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Kasseler Neueste Nachrichten
Hessische Abendzeitung
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Nummer 49*
Sonnabend/Sonntag, 2Z./28. Februar 4932
22. Jahrgang
Nachklänge zur Reichstagsdebatte
Oeutschnationale Kritik an -en Nationalsozialisten / Curtius und Karöorff aus -er O. V. p. ausgefchieden / Borah fordert einen Frieden der Gerechtigkeit
Der Reichstag für Brüning
Der Reichstag hat gestern abend seine viertägige Session beendet. Wie wir schon durch Sonder- blättcr mitgetcilt haben, führten die Abstimmungen zu dem erwarteten knappen Erfolge der Reichs- rcgierung. Sämtliche Mißtrauensanträge wurden abgelehnt; bei den gegen die Gesamtregierung gerichteten Anträgen betrug die Mehrheit für die Regierung 25 Stimmen. Der Termin für die Reichsprästdentenwahl wurde vom Reichstag einstimmig auf den 13. März festgesetzt. Das Parlament vertagte sich schließlich auf unbestimmte Zeit. lAusführlicher Bericht siehe Seite 2!)
th Berlin, 27. Februar.
Nachdem gestern nachmittag im Reichstag die eigentlichen politischen Entscheidungen gefallen waren, kam es noch zu einem langen Nachspiel, welches nicht weniger als vier Stunden in Anspruch nahm, und bei dem es sich darum handelte, eine große Anzahl — weit über hundert! — der verschiedensten Anträge noch zu erledigen, die von den Fraktionen bei Gelegenheit dieser kurzen Reichstags-Session zu allen möglichen Fragen und politischen Problemen eingebracht worden waren. (Siehe auch Seite 2!)
Dieser zweite Teil der Sitzung war in manchen Stücken noch interessant und bewegt genug. Bor allem brachte er eine
neue Demonstration der Nationalsozialisten, die den Sitzungssaal wieder einmal geschlossen verließen und sich dann in den letzten zwei Stunden an der gestrigen Retchstagsarbeit nicht mehr beteiligten. Dieser vorzeitige Ausmarsch der Nationalsozialisten hatte selbstverständlich den Zweck enter politischen Demonstration, aber hatte zugleich in sachlicher Hinsicht eine ganze Reihe von Nacht e ile nfiirdie Ostp o- s i t i o n der Rechten. Unter der großen Zahl der noch zur Abstimmung kommenden Anträge befanden sich mehrere, die inhaltlich für die Rechtsopposition durchaus nicht gleichgültig waren, die aber nur dann im Sinne der Rechten entschieden werden konnten, wenn die Nationalsozialisten im Saale geblieben wären, um die Mehrheit sicherzustellen. Nach dem Auszug der Nationalsozialisten war das Mehrheitsverhältnis gerade umgekehrt, und so wurde u. a. ein Antrag auf Einstellung der Polizeikostenzuschüsse in Braunschweig, ferner ein Antrag auf Wiederaufhebung des letzten Reichswehrerlasses des Ministers Goencr und ein Antrag auf Rückgängigmachung der Butterzollerhöhung angenommen. Nun werden diese Anträge zwar vermutlich keine politischen Folgen haben, da es hierbei sich um Entschließungen handelt, penen die Regierung nicht unbedingt Folge zu geben braucht, und sie wird dies z. B. bei dem Groener-Erlatz bestimmt nicht tun. Es ist sehr bemerkenswert, daß dieses
Verhalten der Nationalsozialisten besonders von deutschnationaler Seite aus das schärfste kritisiert wird. Die Einigkeit innerhalb der Harzburger Front hat in letzter Zeit überhaupt viel zu wünschen übrig gelassen, und jetzt wird es im Anschluß an die Reichstagsverhandlungen immer deutlicher, daß diese Einigkeit doch in starkem Maße beeinträchtigt worden ist. Anderenfalls wäre es unmöglich, daß heute z. B. der deutschnationale „Lokalanzeiger" an dem Verhalten der Nationalsozialisten eine Kritik übt, wie man sie in dieser Schärfe eigentlich nur in der linksstehenden Presse erwarten konnte.
Die Vertagung des Reichstages ist nicht, wie man ursprünglich angenommen hatte, aus den Termin des 16. März erfolgt, sondern auf unbestimmte Zeit.
Damit wird ebenfalls erreicht, daß die Wahlen die uns noch von der Wahl des Reichspräsidenten trennen, für den Wahlkampf freigelassen werden,
aber man hat es dem Präsidenten überlassen, in Gemeinschaft mit der Regierung einen neuen Termin festzusetzen, daß
zwischen dem ersten und zweiten Wahlgang noch einmal eine Reichstagszusammenkunft stattfinden
wird, steht aufc# Zweifel, da noch eine ganze Reihe Aufgaben zu erledigen sind, obgleich der Etat erst nach dem 1. April in Beratung genommen zu werden braucht.
Oer Neichsausschuß der O.V.p. tritt zusammen
Die Vorgänge in der Deutschen Volkspar- tei werden voraussichtlich morgen noch ein Nachspiel haben, da der,Reichsausschuß der Partei Zusammentritt und sich mit den Absplitterungen auf der Rechten und Linken befaffeu muß. Die Reichsfraktion hat gestern nach den Plenarverhand- lungen in einer kurzen Sitzung davon Kenntnis genommen, daß die Abgeordneten Dr. Curtius und von Kardorff an der Abstimmung über den volksparteilichen Mißtrauensantrag nicht teilgenom- men haben und dadurch in Folgcwirkung des Fraktionsbeschlusses automatisch aus der Fraktion a u s - geschieden sind.
Der Sitzung des Reichsausschusses sieht man in politischen Kreisen jedenfalls mit Spannung und in volksparteilichen Kreisen mit starken Befürchtungen entgegen, da sich hier unter Umständen schwerwiegende Entscheidungen vorbereiten.
Zu diesen Vorgängen teilt die Pressestelle der Deutschen Volkspartei ferner mit: „Der Wahlkreis- Vorsitzende und der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Volkspartei des Wahlkreises Westfalen- Süd haben ohne Kenntnis der Partei Verhandlungen mit dem Abgeordneten Hugen- berg geführt, um die Parteiorganisation der Deutschen Volkspartei zur Deutschnationalen Volkspartei überzuführen. Am Freitag nachmittag fanden Sitzungen der zuständigen Körperschaften des Wahlkreises, des geschäftsführenden Ausschusses und des Gesamtvorstandes in Dortmund statt. Der Vorsitzende Hembeck legte einen fertigen Plan zur Ueberfüh- rung der DVP. in die DNVP. vor und überraschte damit die zahlreich versammelten Vertrauensleute. Nach sehr langen und stürmischen Auseinandersetzungen, in denen für den Parteivorstand der Gesamtpartei die Abgeordneten Dr. Hugo und Stendel sprachen, unterlag der Vorschlag des Wahlkreisvorsitzenden insofern, als die Versammlung die geforderte Entscheidung ablehnte und mit starker Mehrheit eine Vertagung auf zwei Wochen beschloß. In einer innerhalb dieser Zeit stattfindenden Versammlung wird der Parteiführer Abgeordneter Dingeldey Gelegenheit nehmen, vor dem Wahlkreisverband Westfalen-Süd zu sprechen. Ter Anschlag auf die Parteiorganisation der DVP. des Wahlkreises dürfte somit an dem festen Willen der überwiegenden Mehrheit der Vertreter gescheitert sein!
Borah erneut gegen Versailles
Eigener Drahtbericht
Neuyork, 27. Februar.
In der Märznummer der Monatszeitschrift der Presbyterianer-Kirche Amerikas ist eine Unterredung mit B o r a h veröffentlicht, in der der Senator erklärt, daß keine Abrüstungs Möglichkeit vorhanden sei, solange der Versailler Vertrag bestehe. Der Vertrag sei auf Gewalt aufgebaut, und es müsse ein neuer Vertrag auf der Grundlage der Gerechtigkeit geschaffen werden. Der Versailler Vertrag müsse jedenfalls friedlich oder gewaltsam geändert werden.
Zu der Unterredung Tardieus mit dem deutschen Vertreter in Genf meldet Pertinar im „Tailv Telegraph", daß ein sehr offener Meinungsaustausch über die von Deutschland beanspruchte Gleichheit seiner mi
litärischen Stellung gegenüber anderen Nationen statt- gesunden habe. Es bestehe vermutlich kein Zweifel, daß der französische Ministerpräsident jeder derartigen Revision des Friedcnsvertrages den s ch ä r f st e n W i d e r st a n d entgegensetzen werde. Die nächste Woche werde sehr kritisch fein, sobald die deutsch-französische Seite der Konferenz hinsichtlich der Begrenzung der Rüstungen in Frage komme. Tardieu wolle wenigstens vier Tage in Genf bleiben.
FrancoLs-poncet bei Tar-ieu
Paris, 27. Februar.
Ministerpräsident Tardieu hatte gestern nachmittag mit Botschafter Francois-Poncet eine längere Unterredung. Tardieus Rückreise nach Eens
ist definitiv auf Sonntag abend festgesetzt worden. Er trifft Dienstag früh wieder in Paris ein, um an dem für Dienstag vormittag einberufenen Ministerrat teilzunehmen. Tardieu wird übrigens Freitag kommender Woche vor dem Kammerausschuß für auswärtige Angelegenheiten erscheinen.
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Senf, 27. Februar. Wegen der Konstituierung der einzelnen Kommissionen der Abrüstungskonferenz und der Wahl ihrer Präsidenten und Berichterstatter fanden gestern mehrfach Besprechungen der einzelnen Delegationen statt, u. a. eine Unterredung zwischen Botschafter Nadolny und Außenminister Erandi.
Besonderes Interesse findet die heute erfolgende Konstituierung der politischen Kommission. Man erwartet, daß sie so zusammengesetzt ist, daß sie ihre Aufgaben unparteiisch behandeln kann.
polnischer Schlag gegen die deutschen Schulen
Warschau, 27. Februar.
Der polnischeSejmhatam gestrigen Freitag nach mehrstündiger Sitzung das neue, von der Regierung eingebrachte einheitliche Gesetz für das öffentliche Schulwesen verabschiedet. Da die oppositio
nellen Sozialisten und Bauern sowie die zwei kleinen Mittelparteien den Beratungen auch diesmal fernblieben, sprachen gegen das Gesetz lediglich der Vertreter der Nationaldemokraten und die Vertreter der ukrainischen und jüdischen Minderheiten. Die Deutschen haben sich an der Aussprache im Plenum vor allen Dingen aus dem Grunde nicht beteiligt, weil sie infolge des letzten Wahlterrors chren Vertreter im Uuterrichtsausschuß des Sejm eingebüßt hatten und daher zu dem Gesetz keine Stellung einnehmen konnten, noch bevor es vor das Plenum kommt. Uebrigens fei es, wie von deutscher Seite erklärt wird, zwecklos, bei der Lage der Dinge im polnischen Sejm Anträge zu stellen, da diese von vorn herein schon von der Regierungsmehrheit systematisch und rundweg verworfen würden.
Sowohl die Deutsche Fraktion als auch die Redner der übrigen Minderheiten, die sich an der Aussprache im Plenum beteiligt hatten, vertreten durchweg den Standpunkt, daß das allgemeine Schulgesetz und noch mehr das Gesetz für das private Schulwesen, das nachher zur Aussprache steht, sowohl mit der Staatsverfassung als auch mit dem Minderheitenschutzvertrag unvereinbar seien. Sie stimmten alle dagegen.
Um Mitternacht wurde das Gesetz für das öffentliche Schulwesen ausschließlich mit den Stimmen des Regierungsblockes angenommen. Die Aussprache für das private Schulwesen wird am heutigen Sonnabend fortgesetzt. Sein Schicksal ist gleichfalls besiegelt.
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Brücke und Damm
W. p. „$rüde und Damm" hieß der Titel der Reichssendung, die für Donnerstag abend im Rundfunk vorgesehen war. Bevor jedoch die Verheißung der Programme erfüllt und die rheinisch-mai- uische Landschaft in Wort und Ton lebendig gemacht wurde, gab es ein anderes Hörbild: Die deutschen Sender überraschten ihre Hörer — je nach der politischen Orientierung des Lautsprecher- oder des Kopfhörerbesitzers auf angenehme oder unangenehme Weise — mit der Uebertragung einer höchst temperamentvollen Szene aus einem Institute, das Lob verdiente, wenn seine Arbeit etwas mit Brückenschlägen und Dämmebauen zu tun hätte. Tenn ist es nicht so, daß der Reichstag, aus dessen Leben dieses in den Programmen nicht angekündigte Hörbild einen Ausschnitt bot, wie jedes andere Parlament seine vornehmste Aufgabe darin sehen müßte, eine Stätte zur.sachlichen Austragung, zur Ueberbrückung der bestehenden Gegensätzlichkeiten zu sein? Und weiter: Müßte dieses oberste deutsche Parlament nicht auch einen Damm bilden, an dem sich die politischen Leidenschaften brächen und abreagierten? Uns bat sich der Parlamentarismus so oft und so lange in der entstellten Form des Parteiismus präsentiert, daß diese wesentlichen Funktionen eines Parlamentes beinahe in Vergessenheit geraten sind, und daß den meisten selbst die Lust zur Durchführung mutiger Reformen und zur Verordnung einer heil- famen Radikalkur vergangen ist.
Es mag fraglich sein, ob das Hörbild, das die deutschen Sender den Staatsbürgern am Abend des Donnerstags vorführten, die Erinnerung aufgefrischt und die Reformfreudigkeit belebt hat. Ganz abgesehen davon, daß es bei uns offenbar sehr schwer ist, sogar in solchen Fragen, über deren Reformbedürftigkeit keine Meinungsverschiedenheit besteht, den Willen zum Handeln über kleinliche Bedenklichkeiten hinweg zu führen, war diese Reichstagsszene, die da auf Schallplatten festgehalten worden war, überreich an Schönheitsfehlern und Regiemängeln; die Statisterie, die von den Volksvertretern gestellt wurde, war mit ihrem Lärm, mit ihrem Summen und ihren Zwifchenrusen so verschwenderisch, daß die „Geräuschkulisse" zur Hauptsache wurde, und daß die Worte des Redners, des Reichskanzlers Dr. Brüning, in diesem Meere von Geräuschen ertranken. Damit verstärkte die Rundfunkübertragung der Kanzlerrede die pessimistischen Eindrücke, die der Zei- tungsleser schon aus den Berichten über die ersten Tage der Reichstagsdebatte gewonnen hatte. Die Entartung unseres Parlamentarismus war wieder einmal zur Genüge demonstriert worden; mehrfach hatte es nur am seidenen Faden gehangen, daß aus der Androhung von Ohrfeigen und aus dem Austausch beleidigender Redensarten Tätlichkeiten wurden, und auch das, was aus den Lautsprechern wider- klang, schien oft eher der Lärm einer Schar von unerzogenen Jungen als die Meinungsäußerung der politischen „Elite" des deutschen Volkes zu sein. Und doch, wer die Parlamentsberichte sorgfältig gelesen und wer die Rundfunksendung aufmerksam angehört hat, wird selbst aus diesem Durcheinander herausge- lesen und herausgehört haben, woraus es auch bei diesen Reichsiagsdebatten ankam: Auf das Mit- einanbeireben und auf das Sichaussprechen.
Seitdem das Parlament sich durch seine Unfähigkeit von der Mitarbeit ausgeschaltet hat, sind die Möglichkeiten des Meinungsaustausches aufs äußerste eingeschränkt worden. In den parteipolitischen Versammlungen und Diskussionen längst verpönt, nur die eigene Ansicht der Versammlungsein- berufer kommt noch zur Geltung, und sie wird durch die Suggestion, die von den Massen auf den Redner ausgeübt wird, bis auf ein Höchstmaß von Unnachgiebigkeit gesteigert. Vielleicht sind sogar einige der Entgleisungen, die sich in den Debatten des Reichstages ereignet haben, psychologisch darauf zurückzu- sühren, daß die Parteiredner verlernt haben, mit dem politischen Gegner geistig zu kämpfen und den Widerspruch durch bessere Gründe zu übertrumpfen. Jedenfalls ist aber als Endeffekt dieser unerfreulichen Entwicklung sestzu- stellen, daß sich die politischen Gegensätze infolge des Fehlens jeder Möglichkeit, Meinung und Gegenmeinung auszutauschen, außerordentlich verschärft haben.
Niemand wird sich dem Wahn hingeben, daß die viertägige Reichstagsdebatte einen nennenswerten Beitrag zur Beseitigung dieser Uebelstände geliefert hätte. Sie stand selbst viel zu sehr unter den Nachwirkungen der letzten Monate, als daß von ihr diese Wendung zum Positiven hätte ausgehen können. Immerhin lenkte sie den Blick auf die Aufgabe hin, die zu lösen ist, und diese Ausgabe besteht, wie schon angebeutet wurde, darin, daß über alle kritischen Einwendungen, die gegen den Parlamentarismus in feiner bisherigen falschen Form vorzutragen waren, hinweg ein Forum, eine Basis für die innerpolitischen Auseinandersetzungen geschaffen werden mutz. Denn sonst besteht die Gefahr, daß durch das bis- gerige Aneinandervorbei- und Gegeneinanderreden jede nationale Willensbildung unterbunden wird. Es gab aber selbst in dieser Reichstagsdebatte ein paar — freilich nur ein paar — Momente, die zarte Hoffnungsstrahlen auf den Verfuch, diese Basis über kurz oder lang wiederherzustellen ober, richtiger gesagt, neuzuschaffen, warfen, bie vor allem aber bewiesen, daß biefer Versuch lohnenb ist. An erster Stelle ist bie Rebe bes Kanzlers zu erwäh- nen, bie trotz ihrer sehr scharfen Polemik doch bie Möglichkeit, sich mit bem politischen Gegner auszusprechen, nicht unterbanb. Vor allem auch beshalb nicht unterbanb, weil ba ein Mann sprach, der ohne Zweisel Fehler gemacht hat, ber aber andererseits ständig bemüht ist, fein Bestes zu geben, unb ber überbies zu feinen Überzeugungen steht, felbft wenn diese den ihm nahestehenden Kreisen nicht bequem und genehm sind. Da ist ferner darauf hinzuweisen, daß es selbst so ein radikaler Redner wie Dr. Goebbels unter dem Eindruck des Echos, das feine gegen Hindenburg gerichteten Worte geweckt hatten, für gut hielt, feine Rede einer Korrektur zu unterziehen, und da könnten schließlich aus der Diskussion noch einige Beispiele sachlichen Diskutierens als Beweis herangezogen werden, daß das Sichaussprechen die beste und die einzige Medizin gegen die Verschärfung der politischen Gegensätze ist.
Für die Zukunft ist damit eine Aufgabe gestellt, bie ohne Engherzigkeit in Angriff genommen werden muß; und dabei soll bie Frage, ob das Ziel vurch eine Reform des Wahlrechts oder ob es aus anderem