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Kasseler Abendzeitung
Hessische Abendzeitung
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Nummer 79*
Dienstag, 5. April 1932
22. Jahrgang
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M'nisterbefprechungen am laufenden Band?
Da« Ergebnis »er Londoner Besprechungen / Paris ist zufrieden / Ein Bries Dingeldeys an Hugenberg
Bulgarien wird ausgeschaliet?
heftig eingesetzt hat, gilt selbstverständlich in erster
Paris, 5. April.
gungs"-Basis — insbesondere die Mitteilung, daß die Donaustaaten erst unter sich verhandeln sollen, und die angekündigte Einschaltung Polens in die Beratungen — Anlaß zu allerlei Befürchtungen. Die nachstehende Meldung kann diese Befürchtungen nur ver- verstärken:
im Augenblick mehr als Vermutungen gegeben werden können. Man spreche von einer Minderheitsregierung oder einem geschäftsführenden Kabinett: es wird aber zu prüfen fein, ob und in wieweit diese Pläne dem Sinn des Wahlergebniffes angepaß't werden können.
Daß es bei einem System der geschäftsführenden Regierung in Preußen nicht sein Bewenden haben kann, obwohl diese Regierungs-
th. Berlin, 5. April.
Nachdem bereits verschiedene vergebliche Versuche unternommen worden sind, die bürgerlichen Parteien der Mitte im Hinblick auf die bevorstehende Preustenwahl zu einer engeren Gemeinschaft zusammenzufassen, hat gestern der Vorsitzende der Deutschen Volkspartei, der Abgeordnete Dingeldey, noch einmal einen derartigen Versuch unternommen, aber ebenfalls wieder ohne Erfolg.
Dingeldey hat einen Bries an den Führer der Deutschnationalen, Geheimrat Hugenberg, gerichtet, in welchem er den Vorschlag macht, daß die Parteien zwischen Nationalsozialisten und Zentrum ihre Wahlkreislisten miteinander verbinden sollen, und daß die Reststimmen auf eine gemeinschaftliche preußische Landesliste gehen sollten. Die Verteilung der Mandate, die gemeinsam auf der Landesliste erreicht werden, soll dann nach dem Vorschlag Dingeldeys in der Weife geschehen, daß das Stärkeverbältnis des jetzigen Reichstags dafür maßgebend wäre. Dingeldey beabsichtigt mit diesem Vorschlag übrigens nicht, lediglich ein engeres Zusammengehen zwischen Deutschnationalen und Deutscher Volkspartei herbeizuführen, sondern er wollte auch die anderen Gruppen der sogenannten Halbrechten (Konservative, Landvolk, Christlich-Soziale und Wirtschaftspartei) mit einbezogen wissen. Auf das Zentrum und die Staatspariei sollte sich sein Vorschlag nicht erstrecken, weil diese Parteien Träger des gegenwärtigen preußischen Regie- rungssystems sind.
Methode sich z. B. in Sachsen durchaus bewährt hat, versteht sich angesichts der ganz anderen Verhältnisse und der für das ganze Reich weit größeren Bedeutung des größten deutschen Landes ganz von selbst. Da aber mit einer gesunden parlamentarischen Basis in Preußen nach dem 24. April schlechterdings nicht mehr zu rechnen ist, so sind bereits Vermutungen der verschiedensten Art aufgetaucht, und von besonderem Interesse sind dabei diejenigen Ankündigungen, in denen davon gesprochen wird, daß für den Fall der Entwicklung unhaltbarer Zustände in Preußen mit einem Eingreifen der Reichsgewalt, in erster Linie also des Reichspräsidenten, gerechnet werden müßte. Ob sich das dann in der Form abspielt, daß die preußische Regierung einem Reichskommissar übertragen wird, oder ob man in diesem Stadium bereits einen Schritt weitergehen und den bisherigen Dualismus zwischen Reich und Preußen beseitigen kann, läßt sich natürlich im Einzelnen noch nicht voraussehen. Der Gedanke einer Perlonalunion zwischen Reichskanzler und preußischen Ministerpräsidenten, ist schon seit Jahren theoretisch erörtert worden. Er könnte in einem solchen Falle seine praktische Verwirklichung finden. Inwieweit es sich dann um das eigentliche Avfgehen Preußens im Reiche, also um die Durchsübrung eines der wichtigsten Kapitel der Reichsreform, handeln kann, ist schon um deswillen unmöglich vorauszusagen, weil der staatsrechtliche Weg für derart weitgreifende Aenderungen im Aufbau des deutschen Staatsgefüges vorläufig noch nicht klarliegt. Ein preußischer Parlamentsbeschluß kommt dafür, so wie die Dinge liegen, schwerlich in Betracht, aber auch aus dem Artikel 48 scheinen sich für einen derartigen Schritt die erforderlichen Machtvollkommenheiten nicht ohne weiteres zu ergeben.
Daß so weitgehende Veränderungen in Preußen von starken Rückwirkungen auf das Reich begleitet sein würden, kann als eine Selbstverständlichkeit angesprochen werden. Das Beispiel einer Präsidial- 'ober Direktorial-Versassung in Preußen würde vermutlich nicht ohne Einfluß auf die Verhältnisse im Reiche bleiben, besonders wenn man berücksichtigt, daß die langfristige Ausschaltung des Reichstages uns hier einem solchen System eigentlich schon recht nahe gebracht hat. Eine ganze Anzahl wichtiger Aufgaben wirtschaftlicher, finanzieller und sozialer Art harren seit langem der Lösung und es wäre durchaus denkbar, daß als eine der späteren Auswirkungen der Preußenwahl auch im Reiche ein Umbau des Kabinets im Sinne eines Uebergangs zu einer außerparlamentarischen Form in Betracht käme. Eine zweite Frage wäre es dann, inwieweit mit einem solchen Umbau auch personelle Veränderungen verbunden sein würden.
Diese wenigen Perspektiven, die hier angezeigt wurden, ohne daß man im gegenwärtigen Augenblick schon kritisch zu all diesen Plänen, Kombinationen und Möglichkeiten Stellung nehmen könnte, lassen aber doch eins erkennen:-Die Bedeutung, die der 24. April so oder so für die Gestaltung unseres innerpolitischen Schicksals haben wird.
| gleichen Zweck sind bekanntlich vor kurzem die in l zwischen gescheiterten Verhandlungen zum engeren Zusammenschluß der bürgerlichen Mitte geführt worden. Die öffentliche Aufforderung Hugenbergs an die Mittelparteien, die Reststimmen ihrer Gruppen mit einer Landesliste zu vereinigen, die mit den Deutschnationalen gemeinsam aufgestellt werden sollte, ist vor wenigen Tagen von den Mittelparteien abgewiesen worden, weil Hugenberg nach Anschaffung der andern Parteien diese Reststimmen der bürgerlichen Mittelparteien gewissermaßen für seine eigene Partei „einschmelzen" wolle.
Dingeldeys Versuch, den Sammlungsgedanken in veränderter Form wieder aufzugreifen, ist jedoch, wie gesagt, gestern abend von den Deutschnationalen abgelehnt worden. Hugenberg persönlich befindet sich zwar nicht in Berlin, aber einer seiner engsten Mitarbeiter, der Abgeordnete Schmidt-Hannover, hat noch gestern abend einen Antwortbrief an Dingeldey gerichtet, in welchem er vor allem betont, daß der Vorschlag Dingeldeys zu spät komme, da die Teutschnationalen ihre Landesliste bereits aufgestellt und veröffentlicht hätten. Außerdem aber wendet sich Schmidt-Hannover dagegen, daß Dingeldey als Verteilungsschlüssel für die gemeinsam geworbe. nen Mandate das Stärkeverhältnis vom 14. September 1930 annehmen möchte, weil die Deutschnationalen auf dem Standpunkte stehen, daß sie Mittelparteien in der Zwischenzeit soviel Verluste erlitten hätten, daß dieser Schlüssel nicht mehr als Maßstab für die Gegenwart gelten könnte. Jedenfalls ist mit dieser Antwort des Abgeordneten Schmidt-Hannover der Vorschlag Dingeldeys bereits wieder als erledigt anzusehen.
dem dürfe man in Zukunft unter Großmächten nicht nur Frankreich, England, Italien und Deutschland verstehen, sondern müsse auch Polen und die Schweiz mitzählen, die ausdrücklich darauf bestanden hätten, mit zu Rate gezogen zu werden.
Auch der „Petit Parisien"
bezeichnet den Ausgang der Verhandlungen als so günstig wie nur irgend möglich.
Im gegenseitigen Gedankenaustausch habe sich über fast alle Punkte des Programms Uebereinstimmung erzielen lassen. Man kann mit Sicherheit annehmen, daß über folgende Punkte eine E i n i g u n g erzielt sei: 1. die Einladung an die fünf Donaustaaten, 2. die Aenderungen, die an ihren augenblicklichen wirtschaftlichen Beziehungen untereinander angewendet werden müßten, d. h. Aenderungen, die sich auf die Meistbegünstigungsbestimmungen beziehen, 3. welche Staaten in die Donauregelung einbezogen werden sollen, 4. die Form der neu zu treffenden Abkommen, 5. die Frage der Vorzugszölle und 6. finanzielle Fragen.
London, 5. April.
Wie der diplomatische Mitarbeiter des „Daily Telegraph" berichtet, haben die französischen Sachverständigen einen großen Anleihe- konvertierungsplan ausgearbeitet, mit dessen Hilfe es den Donaustaaten möglich sein soll, ihre gegenwärtigen finanziellen Verpflichtungen den erheblichen wirtschaftlichen Hilfsquellen ihrer Länder anzupassen.
Was die BeteiligungBulgariens an den Donauplan angeht, so soll dem diplomatischen Mitarbeiter des „Daily Telegraph" zufolge in politischen Kreisen Londons nach den Erklärungen Macdonalds der Eindruck bestanden haben, als ob dieser Staat in den Plan nicht einbegriffen werden soll. England sei in dieser Frage völlig unparteiisch gewesen, aber die französische Abordnung habe sich der Aufnahme Bulgariens widersetzt, da es ein landwirtschaftliches Land sei und durch seinen Beitritt das Uebergewicht der Agrarstaaten noch erhöhen werde. Außerdem hätten die Franzosen politische Grün- d e gehabt. ’ Tic Zahl derjenigen Staaten, die nicht unter französischem Einfluß stünden, würde durch den Beitritt Bulgariens, Oesterreichs und Ungarns zum Donausystem an die Zahl der jetzt unter französischem Einfluß stehenden Staaten herankommen.
Tardieu aus London abgereist!
(Eigene Drahtmeldung.)
Mißglückter Sammlungsversuch
Deutschnationale Absage an Dingeldey
Die heutige Stimmung, die in Paris über das Ergebnis der Zweier-Besprechungen herrscht, bedeutet für uns ein Warnungszeichen, wenn Luch noch nicht deutlich zu unterscheiden ist, inwieweit dieser deutlich zur Schau getragene Optimismus noch Hintergründe bat, und inwieweit er nur auf propagandistische Wirkung berechnet ist. Immerhin geben uns schon die wenigen Aenderungen über die „Eini-
Linie der Vorbereitung für den 10. April, an welchem die endgültige Wahl des Reichspräsidenten vollzogen wird. Obwohl der 13. Marz im Grunde genommen bereits die Entscheidung über die Wiederwahl Hindenburgs gebracht hat, ist es dennoch nicht nebensächlich, mit welcher Stimmenmehrheit diese Wiederwahl durchgeführt wird, denn in dieser Zeit wird sich zugleich das Maß von Vertrauen und Autorität aussprechen, welches der Reichspräsident in der Bevölkerung genießt. Obwohl schon dieser Gesichtspunkt allein es vollkommen rechtfertigen würde, daß in der letzten Woche vor dem zweiten Wahlgang noch einmal ganz gewaltige Anstrengungen unternommen werden, kommt diesem Wahlkampfe darüber hinaus insofern eine noch größere Bedeutung zu, als in ihn die Gedanken an den 24. April, den Tag der Landtagswahlen in Preusten, Bayern und Württemberg, immer hineinspielen. Eine der großen politischen Parteien, die Deutschnationalen, bat sich sogar unter völligem Verzicht aus die Beteiligung an der zweitep Präsidentenwahl schon jetzt restlos auf den Kampf um Preußen eingestellt. Die Wahlen in Bayern und Württemberg sind zwar für diese beiden Länder ebenfalls von einschneidender Wichtigkeit, aber da dort die Verhältnisse wesentlich klarer liegen, erwartet man von den süddeutschen Landtagswahlen weder besondere Ueberraschungen noch derart weittragende politische Folgen, wie sie sich aus den Preußenwahlen möglicherweise ergeben können. Deshalb ist das Interesse des Reiches in erster Linie auf den .Ausgang de^Preutzenwahlen gerichtet.
Wie diese Wahl im Einzelnen ausfallen wird, ist natürlich trotz der Erfahrungen des 13. März sebr schwer zu übersehen. Für die Parlamentswahl gelten ganz andere Voraussetzungen, denn hier hat man es mit Parteien und nicht mit Persönlichkeiten zu tun. Hier treten alle die gefühlsmäßigen Momente in den Hintergrund, die gegenwärtig bei einer sehr großen Zahl von Wählern — sei es für Hindenburg, sei es für Hitler — den Ausschlag geben, und hier werden vor allem auch zahlreiche Unterschiede programmatischer Natur wieder stark mitsprechen. Die Schätzungen, soweit solche überhaupt möglich sind, gehen dahin, daß die Opposition der Rechten selbstverständlich sehr stark gewinnen wird, während die jetzige Mehrheit der Weimarer Koalition sich in eine Minderheit verwandelt, zu deren linker Seite dann wieder eine wahrscheinlich ebenfalls recht starke kommunistische Opposition stehen wird. Jedenfalls glaubt man, damit rechnen zu müssen, daß eine Regierungsbildung auf parlanren-
London, 5. April.
$atbieM Montag abend 23,30 Uhr o n b o n wieder verlassen. Zu sei- -«bfahrt hatten sich der englische Außenminister S mon, der Luftfahrtmmister Londonderry der Un-
*“!cnamt Bansittart, der fran- zosische Botschafter in London mit den Herren der infifrfiptt strHerren der fran-
Die Besprechungen Tardieus und Flandins mit bcn britischen Ministern hatten fast den ganzen mittaas"in^no t?-5n'.pru$ genommen. Von vor- Ä ° Uhr bis mittags 1 Uhr und von 2,30 Uhr
® Uhr wurde verhandelt. Ueber das Ergebnis rst em amtliches Kommunique herausgegeben SmrVhi Cm eSJei6t’ die Minister im Hin- fnnfe^n, -T* ^"woch beginnende Viermächte- onferenz nicht versucht hätten, einen Ab- schluß zu erreichen. Sie seien überzeugt, daß Plc, Darlegung der beiderseitigen Ansichten die Arbeit dieser Konferenz erleichtern werde. Die eng- n,che und die französische Regierung teilten die Hoffnung, daß es möglich sein werde, schnellstens gemeinsame Maßnahmen zu verabreden, die unter Lichtung der Interessen dritter Parteien eine wirtschaftliche Annäherung der Donaustaawu ermöglichten.
Macdonald ergänzte dieses Kommunique durch eine Erklärung an die Presse, in der er sagte, der heutige Meinungsaustausch bedeute, daß sich nun die beiden Parteien völlig verständigten und in jeder Hinsicht entschlossen seien, ein Abkommen auf der Viermächtekonferenz zustande zu bringen. Sie erkannten wohl an, daß vielleicht in gewissen Hinsichten eine verschiedene Auffassung bestehe. „Aber wir sind alle überzeugt, daß ein Abkommen, das alle Interessen umfaßt, möglich ist."
Bon Interesse ist, daß der diplomatische Korrespondent des „Daily Telegraph" anläßlich des Abschlusses der englisch-französischen Besprechungen sagt, es werde jetzt beabsichtigt, zahlreiche weitere persönliche Zusammenkünfte zwischen den Ministern der vier Mächte Großbritannien, Deutschland, Frankreich und Italien zu veranstalten, um die europäischen Probleme zu behandeln. Diese Zusammenkünfte würden folgende zwei Formen annehmen: 1. unformelle Begegnungen zwischen Staatsmännern von jedesmal zwei Mächten, 2. häufiger Wiederzusammentritt der Viermächtekonferenz.
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Washington, 5. April. Hohe Beamte des Staatsdepartements erklären, das größte Interesse an dem Ergebnis der Besprechungen zwischen Tardieu und Macdonald sowie an dem Ausgang der Donaukonferenz zu nehmen. St im so ns Entschluß, nach Europa zu reisen, kam völlig überraschend Selbst seine Kabinettskollegen erfuhren von dieser Absicht erst durch die Presse und drückten ihr Erstaunen darüber aus, da ein Fortschritt auf der Abrüstungskonferenz allein die schnelle Reise nicht rechtfertigen könne. Stimson fährt direkt nach Genf. Er beabsichtigt, auf der Rückfahrt einen kurzen Aufenthalt in P a r i s zu nehmen. In Kreisen des Staatsdepartements und in diplomatischen Kreisen wird gesagt, daß es nicht verwunderlich wäre, wenn dringende Verhandlungen die gleichzeitige Anwesenheit Macdonalds und möglicherweise eines oderzweieranderereuropaischerMini- sterpräs ident en in Paris nötig machten.
Sümmungsumfchwung in Paris
Dieser offene Brief stellt einen neuen Versuch dar
- . . . , „ , . - - - ~ ------------- den Verlust bürgerlicher Reststimmen bei der Preu-
müßten, ehe man die Großmächte heranziehe. Außer- tarischer Grundlage im neuen preußischen Landtag । ßenwahl nach .Möglichkeit zu vermeiden. Zu dem
Was wird aus Preußen?
(Von unserer Berliner Schriftleitung).
Der Wahlkampf, der in diesen Tagen wieder so I nicht möglich sein wird. Was dann werden soll.
-r. —r»x„».r;* r- wird bereits eifrig diskutiert, ohne daß natürlich
Die pessimistische Haltung der großen Pariser Presse über den Ausgang der Londoner Besprechungen hat Dienstag morgen ganz plötzlich einem ausgeprägten Optimismus und unverkennbarer Zufriedenheit Platz gemacht. Alle großen Blätter unterstreichen besonders, daß die beiden Dcinisterpräsidenieu sich über die Modalitäten zur Verwirklichung des wirtschaftlichen Zusammenschlusses der Donaustaaten vollkommen einig geworden seien, und daß es nunmehr nur noch von Italien und besonders von Deutschland abhänge, wie rasch der Plan durchgeführt werden könne..
Selbst der außenpolitische Berichterstatter des „Echo de Paris" P e r t i n a x begrüßt den Ausgang der Besprechungen, die eine so unerwartet günstige Wendung genommen hätten. Was die Art angehe, die beiderseits für die Fortsetzung der Arbeiten in Aussicht genommen sei, so bestehe vollkommene Uebereinstimmung dahin, daß
die fünf Donaustaaten sich zunächst unter sich einigen