Einzelbild herunterladen
 

Handel«Wirtschaft Börse

Kasseler Neueste Nachrichten Hessische Handelszeitung Donnerstag, den 2o Februar 1932

etwa

kannte

Waren und ihre Preise

Frankfurter Produktenmarkt

befestigt

256.00-267.50

W-

24. Februar

25. Februat

16.

In Kürzet

i, der auf 19.

«erteile«.

tat Hanl Tonnen men auf

Such hier wird sich «ine Lockerung des Zollschutzes tat Iw teveffe der Verbraucher kau« veruteiden lasten.

Die Warenmärkte stehen in einem fatsonmätzig wichtigen Entwicklmtgsstadium. An den Lebensmit- telmärkten ist jetzt vor der treuen Frühjahrsaussaat die Krage der Anbaubeschränkung akut, und die Witterungs­bedingungen beginnen um diese Jahreszeit wieder an Be­deutung füt die Tendenzgestaltung zu gewinnen. Heber dies« rein saisonmätzigen Faktoren hinaus hat die Wende »wischen Winter und Frühling in diesem Jahre ein« noch gesteigerte, grundsätzliche Bedeutung. Die Kreditauswei­tungsaktion in den Bereinigten Staaten muh sich in den nächsten Monaten auswirken und auf die Märkte einen preisstützenden Einfluh ausüben. Andererseits treten jetzt die englischen Rohstosszvll« in Funktion. Sie bringen eine weitere Behinderung des Welthandels mit sich und müssen auf die Dauer eine baistegünstige Wirkung aus sämtliche Rohstofsmärkte haben. Die Märkte sind zuletzt abwartend gewesen. Di« erste Hauste nach der Kreditausweitung in Amerika ist verflogen, sie hat einer allgemeinen Ernüchte­rung Platz gemacht, die vielfach mit Preisrückgängen ver­bunden gewesen ist. Im ganzen bleibt der Grundton jedoch einigermatzen behauptet, wenn auch namentlich an den Le­bensmittelmärkten Lianidationsneigun« vorherrscht. Eine Enttäuschung über die Preisentwicklung an den Warenmärk­ten ist der Hauptgrund zu einem Rückschlag auch an der Neu- yorker Effektenbörse gewesen, der sich auch auf die europäi­schen Börsen übertrug. Gleichzeitig hat die mattere Hal­tung an den Aktienmärkten auf die Warenmärkte abgefärbt, sodatz man die Wechselwirkung zwischen Warenpreisen und Effektenkurse» im Augenblick ganz besonders deutlich erken­nen kann.

er in.

"Die Preiswaage

Zwischen Winter und Frühling

Auslat- sprechew

Die Weltweizenmärktc

haben hauptsächlich aus allgemeinwirtschaftlichen Erwägun­gen heraus wieder etwas vou ihrem Preisgewinn einge- bützt. Die statistischen Aussichten des Marktes sind in Anbe­tracht der plötzlich im Zusammenhang mit dem Krieg in China erstarkten Nachfrage des Kernen Ostens günstiger als zuvor. Auch das Bevorstehen von neuen Matznahmen ge­gen di« Baistesvekulation in den Bereinigten Staaten mühte in sich günstig gewertet werden. Schlietzlich kann der Welt- getreidemarkt die Tatsache nicht ignorieren, üah der argen­tinisch« Malsüberschnb jetzt nur noch auf 6 bis 7 Mill. Ton­nen geschätzt wird gegen 10 bis 13 Mill. Tonnen ju Mitte Januar. Am deutschen Getreid«markt ist die Tendenz ausgesprochen fest. DaS inländische Wetzenangebot ist zur Deckung beS starken Bedarfes der Mühlen unzurei­chend. Die Berknavvung ist so stark, dah sich die Regierung zu einer weitgehende» Lockerung des Marktschutzes verart- laht steht. Der deutsche Einfuhrbedarf an Weizen wird in dieser Saison mindestens 500 000 $. betragen. Der Rog- genpreiS überstieg in Deutschland die 200 Mark-Grenze. Ob­wohl die staatlichen Bestände in stärkstem Matze herangezo- gen werden, um einen Druck auf den Preis auszuschalten.

ft> v *ä" 2

Mi-W

38.00 - 38.70

10.90-11.00

1190

13.20 1350

WeizenauSfubrscheine 180 8.. Roggenausfuhrscheine 185

8..Gerftebezugs!cheine 23,5 G.. Maisbezugsicheine 67 B.

12000 Gläubiger stimmen ab

Bergleichstermin der Hausbesitzerdank.

Aibeiismarki-Prognose

Wesentliche Entlastung nur durch Konjunkturbesserung möglich

Wellen, mlrk. ab Station Koggen, mark, ab Station Braugerste

Futtergerste . . - -

Hafer, mark ab Station

Weizenmehl Hoggeumebi Weizeukleie

erstickt ist. den Betrieb auf al Bolkeurnda wieder auf.

au der Berliner dien: März 258 -gen: März 201.5 c: März 164 M6

und Grotzbandel vom 25. Februar. 1. Oual 1,85. 2. Qual. I Iauf: 1L8, abfallende Qualität 1J.8. Tendenz: abwartend. 1 «atzig.

fchlagea, aus gewiesenen Ui B. 12 Prozeni

Das Reichswirtfchaftsmiuisteriu« weist darauf bin. dah nach den DcvUen-Borichriiteu ^e slebert^ifnng des Reicks- 6»-b strafbar ist. *

isHWl00£»PW*i

1980 auf 95 000 Stück zufammengefchrnmvft war. ist tat

Handelsrechtlich« Lieferungsgeschäfte ProdnktenvSrfe nom 24. Februar. SB dis 259, Mai 266,5267,5, Juli 273. Roag< bis 201.35. Mai 206, Juli 208-207,5 S afe.r 164,5, Mai 1731734. Juli. danach 179,5.

i? ä s&*iää«.8sä3Ä»m;

mSsäS» 9

SfeunJ zur Berkünduns de» Äbstimmungserrebnisses W^chl ehlich ans Freitag, den 26 Sebr. vertagt Da de

aufrecht erhallen werden sollte, da mir durch eine den veränderten Berhaltaisien angevatzte Emissionsvolittk das gesunkene Kursniveau nach und nach roieher auf ein« angemessene Höhe gebracht werden könne. Auch in Zukunft werde das Institut besonders di« Förderung des Klemwob- nungsbaus pflegen, da infolge der geringeren Belastung bei diesen Objekten weniger MietauSfälle als bei größeren Wohnungen zu erwarten feien. Die weitere Entwicklung werde im übrigen davon abhängen, ob und inwieweit es möglich fei, nach-der Wiederaufnahme des Börsenverkehrs fest verzinsliche Wertpapiere zu angemesienen Surfen abzu-

Die Buttermärkte

befinden stL eitrigermatze» tat Gleichgewicht. Au den Aus­landsmärkten können sich die festere» Preise durchaus be­haupten, doch beginnen neue neuseeländische Zufuhren, die Marktgestaltung zugunsten der Konsumenten lu beeinflussen. In Deutschland wirkttsich die Butterzollerhöhung in einer immer fühlbareren Abwanderung der Verbraucher zum Kon­sum von Ersatzfetten aus. Am Zuckermarkt bat das Zustand^ommen einer neuen Regulierung der internationa­len Restriktion stch merkwürdigerweise in keiner Weise vreis- mätzig ausgewirkt. Die javanische Znckererzeugnng soll von 2,5 auf 1,35, die kubanische von 3,7 auf 235 Mill. Tonnen und der europäische Rübenznckerervort um durchschnittlich 15 Prozent gesenkt werden. Freilich scheint das letzte Wort in der Restriktionsfrage noch nicht gesprochen zu fei». Auch der Kaffeemarkt profitierte nicht von den neuen Kaffee- verniLtungsvläne» in Brasilien. Nicht weniger als 1 Mist. Sack Kaffee monatlich sollen von jetzt an de» Flute» des Ozeans oder dem Feuer überantwortet werden. Antzerdem ist die Zerstörung von 400 000 Kaffeebäumen geplant

Die Metallmürkte

konnten die vorangegangene» Preisgewinn« ebenfalls nicht aufrechterhalten. Der Kuvfermarkt stand unter dem Druck von Gerüchte» hi»stchtlich einer bevorstehenden Auf- lösung des amerikanischen Kartells. Der Zinnpreis hielt sich nur durch die umfangreichen Stützuugsmanöver des Pools auf seiner Höhe. Am Bl ei markt reichte die Anregung, die von einer Erholung des Silbervreises aus­ging, nicht aus, unt die Preise zu halte». Der Zink­markt siebt unter de« Einflutz des bevorstehenden eng­lischen Zinkzolles. Es finden in England ziemlich umfang- reiche Boreindeckunge» statt, und da die Einführung eines ZinkzolleS auch in Deutschland keineswegs ausgeschloste» ist, auch hier werden gröbere Zinkkäufe vorgenomme».

Der Banmmollmarkt

wird ebenso wie die übrigen Textilmärkte von dem Ten­denzrückschlag so gut wie garnicht berührt. Di« Nachfrage aus China und Japan bildet eine» fvürbare» Belebungs, saktor. für de» die Märkte bei der »ach wie vor ungünstige» statistische» Lage sehr empfänglich sind. Luch tu Deutschland ist die Tendenz für Baumwollgarn« und Baumwollgewebe sichtlich belebt. Die Wollmärkte erwarte» mit einiger Spannung den Beginn der Londoner Auktion am L März, für die die Aussichten nicht ungünstig sind. Der Flachs» markt erfuhr von der gebesterien Konjunktur in der iri­schen LetneninLustrie ein« spürbare Anregung.

Magdeburger Sutferuatieruiteeu eo* 24. Zebmar. Ge­mahl. Mehlis promot per 10 Tage. Tendenz: ruhig.

Viehmärkte

Frankfurter Biehmarkt eaw 25 Februar Worberichi. ohne GeEr . Annrieb des b?"g^'Neb-nmark-es bestand aus 118 Rindern. 862 Kälbern. 227 Schafen. SM Schweinen. Verglichen mir dem Auftrieb 5eS Neb^rrmark- «?'!,

Berliner Produktenbörse

Heutiger Frühverkehr fest.

Berlin. 25. Februar. Grundsttmmnna fest. Am Liefe- rungsmarki nannte man lut Weizen RM 2. höheren Preis. Roggen und Hafer sind zu gestrigen Börsenschlus- preisen gefragt. Am Promptmarkte hörte man bei Hafer­angebot gleichfalls höhere» Preis.

AmtlUht Notierungen vom Vortoa

Koggen k Isis . Viktoriaerbsen Kleine dpelseerbsen Futtererb»en . Peluschken Acker bohnert . Wicken Lupinen blaue

- gelb« . > Seradella, neue Leinkuchen Basis 87% . . Krdnuttkuchen 80% Erdnuttkncbenmehl 56 % . Troekenscbuitzel . « Extr Sojaschrot 46 %

ab Hamburg . . . « .

ab Stettin . . - » > Kartofteltlockeu . > >

in Kraft, und dteses Abkommen ftebr für dre meritvegünstiia- ««n, uno Konringentmenae no» 5Ö0 Monat vor. Welchen Etnilutz dieses Lbkom- ... Preisgestaltung auSuben wuA. blecht zunächst abzuwarten. $te $ erlauf» »reife der GronbandelS sind beute, alles ta VI Zentner-Tonnen: Jnlandsbutter l. CuaL 153156 RM. JnlandSbutter II. Dual. 146149. Auslandsbutter dänische 156161. Kleinere Packungen ent­sprechender Aufschlag.

Ttodsos ........... »

Weiten (Hessen n. Prov. Hessen Nassau ava Untertranken). Duroheobnittsqaali- tat. hl. Gewicht ». 74 kg. gut. gesund und trocken - -

Roggen (Hessen. Pro«. Hessen-Nassau. u.

Unterfrank.) Dnrchschn. Qual. bi. Ge- wicht v. 73 kg, gut, gesund u. trocken

Wintergerste, neue Ernte .....

Hafer ivl.

Hafer ausl. . . . . . ... . - -

Weizenmehl, südd. Spez. 0 In Austausch- weisen «,

Weizenmehl, südd. Spei. S. Sondermahlg-

Weizenmehl, nlederrh. Spez. 0 in Aus­tauschweizen ...

Weizenmehl, nlederrh. Bpes. 6. Sonder-

Roggeumehl 60 Prozent Änsmählnng .

Weizeukleie .......

Roggenkleie - - «

Gesamtumlauf an Schuldverschreibungen betrug somit End« 1931 360.21 (206,871 Mill, GM: nach Abzug der eigenen Bestände von 8.26 (7,18) Mill. GM. die t» der Bilanz> mtt 6,24 (6,77) Mill. bewertet sind, ergibt stch für Ende 1981 ein Umlauf an Pfandbriefen und Kommtmalobkiga- iionen von insgesamt 851,95 (289,74) Mist. GM. so Satz eine tatsächliche llmlausszunabme »Yt 62,21 Mill. GM ge­gen eine solche von 108,55 Mill. GM tm Vorjahre erfolgt tst. Die Zinseinnahme n 6c.rügen insgesamt 28.02 tMill. RM. wovon 22,80 Mill. RM aus Svvotlteken. und 5,22 Attll. RM auf Kommunaldarleben entfiele» (t. B. in einem Posten, mit 20,38 Mill. RM ausgewiesen). Zuzug­lich 96 058 (116 964) RM Bortahrvortrag verbleibt et» et­was erhöhter Reingewinn von 2088 965 (2 5441904) RM. aus dem 4 (5) Prozent Dividende auf 30,86 (28,48) Mill. RM Grundkapital verteilt werden. . .

Heber de» P s a u d b r i e t m ar k t beißt es t» dem Jahresbericht, daß der Absatz festverzinslicher Wertpapiere mit der Zuspitzung der Gesamtlage tm Monat Mat 1981 einen starken Rückichlaa erfuhr. Besonders vom Ausland her nahmen die Slüctfluffe größeren Hunans an. io daß sie bereits im Juni die Reuverkaufe überwogen. Bis zum Jahresende konnte sich ein normaler Rentenmarkt nicht wie- 6er bilden. Hinsichtlich der wetteren Entwicklung wird der Standpunkt vertreten, daß die Mate r i a l v e r k n a v - p u n g auf dem Renienmarkt von den Hvvothekenbank«»

9R.it,,, «erschlechterung ta btt deutsche» Maschineuindu- B.|W Jnlandsgeschäft nahm der Eingang von Austra- »en im .Januar nt^ Eiter ab.. Das Au S la ndSge- ^chäft erfuhr ebenfalls eine weitere B^^^^leruNg um war nur noch bei einer geringen Zahl von Firmen genügend DM ^»»n^ufe^a^ $ iV^Mu^^^

Die Erwartungen, die man in den Herbstmonaten für die Arbeitsmarktentwicklung im Winter hegen mutzte, sind, wie das Konjunkturinstitut in seinem letzten Wochenbericht ausführt, durch die tatsächliche Entwicklung vollauf bestätigt worden: Die Zahl der Arbeitslosen hat im Verlauf des Monats Januar die Sechsmillionengrenze überschritten und am 15. Februar 6,13 Millionen erreicht. Wahrschein­lich wird die Arbeitslosigkeit auch in der zweiten Februarhälfte noch etwas zunehmen; gegenüber dem schon erreichten Umsang kann dies aber kaum noch ins Gewicht fallen.

Mit dem Monat Mär, beginnt die Früh­jahr s e n t l a st u ng des Arbeitsmarktes. Um wie­viel dabei in diesem Jahr die Arbeitslosigkeit zurück­gehen wird und mit welchen Arbeitslosenzahlen in den Sommermonaten zu rechnen ist, wird mehr denn je von der Konjunkturentwicklung abhängen. Unter normalen Bedingungen könnte man annehmen, datz die Arbeitslosigkeit dis zur Mitte des Jahres um 1 bis 1% Millionen sinken würde. Diese Grötzeiwrd- nung gilt aber nur unter der Voraussetzung, daß sich die Saisonbelebung ungehindert durch­setzen kann, d. h. daß keine weitere Konjunkturver­schlechterung Eintritt. Denn der Konjunkturrückgang der Beschästigung muß selbstverständlich der Saison­belebung entgegenwirken und sie entsprechend ver­mindern.

Das Bemerkenswerte der gegenwärtigen Arbeits­marktlage ist die Tatsache, daß augenblicklich, und wohl auch in den nächsten Monaten, der Kon­junkturbewegung gegenüber der Saisonbewe- gung ein viel größeres Gewicht zukommt als in den früheren Jahren. Dies hängt mit folgendem zusam­men: Die wichtigsten Saisongewerbe, die den stärk­sten Zustrom zum Arbeitsmarkt in den Wintermona­ten bringen, und die auch vornehmlich die Träger der Saisonentlastung im Frühjahr sind, nämlich das Baugewerbe und alle damit zusammenhängen­den Wirtschaftszweige, mutzten bereits im vergange­nen Sommer ihre Beschästigung so stark einschranken, datz demgegenüber nur verhältnismäßig wenig Ar­beitskräfte mit dem Einbruch der kalten Jahreszeit zur Entlasiung kamen. So erklärt es sich, daß tn diesem Winter ein größerer Teil des Zustroms zum Arbeitsmarkt als in früheren Jahren aus den Ge­werben stammt, bei denen die Konjunktur gegenüber der Saison den Ausschlag gibt.

Mit dieser Feststellung gewinnt die Steigerung der Arbeitslosigkeit in den letzten Monaten em ganz neues Gesicht: Die Zunahme war in diesem Winter, wenn man die Zeit von Ende Oktober bis Ende Ja­nuar betrachtet, in ihrem absoluten Umfang so­gar geringer als im vorigen Jahr und vor zwei Jahren. Damals aber war es zu einem größeren Teil echte saisonmätzige Belastung, dte mit demEin- bruch der wärmeren Jahreszeit wieder verschwindet. In diesem Jahr dagegen kamen die Arbeitslosen zu einem viel größeren Teil auS den Koni unk t ur- gewerben, die zunächst keine Aussicht auf Be­lebung haben, wenn eben nicht eine grundsätzliche Wandlung in der Konjunkturentwicklung Eintritt.

Es kommt hinzu, datz die Wirtschaftszweige, die in den nächsten Monaten die S at f o nentlastun g des Arbeitsmarktes zu tragen hätten, nämlich das Baugewerbe usw., selbst aufs engste von der Kon­junkturentwicklung abhangen Auch bei ihnen selbst Wird daher die Entlastung außerordentlich ge­hemmt werden.

BeretaSbank Treffurt. Er»« Mftslteöerverfammluna be- schäftigt sich erneut mit der Angelegenheit der in Konkurs geratenen Bereinsbank. Es wurde reftaefteUt. dah während der Liauidation 52 000 RM Kosten für verloren gegangene Prozesie entstanden sind. Die Verfammlung llefLlotz. ein Eingabe mit den Unterfäriften sämtlicher Miiglieder an die Staatsanwaltschaft zu machen und darum zu bitte», dah das anhängig gemachte Verfahre» gegen die Zentralbank, der man vorwirtt, dah durch ihr Borgehen zum größten Teil die Verluste herbeigefübrt worden seien, beschleunigt durch- geführt wird.

Mehr Lmeveiaudi K.-G. a. A., Rinteln. Die Gesell­schaft schlietzt das Geschäftsiahr 1931 nach 48 277 (59 223) RM Abschreibungen unter Berücksich igung des ®erotnnoortrgad aus dem Vorjahr mit einem Verlust von 125 203 RM ab (i. V. 8 Prozent Dividend«). In ,derBilanz stehen Autzenstande mit 841 968 (820119), Rohstoffe usw. mit

StfWÄä »S ä

Kaufmann Hahn: Anmeldefrist bis 12. 8.

Aufgehobenes Vergleichsverfahren: Zimmermeister HanS Fräbel in Weilar.

Rentables Pfandbriefgeschäft

Erhöhter Reingewinn der Preußischen Landespfandbriefanstalt.

MLvÄ'S'LA'G'zM

Pfandbriefumlauf wuchs um 27,31 (89,66) auf

.50

Von den ku

fdl

en

*10

19 Mill. Stahlvereinsverlust

Sonder* äbmdchungen

unter das Stillhalte­abkommen

Akiept-Kredite

1500

! Barkredite

1300

Rfedited-Industrie

2200

2*Miilidfden

1 RM.

islandsschulden

Gn Millionen ölt)

5,8 Milliarde

' RM.

Die kurzfristigen

deutschen luslandsschulder

Schulden dMhsbli öflentlSörpefschtt.

500

Sonstige

1500

Der Konjunkturrückgang in der Montanindustrie.

her 1931 vorgelegt. Der Aufsichtsrat

rung in Berlin tn der letzte» Senatssitzung tat konkursreif erklärte BausparkasseAllgemeine Baiifvar-Eigenbelm und Wirtschaftsgemeinschaft, e. G. m. b. H.. Köln zu tun hat

Der AufsichtSvalssitzung der 8 e rein i g t« » St ab I. - trf e A.-G.. Düsseldorf wurde dl« Bilanz per 80. sevtem- ucl 193j. 2v. AuZ°.ch:2rat beichlotz. der GB vom

18. März vorzuschlagen, den Verlust ans der geietzl. Reserve zu decken, die sich dadurch von 80 Mill. RM auf 61,09 Mill. RM verringert. (Im Vorjahr wurdeaus einem Re in g e- wi n n einschl. Borirag von 35,66 Mill. RM eine Dividende von 4 Prozent auf 800 Mill. Reichsmark, Aktienkapital aus­geschüttet, gleich 82 Mill. Reichsmark. Tantieme betrug 147 >70 RM und Vortrag 8,51 Mill. RM). Serner mutho beschlosien, der GV die Einziehung von Vorratsaktieu in Höhe von 25 Mill. RM vorzufchlagen.

Der Robüberfchutz liegt um etwa 110 Mill. RM niedriger als im Vorjahr (151,4 gegen 262,2); er ift also noch stärker zurnckgegangen als der Hmsatz, der von 1,26 Milliarden auf 0,84 Milliarden, also nm rund S4, zurucksiel.

Die Stärke des K o n i u n £ t u r r ü ck ga ngs in dec Montanindustrie wird sehr deililich an. Hand von Mehzahlen demonstriert, die sich aus dcli BetriebsbüLer» der Ser. Stahlwerke ergeben. Wenn nran für die zum Ver­gleich herangezogenen Faktoren den besten Monat des Jah­res 1929 mit 100 einsetze, dann sei der Inder im Januar 1982 für Tariflohn 83,3, durchschnittliches Tarifgehalt 80,9. die monatliche Aufbringung an «teuer» ,9, an«oäiallaiten 56, die Kohlenförderung 46,9, Ausgaben für Löhne und Ge­hälter 32,3, die Roheisenerzeugung 30,3, Umsatz »» Fremd« 28,5, Rohstahlerzeugung 24,7. Taneben sei festzustellen, datz der I n l a » d S a b s a tz der getarnten deuttchen Eisenindu­strie an EifenerzeugniNen auf 15,6 Prozent des besten Mo­nats 1920 gesunken sei.

24. Februar

Tagt. Üeld 77*1« Ol­

iv Hel* smart

Privatdiskont 6 8/s G. 6*/lk

Heutiger Freiverkehr

Abwartende Haltung bis zum Börsenbeginn.

Berli». 25. Februar. Im heutigen Bormtttagsverkehr war eine zuverlässige Tendenz noch nicht zu ttkennen. Man wartet allgemein bis »um Börsenbeginn, da ia auch die Kundenorders nach dem gestrigen Beschluh der Bedingungs- genieinschaft für den Wertvapierhandel während der offiziel­len Börsenzeit erledigt werden sollen. Von vorliegende» Momenten ist der feste Schlutz der gestrige» Neuvorker Börse, sowie der feste Kurs der Reichsmark tat Auslande zu »wähnen Am Devisenmarkt lautete die Pfundbewegung in der Schweiz 17,89«/, so datz sich Psunde gegen abel auf 3.48 11/16, Paris auf 88,55, Madrid auf 4o,12, Amsterdanf auf 8,63 errechne».

Berliner 'Devisenkurse

Buenos Aires . Caueda. ... .

Japan

Kairo . . . . Konstantinopel > London ....

Neuyork . . . Bio de Janeiro. . Uruguay . . . Amsterdam . . Athen . < .

Brüssel . « » Bukarest . , . Budapest , , » Danzig , « . Helslugtore. , > Italien . . . Jugoslawien . . Kaunas (Kowno) .

Kopenhagen

Lissabou-Oporto .

Oslo . . . . .

Paris . . . , Reykjavik" ! ! Riga . « . Schweis . < < Sofia .iii Spanien . . . Stockh. Oothenb.

Tallinn (Eeti.) . .

Wien . . . . .

Pro.

100

100 Kr. .

100 isl. Kr.

100

100

Letts Ire.

1 Pap. Peso

1 Can Doll.

1 Yen . . 1 ägypt. Pfd. Iturk Ptd

1 Ptd. Sterl.

1 Dollar

1 Milreis.

1 Gold Pes. . 100 Gulden 100 Drachmen 100 Belga . 100 Lei . .

100 Peogfi .

100 Gulden

100 fluni. M.

100 Lire 100 Dinar . . 100 Litaa 100 Kr. .

100 Eskudo 100 Kr. . .

100 Lewa .

100 Peseten

100 Kr. .

100 estn. Kr.

100 Schill

Brief

Seid

2:

.463

l.isu

60.050

Ausländische Devisen Kurse.

Amsterdam, 2 13,50, Siewert 32.50. Italien

Zürich, 24. Februar. . PariS, 20t9. London 1Z5. Re».

Soven^agen SSV5. Prag 152vK.

London 34. Februar. Neuyork 348,12, Montreal 393,12, Amsterdam 863,L. Barts 8846. Brüssel 250l. Italien 6.00, Bert i n 1462, Schweiz 1786, Spanien 4ol2^0, Kopenhageu 1817, Stockholm 1811. Oslo 1846,50.

Barts. 24. Februar. London 8847, N«uvork 2540,25, Belgien 353,75, Spanien 196,25. Italien 1.2.30, schwer; 405,25, Holland 1(05,25, Stockholm 489, Heising so rs 40oti.

"' Februar. Berlin 5902^0, London ,87, Parts 975,25, Belgien 3450. Schweiz K), Madrid 1915, Oslo 4675, Kopenhagen lm 4775. Wien 3525. foraa 733. Prioatdistont- GKIb 1, 1-Monatsgeld 1,75.

bettägi !h 9 d 45.8148

London« Goldpreis. Der London« Goldpreis am 24. Februar 1982 für eine Unze Feingold 118 87,0488 RM, für ein Gramm Feingold demnach pence -- 2,79852 RM.

Die heutige Kummer umfaßt 12 Seiten

Verantwortlich füu den volitlsche» Teil: Dr. Walter P e dn t: für das Feuilleion: German M. Bo n a u: iür den lokalen Teil: Dr. S a n 8 So a ch i m G l a e e r; für den Helmatteil: R u !> ° l f. G l ä f e r: für Handel: Dr. Sau, «angenbera: für den SoortictL Her. bsri Svefch: Bhow-Redakteur: Eduard schul,, Seffel: für ilnzeigentell: K o n r a d Wachsman». - Berliner SLriftleitung- Dr Walter Thum Ber- II» TW. 68. Druck und Berlag: Kasieler Neucite Nachrichten G. m. h. H.. Saffet Kölnische Stratze 10.