien .... Jugoslawien . . Kaunas (Kowno) .
1 Pap.-Peso 1 Can. Doll.
1 Yen . .
1 ägypt. Pfd
1 türk. Pfd
1 Pfd. Statt.
1 Dollar
1 Milreis. .
1 Gold Pes.
100 Gulden
100 Drachmen
100 Belga . .
100 Lei . . .
100 Peng8 . 100 Gulden 100 fluni. M.
100 Lire .
100 Dinar
100 Litas
Kopenhagen . . 100 Kr
Lissabon-Öporto . 100 Eskudo
Oslo . ... 100 Kr
Paris ... 100 Frc.
Prag ... 100 Kr. .
Reykjavik . . . 100 isl. Kr.
Riga .... 100 Latte
Schweiz .... 100 Frc.
Sofia . . 100 Lewa
Spanien ... 100 Peseten
Stockh.-Gothenb. 100 Kr. . . .
Tallinn (Estl.) . . 100 estn. Kr. .
Wien , 100 Schill. . ,
Geld 1.018
4.209 0.317 1.848
170.93
2.947 59.09 2.524
8272
7.123
21.670
7.423 42.010
84.52 14.090
77.17
16.605 12.465 £% 82.340
3.057 34.67 78.52
109.39 51.950
Brief
1.321
15.900
2.022
2.953
15.490
4.217 0319
59.21
2.530
-U
84.68
14.110
77.33 16.645 12.485 69.570 79.880 82.500
3.063
34.73
78 63
Ä