Handel • Wirtschaft • Börse
Donnerstag, den 3 März 1932
Kasseler Neueste Nachrichten
Hessische Handelszeitung
Die Preiswaage
Getreidedilemma in Deutschland / Neue Metallbaisse
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BmuHiiiiiiiinniiniHiiiniiiiiiiiiiiuiiminiHiiiiiiiiiiiiiitiiinHiiiiiiuitinuüiiiiiiiiiiiiiHiiiiiiiüiiiiiiiiiiiiiii
Waren und ihre Preise
Frankfurter Produktenmarkt
tuhig
256.00
Amtliche Notierungen vom Vortuo
38.25 39.20
Brief
wirsen.
9.40
10.25
15.. 70
1UU l 'rc.
Jugeudkino. Am 8. Jugend außer dem Kulturfilm ,Lm Reich-
312ßdumwlie,
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iSOTäbdk ’ ■
1586
210
Erzeugnisse derland-und forstwirtsihafr
5.00 2 00 DOO 76
140
r. Marz
Tagl. Geld S°/t und darüber
l?Ä50-192.50
155.00 162.50
Di« Bnrbach-Kaliw-rk« AM. iu Magbebnrg rechnet mit einem Rcingrwittu non 7 Mill, im letzten (vc- i-bästsjahr «eaentthet 8.6 Mill. imVortahr. Eiue H-rab- sesnn« bet letzten Divibenbe von 12 Prozent ist roabrschetn-
ln Reichsmark Prfvatdiskont 68/sG. 6*/iB.
Die Preisentwicklung an den Lebensmittel- tntb Rohstoffmärkten ist jetzt wieder ziemlich enttäuschend. Der etwas zuversichtlicher« Grundton ist zwar wet- tertzin unverkennbar, doch neigen die Preise fast auf bet ganzen Linie zur Abschwächung. Die Entsvannung bei LageimSernenOften macht si chinsosern vretsdrük- kend geltend, als man von dem Anbalten des Konflikts eine größere Nachfrage nach Getreide, Baumwolle und anderen Rohstoffen und außerdem eine weitere Berknavvung deS Angebotes von Soyabohne, Reis, Tee, Seide ufw. er- wartet Halle. Kerner hat es zu denken gegeben, daß die amerikanischen Preisstützungsstellen, wie vor allem das Ksderal Karm Board, trotz der KredllauSwellung mit ihren Manipulationen bisher zurückhaltend geblieben stnd. Am meisten haben die Metallmärkte unter der Preisreaktion zu leiden gehabt, aber auch die Nahrungsmtllelmärkte wurden nicht verschont, während sich die Textilmärkte relativ gut behaupten konnten. Im allgemeinen ist festzustellen, daß das Bild der Warenmärkte durch die zahlreichen neuen Zoll- nnb sonstigen Jmvortdrosselungs,Maßnahme nu neinheitlich und noch verwirrter geworden ist. Da die Lagerbestände in den großen Koni umzentren aber nach wie vor äußerst niedrig gehalten werden, besteht jederzell die Möglichkeit des Einsetzens einer neuen Kanfwelle, die bann den Märkten einen neuen Impuls geben würde. Man sollte daher die Bedeutung, die der gegenwärtigen Preisabschwächung zukommt, nicht überschätzen.
Leichter Ultimo
Weitere Zunahme der Devisenbestände.
12-40-12.50 8.20
11.20-11-30
15:40-11:80
Die neuen Zapfstellenpreise
Staffel und Fulda unter die Ausnahmestädte ausgenommen.
Der Reichswirtschafts Importeure für den Mo. wer allgemeinen Geneh.
Am 8. März 20,15 Uhr läuft im Saal der "Hlm „Der Evangelimann noch ein jSwaisenhaps".
Heimische Wirtschaft
Der erste Abschluß der Rbeika A.-G., Raffet Die früher „Rheinisches Kaufhaus für Lebensmittel, Job. Herr, KasseI' firmierende Rbeika A.-G., Kassel, schließt ihr erstes, am 31. August 1081 abgelansenes Ge. schästsjahr bei einem Warenbruttogewinn von 729 527 RM und General unkosten von 698 484 RM mit einem Reingewinn von 81 044 RM auf das zu 223 000 RM eingezahlte Aktienkapital von 260 000 RM ab. Hiervon werden 16 500 RM als Dividende und Aufstchtsratstanttemen verteilt, 8000 RM in den gesetzlichen Reservefonds eingestellt und 6544 RM vorgetragen. In der Bilanz stnd ausge- wiesen: Inventar und Kraftwagen mit 123 504, Kaste, Bankguthaben und Postscheck rnll 50 493 und Warenvorräte mit 356 078 RM. andererseits Kreditoren mit 107 508 und diverse Rückstellungen rnll 81 898 RM.
Zwangsversteiqernng. Die Stuhlfabrik in Remsfeld wurde zwangsweise versteigert, .Herr Retriaus Dustel- dorf hat den Betrieb für den Preis von 107 000 RM käuflich erworben. Der bisherige Inhaber Horn wird die Kabrik senerhin als Geschäftsführer verwalten.
Aufgehobenes Konkursverfahren:. Carl B i e t o r s Buchhandlung, Inhaberin Marie Westphal in Hers- feld.
Londone Goldpreis. Der Londoner Goldpreis beträgt am 2. März ,982 für eine Unze Femgolb 118 sh 10 b = 87.1642 RM. für ein Gramm Seingold demnach 4.),8469 pence — 2.80239 RM.
Berliner Produktenbörse
Heutiger Frühverkehr ruhig.
Berlin, 3. März. Marktlage für JnlandbrMgetteide ruhig. Das Angebot ist klein, andererseits baa . tiauf-- intereffe gleichfalls äußerst minimal. «teferunaSpreife für Weizen werden völlig unverändert zum Bortagsichlutz gesprochen, während man Roggen bis 0,50 RM höher hort. Effektlvwar« liegt gleichfalls ruhig und wird, kaum umge- setzt. Hafer tendiert test bei Pretsbesterungen bis zu 3% RM
Das Vergleichsverfahren über bie A. Borsig G. m. b. S Ber l j n - ? eg et. ist am 29. Sebr. 1932 eröffnet Sür bie Warengläubiger ist eine Quote von 30 Prozent vorgesehen. Den Sparern soll volle Besriedigung gewahrt werden. Zur Abwicklung der vorliegeuben Auftrage ronrbe die A. Borstg Betriebs-Geiellfchaft m. b. H. mit einem Gesellfchastskavita> von 300 000 RM gegründet.
finden soll. Die veranstaltenden Verbände laden vielmehr
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tragssolge mit den n.ezten erhältlich. Es kostet ein 3latz im 1. Rana RM l--. iw Parkett RM -,7o. irn ParUrre. 2. und 3. Rana RM —,50. Bor der Seiet stnd «arten an der Theaterkasse zu haben. •
Neue Lotterie-Firmenschilder. An und in den Staatlichen Lotterie-Einnahmen prangen die neuen gesetzlich geschützten Firmenschilder der Staatslottctie. Den Entwurf lieferte der Maler Hermann Keimet, München, der damit im Weubewerb unter Hunderten von eingefanbten Entwürfen siegte. Das Firmenzeichen stellt einen ftiu- sierten ichwarzeit Adlerlops mit Clückskleeblatt tm mächtigen Schnabel dar. Das angefügte Halsstück '.st mit Goldstück»« LLerfät. Es kann angenommen wer-
Riudermarkt in Gießen. Der RiMer-N utzviehmarS tu Gießen war gestern im Hinblick aut bie kalle WUterung nur mit 468 Stück Großvieh, 45 Fressern und 84 Kalbern beschickt. Tas Geschäft war anfangs lebhaft, wurde bann flauer und hinterließ kleinen Ueberftanb. Man bezahlie für Milchkühe oder bochrraaende 1. CuaL 300—400 Mark. 2. Qual. 200—280, 8. Qual. 100—180. -chlachtkuhe 60—250, «—«iäbr. Rinder 60—120. %—2ta6r, 9ttnber 80 bis 18Ö, tragende Rinder 150—300 Mark, Kalber 20—30 Pfennig je Pfund Lebendgewicht.
1. Marz 24400 - 24600 193.00-195.00 17800-185.00 167 t 0-172 au 149.00-156 00 31.25-3475 27.4u-28.5O 10.25-10.50 9.85-10.25 20.00- 27.0u 21.00-23.50 15.00-17.00 16.50-18.50 15.Q0-17.00
DevUenbSchstbeiräge für März, Der RetSswirtfchafts- minister hat angeorbnet. baß bie Importeure für ben Monat März 1982 ben Höchstvetraa ihrer allgemeinen Genehmigungen nur bis zur Höbe v o n 65 'Prozent tu Slnfvruch nehmen bürten. Für bie biefen Betrag uberftet; aenben Aahlungsverbindlichkeiten werben bie Firmen auf die Inanspruchnahme von Sieferantentrebtten und bie Ausnutzung ber Kreditlinien des Stillhalteabkommens ver-
Rach dem Ausweis ber Reichsbank vom 29. Sebrn-r 1932 bat sich in ber Ullimowoche die gesamte Kapital a n l a g e ber Bank in Wechseln und Schecks. Lombards und Essekien um 857,2 Mill. aus.8882,8 Mill. RDc erhöbt. Im einzelnen haben bie Bestände an Handels- wech/eln und -Schecks um 179.6 auf 3323,7, bie Bestände an Reichöschatzwechseln um 33,3 auf 48,8 und bie Lombardbe- ftänie um 144.4 auf 808,0 Mill. RM zugenommen.
~ ~ ' ifnoten unb Rentenbauk. n stnd 280J. Mill. RM In ben Ber- bat sich der Umlauf an Reich?. 268,8, derjenige an Rentenbauk- RM «höht. RM eine &
Kurszettel-Ersafy
Wertpapierversteigerung in Berlin.
Berlin. 2. Marz. RM 180 Sarotti Aktien 61« Prozent. GM 1650 4«vroz. Hann. B?denkr. Bk. 8iau. Golüviandbr. SO Prozent, Sr. 11 dergl. Anteil- und Ra.enscheine 8—4 26 Mark »er Stück, GM 150 4«vroz. Braunschw. Staatsbank Ligu. Goldvfdbr. 75« Prozent, RM 1000 Demfche Bank und Diskonto-Gesell. Akt, 46 Prozent, RM 200 Salzdetfurth Kali Akt. 161« Prozent, GM 3600 4«proz. Rheim Hvp. Bk. Mannheim Lian. Goldvsdbr. .über Anteil scheine 80 Prozent. Sr. 20 — 2000 GM Gutscheine b. Rhein. Hyp. Bank Mannheim 0,25 Mark per stück.
in 1932 entscheiden wird, ob das gesamte Handwerk den Kampf um Sein und Nichtsein bestehen, wird.
Die Neuwahl des Vorstandes ergab die einstimmige Wiederwahl des ersten Vorsitzenden Tischlermeister Willi Wachsmuth, zweiten Vorsitzenden Tapezieret Karl Siebert, ersten Schriftführer Schuhmachermeister August Oelfenbüttel, zweiten Schriftführers Bäckermeister Martin Hartmann, ersten Kassierers Schmiedemeister Heinz Köhler, zu Vergnügungsbei- sitzern Schreinermeister Karl Baum, Schuhmacher Adam Müller, Schreinermeister Theo Schmidt und Bäcker August Schulz.
2. März
244.00 -24
167.00-1?
149.00 1£
3125-34
>7.33-2k
12.60 Ä 1240-12.50 8.20
11.20-11.30
12 30-12.40
15.10 156-
______—_____auf l
An Reichsban_____
f 6 e t n e n zusammen sind kehr abaeflDffen, und zwar L„. , banknoten um 265,1 auf 4268.3, --------
ftöetiten um 15,0 auf 419.1 Mill. RM erhöht. Die fremden Gelder zeigen mit 422,7 Mill. RM eine äuiuwme um 90,9 Mill. RM.
Die Bestände an Gold und beckungSfähisen Devisen haben sich um 1,8 Mill, auf 1077,3 Mill. RM erhöht. Im einzelnen haben bie Goldbestände um 1,1 auf 92S.a Mill. RM ab genommen und die Bestände an deckungs- säbigen Devisen um 2.9 auf 148,8 Mill. RM zugenommeu. Die Deckung ber Noten burch Gold und beckungs- sähige Devllen beträgt 25,2 Prozent gegen 26,9 Prozent in
«Im Jnldnd erzeuqbdre und nicht erzeuabare Einfuhrwaren 1931 in Millionen fiM
erzeuqbdr nichterzeugbar
WeizenausfuSrfÄeine 173,5 nom., RoggenansfuhrsLeine 120 nom. Gerstebezugsscheine 23,25 Ä. Matsoezugsichmn« — ’ Haudelsreibtlicke LieferungsgeschLsie an der Berliner Vrosuktevborse vorn 2. Marz. Weizen. Marz 2o9—2o8.
-W» 3__265 7,5, Ault 272,75—-269,5. tSp€Pt» 232»o, 0 ä -
gen: tUiärj 194.5, Mai 202—201. isüli 201,5—-Ml B-Sevt. —: Hafer: Marz 167—166. Mai 176—175 B„ Juli —, Sevt. —.
Kasseler Getreidevreise vom 2. Mär,. Weizen, «»t, gesund. irocken - 76/7 < kg 2o4—2o8 124. 2.^2^—2o9), Roggen, gut. getunb. trocken — 74/<o kg 218--.20 1-'18—-.20^ Sommergerste 185-190 (185—1901, Wintergerste 180—18s (180—1851, -Haier 150—160 (150—160). Grotzhanbelspretie, waggonirei Station Kastel, ohne sack.
Berliner Butterberichi vom 2..März. NaL ber starken NotierungSermäßignng, welche aut allen Platzen in der vergangenen Woche erfolg.en. war bie stimmittig, trotzdem der Absatz mit Beginn des neuen Mona iS nicht bester geworden ist, etwas zuversichtlicher. Die inländischen SUhren zeigen infolge des starken Frostes keine w.itere lahme und lauen sich glatt raunten, oür Berlin tag er gestern keine Beranlastung für eine Arcverändern ng vor. Die Preise sür baliiiche Buller haben nicht weiter nachgegeben. Auch neufeeiänbttoe Bürtet will» nicht billiger angeboren und kalkuliert bis zu einem Preife. zu dem stch zwei deutsche Qualitäten Hierherlegen lassen. Die heutige» Notierungen des Großbau d «l s »uo. In VI Zentner-Tonnen per 100 Pfund: Anlandsbulter I. Qual. 144—147. II. Qual. 137—140. Auslandsbutler dänische 148—151 RM. kleinere Packungen eniwrechender '^Berliner aullliche Butieruotierungeu zwischen Erzeug« und Grofchandel vom 3. März. 1. Qual. 1,26, 2. Qual. 1,19. abfallende Qualität 1,09. Tendenz: ruhig.
Bari«, 2. März. London 8849, Neuyork 2539,50, Belgien 353,75, Spanien 196,87. Stallen 131,70. scyweiz 492,50. Holland 1023.50. OSlo 480. Stockholm 489,50, Prag 75i.O.
Sonbon, 2. März. Montreal 393,75, Amsterdam 864,25, Italien 6715. Berlin 1464, Spanien 4537,50, Kopenhagen 1815, Stockholm 1819, Oslo 1840.
Amsterdam, 2. März. Berlin 5912,50, London 864,50, Reu- york 248,25, Paris 977,25, Belgien 3460, Schweiz 4814, Italien 1290. Madrid 1910. Oslo 4675. Kopenyagen und Stockholm 4775, Wien 3525. Prag 736.
Zürich, 2. März. Paris 2032«, London 1791, Reuvork 517, Belgien 7185. Italien 2670, Spanien 8950, H/lland 207L0, Berlin 122,80, Stockholm 9950, Oslo 9750. Kopenhagen 9900, Sofia 373, Prag 1530 Warschau 5785, Belgrad 905, Athen 660, Konstantinopel 248, Bukarest 307. Helstng- lvrs 7uö, Buenos-Aires 1<sl7z, Zapan 1/3, 3 wconat^tu) 2.
Iustiz-PersonaNen
Ernannt: Aktuar Früchkoru zum Justizobersekretär in Battenberg, Zustizdiä:ar Mohn zum Juitizbüroasslstenten in Langenselbold. B e r s e tz t: Justizwachtmeister Senia non Gudensberg nach Fulda. In den Ruhestand versetzt: Jusllzsekretär Windel in Marburg a. L.. Strasanstaltshauvtwach.meister Hölzer in Hanau. Am 1. M-treten infolge Erreichung ber Altersgrenze in ben eftanb: Landgerichlsrat Gölner in Kastel, Justiz- rnivckwr GroeSn in Manel, Justizsekretar Sangmeister in Roicnthal. Jnftizsekrerär sonberu in Cvrbach unb Justiz- oberwach'meister Gaul in Fulda. Gestorben: Änstiz- oberfefrernr Bachmann in Fulda.
»et ber aB 26, Februar erfolgten wettere» (rrrnäßiguna ^ÄebAofnen
Fulba, Jenm Kassel, Erfurt, Weimar. Paderborn. BlelefelL unb Braunschweig.
Hn den Städten MannheiM, Liearvitz, Elbing. 8 n l b a,
ä
Würzburg um 0.5 Pf», le Liter gesenkt worden: unser- D-dem büeben ste iu^Bremen G-gc-iuber den^onen- vreise» liegen bte AaoMellenoreise in Mannheim, Frankfurt cu M.. Offenbach, G-itersloh, Herford. Fulda, Jena, Bremen, Magdeburg. Hannover und Braunschwetg um § und in allen anderen AuLnahmestädten, darunter Kastel, um 1 Pfg. le Liter niedriger.
Heutiger Freiverkehr
Etwas zuversichtlicher.
Berlin. 3. März. Im heutigen Vormittagsverkehr war die Tendenz sehr ruhig und abwartend, der Grundton aber doch etwas zuversichtlicher, da die Festigkeit der gestrigen Renworker Börse rein pspchologisch wirkte. Die Aussichten für eine baldige Diskontsenkung bei der Reichsbank werden weiter verschieden beurieilt. Anicheiiiend ist aber vor ber Veriiffentlichuna des nächsten Ausweises kaum mit einer solchen Mastnabme zu rechnen. -s>ve,,alintereste dürste heute für Bürbach unb Schultheiß bestehen, wobei für letztere das Abblasen des Bierstreikes anregen müßte. Das englische Psund wird aus ber Schweiz mit 18 gemeldet. so daß stch Psnnde gegen Paris auf 88«, gegen Mailand auf 67«, gegen Spanten auf 45.45. gegen Amsterdam auf 8,64« und gegen Kabel auf 8,485s errechnen.
Berliner Devisenkurse
Der Februarabsatz des Denilche» Kalisyndskats. Das Deutsche Aalisvndikat teilt mit: Der Februarabsatz an 6ie deutsche Landwirischast war besriedigeno. Er bat den Absatz in dem gleichen Monat des Voriahres sogar ü&etirorfen. Wenngleich diese erfreuliche Absatzbelebung zeigt., wie sehr die deutsche Landwirtschast stch bewußt ist. daß eine Kalidüngung im Ausmaße der Vorjahre unbedin« eriorderlich ist, um die Voraussetzungen für eine gute Ernte zu ickaf- sen. so müsten doch noch in den nächsten beiden Monaten, insbesondere tm Monat März, st.a r k e Abrufe erfo'gen. ivenn eine die Ernte 1932 ausreichend sichernde Kal.wnenge in den B^den gelangen soll. Das 2lnslan>dsge,chaft ist nach wie vor durch ole ungünstigen BerhaltNiste aus ben internationalen Rohstofsmarkten stark beeinslutzt.
vorangegangenen Woche» die Spitze gesommtn wurde. Futtermittel sind roeüer ziemlich fest.
Der Buitervreis
erfuhr »leb« eine plötzliche scharfe Reaktion auf größere» Angebot au» ben Randstaaten hin. Zucker liegt ebenfalls recht schwach. Nachdem jetzt daS Problem ber javanische» Zuckerrestriktion im wesentlichen als gelöst gelten kann, macht Kuba die größten Schwierigkeiten. I» Deutschland ist der Zuckerkonfum tu der Zett vom September bis zum Januar 1982 gegenüber der gleichen Seit »eS Vorjahres um 22 Prozent gesunken. Hingegen könne» sich die See» »reife einigermaßen halte», namentlich die Belfere» Qualitäten, und auch Kaffee unb Kakao sind bei ruhiger Geschäftstätigkeit durchaus behauptet.
Im Mittelpunkt bet Baiffe an bett Metallmärkte»
stecht der Kuvfermarkt. der vor allem unter dem Druck ber wieder drohenden Kartellanflösnng stecht. Nachdem die internationale Kiwser-Reftriktio» tm gegenwärtige» Stach turn als undurchführbar erkannt worden ist, bestecht bei ben verhättnisrnätzig billig produzierende» amerikanischen Hütte» eint ausgesprochene Kartellmüdigkeit, die wieder zu Unterbietungen der offiziellen Kartellnotiz führt. Die schwache Haltung des Kupfermarktes übertrug sich aus die Übrigen Metallmärkte, vor allem auch auf den Blei- Markt, an dem die Weltvorräte im Januar um 9000 auf 160 000 Tonne» gestiege» sind. Am Zi»kmarkt steht die Frage der Einführung eines evtl, deutschen Zinkzolles int Mittelpunkt. — Der Gummimarkt ist matt, da wieder einmal die Aussichten auf eine Mitwirkung der holländischen Regierung bei bet Restriktion begraben werden mutzten. Es ist vom Prodmentenftandpunkt überaus bepri- mierend, bah bie Weltprobuktion trotz bes enormen Preis- rückganges heute noch genau so grotz ist wie zur Zeit ber Aushebung des Stevenson-Schemas.
Die Banmwollmärkie
haben ihr Mvemt zuletzt trnrnerhin halten könne». Gerade hier Ist aber die Enttäirschun« blnsichüich bet vorläufigen Untätigkeit des Federal Farm Board besonders offensichtlich. Bel bett Londoner Wollanktlonett ergaben sich nur geringe Preisabschläge (durchschnittlich um 5 Prozent), bte stch ziemlich gleichmäßig auf sämtliche Sorten erstreckten. Das Kausintereffe gebt vorerst einfettig von England ans, während der Konttnent ziemltch ««beteiligt bleibt. Die Seidenmärkte sieben zuletzt unter dem Einfluß der ruhigeren Lage im eFrnen Osten und eines Nachlasses ber bis bahin sehr lebhaften japanischen Kauftätigkett. .
Am Getreidemarkt
verstimmte bas englische Getreidegesetz, bas für bie englischen Getreidesroduzenten einen garantierten Preis Vorsicht, um England vom Getreideimport aus dem Ausland unabhängiger zu machen. Man glaubte, dab die Zeit ein- für allemal vorbei fei, in bet England versuchen würde, am Weltgetreidemarkt irgendeine nennenswerte Rolle zu spielen. Dre pspchologtsche Effekt dieser Maßnahme ist daher sehr grotz gewesen uni überschattete auch sonst vorhandene preisstützende Faktoren, wie die grotzen Frostschäden in Osteuropa. In Deutschland steht der Kampf um ben Brotpreis tm Vordergrund, der die D. G. H. zu umfangreichen Weizenverkänfen veranlatzt, die der Vermeidung einet Brotpreiserhöhung dienen sollen. Da man andererseits nach rote vor an einer Stützung der Getreidepreise im Interesse der Landwirtschaft interessiert ist. steht man hier vor einer sehr schwierigen, außerordentlich unübersichtlichen Situation. Der Roggenvrels konnte nur durch Ergänzung der staatlichen Bestände durch Ankäufe von Rufsenroggen wieder so weit gesenkt werden, daß der Preiserhöhung der
10.00-1U4J
9.85 1L.25 20.00-2700 21.00-23 50 15.00-17.00 16.5--18.50 15.OO-17.cO io.0U-19.5U 11.00 12a u
Mineralische u. fossile Rohstoffe ümptarm.^
Erzeugnisse Textilien
Pelze. Leder ett Metalle
Maschinen «.vt
Sonstiges ।
Buenos Aires . Cauada. . . , Japan . . . Kairo . . . Konstantinopel London . . . Neuyork . . Rio de Janeiro. Uruguay . . Amsterdam . . Alben . • .
Brüssel , « Bukarest . . , Budapest , • Daurig . . ,
HeUiugtore. ■ Italien . .
Welsen, märk. ab Station
Hoggeu. märk. ab Station
Braugerste • - •
Futtergerste .. ■ . •
Haler, märk ab Station .
Weizeumebi
Hoggeuuieiü ••••••
Weizenkleie »••••• Roggenkleie .»•••• Viktonaerbsen . . « » • Kleine Speiseerbsen . » . Futtererbsen ..•••• Peluschken . » » s • Ackerbohuen ..•••• Wicken • • » • •
Lupinen blaue • • » • •
gelbe . . > > «
Seradella. neue ■ . . -
Leinkuchen. Basis 87% . .
KrduuBkucben 50 % ErduuBkucbeuroehl 56 % TrockeuseliuiUel • -
Extr Sojaschrot «% ab Hamburg.....
ab Steitin . • » • » Kartoftelflocken . > ■ >
Viehmärkte
Frankfurt« «leb markt vom 3. Ääri (BorberiSt. o&rte Gew Dir.) Der Auftrieb des ^heutigen Nebenmark-es bestand aus 136 Rindern, 1008 Kälbern.. 154 80o,-chwei
nen. Verglichen mit dem Austrieb des Nebenmart^s der vergangenen Woche waren 18 Rinder mehr. 49 Schweine weniger, 41 Kälber mehr. 99 »chafe weniger angtineben. Preise (nach den bis gegen 12 Uhr voriiegendett Ergeb- niffen): Kälber: a) —. 5) 35-^7, c) 30—34, b) 2a—29. Schafe: a) 28—82. b) 23—27; -chweine: a) —.6) ,89—40. c) 38—10. b) 86—40, e) 84—37. chtarktverlaus: Kalber und Schate mittelmäßig. Schweine schleppend.
Keitte litauische» Schweine mehr in Somtfurt Ein« bekannte Srantiurter Importfirma hat bisher wöchentlich 500 bis 600 lttauiiche Schweine nach Franrfurt gebracht, wo sie zur Abschlachtung gelangten. Ein Teil der geschlachtete» Tiere wurde aut dem Fleischgrobmarkt verkauft, ent Teil ging in die nähere und fernere Umgebung. Infolge der -Memeler Wirren ist nunmehr der t-Lweineimpori »ach Frankfurt eingestellt worden.
Kassel« Znchischweinemarkt »em 8. März. Austrieb 742 (am li. Feor. 12031 Ferrel uno 200 (löut liäuieiitijuictne. Diese knappe Zufuhr bei wesentlich größerem Marktbesuch vcrsehlte nicht, in günstiger Weise aut die Preis« elnzuwln- ken. ES waren durchweg Prelsausichläge von 3—4RM für das Stück zu verzeichnen. Das Geschäft fetzte fofon rege ein und blieb auch bis zum schlusie des Marktes flott, fooatz sich der Markt verhältnismätzig schnell ohne.Ueber- stanü räumte. Es wurden amtlich folgende Brette notiert: Ferkel von 3-6 Wochen 10-14 (7-10) RM. von 6—8 Wochen 14—17 (10—13) und von 8—13 Wochen 17—21 . (13—17), für Länferschwein« von 3—4 Moilaten 21—26., (1 - "bis 23). von 4—5 Monaten 26—34 (23—32) RM und ubei 5 Monaten 34 (32RM und mehr für das «tück. Der nachne Kasseler Zuchtschweinemarkt findet am Mittwoch, ben 1b. Mär, statt.
1 Pap. Peso 1 Cau Doll
1 Yen
1 ägypt. Ptd
1 turk Ptd
1 Ptd. SterL
1 Dollar . I Milreis. . > 1 Gold Pes. . 100 Gulden lüü Drachmen 100 Belga . .
100 Lei . > 100 PeugB . .
100 Gulden >
*
Die CbrqSler Corporatiou, bie drittgrößte «niomobilfabrik in den Vereinigten, Staate». 6ot. im Ge- acusatz zu den andere» amerikanischen Antomobilsabrikeu ihre Erzeugung 1931 von rund 270 000 aus 272 118 Wagen steigern können. *
Die deutsche Ausfuhr neu Svielwaren n nsEbr istba n «schmuck betrug 1931 rb. 380 000 dz im Werte von 8L5 Mill. RM. Gegenüber bem Bonahr hat ffch ihr Wert um 24,4 Mill. RM vermindert. Der «enaeumäßiac Ervortrnckgaug betrug 15. der wertmäßige
Tennen» ..............
Weizen (Hessen u. Prov. Hessen Nassau anu L'utertrauken). Durchschnittsqualität. hl Gewicht v. 74 kg. gut. gesund und trocken ........ ...
Roggeu (Hessen, Prov. Hessen-Nassau u. Lnterfrank.) Dnrchschn. Uual. bl Gewicht v. 72 kg, gut, gesund u. trocken
Wintergerste, neue Ernte ......
Hafer inl........• • • » •
Hafer ausl. . . . . . . . . - • -
Weizeumebi. südd. Spez. 0 in Austausch.
Weizenmehl, südd. Spez 0. Sondennahlg.
Weizenmehl, niederrh. Spez. 0 in Austausch weizen .......- - - -
Weizenmehl niederrh. Spez. 0. Sonder- mablg. ..........
Roggeumehl 60 Prozent Ausmahlung . Weizeukieie . ..••••••••> Roggenkleie . . > ■ ■ ■ < i ■ ■ > i
ber ivi- ivi-
Die orb. G.-V. ber Dresbner Bank zur Erlebtanng ber aus Grnnb bet Bankensanieruug zu fatfenben Beschlav tinbei am 24. Mär, statt, bte G.-V. bet Danaibank am 23. März.
In bet Aukstchtstatssitzuna bet Wall- 28 ä f 4 er ei unb Kämmerei. Döhren bei Hannover würbe beschlossen. für baS Geschäftsiabt 1931 bte Verteilung einer Divibe ube »on mieber 12 Ptgzeul in Vorschlag zu bringen.
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Waggonfabrik A. - G., U e r bin ec n. — Di v i- benbenanSfalL Die Bilanz bet Waagontabrik A.-G Uerblngen für das am 80. 9. 31 abselaufeue Geschaftsiaht weist einfÄließlich 83 803 RM Bottahrsoorlrae einen Reingewinn von 66 000 RM ans. bet Dotgettaaen werben soll, (i «710 Prozent Dividende aus 394 052 RM Seingeroinu).
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den, daß das neue Zeichen eine grohe Werbekraft für diese größte und glücklichste aller staatslotterien der Welt ausüben) -oird.
Zum Besten der Winterhilfe veranstaltete die Sreie Tportgemeinde 1913 Ihringshausen zwei sohltätigkeitsabende, die einen sehr guten Besuch zu verzeickncn hatten. Die zur Aussührung gebrachten Theaterstücke wurden mit starkem Beifall entgegengenommen. Der Vorsitzende dankte allen Mitwirkenden, sowie allen denen, die dazu betgetragen haben, besonders der Musikvereinigun^ „Ihringshausen 1928", die sich unentgeltlich zur Verfügung stellte.
Goetheietet im Slaalstbealet. Am Sonntag, den 8. März, vormittags 11,30 Uhr wird eine Morgenfeier ftattfinoen. Der Berlitter --chauivieler Friedrich Kavßler halt bie Ansprache und wirb anschließend aus Goctiie rezitiereu. Cbor- aejäne: nach Gocthcichen Texten, dargebiacht von dem Kas- t?Ier Lrhreraeiangverriu unter Leitung von Dr. Längs, " .r .» dte Feter umrahmen. Dl« Begleitung zu der Vrahms-Ravtodie hat Ludwig Kais« üoernomtnen. Die Veraiiiiaituug rott» getragen ourch die Kulturelle ÄrbeitS- g-meinilbeft und die Bereinigung Ser Musik- unb Thearer- ......x. Die tm Wochtnpla» bes Staaisthealers erfolgte Ättkündtgung darf jedoch nicht bahin verstanden werden, bas Die Goewefeier unter Ausschluß bei Qefsentltchkett statt-
In Kürzet
Die Brannkohlett» unb Srifetiwerte Ri betatube A.-G. in Brühl bei Köln trägt sich mst Absimt, ihre in Aussicht genommene nnb gataniutle D
Ein Sotgenjahr »e# Sanbwetks
I-Hresberi^ der Arbeitsgemeinschaft der Meistersöhne. __
Das Geschäftsjahr 1931 war für jeden einzelnen Handwerker ein jchwe.es Jahr, voll Sorge und -tot Wie jeder von feiner Berufsorganisation erwartet, dag man persönliche und geschäftliche Vorteile bekommt so haben auch gewiss unsere MitglteLer mit denselben g-.echnet. Wenn sich die einzelnen Mitglieder diesen Hoffnungen hingeben, so ist das nicht im vollsten Sinn berechtigt, denn diese Aufgaben fallen den Väterorganrsationen zu Der Arbeitsgeme'.nschaft liegt es vollständig fein, sich in diese Angelegenheiten einzumischen.
Was die Arbeitsgemeinschaft geleistet hat, werden die Mitglieder, die die Veranstaltungen regelmägig besucht haben, bezeugen können.
War dies ein Rückblick über das Jahr 1931, so ist cs recht schwer, einen Ausblick für 1932 zu gebew Sd'-were Kümpfe aller Art stehen dem Handwerk noch bevor Es kann sogar behauptet werden, daß es sich
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