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HandelWirtschaft Börse

Dienstag, den 15 März 1932

Kasseler Neueste Nachrichten

Folgen der fhbeitsnot

5 5

3

SS

Z

1

8

81

^B^FiiqdrettenBek'leidunq

Kaffee

Wie Sie Beispiele

Waren und ihre Preise

Berliner Produktenbörse

Heutiger Frühverlehr ruhig.

Amtliche Notierungen vom Vortao

14. Marz

15.?5

«

Frankfurter Produktenmarkt

i.

stetig

100 Schill

Wien

256.00

M

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Seid

1.073

Brief

1.077

100 100 100

. 100

. 100 . 100 . 100

02.68

109 61 oO.OSJ

10.80 1110

10.40 11.70

19.00 -26 01

21.00-24 00

16.00-17.C0

16.50-18.50

15.U0-17.C0 16.00 -1950

Hessische Handelszeitung

V Neuvork 2538,75. Belgien 0.60, Schwei, 492, Uvpcn- Oslo 500. Stockholm 500,

Spanien . . 100 Peseten

Stockh. Uothenb. 100 Kr.

Tallinn (Estl.l 100 estn Kl

Kreuger-Moratorium bewilligt.

Die schwedische Regierung bat der Aktiebolaget Kreu­zer u. Toll, den Tochtergesellschaften Ufa, Sefor und Aengswik, dem Nachlatz Kreuzers und einigen seiner näch­sten Mitarbeiter, di« persönlich Verbindung mit der Gesell­schaft batten, ein M o r a t o r i u m bis 31. März bewilligt. Während der Zett des Moratoriums soll die Lag« der Un­ternehmungen jiberprüft werden.

Serlitttr Kartofteluotieruuae» nom 14. Mär, Spetle- kartofteln weih« 1,82. ^-2.2. Odenwalder blaue 2L

bis 2,5, andere gelbslettchige außer Nieren 2.83. Kabvillar- tofteüt in Big. 99.75 je Stärk«Prozent.

32.37

=2.52

10:4.39

49.950

'l^nonSL? Na^ikn^mitt^n' Z'LAch'niM m dem gelichen Umfange mrückgegangen. auf dem Bilde zeigen, beträgt auch hier der Rückgang 1015 Prozent.

2?:oo 2400

15.00-17.00

16.UO-19.5U

12. Marz

24800 25C

II ft

01927 W 1930f1Halbjohrt ®1031f1Udbiahr) 1928=1UU jgfQ29 ^1Q3O(23db|ahr) ^1931(2.Halbiahr)

Kreuger und Deutschland

Keine unmittelbaren Auswirkungen/Hmerika stärker betroffen

Litas Kr. Eekudo Kr. . Fra. . Kr . isl Kr.

fleisch Zucker-

Berlin, 15. März. Marktlage für Manübrotsetreide ruhig und -eschästsloS. Das Angebot ist klein Die Sw- feruugsvrcitt für Weizen und Iloggen werden bis 0L0 RM unter Bortagsbörsenschluh Briet gesprochen. Errek tve Ware liegt gleichfalls ruhig bei Abschlägen bis zu 1 RM. Um­sätze kommen kaum zustande.

Paris, 14. März. 8, 355,50. Spanien 194, . Hagen 505,50, Holland Prag 7520.

Heber 6 Millionen deutsche Arbeiter haben keinen regelmäßigen Verdienst mehr. Ausländer, die durch Deutschland teilen und nur oberflächlich du beobachten gelernt haben, erzählen nun gern, haß man in Deutschland von der Riesennot des Volkes noch fein wenig an und für sich merke. Wenn jeder dritte Ar- ueiter auf der Straße stehe, so würde man davon doch .» den Städten, wo die Arbeitslosigkeit am grüßten ist. am meisten merken müssen. Diesem kann man die auf dem Bilde dargestellten Zahlen entgegenhal- ten, die zeiaen. wie der Verbrauch an 8 eden e> be- dürsutsfen in Deutschland fett dem Zagte der guten ffoniunrnu .IWd yuiuMesuiijen t Plan steht, daß nur noch vier Fünftel der Kletder gerauft werft-n können, als 1928. Roch 'tat er ain der Verbrauch an Bier, Zigarren und Zigaretten und anderen Genutzmittern zurück. So romtre im Vor­jahre nicht einmal mehr drei Viertel der Biermenge von 1928 verkauft werden. Noch bedeutend starker ist der Rückgang des Verbrauchs an Trmkbrannt- wein. Der Verbrauch an Kaftee konnte tn den letz­ten Jahren nur deshalb gesteigert werden, weil dt Preße ganz erheblich -nnsicka'nana'n sin>. War­man statt der mengenmäßigen Berechnung di« wer t- rnästige einietzin, io würoe stai zeig.n. daiz da deutsche Volk heute nicht einmal mehr die Hälfte von dem an Kaffe« ausgibt, r"'<- 1928 Der Sierbrauch an

Sollinger Braunkohle

Das Braunkohlenvorkommen im Kreise Uslar.

Bereits lange Zeit vor dem Weltkrieg« hatte man das Jahrzehnte hindurch betriebene Braunkohlenbergwerk D « l - 1 i e 6 a u f« n wesen angeblichen Mangels an K°ble einge­stellt. Jetzt sind die Arbeiten aus den fast 10 000 Morgen großen sollinger Braunkohlenfelderu wieder ausgenommen worden. Tie Untersuchungen haben ergeben, da« stch tat­sächlich noch mächftge Kohlenbänke tarn befinden, die noch für lange Jahre eine lohnende Ausbeute gestatten Ein be­reits freigelca es Flöz weist eine stark« von 10 Metern auf. Der Abraum besteht aus allerseinstem Quarz,and, wie ihn d!« Glasindustrie braucht. Es konnte bereite eine Belegschaft von 25 Mann eingestellt werden. Da die Qualität der Braunkohle mit 3200 Wärmeeinheiten .und nur 3 Prozent Asche vorzüglich ist., haben di« ..sollin­ger Braunkohlenwerke rur spater den Bau einer Brikettsabrik in Aussicht genommen.

Magdeburger Znckernotiemngen nnm 14. Marz. Gemahl. Mehlis prompt per 10 Tage 31,70, per Marz 31,95. per Avril 32,10. Tendenz: ruhig.

Berliner Eiernotiernngen vom 14. März. Festgestellt von der amtlichen Eiernotierunaskonnnisston. Deutsche Eier: Trinkeier vollst, «ft.: Sonderklasse über 65 ar. 9. Kl. A über 60-ar. 8«. Kl. B über 58 ar, 8, Kl. C leichtere <W, aus sortierte 6U. AuslandKeier: Hanen: 18er 8%, 17er 8 K, 15S16er 7h7 leichtere 6%; Hollander: 68 sr. 9. Au- terung: naßkalt. Tendenz: behauptet.

Der Staat als UnterneSmer von Dr. Hans s tand t n- 8er, SiaatSsekretär im Preuß. Miniltertum für Handel und Gewerbe. Mit einet Einleitung des Preuß, Ministers für Handel und yfemeroe Dr. W. Swrettier. Preis RM 3,50 Volksausgabe RM 1,25.Verlag: Gersbachu.sohn Ver­lag, Berlin W. In ollen am deutschen WirttchaftslAen interessierten Kreisen steht die ilraae der öffentlichen Wirt­schaft, das Problem, ob dieönentliche Hanft", der 'Staat, die öfsenttichen Verbände selbst wirt,chatten sollen oder dürfen, im Mittelpunkte leidenschaftlichster Diskussion. Es fehlte bisher das Werk, das klar und sachlich, sachverständig und jeder Parteinahme und Demagogie abhold, aufzeigt, was an öffentlicher Wittschaft überhaupt vorhanden irt ®tn Mann hat dieses Buch geschrieben, der anerkannter Wissen­schaftler und souveräner Beherrscher des Stosses, zugleich aber Praktiker an her Stell- W die 6y»te t» D-,,lss> die bei weitem Überwiedende Malle staatlicher Unternehmun­gen in llck vereint. Staatssekretär Dr. Staudinger ist Mtt- schöpfer und Mtorganisator des gewaltigen oreumschev staatlichen Netzes von Kohlen-, Kali-, Erz-, Petroleum-, Elektrizitäts-, Hasenwirtschaft-, Luftschissahrt- und Jnftustrte- unternehmilngen und damit wie kein zweiter berufen, die Roll« des Staates als Unternehmer zu schildern. Mit die-

Deutscher Reklametag 1932

Ei« umfangreiches Programm.

Für den Deutschen Reklame-Tag 1932. der am Sonn- abend, den 19. März tn Berlin beginnt, liegt letzt das end­gültige Programm vor. Die Tagung beginyt am Bormtt- tag mit einer Reihe von Vorträgen, für die maßgebende Führer der deutschen Wittschaft gewonnen wur^u Nach diesen Fachvorttägen zweigt die Ufa einen Ouerschnttt durch die Werbefilme der jüngsten Zeit. Der Nachmittag tft tur geschäftliche Sitzungen und Beivrechunaen,der 2a einladen­den Verbände freigehalten. Abends schließt sich daran ein Empfangsabend, der Gelegenheit »n einer Aussprache -wi­schen den Vertretern des smates und der Wirtschaft und den Vertretern des Werbewefens bieten wirft. Als Redner sind

fern Buch wird sich jeder, der stch. sür oder wider mit der uns alle bewegenden Frage der öffentlichen Wittschaft äus- einandettetzt. beschäftigen müllen.

Zürich. 14. Mürz. Paris 2031, London 1855. Neuhork 516,50, Belgien 7210. Italien 2670, Spanien 3945, Holland 208,10. Berlin 122,80. Stockholm 102,50, LSlo 100,75. Kopcn- Hagen 102.25, Sofia 373, Prag 15-6, Warschau 5780, Belgrad 888. Athen 660, Konstantinopel 247. Bukarest 307. Helling,ors 860, Buenos^Aires 133. Japan 163.

Amsterdam, 14. März. Berlin 5900. London 898,50. 9teu= »ort 248, Paris 977, Belgien 3470, Schweiz 4805, Italien 1285, Madrid 1895, Oslo 4875. Kopenhagen 4950. Stockholm 4900, Wien 3525, Prag 736.

Elektro-Schalt-Werk A.-G. Göttingen. Auf der Tages­ordnung der am 2. 1. in Göttingen ftamindenden G.-V. steht autzer den Regularien Stellungnahme zum F u s r- onsangebot der Gebr. Ruh st rat Ä.-G., GÄt- ttuaen.

Neues Konkursvettadreu: Firma Karl Hadermann und deren Inh. Hermann Habermann tn Butzbach: K.-V. R.-A. Wolf: Anmeldefttst bis 28. 3.

Aufgehobenes Konkursverfahren: Firma Marie Engel in Gießen.

Aufgehobenes Vergleichsverfahren: Spieß & Eh. Che­mische Fabrik G. m. b. H. in Witzenbausen.

Schlußverteilun^en: Im Konkurs Zigarrenhändler Oskar Hofmann. Kastel, sind an verfügbarer Malle vorhanden 10,45 RM. Zu berücksichtigen sind 68,18 RM. an bevor- rechttgten Forderungen, auf die sam t 15,33 Prozent ent­fallen. Alle nicht bevorrechtigten Gläubiger fallen aus. Im Konkurs der Firma Johannes Guthardt. Kallel, beträgt die zur Verteilung stehende Barmasfe 989.79 RM. und die Forderungen der Gläubiger ohne Vorrecht 10 797,83 Reichsmark. Im Konkurs Stiebei Schmalkalden ist Schlußtermin auf den 19. März anberaumt. Die zur Ver­teilung verfügbare Mall« beträgt 744.41 RM. - Im Kon- lnrS der Firma A. L u d o v i C i, Inhaberin Anni Krause, geb. Ludobici, Fulda, verblieb nach Befried gung der Vor- rechtsford'rungen, Mallekosten und Malleschulden eine Masse von 198 RM. Da die Forderungen 4536 70 RM. betrugen, kam eine Ausschüttung von 447 Prozent in Frage.

Um den Normalzinssaif

Sparkafscn-Habenzins bleibt vorläufig 4 Prozent.

Bei den unter dem Vorsitz des Bankkommisiars im Zentralen Kreditausschuß geführten Verhandlun­gen über eine Abänderung des Haben-Normalzins- inßes im Anschluß an die Diskontermäßigung sind endgültige Beschlüsse noch nicht gefaßt worden Den Vorschlag, den bisherigen Normalzinssatz von 4 Prozent um % Prozent zu senken, stieß auf den Widerstand der Sparkassen, die befurchten^ daß durch eine Senkung des Haben-Zinssatzes in spar- kreisen eine neue Beunruhigung hervorgerufen wur­de. Wenn auch über die Sparkassen-Zinsen eine Eini­gung nicht erzielt wurde, so wurde praktisch, ohne daß formelle Beschlüsse gefaßt wurden doch eine Reihe von Zinssätzen vom Normalzinsfutz gelost. Für täglich fällige Gelder sollen in promsions- freier Rechnung höchstens 3 Prozents in provisions­pflichtiger Rechnung höchstens 3% Prozent berechnet werden. Dabei bleibt es den örtlichen Kredltaus- schüsien überlasten, die Sätze nach ihrem Ermessen nach unten festzulegen. Für Kündigungsgel­ber sollen generell folgende Sätze bis auf weiteres gelten: Kündigungsgelder von einem bis ausschließ­lich zwei Monaten höchstens 4H Prozent, von zwei Monaten und mehr höchstens 5 Prozent für feste Gelder von 31 bis 61 Tagen einschließlich 5% Pro­zent, von 62 bis 364 Tagen 5% Prozent. Zusammen­fastend kann gesagt wurden, daß die Zinsspanne bei den Banken um ein gutes halbes Prozent gekürzt worden ist. Bezüglich des Sparkastenzins- fußes dürste eine Entscheidung noch im Laufe dieser Woche fallen. Der Haben-Zinsfuß bei den Sparkassen bleibt daher vorläufig noch 4 Prozent.

Di« unmittelbaren Rückwirkungen des Todes Ivar Kreu­zers auf Deutschland sind nicht jo erheblich, wie «s nach ftem Ausmaß her Katastrophe erscheinen kann. In Deutschland besitzt der Kreuger-Konzern bekannttich ausge­breitete Interessen. Er ist z. B. an dem deutschen Iünft- bolz Monopol führend betelligt und hat infolgedessen auch dem Reich seiiterzett eine Zündholzanleihe von 125 Mill. Dollar gegeben. Er unterhält ferner in Deutschland eigene Banken, wie z. B. die Deutsche Unionbank, und hat sich eifrig int deutschen Hypotheken- und Psandbriefgefchäft be- tättgt. In enger Verbindung mtt tb« steht z. B. der deuftche Kugellagertrust, der gleichfalls eine mono polattige Stellung einnimmt und in Berlin wie in Schwein­furt über umfangreichen Grundbelltz verfügt. Trotzdem iürfte Deutschland in geringerem Maße als andere Länder unmittelbar von den Schwierigketten des Schweden-Trusts berührt werden. Die Detttsche U n i o n b a n k ist in her Lage, ihre Geschäfte ordnungsgemäß weiterzuführen. Bei der Deutschen Bank als der Hauptgeschästsverbin- huns Ivar Kreugers dürften die Gesellschaften des Konzerns int allgemeinen als Kreditoren und nicht als Debitoren aus­getreten sein. Di« Deutsche Zentral-Bodenkre- d i t b a n k, an deren Aktienkapital Kreuger mit etwa 15 bis ?0 Prozent betelligt war, würde durch hie Abstoßung dieses Aktienbesitzes um so weniger geschähigt sein, als es nicht unerwünscht wäre, hurch billigen Ankauf des Pakets möglicherweise mtt Unterstützung öftentlicher Stellen das Aktienkapital zu verringern.

Schwerwiegender werden freilich die indirekten Aus­wirkungen sein.

Die Svenska-Akti«, hie auch an den deuttchen Börsen leb- hast gehandelt wird, hat schon in den letzten Wochen einen statten Rückgang erfahren. Das Vertrauen zur Stabilität des weltwirtschaftlichen Gebäudes wird einer neuen, schwe­ren Belastung. prvve ausgesetzt. Aus hie 500 Millttmcn-Au- leifte, die Deutschland 1925 beim Kreuger Konzern anfge- nommen hatte, wirkt stch der Tod Kreugers insofern nicht aus. als hie Rück- und Zinszahlungen an das amerllanische Bankhaus Lee Higglnfon u. Co. erfolgen, das die Anleihe seinerzeit vorfinanziett hat. Da die Firma Kreuger bereits ihren Gegenwett bei Lee Higginson abgedeckt hat, so bestehen Beziehungen Deutt'chlands lediglich zu diesem Bankhaus«.

Gan, anderer Att sind die Auswirkungen auf USA.

Das Kommuniaue des Hauses Lee, Higginson, in dem lediglich erklärt wurde, daß der Konzernstatus in Anbe­tracht der Lage als befriedigend anzusehen sei, hat hie Be­fürchtungen der internationalen Börsen nicht zerstreuen kön­nen. Man hat den Eindruck, daß hie Firma, hinter der Morgan steht, nicht in der Lage gewesen ist, Mittel für die Konsolidierung des Kreuger-Konzerns berett zu stellen. In noch stätterem Matze dürfte Rockeseller an den Schwie­rigkeiten betelligt sein. Tatsächlich werden also sowohl das repräsentativste Bankhaus als auch das bedeutendste Jndu- sttte-Unternehmen Amerikas in Mitleidenschaft gezogen. Für das amerikanische Wittschaftsleben ist daher der Tod Ivar Kreugers ein empfindlicher Schlag und bedeutet eine starke Verzögerung des beabsichtigten Ankurbelungsprogramms.

38.25 39.20

100 Latte 100 Frc.

100 Lewa

. 100 Peogö . .

. 100 Gulden . 100 tiuni 14. . 100 Lire 100 Dinar

lenden*........

Weizen (Hessen U. Prov Hessen Nassau 4uu Lu ter tranken). Durchschnitten uall tat, hl Gewicht v 74 kg gut gesund und trocken

Roggen (Hessen. Pro*. Hessen Nassau n Lntertrauk ) Dnrchschn Qual hl Ge wicht v. 72 kg. gut, gesund u. trocken

Wintergerste neue Ernte.....

Hafer inl. . .....

Hafer ausl. .;.

Weizenmehl, südd. Spe*. 0 m. Austausch-

Weizenmehl. südd. Spei 0. Sondermahlg

Weizenmehl, niederrh. Spei. ( m Aus­tauschweizen .

Weizenmehl niederrh Spei. Sonder- mablg .....

Boggenmehl, 70 Prozent Ausmahlung .

Weizenkleie .

Roggenkleie

Erbsen je nach Qual für Speiseiw ecke

Linsen, je nach Qual für Speisezwecke Heu. südd gut gesund, trocken

Weizen und Roggenstroll drahtgepr . .

Weizen und Roggenstroh, gebündelt . .

Treber, getrocknet ..»»»,,»»»

8293 ich 67.870 79.9SJ

Viehmärkte

Kasseler Schlachtviehmartt vom 14. März.

Amtlicher Bettchtt

Die Zahl der auf dem Markte zum Verkauf stehenden Tiere: 9 Ochsen, 131 Bullen, 95 Kühe, 88 Rinder. Mem­men 198 Stück Grotzoieh: 548 Schwein«, 196 Kälber, 4 Schafe/Hämmel.

Die Zahl her seit dem letzten Markte dem Schlachthofc direkt, ohne Benutzung des Schlachtviehmatttes. zugesübttep Tiere: 4 Ochsen, 18 Bullen, 44 Kühe, 30 Rinder, zusam­men 91 Stück Großvieh: ferner 328 Schweine, 129 Kalber. 63 Schafe/Hämmel.

Schlachtvtetzvreite für 50 kg Lebendgewicht:

Dchken: vollftetfch. ausgemästete höchsten SchlachtwettS jüngere sowie ältere 3032 Mark (6 Stücks, sonstige voll­fleischige jnüger, allere sowie fleischige 26----28 (4), ge­

ring genährte.

Bullen: längere vollfletschige höchsten SchlachtwenS 8132 (5), sonstige vollfleischige oder ausgemästete 2529 (20), fleischige 2224 (5), genug genährte,

Stühe: tüngere vollsletichtge höchsten Lchlachtwens 2729 (10), sonstige vollfleischiae oder ausgemästete 2226 (20), fleischige 1721 (16), gering genährte 1215 (6).

Färsen (Kalbinnen); vollfleischige auSgemästete böch- ften Schlachiwetts 3234 (30), volllleischig« 2731 (7), flet­sch iae 2226 (7L_

Fresser: Mäßig genährtes Jungvieh 1521 (5).

Kälber: Doppellender, bester Mast, - beste Mast- u. Saugkälber 4042, 57 St., mittlere Mast- und Saugkälber 3539, 91 St., geringe Kälber 2934. 35 SL

Schafe: nicht notier. ___ , .

Schweine: Fettschwetne über 300 Pfd. Lebendgewicht 3842. vollfl. von co. 240300 Pfd. 38ll. vollti. von ca. 200240 Pfd. 3540. vollfl. von ca. 160200 Pfd. 3337. fleischig« von «a. 120160 Pfd. unter 120 Pfd., Sauen 8438.

Dte s-reise sind Marktpreise für nüchtern gewogene Tier, und schlietzen sämtliche Spesen des Handels ab Stall für Fracht. Markt- und Bettausskosten. Umsatzsteuer sowie den natürlichen Gewichtsverlust ein. wüsten sich also »elentltct über die Stallpreise erheben. . __

Markt verlauf: Bei Großvieh und Kalbern mtt- telmatzig. Schweine schleppend.

Schweine wurden vettaufi: 4 tu 43, 9 zu 42, 44 zu 41, 56 zu 40, 54 zu 39, 94 zu 38, 58 zu 37. 88 zu 36, o4 zu 35. 30 »u 34. 6 zu 35. 4 zu 32, 2 zu 30.

Sauen wurden vettauft: 1 tt 41. 2 zu 38, 1 zu 36. 2 in 35, 1 zu 34. 1 zu 32.

Frankfutter Biebmarkt eetn 14. März. ^D«r Aufttteb des des vauptmaertes ueitano i.euie aus lro0 Rinoerm varunter 830 Lchfen. 187 Bullen. 493 Kühen. 428 Fänen, 727 Kälbern 97 Schafen und 4 895 Schweinen. Bereglicheu mit dem Aus­trieb des letzten Hauptmarktes waren heute vier Rinher. 81 Schafe. 188 Schweine und 195 Kälber mehr am MaK.

Es notierten: Ochsen a 1) 3038, a 2) 2529, b) 2024 Bullen a) 2630, b) 20-25, Kühe aj 2426, b) 20-23, c) 1519, Färsen a) 3033, b» 2529, c) 2024, Kälber ab> 3942, c) 3438, ft) 3033, Schate al) 3033. b) 2629. Schwttne ab) 40-48. c) 40-43. h) 38-43, e) 3540, f und g. Verglichen mtt den Preisen des letzten Hauptmarktes konnten sich Ochsen um 1 Matt, Kälber um 2 Mark bese- sttgen, während Schweine und der übrige Rtndermattt be­hauptet blieben. Schafe blieben ebenfalls gut behauptet.

Marktpettaus Rinder ruhig, ausperkamt. Kälber, schast und Schweine mittelmäßig geräumtt

Fleischgrotzhandelspreise: Lch-enflersch 1) 4855. 2) 42 bis 4«, Bullenfleisch 4246, Kuhtleisch 2 ) 3038, 8120^28 Kalbfleisch 1) 6070, 2) 5058, Hammelfleisch, Schweine­fleisch 5056. Geschäftsgang schleppend.

In Kürzet

In der Aufsichtsratsfitznng der S af f ee-H

Geßellf» af t A.-G. (Kaffee Ha a g>, Bremen, wurde hie Verteilung einer Dividende von 6 Prozent ttb) aus das 10 Mill. RM betragende Aktienkapttal vorgeschlagen.

Die jetzt bekannt gewordenen Za bl n n gs schw i e« tief eiten derBl eto a". der Blechwarensvndikat G. m. b. H., Berlin, die infolge der vor kurze« «folgten Kar- tellger':chtsent!ckewnng feine Auslösung beschlossen bat. siird daraus zurückzuführen, daß bei bem Sanftitot durch Bnfkans von Werken und Stundung von Liesernugsaunragen Bank­schulden und Schulden bei Werken eutttaudeu sind, die sich auf rft SOOOOOliSl belaufen. Für diese Schutzen Saften die etnjelnen Mitglieds firmen entsprechend ihrer Luvte.

£aW".'LLL' rheusuer, bat gegen die Eröftnrtng es onkursverfährens Beschwerde erhoben . Das Sandger nvvettal-SlbetteU) wird seine Entschewung Voraussicht feu. Bis dabin lauft das bisbettge weiter.

Der «nssichtsrat der Krauukobleu- u. Brikett- werke Roddergrnbe A-G.. Brühl, die «tt de« Rbeiuisch-Wesifälilcheu Elestrizitaiswerk A -G., Esten, in Sn- tereNeuaemcinickaft steht, b-schloß. her auf den 4. April nach Esten ttnzuberuicuften G.-B. die Betteilnug von 24 (i. B. 30) Prozent Dividende vorznschlagen.

ir

Aus Nanking verlautet, daß der chinesische Reichsooll- zngsansschntz den Plan der Errichtung ch i n e s i s ch e r M e- t a l l f a b r i k e n. der von einem dennchen Unternehmer unterbreitet worden sei. bewilligt habe. Es handelt sich hter- bci um das Angebot der Gnieboffnungshntte.

Das Reichswirtschastsministerin« hat sich grundsStzlsch bereit erklärt, hie Beschränkungen für den S a n d e l i n deutschen Auslandsbouds für diejenigen Stücke aufznbebcu, die als uneingeschränktes deultches Eigentum am 11. November 1931 nachgewiesen werden.

Die in Neunork geführten internationalen S n v- ferbefpremuneen. die sich mit bet Stage einet schär­feren Drosselung her bisher auf 26'-> drozem der LaviMtat eingeschränkten Weltknvferprodnktion beschäftigten, sind nunmehr ,n einem Kompromißbeschluß gekommen. Man ttnigte sich schließlich daraus, die Gewmunng aus 20 Prozent der Kapazität herabzusetzen.

1100-12.ÖC 15.OO-17.OC 34.00 - 390C

13'90-14.20 134013.7c 8.5u

12 20-12.40

16.i8 1730

13.90-14,20 1340-13.80 8.50

12.20-1240

16 9017 30

Heutiger Freiverkehr

Wieder schwächer.

Berltti. 15. März. Nachdem sich gestern abend, Sauot- sächllch woU auf technische Momente gegen den Mrtiagsver- kebr 12 prozeittige Erhöhungen önrchgeiest hatten, ist man heute vormittag unter dem Eindruck, der Auslandshdtten und besonders im Zusammenhang mtt Sem flurseinbruch gegen Sch' des Neuvorker Verkehrs und unter den Aus- nnrkungen der Kreuger-Krtse wieder schwacher gemmmt. Geschäft konnte sich aber noch nicht entwickeln. Man nannte lediglich I .G. Farben 1 Proeznt niedriger vrteft. Am D e. v i s e n m a r k t ist ein Psurvdkurs aus her -chwet, mtt 18.70 genannt. Danach errechnen sich: Pfttttde Parts 92.03. Pfunde Mailand 70 03, Pfunde e>nattten 47,43, Psnnde Amsterdam 8,98, Pfunde Kabel 3,62%.

Berliner Devisenkurse

14. Marz In Heidi sm ark

Tagt Geld 6S/« und darüber. Privatdiskont I t°/o G. 57/a B.

Die Frage der Nachfolge in der Leitung des Kreuger-Konzerns.

Wie die Schwedische Telegraphen-Agentur aus sicherer Quell« erführt, tft noch nicht bestimmt, wer dte Leitung des Kreugettonzerns übernehmen wird. Möglicherweise wird ein aus den führenden Persönlichkeiten des Kon­zerns bestehender Rat tn der nächsten Zett ausersehen sein, den Konzern weiterzufübre«.

10.25-1040 11.00-11.25 2400- 35 0 4005200

4'^5-450

12:50-1X00

London, 14. März. Neuhott 362,75. Montreal 406. Amsler- dam 898,50. Paris 921)6. Brüssel 2590, Berlin 1522,50. Schwei, 1870. «vanien 4750. Stockholm 1850. Cälo 1843.50.

Sandauer Goldpreis. Der Londoner Goldpreis beträgt am 14. Mräz 1932 sür eine Unze Feingold 114 sh 0 d 87,0390 RM. für ein Gramm Feingold demnach 43,9822 d - 2,79687 RM.

225.00-227.50

2C0.00

162.50 170.00

Welzen, mark ab Station Boggea. mark ab Station Braugerste Futtergerste . . .. . Hafer, mark ab Station Weizeumeh,......

Roggeumebi ..,»»» Weizenkleie ..< Koggeukleie ..« Viktoriaerbsen.....

Kleine Speiseerbsen , « . Futtererbsen . Peluschken . . » » »

Ackerbohnen » Wicken «ess»

Lupinen blaue . 1 gelbe » »

Seradella. neue . , Leinkuchen Basis 37» . . Erdnuttkuchen 50 % Erd nuUk neben mehl 50% Trockensehuitzel <

Extr Sojaschrot tf % ab Hamburg ... ab Stettin . . . .

Kartotteltlocken >

1.732 170.17

5.455 08.8I

2.52s

57.160

M

Weizenausfuhttchein« 170ch nom., Rogenausfuhrschetne 117 nom.. Gerestebezugsschttn« 23.25 nom., Matsbezugs­scheine 56 nom.

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173.5, Mai 1781765, Juli, danach 181, Levi..

Reichsminister a. D. Dr. ikrohn«. der Botttdende der Rvtchs- arbeiisgemeinschast für deutsche Berkelirssörderung, Komm.» Rat Dr. Krumbhaar .der Bottitzende des Vereins Deutscher Zettungsverteger, der für dir Werbemittel-Industri« ) premen wird, und Otto Ernst Butter, der Vorsitzende des Deuttchen Reklame-Verhandes. der im Namen der veranstalte irden Organifaiionen danken wird, vorgesehen.

Am Sonntag findet bann im Ufa-Palast am Zoo eine groß« öffeittliche Veranstaltung statt, deren Ehrenvor­sitz T berbürgermerster Dr. Sabm übernimmt. Nach musi- kalifchen Darbietungen werden sechs hervorvagend« und fach­kundige Redner in kurzen Ansprachen die 8 e h e u t u n g der Werbung als geistige und minschatiliche Macht würdigen. Es werden sprechen Oberpräsident a. D. v. Ba- tocki-Königsberg, Prof. Dr. Frhr. v. Frepiag-Loringhopen, M. d. R., Frau Maria Jecker-Aachen, M. d. RWR.. Dr. Sackelsberger-Oeftingen (Baden) und Otto Ernst L>utter- Frankfurt/M. Die Vorirags-Themen behandeln die Wer- buit« in Beziehung aut den Staat .die Weltgeltung, die Weltanschauung, dte Poltttk, die Wirtschaft und di« B«r- braucherschaft.

Steigende Einfuhr

Weitere Verschlechterung der Handelsbilanz im Februar.

Die deutsche Einfuhr im Februar (441 Mill. RM) hat gegenüber der tatsächlichen Einfuhr im Jan. (425 Mill. RM nach Ausgleich der Lagerabrechnungen) um 16 Mill. RM zugenommen. An der Zunahme der Einfuhr sind überwiegend die Rohstoffe beteiligt. Für die Lebensmitteleinfuhr ergibt sich, wenn man die Ueberhöhung der Januarzahlen ausscheidet, dem Werte nach etwa ein Gleichstand mit dem Vormo­nat; mengenmäßig dürfte jedoch da der Durch­schnittswert für die Lebensmittel um fast t> v. H. ge- lunken ist auch die Lebensmitteleinfuhr eine Zu­nahme erfahren haben. Die Fertigwareneln- f u ü r ist auf dem Stand des Vormonats verblieben. Soweit für einzelne Herkunftsländer verwertbare Zah­len bereits vorliegen, stehen geringeren Warenbezügen aus den Vereinigten Staaten von Amerika (Baum­wolle) und Argentinien (Häute und Felle) Mehrem- fuhren aus verschiedenen europäischen Landern, z. B. aus Großbritannien und der Schweiz, gegenüber.

Die Ausfuhr ist mit 527 Mill. RM um 3 Mill, geringer ausgewiesen als im Vormonat; ein­schließlich der Repaiations-Sachlieferungnl belauft ste sich im Februar auf 538 gegenüber »42 Mill. RM Im Januar. Der geringe Rückgang, der l zahlen zum Ausdruck kommt, beruht ausschließlich aus dem weiteren Absinken der Durchschnittswerte um 1,4 v. H. Mengenmäßig hat der Absatz nach dem Aus­land sogar eine geringe Zunahme erfahren. Unter den Ländern, nach denen die deutsche Ausfuhr gestiegen ist, sind Großbritannien (vermutlich Voreindeckun- gen mit Rücksicht aus die am 1. Marz Kraft treten­den Zollmatznahmen und unter den Ueberfeelaitbent Britisch-Jndien, Argentinien und die Vereinigten Staaten von Amerika zu nennen. Einen Rückgang da­gegen hat die Ausfuhr namentlich nach der Schwerz und der Tschechoslowakei erfahren. ,

Die Handelsbilanz schließt rm Februar mtt einem Ausfuhrüberschuß von 86 Mill. RM gegenüber dem» tatsächlichen Ausfuhrüberschuß von iOoMül. RM im Januar ab. Einschließlich der Reparatwns-sach- lieferungen beträgt der Ueberschuß 97 Januar 117) Mill. RM.

Buenos Aires . . I.Pap. Peso

Canada. s 1 Can Doll

Japan . « « « 1 Yen . .

Kairo . . . 1 ägypt Pfd

Konstantinopel 1 turk Ptd London - . 1 Ptd. Sterl.

Neuyork ... 1 Dollar

Bio de Janeiro. . l Milreis . Uruguay ... 1 Gold Pes. Amsterdam . IW Gulden

Athen . , , . 100 Drachmen Brüssel ... 100 Belga Bukarest . ... 100 Lei _ - > Budapest «

Danzig . .

Helsingtors. . Italien . .

J ugosla Wien Kaunas (Kowno) Kopenhagen Lissabon-Oporto Oslo . . Paris .... Prag .... Reykjavik . . Riga . . . Schwell . « . Sofia ...

187.00- 194.00

3125-3175

82.07

6.993

21.810

7.413

41.98k

84.02 13.840

82.77 16570 12.465 67.730