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Rhünda: Duesterberg 11, Hindenburg 170, Hitler 95, Thälmann 7, Winter 0.

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Die Wahl im Landkreis Kassel

Altenritte: Duesterberg 12, Hindenburg 170, Hit­ler 85, Thälmann 112.

Altenbauna: Duesterberg 1, Hindenburg 157, Hit­ler 150, Thälmann 20.

Bergshausen: Duesterberg 7, Hindenburg 351, Hit­ler 132. Thälmann 35.

Crumbach: Duesterberg 16, Hindenburg 419, Hitler 179, Thälmann 176, Winter 2.

Dennhausen: Duesterberg 5. Hindenburg 263, Hit­ler 80, Thälmann 65.

Dittershausen: Duesterberg 1, Hindenburg 143, Hit­ler 51.

Hesserode: Duesterberg 12, Hindenburg 19, Hitler 52, Thälmann 3, Winter 1.

Mosheim: Duesterberg 5, Hindenburg 73, Hitler 186, Thälmann 18, Winter 0.

Hilgershausen: Duesterberg 7, Hindenburg 7, Hit­ler 150, Thälmann 0, Winter 0.

Heblar: Duesterberg 9 Hindenburg 27, Hitler 48, Thälmann 43, Winter 0.

Melgershausen: Duesterberg 13, Hindenburg 103.

Hitler 76, Thälmann 4, Winter 0.

Niedcr-Vorschütz: Duesterberg 11, Hindenburg 95, Hitler 112, Thälmann 9, Winter 0.

Aus dem Kreise Fritzlar

Gudensberg: Duesterberg 55, Hindenburg 761, Hitler 534, Thälmann 71, Winter 0.

Dissen: Duesterberg 15, Hindenburg 23, Hitler 198, Thälmann 2, Winter 0.

Wehren: Duesterberg 6, Hindenburg 15, Hitler 127, Thälmann 5, Winter 0.

Lohne: Duesterberg 4, Hindenburg 75, Hitler 280, Thälmann 8, Winter 0.

Dorla: Duesterberg 4, Hindenburg 44. Hitler 80, Thälmann 0, Winter 0.

Maden: Duesterberg 6, Hindenburg 142, Hitler 169, Thälmann 6, Winter 0.

Deute: Duesterberg 0, Hindenburg 12, Hitler 132, Thälmann 10, Winter 0,

ftnfere Heimat

Dörnhagen: Duesterberg 7, Hindenburg 261, Hitler 232, Thälmann 6.

Elgershausen: Duesterberg 29, Hindenburg 385, Hitler 278, Thälmann 312, Winter 3.

Eiterhagen: Duesterberg 7, Hindenburg 126, Hitler 97, Thälmann 90.

Elmshagen: Duesterberg 1, Hindenburg 91, Hitler 29, Thälmann 11.

Eschenstruth: Duesterberg 9, Hindenburg 93, Hitler 175 Thälmann 234.

Frommershauseu: Duesterberg 5, Hindenburg 173, Hitler 52, Thälmann 29.

Großenritte: Duesterberg 18, Hindenburg 663, Hit­ler 532, Thälmann 137.

Euntershausen: Duesterberg 9, Hindenburg 133, Hitler 160, Thälmann 5.

Harleshausen: Duesterberg 132, Hindenburg 1236, Hitler 816, Thälmann 530, Winter 4.

Heiligenrode: Duesterberg 18, Hindenburg 621, Hit­ler 227, Thälmann 246, Winter 3.

Helsa: Duesterberg 17, Hindenburg 165. Hitler 416, Thälmann 198, Winter 2.

Hertingshausen: Duesterberg 5, Hindenburg 18, Hitler 122, Thälmann 2.

Hoof: Duesterberg 16, Hindenburg 396, Hitler 409, Thälmann 101, Winter 1.

Heckershausen: Duesterberg 23, Hindenburg 190, Hitler 198, Thälmann 61.

Knickhagen: Duesterberg 1, Hindenburg 50, Hitler 28, Thälmann 4, Winter 1.

KirMauna: Duesterberg 3, Hindenburg 115, Hitler 205, Thälmann 8.

Mönchehof: Duesterberg 11, Hindenburg 236, Hitler 111. Thälmann 31.

Niederzwehren (1. Bezirk): Duesterberg 52, Hinden- !burg 524, Hitler 401, Thälmann 65, Winter 2.

Niederzwehren (2. Bezirk): Tuestevberg 25, Hinden­burg 757, Hitler 408, Thälmann 168, Winter 1.

Niederzwehren (3. Bezirk): Duesterberg 24, Hinden­burg 642, Hitler 423, Thalmann 115.

Nrederkaufungen: Duesterberg 8. Hindenburg 335, Hitler 373, Thälmann 258, Winter 2.

Nieste: Duesterberg 11, Hindenburg 285, Hitler 104, Thälmann 29.

Nordshausen: Duesterberg 63, Hindenburg 412, Hit­ler 388, Thälmann 181, Winter 4.

Oberkausungen: Duesterberg 84, Hindenburg 665, Hitler 638, Thälmann 542.

Obervellmar; Duesterberg 48, Hindenburg 601, Hit­ler 253, Thälmann 29.

Oberzwehren: Duesterberg 60, Hindenburg 779, Hitler 495, Thälmann 61.

Ochshause«: Duesterberg 7, Hindenburg 470, Hitler 52, Thälmann 95.

Mengershausen: Duesterberg 13, Hindenburg 169, Hitler 122, Thal mang 20.

Roth westen: Duesterberg 5, Hindenburg 41, Hitler 74, Thälmann 111.

Landers hausen: Duesterberg 29, Hindenburg 516, Hitler 217, Thälmann 282.

Simmershausen: Duesterberg 3. Hindenburg 361, Hitler 284, Thälmann 21.

Vollmarshause» Duesterberg 12, Hindenburg 571, Hitler 282, Thälmann 98.

Wahnhausen: Duesterberg 11, Hindenburg 87, Hiller 61, Thälmann 15.

Wattenbach: Duesterberg 4, Hindenburg 175, Hitler 102. Thälmann 109.

Wolfsanger: Duesterberg 43, Hindenburg 831, Hitler 454, Thälmann 370, W-nter 1.

Weimar: Duesterberg 23, Hindenburg 223, Hitler 369. Thälmann 322.

Wilhelmshansen: Duesterberg 5, Hindenburg 82, Hitler 172, Thälmann 90.

Das Ergebnis einiger Landstädte

Hamu-Münden (Stadt).

Duesterberg 451, Hindenburg 4754, Hitler 2246, Thälmann 625, Winter 33.

Wolfhagen-Stadt.

Gültige Stimmen: 1715. Duesterberg 267, Hin­denburg 436, Hitler 829, Thälmann 115, Winter 5. Splitterstimmen 16.

Gudensberg (Stadt).

Duesterberg 55, Hindenburg 761, Hitler 539, Thäl­mann 71.

Homberg-Stadt.

Wahlberechtigt: 2506, gültige Stimmen: 2138. Due- perberg 265, Hindenburg 939, Hitler 893, Thälmann 37 Winter 3.

Borken (Kreis Homberg).

Wahlberechtigt: 1169, abgegebene Stimmen 1008, 92 Prozent. Duesterberg 49, Hindenburg 608, Hitler 376, Thälmann 47.

Rotenburg-Stadt.

Duesterberg 99, Hindenburg 786, Hitler 1206, Thäl­mann 217, Winter 3.

Aus dem Kreise Wttzenhausen

Großalmerode. Gefährliches Rodeln in der Stadt. Beim Rodeln in der oberen Stadt fuhr ein mit fünf Personen besetzter Schlitten in ein die Fahrbahn heraufkommcnden Personenwagen, wobei durch den Zusammenstoß der Arbeiter Heinrich Gundlach schwere Verletzungen am Arm und den Beinen erhielt, die seine Uebcrführung in ein Kasseler Krankenhaus er­forderlich machten.

Großalmerode. Zusammenstöße. Im Anschluß an einen Umzug der Nationalsozialisten kam es auf dem Marktplatz zu kleineren Zusammenstößen, wobei die Polizei die Massen wieder beruhigen konnte. Am späten Abend gegen 11 Uhr kam cS noch vor dem Hause des Spediteurs Franz Kaufsold zu weiteren Zusammenstößen, wobei wieder die Polizei eingrei­fen mußte.

Großalmerode. Der Hausbesitzerverein protestierte auf das schärfste gegen alle den Hausbesitz erdrosseln­den Verordnungen. Die Vorstandswahlen ergaben die einstimmige Wiederwahl.

Aus -em Kreis Sann. Münden

Münden. Feuer. Im Anwesen des Landwirts Georg Groß brach Feuer aus. Obwohl die Feuer­wehren Dalwigkstal und Neukirchen schnell zur Stelle waren, brannte das Wohnhaus bis auf die Grund­mauern nieder.

Han«. Münden. Die Schnpokapelle spielt. Unter Leitung von Major a. D. Brochwitz gab die Kapelle der Polizeischule ein Wohltätigkeitskonzert. Die Darbietungen, die von musikalischem Können zeug­ten, waren von turnerischen Hebungen der Polizer- schüler umrahmt.

Hann.-Münden. Pastor Begemann. 70 Fahre alt. Pastor Begemann konnte am 13. März seinen 70. Ge­burtstag in voller Rüstigkeit im Kreise seiner Ange­hörigen und seiner ihm aufs engste verbundenen an 300 Seelen zählenden reformierten Gemeinde begehen. Er kam schon 1881 als Hilfsprediger zu Pastor Walte nach Hann.-Münden und kehrte auch nach der 2. Prü­fung zurück, wo er 1893 also vor fast 40 Jahren ordentlicher Pfarrer seiner Gemeinde wurde. Zur letzten Ruhe. Die Beerdigung des 41-jährig verstor­benen Hauptmanns a. D. Friedrich Strang bewies in selten erlebtem Maße, wie geschätzt der Verstor­bene bei allen war, die mit ihm in Berührung kamen. Dem einstigen Ptonieroffizier und Führer seiner 3. Kav.-Pronierabteilung gaben die Kameraden des Pionierverbandes mit Fahne und Gewehrgruppe daz letzte Geleit, der Stahlhelm trat zur Leichenparade an, die Belegschaft der Firma Händler und Nater- mann und zahlreiche Freunde und Nahestehende waren im endlosen Zuge. Pastor Wenig von der katholischen Elisabechgemeinde fand wertvolle Worte für den alten Soldaten. Für den D. O. B. sprach Oberstleutnant Franck-Lindheim, für den Stahlhelm Ortsgruppenführer Jacob, für den Pionieroffiziers- verein Pioniere 11 und den Verein Mündener Pio­niere Prof. Dr. Hartenstein. Durch Senken der Fah­nen und militärischen Ehrensalut der Pioniergruppe huldigte man unter den Klängen desGuten Kame­raden" dem zu früh verstorbenen Führer zum letzten Male. Hauptmann Strang hinterläßt außer der Witwe 2 unmündige Söhne. Volkskundliche Ar- beitsgemeinscknift. Der neue Leiter des Mündener Altertummuseums, Stud.-Rat Dr. Freytag, hat für die Lehrerschaft des Kreises Münden eine gut be­suchte volkskundliche Arbeitsgemeinschaft ins Leben gerufen.

Oberscheden. Kantor Brüggemann "h Nach lan­gem Leiden ist am Freitag abend in der Klinik zu Göttingen Lehrer l. R. und Kantor Brüggemann geswrben. Mit ihm ist ein Mann aus dem Leben geschieden, der wegen seiner vielseitigen Verdienste in ganz Südhannovcr bekannt war.

Aus -em Kreise Fritzlar

Gudensberg. Die Schule ruft. Am Dienstag, den 15. ds. Mts., nachmittags 3 Uhr, findet die Anmel­dung der schulpflichtigen Kinder statt. Schulpflichtig sind alle Kinder, die bis zum 30. Juni 1932 das 6. Lebensjahr vollenden.

Kerstenhausen. Nationalsozialistische Anfrage. Der nationalsozialistische Abgeordnete im Preußischen Landtag hat eine Kleine Anfrage eingebracht, in der es heißt: Der Bürgermeister Stör in er, Kersten­hausen (Kreis Fritzlar), hat bisher jeder Versamm­lung der NSDAP in seiner Gemeinde Genehmigung berfagt- Mit Schreiben vom 29. Februar 1932 gibt er zu erkennen, daß er weiterhin auch während der Wahlzeit jede Versammlungstätigkeit unterbinden

will und begründet diesen Schritt mit der Aufrecht­erhaltung der Ruhe und des Friedens in seiner Ge­meinde. Der Bürgermeister scheint sich nicht dessen bewußt zu sein, daß er jede Wahltätigkeit, die laut Verfassung genehmigt werden muß, behindert. Das Staatsministerium wird gefragt, ob cs bereit ist, den Bürgermeister Stürmer auf die Einhaltung seiner verfassungsmäßig sestgelegten Pflichten aufmerksam zu machen.

Aus -em Kresse Wolfyagen

Zicrcnberg. Eine neue Sonntagsfahrkarte. Auf Antrag des Verkehrsverbandes für Hessen und Wal­deck wird die Reichsbahndirektion Kassel vom 23. März versuchsweise Sonntagskarten von Wolfhagen nach Zierenberg einführcn. Die eifrige Benutzung der Karte liegt im Interesse des Publikums.

Aus -em Kreis Hofgeismar

Hofgeismar. Dank den Kindern von Hombressen! In mustergültiger Weise hatten die Schulkinder von Hombressen Lebensmittel gesammelt, die dem Hof­geismarer Karlshospital zugeführt wurden. Das Karlshospital hat darauf den Kindern von Hombres­sen einen persönlichen Dank für die Liebe und Auf­opferung ausgesprochen.

Hofgeismar. Unter St Georgs Banner. Das Turnier des Verbandes ländlicher Reit- und Fahr­vereine für Kurhessen und Waldeck findet am 2. und 3. Juli statt. Man rechnet damit, daß zirka 100 Rei­ter für den Tag zu erwarten sind. Auch wird das Reiter-Regiment sich daran beteiligen.

Hofgeismar. Der Vaterländrsche Frauenverein vom Roten Kreuz hielt Jahreshauptversammlung. Die Vorstandswahl hatte folgendes Ergebnis: Wie­dergewählt wurden Frau Hubach, Frau Fülling und Frau Laneus. Neu wurde« gewählt Frau Berg­mann und Frau Metz.

Aus -em Kresse Rotenburg

Rotenburg. Die Kreispolizei im Februar. Der Tätigkeitsbericht der Beamten der Landjägerei des Kreises Rotenburg vom Februar zeigt wiederum, daß die Verkehrsvorschriften noch immer nicht genügend Beachtung finden. Allein in 34 Uebertretungs fällen dieser Art mutzten Anzeigen erstattet werden und in 30 Fällen Verwarnungen ausgesprochen werden. Wei­tere 18 Fälle von Uebertretungen verschiedener Art wurden zur Anzeige gebracht, davon 6 wegen groben Unfugs und 6 wegen Ueberschreitung der Polizei­stunde. Zur Strafverfolgung gelangten ferner 30 Fälle von Verbrechen, Vergehen usw., davon 17 Dieb­stähle und 6 Bnrugsfälle.

Bebra. Briefkastenleerung. Ab 13. März 1932 fin­det die Leerung der Ortsbriefkasten von 20 bis 21 Uhr, also eine halbe Stunde früher als seither, statt- Die Briefkästen am Bahnhofseingang und an den Bahn­hofsgebäuden werden wie bisher geleert. Der Post­schalter im Bahnhofspostamt ist ab 14. März 1932 werktäglich nur noch von 9 bis 10,30 Uhr und von 16 bis 18 Uhr geöffnet.

Aus dem Kreise Eschwege

Bischhausen. Neuer Bürgermeister. In der Ge- meindevertretersitzung wurde anstelle des verstorbe­nen Bürgermeisters Völker der Landwirt Wilhelm Lingemann mit 6 gegen 3 Stimmen zum Bürger­meister der Gemeinde gewählt.

Grebendorf. Vom Tabakbau. Der Tabakbauver- ein Grebendorf, zu dem die Ortschaften Schwebda, Frieda, Heldra, Alten- und Großburschla gehören, hielt seine Jahresabschlußversammlung ab. Es wurde festgestellt, daß der Schwabacher Tabak sich in ge­nannten Ortschaften am besten bewährt.

Grebendorf. Sein 25jähriges Bestehe« beging der Turn- und Sportverein.

Kreuzburg. Zum Bezirksbrandmeister wurde der Schornsteinfegermeister Hornung ernannt

Röhrda. Der Spur- und Darlehnskaffenverein konnte sein 50jähriges Bestehen feiern.

Um das Amtsgericht Wanfrie-

Die Erhaltung des Amtsgerichts eine Lebensfrage für Wanfried.

Die Frage der Aufhebung des Amtsgerichts Wan­fried ist wieder einmal akut geworden. Die Stadtver­waltung ist unausgesetzt bemüht, das Amtsgericht zu erhalten, weil von seiner Aufhebung große wirtschaft­liche Nachteile befürchtet werden müssen. An maß­gebender Stelle ist wiederholt und auch neuerdings wieder mit Nachdruck daraus hingewiesen worden, daß sich der Amtsgerichtsbezirk, der ja verhältnis­

Eschwege-Stadt.

Duesterberg 429, Hindenburg 3777, Hitler 2718, Thälmann 1252, Winter 22.

Ziegenhain-Stadt

Duesterberg 66, Hindenburg 502, Hitler 472, Thäl­mann 9> Winter 1.

Treysa Stadt.

Duesterberg 313, Hindenburg 998, Hitler 888, Thäl­mann 106, Winter 7.

Corbach-Stadt

Duesterberg 311, Hindenburg 1783, Hitler 1274, Thälmann 257, Winter 5.

Northeim-Stadt

Duesterberg 240, Hindenburg 2790, Hitler 3261, Thälmann 182, Winter 22.

Aus -em Kreise Messungen

Eensnngeu: Duesterberg 66, Hindenburg, 371, Hit­ler 350, xgölmann 117, Winter 9 Stimmen.

Altenburg: Duesterberg 0, Hindenburg 15, Hitler

22, Thälmann 2, Winter 1. ,

Felsberg: Duesterberg 33, Hindenburg 273. Hitler 215, Thälmann 163, Winter 0.

Beuern: Duesterberg 9, Hindenburg 20, Hitler 126, Thälmann 2, Winter L

Böddiger: Duesterberg 3, Hindenburg 22, Hitler JB3, Thälmann 12, Winter 0.

Helmshausen: Duesterberg 1, Hindenburg 9, Hit­ler 58, Thälmann 5, Winter 0.

Gegen das Ansteigen des Wildschadens

In manchen Kreisen der Bevölkerung hat sich über die jetzt eingeführten Schutzzeiten cme nicht un­begreifliche Erregung bemerkbar gemacht Es wird ein erhebliches Ansteigen des Wildschadens befürch­tet Der Minister für Landwirtschaft, Domänen und Forsten hat deshalb die staatlichen Forstverwaltun­gen angewiesen, daß alles getan wird, um berech­tigten Klagen über Wildschaden, der durch das aus fiskalischen Forsten austretende Rotwild verursacht wird, abzuhelfen. Die Regierung, Abteilung für direkte Steuern, Domänen und Forsten, in Kassel, ist beauftragt worden, die Abschußpläne der in Be­tracht kommenden Oberförstereien besonders sorgfäl­tig zu prüfen und darauf zu halten, daß der Rot- wlldbestand in den fiskalischen Revieren in erträg­lichen Grenzen gehalten wird. Der Herr Minister hat insbesondere gefordert, daß auch der Abschuß weiblichen Wildes in genügendem Umfange vorge­sehen wird, und auch tatsächlich erfolgt Der Ab­schuß der Hirsche ist bisher schon in der Regel in genügenden, teilweise sogar reichlich starkem Um­fange vorgenommen worden. Im Interesse der Nachzucht zur Erhaltung eines wirklich kräftigen Wildbestandes ist es geboten, die Hirsche genügend alt werden zu lassen.

Sollte durch den nach waidmännischcn Rücksichten

erfolgenden Rotwildabschutz in den fiskalischen For­sten berechtigten Klagen über Wildschäden auf den anstoßenden landwirtschaftlich benutzten Ländereien nicht genügend abgeholfen werden können, so wird die Staatsforstverwaltung im Rahmen der finan­ziellen Möglichkeiten versuchen, durch Abgatte- rung gegen die Feldmarken zu helfen,, wenn auch die Finanzlage des Staates für die nächste Zeit Sparsamkeit zur besonderen Pflicht macht. Soweit Wildschaden in erheblichem Umfange auftreten sollte, ist nach Paragraph 11 der Tier- und Pflanzenschutz­ordnung der Regierungspräsident befugt, Abfchuß- erlaubnis zu erteilen. Der Regierungspräsident in Kassel ist bereit, etwaige Einzelanträge auf Abschuß von Rotwild während der Tchuyzeit mit besonde­rem Entgegenkommen zu behandeln, falls solche An­träge mit unverhältnismäßig erheblichem Wildscha­den begründet werden können.

Damit wird allen berechtigten Wünschen Genüge geschehen fein.

Im übrigen fei noch bemerkt, daß entgegen ge­legentlich geäußerter Auffassungen die durch die Tier- und Pflanzenschutzverordnung ausgesprochene Schutzzeit für das Rotwild oder die verweigerte Er- wild nicht von der Pflicht entbindet, Wildschaden zu ersetzen

mäßig nur klein tft, dadurch vergrößern ließe, daß eine ganze Reihe von Orten, deren wirtschaftliche Beziehungen vorwiegend nach Wanfried gehen, in den Amtsgerichisbezirk eingegliedert werde« können, zu­mal zwischen diesen Orte« und Wanfried die gün­stigsten Verkehrsverbindungen bestehen, die den ge­samten Verkehr nach Wanfried leiten. Das Fortbe­stehen des Amtsgerichts ist für Wanfried geradezu eine Lebensfrage.

Aus Waldeck

Külte. Reue Molkerei. In der am Bahnhof Külte- Wetterburg gelegenen ehemaligen Stockfabrik von Emde wird zur Zeit von Molkereibesitzer K. Otw ans Wetterburg ein neuzeitlicher Molkereibetrieb angelegt. Die bisherige Molkerei in Wetterburg wird stillgelegt werden.

Arolsen. Vertretung des Landrats. Landrat W i 11 m e r ist bis 24. ds. Mts. beurlaubt und wird im Landratsamt von Kreisinspektor Emde und in de« Geschäften des Kreisausschuffes von dem dazu gewählten Mitgliede, Rektor Schalk in Mengering- haufen. vertreten.

Bad Wildungen. Der Schweineversichernngsver- ein hielt feine Jahreshauptversammlung ab. Der Kassierer Hofmann erstattete den Jahres- und Kassen­bericht. Tierarzt Dr. Rösner hielt einen interessanten Vortrag über gesetzliche Mängel beim Schweinekauf.

Wetterburg. Bei Aufteilung der Domäne Hünig Hausen sind vom Kulturbauamt der Gemeinde 122 Morgen Land und 38 Morgen Wiese zugeteilt worden. Die Preise pro Morgen bewegten sich zwischen 300 bis 700 RM. Vom Preuß. Minister für Landwirt­schaft, Domänen und Forsten ist inzwischen der Zu- fchlag erteilt worden.

Medebach. Der Zug entgleistl Durch die heftigen Schneestürme der letzten Tage verwebten oft ganze Gleisabschnitte der Kleinbahn, sodaß der Schneepflug der Lokomotiven in Tätigkeit treten mutzte. Der Mittagszug konnte die gewaltigen Schneemasten nicht alle bewältigen und sprang aus den Schienen. Nach dreistündiger angestrengter Arbeit konnte man den Zug wieder slottmachen. Der Mittagszug traf mit zweistündiger Verspätung hier ein.

Aus -em Kresse Ziegenhain

Ziegenhain. Ausbildung von Obstbaupflegern. Vom 21.23. März findet in der Landwirtschafts­schule in Ziegenhain ein praktischer Lehrgang statt zur Ausbildung von Obstbaupflegern. Der Kursus ist unentgeltlich. Es können sich sowohl Straßen- und Wegewärter als auch Privatpersonen am Kursus be­teiligen. Gemeinden, welche noch keinen Gemeinde- Obstbaupfleger haben, werden besonders für den Kursus interessiert.

Treysa. 17 Messerstiche. Der Arbeiter Heimbacher, welcher von jungen Leuten in der Nacht schwer ver­letzt wurde, liegt noch in der Krankenanstalt Hephata. Er hat 17 Messerstiche, darunter einen durch die Kehle in die Zunge erhalten, sodaß er nicht sprechen kann. Seine Aussagen muß er schriftlich niederlegen. Die vier Hauptmesserhelden befinden sich im Landgerichts- gefängnis Marburg und sollen demnächst abgeurteilt werden.

Treysa. Die Auszahlung der Rlcinrentnerunter- stützungen sowie Zusatzrenten der Kriegsbeschädigten und Krieaerhinterbliebenen erfolgt am Mittwoch, den 16. März von 812 Uhr.

Aus -em Kreise Herssel-

Hersfeld. Die Stadtverordneten tagen am Frei­tag, den 18. März, abends 8 Uhr im Rathaussaal. Auf der Tagesordnung stehen 10 Punkte, u. a. Bericht des Magistrats über die Verwaltung und de« Stand der Gemeindeangelegenheiten, Voranfchlag für 1932.

Aus -em Kreise Fraukeuverg

Frankenberg. Nachfrage nach jungen Schweinen. Die Nachfrage nach jungen Schweinen ist in letzter Zeit auf dem Land recht rege geworden. Viele Land­wirte haben aber bei den niedrigen Preisen für fette Schweine die Zucht eingeschränkt. Die Preise für die Jnngfchweine haben den Stand vor den Kriegsjah­ren darum erreicht.

Aus -em Kreise Bie-eukopf

Biedenkopf. Einbrüche im Rathaus und im Land­ratsamt. Einbrecher suchten in der Nacht das Rat­haus und das Landratsaint heim. In beiden Ge­bäuden wurden Türen und Schränke mit Nachschlüs­seln geöffnet und, wo dies nicht gelang, die Behält­nisse mit Gewalt erbrochen. Im Rathaus fielen den Einbrechern 30 Reichsmark, int Landratsamt 34 Reichsmark in die Hände. Die Polizei ist den Tätern bereits auf der Spur.

Wallau, Kr. Biedenkopf. Zurück aus der Fremde. Nach mehrjähriger Schularbeit in Chile kehrte dieser Tage Lehrer Schmidt noch Hof zurück. Der Genannte übernimmt eine neue Lehrerstelle am Rhein. Wie et aussagt, ist in Chile die Arbeit für das Deutschtum tatkräftig gefördert worden.

Riederweidbach. Kr. Biedenkopf. Schulhauspläne. Die Gemeinde beabsichtigt den Neubau einer Schule. Das Projekt wird aus räumlichen Gründen not­wendig. Vorderhand wurde das Projekt aus finan­ziellen Gründen zurückgestellt.

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