Brite 2 — 1. Beilage
Kasseler Treueste Nachnchien
Donnerstag, 1V. März 1932
3« brüderlicher Hilfsbereitschaft
Oie Winterhilfe im Landkreis Kassel
Vom Landratsamt wird berichtet: Der Aufruf des Kreisausschußes vom 2. Oktober 1931, di« Winterhilfe im Wege freier Selbftoerantrvortung in den einzelnen Ortschaften durchzuführen, hat zu einem schönen Ergebnis geführt und damit den Beweis erbracht, daß trotz der schweren wirtschaftlichen Not der Gedanke brüderlicher Hilfsbereitschaft nicht erloschen ist. Von den 46 Gemeinden des Kreises haben sich aüe außer Dittershausen, Rothwesten und Welle rode beteiligt. In Hertingshausen hat die Ortsbauernschaft allein für die Stabt Kassel gesammelt, ohne daß Angaben über das Ergebnis gemacht werden können. Das Gesamtergebnis beläuft sich auf 6700 RM. Geld. 1608 Zentner Kartoffeln, 112 Zentner Gemüse, 101 Zentner Obst, 20 Zentner Hülsenfrüchte. 24 Zentner Getreide, 25 Zentner Mehl. 5 Zentner Wurst- und Fleischwaren, g Zentner Speck, 4 Zentner Fett, 8 Zentner Kolonialwaren und 731 Zentner Kohlen. Außerdem sind zahlreiche Bekleidungs- und Wäschestücke, über die ziffernmäßige Angaben nicht gemacht find, gesammelt worden. Während das Geld innerhalb der sammelnden Ortschaft an die Aermsten und Bedürftigsten verteilt wurde, konnten von den Lebensmitteln beträchtliche Mengen an die Stadt Kafiel abgegeben werden. So find nachweisbar 400 Zentner Kartoffeln, 52 Zentner Gemüse, 50 Zentner Obst, 2 Zentner Speck u. a. m. in die Stadt gebracht.
Als ein besonders schönes Zeichen darf feftgehal- ten werden, datz die Gemeinde Oberkaufungen, die wohl mit ihren 350 Wohlfahrtserwerbslosen bei 3500 Einwohnern zu den notleidendsten Gemeinden des Landkreises Kaffel gehört, den ver- hältnismätzig höchsten Geldbetrag, nämlich 1010 RM, aufgebracht hat.
Manch Gemeinden haben das gesamte Aufkommen ihrer Winterhilfe an die Stadt Kassel abgeführt, so W i l h e l m s h a u s e n oder Dörnhagen und
Dennhausen nach Niederzwehren. Manche haben auf Wunsch der Spender ihre Gaben an das Diakonisse nheim in Kaffel abgegeben. Ueberall zeigte fich ein reges und verständnisvolles Zusammenarbeiten aller beteiligten Wohlfahrts- und sonstiger Organisationen, und es ist nur selten vorgekommen, daß, wie in Watte n b a ch, der Ortsbauernverein jede Beteiligung an der Winterhilfe ablehnte. In der Gemeinde Simmershausen hat di« Reinhardswaldschule statt einer Sammlung 48 Kinder zu Weihnachten mit Kleidungsstücken aller Art bedacht. In Hoof wurde eine Schneiderftube eingerichtet, die gebrauchte Kleidungsstücke umarbeitete, in der allein acht Schneiderinnen tätig waren.
Selbstverständlich können alle diese Gaben bei einer Gesamtarbeitslofigkeit im Kreise von fast 9000 Menschen keine wirksame Hilf« und Unterstützung bieten. Auch lassen fich diese Zahlen nicht als endgültiges Ergebnis ansehen, da ein großer Teil der Bevölkerung durch Pakete in die Stadt, sei es an Privatadressen, sei es an andere Organisationen, seinen Beitrag gespendet hat, ohne daß dieser listenmäßiq erfaßt werden konnte. Wichtiger als das zahlenmäßige Ergebnis bleibt die Tatsache, daß die furchtbare Rot
bas Gefühl der Verbundenheit aller Schichten der Bevölkerung
unter- und miteinander hier und dort in schöner Weise hervorgerufen oder befestigt hat und somit manchem Menschen für kurze Zeit einen Lichtblick innerer Besinnung gewährte. Das Verständnis für die Not derer wachzurufen, die über den Irrungen und Wirrungen eines ihnen unbegreiflich gewordenen Schicksals oft mit dem äußeren auch den inneren Halt verloren haben, ist die oberste Aufgabe einer Winterhilfe und für den guten Anfang sei allen Beteiligten privater wie amtlicher Seite herzlichst gedankt.
Frühjahrsmesse ohne Frühjahr
st. Frühjahrsmesse. — Wohl ist Messe, aber vom Frühling ist wenig zu spüren. Sie ist nüchtern und sachlich betrachtet, für den Meffelieferanten eine erwünschte Gelegenheit, seine „Lager" zu räumen und Platz zu schaffen für das, was man „le dernier cri“ nennt. Selbstverständlich will und muß der Messe- manu trotz seiner Billigkeit auch Geld verdienen, denn umsonst ist der Tod, und der kostet das Leben.
Da wäre also der Käufer nichts weiter in diesem Falle als die melkende Kuh, die die Messeleute mit Butter (alias Geld) versorgt? Sachte, liebe Freunde, so ist das nun doch nicht. Erstensmal hat es sich auch unter den Messeausstellern herumge sprachen, daß das Geld knapp ist und datz deshalb die Preise auf der niedrigsten Grenze sich bewegen müssen. Und dann wäre das ja auch eine törichte Taktik, sich am „Kunden" bereichern zu wollen auf die Gefahr hin, datz der das nächstemal nicht wieder - kommt. Jedenfalls tun die Messeleute alles, um die Käuferschar zufriedenzustellen.
Sparsamkeit ist gewiß eine Tugend, aber der Sparstrumpf kann auch zur Feflel werden, die unser ganzes Geschäftsleben drosselt. Es soll ja garnichts Üeberflüssiges gekauft werden, es ist in jedem Haushalt genug des Notwendigen zu ergänzen. Und dazu bietet die Frühjahrsmesse eine einzigartige Gelegenheit . . .
Am Montag hat sie begonnen und dauert eine Woche, so daß jeder Zeit hat sich aussuchen, was er wünscht. Die Messeleute sagen durch die Bank, daß sie diesmal aber wirklich das äußerste an Preissenkung getan haben. Man zieht seine Schlüsse aus den Erfahrungen der Weihnachtsmesse; obwohl es seitdem ja noch ein bißchen schlechter geworden ist.
Der Winter ist noch nicht herum, einige meinen, er käme erst noch, aber wir lassen uns nichts mehr „weiß" machen. Es rechnen auf guten Absatz: Wollwaren und Trikotagen, Frühjahrs- und Sommerstoff, Konfektion, Wäsche und gerade in diesen Artikeln ist die Preissenkung am energischsten gewesen. Auch Schuhe jeder Art, bitten um geneigtes Wohlwollen, denn die „Ballsaison" ist noch nicht vorüber, und barfuß kann man nicht Rumba tanzen . .
Na, und so fort, eines bedingt ja das andere, jeder möchte seinen Teil daran haben.
Während man so durch die Straßen der Kasseler „Messestadt" pilgert und all die Schätze bewundert fängt es langsam zu schneien an, sehr zum 'Merger des Mannes in der Zuckerbude, der mit Stentorstimme echt „Amerikanische Schneeflocken" anbietet.
stützen. Hebung unseres Standes bedeutet Hebung der Gejamtwirtschaft. Wenn auch die Kurve des Wirtschaftslebens stark nach unten gegangen ist, so gibt es immer noch Tausend« von Kasseler Bürgern, deren Einkommen es erlaubt, Gaststätten aufzusuchen. Aber viele glauben in der heutigen Zeit mit Rücksicht auf ihre Freunde und Bekannten nicht imstande zu sein, eine Gaststätte zu besuchen. Das Gaststättengewerbe Kassels weift darauf hin, daß durch regeren Besuch der Gaststätten Hundert« von Eastwirtsamgestellten vor dem Schicksal der Arbeitslosigkeit bewahrt bleiben. Er weist darauf hin, daß, wenn die Steuerkraft des Gastwirtsgewerbes vollkommen gefährde^ ist, zahlreich« andere Geschäftszweige damit am Boden liegen. Die Gastwirt« Kassels werden bsstrebt sein, durch aufmerksame und reelle Bedienung den Bürgern, die für ihre Notlage Verständnis haben, zu bauten.
Otier über den Wochenmarkt
Es ist nicht zu leugnen daß heute auf dem Wochenmarkt die Kaffeekanne und sonstigen Magenwärm-Be- hälter eine allererste Rolle spielten. Im großen und ganzen hatten die unentwegt Getreuen aber ihre Plätze trotz der eisbeinoerheißenden Kälte eingenommen, schon zufrieden, nicht in den Schneepfützen wegzuschwimmen. Naturgemäß waren hauptsächlich die Gemüse beträchtlich in Sie Höhe geklettert, so datz die Verhandlungen der notverordnungsschwachen Käuferinnen einige Hitze erzeugten.
Der Fischmarkt war gut beschickt, sogar die ganz kleinen und sehr wohlschmeckenden Stint (Pfund zu 35 Pfg.) hatten ihre Reise nach Kassel angetreten. Wild ist überhaupt nicht vorhanden, ein einziges Kaninchen baumelte sein Köpfchen. Desgleichen einige wenige Taubenjungfrauen während die Suppenhühner in Reih und Glied und ordentlich appetitlich aufmarschiert waren.
Die Lenzesboten trutzen dem verspätet eingekehrten Winter erfolgreich in ihren Elashäuschen. Narzissen, Tulpen, Osterglocken spazieren frei herum, während die Wicken und Schneeglöckchen nach einem temperierten Zimmer verlangen. Der Gestrenge kann also als Winterreiseentschädigung eine wahre und stets willkommene Farbensymphonie für einige Groschen nach Hause tragen, wenn er seiner Liebenswürdigkeit den Gipfel aufsetzen will.
Durchschnittsuotierungen tut Kleinhandel vom 10. Mär,.
Zitronen 5. Apfelsinen 5—10, Bananen 30, Aevlel 15—25, Kochäpfel 10, San »butter 1,30, Süßrahmbutter 1,40, Eier 7,
Gänieeier 20, "auch $fö. 20, Blumenkohl 43—60, Weißkraut 10, Rotkraut 10, Rosenkohl 40, Grüner Kohl 15, Nüßchen ’4 Psd. 40, Svinat 40, Endivien 30—40, Salat lKovil 35—40, Möhren 10, Sellerie 20, Sch war, wurzeln 40, Meerrettich 40 bis 60., Radieschen 20, Rote Rüben 10, Zwiebeln 15—20, Kartoffeln 4, Schmand. 'A Ltr. 30. Hafen 30, Suvvenbnhner 80, Tauben 50. Kleischöreise: Rindfleisch 55—60, Nieren- fett 30, Hammelfleisch 60—65, Kalbfleisch 70, Kotelett 75, Bratwurst 80, Flomen 00, Sveck aer.. 75—80, Weckewerk 30, Suloerknochen 30—45. Fifchmorkt: Grüne Heringe 16—18, Schellfische 35—40, Seelachs 18, Goldbarsch 30, Rotzungen 60—60, Schollen 35—50, Hecht 1.—. Zander 76. Kabellau 30—25. Barben 40—50, Stint 35 Psg.
Staatliche Prüfungen im E». Fröbelfeminar. Im Ev. Fröbelseminar wurden unter Vorsitz von Ober schul rat Dr. ® rau die staatlichen Prüfungen für Kindergärtnerinnen-Hortnerinnen und Iugend- Iciterinnen vorgenommen. Es bestanden als Kinder- gärtnerinnen-Hörtnerinnen: Fräulein Elisabeth Ame- lung-Hersfeld, Blumenstein-Kaffel, Brake-Lüneburg, Bruns-Eroß-Jlsede, Carspeken-Kassel, v. Cochauhausen- Kaffel. Dürr-Kaffel, Ehringhaus-Kaffel, Eigenbrodt- Enkirch-Mosel, Hase-Kassel, Hunold-Kassel. Iahn-Wal- kenried, Köhne-Geisweid, Paeckelmann-Kassel, Reiß-
Kassel, Schade-Ohrdruf, Schesmer-Kassel, Elsbeth Sinning-Kassel, Straßen-Burwinkel, Wagner-Kafiel, Wahl-Kassel, Altland-Blankenstein/Ruhr, Edith« Ame- lung-Hersfeld, Beßler-Kassel, Bloesser-Rathenow, Brach-Eckardtsheim, Breitenstein-Kassel, FritzüArns- berg. Gräfenberg-Göttingen. Eütersloh-Kagel, Katz- Kassel, Knefeli-IImenau/Thür., Kriege-Bielefeld, Liövin-Allenstein, Oppenheim-Northeim, Pietz-Kaffel, Ruhl-Kchsel, Schubert-Kassel, Anneliese Sinning- Kassel. Waßmuth-Kaffel, Westädt-Ahaus,- als Iugend- leiterinncn: Fräulein Beysiegel-Meisenheim, Bormann-Hille, Bruns-Lübeck, Leimbach-Volmerdingsen, Remppis-Tübingen, Rudolph-Kassel Wallauer-Koln- Deutz, Werner-Efchwege. — An di« Prüfungen schließt sich eine Handfertigkeitsausstellung an, die Freitag, den 11. März, von 15—18 Uhr, Sonnabend, den 12. März, von 10—13 und 15—18 Uhr und Sonntag, den 13. März, von 11,20—18 Uhr besichtigt werden kann.
Die Kssperl Tante Liefe! Simon vom Frankfurter Rundfunk kommt zu den Kasseler Kindern Montag, den 14. März.
arnung vor dem juristischen Studium
Das Preußische Justizministerium verbreitet durch den Amtlichen Preußischen Pressedienst iolgende Aus- tührunaen des Präsidenten des Juristischen Landes- vrüsnnssavttes, Schwistrr. über dte UeberfüBuna und Schwierigkeiten des juristischen Studiums.
In dielen Wochen werden in Deutschland schätzungsweise annähernd 50 000 Primaner die Reisevrümng ablegen und vor die Berufswahl gestellt fein. Größte Vorsicht und sorgsälttaste Prüfung ist da namentlich- für alle geboten, die sich einem akademischen Beruf zuwenden wollen. Insbesondere ist die Iuristenlaufbahn. der fidj bisher viele aus reiner Verlegenheit auch ohne das Vorhandensein ausgesprochener Eignung und Neigung zuzuwenden pflegten.
so stark überfüllt, daß der Bedarf ans Jahre hinaus völlig gedeckt ist.
Die Höchstzahl der Jurastudieren den in Preußen: 7051 i. I. 1907 hatte sich bis 1929 aus 14 922, also auf mehr als das Doppelte gesteigert. Sehnlich ist die Entwicklung bei den Referendaren gewesen. Zwar wurden ihrer schon 1910 in Preußen 7667 gezählt, und heute sind es „nur" 9300. Rechnet man aber die Zahl von 1910 nm auf das heute verminderte Staatsgebiet und auf die nm 1 Jahr auf 3 Jahre verminderte Vorbereitungszeit, so ergibt sich als HÜchstzahl vor dem Kriege nicht viel mehr als 5000, und da wir bei den Referendaren noch auf mehrere Jahre mit einer Steigerung zu rechnen haben, so wird auch hier die Verdoppelung bald erreicht sein. Die Zahl der Gert ch t s a s s e s s o r e n, die 1922 nur 1721 betrug, ist seitdem ständig gestiegen: sie betrug am 1. Januar 1931 3055 und hat gegenwärtig mit 3463 die Höchst zahl vor dem Kriege (1913 bet unvermindertem Staatsgebiet 3479) überstiegen. Von den 3463 Gerichtsaffessoren wurden entgeltlich bei der Justiz 1338 beschäftigt (unentgeltlich 8851. Wichtiger ist aber das Verhältnis von Angebot und Rackivage. Die Zahl der int Assestorenexamen mit Erfolg geprüften Referendare belief ssch 1929 auf 1241, 1980 auf 1345. 1931 auf 1390. 1930 stellte sich der Abgang durch Anstellung bei der Justiz auf 316, davon jedoch 134 in neue Stellen, der Normalbedarf alfo auf nur 182: der Zugang zur Anwartschaft (und zum Notariat) auf 541, der Abgang zu anderen Verwaltungen auf 140. 1931 belief sich der Abgang auf insgesamt 980. davon Anstellung bei der Justiz 213, Zugang zur Anwaltschaft 604. sonstiger Abgang einschließlich Tod 163, während der Zugang bei den Assessoren 1388, den Referendaren 1930: 2597. 1931: 2667 Köpfe ausmachte: in den letzten Jahren bat die Zahl der Referendare um mehr als 1000 pro Jahr zugenommen. Daß bei der gegenwärtig
grundsätzlichen Stellensperre
und anderen Dvarmaßnahmen, wie bei der Beseitigung von 60 Amtsgerichten, die Aussichten bei der Justiz besonders trostlos sind, bedarf kaum der Hervorhebung.
Allerdings war die Zahl der int ersten titristischen Semester die Rechte Studierenden in den Sommern 1928 bis 1930 merklich zurückgegangen, in Preußen von 2542 auf 1817 und im Reich von 5757 auf 3987. Aber diese Besserung hat ssch wenigstens in diesem Matze nicht wetter fortgesetzt. Rach wie vor besteht ein beängstigendes Mißverhältnis zwischen der Zahl der Studierenden und einem noch so hoch veranschlagten Bedarf. Gegenwärtig ist es so, datz zahlreiche Gerichtsassessoren ohne Beichäfttgnng sind. Vollends trostlos stnd die Aussschten für die Referendare, denen es nickt gelang, die zweite SiaatSvrüfuna zu bestehen. Schon länffft reihen die tnt Assessoreramen Gescheiterten ssch nickt nur um Büroftellen bei Gericht und Amtsauwaltschaft, sondern manche würden ssch gern mit Stunileiarbeiten zufrieden geben: selbst eine Beschäftigung als Justizwachtmeister würde von einzelnen nicht verschmäht werden.
Aber auch die Anwaltschaft ist stark überfüllt.
In einer Eingabe des Deutschen Anwalisvereins an den Reichsiufti,Minister wird aitaegeben, datz die Zahl der deutschen Rechtsanwälte von 10 501 im Jahre 1910 aus 17 184 tm Jahre 1931 gestiegen fei. Nach einer anderen Zählung war diese Ziffer fckon 1930 überschritten. Seit 1900 hat fich die Zahl der Rechtsanwälte im Deutschen Reick und Preußen verdoppelt, in Berlin sogar verdreifacht. Auf Grund von Angaben der Ruhegehaltsklaffe der deitt- fchen Anwaltschaft sowie der Anwaltskammer schätzt 6er Statistiker Dr. Sckweer die Zahl der 1940 lebenden Anwälte — meines Erachtens recht optimistisch — auf über 23 000; dabei fetzt er rür die letzten 7 Jahre den durch- fchnittlicken Reinzugan« auf 665, die Todesfälle auf 250, dte Reuzulassungen auf 850 bis 900 Anwälte an. Auf Grund der Umfatzfteuerstattfttk berechnet der Privaidozeni Dr. Tbal- heim (3'S. 31. S. 3497), datz in dem verhältnismäßig günstigen Jahre 1927 über 1800 — 13 Prozent aller Anwälte nicht über einen Umsatz von 5000 Mark hinauskam und rund 3000 Anwälte einen Umsatz von 5000 bis 10 000 Mark hatten; von den 13 879 durch die Umsabfteuerftaiistik erfaßten fast 15 000 deutschen Anwälten hatten 4600 bis 5000. o. h. etwa ein Drittel, nicht einen Umsatz bis zu 10 000 Mark, d. i. ein Reineinkommen von 6000 Mark gleich monatlich 500 Mark. 1929/30 haben mindestens 30 Prozent der deutschen Anwälte ein Berus seinkommen von nickt über 6000 Mark, etwa 50 Prozent nicht über 10 000 und etwa 60 bis 70 Prozent nicht über 12 000 Mark gehabt. In Bauern hatten 1929 etwa 40 Prozent aller Anwälte ein Einkommen von nicht 500 Maik monatlich, im Bezirk Nürnberg 22 Pro- jent von nicht 250 Mark monatlich. Beim Arbeitsamt der
deutschen Rechtsanwaltschaft waren am 1. Oktober 1931 gemeldet: 420 Beschäftigunasfuchende. und zwar 120 Rechtsanwälte, 170 Assessoren und 130 Referendare, dagegen tntr 11 Beschäfttaungsmöglickkeiten, davon 7 für Anwalt« ober Assessoren und 4 für Referendare.
Schon heute stnd in verschiedenen GroßstÄten Anwälte der Unterstützung durch die offeniltche Wohlfahrtspflege anhetmgefallen.
Demgegenüber ist. wie der Deutsche Anwaltvevein und die Sereiniguns der Vorstände der deutschen Anwaltskammern in einer Eingabe an den Reichskanzler vom 2. September 1931 geltend machen, das Arbeitsgebiet der Anwaltschaft feit 1926 fortgesetzt verkleinert worden, insbesondere durch dte Ausicklietzung der Anwälte von den Arbeitsgerichten, durch Abwanderung von /Streitsachen an die Schiedsgerichte unter Verbot des Auftretens von Anwälten durch außerordentliche Zunahme der Wtnkelsckret- berei, weiter durch ständig zunehmende Tätigkeit onenllicher Rechls-Auskunfts- und Beratungsstellen, durch Erhöhung der amisgerichtlichen Zuständigkeit, Senkung der Gebühren einschlietzlich der Armenrechisgebühren. Unterwerfung der Anwälte unter die Gewerbesteuer, ichltetzltch auch durch bte zunehmende Verminderung der Streitwerte unb bte wachsende Notlage insbesondere des Mittelstandes: hinzu treten die Wirkungen der letzten Notverordnung. Auch bei öen Verwaltungen und in der Wirtschaft besteht keine Beschät- ttgungsmöglichkeit.
Rur stärkste ausgesprochen jur iftifche Begabung kann unter bieten Umständen die Wahl der Jnristeulaus- bobn rechtfertigen.
Die Uuterhaltszufchüsse für Referendare find iefet üfmn erheblich gekürzt und werden tnt nächsten Haushalts taht. wenn überhaupt, nur noch in geringem Umfang, und nur noch an hervorragend begabte und wirklich bedürftig« gewährt werden können. Am btefc Zuschüsse sollte habet fürderhin niemand mehr feine Plane aufbatten.
189 006.
364 934
175 229.
240 226.
268 690.
292 416,
322 607.
109 482, 124 834, 125 444, 127 201, 187 077, 141984, 146 990, 149 083, 150196, 1-52 981, 161363, 162 920, 187 448, 198 967, 204 311, 206 802, 219 660, 235 293,
240 764, 255 582, 256 271. 257 872, 262 522, 266 130,
272 256, 273 316, 274 448, 282 778, 289 950, -291 812,
295 714, 299 602. 306 052. 310 653, 313 844, 318 802,
328 394, 329 222, 330 045, 331 679, 338 100, 340 238, „v,
368 624, 382 869, 387 152, 394 689. Im Gewittnrade verblieben: 2 Prämien zu je 500 000, 4 Gewinne zu je 50 000, 8 zu je 25 000, 2 zu je 10 000, 72 au je 5000, 144 zu re 3000, 406 au je 2000, 780 zu je 1009, 1286 au le 500, 3852 zu le 400 Mk.
326 799, 337 303, 340 547, 343 220, 346 949, 354 „99, 3>5 52a. 358 640. 365 816. 367 875, 386 209, 398 214. — 500 Mark; 1013, 3947, 7518, 8635, 28 685, 26 594, 29 857, 32 467, 36 831, 46 806, 51428, 54 604, 58 906, 67 057. 72 701, 72 786. 75 784, 75 812. 87 472, 89 146, 91 057, 93 398, 95 »69, 96 211, 98 2o9, 99 182. 102 781, 103 023, 104 055, 105 357, 169 042, 111 571. 114 770, 115 236, 115 615, 117 654, 121 339, 130111, 138 <9o, 139 510, 141 957, 144 384. 146 344, 146 949, 47 319. 158 986, 162 fb2,
163 523, 168 651, 172 719, 173 477, 174 392, 178 194, 183 908,
192 330, 194 552, 195 022. 197 639. 201 736, 209 520, 210 900.
224 793, 227 427, 228 964, 287 733. 237 929, 239 009, 244 34-.
252 698, 253 149, 259 329, 286 910, 289 334, 297 841, 305 086.
317 618, 318 803, 326 471, 329 946, 334 697, 346 753, 347 073,
347 410, 354 247, 357 613, 361 644, 362 252, 364 770, 374 151,
374 395, 378 773, 392 647, 393 321. 394 079, 397 943. — Rack- mtttagsziehung: 75 000 Mark: 94997. 10000 Mark: 127143 234 444, 292 996, 336 646, 372 721. — 5000 Mark: 67 773,
74 560, 177 334, 250 951, 342 557, 370 096. — 3000 Mark:
32 407, 76 599, 76 886, 84 169, 94 797, 129 081, 154 839, 198 245. 232 212 245 028, 255 988, 263 709, 304 458, 326 002, 332 928.
336 603 . 363 790. — 2000 Mark: 384, 16 576, 46 913, 50 871,
62 123, 62 514, 84 137, 96 878, 105 531, 112 818, 116 712, 182 271, 193 622, 224 101, 252 890, 277 791, 324 011, 353 275, 361 514, 363 605, 384 065, 390 060. — 1000 Mark: 2062, 16 684. 20 803, 21 523, 28 836, 87 361, 58 479, 61 976, 62 876, 73 614, 76 141, 88 376, 94 923. 96 603, 113 807, 138 187, 14S 703, 159 573, 180 001, 200 784, 204 975, 213 429, 215 046, 216 628, 220 835, 240 660, 248 843, 251 360, 254 725, 260 950, 269 942. 290 858. 292 0®, 301 823, 302 616, 304 474, 312 890, 317 456, 330 669, 335 028, 348 775, 370 036, 371 340, 385 144, 388 086, 394 966, 396 135, 398 332. — 500 Mark: 436, 1619, 2949, 11732 17 323, 23 439. 24 056, 26 743, 33 872, 42 720, 43 574, 48 902. 46 000. 47 923. 49 755, 65 496, 69 659. 72 468. 73 853. 92 439, ... ... ------ ...... -------------- 140699,
Gewinnauszug 5. Klass« 38. Preußisch-Süddeutsche lA>4. Preuß.) Staats-Lotterie. (Ohne Gewahr.) Bormtttass- ziehttttg. 10 000 Mark: 135 544, 182 384, 297 196, 379 664.— 5000 M.: 25825, 33797, 61592, 107895, 175818, 337.564. 36659-.. 3000 Mark: 25 077, 86 987, 157 460, 161 059, 189 79p, 20< 38-, 245 927, 265 933, 282 925, 307 664, 312 989, 367 4»8, 371310. 2000 Mark: 5700, 15 4S0, 22 713, 32 057, 98 083, 102 340, 122 392, 122 706, 127 152, 141 179, 173 286, 181 609, 182 798,
197 923, 224 898. 228 479, 242 789, 257 764, 263 374, 271 832.
273 151, 279 625, 286 194, 311 049, 312184, 316 469, 323 012.
337 005. 356 261. 378 207, 300 315. — 1000 Mark: 18 7fo,
38 234, 36 070, 44 223, 45 161, 46 419, 47 064, 50 676, 53 190, 60 239, 60 780, 69 527, 81 946, 82 136, 82 491, 90 875, 104 67a, 119 634, 123 595, 135 028, 138 050, 145 030, 146 4a3. 15095p, 151 471, 158 212, 161 950, 162 320, 162 492, 171444, 184 614, 133 005, 192 429, 210 209, 211340, 211947, 216 17a, 217 600,
226 242, 230 177, 234 434, 238 445, 238 696. 238 714. 251 312,
262 532. 265 863. 276 411, 289 981. 298 142, 301 680, 315 382.
------- 637 303, 340 547, 343 220, 346 949, 354 399, 355 52a,
Appell der Gastwirte
Der Kasseler Wirteverein wählte einstimmig Herrn Franz Reintjes zum Ehrenmitglied. Unter anerkennenden Worten überreichte Stadtv. Grenzebach dem Kollegen Reintjes ein künstlerisches Ehrendiplom. Für langjährige Zugehörigkeit zum Vorstand wurde ferner den Kollegen Bode und Ehrlich ein Anerkennungsschreiben übermittelt. Hierauf berichtete Stadtv. G r e n z e b a ch über
die Bierpreisfrage.
Nachdem der Regierungspräsident die durch den Preis- kommiffar vorgenommen« Senkung des Bierpreises aufgehoben habe, hätten die Gastwirte den alten Preis wieder nehmen können. Um aber die Unruhe nicht noch mehr zu steigern, habe man hiervon Abstand genommen. Der Vorstand hoffe aber bestimmt, daß diese Preissenkung bei der endgültigen Regelung des Bier- preises am 1. April in Anrechnung gebracht werden würde. Eine nicht unbedeutende Rolle spielt auch die Ermäßigung der Abgabe für das Sprit- Monopol. Auf keinen Fall dürfe, erklärt Herr Dohne, durch die Senkung der Biersteuer der Verdienst der Gastwirte nochmals gekürzt werden. Den Bierstreik Halle der Verband nicht für ein geeignetes Mittel, um Erfolge zu erzielen. Es müßten, um zum Ziele zu kommen, andere Mittel und Wege gesucht werden. Eingehend beschäftigte fich di« Versammlung auch mit den
Gas- und Strompreise«.
Es seien dieserhalb bereits Verhandlungen mit den Gewerblichen Werken geführt worden. Mit der bisherigen geringen Senkung der Strompreise könne und hülfe man sich nicht zufrieden geben. Der Vorstand babe sich an den Oberpräsidenien gewandt, um zu erreichen, daß die Polizeistunde an einigen Tagen der Woche generell verlängert werden soll. Man beschloß solgendc
Bitte an das Publikum:
Das Gaststättengewerbe des Stadt- und Landkreises Kaffel, das vor dem völligen Ruin steht, wendet sich an die noch kaufkräftigen Kreise der Bevölkerung mit der Bitte, unseren Berufsstand zu unter-
Gesundung in Kragenhof
Lahreshauptversammlung der Walderholungsstätten
der Erwachsenen und sieben Wochen der Kinder in beachtlichen Gewichtszunahmen zeigten, betont aber, daß di« Sparmaßnahmen der Entsendestellen sich nach und nach katastrophal auswirken müssen, wenn di« Erholung nicht mehr vollständig durchgeführt wird und Ausheilungen nicht mehr vollendet werden. Bei der jetzt schon allgemein sichtlich hervortretenden Minderung des Standes der Volksgesundheit bedeutet das eine große Gefahr. Der Wert der Erholungsstätten, die vor allem auch krankheitverhindernd wirken sollen, muß deshalb gewürdigt werden. Dr. Cadenbach schließt seinen Bericht mit den Worten: „Wir begrüßen diese Einsicht (der behandelnden Aerzte) in die Bedeutung der Erholungsfürsorg« und die Erkenntnis, daß durch sie die Krankenfürsorge in weiterem Umfange entlastet wird, und wir geben der Hoffnung Ausdruck, daß diese Einsicht im kommenden Jahre als Bestandteil des ärztlichen Handelns wie der sozialen Fürsorge unserem Volke erhalten bleiben möge.
Vorstand und Berwaltungsrat richten deshalb an all« zuständigen Stellen die Bitte, dem Erholungsheim recht bald und recht zahlreich Erwachsene und Kinder wieder zuzuweisen. Auch für Privat« steht da« Heim offen.
Ein Rundgang überzeugte die Teilnehmer der Versammlung von dem trefflichen Zustand der Räume und Einrichtungen, ein Imbiß von der Güte der Verpflegung.
Der Kassenbericht, aufgestellt von Dr. Karl L. Pfeiffer, der mit rund §0 000 Mark in Einnahme und Ausgabe bei 120 000 Mark Bilanzsumme ab- schließt, weist eine kleine Reserve an Barmitteln aus, sodaß der Verein trotz der schweren Zeft mit guter Grundlage ins neue Jahr geht.
Vorstand und Verwaltungsrat wurden wiedergewählt. —th.—
In Kragenhof fand die Jahreshauptversammlung des Vereins Walderholungsstätten Kassel statt. Sanitätsrat Dr. v. Wild leitete die Sitzung.
Bürodirekwr R. L o e b e r gab den Jahresbericht von 1931. Dieser beginnt, wie alles heute, mit dem Hinweis auf die aus der Wirtschaftslage erwachsenen Schwierigkeiten und ihre nachteiligen Einflüsse; sie zeigten sich in Kragenhof zunächst darin, daß die Zahl der erwachsenen Kurgäste gegen das Vorjahr von 425 auf 278, die der Kinder von 441 auf 320 zurückging, sodaß ein Gesamtausfall von 9220 Verpflegungstagen eintrat.
„Das schmerzlichste für uns war hierbei", sagt der Bericht, ,chie in der Geschichte der Wakd- erholungsstätten noch nie vorgekommene Tatsache, daß uns seit Ende September des Berichtsjahres von den Endsendestellen Kinder nicht mehr Angewiesen wurden. Wir waren deshalb zu unserem lebhaften Bedauern gezwungen, mit diesem Zeitpunkt die Kinderstation zu schließen und das gesamte Personal zu entlassen." Auch die Erwachsenenstation mußte infolge der Sparmaßnahmen der Landesversicherungsanstalt Ende Oktober geschloffen werden!
Eigener Sparsamkeit und sorgfältiger Verwaltung gelang es trotzdem, alle finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen und das Bestehende nicht nur zu erhallen, sondern zu verbessern: für die Küche wurden moderne Maschinen beschafft, die leergewordenen Räume der Kinder wurden für Erwachsene mit Betten und Möbeln ausgestattet.
Turnrat Buchenau stellte aus alten Beständen Turngeräte für die Anstalt zur Verfügung, die fleißig benutzt wurden.
Der Bericht der Anstaltsä^te, Fräulein Dr. Warnstorfs und Dr. med. Cadenbach werft zwar auf erfreuliche Erfolge der Erholungspflege hin, die fich bei durchschnittlich vier Wochen Aufenthalt
RUNDFUNK
Programm für Freitag, 11. März
Wien
17.00: N ackmittagskonzert
19.30: lieberrragnng aus d.
Staatsover Wien
22.05: Abenökonzert
16.30: Nachrnittagskonzert non Leipzig
17.30: Deutsche Stämme u. beutfcke Vanbftbaiten in der Dichtung der Gegenwart
18.00: Die Kartelle in der Wirtschaftskrise
16.30: Hören musikalischer formen
19.00: Wissenschaftlicher Vortrag für Zahnärzte
19.30—19.55: -stunde des Arbeiters — ..P. St. 3000". ein Vebrftriel non Werner Brink
20.00: Von Breslau: Die fckönften deutschen Volkslieder
21.10: Bon Berlin: Konzert Sangenberg
13.05: Mittagskonzert
17.00: Konzert
20.Ö0: ftrauenltebe und leben. Liederzyklus no» Robert Sckumann
20.35: Der Maharadscha von Haidarabad. Gin Spiel für den Rnndiunk von Adolf llagrifi und Hans Müller-Schlösser
Frankfurt
6.16: Wettermeldung Anfchl.: Morgengymnastik
7.15: -Wetterbericht
Ani'chl.: Frübkonzert auf Schallvlatten
11.00: Von Kassel: ..Sanne und Ella, die vorbildlichen Hausfrauen, plaudern im Rundfunk"
12.05: Bon Berlin: Konzert
13.05: Bon Köln: Mittagskonzert
17.00: Konzert des Rundfunkorchesters
18.30: Wirtfchaftsmeldungen
18.40: Streirverfahren und Soruchpraxis. II. Vortrag
19.05: Aerzteoortrag
19.30: Wirtschaftsmeldungen
19.35: Goethe-Worte an untere Zeit
19.45: Verklungene und moderne -Schlager, gelungen von Franz Baumann
20.30: Die Dame plaudert (Plauderei htiwrifcher Damen), gesprochen von Theamaria Lenz
21.00: Orchesterkonzert des Pbilbarm. Orchesters
22.30: Nachrichten
23—24.00: Aus dem Cais Sckanz. Freiburg: Unter- baltungsmussk
Köttigsmufterhaufeu
14.00: Bon Berlin: Konzert
Abendprogramm der eurovaiscken Sender
Seromünfter: 20.00: Marschmusik, anfchl. Schubert- Ateder — 21.20: Volksmusik aus dem iefftn (Mandolinen- vrcbeiter, Ebore). <?> Budave ft: 19.30: Operettenkonzert Cffenbmb). <$> Sa»ent ra: 21.00: Kleine musikalische Unterhaltung. — 21.20: Bunter Abend. — 22.35: ..Die Wal- kure ». R. Wagner. III. Akt. Kopenhagen: 20.60: Lrchesterkonzert. Sketch. - ,20.40: Cello-Konzert. — 21.00: sletch. — 22.15: Er&fterfotyert. <$> Mailand: 21.00; Bunter Abend. -K Rnm: .Nufere eftine". kom. Oder. Warschau: 30J.5: Sinsoniekonzert: „Werke Ravels'.