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Nummer 86*
Mittwoch, 13. April 1932
22. Zahrgang
e
SA.-Verbot noch in der Schwebe!
Berliner Beratungen mit den Länderministern / Stegerwald spricht auf -em Gewerkschaftskongreß / Luther zu Währung-- und Wirtschaftsfragen
Drei Krühjahrskonferenzen
Von Staatssekretär z. D. Frhr. v. Rheinbaben.
Eine außerordentlich wichtige Entscheidung *'• Reichspolitik ist gefallen. Während ihre Auswirkung auf die innere Politik sich voraussichtlich aus einen längeren Zeitraum verteilen und von den weiteren Ergebnissen der Länderwahlen am 24. April begleitet sein wird, ergibt sich für die Außenpolitik die Möglichkeit, die für das Frühjahr geplante deutsche Aktion aus der bisherigen Entwicklung heraus systematisch und zusammenfassend weiterzuführen. Hierbei stoßen wir zunächst auf die Tatsache, daß die Londoner Konserenz der letzten Woche ohne Ergebnis geendet hat, und daß weitere Beratungen nötig sein werden, um die Grundlagen einer Lösung für die Wirtschaftshilfe der Donaustaaten zu finden. Wenn wir sodann unsere Gedanken aus die beiden anderen zur Verhandlung stehenden großen außenpolitischen Probleme lenken und uns darüber klar werden, daß Abrüstung und Reparationen teils schon international verhandelt werden, teils demnächst erneut zur Verhandlung herankommen, dann werden wird aus solcher Uoberlegung heraus uns ganz von selbst des großen Zusammenhanges aller dieser Fragen bewußt. Ebenso erhebt sich jedoch auf Grund früherer Erfahrungen sofort die sorgenvolle Frage ob ein solches zeitlich und zum Teil sogar örtliches Zusammenfallen der Behandlung wichtigster deutscher Lebensfragen nicht für den Stärkeren die sowieso schon aus seiner Machtposition herrührenden Vorteile vermehrt und womöglich geeignet ist, die Durchsetzung der deutschen Ziele zu erschweren. Wir muffen uns gegenwärtig halten, daß in den Frühlingsmonaten April, Mai und Juni drei außerordentlich wichtige internationale Konferenzen stattfinden und, wie eben ausgeführt, zeitlich und örtlich ineinander eingreifen werden:
Die Abrüstungskonferenz, die Weiterführung von Konferenzen über die Donaustaaten, die Reparationskonserenz in Lausanne. Wie stehen wir im einzelnen zu ihnen und wie rundet sich das Gesamtbild?
Beginnen wir mit der schon seit dem 2. Februar tagenden Abrüstungskonferenz. Ueber den bisherigen Verlauf habe ich an dieser Stelle bereits berichtet. Jetzt haben die Beratungen nach der Oster- pause erneut begonnen und es steht ein zweiter Höhepunkt der Debatten in sicherer Aussicht. General- kommisston und politische Kommissionen werden die großen grundsätzlichen „Differenzen" erörtern und die gegenseitigen Standpunkte — erste Notwendigkeit jeder internationalen Zusammenkunft — werden aus der Umhüllung mit allgemeinen Menschheitsidealen in das helle Scheinwerferlicht präziser Forderungen treten. Soeben erst hat der französische Ministerpräsident in seiner Eröffnungsrede für den beginnenden Wahlkampf die eignen Vorschläge nochmals als Dokument größten Friedenswillens seines Landes bezeichnet und ihre nationale Bedeutung für Frankreich unterstrichen. Er kann dabei nicht einen Augenblick im Zweifel fein, daß die Widerstände gegen seine Vorschläge in ihrer jetzigen utopischen Form keineswegs nur yon Deutschland allein — und vielleicht von ihm garnicht einmal in erster Linie — kommen werden. Außer uns Deutschen werden wohl auch noch wichtige andere Delegationen den einfachen Gedanken haben, daß schon vor 4 Jahren die Völkerbundsversammlung einschließlich der Franzosen feierlich der Auffassung Ausdruck gegeben bat, daß ohne eine einzige neue Maßnahme auf dem Ge
biete der „Sicherheit", d. h. der Politik ein erster entscheidender militär-techn. Schritt zur allgemeinen Herabsetzung der Rüstungen getan werden müsse.
Wo aber bleibt die Bekundung dieses „Abrüstungswillens". Es genügt wirklich nicht, daß die französische Regierung einseitig behauptet, sie habe ihre eigene ungeheuerlich hohe Militärrüstung bereits „freiwillig" auf das „geringste Maß, das mit den heutigen Sicherheitsbedingungen verträglich" wäre, herabgesetzt. Die Gesamtsteigerung der Ausgaben für die Weltrüstung um viele Milliarden M. in den letzten Jahren, an der Frankreich namhaft beteiligt ist, spricht eine einwandfreie und sehr andersartige Sprache. Und weiter: Wo bleibt auf französischer Seite auch nur das allererste Verständnis für die deutsche Forderung nach gleichem Recht innerhalb der allgemeinen Abrüstung? Jetzt verlautet, daß außer dem englischen Ministerpräsidenten auch der amerikanische Staatssekretär Stimson demnächst in Genf zu den bisher dort tätigen Staatsmännern hinzutreten und neue Impulse für die Abrüstung mitbringen werde. Wir hören ferner, daß die italienische Regierung eine ausführliche Denkschrift zur Unterstreichung ihrer Forderung nach Ke- samtabschassung der Offensivwaffen vorgs'egt hat und energisch für ihre gründliche Erörterung eintreten will. Aber wird dieser Antrieb genügen, um die Konferenz wirklich flott zu mrchen. Ist es nicht leider so, daß bisher insbesondere der deutsch- französische Gegensatz latent die Stimmung beherrscht hat und daß vorläufig eine Ueberbrückung der Gegensätze in keiner Weise zu erkennen ist? Run heißt es immer noch hinter der Kulisse, daß man bezüglich der weiteren Entwicklung der deutsch-franzS- sischen Politik draußen auf allen Gebieten noch nichts Endgültiges sagen könne, bevor in Deutschlano auch die Länderwahlen und in Frankreich die Kammer- Wahlen vorüber sein werden. Wenn das wirklich so sein sollte, dann können wir aber mit dem Herannahen der zweiten Hälfte des Monats M a i auf denjenigen zeitlichen Termin, an dem wohl spätestens grundsätzliche Entscheidungen von größter Bedeutung nicht nur für das Schicksal der Abrüstungskonferenz fallen müssen.
*
Gehen wir nun zur Londoner Vorkonferenz über die Wirtschaftslage der Tonaustaaten über. Ihr Verlauf war dazu geeignet, den Unterschied zwischen den großen Phrasen und oratorischen Floskeln über „europäische Zusammenarbeit" und der wirklichen sachlichen Hilfsbereitschaft der für den heutigen Zustand in Europa in erster Linie Verantwortlichen so recht aufs Reue zu beleuchten. Ich erinnere mich noch an jene Rede des schon gealterten, müden Briand, im Mai v. I., als er nach Abwürgung des deutsch-österreichischen Zollprotokolls in der Schlußsitzung der Eur.'pa-Kommiffion die Scha'fting einer,Agrar-Kreditbank als großen Erfolg hinstellte und sich in optimistischen Voraussagungen binsicht- lick- der Zukunft der Donauländer erging. Wie weit liegt das nun schon wieder zurück und wie anders war der, wirkliche Gang der Dinge. Jetzt wird und muß bessere und wirkliche Hilfe kommen, aber wenn sie kommt, dann erwächst sie einzig und allein aus unenblicöer neuer Not Und auf Grund von jahrelangen Fehlern und Unterlassungen der für die Versailler Ordnung und ihren Ausbau verantwortlichen Regierungen. Wie stellt man sich über baupt eine euroväische Zusammenarbeit der Zukunft vor. wenn es möglich war. daß vor Ankunft d deutschen Delegation in London in Frankreich und
Brüning fährt erst morgen nach Genf
Von unserer Berliner Schriftleitung.
। th. Berlin, 13. April.
Der schon gestern erwähnte Gedanke eines Verbotes der gesamten SA- und SS-For- mationen der nationalsozialistischen Partei hat inzwischen ganz plötzlich konkrete Gestalt angenommen. Roch gestern wurde von den in Betracht kommenden unterrichteten Stellen in Berlin über diesen Plan erwähnt, daß man voraussichtlich einer verschärften Kontrolle (fei es lokaler oder zentraler Art) den Vorzug geben werde, aber inzwischen hat sich die Situation in dieser Frage geändert, und heute tritt der Plan des völligen Verbotes der SA. in den Vordergrund. Ob man schon für den heutigen Tag mit dem Erlaß einer solchen Notverordnung aus Grund des § 48 zu rechnen hat, soll allerdings iwch nicht mit Bestimmtheit gesagt werden, jedenfalls besteht aber die Möglichkeit hierzu in viel stärkerem Matze als gestern.
Wenn es dazu kommen sollte, so würde die Voraussetzung dafür in der Unterschrift des Reichspräsidenten unter eine vom Reichsinnenminister zu 'vertretende Notverordnung zu erblicken fein. Die Dinge sind bereits fotocit gediehen, daß die rechtsstehende Oppositionspreffe schon jetzt seststellt, daß der Reichsinnenminister eine Verantwortung für eine derartige Maßnahme trotz Unterschrift des Reichspräsidenten tragen würde. ES wird sich bei dieser Verantwortung nicht nur um die Durchführung eines derartigen Verbotes handeln, welche natürlich zum Teil von den Länderregierungen übernommen werden müßte, sondern vor allem um die politischen Folgen einer derartigen Maßnahme. Die amtlichen Stellen geben vorläufig noch keine Auskunft darüber,^»b ein derartiges allgemeines Verbot beschlossen und ausgeführt werden soll.
Wahrscheinlich wird im Lause des heutigen Tages erst noch eine Besprechung mit den Vertretern der Länderregierungen stattfinden. Man hat den Eindruck, daß vor allem die preußische und d.ie bayerische Regierung stark im Sinne eines derartigen Verbotes auf die Reichsregierung einwirken, aber es sind auch gewisse Gegenströmungen vorhanden. So scheint es, daß das Reichswehrministerium ein derartiges Verbot nicht für unbedingt erforderlich hält, während wis Reichsinnenministerium den Standpunkt vertritt, daß diefes Verbot notwendig fei. Der Chef
dieser beiden Ministerien, der Minister Dr. Groe- n e r scheint sich in diesem Falle dem Standpunkte des Reichsinnenministeriums anzuschlietzen.
Das Kabinett hat offiziell zu dieser Angelegenheit noch nicht endgültig Stellung genommen, sondern die Besprechungen darüber find nur im engen Kreise der dafür in Betracht kommenden Reichsminister geführt worden. Ob der Reichspräfident endgültig feine Zustimmung gibt, wird stch wohl erst im Lause des heutigen Tages entscheiden.
Unsere Berliner Schriftleitung meldet uns heute mittag: Auch jetzt läßt sich noch nicht mit Bestimmtheit sagen, ob noch im Laufe des heutigen ein allge- meines Verbot der SA. durch eine Notverordnung herauskommen wird. Zunächst wird heute nachmittag eine Besprechung der Reichsregierung mit den Innenministern der Länder stattfinden, da selbstverständlich noch die Frage geprüft werden soll, ob ein gemeinsames Vorgehen der Länderregierungen oder ein zentrales Vorgehen der Reichsregierung Platz greifen soll, denn eigentlich fallen derartige Verbote unter die Befugnisse der Länderregierungen.
Die Bedeutung, die man diesen Verhandlungen und Entscheidungen beimitzt, läßt sich am besten daraus erkennen, daß der Reichskanzler wegen dieser Vorbereitungen mit dem Kabinett und mit den Länderregierungen seine sämtlichen übrigen Dispositionen in letzter Stunde geändert hat. Er hat sowohl die für heute vormittag angekündigte Rede abgesagt, die er auf dem Gewerkschaftskongreß über die Arbeitsbeschaffung halten wollte (an seiner Stelle spricht Arbeitsminister Dr. Stegerwald) als auch die für heute abend anberaumte Abreise nach Genf um einen Ta^ verschoben.
Der Reichspräsident hat das letzte Wort noch nicht gesprochen. Deshalb ist es noch nicht möglich, die in Aussicht stehende Entscheidung vorauszusagen, besonders da auch noch gewisse Erwägungen in der Richtung bestehen, vor den Preußenwahlen keine derartigen einschneidenden Schritte zu unternehmen. Die größere Wahrscheinlichkeit liegt aber nach der heute mittag bestehenden Auffassung in der Richtung, daß mit dem Erscheinen einer solchen Notverordnung unbedingt gerechnet werden muß.
sprechen. Der Redner wies dann auf die Tatfache hin, daß es in Deutschland 6 Millionen Arbeitslose gebe und meinte, die verantwortlichen Stellen verhielten stch gegenüber dieser unter innen- wie außenpolitischen Gesichtspunften Frage der deutschen Politik a l l z u p a s s i v. Umso nachdrücklicher müßten die Gewerkschaften den Rus nach Arbeit für die Arbeitslosen erheben. Die Ueberwindung der Krise sei so schwer, weil sie zugleich eine wirtschaftliche und politische fei, weil die drückende Atmosphäre gegenseitigen Mißtrauens zwischen den Völkern das Aufkommen eines auf Sicherheit der Verhältnisse begründeten Vertrauens erschwere, das die Voraussetzung für die Wiederbelebung der Wirtschaft sei.
Leipart verwies dann aus die Tagung des Bun- desausschufles des ADGB im Februar des Jahres, der zu dem Schluß gekommen sei, daß der Finanzierung der Arbeitsbeschaffung keine unüberwindbaren Hindernisse entgegenstehen, wenn Reich, Länder und Gemeinden, Reichsbahn, Reichspost, Reichsbank und die übrigen verantwortlichen Körperschaften an der großen Aufgabe Zusammenwirken. Nichts sei trotz der wiederholten dringenden Mahnungen der Gewerkschaften geschehen, um durch systematische gesetzliche Verkürzung der Arbeitszeit die Arbeitslosig
keit zu verringern. Die zwangsweise Senkung der Preise habe nicht Schritt gehalten mit der Senkung der Löhne. Trotzdem seien zum 30. April fast alle Tarifverträge gekündigt worden, um weitere Lohnkürzungen durchsetzen zu können.
Das alte Leid: Geldnot
Die Beratungen der Reichsregierung haben gestern den ganzen Tag über angedauert und haben, abgesehen von der Frage eines SA.-Verbotes, vor allem dem Problem der Arbeitsbeschaffung gegolten. Es liegen diesen Verhandlungen drei Entwürfe vom Reichswirtschaftsminister, vom Reichsarbeitsminister und Reichswirtfchastsrat zugrunde. Die Reichsregierung fcheint in der gestrigen Sitzung zu der lieber« zeugung gekommen zu fein, daß die praktische Verwirklichung aller dieser Pläne gegenwärtig an der bestehenden Geldknappheit scheitert. Heute vormittag wird der Kanzler aus der Tagung der freien Gewerkschaften über die Arbeitsbeschaffung sprechen, aber er wird auch dabei vermutlich auf die Schwierigkeiten Hinweisen, die sich aus dem Mangel an Geldmitteln für die Durchführung des Arbeitsbeschas- sungsplanes ergeben.
Luther gegen Planwirtschaft
Eigener Draht bericht
Nürnberg, 13. April.
Auf Einladung der Industrie- und Handelskani- mer Nürnberg und der Ortsgruppe Nürnberg-Fürth des Bayerischen Jndustriellenverbandes hielt hier Reichsbankpräsident Dr. Luther eine Rede, in der er zunächst gegenüber noch bestehenden irrtümlichen Auslastungen feststellte, daß
die Rentenmark keine Sinnenmart gewesen
sei. Die Rentenmark, deren Urheber Helfserich gewesen sei, fei nichts anderes als eine Hilfskon- struktion für d i e alte Papier mark gewesen. Die sogenannte Deckung der Rentenmark durch Grund und Boden habe nur psychologische Bedeutung gehabt. Für den materiellen Wert dieser Währung habe die Deckung jedoch keinerlei Bedeutung gehabt. Es sei erstaunlich, daß in einem Volke wie dem deutschen, das die furchtbare Inflation über sich habe ergehen lasten, immer noch Menschen auftauchen, die sich mit Jnslationsspielereien beschäs tigten.
Im weiteren Verlauf seiner Ausführungen bezeichnete Dr. Luther das Gold als Weltwährung und wandte sich dann der Frage der Autarkie zu. Die Autarkie als wirtschaftliches Spiel gesehen, stelle für ein Land wie Deutschland nichts anderes dar, als ein bewußtes Hineintreiben in das wirtschaftliche Elend. Auch die Theorie eines Außenhandelsmono- pols verwarf der Redner. Desgleichen wandte er sich in längeren Darlegungen
gegen den Gedanken der Einführung einer Planwirtschaft in Deutschland.
Die ganze Krise spitze sich für uns Deutsche auf die Frage zu: Wie können wir es machen, daß der Run des Auslandes auf Deutschland wieder aufhört? Das verarmte Deutfchland könne nur aus dem Ueberschuß seiner Ausfubr über die Einfubr feinen Verpflick Hingen nachkommen. Immer und immer wieder
müsse man angesichts unserer wirtschaftlichen Lage sagen, daß
Deutschland ans wirtschaftlichen Gründen, die stärker sind als alle Mächte der Welt, Reparationen einfach nicht mehr zahlen könne.
Dabei gelte es, die Wahrheit zu erkennen: So wenig das deutfche Volk eine zweite Inflation über sich ergehen laffqn konnte, so wenig würden Amerikaner und England Deutschland zum zweitenmale Geld geben, damit es Reparationen zahlen könne. Es gebe nur eine Lösung, nämlich eine derartige Erstarkung des Vertrauens des Auslandes zu Deutschland, daß wir wieder Kredite in größerem Umfange für die deutsche Wirtschaft erhalten. Deshalb müssen wir darauf bedacht fein, daß im Auslande der Eindruck aus- gelöst werde, wir Deutschen seien ein einheitliches Volk.
Oer Krisenkongreß -er Gewerkschaften
Anstelle des Kanzlers spricht Stegerwald.
Berlin, 13. April.
Der außerordentliche Kongreß der Gewerkschaften Deutschlands, der sogenannte Krisenkongreß, wurde am Mittwoch vormittag in Gegenwart mehrerer Hundert Gewerkschaftsabgeorvneter im Sitznngs- saale des Reichstages mit einer Ansprache des Bundesvorsitzenden Theodor Leipart eröffnet. Der Kundgebung wohnten u. a. der preußische Ministerpräsident Brann, die Reichsminister Stegerwald u. Warmbold, Reichstagspräsident Loebe- und die preußischen Minister Klepper, Severing und Hirtsieser sowie der Präsident des Reichsstädtetages Mulert bet.
Leipart
teilte einleitend mit, daß der Reichskanzler leider ver- bindert fei an der Tagung teilzunehmen. Anstelle des Kanzlers werde Reichsarbeitsminister Stegerwald