Handel • Wirtschaft • Börse
Mittwoch, den 18. Mai 1932
Kasseler Neueste Nachrichten
Hessische Handelszettung
Kurse im Kasseler Verkehr
Ohne Gewahr
18. Mat
Fe«tverHo«lidie
Nchfr
Angeb.
4.70
Aktien
2000
25.00
Dre in Zahlungsschwierigkeiten befindlichen Firmen und Einzelpersonen verteilen sich auf Sie verschiedenen Erwerbs-
gruppen wie folgt:
g
1
84.25
35.75
67.00 69.50
Frankfurter Mittagsbörse
Waren und ihre Preise
13.5.
17.5.
13.5.
6
59.00
59.75
Heimische Wirtschaft
39.75 1313
13. Mai
13.13
1900
Hieb. Montan
99.00
48.00
48.0C
Ver. Stahlwke.
Voigt & Haeff.
8.00
Berliner 'Devisenkurse
900
17. Mal
In Kürzet
-16.25
15.
Viehmärkte
Kasseler Schlachtviehmarkt vom 17. Mai.
43-:
73.50
73.50
173DO
90.C0
35.00
20 00
SchO
25330
24.63
19.25
160.50
4125
15100
52.75
44330
27.50
30.00 44.00
3
20
7
wiegend um ein« Schrumpfung mengen. Im groben uni ganzen nahm« der Ausfuhr im Avril »war
8 Kass. Stdt.29
8 Bez.V. Käse.
45.00
39 00
23.00
22.25
16.50
21.50
24.00
95 4
1 15
7 1
7 7
Kassel. Land.- Kreditkasse 8% Goldpfbr.
25 Jahre Chlorodont
Bon der Apotheke zur Weltfirma.
14.10
Avril Konk. Bergl
Hünfelder waren 239 F
17. Mal 27500-277
Angeb.
4600
bet Ausfuhr- cntspricht diese Db- ber saisonüblichen
36.00
65.00
20.25
58.00 57.00 57.00
74.00
71.00 4900 4900
38.00
6 Ldkr.Gpf. 3 ä|
8 Ldkr.K.-0.1 I
8 Ldkr.K.-O. 3
8 Ldkr.K.-O. 4
zum mindesten zu vermeiden, Sah mehr geschieht, als eine bloße Devalvation", ein« Herabsetzung des Dollar-Nenn- wertes. Man wird sehen, datz die Reconstruction Finance Corv.. deren Befugnisse soeben erst wieder vergröbert worden sind, die inneramerikanischen Kreditschwiertgkeiten ldsen kann, ohne ein Welt-Währungschaos hcraufzu- beschwören.
17. 5.
73.00
73.50
93.00
60.00
41.38
40.88
56.CO
18.63
kannte Forderungen in Höhe von 74 176,41 RM. Es Lebt demnach ein« verteilbar« Quote von Och Prozent zur Ser» fügung.
„ II .fal-IX
X „ XI .. XII „ IV
Südd. Zucker Thür. El. Lief.
93.25 4038
5600
8.50
44 75 25.50
Paris .
Prag ... Reykjavik Riga . .
Schwell ।
Magdeburger Zuckervotieruvge« vom 17. Mai. Gemahl.
Mehlis prompt per 10 Tage 31,90. Tendenz! ruhig, stetig.
Ablösungssch.
„ o. Ausl.
8 Ldkrk. Gpf. 1
8 - 8
unter dem Bormonatsstand. Auch wenn diese Senkung des Aussiihrdurchschnittswertes hinter dem tatsächlichen Rückgang der Ausfuhrpreis« zurückbleiben sollte, handelt es sich bei der wertmähigen Abnahme der Ausfuhr doch über»
17.00
22.00
30.75
4 26
3
1
5
4
April-Konkurs-’Statistik
für Hessen-Raflau.
5%Hensch.u.S. aufgew. Obi. 7%HN.Hütv.O 8%Hess.u.Her- knlesbr. Obi 8% Salzm. u. Co. Obi
5% El.Zweckv. Anl.(M.pro to)
entscheidend. In der Gestaltung der Ausfuhr nach Groh» britannien wirken sich offenbar numnebr di« neu eingeführten Zollmabnahmen vollständig auS. Die. Ausfuhr nack Ruhland unterliegt infolge ihrer Zusammensetzung (hauptsächlich Grotzmaschinenanlagen und Grobeisenerzeug- nisse) im allgemeinen beträchtlichen Schwankungen. Bezüglich der weiteren AuSsuhrentwicklung nach Ruhland lassen sich daher aus dem Avrilrrgebnis noch kein« Schlüsse ziehen. Abgesehen hiervon, scheinen in der Berteilun« der deutschen Anssubr aus die einzelnen Absabländer feine nennenswerten Veränderungen eingetreten zu sein.
Die Handelsbilanz schlietzt im Avril mit einem AuSfuhrüberschuh in Höhe von 45 (März 152) Mill. RM ab. Etnschliehlich der Reparations-Sachlieserungen belief sich der Ausfuhrüberschuß aus 54 Mill. RM.
49 26 40 34
Baum. u. Led. D. Zündbolz Fstl. Wild. M. Großalm. Ton. Kass. Federst. Kasseler Jute Benno Schilde SchüleHobenl. Gebr. üngew. Warb. Zucker Ad. Wever Wild.Könlgsq.
W 73.00 72.50 72.50 72.50
6 .. 5
8 Kom. Obi. 1
8 Kass. Bez. V
5 Kass. Bez. V 8P.L.PLA.R.19 7 do. R. 21
8 do. K.O. R. 2k 4's Nass.L.Obi.
5 Mex. am. in.
5 Mex. ks. Muß. 4H Mex. Irr. A
_ XIII .. III ,. V Kom.-A.I
„ III
„ IV
Geld 1.018 3.736 1339
3.057
34.47
78.32
109 39
51.950
Einfuhr steigt — Ausfuhr sinkt
"Nur noch 45 Mill. Ausfuhrüberschuß im April
Berliner Kurszettel
Durch Funkdienst
(Amtlicher Bericht).
. Die Zahl der auf dem Markte zum Verkauf stehenden Tiere: 24 Achsen. 44 Bullen, 44 «Übe. 65 Rinder, zmain- men 177 Knick Großvieh: 428 Sch weine. 184 Kälber.
Tendenz, jedoch ist dabei zu berücksichtigen, dah tat Vormonat die Ausfuhr entgegen der Saisontendenz bereits abgenommen batte.
Der Rückgang der Ausfuhr entfällt ausschliehlich aus die Gruppe Fertigwaren, deren AuSsuhrwert um fast 11 v. J&. unter dem Stand des Vormonats liegt. Die Aus- suhr von Lebensmitteln und Rohstoffen hat sich etwa auf der Höh« des Vormonats gehalten. Soweit sich bereits jetzt feststellen lätzt, war für die Lutwicklung der Gesami- aussubr vor allem der
RLckga», der Ausfuhr au« Grotzbeiiannien und Ruhlaud
Die Zukunft des Dollars
Kommt eine internationale Währungskonferenz?
Die Notwendigkeit einer internationalen Währungskonferenz ist niemals gröber gewesen als im gegenwärtigen Augenblick. Di« Frage nach der Zukunft des Dollars, um deren Beantwortung man sich bis vor kurzem noch zu „drücken" versuchte, ist nun, nach Annabrnc der sogenannten „Goldborough Bill" im amerikanischen Repräsentantenhaus, nicht mehr zu umgehen. Wohl ist kaum anzunebmen, datz die in dieser Bill geforderte Rückkehr Amerikas zum Wertniveau von 1928—1929, d. 6. praktisch eine reine Inflation durchgesührt wird. Aber datz man in ein oder der anderen Form diesen Strömungen Rechnung tragen mutz, bat nunmehr auch einer, der bisher auf einer anderen Front stand, zugegeben, nämlich der bekannt« amerikanische Währungssachoerständig« Irving Fisher. Illach den Wahlen in Frankreich und nachdem jetzt vor allem der Währungsausschub des amerikanischen Repräsentantenhauses den amerikanischen Präsidenten Hoover aufgefordert hat, die „intereffierten" Länder zu einer Währungskonseren» einzuladen, scheint der Zusammentritt dieser Konferenz nur noch eine Frage der Zeit zu fein.
Das Kernproblem der Wcliwäbrnngskonfereuz wirb die Frage fein, wie sich Frankreich zu etwaigen «wett« konische» Valuta-Experimenten verhalten wird.
Die Goldsborongh Bill wird vielfach so gedeutet, als solle sie lediglich den Rahmen für die Politik der Federal Reserve Banken erroeitein und eine Kreditexvansion ermöglichen. So weift auch die Berliner Handelsgesellschaft in einer Abhandlung über internationale Wäbrungsvroblcm« darauf bin, datz ein akuter Anlab für währungspolitische Sonderbestrebungen in U. S. Ä. heute weniger vorlieaen dürfte als zu irgendeinem Zeitpunkt während der letzten sechs Monate. Was die Goldreserven der Federat Reserve Banken anbetrifft, die besonders in bett Monaten August- September '«tLl einer starken Beattspruchung ausgesetzt waren, so ftanuen sie Ende Avril mit 3014 Millionen Dollar um rund 300 Millionen Dollar höher als Ende September vorigen Jahres. Gleichzeitig dürften die europäischen Guthaben in den Vereinigten Staaten durch bett in der Zwischenzeit erfolgten Rückzug einen Tiefstand erreicht haben, der für den Dollar keine Gefahr mehr darstellt. Biel »u wenig Beachtung findet die zunehmende Soften« scnkung tnber amerikanifchen Wirtfchaft. Dies bedeutet, datz der Ervorivorfvrung anderer Deflationsländer gegenüber den Bereinigten Staaten in bet letzten Zeit geringer geworden ist und vermutlich nicht mehr ausreichen würde, um Amerika auf dem Wege des Warenaustausches zu einer empfindlichen Hergabe von Gold zu iwin«- gen. Wenn in den Bereinigten Staaten ba« Ziel besteht, eine gewiffc Erböhnsa der Großhandelspreise, oder, wie neuerdings etwas vorsichtiger formuliert wird, der Rohstoff- preise durchzmetzen, so kann, wie gcradc das englische Beispiel zeigt, eine Abkehr vom Goldstandard keineswegs mehr als ein hierzu geeignetes Werkzeug betrachtet werden. Sie würden den Deflation sprozctz nicht nur in den vielleicht noch übrigbleibeilden Goldstandardländern, sondern auch in den bereits früher aus labiler Währungsgrundlage angelangten Ländern erneut anslöf « n.
Ausgabe der Weltwähruugskonfereu, wirb also fein, eine offene unkontrollierte Inflationierung des Dollars zu verhindern.
Vern Hai die Goldwährnna enfeenebe«. Bon zuständiger Seite mied dazu bemerkt, das diese Maß- nahme uu r vorübergehender Ratnr sei.
Nachlässe . _ . -
Sonstige und Branche unbekannt 6
Londoner Goldpreis. Der Londoner Goldpreis betrug am 17. 5. 32 für eine Unze Feingold US sh s d giert» 87,8809 RM, für ein Gramm Feingold demnach 48,7572 cence gleich 2,80775 RM.
Gütercrseugung, Handel» aller Art Handwerk und Gewerbe Geldinstitute
In der Entwicklung der deutschen Einfuhr ist nach dein starken Rückgang im Vormonat im Avril wieder eine beträchtliche Steigerung eingetreten. Wertmäßig war die Einfuhr im Avril mit 427 Mill. RM wm 63 Mill. RM, d. h. um 17 v. H. höher als im März dieses Jahres. Men- genmätzsg beläuft sich di« Zunahme sogar auf mehr als 20 v. H., da der Durchschnittswert der Einfuhr um etwa 3 v. H. gesunken ist. Durch di« Saisonbewegung findet diese Zunahme, mit bet die Einsuhr — mengenmätzig betrachtet — noch über den Stand der Monat« Januar und Februar dieses Jahres hinaus gestiegen ist, feine Erklärung, da saisonmäßig etwa der gleiche Umfang der Einfuhr wie im März erwartet werden konnte. Offenbar handelt es sich dabei zu einem Teil um eine Reaktion aus die unvcr- hältnismähia stark« Schrumpfung der Warenbezüge im Bormonat.
Die Erhöhung der Einfuhr entfällt im wesentlichen auf die Gruvven Lebensrnittel und Rohstoff«, di« mn 30 bezw. 82 «Mill. RM höher ausgewiesen sind. Die Fertigwareneinsubr hat sich dagegen wert- und mengenmätzig kaum verändert. Soweit sich jetzt schon übersehen lätzt, sind an der Steigerung der Einfuhr im Avril im wesentlichen folgende in der Hauptsache Lebensmittel und Rohstoffe nach Deutschland liefernde Länder beteiligt: di« Niederlande (Küchengewächse). Ruhland (Getreide), Argentinien (Wolle), die Bereinigten Staaten von Amerika (Baumwolle. Kupfer) und Niederländisch Indien (O«l- fi'üchte). Diedeutschen Warenbezüge aus der Schweiz sind weiter gesunken.
Die Ausfuhr belief sich im Avril auf 472 Mill. RM. Hinzu kommen Revarations-Sachlieferungen im Betrag von 9 (Vormonat 11) Mill. RM. Gegenüber dem Mär» ist die Gesamtausfuhr somit um 46 Mill. RM gesunken. Dieser Rückgang ist nur zu einem kleinen Teil bunh die weitere Senkung der Preise zu erklären. Der gewogene Aussuhrdurchschnitlswert liegt um etwas mehr als 1 v. H.
Landwirtschaft und verw. Berufe 1
G.-Sch. — -
5 do. Sch.-A.
8 Ldkr.Gpf. 1/2 -
Wintershall (Freiverkehr)
Die Zahl der feit dem letzten Markte dem Schlachthofe direkt, ofine Benutzung des Schlachiviehmarkws, zugefuhrten Tiere: 8 Cdnen. 7 Bull«m27 Aühe, 18 .Ander zusam- men 50 Stück Großvieh: 390 Schweine. 182 Kalber und 59 S cIVa S^TeS preise für 50 SeBcnbaemüBt:
Ochsen: vollileisch. ausaemastet« höchsten «chlachtweris jüngere 80—32 RM (4 Stück), ältere sowie sonstige pollslci- schige jünger« 24-38 (4). ältere —, fleischige — genug gc-
Bullen: jüngere vollfleischige höchsten Schlachtwerts 29—32 (6). sonstig« vollsleischiqe oder ausgemastete 26—28 (181, fleischige 23—25 (18), gering genährte —, ,, ,,___
Küh e: jüngere vollsleischige höchsten Schlachtwens 26—30 (11). sonstige vollkleischige öder ausgemästete 22—2o (8), fleischig« 18—20 (7), gering genährte 15—16 (8).
rfen (Kalbinnen): vollileisch ansacmastete höchsten twerte 31—85 <A). vollsleischige 27—30 (22), flct-
Dentsche Beamten-Zeutralbank A.-G. Berlin. Bilanz und Geschäftsbericht für 1931 zeigen, datz sich di« Garantie, die die DT-Bank für die gesamten Einlagen üA.rnom- men hat, als feste und sichere Grundlage des Geschäftsbetriebes bewährt bat. Da di« Einlagen ftch auch M dem Kriseniabr Ml von 4 984 006 auf 5 547842 RM erhöht haben. ist auch dj« Bilanzsumme von 5 490 402 aus 6 112 284 RM gestiegen. Rach Abschreibungen von 13 942 RM verbleibt ein Reingewinn von 9 019 RM, von dem 5000 RM dem Reservefonds zugeführt werdem wahrend der Rest auf neue Rechnung vorgetragen wird. Die Zahl der Kunden und Gehaltsubcrweiser ist auch im neuen Geschäftsjahr weiter gestiegen.
Schlutzverteilnugen: Im Konkurs bet Firma K, Sti e g» I i 6 «omm.-Gef. zu Kastel, beträgt die zur Verteilung ürbenbe Barmasse 1483,74 RM. Tic zu berücksichtigenden Siuneen belaufen sich auf 31053,65 Mi. - Am Äon» htrb der Ehefrau Ann, Degenhardt tn Kastel gehen sämtliche Gläubiger leer aus. — In dem Konkurs über ben Rachlatz des Buchdruckeretbesitzers Friedrich Weigel in Corbach sollen weitere 10 Prozent auf die nach 8 61 Ziffer 1 der Äonkursordnung bevorrechtigten Forderungen ausge- zablt werden Die Summe öteicr Forderilngen betragt 5 «15 19 RM — Jrn Konkurs der Firma Mechaniiche Baun, Wollweberei. G. m. £.£■„ in Fulda, find 33 044,96 RM. oerfugbar. Zubcrucknchligcnsn'.LForde. runden hn iHctraac von 676 368,21 Jt-UL— Konkurs über die offene Handelsgesellschaft Ehr. Bang Nächst, tn Marburg a d Lahn verbleibt noch eine vermabare Masse von rund 380 RM. Demgegenüber stehen bis letzt aner-
444% _ L.-Ob. 5% BezV.Kass.
Schatzanw 8% BezV. K.A. 8%Kass.St.-A. Dt.K.Bam.Abl Anl.m_Ausl.R
i vom 17. M<n. Ansesahren
_________ „ Hangt und bezahlt wurden für das Stück: kleiner« 9 3tmittler« 16 RM, größer« 21 RM. -Wahrend des ganzen Marktes war der HaAel gedrückt. !o datz ziemlich Ueberstand verblieb. Der nächst« Markt findet am 7. Juni statt.
Sofia' . i > ■ • MO Lewa Spanien . . . . 100 Peseten . Stoekh.-Gothenb. 100 Kr. . . . Tallinn (Eeti.) . . WO estn. Kr. .........100 Schilt - ,
« r?k d« A°itr«Ä-«a^im ^laZdsge'Zäft bteVeriu«: füaiac im Ä‘«Äte^W«cta Anslandsgeickäft einen Teil sL» (ehr «riebri«
Der Beschasiignugsgrad erreichte nnr das iebr niedrige Ausmatz von 80 Probat der Soll-Beickafttgung.
6.25'. —-------
8.00 Zellst. Waldh.
4.00 Tietz Leonh ----Ver. Faßfabr.
Die Bergwerks-Gesellschaft D -b.l b « sch Gellenkircken-Rotthausen. schlietzt das Geschaftsuchr 1981 nach Verrechnung von 1829 RM Gewinnvortrag "stt cinem Verlust von 948 939 RM. der aus einer in den »»gange» ne» Jahren unter den Verbindlichkeiten verbnchtenSonder- rnilagc von 1,19 Mill. RM gedeckt werden soll- /3m Bor» iahr aus 665 828 RM Reingewinn 4 Prozent Dividende auf die Stamm- und 5 Prozent auf die Borzugsakneui.
Di« Zahl der Insolvenzen ist in Hessen-Nassau im Avril gegenüber dem Vormonat genau auf bet gleichen Höhe geblieben. Insgesamt gerieten 74 Firmen und Einzelperio- nen in Zahlungsschwierigkeiten gegenüber 74 tm Mar» und 67 im Februar. In 49 Fällen wurde das Konkursversahren erössnel «März 40. Ftchruar 45) und in 25 Fällen das Ber- gleichsverfahren eingeleitet (März 34. Februar 22). Wegen Mangel an Maste wurden 7 Konkursverfahren einaeu (Mär, 9, Februar 9). . .
• - -x -i r * .IX»«..,»», X* -vfr*** ST* 11,** ha
17.5.
2675
43.00
129?OO
Das 25jährige Gefchäftsjubiläum der eblorodont^abrik ist in vieliacker Hinsicht wert ,einen kurzen Rückblick über die Entwicklung dieses Unternehmens zu halten. Als m den engen Laooratoriumsräumen der Dresdner Löwen- Avothcke im Mai 1907 die ersten Tuben tzhlorodont-Zahn- vastc bergestellt wurden, konnte Niemand ahnen, welche Entwickluna das junge Unternehmen durchmachen wurde. In zäher Arbeit entwickelte sich das Unternehmen schnell. Lchon nach zehn Jahren bestand dte crste Fabrik, die trotz Kriegs-, Stachkriegs- und Inflationszeit dauernd vergrößert werden mußte. Heute sind rund 1000 Arbeiter und Angestellte tätig, um die Räder des groben Betnebes in Ifta na zu halten, lieber sechs Millionen Maschen — allein in Deutschland — verbrauchen täglich Ehlorodont-Zahn» vaste. Zahlreiche Tochterfabriken und Vertretungen im Ausland sorgen für die Verbreitung der Chlvrodont-Er- zeugniste in der ganzen Welt. Die Ehlorodont-Fabrik ist das größte Unternehmen seiner Art auf dem Kontinent. Den weitblickenden Gründer des Unternehmens, den Apotheker und Chemiker Dr. phil. Dtiomar H c i n f i u s v. M a o c n b n r g, kann es mit tiefer Genugtuung erfüllen. die Entwicklung, des Werkes aus den kleinsten Anfängen zur heutigen Weltgeltung und Weltbedeutung erreicht zu haben.
Heutiger Börsenbeginn
Abwartend.
Berlin. 18. Mai. Der heutige Bormittagsverkehr lag aeschäitslos und abwartend. Die wieder fchwächere Haltung der deutfchen Werte in Neunork mahnte weiter zur Z u • rückbaltung. Ebenso störte die ungeklärte innervolt- tische Lag«. Schon gestern abend neigten die Kurse auf Gerüchte von einer evtl. Vertagung der Lausanner Konferenz eher zur Schwäche. 91 ur Karben-Aktien blieben mit ca. 93 relativ fest veranlagt. Ob das Jntereste des Publikums auch heute anhalten wird, läßt sich an Hand der Ordereingänge bei den Banken noch nicht übersehen. Am Devisenmarkt hörte man: Pfunde — Paris 92%, Pfunde — Mailand 7VA, Pfunde — Spanien 44,90, Pfunde — Amsterdam 9,02. Pfunde — Schwei, 18,70, Pfunde — Stockholm 19,65. Pfunde — Kabel 3,66—%.
1 Pap.-Peeo
1 Can. Doll. .
1 Yen . .
1 ägypt. Pfd
1 türk. Pfd.
1 Pfd. Sterl.
1 Dollar
1 Milreis. . .
1 Gold Pes. . 100 Gulden 100 Drachmen 100 Belga ■ .
100 Lei . • •
100 Pengö . . 100 Gulden
100 ünnL M. .
100 Lire . . .
100 Dinar
100 Litas . .
100 Kr.
100 Eskudo
100 Kr . .
100 Fre. . . .
100 Kr. . . .
ioo ui. Kr.
100 Latte . .
100 Fro.
Nchfr
4300
50.00
65.00
50.00
4.50
75_0C
73.50 73.50 73.50 ?33:8o° 73.00 73.50 73.50
8% 8% 8% 8% 8% 7% 7%
7% 6% 6% 8% 8% 8%
3.25
14.25
w 21.00 11.00 90 00 5600
12575
17.13 1675
100.00 5650 31.88 10.50 42.50 29.25
70.00
5 Tehuantepeo Hapag Nordd. Loyd Baltim. Ohio Gr.Kass.Str. V Berl. HandUg DD.-Bank D.Eff.u.W.-Bk. Dresdner Bk Oesterr. Cred. Wiener Bankv A. E. G.
Aschaff.Zellst. Bad Salzschi. Beck 4 Henkel
Buderus Cem. Heidelb. Daimler D.Gd.Silbsch. Elektr. L.u. K. Eschw.Bergw. Farbenindust Gelsenk. Berg. Gesfürel Groway
IHarp. Bergb. Hanfw. Füssen Herkulesbr. Hoch- u. Tiefb. Holzmann, Ph. JunghansGeb KaliW’estereg. Lahmeyer&C. Laurahütte Mannesmann Metallges. Oberschi. Eis. Pfalz. Nahm. Phönix Bergb.
7_5O
18.88
______Mäßig genährtes Jungvieh —.
Kälber: Doppellender bester Mast —, beste Mast- und Saugkälber 38-4Q (28), mittler« Mast- und Saugkälber 88—87 (82), gering« Kälber 26-32 (45).
Schasr: nichr notiert.
Schweine: Fcttschwein« über 800 Pid Lebendgewicht —, vollsleischige Schweine von ca. 240—300 Pfd. 84—36, so/che von ca. 200—240 Biund 32—86, solch« von ca. 160 bis 200 Pfund 30—34, fleischige Schweine von oa. 120—160 Pch. —, solch« unter 120 Pfund —.Sauen 30—32.
Die Preis« sind Marktpreise für nüchtern gewogene Tiere und schlletzen sämtliche Spesen,d«S Handels ab «tall für Fracht-, Markt- und 'V-rkamskosten, Umsatzstcucr fowte den natürlichen Geivichtsverlust ein, müsieu sich also wesentlich a’r ftBt’rlo'uf: Äbr langsam, bei Großvieh und
7 Stück tu «3Ht.ll zu 37, 18 zu 86. 69 zu 85, 77 zu 34. 35 »u 33, 99 »u 32, 12 zu 31M0^ju^«. Sauen wurden verkauft: 1 za 32. 2 zu 30, t Frankfurter Biehmarkt vom 17. JRei. Der Auftrieb de« Hauptmarktes bestand an» 1019 Rindern, darunter 257 Dchsen, 86 Bullen, 388 Kühe, 215 Färsen. 294 Kälbern, 9
Welsen, wirk, ab Station
Roggen, mark, ab Station Braugerste >
ttÄ. ab* Station Weizenmehl Roggenmehl Weizenkleie Roggenkleie Viktoriaerbsen . .
Kleine Speiseerbeen Fu"ererbsen .
Peluschken Ackerbohnan . Wicken .
Lupinen blaue „ gelbe
Seradella. neue Leinkuchen. Basis 87% Erdnußkuchen 59% . - Erduu ßkuobenmehl 59% Trockeuschnitsel . . . Ixtr. Sojaschrot 46% ab Hamburg . . » • ab Stettin . . > • •
Kartoffelflooken . > •
Buenos Airee . Canada. . . . Japan ...» Kairo .... Konstantinopel London • . . Neuyork . . . Rio de Janeiro. Uruguay . . . Amsterdam . . Athen . • 1 Brüssel . . .
Bukarest . > • Budapest > • Danzig .... Helsiugfors. . Italien . . .
Jugoslawien Kaunas (Kowno) Kopenhagen Lissabon-Oporto Oslo ....
Gerstebczugsscheine 36.75 nom., Maisbezugsscheine 47 tt.
...toWiSi»W.
Sept. 152 u. B.
Berliner Rauhiutternotieruusen vom 17. Mai Draht- aevrctzics Roggenstroll 13—1,06, dito Wei,cnstroh, Hascr» stroh, Gerstenstroh 1,05—1,2. geb und 9toöfl£nlattgftro6 1,36 1,65, bindiadengevr. Roggenuroh 1.2—L4, btto We»enstrvh 1,1—1,25, Häckiel 1,9—2,1. bandelsubl. Heu. aal. trocken l,4u bis 1.65, gutes Seu (erster Schnitt) 2.1—2,5. Luzerne los« 2.6—2,9. Thomotcc. lose 2.5—2,8. Wlccbcu, lose 2.3—2,6. drahtgcvr. Heu in Psg. über Notiz 40. Tendenz: ruhig.
Konkurse
und Forderungshöhe
Einzclheitcn zur Konkursstattstik für März 1932.
Fn ..Wirtschaft und Statistik" werden ttunmebr zur Konkursstattstik für März nähere Angaben veröftentlicht, die sich aus die Höhe der bei den Konkursen ausgestellten Forderungen beziehen. Danach standen mit 44.8 Prozjent (gcaeilüber 48,6 Prozent im Februar) aller Verfahren, für die Angaben gemacht worden sind, solche nut Forderungen in Höbe von 10 000 bis 10V 000 RM in erster Stelle, es folgen mit 37,0 Prozent (gegenüber,34.2 Prozent im Februar) die Konkurse mit Fovderungen tn Höhe von 1000 bis 10 000 RM. ferner mit SR MV) Prozent die Konkurse mit Forderungen von 100 000 bis 1000 000 RM. mit 8 (6,8) Prozent die Konkurse Mit Forderungen von unter 1000 RM und mit 0.6 <0,4) Prozent die Konkurse mit Forderungen von 1 Mill. RM und mehr, bet 26 Konkursen, von denen 15 mangels Masse nicht eroitnet wurden, ist die ungefähre Höhe der Forderungen nicht angegeben worden.
Im März wurden bei 118fFebruar 106) Insolvenzen mit Forderungen unter 1000 RM tn 100 /ül) Fallen di« Antrag aus Konkurseröfsnuna mangel s Masse abg«- (d'W. »Ä 8 S»
mit Forderungen von 100 000 RM bis 1 Riill. RM tn 28 (25) Fällen und bei 9 (6) Insolvenzen mit Forderungen von 1 Mill. RM und mehr tn 2 (1) Fällen die Antrag« auf Konkurseröffnung mangels Maste abgelohnL
I« Mär, 1932 i« die Anzahl der Ä’J? tj.fi ?**. «angeuen Wechsel gegenüber Februar 19.12 laut ..Wirtschaft und Statistik^ um 3.8 Prozeut von 114 36. aus 118 742 gestiegen, der Gesamtbetrag bat «dock nm 3.o Pro- reut vv« 22,646 Mill. RM auf 21.857 MF-abgenvm- men. Der Durchschutitsbettag 1« von 198 RM um 7,1 Prozent auf 184 RM znrückgegangen.
2.953 59.24 2.530
21710 7.437
42.090
84 38 14.110
77.28 16.645 OB 8W
3.063
34.53
78.48
109.61 52.050
ne. 920 Halber und 20 Schale weniaer.anaetrieben. Rötiert wurden: Lchsen: al) 32—84. a2) 28—31, bl) 24—27: Bullen: a) 28—30. b) 22—27, KÜS«: a) 25—27. b) 22—24, c) 18 bis 21, Färsen: a) 32-35, b) 28—31, c) 28—27, Kälber: b) 43—46, c) 38—42, d) 30—37, Schafe —; Schweine: a) 35 bis 89. bl 88—40. e) 87—40, 6) 87—40, e) 34—38. Marktverkauf: Rinder langsam, g«ving«r Ileberstand: Kälber und Schaft mittelmäbia, ausverkauft: Schivc:n« langsam, gerin- gcr Ncberstand. Fleichgrotz^ndelspretse: tchfentle-ich I. 54 bis 58, II 48—58, Bullenfleisch 44—46, Knhsleisch II 34 biS 42, III 22—30, Kalbfleisch II 55—60. i-rchweinesleisch 48—54. Geschäft ganz ruhig. Bergltchen mtt den Preisen de» fetzten Hauvtmarktrs waren Ochsen 1—2 Mark. Bullen und Kälber 2 Mark niedriger, dagegen Kühe. Färsen und Schweine unverändert.
43J5O
4.00 83.75 11.00
3975
25.63
Berliner Produktenbörse
Heutiger Frühverkehr unverändert.
Bersin. 18. Mai. Marktlage völlig unverändert. Das Geschäft aut Prompt- und Lieferungsmarkt ist nach wie vor schleppend. Di« Lieserungspreife werden für Brotgetreide und Hafer aus gestrigem Börs«nschlutzniv«au gesprochen.
Amtliche Notierungen vom Vortug
A -G Bad Salzschlirf tu Bad Salzschlirf. Die diesjährige vrd G.-B. findet am 28. 6. in Bad Salzschlirf statt.
Mangels Maste eingestellt: Konkurs Ebristiatt Marschall G. m. b. H. in Eisenach.
Mär« Konk. Bergl.
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16.00 16.40
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