2. Veite — 5. Beilage
fett bet der Beurteilung von Pumpspeicherwerken besondere Matzitabe angelegt werden. Die Einrichtung derartiger Werke könne nur nach dem Softem beurteilt werden, in das sie etngegliodert siird. Die Anlage von Waldeck bedeute eine Verbesserung des gesamten Sostems-der Preuscn-Elektra, und es schaffe die Gewähr einer erhöhten Betriebssicherheit. Tie eine bereits fertigyeftellte Analse in Waldeck könne binnen etwa 2 Monaten in Betrieb genommen werden. Im übrigen fei das Bauvrogramm der Preu- ben-Elektra nunmehr zum Abschluß gekommen. Die Stromabgabe der Preutzen-Elektra (cinfchl. Nordwestdeutiche Kraft- werte) betrug 1931: 650.49 Mill. kWh gegen 682.83 Mill. kWh in 1930; fie blieb damit irm 4,74 imtjent hinter der Vorjahres,ifser zurück, während non 1029 zu 1930 eine Steigerung um 5.7 Prozent fest,i,stellen war.
Abwicklungsstelle
für Bausparkassen
Vor der Berössentlichung einer Notverordnung.
In Kürze wird das Bausvarkaffenaeseh durch eine Notverordnung ergänzt werden. Durch Sie Verordnung wird u. a. eine Abwicklung Sft ekle für d l e Geschäfte der Bausvarkassen bezeichnet werden, über die das Konkursverfahren eröffnet worden ist oder denen.man den Betrieb untersagt hat. Die Abwicklunqsftelle. die ihrer Natur nach nicht eine Äuffang-Oraanisation ift, sondern, wie der Name auch besagt, eine Stelle, die die vorhandenen Aktiven der in Frage kommenden Bausparkassen in treuhänderische Berwalrung nehmen und abwickeln soll, wird keine öffentliche, sondern v r i v a t e Stelle sein. (88 steht noch nicht fest, ob aus diesem Anlaß eine neue Gesellschaft gegründet wird oder ob man üch einer bereits vorhandenen Einrichtung bedient. Auf keinen Fall dürfte aber eine Bausparkasse Trägerin der Abwicklunasstelle werden. Die Abwicklungsstelle wird unter Umständen auch gegen den Willen der. Bausparkassen ihre Tätigkeit ausüben.
Die neue Verordnung wird ferner insofern eine weitgehende Äenderung des bestehenden Rechts bringen, als fie bestimmen wird, oah int Falle der Betriebsunter- s a g u na das Programm der Bausparkasse g e st o v v t ivird. Bisher dürften diese Bausoarkallen zwar neue Geschäfte nicht mehr abschliehen, fie konnten aber auf die Erfüllung der int Zeitpunkt der Betriebsuntersaguna vorhanden gewefenen Baufvarverträge ufro. bestehen. Das wird jetzt geändert, so das, die Äausvarer in den Fällen, in de- ncn ihrer Bäufvarkälle der Betrieb untersagt worden ist, von der Erfüllung ihrer Verträge, soweit fie sich auf die Leistung von weiteren Einzahlungen auf die Äausvarfumme beziehen, entbunden sind.
Die Bausparer. die noch nicht durch die Auszahlung der Vertragssumme befriedigt worden sind, erhalten ihre Guthaben nach Matzgabe der Eingänge zurück. Die Abwicklung wird sich voraussichtlich auf einen erheblichen Zeitraum erstrecken und je na» der finanziellen Lage der Kalle mehr oder weniger große Verluste für den Bausparer bringen, Reichs mittel sollen zur Abwicklung nicht zur Verfügung gestellt werden.
Heimische Wirtschaft
erlust
Glau-
Rotenburg« Kaltwalzwerk A.-G. i. 8.. Rotenburg a. F.
Nach der Bilanz vom 30. 6. 31 erhöhte sich der Vc“ Bei 80 000 RM N.-K. von 296 018 auf 298 871 RM.
Biger sind mit 276 678 (274 994) RM ausgewiesen.
Wiederinbeiriebuabme der Gewerkschaft Rouneber«, Homb«», Am 2. März wurde die Gewerkschaft Ronnedera wegen Kreditschwierigkeiten uni rückständiger Lohn- und Gehaltsforderunaen Mllgelegt. Die Verhandlungen sind nun so weit gediehen, daß das Werk am Montag wieder eröffnet werden konnte. Das Werk wurde von den Groß, gläubigem an Baron v. Morseu-Pieard verpachtet und firmiert nunmehr „Braunkohlenbergwerk Ronneberg.
Sraftstrombezuasgeuolleufchaft Hombera. Nach dem Ge- schäflsbericht bat Die Genollenschaft das Jahr 1981 günstig überstanden. Der Stromverlust ift gering gewesen. Die Strompreise wurden vom 1. 4. d. I. erneut gesenkt. Die Strompreise sind im Verhältnis »u anderen Städten im weiteren Umkreise als niedrig anzuseben. Der Strom, verbrauch für Licht hat ft* in den Jahren 1920/81 stetig gesteigert . Die Entnahme beim Kraftstrom wurde gegenüber dem Vorjahr um 85 Prozent geringer und zeigt deutlich die schwietige Lage der Handwerksbetriebe. Nach kurz« Debatte wurde in der G.-V. die Bilanz genebmigt, die eine Dividende von 10 Prozent vorsieht. Die ausfcheidenden Mitglieder C. Most, W. Miskemann und Bernhard Lipp- bardt wurden durch Zuruf erneut in den Vorstand und Aufsichisrat gewählt.
ikollektiuspar^ Finauziemuas- und SutschuwungS-Ge- sellschast „Soseg G. m. b. €>.. Kassel. In der zweiten dieS- jährigen AuSschüttunas-Sitzung teilte der Ueberwachungs- ausschuß weitere 44 000 9t Man drei Sparer zu. Ferner wurden an vier Spar« Zwifchenkredite im Gesamtbeträge von 21 000 RM bei voller Auszahlung zu einem Zinssatz von 6 Prozent ausgeliehen.
»aus Raukeftr. 19. Gruudstficksuerwertungs-A.-G.. Kassel. Fan Geschäftsjahr 1981 erhöhte sich der Berluft- vortrag wiederum von 15 648 auf 20 720 RM, nachdem er sich 1990 von 16185 auf 15 648 vermindert batte. Das GrundstückSkonto steht in der Bilanz mit 157 094 (159 783) RM zu Buch, das Snvothekenkonto erhöhte sich von 10 509 auf 28 509 bei 180 000 RM «.-St.
Porta Gruudstücks-A.-G.. Staffel. Im Geschäftsjahr 1931 konnte sich der Verlust vortrag von 80 258 auf 30 098 RM vermindern, während er i. B, von 25 581 auf 30 258 RM gestiegen war. Das Grundstückskonto Stantftr. 35 steht in der Bilanz mit »1 909 ( 94 000) RM zu Buch. Die Hypothek beträgt unverändert 67 548 RM (A.-K. 100 000 RM).
Hornberger Gesellschaftsbrauerei. Wenn auch der Wirtschaft, liehe Tiefstand einen Rückgang des Umsatzes im Gefolge hatte, so hat doch die seit etwa Jahresfrist von dem Ge-
Kaffeler Neueste Nachrichten
Eonuabeud, l-L/Sonntafl, 15. Mai 1932
schäftsfilhrer Muckenheim geleitete daueret das Katastro- phenjahr 1931 verbältnismatzig gut Überstanden. Ta durch Herabsetzung der Gehälter und Löhne, sowie sonstige Maßnahmen allein rund 20 000 M. eingespart wurden, können die im Vorjahre durch besondere Umstände und Unregelmäßigkeiten hervorgerufenen erheblichen Verluste fast alS ausgeglichen betrachtet werden, doch mußte nach Lage der Verhältnisse für das Jahr 1931 von Verteilung einer Dividende gänzlich abgesehen werden. An Stelle der ausfchei- denden Mitglieder Hanke, Herrn. Stolzenbach, Konrad Most, Homberg, und H. Justi-Lützclwig traten Rechtsanwalt Stratbmann, Ingenieur Edmund Hardt, Buchhalter Earl Most, Homberg, und Kaufmann Theis, Berge, neu in den Aiifsichtsrat ein. das bisherige Mitglied Eifert, Gensungen, wurde' wiedergewählt.
Die fiskalischen Ruhrzechen im Geschäftsjahr 1981. Von den beiden dem Preußischen Staate gehörenden Bergbau- gefeCftfhiftcn des Rubrrcviers erzielte die B erg werk s - aefellfchaft Sibernia int Geschäftsjahr 1931 nach Abzug aller Unkosten einen Betriebsgewinn von 6,29 (5,52) Mill. RM, dem Abichreibungen von 6,43 (6,23) Mill. RM aegenüberstehen. Nach Einrechnung des aus dem Vorjahre übernommenen Verlustes von 472 177 RM ergibt sich ein Gefamtverlust von 608 100 RM. der voraetragen werden soll. — Die Bergwerk s-Ä.-G. Recklinghau» s e n. Recklinghausen, schließt das Geschäftsjahr 1931 mit einem Betriebsgewinn von 91)2 (11,13) Mill, RM. wovon Abschreibungen 6.95 (6.93) Mill. RM erforderten. Nach Zuweisung von wieder 2 Mill. RM »um Werkserhaltungs- fonds verbleibt cinfchl. des Vortrages von 0,33 (0,72) Mill. RM ein Reingewinn von 898 750 (2 909 581) RM. Hiervon sollen wieder 200 000 RM der Reserve zu- geführt und 098 750 RM voraetragen werden. Eine Dividende kommt nicht zur Verteilung (i. B. 4 Prozent).
Baumwollweberei außerordentlich ftill. Der Gesamtverband Deutscher Baumwollwebereien E V. beritbtef: Der Monat April muß gls ein außerordentlich stiller Geschäfts monat für die Baumwollweberei bezeichnet werden. Trotz des Osterfestes konnten nur vereinzelte Firmen in Som- merartikeln eine lebhaftere Beschäftigung verzeichnen. Im allgemeinen kann man sagen, daß sich die Zurückhaltung der Kundschaft in der Erteilung neuer Aufträge gegenüber dem März noch verschärft hat. Unter dem Druck der wirtschaftlichen Lage und der starken in- und ausländischen Konkurrenz ließen sich auf dem Baumwollaewebemarkt durchweg nur sehr gedruckte Preise erzielen, die »um Teil nicht einmal die Selbstkosten deckten. In einzelnen Bezirken stnd auch weitere Betriebseinschränkungen vorgenommen worden. Die Ausfuhrmöglichkeiten haben stch ebenfalls verschlechteri.
Alle Jahre neue Geschäftsbücher?
Bo« Steuersqudikus Dr. Johs. Fritz Bogt, Weimar.
3n der Praxis tauchen die merkwürdigsten Fragen auf. eckmatzig, mit jedem neuen Jahr neue Geschäftsbücher anzufangen? Soll man also Geschäftsbücher so umfangreich wie möglich kaufen, damit fte recht lange
benutzt werben können, oder soll man fick Beim Ankauf möglichst auf« den Bedarf eines Jahves emrtoten? ES verursacht gewöhnlich besondere Kosten, wenn man sich streng darauf beschränkt, in den Geschäftsbüchern immer nur ein Kalenderjahr oder ein Geschäftsjahr zur Darstellung zu Bringen. , . „
Aber die Aufbewahrungsvflicht! Nach § 162 AO. sind Bücher. Aufzeichnungen uttii, fowett sie für 6te Besteuerung von Bedeutung sind, auch die Geschästspaviere zehn Jahre auszubcwahren. Die Frist läuft vom Schluß des Kalenderjahres an. in dem die letzte Eintragung gemacht worden ist. Das bedeutet, daß die Aufbewahrungsfrist um Jahre hinaus verlängert wird, wenn in den Büchern mehrere Jahre enthalten sind. Ser ein Kassenbuch von 1924 bis Januar 1982 geführt bat und dann ein neues beginnt, muß diese- Kassenbuch bis Ende 1942 aufbeben. Damit stnd also auch die Eintragungen von 1924 ab bis zu diesem Jeitmtnkt auf,»heben. Wer das Bedürfnis hat, die alten Jahrgänge früher »u vernichten, wird daher in Zukunft ein schmales Kassenbuch anschaffeu.
Wiederholt, weil nut t« einem Teil der gestrige» Auslage.
Frankfurter Mittagsbörse
12.5.
12.5.
13.5.
Ablösnngssch.
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Buderus
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0. Ausl.
8 Ldkrk. Gpf. 1
Cem. Heidelb. Daimler
4113
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D.Gd.Silbsch. Elektr.L.u.K,
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Eechw.Bergw.
17500
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Farbenindust
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Gelsenk. Berg.
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8 Korn. Obi. 1
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5 Kass. Bez. V
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Harp. Bergb.
8P.L.P7-A.R.19
Hanfw. Füssen
2100
7 do. R. 21
7§:e
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Herkulesbr.
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58.C
Hoeh-u.Tiefb.
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5 79.90
Holzmann, Ph.
3975
5 Mex. am. in.
5 Mex. ks. äuß.
3.C
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Junghans Geb Kaliwestereg. Lahmerer &C.
97 00
414 Mex. Irr. A
3.5
14.C
5 3.25
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4Vi Anat. S. 1
Laurabütte
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5 Tehuantepeo
Hapag Nordd. Loyd
Mannesmann Metallges. Oberschi. El».
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Pfalz. Nähm.
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Gr.Kass.Str. V
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Phönix Bergb.
18.90
1900
Berl. Handlsg
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Rieb. Montan
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DD.-Bank
36.5
5 36 25
Rüttgerswerke
—
30.00
D.Eff.u.W.-Bk. Dresdner Bk Oesterr. Cred.
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Siem.4 Halske Südd. Zucker Thür. El. Lief.
A
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Wiener Bankv
3 2575
Tietz Leonh
A. E. G,
Ver. Faßfabr.
——
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Aschaff.Zellst. Bad Salzsehl. Beck & Henkel
1
Ä 800
Ver. Stahlwke. Voigt & Haeft. Zellst. Waldh.
K
24.00
Waren und ihre Preise
Wiederholt, weil nut in einem Teil der gestrige« Auslage.
13. Mal
27
16.00 16.40
10.70
11.40
1140 9.00
12. Mal 27300-27^00 3.00 5.00 9 00
W 16.00-16.40
Weizenausfuhrscheine, Roggenausfithrfcheine —, Gerste- bezugsscheine 86?«—Hz,. MalShezugsscheine 46,50—46,75 bz.
Handelsrechtliche Lieseruussgeschäfte an der Berliner Produktenbörse vom 13. Mai. Weizen: Mai 287, Juli 282.75, Sept. 225—225,50; Roggen: Mai —. Juli 193 bis 192,75. Lcvt. 182-181,75; Hafer: Mai 172M Juli 177—176,60, Sept. 152,50—162 B.
Magdeburger Zuckemotierungen eom 18. Mai. Gemahl. Mehlis prompt per 10 Tage 31,90, per Mai 32,20. Tendenz: ruhig .
Weinen, mtrfc. ab Station Koggen, märst, ab Station Braugerste . .
Futtergerste ...... Hafer, märst ab Station . Weizenmehl Roggenmehl Weisenkleie Roggenkleie Viktoriaerbsen . . Kleine Speiseerbeon Futtererbsen . Peluschken Ackerbohnen . Wicken . , Lupinen blaue > - gelbe .
Seradella. neue . Leinkuchen. Basis 17% tCrdnuBkuchen 56% . ErdnuBkuchenmehl 56% Trockeuscbnitzel . . Extr. Sojasobrot 46% ab Hamburg . . ■ • ab Stettin . , , » Kartoffelflooken . . .
Berliner Produktenbörse
Amtiithe Notierungen vom VorUtg
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00
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10.70
11.40
1140
900
setzt.
in Leipzig vom 18. Mai.
•• . ti< „ißt
.........iändig zu größte Teil abge-
BerNuer amtliche Butteruotiermtgen zwischen Erzeuger und Großbatoel vom 14. Mai. 1 Qual. 1,18, 2. Qual. 1,06, abfallende Qualität 0,96. Tendenz: stetig .
Mitteldeutsch« Häuteauktion I ___J
Kalbfelle wurden Im beiderseitigen Einoerftändni ■" loten- Es wurde versucht, dieselben freibo :tzn. Bon Schaffellen wurde der größte T< Kurf« wurden nicht notiert.
Londoner Goldpreis. . Der Londoner Goldpreis beträgt «« 13- Mat 1932 für «ine litt« Feingold 118 sh 8 d -- für ein Gramm Feingold demnach 43.6926 d — 2,80862 RM .
e n
tosten Scklachiwerts „8: Fress« r: mä- alber: Doppellender 7-——lugkälber 43—62. mitt, lere Mast- n. Saugkälber 27—42. geringe Kälber 18—25.
32, vollfleischige 80—31. fleischige ßtg genährtes Jungvieh 18—28; bester Mast —, beste Mast- und
berliner Schlachtmebmarkt vom 18. Mai. Ochsen: ^?^il«ischig« ausgemastete höchsten Schlachtwerts, jüngere W—37, altere, —, sonstige vollflcischtge jüngere 84—85, ältere —. flettot« 31—83, gering genährte 27—30; Bullen: iun?,ere vollfleischige höchsten Schlachtwerts 27-81, sonstige vollfleifchtge oder auSgemästete 26—28, fleischige 24—25, gering genährte 22—23; Kühe: jüngere vollfleifchtge böch- ften Lchlachrwens 25—27, sonstige vollfleischig« ober aus- gsmastete 30—24, fleischige 16—19, gering genährte 13—15:
Schake: Mastläonner und jüngere Masthammel a) Weidemast — b) Stallmast —, mittlere Mattlämmer, ältere Masthammel 33—36, gut genährt« Schafe 26, fleischiges Schafvieh 29—32, gering genährtes Schasvieh 16—27. — « chw« tne: Fettschwcine über 300 Pfd. Lebewdgew. —, vollfl. von CO. 240—300 Pfd. 87, vollfl. von ca. 200—240 Pfd. 85—36, vollfl. von ca. 160—200 33—85, fleifchige von ca. 120 bis 160 Pfd. 30—32, fleischig« Schweine unter 120 Pfd. Lebendgewicht — Sauen 82—33. Austrieb: Rinder 1748 darunter Ochsen 292, Bullen 588, Kühe und Färsen 878 a) zum schlachthof dir. 60 b) Auslandskühe 74, Kälber 1876 a) zum »chlachthof dir. — b) Auslandskälber —, Schafe 3076 a) zum Schlachthof dir. 248. Auslandsschafe —, Schweine 6301, a) »um Schlachthof dir. 632, 6) Auslandsschweine —.
Marktverlauf: Bei Rindern mittelmäßig: Kälber langsam, gute schwere Kälber knapp; Sckafe langsam; Schwein« glatt. Nächster Markt am 18. Mai.
Berliner Kurszettel
Durch Funkdienst
Berliner 'Devisenkurse
13. Mai
In Reichsmark
Bl. Maach. Buderus Charl. Wass. Chem. Heyd. Cont. Gummi Daimler Mot. Dt. Atl. Tel. Dessauer Gas Dt. Erdöl Dt. Kabel Dt. Linol. Dt. Elsenhd. Dyn. Nobel El. Liefer.
Augsb.-Nbg. Basalt Linz Jul. Berg. Bergm. El.
Tägl. Geld Ablös.-Sch. do. dhne Ausl.
6 Dt.E.-Anl. 27 Young-Anl. 7% Berl. Hyp. Gpf. 8. U 8 do. 15 8 do. 16 8 do. K. 0.6 8 Ld. Z. Gpf.
8 Mckl. Hyp.
u. Wechs. 2 8 Pr.Cb.Gpt.28 7 do. 26 4 Mi do.Liq.Gpf. do.Liq.Antsch. 8 do. K. O. 25 8 do. 28 10 do. 5 u. 1 8 do. 8 u. 6 6 do. 2 5 do. 1 8 Pr. Lpfa. 19 7 do. 21 8 do. K. O. 20 Oest. Goldr. Oest. Silben. Türk. Bagd. I Türk. Zoll II üng. Goldr. Aach .Klb. Can. Pao. Hapag Hamb. Süd Hansa Nordd. Lloyd Adca Barm. Bankv. Bayr. Hyp.
u. Wechsb. Berl. Handg. Commerzb. Danatbank DD-Bank Dt. Überseebk. Dresdn. Bank Reichsbank AcoumuL
12. 5.
13. 5.
12. 5.
13.5.
5.2
5 53k
El. L- u. Kr.
75.00
74.75
3 43.2c
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Engelh. Br.
J. G. Farben
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93.00
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57 7
5 58.CC
1 Feldmühle
59.75
61.50
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0 54.3k
Feit. & Guill.
40.25
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Gelsenk. Berg
38.25
39.75
72.0
0 72.2k
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54.63
56.25
73.7
5 73.7k
1 Th.tioldschm.
18.13
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P:t
> 717k
Guanow.
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Hacketh. Dr.
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70.7
1 Hamb. El.
84.00
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Hammersen
47.00
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HohenloheW.
18.00
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) Ilse Bergb.
125.00
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0 78.5(
0 70.«
) Ilse Genuß
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) Köln-Neuess.
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15.00
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15.90
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5 Westeregeln 0 Westf. Draht
97.00 55-50 31.00 10 40
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3 IvÖ
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) Zellst.Waldh.
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42.00
131-29
$1
10 459
X) 62.7
3 Dt. Petrol.
5 Bürbach
2950
Buenos Aires . , 1 Pap.-Peso . Canada. . . . . 1 Can. Doll. . Japan 1 Yen . . . .
Kairo ..... 1 agypt. Pfd. . Konstantinopel . l turk. Pfd . London .... 1 Pfd. SterL . Neuyork .... 1 Dollar • ■ Rio de Janeiro. . 1 Milreis . . . Uruguay , . . , 1 Gold Pes. ■ Amsterdam ... 100 Gulden ■ Athen . , , , 100 Drachmen Brüssel . . , « 100 Belga . .
Bukarest , , . , 100 Lei . . «
Budapest • • • 100 Pengö . .
Danzig. . . » . 100 Gulden
Helsingfors. ■ . 100 flnnl. M. . Italien .... 100 Lire . . . Jugoslawien . . 100 Dinar . Kaunas (Kowno) . 100 Litas . . Kopenhagen . . 100 Kr. . . Lissabon-0porto . 100 Eskudo -. Oslo .....100 Kr
Paris « ... 100 Fro. . . .
Prag ..... 100 Kr. . . . Reykjavik ... 100 isl. Kr.
Riga .... 100 Latte . . Schwei* .... 100 Fro. . . Sofia . s ... 100 Lewa Spanien .... 100 Peseten Stookh.-Gothenb. 100 Kr. . . . Tallinn (Estl.) . . 100 estn. Kr. . Wien 100 Schill.
Geld
*08 0.314 1.848
170.78 2.947 59.14 2.624
82.62 7.133
69.180
79.720
82.270
3437
78.22
109.39
51.950
Brief
2:
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MONTROSE
18
Kriminalroman von Sven Elvestad
„Derartige Funde gefallen mit/ faßte Krag vergnügt. „Lassen Sie mal sehen, was haben wir jetzt alles beisammen: vor allen Dingen die Quittung über die sechs Arbeitstage, dann das Halstuch in den leuchtenden spanischen Farben, ferner die Photographie von Clary Singer. Die Jacke mit den frischen erdigen Flecken, und schließlich dieses Schlüssel- bund. Es sind allerdings sehr verschiedene Sachen, solche Dinge bilden aber dock schließlich eine Kette. Das Namenschild trägt den Buchstaben M, wie Sie sehen. Montrose?" fragte Krag nachdenklich.
„In dem Fall wären es Abbö Montroses Schlüssel," sagte Keller, „und was dann?"
was dann," antwortete Krag und wog das Schlüsselbund in seiner Hand. Er zählte die Schlüssel
„Acht," sagte er, „wenn es Abbe Montroses Schlüssel sind, können wir durch seine Wohnung gehen und probieren, wo sie passen."
„Und was kann uns das helfen?" fragte Keller.
„Nein, natürlich," murmelte Krag halblaut und abwesend. Es war, als ob er laut dächte und sich um die anderen im Zimmer gar nicht kümmerte. „Aber," fügte er hinzu, „wenn Schlüssel in diesem Bund sind die zu keinem Schloß in der Wohnung des Abbes passen, zwei überflüssige Schlüssel, zwei Schlüssel, deren Verwendung uns unklar ist —
„Was dann?" fragte Keller wieder.
,Ja, was dann," antwortete Krag.
Da hörten sie Lärm auf der Treppe.
XVIII.
Das Schicksal.
Asbjörn hatte Bescheid gegeben, daß die Schutzleute den Toten vom Gasthof „Zum vergoldeten Pfau" in seine Wohnung tragen sollten. Als jetzt die Detektive Schritte aus der Treppe hörten, dachten sic im ersten Augenblick, daß es die Polizisten seien, die mit ihm kämen.
Krag öffnete die Tür, so daß das Licht durch den dunklen Trcppenschacht siel. Der Laut von Schritten verstummte. Unten stand ein uniformierter Schutzmann.
„Was wollen Sie?" fragte Krag, der ihn nicht kannte.
„Ich möchte einen der Detektive, Herrn Krag oder Herrn Keller sprechen."
„Was wollen sie?" fragte Krag von neuem und nannte seinen Namen.
„Kommen Sie etwas näher," fügte er hinzu.
Der Schutzmann stieg die knarrende Treppe einige Stufen hinauf und sagte:
,^Fch habe im Restaurant „Zum vergoldeten Pfau" bereits nach Ihnen gefragt. Dort sagte man mit, daß
Krag bat sie, diese beiden Männer zu beschreiben und Keller war sich bald darüber klar, daß cs die Männer waren, die ihn geknebelt hatten und dann durchs Fenster geflohen waren. Das teilte er Krag mit, und Krag schien sich nicht darüber zu wundern. Die Detektive begannen jetzt das Zimmer näher zu untersuchen, aber sie fanden nichts weiter als einige vertragene Kleidungsstücke und einige Bogen Papier, worauf seltsame Krähenfüße gemalt waren.
„Sind das assyrische Schriftzeichen?" fragte Keller und betrachtete das Papier neugierig.
Krag lachte.
„Entweder ist es die Schrift eines Geistesgestörten," antwortete er, „oder auch eine Sprache, die kein Lebender deuten kann. Ich glaube ersteres, denn es sind Brocken von ursprünglichem Wissen und Kenntnissen dabei. Sehen Sie hier einige chinesische Schriftzeichen, hier einige Hieroglyphen, hier einen griechischen Satz. Hallo, was ist denn das?"
Krag hatte zufällig mit dem Arm an eine alte Jacke gestoßen, die in einer Ecke hing, und hörte ein klirrendes Geräusch.
Der Detektiv hielt die Jacke ans Licht. Er sah, daß sic frische Spuren von Erde hatte.
,Hst das seine Jacke?" fragte er.
Frau Großmann nickte, das Kleidungsstück war ihr wohl bekannt.
Vorsichtig, damit die Erde nicht abbröckelte, untersuchte Krag die Jacke.
In den Taschen lagen einige abgerissene, grüne Blätter.
„Er hat Blumen in dieser Jacke nach Hause getragen," sagte Krag, „erst kürzlich, denn die Taschen sind noch feucht von den nassen Blättern, außerdem ist frische Erde auf dem Zeug. Sie werden sehen, daß cs Erde aus Abbö Montroses Treibhaus ist."
„Was aber klirrt dort in der linken Tasche?" fragte Keller ungeduldig. ,, w v
Krag nahm vorsichtig ein Schlüsselbund aus der Tasche. Die Gemüsehändlerin trat näher, um besser zu sehen.
„Das sind nicht seine Schlüssel," brummte sie.
„Woher wissen Sie das?"
„Was sollte er wohl mit all den Schlüsseln? Er batte nur einen Schlüssel für das Haustor und einen für die Tür. Und die sind nicht dabei."
Das Bund enthielt acht größere und kleiiwre Schlüssel, alle aus Stahl, blank und fein. Dazwischen war auch ein kleiner silberner Schlüssel, der offenbar zu einem Schrein gehörte. Und an dem Bund war rin kleines Schild von Silber bcfcsttigt, wie einSchild gehämmert, wo der Buchstabe M eingraviert war.
Sie hier seien. Ich bringe Ihnen eine Mitteilung vom Polizeiamt."
„Betreffs des verschwundenen Abbö?" fragte Krag „via.
„Hat man ihn gefunden?"
„Nein. Aber etwas anderes hat sich ereignet. Der Arrestant Arnold Singer hat einen Fluchtversuch gemacht."
Krag erschrak. Keller hatte im Zimmer gehört, was draußen gesprochen wurde und eilte jetzt die Treppe hinunter.
„Er ist aber wieder gefaßt worden, wenn ich Sie recht verstehe?" fragte der Detektiv.
„Ja. Man hat ihn wieder gefaßt — eine Stunde nach seiner Flucht. Und jetzt ist er von neuem im Gewahrsam. In dieser Veranlassung aber wünscht man, daß wenigstens einer der Herren stch auf dem Polizeiamt einfinden möchte. Unten wartet ein Automobil."
Krag und Keller verhandelten einen Augenblick und wurden stch einig, daß Krag dem Schutzmann folgen, während Keller hierbleiben sollte, um nähere Aufschlüsse zu bekommen, hauptsächlich über Arnold Singer, den der Wirt „Zum vergoldeten Pfau" ja näher kennen mußte, da er mit seiner Tochter verheiratet war.
Auf der Fahrt im Automobil erfuhr Asbjörn Krag die näheren Umstände von dem mißglückten Fluchtversuch. Diese näheren Umstände setzten Asbjörn Krag sehr in Erstaunen, weil sie die Vorstellung, die er sich vost dem eigentümlichen Arrestanten gebildet hatte, ganz verschoben. Er batte ihm ein schlaueres Vorgeben zugetraut, Krag sand den Fluchtversuch an und für sich sehr dumm, und außerdem so plump ins Werk gesetzt, daß der Detettiv plötzlich den überraschenden Einfall bekam, Arnold Singer habe diesen Fluchwersuch vielleicht einzig und allein aus dem Grunde gemacht, um den Verdacht, der auf ihm lastete, noch zu verstärken.
Abends um acht Uhr hatte Singer den Antrag gestellt, von neuem ins Verhör genommen zu werden — Nicht in einer der Kriminalkammern, sondern unten in der Detektiv-Abteilung. Wahrscheinlich hatte er bei einem früheren Verhör bemertt, daß dort eine Tür vom Korridor direkt auf die Straße hinausführte, und die Umstände für einen Fluchwersuch günstig waren. Das hatte er sich zu Nutzen gemacht. Als sein Wächter ihn hinunterführte, batte er diesem einen heftigen Schlag versetzt, der ihn momentan betäubte, hatte die Tür aufgestotzen und war auf die Straße hinausgeeilt.
Indessen traten zwei Umstände ein, die die Flucht hinderten. Erstens war der Schlag, den er dem Wächter versetzt batte, nicht stark genug gewesen. Der Mann schrie um Hilfe und Polizisten kamen aus allen Türen angestürzt. Das Schlimmste aber war, daß Arnold Singer, als er auf die Straße kam, zufällig einem Schutzmann begegnete, der ins Haus wollte. Dicfcr Schuhmann, den der Fliehende fast umgerissen hätte, erfaßte sofort di« Situation und
rannte auf der Straße hinter ihm her. Nach ihnen kamen dann die anderen Schutzleute. Alan schrie: „Faßt den Dieb!" Und viele Menschen schlossen stch den Verfolgern an. Es wurde eine der bekannten Jagden, Straße auf und Straße ab, wobei Arnold Singer wie ein gejagter Taschendieb um seine Frei- heit lief, während die Volksmenge wie eine Koppel bellender Hunde hinter ihm her war. Schließlich verschwand er durch einen offenen Torweg in einem Hause, wo es ihm eine Zeitlang glückte, seinen Verfolgern zu entgehen. Die Schutzleute aber umringten das Haus von allen Seiten, worauf sie es von oben bis unten durchsuchten. Arnold Singer wurde schließlich unten im Keller gefunden und mit Handschellen zum Gefängnis zurückgeführt.
Das war in aller Kürze die Geschichte der sonderbaren Flucht. Der Schutzmann, der Krag davon Bericht erstattete, hatte selbst an der Jagd teilgenommen.
Krag fragte ihn, wie Singer sich nach seiner Festnahme benommen habe.
„Er lachte," antwortete der Schutzmann. „Er schien das Ganze für einen Spoß zu halten und ließ sich willig abführen. «Er sagte, daß er an einen täglichen Spaziergang gewöhnt sei und daß der kleine Laufmarsch ihm sehr wohlgetan habe. Im übrigen aber wollte er nicht mit der Sprache heraus."
Obgleich die Uhr bereits elf war, beschloß Krag dennoch, den Gefangenen in seiner Zelle aufzusuchen. Arnold Singer lag auf seiner Pritsche, als Krag eintrat, und stand auch während ihrer Unterredung nicht aus.
„Sie haben mit diesem Fluchtversuch eine große Dummheit gemacht," sagte Krag, „und Ihre Lage in bedenklichem Grad dadurch verschlimmert."
„Was Sie sagen," antwortete der Gefangene. „Ich dachte übrigens, Sie seien der Ansicht, daß meine Sache durch nichts mehr verschlimmert werden könne Soweit ich mich erinnere, hatte die Polizei Beweise, daß ich Abbe Montroses Mörder bin."
„Keine Beweise," antwortete Krag aufrichtig, „aber so starke Indizien, daß Ihre Stellung sehr gefährdet. ist. So war die Lage jedenfalls heute vormittag. Im Laufe des Tages trat dann allerdings eine Verbesserung ein."
„Worin bestand diese Verbesserung?"
„Wir haben eine Aufzeichnung von Abbe Montrose über Auszahlung von dreißig Kronen für sechs Arbeitstage gesunden."
Fortsetzung folgt.)
Der Brillenspezialist!
Nicht Reklamesucht oder Anmaßung, sondern meine Kundschaft hat diese Bezeichnung geprägt. Für mich und meine Mitarbeiter ist sie ein ständiger Ansporn, diesem Namen Ehre zu machen.
Lpttker Heß, Kassel, Schloßplatz.