Einzelbild herunterladen
 

Donnerstag, IS. Mai 1932

Kasseler Treueste Nachrichten

Seite S - 2. Beilage

Religionskrieg anno 1932

Belagerungszustand über Bombay

Zwei Völker zerfleischen sich — und ein lachender Dritter

6t» Ina «er, a»8 Bom bao ffantmenbcr »ab «eaee- «art,« in TettlWanb studierender Inder. Amaben- dra L. Sin« b. stellt nns antätzlich der nenen Kampfe in seiner Vaterstadt Bombay den nachsolaen- den Beitrag int Bersitgung.

Jeder dritte Tag — ein Feiertag!

Die Hindus haben hundert Festtage im Jahr, die Mohammedaner hundertzwanzig. In der Mehr­zahl der Fülle geben die Mohammedaner den Anlaß für den Ausbruch schwerer Feindseligkeiten zwischen den beiden Glaubensrichtungen, die unterirdisch im­mer schwelen, imer bestanden haben und solange be­stehen werden, bis Indien einmal erkennen lernen wird, daß aus seinen furchtbaren, zerfleischenden Bürgerkriegen nur ein anderer, ein Dritter den eigenen Vorteil zieht--Aber wann und ob die­

ser Tag überhaupt je kommen wird, über dieser Frage find schon die klügsten und bedeutendsten Manner Indiens verzweifelt.

Denn Indien ist gläubig. Jeder dritte Tag fast ist ein Feiertag. Die Feiertage einzuhalten ist heiligste Pflicht. Das ist der einzige Punkt, in dem Moham­medaner und Hindus übereinstimmen. Das Unglück ist nur, daß beider Feiertage in den seltensten Fällen zusammenfallen. Und wenn auch die Baumwollspin­nereien und Fabriken, in denen die Bewohner Bom­bays zehn bis zwölf Stunden täglich schwerste Ar­beit leisten, ein kompliziertes Auswechselsystem für ihre Arbeiter, die natürlich verschiedenen Konfessionen angehören, eingerichtet haben — gegen die Tatsache, daß feiernde und Versammlungen haltende Menschen angriffslustiger sind als ermüdete Arbeiter, dagegen können sie nichts tun.

So genügt ein gehässiger Blick einiger von der Schicht kommender Baumwollarbeiter, ein mehr oder minder zufälliger Tritt auf den weißen Feiertagsum­bang eines Betenden, um die Gläubigen wie einen Mann aufspringen zu lassen und eine furchtbare Straßcnschlacht zu entfachen.

Kein Anlaß ist geringfügig genug — alle Arbeiter lassen die Maschinen im Stich, alle Kaufleute stürzen aus den offenen Läden,

ein Kamclomnibus auf der Straße wird zur Sckieß- schanze, Handkarren türmen sich zur Barrikade und ein Streichholz oder ein Bund Maisstroh setzt ganze Wohnungsviertel in Flammen. Und noch unter den zusammenbrechcnden Trümmern kämpfen sic mit ver­bissener Leidenschaft, Mohammedaner und Hindus! —

Eine weiße Kuh und hundert Tote---*

Eine Million Hindus, zweihunderttaiusend Mo­hammedaner und einige wenige Christen — das ist die Bevölkerung von Bombay, eines der größten Häfen Asien, des Baumwollzentrums von Indien. Sie sind in der Uebtzrzahl, die Hindus. Dennoch gel­ten die Mohammedaner als die angrissslustigeren und diejenigen, die weit im Vorteil sind. Die Hin­dus sind gebunden durch ihre strenge Kasteneintei­lung. Nur Angehöriacn bestimmter Kasten ist es ge­stattet, an diesen Kämpfen überhaupt teilzunehmen. Häufig steht man während einer blutigen Straßcn- schlacht auf der Hasenmauer oder an der Hauswand Betende und Büßende, die mit ruhigen Augen an­scheinend völlig unberührt dem Gemetzel zuschauen...

Oft vergehen viele Wochen, ohne daß cs zu Zwischenfällen kommt. Auf dem Markt der Hindus errichten die Mohammedaner zwischen den feind­lichen Ständen ihre seltsamen kleinen Papiertcmpel: sic kommen und verrichten ein rasches Gebet. Und niemand denkt an Feindseligkeiten.

Dann genügt — wie in dem jetzigen Falle — ein Mißverständnis, um einen grausamen Krieg zum Ausbruch zu bringen.

Am Neujahrstag ziehen die Mohammedaner mit Sammelkästen durch die Stadt. Sie dringen versehent­lich in die Auslage eines Hindu ein. Der Mann lehnt eine Spende ab. Er muß es, seine Reliaion gebietet es ihm so. Die Mohammedaner hätten es wissen müssen und können — Der Händler ist schon nieder­geschlagen, Paffanten mengen sich ein — der Laden steht in Flammen ...

Vor einem halben Jahr vertrieb ein mohamme­danischer Händler ein weißes Rind, das tont den halben Korb mit Frischgemüse wc^efressen hatte. Er verschcuchte das Tier mit einer Handbewcgung. Der Mann wurde totgeschlagen. Als Folge dieses kleinen

Zwischenfalles gab es weitere hundert Tote. Die Hindus, denen die verschiedensten Tiere selbst in den Straßen ihrer belebten Städte heilig sind, verlangen, daß der Mann, ruhig zuschaut, wenn ihn das ge­näschige Tier um seinen kärglichen Tagesverdienst bringt. Er hat sich der „Ehre' bewußt zu sein, der Segen wird nicht ausbleiben. Im anderen Falle — man hat ja gesehen — folgt die Strafe . . . Die Mohammedaner, die dem Tier jede Seele und jebeS Gefühl absprechen, gehören zu den grausamsten Völ­kern der Erde. In Städten, in denen Mohammedaner und Hindns gemeinsam leben, ist allein dieser Glau­bensunterschied ein ewiger Anlaß zu Kämpfen.

Und England lacht dazu---■

Der Herd dieser unaufhörlichen Krieges zwischen Volk und Volk ist das E in g e b orenen-Vier- tcl vom Bombay. Es erstreckt sich nördlich der Hafenanlagen und der gepflegten europäischen Stadt­teile, die ringsum die spitz vorgestrcckte Halbinsel säumen. Hier in den hygienisch einwandfreien Autzen- bezttken liegen die Villen der Europäer, die großen internationalen Handelshäuser, die Universität mit ihren Wohnvierteln, die Krankenhäuser, Verwal­tungsgebäude und die Hafendocks. In ihrer Mitte erhebt sich das Gewirr der schmutzigsten, regellosesten Straßen, die Eingeborencnstadt. Hier herrscht Tag und Nacht, Arbeits- utto Feiertags das gleiche, auf­geregte und undurchsichtige Leben. In diesen Wohn­baracken, die oft statt der Tür nur ein niedriges Loch haben, herrschen Seuchen, Pest, Cholera und Pocken. Sie sind hier unausrottbar wie Elend, Laster und Verbrechen. In ihre Sackgassen verirrt sich nie der Fuß eines Fremden. Selbst die Polizei stellt ihre letz­ten Posten nur an jenen Punkten auf, wo die Gassen der Eingeborenenstadt den Anschluß an die Randbe- zirkc finden. Und über den letzten Ausläufern dieser Elendsviertel erheben sich die mächtigen „Türme des Schweigens", die Bestattungsorte der Parsen, über deren Quadermauern die grauen Aaasgeier ihre schweren Kreise ziehen ...

Unter den Gefangenen, dte pch bei den Straßcn- schlachtcn verdächtig machten und die nun in den unterirdischen Verließen warten, findet sich mancher „Wanderprediger'. In dieser Kleidung ziehen die Agitatoren beider Konfessionen durch die Stadt. Sie hetzen mit beredten und heiligen Worten die beiden Volksgruppen mit immer neuen Mitteln in den Kampf. Nur in den seltensten Fällen bleibt einer der Wanderprediger länger als wenige Tage im Gefäng­nis. Man versetzt sie, sie verschwinden ... In den Kreisen der hochgestellten und gebildeten Inder nennt man heimlich den Namen des Ober st Lawrence. Es ist der Abenteurer, der ehemals Arabien eroberte, in Afghanistan totgesagt wurde und jetzt angeblich als Chef des englischen Geheimdienstes in Bombay die Religionstampfe stets aufs Neue organisiert'. Denn

solange Indien sich selbst zerfleischt, hat England, dessen Machtstellung über das reiche, arme Land in letzter Zeit oft bedroht schien, eine einheitliche Erhebung des Millionenreiches Indien gegen die

Unterdrücker nicht zu fürchten . . .

Tausende von Wandcrpredigern durchziehen das Land. Und Indien ist gläubig. L. Singh.

*

Bombay, 19. Mai. Trotz der außerordentlich^ver- schärften Bestimmungen über das Betreten der Stra­ßen nach Einbruch der Dunkelheit kam cs auch gestern wieder zu Zusammenstößen, in deren Verlauf schwere Verluste zu verzeichnen waren. Sie beliefen sich heute auf 11 Tote und 96 Verletzte, womit die Gesamtzahl der Opfer in den letzten fünf Tagen auf etwa 100 Tote und 950 Verletzte steigt.

Kleine Shronik

Die früheren Mitinhaber des großen Konfektions­geschäftes Esders u. Co. in Magdeburg, Carl Diederich und sein Sohn Dr. Georg Diederich, wurden wegen Vergehens gegen das Konkursgesetz verhaftet. Die Verhafteten sollen sich auch Steuerhinterziehungen

Quer über -e« Wochenmarkt

„ Geh aus mein Herz und suche Freud' in dieser schönen Maienzeit an Deines Gottes Gaben. SRan kann diese freundliche Aufforderung auch an Seine Majestät den Magen richten, wenn man ttt der Frühe eines Markttages über den Königsplatz pendelt. Es ist ein ästhetischer und kulinarischer Genuß, der sich da­bei dem Auge bietet. .

Schneeweiße dicke Spargelstangen türmen sich zu klet- nen Gebirgen. Für 50-60 Pfg. bekommt man von der Renommiersorte zehn Stangen auf das Pfund, für 40 Pfg. sehr schönen Gemüsespargel und sur 2a P,g. Schnürsenkelformat zur Suppe. Die jungen Mohren­bündchen zu 25 Pfg. das Stück werden mit ledem Markttag um eine weitere Wurzel vervollkommnet, und die Kohlräbchen zu 15 und 20 Pfg. das Stück nehmen von Tag zu Tag um einen Millimeter an Umfang zu. Prächtiger Blumenkohl neuer Ernte kostet 50 Pfg., da­für kann man sich billig für 10 Pfg. an einem Pfund butterweichen Spinat rund herum satteffen. Sprossen- kohl schmort zu 15 Pfg. im Töpfchen, und ein Lauch- aemüse verbreitet für 20 Pfg. liebliche Düfte in den Küchenregionen. Die Salate wählt man fich nach Geldbeutclbeschaffenheit: herrlicher Blattsalat von hei­mischer Scholle zu 15—25 Pfg., Salatgurken von 25 Psg. an bis zur armdicken und armlangen zu 65—70 Pfg., kanarische Tomätlein zu 50 Pfg. und die dicken festen Holländer zu — leider! — 80 Pfg. das Pfund. Die „Frühlingsschnitte' wird mit jungen weißen Ret­tichen zu 15 Pfg. für 2 Bündelchen, zarten Freiland- Radieschen zu 5 Psg und prallen Lauch- und Schnitt­lauchbündeln zu 5 Pfg. das Stück täglich mehr zur rei­nen Freude. Rhabarber zu 10 Pfg. das Pfund gibt ein Dutzend Möglichkeiten für erfrischende Speisen, und würzig duftende Maipilze zu 60 Pfg. bieten Ge­legenheit, ein Schmunzeln des Behagens beim Haus­herrn einzukaffieren.

So jemand Gelüste aus junge GanS hat, fliegt ihm solch Tierchen zu 1.— Mark das Pfund ins Haus. Bildschöne, gelbfette Suppenhühner hüpfen für 70—75 Pfg in den Suppenpott. Der Genuß eines mngen Hähnchens kostet eine deutsche Reichsmark, ivährend eine Taube schon für 55—60 Pfg. durch den Gaumen schlüpft.

Landbutter 1.20, Süßrahmbutter 1.30 Mark, Eier 6 Pfg., Enteneier 7 Pfg. — die Standardpreis: vom Wochenmartt.

haben zuschulden kommen laffen. Die hinterzogenen Summen werden auf 500 000 Mark geschätzt.

*

Lin Berliner Kaufmann, der vor 23 Jahren seine beiden Söhne durch einen Unfall verlor, beging jetzt an ihrem Grabe Selbstmord. Er hat den Schmerz über ihren Verlust bis in fern hohes Alter nicht ver­winden können.

*

Drei Grad Wärme wurden tot Schneefernerhaus auf der Zugspitze gemeßen gegenüber der Hochsom­mer-Temperatur zwischen 20 und 30 Grad im übrigen Deutschland. Bei nur 3 Grad Wärme herrscht auf der Zugspitze Sonnenschein, klare Fernsicht, es liegen 47 Zentimeter Schnee, und die Skibahn ist gut

Drei halbwüchsige Burschen sprangen gestern abend in voller Kleidung von der Weserbrücke in Bremen in den Strom. Während zwei von ihnen das Ufer wieder erreichten, verließen den dritten nach einigen Minuten die Kräfte. Er ertrank. Man vermutet, daß die drei jungen Leute aus Uebcrmut gehandelt haben

N-

Wie verlautet, hat Leutnant Neri von der italie­nischen Fliegertruppe bei einem Probeflug über dem Gardasee, wo sich die italienische Schule für Schnell­flug befindet, eine Stundengeschwindigkeit von etwa 745 Kilometrn erreicht. Dieses Ergebnis liegt etwa 10 v H über der bisherigen englischen Höchstleistung. Ter'Versuch soll demnächst unter amtlicher Kontrolle wiederholt werden.

*

Der für Mittwoch abend angesetzte Transatlantik- fluq des Do. X ist infolge ungünstiger Wetterberichte aus Harbour-Grace verschoben worden. Man beab­sichtigt Donnerstag zu starten, wenn es das Wetter gestatten sollte. *

Am Dienstag fanden Hirten in der Nähe einer Eisenbahn bei Warschau eine größere Dynamitpa­trone die explodierte, als sie daran herumhantierten Vier Burschen int Alter von 18 bis 22 Jahren wur­den auf der Stelle getötet Ein fünfter Hirte trug

schwere Verletzungen davon. Im Krankenhaus muß­ten ihm beide Arme abgcnommcn werden. Tic Si­cherheitsbehörden haben den Vervacht, daß mit bei Dynamitpatrone ein Eisenbahnanschlag beabsichtigt worben war.

*

In einem kleinen italienischen Ort explodierte eine aus dem Kriege stammende Granate, die ein Eisenhändler im llfergebüsch der Piave sand. Da sie Giftgas enthielt, wurde nicht nur der Eisenhändler getötet, sondern auch seine Mutter, die zur Hilfe her­beieilte. Außerdem wurden zwei kleine Mädchen in einem Nachbargehöft in Lebensgefahr gebracht.

♦

In Marseille ist von der Polizei eine Falschmün­zerbande verhaftet worden. Ihr Führer war tot Kriege italienischer Stabsoffizier.

*

Ein großes Pariser Schuhgeschäft, das für seine Kunden, während sie Schuhe anprobierten, das Rund­funkprogramm mit Lautsprechern übertrug, wurde vom Gericht zur Zahlung der Komponisten-Tantie- nten verurteilt, weil die Rundfunkbarbietungen nur zu privaten Zwecken und nicht für öffentlichen Ge­brauch gesendet würden.

*

Tie Ncuyorkcr Polizei untersucht noch immer die Richtigkeit des Alibis von Curtis für die Nacht, in der das Lindbergh-Kind entführt wurde. Man rech­net mit der Möglichkeit, daß Condon die 50 000 Dol­lar am Bronx-Friedhof an einen Mittelsmann von Curtis gezahlt hat. Die Polizei ist überzeugt, daß Curtis bisher nur ein Teilgeständnis abgelegt hat. Wie weiter bekannt wird, soll Curtis auch in eine Alkoholschmuggelangclcgenheit verwickelt fein.

*

In Amerika werden die Stargagen auf drastische Weise abgebaut Eine der Millionärinnen der Kehle, Frau Schumann-Hetok, schloß mit der Metropolitan- Oper einen Jahresvertrag, der ihr einen Dollar ein­bringt Die Auszahlung erfolgt in vier Roten.

Die Fischgaffe paradierte ebenfalls in höchster Fischgala. Eine ganze lange Fischspeisekarte konnte man zusammenstellen von den etwa zwei Dutzend Fischsorten, die da ausgebreitet tonten: Fuldaftschc je­den Formats zu 35-50 Pfg., tnde Brassen «u 60-70 Pfg Schupperte, Barsche und Barben zu 60 Pfg., Staatshechte zu 90 Pfg., dicke Aale zu l-W Mark und die fröhliche Forelle zu 1.30 Mark. DaS Helle Licht der Sonnen hat auch die Seefische mobil gemacht, als da sind: herrlicher Angelschcllsisch zu 50 dlff'^raftchell- fisch zu 35 Pfg-, Seelachs und Kabeljau zu 22—W Pfg- und Makrelen zu 35 Pfg., SeeheK zu 60Mg„ praän- voller Heilbutt zu 80 W, fletWge schollen zu 50 Pfg. und Rotzungen M 60 Psg„ schließlich dte Ftlet- Rouladen zu 40 Psg. „ „

Aepfelchen alter Ernte halten M18—20 Pfg-, neue Australier und Amerikaner zu 50 und 60 Bill blanke Bäckchen der Sonne entgegen. Bananen zu 40 Pfg. und Apfelsinen von 6 Pfg. das Stück an sorgen sur Schönbett des inneren und äußere« Merqchen.

Mlm der ttnsätte

Beim Spielen verunglückt An der Schkagd wurde ein Junge von entern Spielkameraden mit einem scharfiantigen Stein so unglücklich am Hinter­kopf getroffen, daß ihm em Arzt auf der Sauitätö- wache Fuldabrücke die klaffende Wunde vernähen mutzte.

Ein nicht alltäglicher Unfall enfcmete fich to der Leipziger Straße. Ein Krastwagenführer ließ dehn Halten seinen Motor weiterlaufen. Em Mädchen blieb hinter dem Auw stehen, als plötzlich eine Fehl­zündung explodierte. Durch den ans dem Auspuff­rohr hervorschießenden FeuerstraP erlitt das Mäd­chen am Unterschenkel so schwere Brandtounden, daß es durch die Unfallwache Hotzmarkt zu einem Arzt gebracht werden mußte.

Nachklänge znm Genoffenschaftsbankkrach. Gestern mittag drang ein Arbeiter, der bei dem Genossen­schafts-Bankkrach seine Ersparnisse verloren hatte, in einem Anfall von Geistesgestörtheit in das Büro des Rechtsanwalts B. ein und bedrohte diesen mit Todschlag. Ein herbeieilender Schupobeamter über­wältigte ihn. Durch die Arbeitersamariterkolonne wurde er in das Karlshospital transportiert

Verkauf nur

Hohenzol lernstraae 30.

4

treiben.

Eis

Konsum-Warenhaus

iiiiiiHiffliniiniiiiiii

SeMossädrers trabe *5.

iiiiiiinmiiiimiiiiiii Rauchen

Portion 35^

bestehend aus: 1 Tasse. 1 Untertasse, 1 Teller, 1 Windbeutel m. Schlag­sahne und einer Tasse Bohnenkaffee

i

Spottbillig t

Ein Posten Kattun tfl

einfarbig.......Mir. Itf

«Petrna SihetnpfiUzer

Beiß- v. ÄDttaeta

(tnilb, bliGdlant» von e belieben, frei dort Station, in Leihfägern von 36-40 Eiter an (Fatz frto. <urü<r»ro Etter ju «Df», gegen Nachnahme. Stete

Selenik 1 tfl

14 moderne Tupfecmuster, Ute. LIU

Zephir &e3Ä-den. OQ Selenik (Seidenleinen) Qlj

Blusen und Kleider. . . Mtr. fcU'5’ in vielenmodem. Farben, Mtr. utl

Beiderwand guteZwim- 50 Wollmusseline QE

wäre, moderne Streifen. Mtr. 4 neue Muster .... ■ Mtr. Uv

Schlank durch ganz einfaches 'Mittet Verlangen Sie kostenlos Broschüre.

H. GOTH, NUraberg-S 1

Entzückende

Sommerstoffe

In unserer bedeutend vergrößerten Kleiderstoff-Abteflimg finden Sie stets etwas passendes für sich

Die Schlager der Woche:

Damensportstrümpfe flß meliert haltbare Qualität . . . *HJ

Bayernjacken fl fifi

Gr. 46—54. gute Qualität . . • *tsUU

Sommer- prossen

Wo nichts half, hilft immer Frucht’* Schwanenweiß Mk. 1.60 und 3.15

Viktoria.Parfümerie A. Sehwan, Obere Königstrabe 43.

Parfümerie

Kattwinkel, Wifbeto» strafte.

Parfümerie

Karl Metzger, Frieda#

Knickerbocker fl 7*5 mod.Master u.Farben. Gr.74-84 U

Moderne _ ' ,

Damen-Strickblusen n 7E in vielen Färb., mit ä jour-Eins. Lei || Damen-Prinzeßrock , ftQ 1.88

EinPostenWaschaeide und Batist Ofi fflr Kleider u. Wäsche, Mtr. US

Im Erfrischungsraum

erhalten Sie für nur

98^ Waschkunstseide OE

reizende Druckmuster ■ Mtr. Uv

ein Gedeck aus Chinablau Sportstoffe bedruckt EE Trachtenstoffe ßü

Kretton und Flanell . . Mir. U||4 für Haus- n.Gartemkleider.Mte. UU

*etwo<6» stets oer baoebdüna aeftragen. danach sofort polieren! ♦eewedw ist sehr ergiebig eruT sparsam. Terwochi erhalten Sie in jedem ein- •ABgüeu Geschäft Hersteller? Thompson-Werke G.m.b.Hn Düsseldorf.

V '

für jeden Fußboden

L

1

1L